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Schon wieder. Das F-Wort. Demnächst wieder Geschichten aus der Gruft, äh, Bar.Und meine selbstverordnete Pause ist nun auch unterbrochen, aber Konsequenz ist ja auch nicht immer alles... Tycho hat mich mit einem Kommentar dazu gebracht, gestern, des Nachts, in einem kleinen Gedankenspiel zu versinken.
Der Feminismus geht mir auf die Nerven. Sagen viele. Eigentlich geht mir jeder -Ismus auf die Nerven, kommt dann auch.
Was heißt das? Ich werde hier alphabetisch vor gehen, nur andersherum. Wie immer, erhebe ich nicht den Anspruch, der Vollständigkeit (aber ich will es ja kurz halten)
1. Sexismus
2. Rassismus
3. Feminismus
Es wird dann von jenen, denen der Feminismus auf den Geist geht, gesagt, die VertreterInnen des -Ismus sind es, die mich stören. Die sind ätzend. Die nerven mich einfach.
Was aber heißt das für die drei -Ismen da oben?
1. „Unter Sexismus versteht man die soziale Konstruktion v on sexuellen Unterschieden zwischen Menschen und die daraus abgeleiteten Normen und Handlungsweisen. Der Sexismus unterteilt alle Menschen anhand ihrer biologischen Geschlechtsmerkmale in Frauen und Männer, unterstellt ihnen damit eine grundlegende Unterschiedlichkeit und weist ihnen auf dieser Basis unterschiedliche Rechte und Pflichten zu.“
de.wikipedia.org/wiki/Sexismus
Tja, was soll ich sagen: Sexismus und seine VertreterInnen, die SexistInnen, gehen mir so richtig auf den Senkel.
2. Rassismus deutet "Rasse" in der einfachsten, biologistischen Bedeutung als grundsätzlichen bestimmenden Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften. Der Begriff Rassismus entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der kritischen Auseinandersetzung mit auf Rassentheorien basierenden politischen Konzepten. In anthropologischen Theorien über den Zusammenhang von Kultur und rassischer Beschaffenheit wurde der biologische Begriff der Rasse mit dem ethnisch-soziologischen Begriff "Volk" vermengt.
de.wikipedia.org/wiki/Rassismus
Der geht mir mindestens genau so auf den Geist, wie der erste -Ismus. Samt VertreterInnen, also RassistenInnen.
Die Aussage, dass -Ismen nerven, samt der jeweiligen VertreterInnen , kann ich also, bis hierhin, unterschreiben. Was aber bedeutet die Aussage, der -Ismus nervt vor allem wegen seiner VertreterInnen, in Bezug auf…ja, die Anti-Ismen?
Das sind auch -Ismen.
Wenn wir mal davon ausgehen, dass der Antirass- und -sexismus jeweils als Gegenpol zu den RassistInnen und SexistInnen, zu sehen sind und vielleicht auch nur deshalb eigene -Ismen geworden sind, weil der Sex- und der Rasissmus so spürbar sind und waren. Gehen also nun die AntirassistInnen und AntisexistInnen, weil sie sind, wie sie sind auf die Nerven? Oder sind sie so, weil es nichts hilft, leise zu sagen: hört Ihr bitte auf mit Eurem Scheiß?
Soooo…die Findigen unter Euch, freuen sich sicher schon, in ihrem Kommentar zu schreiben: ha! Hab ich doch gesagt! Denn, mir ist klar, dass -sofern nun 1:1 übertragen wird- obige Erklärung auch ganz gerne auf den Feminismus angewendet werden will.
So geht’s aber hier nicht weiter, denn mit dem F-Ismus verhält es sich ein wenig anders:
3. Feminismus (abgeleitet aus dem frz. féminisme, vom lat. W ortstamm femina = Frau ) ist eine Sammelbezeichnung für heterogene Konzepte, die die Rechte und Interessen von Frauen thematisieren. Von der gesellschaftlichen Ungleichheit zwischen Mann und Frau ausgehend, zielt der Feminismus auf eine verbesserte Lage der Frau und ihre faktische Gleichstellung in der Gesellschaft. Unter dem Begriff Feminismus werden zahlreiche, teilweise auch gegenläufige Strömungen zusammengefasst.
de.wikipedia.org/wiki/Feminismus
Denn hier entstand das Pro aufgrund des Anti.
Wunderbar nachzulesen auch hier: Planert, Ute, Antifeminismus im Kaiserreich. Diskurs, soziale Formation und politische Mentalität, Göttingen 1998.
Gegen die Partizipationsbestrebungen der Frauen, gab es laute und mächtige Stimmen. Mächtig deshalb, weil die Gesellschaft schon im wilhelminischen Deutschland, eine wissensbasierte war. Es waren die wissenschaftlichen Autoritäten (das waren derzeit eben Männer), die biologistisch argumentierten, die Frauen könnten nicht und falls sie es täten (also können), dann sollten sie trotzdem nicht, denn dann würde ihre Gebärmutter verkümmern und Tür und Tor für Geisteskrankheiten geöffnet werden.
Magda hat dazu was gemacht und in einem Kommentar von mir, gibt es eine Ergänzung. Zwei schöne Fallbeispiele, die für sich (und auch für andere) sprechen.
Und dieser Antifeminismus war es der die Entstehung und die Entwicklung des Feminismus (mit)bedingt hat. Er gab ihm Futter. Und er füttert ihn heute noch.
Wobei, der Fairness halber: Was hier und heutzutage von wem und womit gefüttert wird, ist nicht immer klar voneinander zu trennen.
Aber mal ehrlich - die Objektivität lass ich jetzt mal links liegen - : Ich für meinen Teil, gehe nicht bei jedem noch so kleinem Machospruch (ist jetzt nur ein Beispiel) an die Decke. Da würde ich mir viel zu oft, den Kopf stoßen. Und außerdem, ein bisschen Spielen ist erlaubt (wenn beide mitspielen wollen). Und heute noch sprach ich mit einem Gast über das Benehmen von anderen Gästen und wir fanden es beide gut, dass ich immer sehr höflich, wenn auch bestimmt, bin. Und wir fanden es beide verständlich, dass, wenn ich die Schnauze voll habe, diese auch gestrichen voll ist.
Andersherum, kann ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass der Antifeminist, unmittelbar nachdem ich kundtue, dass ich voll auf Feminismus abfahre, an die schon genannte Decke geht.
Ok. Ist ja nicht mein Kopf. Also, was soll's :-)
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Hello, again!
Das Zitat begreife ich als Kompliment,dafür gibts ein :-) Die Musik ist eine Ode an...tja, entweder an mich, oder an den Feminismus. In beiden Fällen: gute Sache. Im Ernst: Nachdem ich die Geschichte zur Namensgebung von Steely Dan gelesen hatte, musste ich erst stutzen, dann schmunzeln. So viele Dinge, die ich noch nicht kenne... |
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@ Luzi
ich hoffe die Abkürzung ist für dich o.k.? ich gehe bestimmt nicht an die Decke. Dein sichtweise ist eher eine bereicherung. :-) Pass aber trozdem auf deinen Kopf auf, der tut schnell weh. |
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zu Kopfschmerzen:
"Oh I really ought to go No, I really can’t stay Oh this pain in my head No, it won’t go away Oh I really ought to go Got to find my own way" Zugegeben: aus dem Kontext gerissen:-). Aber die Bandgeschichte passt schon ins Thema: en.wikipedia.org/wiki/The_Cliks#Cultural_impact Und das Lied: packt mich. Zu uns: Liebe Neobe, oder Neo(?) Schön, Dich nun wieder an anderer Stelle zu lesen. Hier ist es auch ein bisschen übersichtlicher. ja...die Sichtweisen...Herr Briest würde sagen: "das ist ein weites Feld." Also, ich wünsche uns allen Weitsicht, Rücksicht, Vorsicht und ja, richtig: Geduld. :-) Einen schönen Tag!!! Lu |
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Gefällt!
danke! ich denk auch immer: de.wikipedia.org/wiki/Humanismus Humanismus ist eine Weltanschauung, die auf die abendländische Philosophie der Antike zurückgreift und sich an den Interessen, den Werten und der Würde des einzelnen Menschen orientiert. Toleranz, Gewaltfreiheit und Gewissensfreiheit gelten als wichtige humanistische Prinzipien menschlichen Zusammenlebens. Die eigentlichen Fragen des Humanismus sind aber: „Was ist der Mensch? Was ist sein wahres Wesen? Wie kann der Mensch dem Menschen ein Mensch sein?“ Humanismus bezeichnet die Gesamtheit der Ideen von Menschlichkeit und des Strebens danach, das menschliche Dasein zu verbessern. de.wikipedia.org/wiki/Agnostizismus Der Agnostizismus (latinisierte Form des altgriechischen ἀγνωστικισμός agnōstikismós, von ἀγνοεῖν a-gnoein „nicht wissen, unbekannt, unerkennbar“; vergleiche Gnosis und Gnostizismus) bezeichnet die philosophische Ansicht, dass bestimmte Annahmen – insbesondere theologischer Art, welche die Existenz oder Nichtexistenz eines höheren Wesens wie beispielsweise eines Gottes betreffen – entweder ungeklärt oder grundsätzlich nicht zu klären sind. de.wikipedia.org/wiki/Atheismus ... de.wikipedia.org/wiki/Atheismus ... de.wikipedia.org/wiki/Philanthropismus ... de.wikipedia.org/wiki/Anarchismus ... de.wikipedia.org/wiki/Liberalismus ... --> die Leute machen es sich einfach. sich machen sich gar keinen Kopf, wie vieler Ismen sie fröhnen. :) Viele Grüße Katrin |
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:-) auch danke.
ich mach bald mal was zu Parlamentarismus... Viele Grüße zurück, Lu |
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Oh Gott! - Parlamentarismus!- na das ist bestimmt besonders radikal und igittbäh!
chr chr chr |
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schrieb am
13.05.2011 um 19:31
Aha, dann ist Humanismus andere bei den Eiern packen... und ich dachte bisher Humanismus wäre das Gegenteil, werde Hugo und all die humanistischen Konsorten gleich weg schmeißen.
Egoismus, Narzissmus, Unehrlichkeit (ismus)... |
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lisaschwert schrieb am 13.05.2011 um 19:31 Aha, dann ist Humanismus andere bei den Eiern packen... und ich dachte bisher Humanismus wäre das Gegenteil, werde Hugo und all die humanistischen Konsorten gleich weg schmeißen. Egoismus, Narzissmus, Unehrlichkeit (ismus)... Sag mal, willste oder kannste nicht ... |
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schrieb am
13.05.2011 um 19:53
Noch so ein Ismus(s), ich muss so wie Sie es wollen, oder was soll das? Sie und Fr. Rönicke sind, trotz allem Gegenbeweis, das Maß aller Dinge in Sachen Feminismus. Wieder was gelernt.
Nein danke, mit Ihnen will ich beides nicht. Den Text von luzieh.fair finde ich gut, könnte daran liegen, dass er differenziert, nicht schlägt und auch nicht sich selbst krönt. Tja. |
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lisaschwert schrieb am 13.05.2011 um 19:53 Noch so ein Ismus(s), ich muss so wie Sie es wollen, oder was soll das? Sie und Fr. Rönicke sind, trotz allem Gegenbeweis, das Maß aller Dinge in Sachen Feminismus. Wieder was gelernt. Es geht darum, daß hier in die FC ein Stänkerniveau reingetragen wird, daß nichts mit einer tatsächlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Feminismus zu tun hat. Und ich habe die Schnauze voll, daß hier jede Diskussion auf das Niveau einer Proleten-Talkshow runtergebrochen wird. Es wird mit Unterstellungen und Gehässigkeiten gearbeitet, statt mit Argumenten. Ich frage mich inzwischen, ob das nicht Absicht ist, um eine halbwegs vernünftige Diskussion zu verhindern. |
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schrieb am
13.05.2011 um 21:13
Das Maß aller Dinge bzgl. Stänkerniveau ist mit Abstand eine in Zungen sprechende, neobische Furienistin: "Leute ihr seid Krank und echt Abartig und zwar so richtig."
So spricht des Wahnsinns fette Beute will sagen eine Kultur, die über denkfaule Gehässigkeiten und heimtückische Unterstellungen bereits hinaus ist und jede Vernunft hinter sich lassend, nur noch den rechten Glauben für sich beansprucht. |
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Smith schrieb am 13.05.2011 um 21:13
Das Maß aller Dinge bzgl. Stänkerniveau ist mit Abstand eine in Zungen sprechende, neobische Furienistin: "Leute ihr seid Krank und echt Abartig und zwar so richtig." So spricht des Wahnsinns fette Beute will sagen eine Kultur, die über denkfaule Gehässigkeiten und heimtückische Unterstellungen bereits hinaus ist und jede Vernunft hinter sich lassend, nur noch den rechten Glauben für sich beansprucht. Höre gerade eine Sendung über die NPA www.npa2009.org/ Und zuvor wurde aus Der kommende Aufstand gelesen: Ein Aufstand, wir können uns nicht mal mehr vorstellen, wo er beginnt. Sechzig Jahre der Befriedung, ausgesetzter historischer Umwälzungen, sechzig Jahre demokratischer Anästhesie und Verwaltung der Ereignisse haben in uns eine gewisse abrupte Wahrnehmung des Realen geschwächt, den parteilichen Sinn für den laufenden Krieg. Es ist diese Wahrnehmung, die wir wiedererlangen müssen, um zu beginnen. [...] „Der kommende Aufstand“ beschreibt die bröckeligen Fundamente der gegenwärtigen Ordnung nicht, um aufzurütteln oder Therapien zu ihrer Rettung vorzuschlagen, im Gegenteil. Die Zerbrechlichkeit der verschiedenen Aspekte dieser Welt der Domestizierung und Vernutzung, ihre neusten Transformationen werden nur durchgespielt, um endlich ihre Zerstörung konkret ins Auge zu fassen. Die Selbst-Zurichtung der Individuen, die sich mit Pillen im Rennen der Vermarktung halten, die Gewöhnung schon der Kleinsten daran, dass ihr Leben in der Selektion für eine Arbeitswelt bestehen wird, deren einziger Zweck der Erhalt des Hamsterrades selbst ist; der Angriff auf unser Leben wird nur geschildert, damit wir uns darin erkennen und dagegen in Stellung bringen können. |
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@thinktankgirl
ich bin sicher das ist bewusst, um jegliche anregende und sich durch echte Argumente auszeichnende Diskusion zu verhindern. Ich rate ienfach zu: einem guten - ignorier Knopf! Einfach links liegen lassen und jegliche Niveaulose versuche und aussagen nicht zu kommetieren. Einfach in den Müll damit, die schleichen hir sowieso überall rum ;-) |
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Einfach in den Müll damit, die schleichen hir sowieso überall rum ;-)
Es schleichen inzwischen zuviele rum! |
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@Smith
Die Sendung wurde vom Freies Sender Kombinat Hamburg produziert. Live-Stream: stream.fsk-hh.org:8000/fsk.mp3.m3u |
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schrieb am
13.05.2011 um 22:15
Na und, ttgirl? Kein Wort vom femismus bei der Neuen Antikaptalistischen Partei - erst recht nichts von Frauen in den Vorstand. Zumal der Vorsitzende der NAP Olivier Besancenot ein Mann ist und keine Frau. "igittbäh" um mal Frau Rönicke zu zitieren. Das ist ähnlich wie beim Netzwerkrat für`s BGE: 8 Männer - 1 Frau. Gläserne Decke und so.
www.grundeinkommen.de/ueber-uns/der-netzwerkrat |
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Es ging mir nicht so sehr darum, jeden Ismus per se zu verbannen, sondern seinen Erfolg, sofern er zumeist transitiv auf etwas einwirkt, davon abhängig verortet zu sehen, inwieweit er dieses Substrat nihiliert.
Soll bezogen auf Feminismus heißen: Ich sehe nun die wesentliche "Arbeit" vielmehr bei uns Männern. Wenn Feminismus aber nicht die Nihilierung des denkbaren Maskulinismus meinen muss, dann wäre das eine Chance für die Befreiung geschlechtlicher Präposition genau da, wo diese hinderlich für die Entwicklung des einzelnen Menschen sind. Natürlich habe ich mal bei Mädchenmannschaft gestöbert. Da ist auch der ganze Mist aufgelistet, der Frauen bis dato gesetzlich in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt hat. Aber auch zum Beispiel die "Quote". Sehr schön formuliert. Nur eben mein Reden: Es gibt keine unsichtbare Quote für Männer: Es gibt keine Regelung per Gesetz dazu. Es ist der Teilbereich männlicher Funktionsträger, die das weibliche Geschlecht, präpositionieren. So weit, so schlimm. Ein wesentliches Anliegen wäre mir als Mann zunächst, die Dotierung der Gehälter anzugleichen. Das ist etwas, was mich 2011 extrem beschämt. Die Quote dagegen lehne ich ab. Ihr werdet die männlichen Seilschaften nicht per Gesetz aufbrechen. Hier ist Überzeugungsarbeit gefragt. Ratio also. Achja, das ist meine MEINUNG dazu, also nicht gleich wüten...ich lerne ja gerne dazu, auch wenn es der einen oder anderen aus Ihrer Erfahrung heraus ihre liebe Mühe mit mir haben mag bei der Belehrung eines Besseren...hauptsache ihr zwickt nicht in die Klöten. Ihr wisst ja, dort sind wir Kerle extrem empfindlich...chchch |
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@ tycho
wieso nur zwicken?? ich hab schon besteck für deine Kastration.... ;-) Frauen versuchen schon lange überzeugungsarbeit zu leisten in bezug auf die Quote, ein Gesetzt ist nicht die beste Lösung. Aber Sie versuchen es schon lange. Und nochmal es geht um einen eigenen Raum für Frauen, ohne Mann. Beziehungsweise den anspruch daran das er das ding am Ende erst zum Erfolg führt oder das dies bedeutet er hätte dan am Ende die meiste Arbeit ect... Es ist doch kein mist wenn auf Mädchenmanschaft aufgezeigt wird wo un wann Ssie wie behindert wurde? Warum soll das Mist sein, das nennt man Geschichte oder? |
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Mit Mist sind die ganzen Schweinereien gemeint, die den Frauen von gesetzlicher Seite aus entgegenstanden..Ehe, Abtreibung, etc...
Das ist also doch nicht missverständlich...? uiui, Kastration?! Hat das einen tieferen Grund? Was wollen Sie denn bloß mit meinen Familienjuwelen anstellen? Sie haben doch nun wirklich keine Verwendung dafür,..es sey denn, Ihnen sind die eigenen abhanden gekommen. Selbst dann würde ich davon abraten: Mein Genom gibt nicht viel her~ |
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@ tycho
Nun da hatte den " mist" nur falsch verstanden. Das passiert schon mal. Mit der Kastration, nein nein, das war mit einem augenzwinkern gemeint. Da ich nicht glaube das Ihnen hier jemand gleich an Ihre Kronjuwelen gehen will. Oder Sie irgendwohin zwicken möchte.Haben Sie ihre Meinung Sie hören wenigstens zu und stellen Fragen. ;-) |
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@Tycho: Familienjuwelen sollten in der Familie bleiben, oder aber sie ghören in ein Museum:-)
Ich fand das mit mit dem "Mist" verständlich, musste aber auch zweimal lesen, um deutlich zu erkennen, was gemeint ist. ________________ab hier @all__________________ Das mit der Überzeugungsarbeit ist so eine Sache. Ich komme gerade von einer Veranstaltung. Da ging es darum, dass Beschäftige aus einem Lebensmitteldiscounter, sich organisiert haben (mit Unterstützung dieser großen Dienstleistungsgewerkschaft) und nun (saumutig!!!) vor einer Filiale stehen und auf die miserabelen Arbeitsbedingungen (speziell dort und allgemein im Einzelhandels-/Dienstleistungssegment) aufmerksam machen wollen. ...Bridge... 70% der Beschäftigen im Einzelhandel sind weiblich. Im Discounterbereich kommen ca. 10% noch dazu. Die Konkurrenz unter den Discountern wird auf dem Rücken der MitarbeiterInnen ausgetragen. Die werden teilweise weit unter Tarif bezahlt (bis zu 6€/Std. zu wenig= 48/Pro Tag!!!). Geringfügig Beschäftigte ersetzen immer mehr die Festanstellungen. Das führt zu geringem Organisierungsgrad. MitarbeiterInnen werden unter Druck gesetzt. Überstunden werden weder bezahlt noch abgefeiert. Pausenzeiten (dafür gibt es auch Gesetze!) werden nicht eingehalten, weil die Filialen chronisch unterbesetzt sind...usf. Der Stress wird mit nach Hause genommen. Die Kinder (wenn vorhanden) leiden. Die Partner (wenn vorhanden) auch. Wer den Feminismus nicht braucht, weil das Leben rund läuft: ok. Herzlichen Glückwunsch, find ich wirklich gut. Mir ist klar,dass von prekärer Beschäftigung nicht nur Frauen betroffen sind und, dass das Geschlechterverhältnis in anderen Branchen anders aussieht, aber ich spreche jetzt über den Einzelhandel. Und dort gibt es Menschen (70% Frauen), die Hilfe brauchen!!!Kein Mensch kann von 6,50€/Std. eine Familie ernähren. Eine alleinerziehende Mutter erzählte mir: sie kann sich garnicht erlauben, krank zu werden, denn es gibt keine Lohnfortzahlung. Bezahlter Urlaub: das wär ein Traum. Tja, und der Sohn? 9 Jahre alt und Schlüsselkind. Manchmal kommt die Oma. Weil Mutti so viel arbeiten muss, weil sie nicht bekommt, was sie verdienen würde. (ich könnt noch mehr, aber das soll mal reichen und ja, an die Meckerfreaks: dem alleinerziehenden Vater würde es genauso ergehen, aber ich sprach mit einer Mutter)... Das ist im Übrigen feministische Basisarbeit. Diesen Frauen ein Bewusstsein dafür zu geben, das sie mehr Wert sind, und nicht nur Mehrwert bringen! ...Bridge... Überzeugungsarbeit: da frag ich mich, was hier gerade passiert? Ich meine, ich habe hier (und auch in anderen Beiträgen aus den letzten Wochen) eine Menge wirklich guter Dinge gelesen. Oft wurde mit ihnen auf Motzpostings geantwortet. Dann wird nicht darauf eingegangen, sondern völlig aus dem Zusammenhang irgendein Quatsch verlinkt oder es wird (im übertragenen Sinn) gesagt: 'und doch: ich weiß, du willst den Männern an die was weiß ich...' Die Menschen lassen sich also nicht abbringen von dem, was sie antreibt den Feminismus als Wurzel des Bösen zu sehen. Da ist es mitunter sehr schwer duchgehend sachlich, kompetent und rational zu bleiben. Im "echten" Leben, kann ich den Menschen, denen ich etwas erzähle, in die Augen gucken. Aber im "echten" Leben kommen die Leute auch auf mich zu (oder bleiben stehen, weil ich sie anspreche) und fragen: was machen Sie denn hier? Wofür sind sie? versteh ich nicht. find ich gut. find ich blöd. hab keine Zeit. Gute Sache. ...wie auch immer: Kommunikation. Und wenn den Leuten dann erzählt wird, wie es den Ladys an der Kasse geht, das 70-80% der MitarbeiterInnen wegen Rückenproblemen in Behandlung sind, weil es keine ergonomischen Stühle gibt, dann gucken die Menschen und fragen: wo kann ich unterschreiben? Hier hingegen, rede ich entweder Leuten, die eh ne ähnliche Meinung haben wie ich (da muss ich nicht viel überzeugen, da gehts dann eher um Details), oder mit Leuten, die mit der Motivation an mich ("die Feministin") herantreten und lospreschen, nicht auf Fakten eingehen usf. so, dass es nicht mehr als verlorenen Liebesmüh ist, die Person ins Boot zu holen. (Es gibt Ausnahmen, aber die bestätigen leider nur die Regel, sind es aber wert, dennoch weiterzumachen). Überzeugungsarbeit. ja. Aber das hat auch etwas mit Sender und Empfänger zu tun... Entschuldigung für die Länge...ich musste mich mal abreagieren. ps. ich finde die Diskussion hier aber sehr ansprechend. So im Grundsatz. Liebe Grüße, Luzieh (bin schon wieder fast weg) |
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@ Luzi
Neo oder Neobe wie du willst ich hoffe ich darf luzi sagen? Ich freue mich das es hir übersichtlicher ist und ich von weitsichtigen frauen umgeben bin. Und darurch noch viel lernen kann, ich stimme zu es gibt noch eine menge dinge die auch ich nicht weiß. Zu weitsicht und auch einsicht, reflektion des eigenen Handeln und denken. Habe ich einen kleinen Tipp: Fjodor Dostojewskij-Aufzeichnungen aus dem Kellerloch. Diesen habe ich ja schon mal Zitiert. Ich liebe dieses Buch. :-)) |
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Hallo Luzi!
Schöner Beitrag. Das Argument gegen Feminismus zu sein weil man einfach gegen "Ismusse" allergisch sei, ist ein schönes Schein(ss)argument. Kann man gegen eine grammatikalische Form eingestellt sein? Kann eine solche Form nerven? Totschlagismus. Betonismus. Rechthaberismus. Scheinargumentatsionismus? Das ist einbisschen so wie wenn einer, wenn ihm nix mehr anderes einfällt, dazu übergeht, sich über das Aussehen des anderen auszulassen. Und nun : TATATAAAATAM: Das böse Wort welches noch unbedingt hier fehlt: Machismus äh-mo "Der „machista“ steht unter dem Zwang, seine Männlichkeit in der Gesellschaft, notfalls auch gegen seine eigenen Interessen, unter Beweis stellen zu müssen; das bezieht sich sowohl auf die „Verteidigung der Ehre“ wie auch auf sexuelle Herausforderungen." Wikipedia |
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Halli-Hallo Rosalix!
"sexuelle Herausforderung" ... was für ein... mein Begriff des Tages:-) soll das auf sportlicher ebene gemeint sein? Wenn es gegen die eigenen Interessen geht, könnte es auch als Masochismus ausgelegt werden, oder? Liebe Grüße, Lu Alles Gute an Alle, ich bin mal bis heute Abend weg... |
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[ comments 1 ] Rosalix schrieb am 13.05.2011 um 12:28 Hallo Luzi! Schöner Beitrag. Das Argument gegen Feminismus zu sein weil man einfach gegen "Ismusse" allergisch sei, ist ein schönes Schein(ss)argument. Genau! Wirklich ein dummes Scheinargument gegen etwas zu sein, weil es ein bestimmtes Suffix hat. Auf so was können doch nur Leute kommen, die keine inhaltliche Kritik üben können oder wollen. |
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"Genau! Wirklich ein dummes Scheinargument gegen etwas zu sein, weil es ein bestimmtes Suffix hat. (...)"
Das stimmt natürlich, aber...hm...ich möchte an dieser Stelle bemerken, dass mir die ideengebende Person bisher nicht als inhaltslos aufgefallen wäre. In der Ursprungsaussage ging es auch nicht um die Endung, als solche. Aber ich will hier auch nicht in die Bresche springen, nur sagen, dass ich die ideengebende Person anders verstehe, als ganz simpel "anti"... Nur ne Einschätzung. Die mir schwer fällt, weil alle und alles immer noch so unbekannt sind. Zeit kommt und heilt nicht nur Wunden...sondern schließt auch (Wissens)Lücken:-) |
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@luzieh
Sehe ich ein bißchen anders. Der Feminismus wird abgelehnt, weil er angeblich die Männer ausklammert. Stört er sich am Namen des -ismus oder an den Inhalten? Wird nicht ganz klar. Sollte er sich am Namen stören, weil es "Femin" heißt, und somit für ihn logischerweise die Männer ausschließt, dann hat das wieder keinen Bezug zu den tatsächlichen Inhalten des Feminismus (schliessen sie nun wirklich die Männer aus oder nicht?), sondern ist seine Konstruktion. Ähnliche Konstruktionen finden sich in letzter Zeit häufig, in denen die Ideen des Sozialismus und des Nationalsozialismus gleichsetzt wird, weil in beiden das Wort "Sozialismus" auftaucht. Dann beklagt er sich, daß -ismen den Scheiß-Fokus auf das Benamte legen. Das ist wieder dasselbe Scheinargument, wie generell -ismen abzulehnen. Es geht wieder, um die grundsätzliche Ablehnung des Feminismus ohne jedoch dies inhaltlich begründen zu können. Natürlich haben wir in unserer W'elt keinen Platz mehr für Misandrie oder Misogynie. Nur allein durch diesen frommen Wunsch werden die Verhältnisse nicht verändert, noch als solche erkannt. Den Feminismus gibt es, weil gesellschaftliche Zustände nicht - wie es Hegel sich vorgestellt hatte - sich fortschreitend in Richtung eines Idealzustandes weiterentwickeln . |
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@thinktankgirl
Ok. Das stimmt. Alles. Was mich mal interessieren würde: Ich bin ja jetzt seit knapp sechs Wochen "hier" und habe schon feststellen dürfen, dass der Feminismus (eigentlich nicht nur der, denn oft wenn vermeintlich von einem -Ismus Betroffene über diesen schreiben, Verhältnisse aufzeigen, die durch diesen entstanden sind, sich verfestigen oder, oder, oder) und das Beschäftigen damit, sich hier so anfühlt wir früher: Wenn ich fröhlich über die Weide hinter unserem Haus hüpfte und zu Hause angekommen dann erstmal meine Schuhe säubern musste, weil ich in die eine oder andere Tretmine getreten bin... Also, nun lese ich seit einigen Tagen, dass die Reaktionen auf den Feminismus in der letzten Zeit, die heutige "Qualität" erreicht haben, was mich zu dem Schluss bringt, dass es mal weniger schlimm war. Meine Frage: Ist die Zahl der feministischen (den Feminismus behandelnden) Beiträge proportional mit der Zahl der Anti.fems. gewachsen? Oder gab es schon "immer" eine gewisse Dichte an fem. Beiträgen und plötzlich kamen die Antifems? Oder waren die Antifems schon die ganze Zeit da und zeigen sich erst duch vermehrte Beschägtigung mit dem F-Wort? Kann wahrscheinlich garnicht so genau beantwortet werden. Luzieh |
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@luzieh
ich persönlich habe das Gefühl, daß in die FC in den letzten 2 Monaten einige Antifems eingezogen sind, die das Niveau durch Häme, Merkresistenz und hirnlose Kommentare in Richtung Trash drücken. Diese User waren vorher hier nicht unterwegs, also keine Schläfer. Guck dir mal im Profil der besonders hartnäckigen Fälle an, wann sie sich registriert haben. Früher haben wir uns eher um die Auslegung der jeweiligen Heiligen Schriften gestritten ;-) Guck mal hier rein: "Alphamädchen" an die Front? Ist auch von Rönicke geschrieben für Mädchenmannschaft |
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@luzieh
Nachtrag: Smith ist eine Ausnahme, den halten wir uns seit Urzeiten als Haustier. |
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:-)
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schrieb am
14.05.2011 um 11:02
******* und ihr hirnlosstereotypätzender Abwehrreflex. Oder um ******* zu zitieren: "Leute ihr seid Krank und echt Abartig und zwar so richtig." So in etwa war Mielke `89 auch drauf. Weiter so. Deshalb ist ja auch Ende Juni Antifeminismustreffen. Herzlichen Glückwunsch Mädels.
Teile des Kommentar wurden von der Moderation editiert |
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Smith schrieb am 14.05.2011 um 11:02
Femina(r)zis und ihr hirnlosstereotypätzender Abwehrreflex. Oder um die neobische Furienistin zu zitieren: "Leute ihr seid Krank und echt Abartig und zwar so richtig." So in etwa war Mielke `89 auch drauf. Weiter so. Deshalb ist ja auch Ende Juni Antifeminismustreffen. Herzlichen Glückwunsch Mädels. Na, klappt doch: Feministinnen mit den SED-Bonzen gleichgesetzt. Hat zwar ein bißchen gedauert bis du draufkamst, aber wir haben dich trotzdem lieb. |
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schrieb am
14.05.2011 um 11:35
Oder auch mit Mielke zu den Waffen greifen:
„Ich will euch überhaupt mal etwas sagen Genossen, wenn man schon schießt, dann muss man dat so machen, dass nicht der Betreffende noch bei wegkommt, sondern dann muss er eben dableiben bei uns." Da habt`s wohl noch zu üben, Genossinnen: www.blick.ch/news/schweiz/anti-feminist-bleiker-von-paintball-am-kopf-getroffen-172501 |
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@ Smith
endlich, der Göttin sei danke ich habe einen mir immer folgenden Jünger. Ich bin äussert endzück und überalle Maßen begeister!! Endlich kann ich all meine Dikdatorischen wünsche verbreiten. Und meine neobistischen Furienistinen heranzüchten. Das freut mich sehr, ausserdem mag ich Haustiere auch sehr gerne. Das tut mir leid da kam meine kleine böse aufrührerrische Seite hervor. Ich wollte mich so schnell nicht endtarnen. Zu Spät ;-(( Oh... meine Göttin hilf mir!!1 |
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An Tycho:"Frauen wehren sich gegen Femis weil sie nicht glauben wollen es gäbe überhaupt noch was zu tuen, in folge dessen wollen sie auch nicht hören das Sie so Frei nicht sind. Männer wollen eben nicht am Ende hören das sie diejenigen sind die Diskriminieren." Wie wahr!!
Das ist auch ein Grund warum ich die Diskussion immer mal wieder sehr nötig, obgleich auch oft "nervig" finde. |
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@ rosalix
Mh...hatte ich das nicht gesagt zu ihm?? Oder mag ich mich grade-mein Vagina mal wieder- bespiegeln?? lg neo |
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Rosalix: ach, da schließ ich mich doch gleich mit an.
Neobe: ![]() ![]() und zum Schluss (danke an dieser Stelle an die mädchenmannschaft;-)): ![]() |
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@ Luzi
die sindaber schön bund ;-) |
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schrieb am
14.05.2011 um 11:05
Ja nech, wie die Knete in den "3 Gehirnzählen" - okay 12. Ein bund für`s Leben.
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Wikipedia hilft auch bei -ismus weiter:
Das Suffix -ismus (manchmal auch in der Form -smus) ist ein Mittel zur Wortbildung durch Ableitung (Derivation). Das entstandene Wort bezeichnet ein Abstraktum, oft ein Glaubenssystem, eine Lehre, eine Ideologie oder eine geistige Strömung in Geschichte, Wissenschaft oder Kunst. Es kann sowohl an Substantive (Alkohol-, Putsch-) angefügt werden als auch an Adjektive (sozial-, extrem-), wodurch dann gleichzeitig neue Adjektive auf die Endung -istisch entstehen. [...] Bei vielen Begriffen mit der Nachsilbe -ismus handelt es sich um Begriffe für gesellschaftliche Verhältnisse, Meinungen, Lehren, Schulen und Ideen (Beispiele: Kapitalismus, Liberalismus, Sozialismus, Militarismus, Anarchismus, Dualismus). Eine große Anzahl dieser Begriffe leiten sich zunächst von wissenschaftlichen Theorien und Hypothesen ab, die zwar unter den entsprechenden Fachwissenschaftlern nicht allgemein anerkannt sein müssen, die sich aber der wissenschaftlichen Methodik bedienen, sich einer wissenschaftlichen Diskussion aussetzen, und dadurch wandlungs- und ausbaufähig entsprechend dem Zuwachs an Erkenntnis und den technischen Möglichkeiten sind. Diese Meinungen können aber auch das Ergebnis einer unkritischen Entwicklung einer Idee sein, die ungenau oder gar nicht überprüft oder irrational begründet wird. Besonders gefährliche -ismen: - Vulkanismus - Organismus - Tourismus - Mechanismus - Anabolismus - Pointilismus - Neologismus |
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Liebe Luzieh,
"Unter dem Begriff Feminismus werden zahlreiche, teilweise auch gegenläufige Strömungen zusammengefasst." Wenn dem so ist, dann frage ich mich, welchen Sinn es hat, eine Haltung oder ein Projekt als feministisch zu labeln. "Feminismus" sagt doch dann kaum was aus - ohne nähere Bezeichnung der Strömung und der genauen Zeilrichtung, oder? Calvani |
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Hallo Calvani, der Humanismus vertritt ein ähnliches Konzept nach Gleichberechtigung aller Menschen. Eventuell kommen wir ja irgendwann mal damit aus! Ich für meinen Teil nenne mich Feministin, weil ich es als irgendwie feige empfinde meinen Anspruch zu verstecken aus Angst anzuecken. Ich habe viele Gebiete im Leben durchschritten in denen ich um Gleichberechtigung als Frau ringen musste und immernoch muss. Wenn dem nicht mehr so ist dann nenne ich mich sofort Freifrau von und zu Rosalix;-)
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"Wir definieren ihn nach der Encyclopedia Britannica als “the belief in the social, economic, and political equality of the sexes” – also den Glauben an die soziale, ökonomische und politische Gleichheit der Geschlechter. Alles andere, was dem Feminismus darüber hinaus nachgesagt wird – sei es, dass er eine Bewegung sei, die die Männer unterjochen will oder dass im Feminismus nie gelacht wird – ist Klischee und dummes Vorurteil. Der Definition der E.B. folgt in der Diskussion gerne der Hinweis, dass dann ja jeder Mensch auf dieser unserer Erde Feministin oder Feminist sei. Doch es gibt genug Menschen, die nicht der Meinung sind, dass Frauen z.B. ebenso wie Männer am Haushaltseinkommen beteiligt sein sollten oder dass Frauen sich in der Politik in gleichem Maße einbringen sollten wie Männer oder oder oder. Genug Menschen, Männer und Frauen (siehe Schirrmacher und Herman) sind noch der Meinung, dass Frauen und Männern jeweils ganz spezifische Rollen zugedacht sind, von Gott oder ihren Genen oder sonstewas. Das hat dann so gar nichts mit Feminismus zu tun."
(Quelle: maedchenmannschaft.net/das-feministische-lexikon/#feminismus) |
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...übrigens die Definition, die ich nebenan in Kathrins Kolumne meinte, von der ich mich weigere abzurücken.
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[ comments 2 ] Calvani schrieb am 13.05.2011 um 16:07 Liebe Luzieh, "Unter dem Begriff Feminismus werden zahlreiche, teilweise auch gegenläufige Strömungen zusammengefasst." Wenn dem so ist, dann frage ich mich, welchen Sinn es hat, eine Haltung oder ein Projekt als feministisch zu labeln. "Feminismus" sagt doch dann kaum was aus - ohne nähere Bezeichnung der Strömung und der genauen Zeilrichtung, oder? Calvani "Bekannte marxistische Strömungen sind der Orthodoxe Marxismus der klassischen Sozialdemokratie, der Marxismus-Leninismus, der Trotzkismus, sowie verschiedene Formen des Westlichen oder Neomarxismus; darunter die Frankfurter Schule und der französische Strukturalistische Marxismus, der italienische Operaismus und der Postmarxismus. [...] Mit der Zeit entwickelten sich in allen Disziplinen der Wissenschaften mit gesellschaftlichem Bezug eigene marxistische Strömungen – wie beispielsweise in der Psychologie die des Freudomarxismus – sowie eine eigenständige marxistische Philosophie, eine marxistische Soziologie, eine marxistische Wirtschaftstheorie, eine marxistische Literaturtheorie und so weiter." de.wikipedia.org/wiki/Marxismus Noch irgendwelche Fragen? |
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schrieb am
13.05.2011 um 21:55
"oder dass Frauen sich in der Politik in gleichem Maße einbringen sollten wie Männer oder oder oder"
Wenn wir die Mitgliederzahlen in politischen Parteien betrachten, wird deutlich, dass die Gesellschaft nicht an den Eiern, sondern vielmehr an den Titten gepackt werden sollte, um mal Ihren Terminus zu gebrauchen Frau Rönicke. Wie bereits mehrfach gesagt, regrediert um nicht zu sagen dümpelt der Feminismus jedweder Strömung und ParteigängerIn im unterschiedlichen Konstruieren der Geschlechter, denn nur wieder mal von "Eiern" zu reden, legt einmal mehr die flache Argumentationsstruktur eines Konservatismus bloß, der traditionell und dies für alle Zeiten allein Männer verantwortlich macht und die klassische Rolle dessen der "was tun" - der sich wie ehedem nur unter anderen Vorzeichen für Frauen einsetzen - ihnen den Weg ebnen und Türen öffnen soll, zuordnet. Der nichthegemoniale Mann existiert für feministische Parteigängerinnen nicht. Deshalb dürfen und wollen so genannte Gleichstellungsbeauftragte - zumeist Feministinnen - Männer auch nicht in ihr Wirken einbeziehen. Tut es doch mal eine nur ansatzweise, droht Exkommunikation (Goslar). Insofern steht der institutionelle Feminismus der Emanzipation unabhängig vom Geschlecht im Wege - und das m.E. gezielt. |
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Liebe Calvani,
Na wenn Du Dich fragst, dann brauch ich ja nicht mehr antworten... :-) Nee, im Ernst: Katrin Rönicke schrieb am 13.05.2011 um 17:17 Das find ich schon ganz trefflich. Füge noch hinzu, dass die Sache mit den Strömungen, an jene geht, die es einfach nicht lassen können. Die, von denen ich im F-Wort Beitrag davor sagte, sie kämen spätestens bei der Nennung dieses Wortes aus ihren Löchern. Die, die sich immer wieder hinstellen und sagen: Ihr FeministInnen, ihr wollt doch, die Männer abschaffen... und ähnlichen Quatsch... (ich lass das binnen-I-mal kurz weg) Mir ist noch keine Feministin begegnet, die diese Meinung vertreten hat und ich bin überzeugt davon, dass eine solche Person nicht lange, in politischen Zusammenhängen, durchhalten würde. Ich kenne keine Feministin, die ersthaft glaubt, alleine durch die Arbeit in ihrer Frauengruppe, würde sich die Welt verändern. Die Feministinnen, die ich so kenne, sind unterschiedlichen Alters, breitflächig engagiert, politisch oft praxisorientiert und vor allem sind sie nicht selbstreferentiell, wie es den Feministinnen vorgeworfen wird, sondern reflektiert. Und zwar (wegen der größeren politischen Zusammenhänge in denen sie sich bewegen) zwingend. Wie soll das denn funktionieren? Ich glaube, dass Leute, die ernsthaft behaupten, die Feministinnen wollen Männer unterjochen, keine Ahnung haben, wie politische Praxis funktioniert. Ich les mir das jetzt nicht nochmal durch. Wenns unverständlich ist: ich bin für Fragen offen. Und Calvani: Ich habe nicht vergessen, dass wir an anderer Stelle noch nicht fertig waren (in Deinem letzten(?) Beitrag) und ich glaube, ich war am Zug. Aber dann kam das hier alles und das Leben...ich mach mich da aber noch ran...die Tage. Luzieh |
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@ Luzieh
Rönicke schrieb in Ihrer letzten Kolumne, die Reaktionen auf den Begriff "Feminismus" seien ätzend. Du schreibst nun, dass es ohnehin gegenläufige Strömungen gibt. Wozu brauchen wir also diese Kategorie? Hier? Jetzt gerade? Deshalb beteilige ich mich eigentlich an diesen abstrakten Diskussionen gar nicht. "Der Feminismus" - wem steht denn da die Definitionshoheit zu? Konkrete Projekte z.B. Frauenquoten interessieren mich, aber "der Feminismus"? @ Rosalix Dass ich aus Feigheit meine Ansprüche verstecke, kann ich nicht erkennen. Calvani |
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"Dass ich aus Feigheit meine Ansprüche verstecke, kann ich nicht erkennen."
Warum dann? Guten Morgen, Calvani, ganz kurz noch, denn ich muss gleich los. Zum Einen, glaube ich, dass das Nichtbeteiligen an abstrakten Diskussionen (Begriffsdiskussionen) und der Hinweis auf die Nichtbeteiligung, nicht dazu führt, dass die Dinge klarer werden. Zum Anderen, sieht es doch so aus : Die von Dir angesprochenen konkreten Projekte sind nicht losgelöst vom Feminismus zu betrachten. Du magst das für Dich so hinstellen, weil Du Dich (warum auch immer) nicht als Feministin begreifen möchtest. Die konkreten Forderungen, die so gibt, sind also nicht kontextfrei, entstanden, sondern im Rahmen verschiedener (feministischer -aber nenn es wie Du willst) Prozesse... Und so sind Leute, die diese konkreten Dinge fordern, ob sie's nun wollen oder nicht: FeministInnen. Du auch :-p Naja: jedenfalls halten wir mindestens Händchen. Luzieh |
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Calvani schrieb am 14.05.2011 um 00:48 @ Luzieh Rönicke schrieb in Ihrer letzten Kolumne, die Reaktionen auf den Begriff "Feminismus" seien ätzend. Du schreibst nun, dass es ohnehin gegenläufige Strömungen gibt. Wozu brauchen wir also diese Kategorie? Hier? Jetzt gerade? Deshalb beteilige ich mich eigentlich an diesen abstrakten Diskussionen gar nicht. "Der Feminismus" - wem steht denn da die Definitionshoheit zu? Konkrete Projekte z.B. Frauenquoten interessieren mich, aber "der Feminismus"? Die Reaktionen auf den Begriff "Marxismus" sind gelegentlich ätzend. Es gibt ohnehin gegenläufige Strömungen. Wozu brauchen wir also diese Kategorie? Hier? Jetzt gerade? Deshalb beteilige ich mich eigentlich an diesen abstrakten Diskussionen gar nicht. "Der Marxismus" - wem steht denn da die Definitionshoheit zu? Konkrete Projekte interessieren mich, aber "der Marxismus"? |
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Hallo "alle",
danke für die Kommentare. Da ich morgen den ganzen Tag und bis in die Nacht unterwegs sein werde, kann es sein, dass ich es gar nicht schaffe und erst am Sonntag wieder gucken kann. Dann habe ich Senf mit Antworten dabei, bestimmt. Also, nicht wundern. Luzieh |
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schrieb am
14.05.2011 um 00:17
Selbstredend wollen Feministinnen Männer nicht abschaffen, denn wer soll denn sonst "an den Eiern" zwecks noch höhere weibliche Lebenserwartung gepackt werden?
"Deshalb konnte aus dem Blick geraten, dass allenfalls eine Minderheit von ihnen an den Schaltstellen der Macht steht und den Größenfantasien feministischer Mannsbilder entspricht. Hier deutet sich etwas Rückwärtsgewandtes, d.h. psychisch Regressives, unter Feministinnen an. Nämlich die heimliche Erwartung, dass Männer doch weiterhin stark sein mögen, dass sie aber ihre Stärke nur zum Wohl und nach den Wünschen der Frauen einsetzen. Damit diese nicht enttäuscht werden, und vor allem, damit sie für die Erfüllung ihrer Wünsche nicht selber einstehen oder gar kämpfen müssen. Der Wunsch, dass Männer die allmächtigen Besorger sein mögen, ist als Subtext in allen feministischen Schriften enthalten." Prof. G. Amendt |
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"Selbstredend wollen Feministinnen Männer nicht abschaffen, denn wer soll denn sonst "an den Eiern" zwecks noch höhere weibliche Lebenserwartung gepackt werden?"
Das riecht, nach Verschwörungstheorie. "allmächtigen Besorger" Wirklich? Besorger? Wieso reagieren Leute, die eigentlich das letzte Wort, schon gesprochen haben wollten, eigentlich immer wieder? Und immer wieder gleich? |
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@smith
du kannst mit ich sage mal "freien Frauen" die selbstbewusst sind nichts anfangen oder? Das sind unterstellungen, ich wiederhole das jetzt für dich noch einmal: es geht schlicht darum, dass Frauen völlig unabhängig sind. Was unabhängig sein genau heist werde ich dir nicht noch einmal erklären, hier stand einmal etwas mit weitsicht. Nein es geht eben nicht darum das Männer dann doh genau das tuen was Frauen wollen nur auf Ihre weise. Das snd genaus solche blöden Argumente wie Äh.... das wort is ja voll doof oder ihr wollt sie ja Männer nur abschaffen. Weisst du was genau das Ziel ist, von socheln unterstellungen? Das man sein Hirn ausschaltet und ohne auch nur eine ahnung zu haben den Feminismus ablehnt! Es geht in erster Linie nur um Frauen. Das stört mich enorm wenn ständig mit solchen blöden sachen Argumentiert wird. Frauen machen einfach weiter auch wenn kein Mann mit macht, denn es geht um sie selbst, also ihr selsbt. Nicht darum was Mann für einen beitrag leistet, oder gar so etwas blödes das er ein solch großen anteil haben würde und dann auch noch danke erwartet. Mann kann, soll ein eigenes ding machen. ;-)) Neobistische weisheit |
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www.freitag.de/community/blogs/andreas-kemper/der-feminismus-ist-mehr-als-der-feminismus
Für Dich smitty und für alle anderen sowieso. Ich hab mir das Buch bestellt. Das ist bestimmt sehr interessant. |
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Und im Artikel steht:
Sie richtet sich eben nicht nur gegen den Feminismus, also gegen die Politk der Frauenbewegung, sondern gegen alle Bewegungen schlechthin, die in ähnlicher Weise wie der Feminismus eine egalitär-emanzipatorische Politik einfordern, einschließlich der Politikform der ersten Person (plural). Sehr schön erkannt! |
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schrieb am
14.05.2011 um 11:52
Wie "egalitär-emanzipatorische Politik" hierzulande definiert und praktiziert wird, kommt in etwa der Sozialismusauslegung längst verblichener DDR-Altkader gleich. Manche sind eben gleicher.
An der Stelle wenig verwunderlich. Und der neobistischen Widersprüchlichkeit sei gesagt, dass wirklich freie und selbstbewußte Frauen, wenn sie denn als solche respektiert werden wollen, jene dauerhaft zu implementierenden Diskriminierungsstrategien in Einheit mit behaupteter Ebenbürtigkeit und sattsam bekannter, klassisch konstruierter Bezichtigungsrhetorik nicht nötig haben sollten. |
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Hi, Smith - "dass wirklich freie und selbstbewußte Frauen, wenn sie denn als solche respektiert werden wollen, jene dauerhaft zu implementierenden Diskriminierungsstrategien in Einheit mit behaupteter Ebenbürtigkeit und sattsam bekannter, klassisch konstruierter Bezichtigungsrhetorik nicht nötig haben sollten."
Was eine freie Frau ist, weiß ich nicht. Meinen Sie vielleicht "ausgewildert"? Selbstbewusste Frauen sind so frei, Ihnen zumindest noch zu antworten, das ist mehr als Sie erwarten dürften, Sie armer Ritter von was auch immer. Hier ein Link zum Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. www.fraunhofer.de/Images/110509_GB_Summary_final_tcm7-78852.pdf Das ist die Zusammenfassung wie ich finde gut zum Selbststudium und dem Erwerb von Genderkompetenz geeignet. Männer kommen da auch vor. Und die Autoren sind so "unverdächtig" wie das Institut. Nix mit Alt DDR-Kader. Sie sollten Ihre Schmäh-Tools auch mal erneuern. |
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@smith
Also, ich lass mich ganz gerne mal an den Eiern packen, unter FeministInnen kann das wirklich Spaß machen. |
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@Merdeister
"(...)unter FeministInnen kann das wirklich Spaß machen." Über ihnen auch, oder? ;-) |
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schrieb am
14.05.2011 um 16:30
Kann, merde, kann.
Zumal Schwarzer schon in den Startlöchern steht, um Ihren Spass in der Springerpresse entsprechend zu kommentieren. |
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@merdeister
Noch`n Stüber für L.? Wenn Sie`s mehr ausgewalzt hätten, könnten Sie vielleicht mehr Zeilenhonorar verlangen. Im Übrigen vermisse ich die restlichen üblichen Verdächtigen, die bei der Gelegenheit gleich mit auf der Schleimspur herein rutschen können. |
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Smith, wer sich von Frau Schwarzer das an die Eier packen lassen versauen lässt, dessen Antifeminismus kann ich gut nachvollziehen. Beileid.
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schrieb am
14.05.2011 um 18:13
"Selbstbewusste Frauen sind so frei, Ihnen zumindest noch zu antworten, das ist mehr als Sie erwarten dürften, Sie armer Ritter von was auch immer."
Lassen Sie mal, Sie ******. Als dreifacher Vater weiß ich genug über die seit Jahrzehnten praktizierte, feministisch motivierte , "gender-kompetente" Geschlechterpolitik des Bundesregierung. Insbesondere Frau Schwab und das von Ihnen verlinkte Ministerium für alles außer Männer hat es hier ohne Not geschafft, mir sämtliche Illusionen bzgl. ausgewogener soll heißen emanzipatorischer Familienpolitik genommen. Vollmundige Absichtsbekundungen in der Gleichstellung sind die Theorie - Goslar, Frauengesundheitsbericht, Väterdiskriminierung und und und, die Realität. |
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@Jan Fremder
Das ist ein Biofilm. |
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@Jan Fremder
Das ist ein Biofilm. |
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Zitat: "Das ist ein Biofilm."
Ja, nur schlimm dass das anscheinend nötig ist. So von wegen Schutz und Gemeinschaft. Aber gut, Anpassung ist das Menschenrecht der Schwachen. Aus Masse und Macht (Elias Canetti) - Hetzmassen: „Jeder will daran teilhaben, jeder schlägt zu. Um seinen Schlag führen zu können, drängt sich jeder in die nächste Nähe des Opfers. Wenn er nicht treffen kann, will er sehen, wie es von anderen getroffen wird. Alle Arme kommen, wie aus ein und demselben Geschöpf. Doch die Arme, die treffen, haben mehr Wert und Gewicht. Das Ziel ist alles. Das Opfer ist das Ziel, doch es ist auch der Punkt der größten Dichte: Es vereinigt die Handlung aller in sich. Ziel und Dichte fallen zusammen. Ein wichtiger Grund für das rapide Anwachsen der Hetzmasse ist die Gefahrlosigkeit des Unternehmens. Es ist gefahrlos, denn die Überlegenheit aufseiten der Masse ist enorm. Das Opfer kann ihnen nichts anhaben. Es flieht oder ist gefesselt. Es kann nicht zuschlagen in seiner Wehrlosigkeit ist es nur noch Opfer. Es ist aber auch für seinen Untergang freigegeben worden. Es ist zu seinem Schicksal bestimmt, für seinen Tod hat niemand Sanktion zu befürchten. Der freigegebene Mord springt für alle Morde ein, die man sich versagen muss, für deren Ausführung man schwere Strafen zu befürchten hätte. Ein gefahrloser, erlaubter, empfohlener und mit vielen anderen geteilter Mord ist für den weitaus größten Teil der Menschen unwiderstehlich. … Es ist ein so leichtes Unternehmen, uns es spielt sich so rasch ab, dass man sich beeilen muss, um zurechtzukommen. Die Eile, Gehobenheit und Sicherheit einer solchen Masse hat etwas Unheimliches. Es ist die Erregung von Blinden, die am Blindesten sind, wenn sie plötzlich zu sehen glauben.“ |
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schrieb am
14.05.2011 um 21:08
Merdeister, Ihr Beileid ist deplatziert, da ohne Veranlassung.
Die neobischen Eierpackungen kann meinethalben erleiden, wer will. |
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@Jan Fremder
Hast Du's auch ne Nummer kleiner? @Smith Dann schlafe ich jetzt wieder besser... |
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@merdeister
Zitat: "Hast Du's auch ne Nummer kleiner?" Wozu. Ist übersteigert, nur passt es in der Beschreibung der Sache perfekt. Die Zugrunde liegende Dynamik ist die gleiche. |
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@jan fremder:
Auch an Dich die Bitte, konkret zu werden. Mit Deinen abstrakten Einwürfen hier und da (zu diesem Thema und oft in meinen Beiträgen), die immer den Ton von einer gewissen Überlegenheit anstimmen, kann ich nicht arbeiten. Du ja, mit den Dingen, die ich schreibe, schon. Dazu fällt Dir oft was ein. Was soll das mit dem Kleingeld, dass ich (L.?) nötig haben soll? Besonders interessiert mich, wie Du das Jan Fremder schrieb am 14.05.2011 um 20:11 auf diese Situation übertragen willst. Was Du Dir dabei gedacht hast, also. Wo Du die "zugrunde liegende Dynamik" als gleich betrachtest und warum. ja, das würde mich tatsächlich interessieren. Auch, um darauf reagieren zu können. |
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@Luzieh Fair
??? L. bezieht sich auf eine ehemalige Nutzerin, die hier vertrieben wurde. Nicht auf Dich. "Noch`n Stüber für L." war also eine Frage an merdeister, ob seine Aussage nochmal als "Nachtreten" gemeint ist. Weil sich die Nutzerin in ihrem letzten Beitrag über das "an den Eiern packen", den Umgang und die Art der Diskussion thematisiert hat. |
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PS: Korrektur: Weil die Nutzerin in ihrem letzten Beitrag das "an den Eiern packen", den Umgang und die Art der Diskussion thematisiert hat.
(es beklagt hat) |
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@jan fremder: klingt logisch,
tschuldigung. und: ich wusste das mit dem "ehemalig" garnicht. Ich dachte, sie legt ne Pause ein. Ich verstehe Dich ja offenbar ganz gerne anders, als von Dir gemeint. Ich versuche, Dich lesen zu lernen... |
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Aha.
Und weil ich thematisiere, dass in diesem (!) Thread User nicht zwischen "die Gesellschaft" und "Männern" an den Eiern packen unterscheiden können, trete ich nach? Bis vor ein paar Minuten war mir nicht mal klar, das Lara hier die Segel gestrichen hat, was ich sehr Schade finde. Vielleicht schaust Du mal nach, wer den Ausdruck hier im Blog eingeführt hat, bevor Du rumpöbelst (so wie ich jetzt). Du kannst natürlich auch Deine Gewaltphantasien zum Thema machen. |
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@Jan Fremder: Eine Frage hätte ich dann doch noch (so schnell bin ich nicht im Dich lesen lernen): "die zugrunde liegende Dynamik"...was war damit jetzt?
Wo siehst Du die Parallelen? |
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@merdeister
@lucie.fair Blödstellen passt ja. Spielt das Spiel mit jemand anders. |
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ja, das passt...wie man sieht
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DOGMATISMUS - wenn Feminismus zum weibischen Dogmatismus wird. (das weibisch möge frau mir verzeihen an dieser Stelle)
Wie bei jedem guten Dogmatismus stehen schnell all die mit angeblicher Deutungshoheit (das Wort habe ich mir geliehen) auf wie Hohepriesterinnen. Nicht nur das, im Begriff steckt das Wort "dog", so ähnlich verhalten sich nämlich die Hohen Weisheiten und markieren Reviere, bellen laut wenn der Postmann kommt und beißen auch mal zu (beispielsweise an den Ei...). Ich will damit sagen: Phrasendreschereien bis ins Nirwana über eine Sache tut der Sache nicht gut. Mein frommer Wunsch: kein Packen an ... sonstwo, kein Gehaue oder Besserwisserei, sonst wird die Causa F nur was aus jeden Dogmen irgendwann wurde... eine hohle Phrase. Schönes Wochenende allerseits. |
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lisaschwert schrieb am 14.05.2011 um 14:52 DOGMATISMUS - wenn Feminismus zum weibischen Dogmatismus wird. (das weibisch möge frau mir verzeihen an dieser Stelle) Wie bei jedem guten Dogmatismus stehen schnell all die mit angeblicher Deutungshoheit (das Wort habe ich mir geliehen) auf wie Hohepriesterinnen. Nicht nur das, im Begriff steckt das Wort "dog", so ähnlich verhalten sich nämlich die Hohen Weisheiten und markieren Reviere, bellen laut wenn der Postmann kommt und beißen auch mal zu (beispielsweise an den Ei...). Ich will damit sagen: Phrasendreschereien bis ins Nirwana über eine Sache tut der Sache nicht gut. Mein frommer Wunsch: kein Packen an ... sonstwo, kein Gehaue oder Besserwisserei, sonst wird die Causa F nur was aus jeden Dogmen irgendwann wurde... eine hohle Phrase. Weiterhin keine inhaltliche Kritik, sondern nur allgemeine Unterstellungen ohne Belege. Kannste nicht oder willste nicht? Wenn du nicht kannst, dann halt einfach die Klappe, bis dir ein stichhaltiges Argument einfällt. Wenn du nicht willst und es dir nur darum geht, dumm zu motzen, dann biste hier fehl am Platze. |
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@Lisaschwert:
Ich stimme thinktankgirl zu. Wir beide (Du(?) und ich) hatten ja (in einem der K.R Artikeln) schonmal einen sachlichen Diskussionsansatz. Wenn Du Konkretes zu bemängeln hast und Dich losgelöst, von Deinem dogmatischen -Ismus-bashing (ja, so kommt es rüber, fast wie eine Passion), beteiligen willst, bitteschön. Wenn Du den Artikel hier (der über den Kommentaren) wirklich gut findest, wie oben gesagt, dann wäre es doch hilfreich sich entweder konstruktiv an der Diskussion zu beteiligen, oder es zu lassen. Denn inhaltlich, habe auch hier (in diesem thread) noch nicht so viel von Dir entdecken können. Das soll, auch wenn es sich nicht so anhört -meine Laune ist grad müde und durchwachsen- eine herzliche Einladung sein. Setz Dich hin. Überleg. und bring Inhalt. Lass uns diskutieren. Grüße, Luzieh |
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schrieb am
14.05.2011 um 17:02
Gehts noch?
Den Inhalt nicht erkennen und mir den Mund verbieten wollen? Ganz hohepriesterisch. Ihr könnt euch ja weiter kloppen was Feminismus nun ist oder nicht ist, das bringt den F nicht weiter - klar soweit. ? ! Ja, der Text ist gut, aber das gilt nicht für viele Kommentare. Nochmal ganz Judith Holofernes - like: Gehts noch? So, das ist der "Stil" wie mit anderen Meinungen umgegangen wird, macht Lust auf Diskussion, wirklich. |
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schrieb am
14.05.2011 um 17:07
"Wenn du nicht kannst, dann halt einfach die Klappe, bis dir ein stichhaltiges Argument einfällt.
Wenn du nicht willst und es dir nur darum geht, dumm zu motzen, dann biste hier fehl am Platze." @lisaschwert Gratuliere, versenkt. In diese gesprächskulturellen Tiefen, in welchen die geistige Galeere nunmehr auf Grund liegt, müssen wir dem ththgirly auch nicht folgen. |
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Ja, es geht.
Naja, ich geh ja sonst auch anders um. Aber gerade...vielleicht auch Tagesformabhängig. Ich verbiete niemandem den Mund. Ich habe nur einen Wunsch geäußert und geasgt, was ich hilfreich finden würde. Ich bin ja bereit. Aber ein bisschen Konkreter, bitte. Muss jetzt arbeiten. erst morgen wieder da... |
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schrieb am
14.05.2011 um 17:13
Apropos Klappe, man muss schon eine Augenklappe aufhaben um meine Argumente beim Text von Rönicke und hier nicht zu sehen, Stichwort: ProFamilia, ich als Beraterin, was will die Frau, was ist machbar...
Ich mag Ihnen ungerne in etwas zustimmen, aber hier schon: Frauschaften... unterirdisch! |
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lisaschwert schrieb am 14.05.2011 um 17:02 Gehts noch? Den Inhalt nicht erkennen und mir den Mund verbieten wollen? Ganz hohepriesterisch. Ihr könnt euch ja weiter kloppen was Feminismus nun ist oder nicht ist, das bringt den F nicht weiter - klar soweit. ? ! Ja, der Text ist gut, aber das gilt nicht für viele Kommentare. Nochmal ganz Judith Holofernes - like: Gehts noch? So, das ist der "Stil" wie mit anderen Meinungen umgegangen wird, macht Lust auf Diskussion, wirklich. Du bist im falschen Forum! |
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lisaschwert schrieb am 14.05.2011 um 17:13 Apropos Klappe, man muss schon eine Augenklappe aufhaben um meine Argumente beim Text von Rönicke und hier nicht zu sehen, Stichwort: ProFamilia, ich als Beraterin, was will die Frau, was ist machbar... Ich mag Ihnen ungerne in etwas zustimmen, aber hier schon: Frauschaften... unterirdisch Du bist im falschen Forum! |
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schrieb am
15.05.2011 um 00:27
Hmm, hähhm. In der Sozialpsych gibt es so einen Fachbegriff, der mir gerade nicht einfällt. Irgendsowas wie "Positive Bestätigung", der Mensch neigt halt dazu, lieber zu kuscheln als nachzudenken.
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schrieb am
15.05.2011 um 00:28
Lieber zu kusche(), …
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schrieb am
15.05.2011 um 00:28
Lieber zu kusche(), …
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schrieb am
15.05.2011 um 00:28
Lieber zu kusche(l)n…
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lisaschwert schrieb am 14.05.2011 um 17:13
ich für meinen Teil, habe ja gesagt, dass wir beide im K.R.-Text einen sachlichen Diskussionsansatz hatten...das impliziert den Inhalt. Mir ging es um das "hier". Undf ich für meinen Teil,konnte aus dem "hier" nicht sehr viel ziehen. Aber gut, ich warte, bis Du/sie mich wieder direkt ansprichst. |
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schrieb am
15.05.2011 um 10:12
Ich weiß schon noch wo ich bin, im Forum einer Zeitung, einer linksliberalen Zeitung, in dem es Texte von Redakteuren und Usern gibt, an dem sich einige beteiligen, andere streunen so durch und beleidigen nur, nennen das dann das Absolute. TTG oder Libertine oder wie auch immer Sie sich nennen, mit Leuten wie Ihnen will ich nicht schreiben, müssten Sie doch mitbekommen haben. Also hören Sie auf mich zu verfolgen, da ist lästig.
luzieh.fair, wenn das dein Stil ist dann wirst du auch verstehen warum Protest kommt oder keiner Lust hat hier irgendwas zu diskutieren. |
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schrieb am
15.05.2011 um 10:23
Das mit dem Dogmatismus meinte ich übrigens ganz ernst, der Feminismus steckt wirklich in einer Krise, ich weiß nicht ob es an feigen Frauen liegt wie Mika meint, aber Schrei-Feminismus bringt nicht mehr weiter. Sage ich, aber ich habe vermutlich wieder das Forum verwechselt..
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lisaschwert schrieb am 15.05.2011 um 10:12
Ich weiß schon noch wo ich bin, im Forum einer Zeitung, einer linksliberalen Zeitung, in dem es Texte von Redakteuren und Usern gibt, an dem sich einige beteiligen, andere streunen so durch und beleidigen nur, nennen das dann das Absolute. TTG oder Libertine oder wie auch immer Sie sich nennen, mit Leuten wie Ihnen will ich nicht schreiben, müssten Sie doch mitbekommen haben. Also hören Sie auf mich zu verfolgen, da ist lästig. luzieh.fair, wenn das dein Stil ist dann wirst du auch verstehen warum Protest kommt oder keiner Lust hat hier irgendwas zu diskutieren. Hetze und Häme wie in deinem Kommentar vom 14.05.2011 um 14:52 ist keine Diskussion, sondern Sabotage an freier Meinungsäusserung. Auch der obige Kommentar ist voll Unterstellungen. Das hat wohl zum Ziel das Gesprächsklima zu vergiften und einen wirklichen Austausch zu verhindern, weil Menschen, die wirklich an der Sache interessiert sind, sich nicht auf dieses Niveau einlassen wollen und aus diesem Blog verschwinden. Ich will mich über Feminismus mit anderen austauschen und zwar auf Faktenebene, egal ob dafür oder dagegen. Wenn du nicht auf dieser Ebene schreiben willst, dann bist du hier falsch. Geh dahin, wo eine dir entsprechende Gesprächskultur herrscht. |
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@ lisaschwert
Hey du, ja, warum kannst du nicht anständig lesen. Die einzigste die hier dumm rumschleicht und dabei lästig ist bist du ( für mich, und ja das darf ich sagen: Meinungsfreiheit die du so gepriesen hast)! Bevor du hier anfängst von dogma zu labern, solltest du erst mal deine eigenen Worte anfangen zu verstehen. Dann brauchst du ja auch nichts mehr zu sagen!! Wenn du das alles s.... findest oder. Lass dann doch einfach deine blöden Kommentare und komm mit Argumenten oder Fragen, echte Fragen. Du wurdest schon mehrfach darum gebeten. Und lass deine dämmlich Unterstellungen ect. einfach weg. Mach doch deinen eigenen beitrag und teile der Welt mit was du denkst oder auch nicht. Du redest nicht du laberst, keine Argumente, keine Fragen nichts, nur motzen. Also wo ist dein verdammtest Problem? Und kümmer dich vielleicht erst mal selbst drum! Was den feminismus nicht weiterbringt sind solche Menschen wie du und andere hier. Wenn du lesen könntest, dann. Nur du schreist hier rum, sonst niemand. Wie oft wurdest du denn in diesem Threat schon gefragt nach echten Argumenten oder ansichten. Aber irgendwie kannst du echt nicht nachdenken oder überhaupt denken, jetzt kommt schon wieder nur dieses dämmlich: oh..... buh böse doofe femis....aua....ihr seid ja alle so demein zu mir....aua. Ja und wo waren dein Argument, ansichten, so das man ein gespräch hätte führen können oder eine Diskusion??? Und dann behauptest du allenernstes noch in deinem Wahnvorstellungen zu wissen wer, was, wie, Femis aufhält und überhaupt weisste eh alles und kennst auch jede Femi?? Hörst du dir selbst einmal zu, wirklich zuhören?? Ja Meinungsfreihet mehr kannste nicht, wenn dir jemand mal sagt das du nichts zu sagen hast oder willst. Das ist auch Meinungsfreiheit. Mach doch einfach deinen eigenen scheiß und dann gehts dir bestimtm gleich besser :-)) Du bist hier im übrigen der Storker nicht die bösen anderenbelästigen dich sondern du andere! Na verstanden?? oder willst des als audio, geht auch! |
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schrieb am
15.05.2011 um 12:05
Na na na, die Internetdamen, nicht dass Sie noch platzen vor lauter heißer Luft und Aggro-Dampf. Sie nennes Ihre Ergüsse feministisch, ist eher virtuelles Schreien ohne Verstand... eher so die Marke Schande für den Feminismus, und nun zurück ins Körbchen oder den Korb wieder aufgesetzt, nicht dass Sie noch wen beißen.
Einen schönen Sonntag vorm PC! Ach ja, zu Mika hat wohl keine was zu sagen? Nee, wer hätts gedacht, bei soviel Argument vor der Nase... |
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lisaschwert schrieb am 15.05.2011 um 12:05 Na na na, die Internetdamen, nicht dass Sie noch platzen vor lauter heißer Luft und Aggro-Dampf. Sie nennes Ihre Ergüsse feministisch, ist eher virtuelles Schreien ohne Verstand... eher so die Marke Schande für den Feminismus, und nun zurück ins Körbchen oder den Korb wieder aufgesetzt, nicht dass Sie noch wen beißen. Sprachmuster der Rechten. Nein, danke! |
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Hallo Lisaschwert.
Ich lass mal die Streitereien beiseite (das gehört auch zu meinem Stil). Ich habe mich mal ein bisschen mit Mika auseinander gesetzt. Du solltst, wenn Du bestimmte Themengeberinnen ansprichst, vielleicht etwas Geduld haben, denn die Menschen hinter den PCs, haben auch Tagesabläufe und können sich vielleicht nicht ad hoc mit den Dingen, die Du ins Feld wirfst beschäftigen. Dieser Kommentar wird lang. Als Grundlage habe ich mir einfach mal einen SZ-Artikel herausgefischt. www.sueddeutsche.de/leben/bascha-mika-ueber-frauen-im-beruf-zu-weich-zu-feige-zu-unterwuerfig-1.1057495 Da heiß es über Mikas Buch: "Frauen sind zu weich, zu wenig ehrgeizig, soll das heißen, sie haben andere Prioritäten, aber: Mit Work-Life-Balance und arbeitsteiligem Familienleben kann man in einem Rund-um-die-Uhr-Job eben keinen Blumentopf gewinnen. Stimmt, sagt dann auch manche Frau, wir wollen nicht mitspielen, weil wir das Spiel in der jetzigen Form nicht mögen. Gäbe es andere Regeln, wäre das Spiel nicht so schrecklich, so menschenverachtend, wären wir sofort dabei." Das nennt Mika dann Selbstbetrug. Ich finde das einseitig. Es gibt so viele Faktoren, die Menschen in eine Leben zwingen, dass sie sich vorher nicht hätten vorstellen können. Nehmen wir das Studium zum Beispiel: Hast Du keine solventen Eltern, kannst Du davon ausgehen, dass Du länger studierst als üblich, weil der Bafögsatz nicht reicht, um das Leben, samt anfallender Stuiengebühren, zu meistern. Irgendwann (weil es eben länger dauert) bekommst Du schon kein Bafög mehr, das Kindergeld ist schon seit nem Jahr weggefallen, und musst Dich entweder bei einer Bank verschulden oder Dich selbst finanzieren. Soweit so schlecht. Wenn Du in dieser Situation eine Frau bist, bist Du vielleicht Ende 20 oder Anfang 30, wenn du fertig mit dem Studium bist. Dann musst du Dich aber auch bald entscheiden: erst schnell n Kind (sofern das überhaupt gewollt ist), dann ein bisschen Karriere? Oder erst karriere und dann - vielleicht mit 40 - n Kind? Da stehste auch toll da, in dieser gesellschaft. Mit 40 einen Erstgeburt? Viiiiel zu alt. Schon körperlich. und wenn das Kind dann eingeschult wird...im Durchschnitt 20 jahre älter als die anderen Mütter: na, bringt Omi Dich zur Schule? ...das ist nicht soooo einfach. Hier luzieh.fair schrieb am 14.05.2011 um 16:20 habe ich was zu Frauen, die sich nicht im akademischen Türmchen befinden geschrieben. Ist sehr konkret - deshalb sagt da vielleicht auch keineR was zu. Selbstbetrug vermag ich nicht zu erkennen. Aber manchmal ist im Leben nicht mehr genug Kraft da, sich gegen gewisse Umstände aufzulehnen, weil schlicht der Kühlschranke voll werden muss (das ist ja "vom System" nicht anders gewollt - wer mit existentiellen Dingen beschäftigt ist, hat keine Zeit sich über die Umstände, die dazu führen, Gedanken zu machen...) "In ihren Augen sind Frauen feige, sie sind bequem, sie richten sich ein in ihren kleinen Leben. Sie träumen von der großen Liebe, und wenn sie die gefunden haben, putzen sie ihr klein Häuschen, ziehen ihre kleinen Kinder groß, bescheiden sich, steigen ganz oder für zu lange Zeit aus dem Job aus, reden sich das auch noch schön - und wundern sich zum Schluss, dass der Göttergatte sich eine andere gesucht hat und ihr eigenes Leben zwischen Staublappen und Damen-Bridge versauert ist" Solche Frauen gibt es. Und? Zu bemängeln am SZ-Artikel ist der Hinweis auf Mikas Kinderlosigkeit. Ich finde es unerträglich, dass immer wieder "die Mutter" gegen "die Nichtmutter" ausgespielt wird. Vor allem weil nach so einer Anmerkung gleich wieder kommt: "bäh! die hat ja keine Ahnung, weil keine Kinder!" und von der Gegenseite: "nehmt Euch mal nicht so wichtig, Ihr Mütter!" Mika wird zitiert: "Der Mann als Versorger draußen in der Welt, die Frau daheim bei Haus und Kindern, vielleicht mit einem Halbtagsjob. Er zahlt bar, sie mit Lebenszeit und Eigenständigkeit. Ein schleichender Prozess der weiblichen Selbstabwertung." und fragt sich: "Zwingen wir die Männer, regelmäßig Klos zu putzen und die Hälfte des Erziehungsurlaubs zu nehmen? Oder erfüllen wir alle Rollenklischees nur zu gern? Weil wir so erzogen sind, weil es anfangs so nett ist mit dem Baby daheim?" Nein, dass tun sie nicht (das zwingen). Zu selten jedenfalls. Und Sozialisation spielt sicher eine sehr große Rolle, bei den Rollen, die angenommen werden. Als Lebensentwurf. "Betrachten ihre Arbeit zu oft als Hobby." Da komm ich jetzt aber (ganz persönlich) mit: ja und?! Ich will tatsächlich nicht dei dem Spielchen mitspielen. Ich will nicht die Ellebogen aufahren. Und überhaupt: wer sagt denn dass dieses ("männliche") Spielchen, die gleichen Regeln behalten muss, wenn neue SpielerInnen dazu kommen? Klar, kann man sagen, bei Monopoly ändert auch keiner die Speilregeln, nur weil neue Leute an den Tisch kommen. Aber: das Leben ist weder ein Ponyhof, noch ein Brettspiel. Ich sehe mich nicht als Feige, wenn ich sage: ich bin nicht so die Karrieristin. Bzw. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass ich weiß, dass sich mit den Dingen, die mich interessieren [z.B. politische (im Weitesten und nicht parteipolitischen Sinn) Basisarbeit] nicht reich und mächtig werden lässt. Aber das liegt an der Gesellschaft, dem System...und hat nichts damit zu tun, dass ich feige bin, oder als Frau wahrgenommen werde. "Mikas Text ist das, was der Literaturbetrieb ein "Debattenbuch" nennt: viele absolute Formulierungen, viel Schwarz-weiß, viele Ausrufezeichen, viel Redundanz. Man soll sich daran reiben können." Ja, dafür scheint es geeignet. Und ich finde Polarisierung auch nicht schlecht. Dann kann man von allen Seiten argumentieren. Und die Mika hat ja auch recht. Stellenweise ganz, an anderen Stellen eher so partiell. "Weil es sich eben so ergibt, immer so ergeben hat. Und weil Männer selten von selbst sagen: "Du, Schatzi, wir machen einen gerechten Putzplan, außerdem bleibe ich das erste halbe Jahr beim Baby zu Hause und mache danach immer schon um fünf Uhr Feierabend, damit du an deiner Karriere basteln kannst." Frauen müssten, schlägt Bascha Mika daher vor, ihre Angst vor dem Ehezwist überwinden, ihre dienende Rolle in Frage stellen, ihre Ansprüche selbstbewusster vertreten - und das "Leben von hinten her denken". Denn wenn der erste Überschwang von Verliebtheit, Familienglück und Jugend verblasst, wenn der Mann im Beruf aufgeht, die Kinder aus dem Haus streben und der eigene Halbtagsjob nur ein müder Abklatsch der früheren Träume ist, dann kommt die Reue. Aber dann ist es oft zu spät." Das stimmt, sicher. Wobei es bestimmt auch Frauen gibt, vor allem, wenn wir mal die AkademikerInnen beiseite lassen, die sich ihre Rolle als Mutter und Hausfrau (scheinbar) bewusst aussuchen. Die Akademikerinnen bestimmen zwar den Diskurs, sind aber nicht unbedingt repräsentativ für das Gros der Gesellschaft. So Lisa, das solls dazu erstmal gewesen sein. Fazit:Ich empfinde den Begriff "Feigheit" in diesem Zusammenhang als polemisch. Aber das soll ja auch so sein. Du bist am Zug Lisaschwert. |
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Kommt da jetzt noch was @lisaschwert?
Ansonsten weiß ich ja jetzt, wie sehr es sich lohnt, auf Deinen Inhalt einzugehen. Ich setze einfach mal voraus, dass Du, wenn Du ein Buch ansprichst in der Lage bist, spontan auf Kommentare dazu einzugehen... Luzieh.fair |
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@ Luzi
Ich hoffe ich darf antworten?? ;-) Ich machs jetzt einfach. Ich hab ihr Buch leider noch nicht gelesen. Aber mir gefällt die Idee des von hinten zu denken und sich so vorzustellen wie sein Leben dann aussehen könnte. Ich finde das erst einmal nicht so schlimm das Sie ein bischen übertreibt. Wenn es hilft ein aufzurütteln. Vielleicht ändert sich das, ich habe es ja nicht gelsen. Ich habe oft das Gefühl das Frauen wirklich was Kinder betrifft oder Ehe ect. nicht genug nachdenken ist das falsche Wort aber das sozusagen einfach die Argumentation kommt das gehört zum Leben dazu und sonst finde ich denken sie oft zu wenig daran was es noch geben könnte. Das wird irgendiwe als etwas Ultimatives verkauft Kind, Mann, Hund = Glück so ungefähr. Vorallem das sie das viel Individueller gestallten könnten. Muss ja nicht nur Karriere oder Kind sein. Es gäbe so viele sachen wie man ein "erfülltes Leben" haben könnte. Feige manchmal ja vielleicht. Man bekommt ein Bild vorgesetzt und nimmt es einfach an. Frauen die diese spielchen in Beruf nicht mit machen wollen mit der Ellenbogen metalität könnten auch veruchen ihr ding auf die beine zu stellen. Das ist bestimmt nicht so einfach, muss ja auch nicht jede, aber die gängigen Frauenbilder oder Lebensentwürfe empfinde ich oft einseitig und einschränkend. Denn ich will ja auch keine Kinder und werde dafür von Frauen angeschaut als wäre ich irgendwie kaputt und das gehört doch zum Leben dazu. Diese Bilder sind noch sehr verfestig so kommt es mir vor. So das war ein spontanes Kommentar ;-) ungefragt und ohne rückgaberecht, aber beschweren darfst du dich dennoch. |
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Liebe Neobe,
schön, dass Du antwortest. Merkwürdig, dass die, die sonste die ganze Zeit ihren Teil zu der diskussion beitragen, gerade dann nichts mehr zu sagen wissen, wenn es sachlich (also etwas konketer) wird. Bezeichnend in jedem Fall. Das Buch habe ich auch noch nicht gelesen, mich also erstmal mit Sekundärquellen beschäftigt, es steht aber nun auf meiner Liste. Ich finds auch nicht schlimm, dass sie ein bisschen überzeichnet. Vor allem, weil es ja gewollt zu seien scheint. Das ist auch eine Frage der Beachtung. Wer beachtet schon ein feministisches Buch, über das sich keineR aufregen kann;-)? Das mit dem "Nachdenken" oder Hinehmen, weil es dazu gehört und den Kindern und so, sehe ich ein bisschen anders. Klar, ist der Effekt (Frau bleibt zu Haus, wenn Kind in Kita, dann Halbtagsjob...usf.) genau wie beschrieben. Aber: die Strukturen. Die sind ziemlich wichtig beim Betrachten des Themas (ich weiß nun allerdings nict, ob Mika darauf genauer eingeht). Denn die "unbewusste" Entscheidung würde sicher oft anders ausfallen, wenn es sich (in einer Ehe) lohnen würde, das beide Partner ganztags arbeiten. Steuerlich (Ehegattensplitting) wird aber vom Staat immer noch das Modell der Ernährerehe gefördert. www.forum-recht-online.de/hp/pdf/Hefte/FoR0704_115_Wersig.pdf "Recht: Rollenbilder modernisieren und Recht konsistent am Leitbild der Gleichberechtigung ausrichten. Viele Regelungen im Steuer-, Sozial- und Arbeitsrecht gehen immer noch von der lebenslangen Ehe und traditionellen Rollenverteilung aus. Die modernen, vielfältigen Formen partnerschaftlicher und individueller Lebensführung erfordern jedoch flexible, von traditionellen Rollenbildern losgelöste rechtliche Rahmenbedingungen. Die Herstellung eines konsistenten Rechts und die Abstimmung von Rollenerwartungen über den Lebensverlauf sind bedeutetende Aufgaben der Gleichstellungspolitik als Rechtspolitik in Deutschland." de.wikipedia.org/wiki/Gleichstellungsbericht_der_Bundesregierung Deshalb glaube ich auch nicht, dass bewusste Entscheidungen alleine helfen, jedenfalls nicht, solange es ökonomischen Zwang (oder Drang) gibt. "Frauen die diese spielchen in Beruf nicht mit machen wollen mit der Ellenbogen metalität könnten auch veruchen ihr ding auf die beine zu stellen." Stimme voll und ganz zu, würde aber aus "Frauen" "Menschen" machen...also, statt "Frauen" "Menschen" schreiben, meine ich:-) Einseitig und einschränkend sind Rollenbilder und gesellschaftlich erwartete Lebensentwürfe mitunter für alle Geschlechter. Ich glaube, es würde sich schon dadurch viel ändern, wenn die institutionalisierte Ehe (inkl. Kleinfamilie) als angestrebte ultimative Lebensweise verschwinden würde. Wer für immer zusammen bleiben will, der soll das machen, keine Frage. Aber: alternative Lebensentwürfe wird es immer häufiger geben. Darauf muss doch eine Regierung eingehen, in der Gesetzgebung. Es kann doch nicht so rum funktionieren, dass "der Staat" erwartet, dass sich die Realität den Gesetzen anpasst. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Lebenswelten ändern sich und die Politik hat darauf zu reagieren. Insofern ja: "Das ist bestimmt nicht so einfach," das sollte es aber sein. "muss ja auch nicht jede" sollte sie aber können, wenn sie denn wollte. Und ja, es kann mitunter sehr anstrengend sein, die (Mutter)rolle nicht erfüllen zu wollen (können). Meine persönliche Eistellung zu Kindern und ob ich sie will, sei dahingestellt, aber ich denke als gewollt kinderlose Frau ist es schon schwierig. Es gibt ja sogar Leute, die behaupten, eine solche Entscheidung sei egoistisch. Das habe ich nie verstanden. Als ungewollt kinderlose Frau: auf die mitleidigen Blicke und das vermittelte Gefühl der Unzulänglichkeit (vonn innen und außen), von denen viele Betroffene berichten, würde die Betroffenen sicher auch gerne verzichten. Mütter (um das nicht unter den Tisch fallen zu lassen), ob in einer Partnerschaft oder nicht, haben es auch nicht leicht. Soviel erstmal von mir dazu:-) Liebe Grüße, Luzieh |
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Also erstmal: Rassismus geht mir auch so richtig auf den Senkel. Liegt - neben moralischen Gründen - größtenteils daran, dass ich mich in Geschichte in vielen (nicht allen) Zeitperioden verdammt gut auskenne. Und da merkt man dann schnell, dass z.B. die "Deutschen" eines der meist durchmischten Völker (die Mongolen waren z.B. auch hier und haben Kinder gezeugt...) der Welt sind (es also eig. gar keine "Deutschen" gibt) und daher Rassismus und die spezielle deutsche Vergangenheit geradezu 'irrsinnig' im wortwörtlichen Sinne ist.
Dennoch finde ich es auch Irrsinn, immer wieder hier zu predigen, dass es auch zwischen den Geschlechten keine Unterschiede gibt. Wie bereits in einem andern Kommentar dargelegt: Aufgrund der verschiedenen Geschlechter gibt es verschiedene Hormone und verschiedene Hormonzyklen. Hormone wie Testosteron VERÄNDERN DIREKT DAS VERHALTEN VON MENSCHEN so z.B. die Aggressivität, Libido und auch den generellen "Antrieb". Niemand kann mir erzählen, dass das solche Hormone keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern schaffen, der weit über die körperformlichen Unterschiede hinausgeht. Übrigens auch zwischen verschiedenen 'Rassen' (ich glaube nicht, dass es Rassen oder sowas gibt), gibt es kleine Unterschiede, mit denen sich amerikanische Wissenschaftler beschäftigt haben: (englisch) www.telegraph.co.uk/science/science-news/7884135/Centre-of-gravity-theory-for-dominance-of-black-sprinters-and-white-swimmers.html (deutsch) www.20min.ch/wissen/news/story/20690927 Warum schreibe ich schon wieder auf deinem Blog? Nervt dich bestimmt, was? ;-) Nun ja, ich finde, man sollte Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht wegwischen, sondern akzeptieren und einen Weg finden, mit diesen umzugehen. Das gleiche gilt eig. auch für "Rassen". Da gibt es z.B. farbliche Unterschiede. Würde man die mal alle namentlich nennen, würde man sehen, dass es egal ist, ob jmd. "schwarz" oder "weiß" ist und dass eig. niemand "schwarz" oder "weiß" ist: Ich z.B. bin beige-olive. Meine letzte Ex-Freundin ist Asiatin, sie war deutlich olive-braun. Manchmal sieht man Menschen, die sind beige-rötlich, elfenbeinfarben, beige-braun, caramell, schokoladenbraun oder delfingrau oder papyrosweiß oder manchmal auch tief kaffeebraun. Ja und jetzt? Jetzt stellt man fest, es gibt soviele Farben, dass Rassismus keine Daseinsberechtigung mehr hat. Dafür musste man aber die vielen Unterschiede wahrnehmen und akzeptieren. |
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"Nun ja, ich finde, man sollte Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht wegwischen, sondern akzeptieren und einen Weg finden, mit diesen umzugehen."
Wo hab ich denn geschrieben, dass Menschen sich nicht voneinander unterscheiden? Warum schreibe ich schon wieder auf deinem Blog? Nervt dich bestimmt, was? Warum? keine Ahnung.Ich war der Meinung, Du bist ein "ehemaliger Nutzer"... "Nervt dich bestimmt, was?" Nerven sind zu teuer, als das ich sie Dir zur Verfügung stellen würde...zum daruf zu gehen. Schön dass Du Antirassist bist. "für jedes Geschlecht individuell." Ähm...erkennst Du das Problem dieses Satzes? de.wikipedia.org/wiki/Individualit%C3%A4t |
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Achja: Und wenn man die Unterschiede zwischen Mann und Frau verstehen und schätzen lernen würde, dann könnte man auch besser an der Gleichberechtigung arbeiten, weil man dann wüsste, wo und wie man nachbessern kann, für jedes Geschlecht individuell.
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:) Meine Mutti hat mal gesagt:" Du darfst nicht alles gleich so verbissen sehen. Das sind doch nur Männer..."
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Oh,
alle vor "F-Filossoffie" ganz besoofffen. Alice Blacker (& Decker) macht alles juut fuer die Weiber im D-Land... Sozusagen "Stichsaegenartig" & als PR - Monster a la Bohlen und Raab. Global betrachtet, ca. 42 Millionen Frauen hier in Deutschland, aber bei 3.6 oder mehr Milliarden Frauen auf der Welt, ja wie sieht's denn bei denen aus? Kennen die auch Quoten? Verdienen die 20 % weniger als die Männer, oder besser, koennen sie das verdiente Geld behalten? Haben sie insgesamt betrachtet "Grundrechte"? Fragen ueber Fragen... Im Kern hat Luzie.fair Recht: ..."70% der Beschäftigen im Einzelhandel sind weiblich. Im Discounterbereich kommen ca. 10% noch dazu. Die Konkurrenz unter den Discountern wird auf dem Rücken der MitarbeiterInnen ausgetragen. Die werden teilweise weit unter Tarif bezahlt (bis zu 6€/Std. zu wenig= 48/Pro Tag!!!). Geringfügig Beschäftigte ersetzen immer mehr die Festanstellungen. Das führt zu geringem Organisierungsgrad. MitarbeiterInnen werden unter Druck gesetzt. Überstunden werden weder bezahlt noch abgefeiert. Pausenzeiten (dafür gibt es auch Gesetze!) werden nicht eingehalten, weil die Filialen chronisch unterbesetzt sind...usf. Der Stress wird mit nach Hause genommen. Die Kinder (wenn vorhanden) leiden. Die Partner (wenn vorhanden) auch"... DARUM GEHT'S ! Hier noch einige Zahlen Global: Bundeskriminalamt MENSCHENHANDEL Bundeslagebild 2009 ..."Die Schwierigkeiten im Umgang mit mutmaßlichen Opfern aus Rumänien und Bulgarien liegen insbesondere in deren mangelnder Bereitschaft, mit der Polizei und den Beratungsstellen zu kooperieren. Anfänglich gewonnene Zeugenaussagen werden oftmals zurückgezogen, insbesondere wenn die Opferzeuginnen während der Ermittlungen auf eigenen Wunsch in ihr Heimatland zurückkehren, sodass die justizielle Aufarbeitung der Menschenhandelsdelikte erheblich erschwert bzw. unmöglich wird"... ..."145 (rund 20 %) der 710 festgestellten Opfer von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung waren minderjährig, 51 davon waren Deutsche. 41 der Opfer (6 %) waren zum Tatzeitpunkt unter 14 Jahre alt"... www.bka.de/lageberichte/mh/2009/bundeslagebild_mh_2009.pdf ----------------------------- ..."Der Verkauf von Menschen als Arbeits- oder Sexsklaven, zur Adoption oder Organentnahme nimmt zu und ist mindestens so lukrativ wie der Drogenhandel: Die Gewinne werden auf 31 Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt"... www.focus.de/panorama/welt/menschenhandel_aid_228123.html ------------------------------ ..."In der EU werden schätzungsweise jedes Jahr 200.000 Zwangsprostituierte durch Menschenhändler an Zuhälter verkauft. Rechtsstaatliche Maßnahmen dagegen verpuffen meist im Dschungel aus Bürokratie, Korruption und (Aussage-)Angst auf Täter- und Opferseite, da der Makel der Prostitution in den patriarchalisch geprägten Ländern und Nationen des Ostblocks schwerer wog und wiegt als im Westen. Weitere Probleme für die Strafverfolgungsbehörden sind der hohe Organisationsgrad und die Professionalität der Täter. Die UN schätzt die Zahl der weiblichen Zwangsprostituierten in Europa auf 500.000. Der illegale Sklavenhandel soll dabei einen Umsatz von 10 Milliarden Dollar betragen haben"... de.wikipedia.org/wiki/Zwangsprostitution ---------------- Das sind alles SEHR konservative Schaetzungen und ich habe bewusst mal BKA, Focus und Wiki genommen. Ich haette noch andere NGO's sowie auslaendische Quellen, da geht dir der Hut hoch. Aber mal ein bisschen ueber "Klötengreifen" philosophieren, viel Spass, aber mir vergeht bei solchen Zahlen der Humor, und da passiert ja "UNHEIMLICH" viel, nämlich fast gar nichts, es wird immer nur gelabert "Wie schlimm das ist", aber keine Demo in Brüssel mit 1 Million DemonstantINNEN die noch nicht mal in den EU Ländern was bewirken können, das, fürwahr, ist unglaublich... M.f.G. |
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tlacuache schrieb am 15.05.2011 um 12:41
Ich finde es der Diskussion auch nicht gerade zuträglich, wenn (das machen die zwei bis drei(?) Stänkerer hier ganz gerne) immer wieder die Eier ausgepackt und bemalt werden. Aber so ist das mit diesem Thema. Ich werde heute Abend wieder rein schauen und mal gucken, wie es hier weiter gegangen ist. In obigeren Kommentar an Lisaschwert habe ich gesagt, es habe keiner auf den Kommentar zur prekären Beschäftigung reagiert. Da hatte ich das hier noch nicht gelesen:-) Bis später und viele Grüße, Luzieh |
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Ich seziere mal meine kompakten oder kurzen Aussagen:
Zu -ismen, die gelten in der Sprachforschung mittlerweile als negativ konnotiert, deswegen habe ich den Text auch teilweise als humoristisch empfunden; warum diese negative Bedeutung (aus Wikipedia): "Da Ismen (Plural von Ismus) häufig ein Kollektiv von Anhängern einer theoretischen Bewegung bzw. Ideologie bezeichnen (z. B. Sozialisten, Liberalisten, Putschisten), wird diese Form von Adjektiven häufig auch abwertend oder aufwertend als Zeichen der Gruppenzugehörigkeit verwendet, um sich mental von etwas zu distanzieren (wie z. B. imperialistisch statt imperial) oder sich mit etwas zu identifizieren. Außerdem wird das Suffix verwendet, um jemanden zu charakterisieren oder zu klassifizieren (Egoismus, Narzissmus). Im Gegensatz zu vielen anderen Suffixen sind die Suffixe „-ismus“ und „-ist“ in der deutschen Sprache der Gegenwart noch produktiv. Neue Wörter entstehen nach Bedarf." Deswegen rede ich auch von dogmatisch, da das Wort Feminismus an sich eine ideologische, dogmatische Zurodnung erfährt, Männer mit mangelndem Selbsbewußtsein verstehen darunter meist "Emanzen" in Latzhosen und unrasierten Beinen. Von diesem Schubladendenken komme ich zu meiner Aussage mit Mika, denn ich finde es ist etwas dran, dass andere feministische Vorbilder gebraucht werden oder neue Wege aufgesucht werde müssen. Mika sagt nun, es liege an feigen Frauen, ich sehe das nicht so, ich denke die patriarchalischen Strukturen sind noch so festgefahren, dass frau von diesen immer noch eingeschränkt und kurz gehalten wird. Ich bin also auch nicht weiter als andere, sondern suche nach neuen Wegen oder der Möglichkeit als Mensch wahr genommen zu werden, nicht nach Geschlecht, und ich versuche Menschen zu ignorieren, die meinen eine Frau soll sich so oder so kleiden, ich schreibe Männern ja auch nicht vor wie sie sich anziehen sollen. Warum also solch derartige absurde Reaktionen kamen ist mir unklar, nun ja. |
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@ Lisa
"Ich (...) suche nach neuen Wegen (...)" "(...) da das Wort Feminismus an sich eine ideologische, dogmatische Zuordnung erfährt (...)" Ich hätte es nicht besser sagen können. Calvani |
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schrieb am
16.05.2011 um 16:23
Na, das geht ans Herz, in diesen kalten Tagen. :-)
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Hallo zurück @Lisaschwert,
"Deswegen rede ich auch von dogmatisch, da das Wort Feminismus an sich eine ideologische, dogmatische Zurodnung erfährt, Männer mit mangelndem Selbsbewußtsein verstehen darunter meist "Emanzen" in Latzhosen und unrasierten Beinen." Wäre es da dann nicht in der Tat besser, dafür zu sorgen, dass diese Männer mit mangelndem Selbstbewusstsein, eben mehr davon (Selbstbewusstsein) bekommen? Im Ernst: Diejenigen, von denen Du hier sprichst, werden auch unter anderen Vorzeichen (Vorbildern), ihre Angst behalten. Denn egal, welche Vorbilder sich der Feminismus nimmt, es wird ihm immer darum gehen (müssen!), etwas zu ändern...! Ich denke, das ist es, was den von Dir angeführten Männern, in Wirklichkeit Angst macht: die Veränderung. die Strukturen: ja. hab ich ja weiter oben geschrieben - da sind viel 100% d'accord. Ich glaube, dass es (hier) so rüber kam, als hättest du Dich sehr in dieser -Ismus -Dogma...Geschichte festgebissen und da es hier (in der FC) in den letzten Monaten vermehrt unsachlich wurde (beim F-Wort, aber auch bei anderen Ismen), gibt es einige Bloggende, die Streckenweise dünnhäutig werden. Ich auch (obwohl ich noch n Frischling bin :-)). Es gibt hier so bestimmte ForistInnen (hier eher ohne binnen I), die scheinen wirklich besessen, geben aber selten etwas zum Artikel, den sie kommentieren zum besten, sondern suchen sich in den Kommentaren ein Stichwort heraus und posten Dinge, die sie in 3-7 anderen Threads bereits exakt so gepostet hatten... Und das ist noch harmlos. naja, hier und da eskaliert es schon mal. Bei mir in den Beiträgen gehts im Gegensatz zu anderen (vergangenen, die ich hier und da las) noch zu, wie im Streichelzoo *Entschuldigung für Folgendes* Streichelzoo: bei Luzieh werden die Eier ja eher gekrault, als gepackt;-) Ich übe auch noch, nicht immer alles, ernst zu nehmen. Zum Humoranteil in meinem Beitrag: Klar, ich schreibe meistens mit Augenzwinkern. aber ich meinte es durchaus ernst, auch wenn es etwas Assoziativ wirken mag. Ich wollte darauf hinweisen, dass nicht jeder Ismus (weil er Ismus heißt) gleich schlecht/gut/mittel (da gibt es ja weiter oben auch humorvolle Einwürfe zu) ist. Und dass sich der Feminismus (im Gegensatz zu anderen Ismen) in Bezug auf anti-emanzipatorische (Männer)Bewegungen entwickelt hat. Was ihn zwar nicht gegen Kritik erhaben macht, ihn aber doch eher in einer Reihe mit Antirassismus und Antisexismus stellt. Während der Antifeminismus, in einer Reihe mit Sexismus und Rassismus steht. Dem wurde in den 112 Kommentaren (bisher) auch nicht widersprochen, wenn ich nichts überlesen habe. Luzieh |
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lisaschwert schrieb am 14.05.2011 um 14:52
DOGMATISMUS - wenn Feminismus zum weibischen Dogmatismus wird. (das weibisch möge frau mir verzeihen an dieser Stelle) Wie bei jedem guten Dogmatismus stehen schnell all die mit angeblicher Deutungshoheit (das Wort habe ich mir geliehen) auf wie Hohepriesterinnen. Nicht nur das, im Begriff steckt das Wort "dog", so ähnlich verhalten sich nämlich die Hohen Weisheiten und markieren Reviere, bellen laut wenn der Postmann kommt und beißen auch mal zu (beispielsweise an den Ei...). dann lisaschwert schrieb am 16.05.2011 um 16:04 Deswegen rede ich auch von dogmatisch, da das Wort Feminismus an sich eine ideologische, dogmatische Zurodnung erfährt, Männer mit mangelndem Selbsbewußtsein verstehen darunter meist "Emanzen" in Latzhosen und unrasierten Beinen. Ein bißchen inkonsistent, würde ich sagen. Und glaub mir, in der Sprachforschung ist der Suffix -ismus keinesfalls negativ konnotiert. |
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@luzieh
Ich wollte darauf hinweisen, dass nicht jeder Ismus (weil er Ismus heißt) gleich schlecht/gut/mittel (da gibt es ja weiter oben auch humorvolle Einwürfe zu) ist. -ismus, ist ein neutrales Suffix, während hingegen in anti-, in- z.B. "gegen" oder "nicht" transportiert wird und in der Kombination mit einem Substantiv oder Adjektiv, diese "negativ konnotiert". Aber lies mal das hier: der-ismus-linguistisch-betrachtet-eine-humoristisch-linguistische-ueberlegung |
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@thinktankgirl:
Schöne Perspektive... made my day. Leider steht da "kopieren und verbreiten untersagt", sonst würd ich jetzt direkt was zitieren. Das klingt für mich ja schon irgendwie paradox, dass ein anti-ismus, wegen des "anti" negativ konnotiert ist, eigentlich aber etwas Positives bewirken will (wie der Antirassismus, etwa)... Jetzt dreht sich alles. |
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schrieb am
16.05.2011 um 18:35
Ich weiß nicht wie man Männer mit mangelndem Selbsbewußtsein dazu verhilft dieses zu stärken, nur um den Feminismus weniger ängstlich zu betrachten, oder weniger aggressiv, außerdem kann man schlecht an beiden Fronten gleichzeitig kämpfen, und generell ist das auch nicht meine Aufgabe. Das ist deren Problem, imgrunde.
Mir geht es darum den Feminismus, also das wofür er steht, nicht eng zu betrachten, das mag in anderen Augen inkonsistent wirken (und man kann auch über die negative Konnotierung streiten, ich sehe das so wie ich es schrieb), aber realistisch gesehen ist Feminismus für eine Frau mit Kindern etwas anderes als Feminismus für eine Frau, die sich bewusst gegen Kinder entscheidet, beide haben Anspruch darauf, beiden hat kein Mann und keine Frau zu sagen wie sie leben sollen. Unterm Strich geht es natürlich um die Frau, ob sie ihre Rechte erfährt, oder ob sie wegen ihres Geschlechts diese nicht erfährt. Man bekommt aber beide Frauen nicht ins Boot zusammen, wenn Feminismus zu einer dogmatischen Angelegenheit wird. Diesen Dogmatismus sehe ich aber bei Frauen die sich für Frauenrechte aussprechen, und bei Männern in Form von Schubladendenken. Letztendlich ist auch Mika dogmatisch, wenn sie sagt es sind feige Frauen, weil sie damit die Frauen auch in eine Schublade schmeißt. Ich finde den Text wirklich gut, mein Kommentar war auch nicht gegen den Text gemeint. Die Reaktionen auf feministische Texte gehen darauf zurück, dass Männer, wie du sagst, Veränderung nicht wollen, sie gehen auch darauf zurück, dass die Leute inzwischen die Augen rollen, wenn sie das Wort Feminismus hören. Und warum ist das so: weil zum Teil das Wort zu einem Dogmatismus wurde. Wenn man die Angelegenheit also auflockert (und trotzdem eine Quote bringt, denn von alleine geht es nicht), anstatt sie zu verschärfen, dann denke ich alle können entspannter mit diesem F-Wort umgehen. Bis demnächst. |
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"aber realistisch gesehen ist Feminismus für eine Frau mit Kindern etwas anderes als Feminismus für eine Frau, die sich bewusst gegen Kinder entscheidet"
Ja, das mit den nicht homogenen Frauen wird ja in der feministischen Forschung auch nicht zu knapp behandelt: Stichwort: Intersektionalität. Ohne Ismus, nur theoretische Erweiterung(die sich, wie jedes soziologische Konzept in stndigem Prozess befindet). Da gehts darum, dass die Ebenen auf denen Menschen sich bewegen, nicht immer klar voneinander zu trennen sind und sie ist auch angeleht an die Kritik am "Weißen-Mittelschichtsfeminismus", den afroamerikanische Genderforscherinnen schon Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre kritisierten, was auch von Judith Butler aufgegriffen wurde. de.wikipedia.org/wiki/Intersektionalit%C3%A4t Auch gut: Helma Lutz, Maria Teresa Herrera Vivar, Linda Supik Fokus Intersektionalität - Bewegungen und Verortungen eines vielschichtigen Konzeptes Im Übrigen gibt es in dem Buch eine Reihe Artikel, die sich mit Männlichkeitsidealen und Heteronormativität auseinander setzen (das geht nicht an Dich Lisa, sondern an diejenigen, die immer wieder sagen, die Männer würden in der feministischen Theorie außen vor gelassen werden). Luzieh |
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schrieb am
16.05.2011 um 19:59
dass die Ebenen auf denen Menschen sich bewegen, nicht immer klar voneinander zu trennen sind achwas! das scheint mir eine ganz neue erkenntnis zu sein. www.zeitschrift-dasmagazin.de/minderheiten-quartett-spiel-sie-gegeneinander-aus/ |
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@Eulen nach Athen
Intersektionalität meint nicht die Erkenntnis, dass es verschiedene Ebenen gibt, sie behandelt die Frage, wie mit ihnen (auf soziologischer Ebene) umgegangen werden kann... |
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schrieb am
17.05.2011 um 12:20
luzieh.fair
die frage, wie mit ihnen umgegangen werden kann, kommt im WP-artikel irgendwie zu kurz. da wird intersektionalität definiert als das beschreiben: "Intersektionalität beschreibt die Überschneidung (engl. intersection = Schnittpunkt, Schnittmenge) von verschiedenen Diskriminierungsformen in einer Person. " wenn ich das mal für eine bekannte auflöse, nach judith butler, die anmerkt, dass die kategorisierungen eines subjektes nie vollständig sein können (ebenda), schaut das aus wie folgt: * frau * älter * farbig * kinderlos * geschieden * single * hamburgerin in frankfurt * kein abitur * diabetikerin * kein internet * eltern verstorben * hund entlaufen * kein auto * keine kreditkarte to be coninued. wegen all dieser widerigkeiten kann sie diskriminiert werden. rechnen wir die mehrfach-diskriminierungen hinzu, z.b. diabetikerin MIT entlaufenem hund und ohne fahrrad, wird die liste recht unübersichtlich. |
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deshalb gab ich ja auch einen Literaturhinweis:
Helma Lutz, Maria Teresa Herrera Vivar, Linda Supik Fokus Intersektionalität - Bewegungen und Verortungen eines vielschichtigen Konzeptes |
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schrieb am
17.05.2011 um 15:22
vielen dank. ich werde mich aber sicher nicht näher mit soziologischer rabulistik befassen, denn wie mein letztes posting bereits ausdrückte, sind wir alle verschiedenen diskriminierungen ausgesetzt, die man nicht "abschaffen" kann. es ist ein wesensmerkmal des lebens in gruppen, dass nicht alle in jedem kontext gleich sind, da menschen generell nicht gleich sind.
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Na, wenn Du bescheid weißt, ist doch ok.
Differenz(ierung)en wird es (vermutlich) immer geben. Diskriminierung kann sehr wohl "abgeschafft" werden. Aber dafür müssen die Ebenen (Differenzmerkmale+Diskriminierungvorgänge) untersucht werden. egal. Ich bemüh mich, was das betrifft, nicht weiter. Da Du den Plan hast, wäre das ja, als würde ich Eulen nach Athen tragen. |
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schrieb am
17.05.2011 um 17:09
Diskriminierung kann sehr wohl "abgeschafft" werden. nein. man kann benachteiligungen weitestmöglich reduzieren. aber das wars dann auch schon. diskriminierungen wird es trotzdem immer geben, denn es gibt immer mehrheiten, die allein durch ihre anwesenheit normen kreiren, denen minderheiten (die es auch immer geben wird) nicht entsprechen. so sind z.b. singles "diskriminiert" durch alles, was für paare konzipiert ist. alte sind diskriminiert, weil nicht alles für ihr alter ausgelegt ist und auch nicht ausgelegt sein kann, denn das würde wiederum die jungen diskriminieren. usw. aber du darfst natürlich gern weiter träumen und diskriminierung abschaffen wollen. das macht sicher ein gutes gefühl. viel spaß dabei. |
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albern...
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Ich bin fastziniert...Ein echtes Gespräch...Wow
@ lisa Das hättest du auch gleich sagen können, einfach klarer, dann hätte man dich -zumindest ich dich- besser verstehen können. Ich hab leider keine zeit aber es waren gute Kommentare und meinen Senf gebe ich morgen dazu ;-) |
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schrieb am
22.05.2011 um 15:49
k. elifa / neobe: schon klar, aber gut zu wissen wer sich hinter manchen gehässigkeiten versteckt, mehr sage ich zu ihnen gar nicht, warum, können sie sich denken oder auch nicht.
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@ lisaschwert
kopfschüttel |
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bemerkenswert,
wie sich hier auch einige kluge frauen gegenseitig die fresse wieder (baby)BLAU-hauen. |
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Du siehst schon, dass dem nicht so ist, oder?
Hier haut sich keiner. Schon garnicht blau. wenn dann lila, ist jawohl klar. Aber: schönes Gedicht.:-) Luzieh |
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Fehlt nur noch ein Eierbemahler der was von "EmanzISMUS" labert...
Sozusagen KZ - Wächterin light 2011. Wer mal den MachISMUS verstehen will, dem empfehle ich Octavio Paz "Das Labyrinth der Einsamkeit" von 1950! LG |
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schrieb am
17.05.2011 um 17:05
@tlacuache: Danke für den Tipp, aber ich würde viel lieber wissen warum bei dem Wort Feminismus oder bei Frauen in Hosen viele Männer sofort dem Reflex anheimfallen ihr Gemächt schützen zu wollen. Das ist so... so mittelalterlich.
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Schade, ich habe diesen spannenden Blogbeitrag erst jetzt bemerkt. Rein gefühlsmäßig hätte ich zu dem Thema einiges beizutragen, da ich ein Buch herausgebracht habe mit dem Titel "Klassismus" und jetzt gerade ein weiteres, wo es um Maskulismus/Maskulinismus geht. In einer wissenschaftlichen Arbeit habe ich die Geschichte der "Diskriminierungsform-ismen" aufgearbeitet und bei Wikipedia habe ich das "Portal Diskriminierung" aufgebaut und die Kategorie Diskriminierung neu strukturiert. Entsprechend kann ich vor einer unhinterfragten Übernahme von Wikipedia-Artikeln nur warnen. Die Artikel dort sind meistens Aushandlungssachen unter Ausschluss von Frauen. So war die Definition im Artikel "Sexismus" ein ewig langer Nervenkrieg und die einzige Frau, die an der Definitionsfindung beteiligt gewesen ist, hat nach einem never-ending-bashing Wikipedia den Rücken gekehrt. Lustig ist auch die Definition von Maskulismus/Maskulinismus gewesen. Eigentlich heißt das Pendant zu Feminismus Maskulinismus (man spricht ja schließlich auch nicht von Alpismus, sondern von Alpinismus). Da aber bei Feminismus ein "ni" geschluckt wurde, weil es sich sonst sehr holperig ausspricht (Femininismus), bestehen die Maskulinisten auch darauf, dass bei ihnen ein "ni" geschluckt wird. Da die richtige Bezeichnung in einen Stellungskrieg (sorry für die kriegerische Wortwahl) ausartete, teilten wir einfach unsere Lemmata. Seither bezeichnet Maskulinismus das Bestreben nach männlicher Dominanz und Maskulismus die Ideologie der Männerrechtsbewegung. Weil das so in Wikipedia steht, wird es bald auch so in Lehrbüchern stehen. Dieses Neutralitätsgebot in Wikipedia ist vor dem Hintergrund des Gender-Bias (90% Männer als Autor_innen) eine Farce und ich habe unter anderem deshalb ein neues Wiki gegründet: Das Soziale Wiki sozialeswiki.de Dort gilt: Sozial is muss. -- ~~~~
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Hallo Andreas,
Danke für den Kommentar. Ich muss ja sagen dass ich schmunzeln musste: "Seither bezeichnet Maskulinismus das Bestreben nach männlicher Dominanz und Maskulismus die Ideologie der Männerrechtsbewegung." So siehts aus mit Wissen, Wahrheit und Macht. Nicht, dass ich das an sich witzig fände, aber Deine/Ihre Geschichte...naja, wenn Einträge in Lexika (welcher Art auch immer) so zustande kommen...dann ist das schon skurril. Ich habe Deinen/Ihren Beitrag schon mit nem Lesezeichen versehen, weil ich mir das Buch mal angucken wollte. Klingt vielversprechend. Für meine Zwecke waren die Wikidefinitionen aussreichend. Beim Stichwort Intersektionalität (irgendwo hier im Strang) musste ich dann aber doch auf andere Quellen zurückgreifen. Viele Grüße, Luzieh ps. danke für den link. Ich gucke mir das bei Gelegenheit mal an. |
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Hier ist ein schöner Beitrag zum Thema Hose und Rock, und der beschwerliche Weg zur freien Entscheidung der Frau, ob Hose oder Rock oder Hosenrock (etwas spät, aber hatte ich immer vergessen):
Die Emanzipation des Rock www.arte.tv/de/suche/3857576.html |
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Hier ist ein schöner Beitrag zum Thema Hose und Rock, und der beschwerliche Weg zur freien Entscheidung der Frau, ob Hose oder Rock oder Hosenrock (etwas spät, aber hatte ich immer vergessen):
Die Emanzipation des Rock www.arte.tv/de/suche/3857576.html |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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