kay.kloetzer

robinson

19.02.2012 | 00:15

Mein Toaster liebt mich ( aber das liegt nicht an mir)

Als Gott die Erde aus dem Boden stampfte, muss ihm kurz vor Schluss etwas dazwischen gekommen sein. Er brachte zwar mehr oder weniger Adam und Eva zustande, doch bei der Verteilung des Hirns blieb die Vollendung aus.

 

Seitdem gibt es dumme und kluge Menschen. Später wurden daraus intelligente und weniger intelligente Menschen. .Schließlich teilte sich die Intelligenz in emotionale, soziale und künstliche. Und jetzt kommt sie den Menschen ganz abhanden. Sie wird nämlich nicht mehr gebraucht.

Wozu sich einen Kopf machen, wenn es andere  viel besser können? Telefonnummern stehen im Speicher, Geburtstage bei Facebook, den Weg weiß das Navi und alles andere Google. So wäre eigentlich wieder Platz auf der Bio-Festplatte für irgendetwas Schönes, Wichtiges, Kluges. Doch das können wir vergessen.

Damit die digitale Demenz garantiert jeden befällt, werden auch Jacken und Häuser geschult. Intelligente Kleidung wird „zu einer Schnittstelle für Information und Kommunikation“, freut sich das Fraunhofer-Institut über eine Serie von Hemden und Armstulpen, die beispielsweise mitteilen, „ob ein Funknetz (WLAN) verfügbar ist oder ob Personen in der Nähe eingeschaltete Mobiltelefone bei sich tragen“. Selten war so wahr, dass  Kleidung etwas über ihren Träger aussagt.

Wenn High-Tech-Jacken entwickelt werden, die im Winter wärmen und im Sommer kühlen, muss die Frage gestattet sein, ob die Menschen noch alle Socken in der Kommode haben. Zumindest haben sie bald eine Kommode, die elektronisch die Socken zählt und der Waschmaschine ein Zeichen gibt, wenn die Vorräte schmelzen.

Intelligentes Wohnen heißt das Horrorszenario, in dem Haushaltgeräte miteinander vernetzt sind. Wenn die Sonne scheint, fahren die Jalousien runter, wenn dem Fernseher das Programm nicht passt, gibt er dem Radio einen Wink, wenn dem Kühlschrank das Bier ausgeht, schickt er eine Mail an lieferheld.de. Der Toaster denkt sich seinen Teil.

(zuerst unter www.lvz-online.de)

 
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Kommentare
goedzak schrieb am 19.02.2012 um 01:01
Jetzt weißt Du, was ich täglich auszustehen habe. Ich habs mit lauter Leuten zu tun, die sowas cool finden...
Anchesa schrieb am 19.02.2012 um 01:08
Ohh Danke Kay...
Es kann einem schon ein wenig Angst machen,
zu sehen, wo der Mensch hingeht
Calvani schrieb am 19.02.2012 um 01:23
Mein Föhn liebt meine Haare. Die hat er zum Fressen gern. Das tut er auch, also sie fressen, nämlich wenn ich mit meinen Löckchen im Gebläse hängen bleibe. Kommt bei langem Haar wie meinem, das über Kopf geföhnt wird, hin und wieder vor.
Liebe geht eben nicht nur durch den Magen, sondern auch durchs Gebläse.
goedzak schrieb am 19.02.2012 um 03:05
Hallo Menschlein, das sich jetzt 'Heima' nennt, kannst Du eigentlich noch in einen Spiegel gucken, ohne dass Dir schlecht wird?
weinsztein schrieb am 19.02.2012 um 07:34
Einem denkenden Spiegel würde schlecht bei Heima.
goedzak schrieb am 19.02.2012 um 14:48
Zum verständnis für die anderen Leser:

weinszteins und mein Kommentar bezogen sich auf einen, sehr vorsichtig ausgedrückt, boshaften Troll-Kommentar, der inzwischen dankenswerterweise gelöscht wurde.
Anchesa schrieb am 19.02.2012 um 22:40
Danke Goedzak für die Erklärung.
Dachte schon, ich habs mit den Augen ;-)
Streifzug schrieb am 19.02.2012 um 01:32
Es wird eh alles kommen, egal ob es einem gefällt oder nicht.
Ich sag es mal etwas drastisch:

Was würde ich tun, wäre ich ein "rechter" Medienzar, ein deutscher Berlusconi. Mal abgesehen davon, dass ich mir Politiker besorgen würde, die ein Leistungsschutzrecht ermöglichen?

Ich würde alle wichtigen linken Medien kaufen und dort die Devise ausgeben: Print rules. Alle Trottel, die das unterstützen, werden gepusht.

So könnten meine "richtigen" Medien in Ruhe das neue Zeitalter gestalten. Für die linken Blätter blieb dann letztendlich nur noch friß oder stirb. Sie waren bei der Transformation nicht dabei.

So geht es allen Hinterwäldlern. Erst meckern sie, dass es neue Technik gibt, anschließend meckern sie, dass die neue Technik nicht so funktioniert, wie sie es gerne hätten.

Man kann die Zukunft mitgestalten oder es anderen überlassen.
kay.kloetzer schrieb am 19.02.2012 um 20:11
stimmt schon, stimmt schon, nur kommt mir manchmal das mitdenken zu kurz, das reflektieren. denn nicht alles, was möglich ist, ist gut. irgendwann werde ich mir einen chip implantieren lassen können, der mich optimiert. aber werde ich das deshalb auch tun?
Streifzug schrieb am 19.02.2012 um 20:52
Nun, das ist deine Entscheidung :)

Spannend sind Zusammenhänge, die mangels DabeiSein nicht erkannt werden (können). Natürlich kann jeder, der es sich leisten kann, beispielsweise ohne Computertechnik und Internet leben. Vielleicht wird er noch aus der Zeitung recht oberflächlich über ACTA usw. informiert. Er glaubt dann, es ginge um Internetkriminalität oder geklaute Musik und Filme und all das hätte mit ihm nichts zu tun.

Mit den wirklich gravierenden gesellschaftlich Veränderungen, die auch auf Nicht-Internet-Benutzer durchschlagen, daher intervenieren Verfassungsrechtler, macht er erst Bekanntschft, wenn der Zug längst abgefahren ist.

Mal etwas überspitzt formuliert:

Der Chip, den sich Menschen irgendwann implantieren lassen müssen, ist meist ein Ergebnis des Nicht-Wissens und Nicht-Tuns in anderen, vorherigen, nicht sofort ersichtlichen Zusammenhängen - darum werden sie auch dort durchgeboxt. Und daher versuchen interessierte Parteien so lange wie möglich das Augenlicht der Öffentlichkeit von diesen Bereichen fernzuhalten.

Konkret:
Wenn man bezüglich ACTA in einem Print-Medium wie dem Freitag liest: "Sieben Jahre lang wurde – beinahe unbemerkt von den Medien und der Bevölkerung in Europa – daran gearbeitet.", dann ist das sehr aufschlussreich. Immerhin ist es Aufgabe der Vierten Gewalt die "Bevölkerung" zu informieren. Wirklich bedeutsam wird es dann, wenn man überlegt, wer eigentlich hinter ACTA steckt. Dann müsste es heißen: "Sieben Jahre lang wurde die Bevölkerung von Verlegern/Medienkonzernen nicht über ihr Tun informiert."

Ich möchte einfach nur auf die Gefahr hinweisen, die darin lauert, sich von bestimmten Entwicklungen abzuwenden. Wie Kinder, die glauben, man würde sie nicht sehen wenn sie sich die Augen zuhalten.
goedzak schrieb am 19.02.2012 um 20:58
Gegen wen polemisierst Du eigentlich, Streifzug? Deine Holzköpfe, die Du Dir hier in der Gegend überall als Schießscheiben hingestellt hast, gibt es nicht.
Streifzug schrieb am 19.02.2012 um 21:21
goedzak,

erstens sind es meist Holzköpfe, die im Freitag gerne mit (angeblicher) Polemik aufwarten, welche du dann als solche verteidigst.

Zweitens hab ich da noch einen Spruch auf Lager, der extra für Holzköpfe gedrechselt wurde: "Gefährlich ist es für den, der nicht auf das Leben reagiert."
Streifzug schrieb am 19.02.2012 um 21:31
...natürlich auch noch musikalisch:

kay.kloetzer schrieb am 20.02.2012 um 02:25
lieber streifzug, der song wäre klasse, würde ich bier trinken.
mir will scheinen, du meinst irgendwie eher den freitag (print) als irgendwie links?
das meine ich nicht, ich meine auch nicht das nicht-teilnehmen an den internet-versprechungen. an diesen ganzen kram fühle ich mich genauso gebunden.

mir geht es darum, vermeintliche erleichterungen als entmündigung zu verstehen. oder anders gesagt: dein spielzeug hält dich nur von fragen ab.
Streifzug schrieb am 20.02.2012 um 12:21
Welches Spielzeug hält von welchen Fragen ab, liebe Kay?
h.yuren schrieb am 19.02.2012 um 08:09
obwohl dein toaster dich liebt, liebe kk, kommt der titelnde brotbräuner im text etwas winzig weg. womit hat er das verdient?

das spielzeug der großen kinder frisst viel energie, und die wird ihnen bald fehlen. leider den nützlichen erfindungen auch.
kay.kloetzer schrieb am 19.02.2012 um 20:14
das liegt daran, lieber hy, dass er nicht spricht, der toaster. zumindest nicht mit mir.
born2bmild schrieb am 19.02.2012 um 09:13
Hab keinen Toaster. Vielleicht stampfe ich mir einen aus dem Boden, damit er die Waschmaschine überredet, mir alle Socken wieder herauszurücken, die ich paarweise hinein gegeben habe. Auf den Boden stampfen reicht jedenfalls nicht.
Aber eventuell gibt es einen Gott der Einzelsocken, dem die Waschmaschinen anhängen und dem sie Socken opfern. Gegen kultische Handlungen helfen auch Mikrochips nicht.
Einen Toast auf das Waschbrett! ( Heut nur noch in Verbindung mit Bauch in Gebrauch.)
kay.kloetzer schrieb am 19.02.2012 um 20:18
"Einen Toast auf das Waschbrett! ( Heut nur noch in Verbindung mit Bauch in Gebrauch.)" - und bäuche fressen vieles, hinwiederum keine socken. "Der Gott der Einzelsocken" ist auch mal ein schöner titel für einen roman oder so.
Nashira schrieb am 19.02.2012 um 10:47
Liebe Frau Klötzer,

spannend wird das Ganze, wenn der Saft abhanden kommt. Und wer irrglaubt, dass passiert nie, wird sich noch wundern. Und dann sind wir am Ziel: Wir wundern uns endlich wieder!

Wir wundern uns, wie es eine Menschheit vor uns schaffte, sich selbst irgendwie durch Nachkommen tatsächlich bis heute zu überleben. Ich denke, es braucht diesen Höhepunkt all dieser Verrücktheiten, damit uns genau dort erst einmal klar wird, welche der vielen alternativen Möglichkeiten von geistiger Entwicklung wir im Kollektiv gewählt haben.

Und aus dem Wundern wird ein Staunen über sich selbst werden.
Nicht die schlechteste Basis für einen guten Neuanfang, wie ich finde. Aber alles erst schön der Reihe nach.

Bis dahin können wir mit Fön und Toaster hübsch weiter parlieren und unsere Inputs für das Dinner am Wochenende eingeben, wo neben den kulinarischen Köstlichkeiten auch schon mal die Garderobe passend zur Tischdekoration vorgeschlagen wird. Ein famoses Leben!
kay.kloetzer schrieb am 19.02.2012 um 20:21
das wäre ja heute schon nicht mehr nur lustig, wenn mal so richtig der strom ausfiele.
Alien59 schrieb am 20.02.2012 um 12:38
Und deshalb musste ich gestern an diesen Toaster denken - ich habe keinen, aber als der Strom ausfiel, erleuchtete nur der Gasofen den Raum, und über dessen Gitter konnte ich noch die Brötchen aufbacken.
Aber ob der mich liebt? Ich bin zu schüchtern, ihn zu fragen ;-)
Amanda schrieb am 19.02.2012 um 11:54
"Mein Toaster hat versucht mich umzubringen."

Diesen schönen Satz konnte ich vor paar Wochen sagen. Das Ding hatte sich aufgehängt, brannte die Stullen schwarz und produzierte schwarzen Rauch (immerhin keine Flamme), der mir Küche und Flur durchwaberte, die Nachbarn aufn Plan rief und ich - merkte das alles echt spät, weil zwei Zimmer weiter...

Wenn ich ein piepsendes Umfeld will, geh ich auf die Intensivstation.
kay.kloetzer schrieb am 19.02.2012 um 20:25
ein freund von uns hat so ein auto, wo ständig irgendetwas piepst und spricht. dazu läuft natürlich radio und wenn man glück hat, telefoniert er noch. das ist stress! bald wird es kopfhörer geben für eine garantiert abgeschirmte satte stille.
mit Deinem toaster scheinst Du ja ein ernsthaftes beziehungsproblem zu haben!
Nietzsche 2011 schrieb am 19.02.2012 um 12:33
Gefällt mir. Schlimm ist, dass die Zahl der Menschen, die auf dieser "Elektronikwelle" schwimmen, wächst und wächst. Als Nichtbesitzer von Toaster, Mikrowelle oder Geschirrspüler gelte ich selbstverständlich als altmodisch.

"Sie wird nämlich nicht mehr gebraucht."
Genau diesen Umstand kann man in der Kommunikation - sofern diese das Wort noch verdient - feststellen. Vielleicht gibts bald ein Mützchen, welches dem anderen signalisiert "mein Arbeitsspeicher ist zur Zeit leer; bitte versuchen Sie später einen Kontakt".
kay.kloetzer schrieb am 19.02.2012 um 20:28
genau! zumindest mikrowelle und geschirrspüler kommen mir auch nicht ins haus.
dieses "mein Arbeitsspeicher ist zur Zeit leer; bitte versuchen Sie später einen Kontakt" kann man oft schon gut in den augen sehen.
Achtermann schrieb am 19.02.2012 um 13:32
Kay Klötzer schreibt: Der Toaster denkt sich seinen Teil.

Ja, so ist er, der Toaster. Er denkt. Und das schon seit 100 Jahren. Er denkt sich auch, dass der damalige Stand der Technik von den heutigen Menschen, die so larmoyant ihre derzeitige Art zu leben, beklagen, nicht akzeptiert würde. Sie würden sich grämen: Keine elektrische Waschmaschine, denn diese kam in Dt. erst 1951 auf den Markt, kein elektrischer Kühlschrank, diese waren erst ab den 1920er Jahren für die privaten Haushalte einsetzbar, kein Computer, einfach nix.

Technikkritiker gibt es schon immer. Im Nachhinein stellt man meistens fest: Es waren nur augenblickliche persönliche Befindlichkeiten. Die meisten ästhetischen Bewertungen erscheinen aus heutiger Sicht antiquiert. Was früher die Menschen mit Sorgen erfüllte, etwa die befürchtete gesundheitsschädliche Geschwindigkeit der ersten Eisenbahnen, lässt heute nur ein müdes Lächeln zu. Allerdings ist nicht zu verhehlen, dass auch der umgekehrte Prozess eintreten kann, weil die gesellschaftlichen Auswirkungen der technischen Erfindungen erst Jahrzehnte später die Erkenntnis zulassen, dass Grenzen gesetzt werden sollten. Ich denke dabei an die Entwicklung des motorisierten Individualverkehrs. Eins bleibt gewiss: Der technische Fortschritt wird umgesetzt. Auch die projektiven Technikfolgeabschätzungen können eine Realisierung der Erfindungen nicht verhindern. Schlauer, und wenn's Jahrzehnte dauern sollte, ist man erst hinterher.
goedzak schrieb am 19.02.2012 um 14:11
Technik-Skeptiker vs. Technik-Begrüßer - ganz so einfach ist es wohl nicht, Achtermann. Auch jede technische Entwicklung ist, bevor sie real passiert, virtuell. Aus der Vielfalt der Virtualität entsteht dann die eine Realität. Das Beipiel Individualverkehr (es wären jede Menge andere denkbar) zeit, dass die 'Auswahl' aus den Möglichkeiten nicht zufällig und aus recht genau erkennbaren Interessen erfolgt. Eine sozialkritische Technikkritik ist immer angebracht, das sieht man ja derzeit auch wieder an den Diskussionen um datenschutz und Urheberrechtsschutz bei den Internetwerkzeugen.

k.k geht es nicht um generelle Technikskepsis, sondern um die Freunde der Gadgets, die Utopisten, die euphorisch übers Ziel hinausschießen, und natürlich um die Stylisten, die ja nicht nur mit schönen Ornamenten, sondern auch mit sowas wie hightech-Anmutung ihre Waren für den Verkauf einpacken.
Achtermann schrieb am 19.02.2012 um 14:35
@ goedzak

Ich will dir nicht wiedersprechen. Es ist wahrscheinlich analytischer, zwischen Technikfeinden und Technikkritikern zu differenzieren. Wenn Technikkritik genutzt wird, Defizite der Techniken zu benennen, etwa zu hoher Energieverbrauch oder nicht mehr zumutbare soziale Folgen, ist sie am richtigen Platz. Technikkritik verstanden als Dienst am Menschen, kann den technischen Fortschritt befördern. Das Streuen des Sandes ins Getriebe des technischen Fortschritts, wird wahrscheinlich nur noch in soziologischen Nischen praktiziert. Insofern wurde der Toaster vom technischen Fortschritt nicht überholt. Er funktioniert im Wesentlichen noch auf die selbe Art wie zuzeiten seiner Erfindung, 100 years ago.
Magda schrieb am 19.02.2012 um 14:11
Ich wäre froh, wenn mich ein Toaster liebte. Aber ich habe den "Toaster fürs Leben" noch nicht gefunden. Dieses - "Der ist es und man ist geröstet" und getröstet, es ist bei mir noch nicht eingetreten. Da hast Du es doch besser.
Oder hältst Du nichts von romantischer Liebe? Vielleicht hast Du ja ein Bügeleisen, das Dich liebt? Es fährt Dir glättend über die Wange während Du Deine Blusen bügelst.
kay.kloetzer schrieb am 19.02.2012 um 20:32
Mit dem bügeleisen habe ich leider schon lange keinen kontakt mehr. scheint etwas energetisches zu sein, wir haben irgendwie nicht die gleiche betriebstemperatur.
Yola schrieb am 19.02.2012 um 14:38
Ich bin mir sicher, dass einToaster Menschen nicht liebt. Warum hätte er sonst eine Bräunungsskala, die das Labberbrot zu Kohle toastet, das kein vernunftbegabter Mensch essen würde?
kay.kloetzer schrieb am 19.02.2012 um 20:34
vielleicht ist das seine art der ernährungsberatung, damit der mensch nicht so viele kohlenhydtrate isst.
Wolfram Heinrich schrieb am 19.02.2012 um 14:39
Das wichtigste an Toastern, Eierkochern und sonstigen elektrischen Geräten ist, daß sie gut in der Hand liegen und sich schön werfen lassen.


Ciao
Wolfram
ed2murrow schrieb am 19.02.2012 um 15:03

Das hier





Loriot - Das Ei von MrSpinnert

wäre mit Eierkocher (vor allem dem paradoxen) nicht passiert. Technik ist praktisch humorlos, es sei denn, man stellt wie Kay Klötzer etwas Lustiges damit an. Zum selbstumrührenden Becher (Produktbeschreibung: „Benötigte Batterien: 2 * AAA (nicht enthalten)) geht‘s hier lang.

Wolfram Heinrich schrieb am 19.02.2012 um 16:01
@ed2murrow
Zum selbstumrührenden Becher (Produktbeschreibung: „Benötigte Batterien: 2 * AAA (nicht enthalten)) geht‘s hier lang.

Juhu, endlich ist die Geißel des Umrührens von uns genommen.

Ciao
Wolfram
SuzieQ schrieb am 19.02.2012 um 16:12
Ohne Batterien, Akkus, Strom etc ist Schluss mit lustig.
Relativ zügig. Dann darf man wieder zurück auf Los.
Eierkocher mit Solarzellen?
"Du willst es doch immer viereinhalb Minuten lang!"

@ Wolfram
Ohne Batterien wird der selbstumrührende Becher Dich zu Tränen rühren.
Noch ein Stückchen Zucker?
Wolfram Heinrich schrieb am 19.02.2012 um 16:34
@SuzieQ
Ohne Batterien wird der selbstumrührende Becher Dich zu Tränen rühren.
Noch ein Stückchen Zucker?


Nein, danke. Ich trinke meinen Kaffee (und Tee) ohne Milch und Zucker.

Ciao
Wolfram
SuzieQ schrieb am 19.02.2012 um 16:50
@Wolfram

"Juhu, endlich ist die Geißel des Umrührens von uns genommen."
"Ich trinke meinen Kaffee (und Tee) ohne Milch und Zucker."

Warum umrührst Du Deinen Becher?

LG
Wolfram Heinrich schrieb am 19.02.2012 um 17:10
@SuzieQ
"Juhu, endlich ist die Geißel des Umrührens von uns genommen."
"Ich trinke meinen Kaffee (und Tee) ohne Milch und Zucker."

Warum umrührst Du Deinen Becher?


Ich umrühre nicht meinen Becher (ich trinke Kaffee nie aus Bechern, sondern nur aus kleinen Schalerln, jedenfalls daheim), sondern die Kanne. Weil, wennst du dir ein Kaffeetscherl machst, dann tröpferlt da erstmal das pure, fette, satte schwarze Gift in die Kanne und zuletzt ist es nur noch ein braunes Soßerl. Wennst du in eine Glaskanne filtrierst und die Kanne gegen das Licht hältst, dann kannst du die Schichtung (unten schwarz und undurchsichtig, oben braun und durchsichtig) deutlich erkennen.
Umrühren tut also not. Aber, schlau wie ich bin, drücke ich mich auch hier meist vor dem Umrühren, indem ich nämlich das Kaffeetscherl in eine Thermoskanne umgieße.
Wennts ihr alle schön brav seids, dann erzählt euch die Tante Wolfram weitere intime Geheimnisse aus ihrer Küche.

Ciao
Wolfram
ed2murrow schrieb am 19.02.2012 um 20:32
"unten schwarz und undurchsichtig, oben braun und durchsichtig"

Wenn das mal kein kulinarisch gefärbtes politisches Statement ist.
kay.kloetzer schrieb am 19.02.2012 um 20:36
ich fasse es nicht! ein selbstumrührender becher! es kann keinen frieden geben ...
SuzieQ schrieb am 19.02.2012 um 21:32
@ Wolfram

Minuten hab ich es geübt:
Schalerl, Kaffeetscherl, tröpferlt, Soßerl. Ich kann es nun aussprechen, Erl-König Wolf-erl.
Danke für den Blick in die Küche, Kaffeetante Wolfram.
Ich bin froh, dass Du nicht direkt aus dem Kannerl trinkst.
(und das heißt sicher nicht Kannerl...)

LG SQ
Wolfram Heinrich schrieb am 19.02.2012 um 22:27
@ed2murrow
"unten schwarz und undurchsichtig, oben braun und durchsichtig"

Wenn das mal kein kulinarisch gefärbtes politisches Statement ist.


Verdammt! Sollte ich mir am Kaffee den Mund verbrannt haben?

Ciao
Wolfram
Wolfram Heinrich schrieb am 19.02.2012 um 22:29
@SuzieQ
Danke für den Blick in die Küche, Kaffeetante Wolfram.

Bitte, bitte, ihr sollts ja was lernen, deswegen schicken euch doch die Eltern ins Internet.

Ich bin froh, dass Du nicht direkt aus dem Kannerl trinkst.
(und das heißt sicher nicht Kannerl...)


Doch, doch. Hier ist ein Beleg: www.dasbiber.at/content/integrationsk%C3%BCche-iv%3A-das-ist-dein-kaffee!
Da findest du auch eine kurze Einführung in die Wiener Art, Kaffee zu machen und zu trinken.

Ciao
Wolfram
archinaut schrieb am 19.02.2012 um 16:53
Liebe kay,
leider ist mein Toaster nicht so intelligent vernetzt,
immer ist das Toastbrot alle, wenn ich toasten will.....

Ein Handy, das rot wird, wenn der Liebste anruft....
habe ich mal für einen Blog erfunden...
www.freitag.de/community/blogs/archinaut/auf-virilio
kay.kloetzer schrieb am 19.02.2012 um 20:37
eine süße idee, lieber archie.
SuzieQ schrieb am 19.02.2012 um 21:34
Die Idee ist noch eine Spur süßer, denn das Handy wird nicht rot, es errötet nur leicht.
archinaut schrieb am 20.02.2012 um 01:53
... oh ja, hab noch mal nachgelesen:
"sanft errötet" steht da......
die Farbe steht natürlich für "irgendwie Links"!

Danke, Ihr Süßen ;-))
kay.kloetzer schrieb am 20.02.2012 um 02:12
stimmt: sanft ist irgendwie. aber süß ist es!
GeroSteiner schrieb am 19.02.2012 um 22:42
Zum Thema Marktintelligenz und Freizeit:

Mein Rechner zeigt mir bei jedem Systemabsturz jetzt ein Werbebanner.
"Dieser Systemabsturz wird Ihnen präsentiert von... Ihrem lokalen Gaststättengewerbe."
kay.kloetzer schrieb am 20.02.2012 um 02:10
das habe ich analog schon schriftlich.
nicht klüger zu sein als ein stromkabel - das würde mir angst machen.
ch.paffen schrieb am 20.02.2012 um 14:32
@ kay.kloetzer
Danke für den feinen Lesestoff @ blog + thread.

@ all im thread
Danke für diesen thread

@ Wolfram Heinrich + ed2murrow
special thanks für die videos

Ich geh jetzt mal meinen Toaster würgen + wünsche allen einen feinen Wochenstart Christiane Paffen
miauxx schrieb am 26.02.2012 um 19:32
"Als Gott die Erde aus dem Boden stampfte"

Der Satz ist gut! Aus welchem Boden hat er die denn gestampft? :-)

----

Wirklich bedenklich wird es, wenn Aussagen wie "Google weiß alles" tatsächlich geglaubt werden !!
Oder sind wir schon so weit ???
kay.kloetzer schrieb am 26.02.2012 um 19:47
"Satz ist gut! Aus welchem Boden hat er die denn gestampft? :-)" - Genau da liegt der Haken im Pfeffer!

Zumindest möchte Google alles wissen. Aber man muss ja nicht alles verraten ...
kay.kloetzer
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