kay.kloetzer

robinson

28.11.2011 | 03:40

Eigenstabil & temperaturkompensiert

Endlich. Advent. Jede Kerze eine Legitimation, einander nah zu sein. Nicht nur am Glühweinstand. Auch von Herzen. Thalia hat so eine Mail geschrieben: “Gutschein einlösen und Freude schenken! Wir vermissen Sie …” Aber das geht nicht: Online bei einer Buchhandels-Kette ordern, statt um die Ecke beim Buchhändler des Vertrauens ein Schwätzchen zu halten. Allerdings: Weihnachtsgeschenke müssen sein, und es fehlt  nicht allein an Zeit, sondern unbedingt auch an Ideen. Genau das wissen Thalia, Pro Idee, Manufactum & Co. und schütten ihre Katalog-Ideen in die echten und elektronischen Postfächer.

 

Wenn es diesmal nicht der selbstgestrickte Schal sein soll, bietet sich der Wecker “Clocky” an. Nach dem Klingeln rollt er auf zwei Vollgummireifen unters Bett oder auch ins Bad. “Er piept und blinkt unermüdlich, wenn er sich versteckt”. Hat man ihn dann irgendwann eingefangen, sei man hellwach, versprechen die Hersteller. Zumindest  dürfte man stinkwütend sein.

Zur Aufheiterung gibt es die “Radio-Ente”, bei der es sich – ganz im Gegensatz zur Zeitungs-Ente – nicht um Falschinformationen handelt, sondern um ein Gute-Laune-Tierchen mit UKW-/MW-Empfang in Quietschgelb. Spritzwassergeschützt! Abgerundet wird der Morgenspaß durch farbiges Wasser. Anders als gewohnt entsteht das nicht durch verunreinigte Rohrsysteme, sondern es sind 9 LEDs in den Duschkopf eingebaut, “die je nach Wassertemperatur den Strahl grün, blau oder rot anleuchten”. So könne man sehen, wie warm oder kalt das Wasser ist. Vermutlich muss man dafür mehr oder weniger im Dunkeln duschen.

Vielleicht folgt dem ja schon bald ein sprechender Duschkopf, der “Warmduscher!” kreischt oder so. Eine sprechende Vase jedenfalls gibt es schon. Hier heißt sie “Lichtskulptur”, verfügt über 3 LEDs sowie einen direkten Draht zu iPhone, iPod oder PC und liefert so die passende Musik zur Blume. Per Knopfdruck zu bestimmende Farbstimmungen sind da eine Selbstverständlichkeit. Wen so etwas glücklich macht, der mag bestimmt auch die Lautsprecher in Form von High Heels – rot lackiert.

Wer vorerst weder enterbt noch verstoßen werden will, versucht es besser im Guten: mit einer Lederbörse vielleicht, die mit integrierter Nagelfeile zu überraschen weiß. Oder auch mit beheizbaren Sohlen, “jetzt mit praktischer Funkfernbedienung”. Da sind wir allerdings bei 149 Euro, also müssten sich Mutter und Vater reinteilen. Jeder eine Sohle. Weil es nur eine Fernbedienung gibt, sollten beide in Funksignalkontaktweite bleiben. Ein Gemeinschaft stiftendes Geschenk – was will man mehr? Es kann nicht immer Manufactum sein, wo es Wirtshausmöbel fürs Wohzimmer gibt oder einen Schalkragenmantel aus 100% Yakhaar oder ein Präzisionsbarometer, “eigenstabil und temperaturkompensiert”. Vor diese schönen Dinge  haben die Wichtel den Lottogewinn gesetzt

Und wenn nicht bald eine wirklich gute Idee ins Haus schneit, wird es eben wieder das selbstgemalte Bild auf selbstgewebter Leinwand in selbstgezimmertem Holzrahmen. Vor 40 Jahren jedenfalls haben sich darüber immer alle gefreut.

(Dieses Blog ist zuerst erschienen unter www.lvz-online.de)

 
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Kommentare
jens kassner schrieb am 28.11.2011 um 08:19
Ich werde in diesem Jahr einen ferngesteuerten Mini-Hubschrauber mit eingebauter HD-Kamera kaufen, den mir der Elektronik-Versand Pearl für 69 Euro anbietet. Damit kann ich endlich nachvollziehen, was sich unsere Hausmitbewohner so alles schenken, ohne klingeln zu müssen.
kay.kloetzer schrieb am 28.11.2011 um 18:30
Für nur 90 Cent mehr gibt es bei Pro Idee den sehr hilfreichen Kugelschreiber "Kuli-Cam" mit integrierter Kamera. "So gelingen Ihnen wahre Live-Mitschnitte". einfach bei den Nachbarn liegenlassen und nach fünf Stunden wieder abholen. Fotos kann die Kamera, "nicht größer als ein Stecknadelkopf", natürlich auch.
h.yuren schrieb am 28.11.2011 um 09:56
was der markt zu x-mas so hergibt. kaufen nach dem kalender. aber bitte ohne verspätung oder verfrühung.
GeroSteiner schrieb am 28.11.2011 um 11:19
Bereits Weihnachten 2010 hat gezeigt, dass Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas heißen musss. Daher heißt der Weihnachtsmann ab sofort X-man.

X-mas 2011 steht schon vor der Tür, die Weihnachtsvorbereitungen laufen seit September auf Hochtouren. Das diesjährige Weihnachts-Roll-Out ist bereits gestartet und die Christmas-Mailing-Aktion wurde just in Time vorbereitet.

Die X-mas-Kick-off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (SANta Claus ROad Show) hat bereits am 26. November 2010 stattgefunden. Wer zu spät kommt, den bestraft Knecht Ruprecht (Santa's Badman, der offiziell CHGCM, also Co-Head Global Christmas Markets heißt). Daher wird das offizielle Come-Together des Organizing Committees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) schon am 28. November unter dem Motto "Let's keep the candles burning" abgehalten.

Alle die kommen, die wissen dann auch, dass Weihnachten der Orgasmus des Kapitalismus ist.
kay.kloetzer schrieb am 28.11.2011 um 18:34
"X-man hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des Corporate Redesigns.
Er akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting- Ansatz, auch im Hinblick auf das Shareholder-Value und würdigte das Know-How seiner Investor-Relation-Manager."
(Quelle: stempelzeit com)
GeroSteiner schrieb am 28.11.2011 um 20:28
Den oder einen ähnlichen Text scheint es zu Hauf im Internet zu geben. Wir sind doch alle Plagiraptoren...

Als Lead Coordinator of Collaborative Marketing (LCCM) habe ich das natürlich viel eher geahnt als der Primary Analyst of Head over Heels Distribution (PAHHD). Der Einzige, der da noch mitreden konnte war der Junior Representative of Revolutionary Destructive Innovation (JRRDI) und sein Kollege, der Deputy Head of Viral Branding (DHVB).
Santa Claus ist tot. Es lebe Rudolph. Hauptsache, es schneit.
claudia schrieb am 29.11.2011 um 04:03
>>X-mas<<
Heuer soll es XXL-mas werden.
Hier im Ort eröffnen vor dem Leihnachtsfest noch zwei weitere Discountläden, dann gehts rund...
GeroSteiner schrieb am 29.11.2011 um 10:01
Hier eine kleine Spezerei zu dem Thema aus meinem Fundus:
(Quelle ist mir nicht bekannt)

Weihnachtsstimmung

Montag, 7. Oktober:
Schönster Altweibersommer. Noch einmal Menschen in T-Shirts und Sandalen in den Strassencafes und Biergärten. Bisher keine besonderen Vorkommnisse in der Innenstadt.
Dann plötzlich um 10 Uhr 47 kommt der Befehl von Aldi-Geschäftsführer Erich B.: "Fünf Paletten Lebkuchen und Spekulatius in den Eingangsbereich!"
Von nun an überschlagen sich die Ereignisse.

Zunächst reagiert Tengelmann-Geschäftsführer Martin O. eher halbherzig mit einem erweiterten Kerzensortiment und Marzipankartoffeln an der Kasse.

15 Uhr 07:
Edeka-Marktleiter Wilhelm T. hat die Mittagspause genutzt und operiert mit Lametta und Tannengrün in der Wurstauslage.

16 Uhr 32:
Die Filialen von Netto und Marktkauf bekommen Kenntnis von der Offensive, können aber aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht gegenhalten und fordern ein Weihnachtsstillstands-abkommen bis zum 10. Oktober. Die Gespräche bleiben ohne Ergebnis.

Dienstag, 8. Oktober, 7.30 Uhr:
Im Eingangsbereich von Karstadt bezieht überraschend ein Esel mit Rentierschlitten Stellung, während zwei Weihnachtsmänner vom studentischen Nikolausdienst vorbeihastende Schulkinder zu ihren Weihnachtswünschen verhören. Zeitgleich erstrahlt die Kaufhausfassade im gleissenden Schein von 260000 Elektrokerzen. Die geschockte Konkurrenz kann zunächst nur ohnmächtig zuschaun, immerhin haben jetzt auch Spar, Co-op und Tengelmann den Ernst der Lage erkannt.

Mittwoch, 9. Oktober, 9.00 Uhr:
Edeka setzt Krippenfiguren ins Gemüse.

9 Uhr 12:
Tengelmann kontert mit massivem Einsatz von Rauschgoldengeln im Tiefkühlregal.

12 Uhr:
Neue Dienstanweisung bei Co-op: "An der Käsetheke wird mit sofortiger Wirkung ein frohes Fest gewünscht." Der Spar-Markt kündigt für den Nachmittag Vergeltungsmassnahmen an.

Donnerstag, 10. Oktober, 7 Uhr:
Karstadt schaufelt Kunstschnee in die Schaufenster.

8 Uhr:
In einer eilig einberufenen Krisenversammlung fordert der aufgebrachte Penny-Geschäftsführer Walter T. von seinen Mitarbeitern lautstark "Weihnachten bis zum Äussersten!" und verfügt den pausenlosen Einsatz der von der Konkurrenz gefürchteten CD "Weihnachten mit Mireille Matthieu" über Deckenlautsprecher. Der Nachmittag bleibt ansonsten ruhig.

Freitag, 11. Oktober, 8 Uhr:
Anwohner in der Ladenstrasse versuchen mit Hilfe einer einstweiligen Verfügung, die nun auch vom Spar-Markt angedrohte Musik-Offensive "Heiligabend mit den Flippers" zu stoppen.

9 Uhr 14:
Ein Aldi-Sattelschlepper mit Pfeffernüssen rammt den Posaunenchor Adveniat, der gerade vor Karstadt zum grossen Weihnachtsoratorium ansetzen wollte.

9 Uhr 30:
Aldi dementiert. Es habe sich bei der Ladung nicht um Pfeffernüsse, sondern um Christbaumkugeln gehandelt.

Sonnabend, 12. Oktober:
Die Fronten verhärten sich; die Strategien werden zunehmend aggressiver.

10 Uhr 37:
Auf dem Polizeirevier meldet sich die Diabetikerin Anna K. und gibt zu Protokoll, sie sei soeben auf dem Penny-Parkplatz zum Verzehr von Glühwein und Christstollen gezwungen worden. Die Beamten sind ratlos.

12 Uhr:
Seit gut einer halben Stunde beschiessen Karstadt, Edeka und Penny die Fussgängerzone mit Schneekanonen. Das Ordnungsamt mahnt die Räum- und Streupflicht an. Umsonst.

14 Uhr 30:
Weite Teile der Innenstadt sind unpassierbar. Eine Hubschrauberstaffel des Bundesgrenzschutzes beginnt mit der Bergung von Eingeschlossenen.
kay.kloetzer schrieb am 29.11.2011 um 10:19
o ja, das ist von Stenkelfeld, also Detlev Gröning und Harald Wehmeier.
kay.kloetzer schrieb am 29.11.2011 um 22:14
ich versuche jetzt mal, hier was einzubetten, wenn es klappt - das wäre das schönste geschenk-
kay.kloetzer schrieb am 29.11.2011 um 22:15
jjja!
goedzak schrieb am 28.11.2011 um 12:16
Dass jetzt der 1. Advent war, habe ich gesternabend durch eine sms erfahren.
GeroSteiner schrieb am 28.11.2011 um 13:53
Weihnachten kann dieses Jahr gar nicht verpasst werden (...und wenn das fünfte Lichtlein brennt...), weil eine europaweit sichtbare Laserprojektion des Weihnachtsmanns am Nachthimmel in Kombination mit einer durch Sirenengeheul unterstützten Variante von "O Tannenbaum" und "Jingle Bells" optisch und akustisch auf das nahende freudige Ereignis aufmerksam machen wird.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.11.2011 um 14:30
GeroSteiner schrieb am 28.11.2011 um 13:53
Weihnachten kann dieses Jahr gar nicht verpasst werden (...und wenn das fünfte Lichtlein brennt...),

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt!
Dann zwei, dann vier, dann acht, dann zehn, - dann kann das Christkind wieder gehn!
kay.kloetzer schrieb am 28.11.2011 um 18:43
Ich hatte es auch vergessen.
Heute gegen 14 Uhr in der Innenstadt belauscht, als ich versuchte, zwischen Räucherkerzenstand und Bratwurstbude Land zu gewinnen:
"Und jetzt?"
"Glühwein, oder?"
claudia schrieb am 30.11.2011 um 05:27
>>...eine europaweit sichtbare Laserprojektion des Weihnachtsmanns am Nachthimmel...<<
Eon weist daraufhin, dass diese eindrucksvolle Demonstration der Überlegenheit der abendländischen Kulthur auch vom Mond aus zu sehen ist. Und dass das ohne Laufzeitverlängerung nicht möglich wäre.
Streifzug schrieb am 28.11.2011 um 14:22
Hallo kay,

mein heißer Tipp für die angesprochenen Tage: Die Adventskranz- und Weihnachtsbaum-App für das iPad.



Täuschend echt, rußt nicht, qualmt nicht, fackelt die Hütte nicht ab. Keine unschuldigen Tannen werden gemeuchelt. Keine Biene muss Wachs im Akkord zu miesen Konditionen produzieren. Welche Risiken und Nebenwirkungen ein iPad in Anwendung und Produktion beinhaltet, dass lasse ich dezent unter den Gabentisch fallen.
kay.kloetzer schrieb am 28.11.2011 um 18:36
Danke für den Tipp. Kannst Du mir ein iPad brennen?
GeroSteiner schrieb am 28.11.2011 um 20:31
Ich bin eher für den i-Helicopter.
claudia schrieb am 29.11.2011 um 04:12
>>Kannst Du mir ein iPad brennen?<<
Ich kann apples brennen, äh, braten meine ich.
Streifzug schrieb am 29.11.2011 um 11:23
...genau, kay, eins brennen kann ich Dir nicht, nur eins überbraten, nein, überbacken...
archinaut schrieb am 29.11.2011 um 02:20
Von Jahr zu Jahr
kommt er 'ne Woche früher....
der 1. Advent, meine ich.
claudia schrieb am 29.11.2011 um 04:19
>>“die je nach Wassertemperatur den Strahl grün, blau oder rot anleuchten”. So könne man sehen, wie warm oder kalt das Wasser ist. Vermutlich muss man dafür mehr oder weniger im Dunkeln duschen.<<
Wichtig ist vor Allem, im Taucheranzug zu duschen, damit man die Temperatur nicht spürt. Nur so macht die Farbanzeige Sinn.

>>….Hier heißt sie “Lichtskulptur”, verfügt über 3 LEDs sowie einen direkten Draht zu iPhone, iPod oder PC und liefert so die passende Musik zur Blume.<<
Genetiker arbeiten schon an der Blume, die ein iphone oder einen PC bedienen kann…

>>…die Lautsprecher in Form von High Heels…<<
Strassenmusik?
kay.kloetzer schrieb am 29.11.2011 um 22:22
@claudia
den taucheranzug gibt's aber erst zu ostern (vgl. saisonware)
genetiker arbeiten an einem iMensch, der auf standby geht, bis es an der zeit ist (vgl. wahlkampf)
straßenmusik ist youtube im freien (vgl. urheberrecht)
claudia schrieb am 30.11.2011 um 05:03
@kay
>>den taucheranzug gibt's aber erst zu ostern (vgl. saisonware)<<
Das ist aber schade.
Denn das morgendliche Booting des homo öconomicus läuft nur mit der Kombination des Rennweckers “Clocky” und Taucheranzug optimal:
Wenn mensch den Wecker endlich eingefangen und ihm eins auf den Dez gehauen hat, dann ist zwar der Kreislauf aktiviert. Aber die Neuronen sind noch Schlafmodus. Erst wenn das Gehirn eine Farbinformation in einen °Celsius-Wert und diesen in ein theoretisches Temperaturgefühl auf der Haut übersetzt hat läuft der Prozessor des Mehrwertautomaten Mensch optimal.

Ohne Taucheranzug lässt mich das Gehirn den Mischer direkt nach Temperaturfühlung der Haut einstellen, unter Umgehung der Farbanzeige. Das geht auch wenn sich das Gehirn noch im Halbschlaf befindet.

---
>>genetiker arbeiten an einem iMensch, der auf standby geht, bis es an der zeit ist (vgl. wahlkampf)<<
Prototypen sind schon im Umlauf.

---
>>straßenmusik ist youtube im freien (vgl. urheberrecht)<<
Über das Urheberrecht habe ich auch nachgedacht. Wahrscheinlich wird sich die GEMA um die High-Heels-Lautsprecher kümmern müssen. Denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis nicht nur Lautsprecher in High-Heels-Form angeboten werden, sondern High-Heels und evtl. auch andere Schuhe Lautsprecher SIND.

Es war ein weiter Weg von den Quietschkreppsohlen der 60er Jahre bis zu Radio Werbeblock im Schuh: Das Ende der Geschichte der Schuhe ist nahe.
tlacuache schrieb am 29.11.2011 um 04:35
Ich mach' jetzt einen auf Streifzug...

So sieht der Weihnachtsmann aus:
www.bildersuche24.com/wp-content/uploads/2009/04/weihnachten.jpg

"Kulturuebergreifend":
galerie.designnation.de/bild/51607

Und da wohnt er:
www.homes.com/Real_Estate/IN/City/SANTA%20CLAUS/

Und das bringt er:
article.wn.com/view/2011/11/28/starker_start_des_weihnachtsgesch_fts_gibt_usaktien_auftrieb/

"Advent Advent, das Häusle brennt..."
Magda schrieb am 29.11.2011 um 22:29
Ich habe auch schon ein Geschenk. Ein Minipiano. Für Kinder - eineinhalb Oktaven. Der Ton knapp über dem Quietscheentchen.
Damit werde ich meinen Mann erfreuen. Die ersten Töne aus Ravels Bolero habe ich schon eingeübt.

Ich habe es mir nicht leicht gemacht. Nix mit Internet.
Ich habe dieses kostbare Teil - für einen Euro - beim Trödler entstanden.

Das wird ein Fest, kann ich jetzt schon prophezeien.
kay.kloetzer schrieb am 29.11.2011 um 22:43
oh, hoffentlich liest Dein mann das nicht. so ein mini-klavier wurde mir beizeiten an die seite gestellt zur frühkindlichen musikerziehung. womöglich war es nicht ganz unbeteiligt daran, dass ich schon in der dritten klasse in musik eine 3 hatte. das konnten triola und triangel später nicht mehr rausreißen. aber ich gehe heute noch gern ins gewandhaus, weil es dort so gut riecht.
Magda schrieb am 29.11.2011 um 23:07
Geh doch mal zum Trommelkurs - das haut voll rein.
kay.kloetzer schrieb am 29.11.2011 um 23:17
da können ja nun die trommeln auch nichts dafür. aber ich habe einen guten rhythmus mit meinem boxsack gefunden.
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