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"Endlich" würde ich am liebsten schreiben, wenn es nicht so sarkastisch klingen würde. BP hat bisher alles versucht, um zu verhindern, dass die Ölpest eine entsprechende Bebilderung in den Medien findet. Wochenlang hat man endlos Chemikalien ins Meer geschüttet, damit der braune Schlamm nicht an Land kommt. Bisher hat das funktioniert. Mal ehrlich: Wen berührt der Live-Stream (sofern er denn mal funktioniert) von dem ausströmenden Öl ins Meer wirklich? Die ganze Sache lässt sich einfach nicht fassen.

Klar, Boykottieren hilft nichts – das weiß auch Greenpeace und ruft nicht einmal dazu auf. Aber Greenpeace versucht sich im Rebranding des BP-Logos und hat damit den Kampf um die Bilder aufgenommen. Denn für eine Ölkatastrophe in diesem Ausmaß hält sich der öffentliche Aufschrei noch in Grenzen. Es ist kein Zufall, dass sich das gerade ändert. Denn das Öl erreicht seit letzter Woche "endlich" das Festland. "The big picture" auf boston.com erzählt Geschichten in Fotostrecken - die bewirken in einem mehr als tausend Worte.

Diese Bilder sind von vergangener Woche:
www.boston.com/bigpicture/2010/05/oil_reaches_louisiana_shores.html

… und so sieht es jetzt aus:
www.boston.com/bigpicture/2010/06/caught_in_the_oil.html


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