Der 23. September wird ein besonderer Tag für Stuttgart !
Das 166ste Cannstatter Volksfest auf dem Wasen wird eröffnet.
Mit Achterbahnen, Wildwasserbahnen, Bierzelten, und und und. Voriges Jahr erfolgte die Eröffnung durch MP Mappus und OB Schuster, während gleichzeitig aber ein ganz anderes Volks-Fest in der Stadt ablief.
Inwieweit es sich beim "Wasen", genauso wie bei der Münchner "Wiesn", noch um reale Volks-Feste handelt und nicht eher um geschlossene Veranstaltungen für betuchtere Kreise, weil sich das Volk solches finanziell gar nicht mehr leisten kann, will ich hier nicht diskutieren, sondern überleiten zu dem etwas anderen Event, bei dem das Volk die Zeche zahlt, Achterbahn-Fahrt und Wildwasser-Bahn erleben darf, obwohl es sich das gar nicht leisten kann :
Am 23.September findet die Lenkungskreis-Sitzung zu S21 u.a. mit den Herren Kretschmann (der ist offiziell Ministerpräsident ) und Grube statt, bei der Herr Grube seinen Geldgebern endlich die aktualisierte Kostenkalkulation für S21 vorlegen möchte, nachdem "die Bahn noch einmal genau nachrechnen" wollte !
www.kanal8.de/default.aspx?ID=983&;showNews=1028538
Also wird der 23. September gewiß ein ganz besonderer Tag ! Die Runde könnte dann auch über den report-Mainz–Beitrag zur Kostenlüge der Bahn diskutieren.
www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=8625778/1yvyhgu/
Nachdem den Bahnern beim fröhlichen Kalkulieren jetzt ein bisschen von außen auf die Finger geschaut wird, geht das nicht mehr so fröhlich leicht von der Hand, und bei der in den modernen Großunternehmen zunehmend im Management verbreiteten cover-your ass –Mentalität (sorry, aber so wird das da genannt) werden auch die einzelnen Teil-Verantwortlichen stärker versuchen sich abzusichern. Wenns dann mal zum Knall kommt, will keiner im Regen stehn.
Erst recht jetzt nach der "Report Mainz"-Recherche und drohenden neuen Strafanzeigen gegen DB-Verantwortliche wegen arglistiger Täuschung. Vor einem Jahr konnten sich die Kosten-Jongleure noch relativ sicher fühlen, segelten mit im großen Verband des S21-Kartells, politischer Geleitschutz war ausreichend vorhanden. Bildlich gesprochen, neben der Fregatte Mappus-Württemberg, wer sollte sich da vor wem fürchten ?
Hoffentlich haben unsere Volks-Vertreter am Freitag auch den Mut, endlich die Bewertung der Azer-Risikoliste einzufordern.
Ist nun – beispielsweise - für die Fußgänger-Stege im Tiefbahnhof die "Brandschutzklasse" von bisher F0 (Null Minuten Feuerresistenz !) auf F30 geändert, wie in der Risikoliste als Forderung aufgeführt ?
[Cluster B : "Bahnhofshalle, Brandschutzqualität Stegkonstruktion / Abweichend vom Entwurf wird vom fachtechnischen Dienst der DB St&S anstatt Brandschutzklasse F0 Brandschutzklasse F30 gefordert. Die Forderung hat Auswirkungen auf die Planung und Bauausführung der Konstruktion."]
(Wobei es sich laut DIN 4102 um Feuerwiderstands-Klassen und nicht Brand-Schutzklassen handelt, aber was sollen solche Details bei einer so schnell mal dahin geworfenen Risikoliste …).
F30 heißt : "Bauteile wie Wände, Decken, Unterzüge, Stützen, Treppen müssen mindestens 30 Minuten einem Feuerangriff standhalten." Wobei DIN 4102 für diese o.a. Bauteile F30 als MINIMUM vorsieht !
Ich meine, es wäre schon praktisch, wenn im Brandfall Fahrgäste und Rettungskräfte wenigstens 30 Minuten Zeit für einen Rettungsversuch hätten !
Skandal – DB, Legt endlich die Fakten auf den Tisch ! ! !
Aber eins ist sicher : dieses Bild (links oben) ist Vergangenheit.
Erst eins, dann zwei …
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