karlsand

Neu beginnen

19.02.2009 | 17:56

Grundsicherung und Manager

Zwei sehr gute Texte fallen mir auf der Titelseite des heutigen Freitag (19.02.2009) auf. In beiden kommen Grundgedanken vor, die politisch für die nächste Zeit unbedingt verfolgt werden müssen:

1. Jedem Menschen steht ein existenzsicherndes Grundeinkommen zu! Von diesen gewährten Einkommen aus können alle anderen gesellschaftlichen Gebäude errichtet werden. Nicht die Unternehmer setzen mehr die Marksteine unserer Gesellschaft, sondern alle Menschen gleichermaßen, vom Baby angefangen. Das ist in der Tat ein sehr guter Gedanke und er sollte in so viele Köpfe wie nur möglich getragen werden.

2. Jedem Manager und jedem Reichen sollte mit einem mehr als nur vagem Grundverdacht begegnet werden, dass er es mit uns anderen Bürgern nicht sehr gut meint, sondern im Gegenteil stets daraus aus ist, uns das Geld aus der Tasche zu holen. Und solange die Gesellschaft diese Typen nicht nur für unverdächtig hält, sondern sogar für Vorbilder, werden wir weiter in diesem dämlichen System leben müssen, wo der Faule als der Leistungsträger und der Engagierte als der Loser gilt!

Ein Hoch der Regierung, die jetzt zumindest für eine Zeitlang die Enteignung der Banken für richtig hält, leider sollen die enteigneten Institute aber nach einer Weile wieder reprivatisiert werden. Das ist sicherlich ein Zugeständnis an die CDU, aber für uns Bürger ein Ärgernis. Mir wäre es lieb, alle Unternehmen gehörten dem Staat und alle Menschen wären damit Eigentümer. Jeder würde ein Gehalt bekommen und keiner könnte seiner Gier über die Maßen nachgeben. Alle Führungsposten würden über Wahlen zeitlich befristet vergeben! All dies hatte ich bereits von Rotgrün erwartet, stattdessen kam aber Alg II. Bin ich naiv?
 
Senden Bookmarken Drucken
karlsand
freier Autor, Flaneur
Ort:
Tespe
Mitglied seit:
3 Jahre 15 Wochen
Zuletzt aktiv:
07.04.2012
Status:
Publizist
Aktivität:
Beiträge: 35
Kommentare: 26
Logbuch
07:39
Hans Shan hat gerade einen Kommentar geschrieben.
07:09
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:40
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:04
tlacuache hat gerade einen Kommentar geschrieben.
04:21
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG