karlsand

Neu beginnen

23.04.2010 | 20:27

Mixa können wir vergessen

Ich möchte nicht länger über Herrn Mixa reden, für mich waren Typen wie er immer schon Witzfiguren der finstersten Art. Solche Attitüden und solche Ansichten, wie dieser Mann uns zumutete, kann schon lange keiner mehr ernst nehmen!

Aber was  die causa Mixa uns lehren sollte: Es sollte niemandem eine solch bedeutende Stellung wie die eines Bischofs zugeschanzt werden, es sei denn jemand ist auf Zeit durch demokratische Wahl dazu bestimmt worden. Das setzt voraus, dass überhaupt jemand will, dass jemand über ihn gesetzt wird. Aber wenn jemand eine verantwortungsvolle Stellung erhalten will, dann darf es nicht angehen, dass er in hermetischen Gremien dazu bestimmt wird, auf die ein normal Sterblicher keinen Einfluss hat. Auch die Kirche verlangt nach Demokratie, mündige Bürgerinnen und Bürger wissen besser, als irgendwelche Kardinals- oder Bischofsgremien, wer gut für sie ist.

... und Machtpositionen müssen befristet sein, damit man auch einen Ratzinger irgendwann mal wieder los wird, mindestens indem er nicht wiedergewählt wird (wenn er bei demokratischen Wahlen überhaupt gewählt worden wäre)!

 
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Kommentare
Lee Berthine schrieb am 23.04.2010 um 21:11
Ist ja okay, dass Mixa nun zurückgetreten ist - aber wieso bekommt der jetzt noch obendrauf eine Pension von 8000 Euro monatlich sponsored by german kirchentax payers? Die sollte wegen Fehlverhaltens stark gekürzt werden, sonst fühlen sich er und andere noch ermuntert.
born2bmild schrieb am 23.04.2010 um 22:53
Die Bischöfe werden NICHT aus der Kirchensteuer bezahlt, sondern aus der Staatskasse, also von ALLEN Steuerzahlern.

"Der Freistaat steckt nach Angaben des Kultusministeriums pro Jahr 60 Millionen Euro in die Mitfinanzierung von kirchlichem Personal und Dienstleistungen. Allein zehn Millionen Euro davon werden direkt für die Bezahlung der Bischöfe verwendet.

tinyurl.com/y8ewvmx
luggi schrieb am 23.04.2010 um 22:57
das nennt man Umlageverfahren?
born2bmild schrieb am 24.04.2010 um 09:15
Mix(a)finanzierung
Lee Berthine schrieb am 24.04.2010 um 10:48
"Die Bischöfe werden NICHT aus der Kirchensteuer bezahlt, sondern aus der Staatskasse, also von ALLEN Steuerzahlern."

Das wusste ich nicht, und wenn dem so ist, frage ich mich, warum wir nicht schreiend auf die Straße rennen und dagegen protestieren oder zumindest Beschwerdebriefe an die Verantwortlichen schreiben.

Eine Pension, noch dazu in der Höhe ist nicht nachvollziehbar.

Strafabzug!!! Hundert Klappse auf den Po und 10 dicke Kopfnüsse für Mixa, wenns geht eine Kokosnuss.

Herr, lass Kokosnüsse fallen!

Fehlverhalten wird also weiterhin subventioniert. Das ist für mich ein Grund, aus der Diskussion auszusteigen.
lausemädchen schrieb am 23.04.2010 um 21:12
den
mixa können wir vergessen
und künftig freitags fischlos essen.
Magda schrieb am 23.04.2010 um 22:03
Wer ist Mixa? :-))
luggi schrieb am 23.04.2010 um 22:08
da gibt es doch so einen Werbespot mit einem kleinen Mädchen

"...alles in den Mixa!!" Vielleicht der?
Achtermann schrieb am 24.04.2010 um 06:01
karlsand, Du schreibst: "Ich möchte nicht länger über Herrn Mixa reden, für mich waren Typen wie er immer schon Witzfiguren der finstersten Art. Solche Attitüden und solche Ansichten, wie dieser Mann uns zumutete, kann schon lange keiner mehr ernst nehmen!"

Deshalb sind mir diese Katholiken die liebsten, weil sie den wahren Kern dieser Institution am besten vertreten.
karlsand
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