merdeister

135 rote Waldameisen

30.10.2011 | 22:10

Homöopathie ein Sommermärchen

Der Autor und Homöopath Sven Sommer dürfte Anhängern der Homöopathie kein Unbekannter sein, gehört er doch als Urheber 1,5 Millionen verkaufter Bücher zu den Schwergewichten der Szene. Sein 2011 veröffentlichtes Buch Globulimanie hat es, auch aufgrund des Untertitels -Warum Homöopathie so erfolgreich ist- in meine digitale Bibliothek geschafft, knapp 5 Euro waren mir der Spaß wert. In loser Reihenfolge werde ich mich mit einzelnen Kapiteln des Buches beschäftigen und die Behauptungen des Autors ein wenig abklopfen.

Heute:

"Der Skandal"

Die im Jahr 2005 im Landet erschienene Shang-Studie (auch Egger-Studie) muss die Gemeinde der Homöopathieanhänger stark getroffen haben. Immerhin versuchen sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Meta-Analyse als unseriös hinzustellen. Auch der Autor von Globulimanie versucht sich im Shang-Banging. Dabei zieht er Beweise heran, die jedem Anwalt Tränen in die Augen treiben würden. Keine Freudentränen.

Shang-Bang

Ich weiß natürlich nicht, wie lange die Recherche an so einem Buch dauert und ob das Kapitel Der Skandal bereits geschrieben war, als Ulrich Berger in einem Blogpost angebliche, "neue Beweise für die Homöopathie" widelegte. Diese Beweise zieht der Autor heran, um Shang et al zu entkräften. Von neuen Beweisen war in einer Pressemitteilung des Elsevier Verlages gesprochen worden, die über eine Reanalyse der Shang-Studie durch Lüdtke und Rutten informierte. Doch Berger widerlegte die Beweise nicht nur, er sah die Ergebnisse der Shang-Studie, Homöopathie wirke nicht besser als Placebo, durch die Arbeit des, im Dienste der Carsten-Stiftung stehenden, Diplom Statistikers Lüdtke bestätigt. Dazu Berger:

"Was also zeigen Lüdtke und Rutten wirklich? Nun, das ist interessant: Obwohl sich Lüdtke und Rutten natürlich bemühen, ihre Daten so zu interpretieren, als hätte die Egger-Studie irgendwelche Fehler gemacht, zeigen diese Daten nichts davon. Das Verblüffende ist: Ignoriert man die einseitige Interpretation von Lüdtke und Rutten und fokussiert man auf das, was ihre nackten Daten zeigen, so sieht man eine eindrucksvolle Bestätigung der Egger-Studie.

Ein Beispiel: Homöopathen hatten lange spekuliert, dass Egger et al ihre Parameter möglicherweise erst im Nachhinein so festgelegt hatten, dass die am Ende eingeschlossenen großen und methodisch guten Homöopathiestudien keine Signifikanz aufweisen. Die Daten von Lüdtke-Rutten zeigen, dass dies nicht der Fall ist.

Hier die Schlussfolgerungen in den Worten der Autoren:

"Our results do neither prove that homeopathic medicines are superior to placebo nor do they prove the opposite. (...) As heterogeneity between trials makes the results of a meta-analysis less reliable, it occurs that Shang's conclusions are not so definite as they have been reported and discussed."

Mit anderen Worten: Die Resultate der Egger-Studie sind "weniger definitiv" als sie "berichtet und diskutiert wurden".

Wenn das die Beweise sind, freue ich mich auf die Indizien.

Was den Autor an der Pressemitteilung besonders freut, ist ihr Ursprung. Dieser ist mit Elsevier derselbe, wie der des Lancet, in dem die Shang-Studie veröffentlicht wurde. Darin scheint er eine Art Schuldeingeständnis zu sehen, denn was hätte so ein Verlag für ein Interesse daran, die in einem seiner eigenen Zeitschriften gemachte Aussage zu widerlegen? Wer einmal im Shop des Verlags nach "Homöopathie" sucht (26 Treffer) kennt die Antwort: Pekuniäre.

PEK gepicke

Ganz verzückt ist der Autor von der PEK-Studie (Programm Evaluation Komplementärmedizin), zu der ich anderer Stelle bereits schrieb, und die zu dem Ergebnis kommt, die "Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit", unter anderem, der Homöopathie könne als wissenschaftlich erwiesen gelten. Potzblitz! Das kommt also dabei heraus, wenn man praktizierende Experten von fünf Methoden einen Bericht über Belege für deren Wirksamkeit schreiben lässt, die wiederum andere Praktizierende dazu befragen und dem Ergebnis dieser Befragung ordentlich Gewicht in der Endabrechnung geben. Martin Koradi zitiert in seinem, sehr informativen, Blog zum Thema den Bewertungsausschuss:

"Allen 5 Bewertungsberichten ist deutlich anzumerken, dass die Autoren oder ein Teil der Autoren den Verfahren positiv gegenüber stehen bzw. von deren Wirksamkeit weitgehend überzeugt sind. Es steht ausser Frage, dass strikte Vertreter der üblichen Evidenzhierarchie die vorgelegten Bewertungen mit Ausnahme bestimmter Einzelbereiche in der Phytotherapie als wissenschaftlich unhaltbar und unangemessen positiv bewerten werden. Auch weniger skeptische Hochschulmediziner werden viele Interpretationen als sehr optimistisch und wissenschaftlich nichtüberzeugend einschätzen.”

Das sind ja Methoden wie bei Big Pharma, nur sanfter. Who? WHO!

Um auch die letzten Zweifler und seinen LeserInnen (?) zu überzeugen, führt der Autor die Ankündigung eines WHO-Reports zugunsten der Homöopathie an, die in derselben (!!1elf!) Ausgabe des Lancet veröffentlicht wurde, wie die Shang-Studie. Was ist der Unterschied zwischen der Ankündigung eines WHO-Reports der zugunsten der Homöopathie ausfällt und einem WHO-Report, der zugunsten der Homöopathie ausfällt? Richtig! Ein WHO-Report der zugunsten der Homöopathie ausfällt. Ich bitte darum in Kommentaren das Wort WHO-Report zu benutzen. Den hat es nämlich nie gegeben. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, wie die Ankündigung eines WHO-Reports zugunsten der Homöopathie aufgefasst wurde:

"The report, says Cees Renckens, a gynaecologist and chairman of the Dutch Union Against Quackery, plays up research that supports homoeopathy while ignoring studies that cast doubt on its effectiveness. “I think it is pathetic that WHO is publishing this kind of paper”, he told The Lancet. Renckens and others obtained a copy of the confidential draft after it was sent out for comments.

WHO officials call the criticism unfair: “It's preliminary and only a draft”, says Xiaorui Zhang, who is acting team coordinator for traditional medicine with the WHO's Department of Essential Drugs and Medicine Policy, which is preparing the report.

(…)

The report describes the findings of a selected group of systematic reviews, meta-analysis, controlled trials, cost-effectiveness and outcome studies, observational studies. Almost all of the studies cited support the practice of homoeopathy.

"Zhang (Anm: Verantwortliche Koordinatorin) said that she has received many helpful comments from peer reviewers and expected that considerable revision would be done. She said she could not say when the report might now be released." Quelle

Das ist nun auch schon 6 Jahre her. Vom Report keine Spur.

In der Zwischenzeit hat ein "Ausschuss für Wissenschaft und Technologie" des britischen Unterhauses dafür gestimmt, Homöopathie aus dem öffentlichen Leistungskatalog zu streichen, weil lediglich der Placebo-Effekt wirke. Auch die Grünen in Großbritannien möchten die Förderung von Homöopathie nicht mehr im Programm stehen haben. Ist ja auch Tierquälerei.

* Der Text Bergers räumt auch mit weiteren Behauptungen auf, die fälschlicherweise über die Shang-Studie verbreitet werden und ist sehr lesenswert.

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
Kunibert Hurtig schrieb am 30.10.2011 um 22:27
Eigentlich schade, dass die Homöopathen nicht mehr in die Arena steigen sondern sich lieber im Schamanenuniversum gegenseitig verlustieren.
Gruß
luggi schrieb am 30.10.2011 um 22:44
Die Mehrzahl der Homöopathen schreibt und liest in Indien ... soviel zur Bewusstseinserweiterung.
Die Allopathie ist eine Art Fortsetzung des Medizinmännertums von Menschen, die überwiegend weiße Kittel tragen.
Kunibert Hurtig schrieb am 30.10.2011 um 23:00
luggi schrieb am 30.10.2011 um 22:44

Die Mehrzahl der Homöopathen schreibt und liest in Indien ...
Das ist interessant, Frage 1: Wo heilen diese, Frage 2: wer hört ihnen denn zu?
Bewusstseinserweiterung
Da habe ich wohl etwas verpasst
merdeister schrieb am 30.10.2011 um 23:05
Wenn der Pharmavertreter kommt. Genauso ist es:
luggi schrieb am 30.10.2011 um 23:14
@ Kuni
An deiner Stelle würde ich erst mal googlen und dann nicht mehr überflüssige Fragen stellen
www.bosch-stiftung.de/content/language1/downloads/Artikel_Dinges_Homoeopathie.pdf
Kunibert Hurtig schrieb am 30.10.2011 um 23:44
luggi schrieb am 30.10.2011 um 23:14

Martin Dinges, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Archivar des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart (seit 1991), stellvertretender Leiter (seit 1997), apl. Professor an der Universität Mannheim (seit 2000).

Studium der Rechts-, Geschichts- und Politikwissenschaften in Köln, Mainz, Bonn, Berlin (Freie Universität) und Bordeaux, 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (1982), Promotion zum Dr. phil. (1986), Archivassessor (1991), Habilitation (Neuere Geschichte) an der Universität Mannheim (1992).


WOW, der scheint ja von Medizin richtig Ahnung zu haben, hat wahrscheinlich sein Medizinstudium an der VHS durchgezogen ... und überhaupt diese ganzen Themen, ist ja voll gut ... und weit herumgekommen isser auch, wer hat ihn denn aus seinem Archivkeller nach Indien gelockt?

Kaderpolitik und Kaderarbeit in den "bürgerlichen" Parteien und den Massenorganisationen in der DDR (mit H.J. Brandt), Berlin 1984
Stadtarmut in Bordeaux (1525-1675) - Alltag, Politik, Mentalitäten (Pariser Historische Studien, Band 26), Bonn 1988 (erhielt den Straßburg Preis 1990 der Stiftung F.V.S., Hamburg)
Der Maurermeister und der Finanzrichter. Ehre, Geld und soziale Kontrolle im Paris des 18. Jahrhunderts (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte, 105), Göttingen 1994
Neue Wege in der Seuchengeschichte, Stuttgart 1995 (Herausgeber mit Th. Schlich)
Homöopathie. Patienten, Heilkundige und Institutionen. Von den Anfängen bis heute, Heidelberg 1996 (Herausgeber)
Weltgeschichte der Homöopathie, Länder - Schulen - Heilkundige, München 1996 (Herausgeber)
Medizinkritische Bewegungen im Deutschen Reich (ca. 1870 - ca. 1933), Stuttgart 1996 (Herausgeber)
Hausväter, Priester, Kastraten. Zur Konstruktion von Männlichkeit in Spätmittelalter und Früher Neuzeit, Göttingen 1998 (Herausgeber)
Unsichere Großstädte? Vom Mittelalter bis zur Postmoderne, Konstanz 2000 (Herausgeber mit Fr. Sack)
Patients in the History of Homeopathy, Sheffield 2002 (Herausgeber)
Männer – Macht – Körper. Hegemoniale Männlichkeiten vom Mittelalter bis heute, Frankfurt 2005 (Herausgeber)
Samuel Hahnemann und sein Umfeld. Quellen aus der Sammlung der Deutschen Homöopathie-Union, bearbeitet von H. Talkenberger, Stuttgart 2005 (Herausgeber mit R. Jütte)
Männlichkeit und Gesundheit im historischen Wandel ca. 1800 – ca. 2000, Stuttgart 2007 (Herausgeber). (DOWNLOAD REZENSIONEN SIEHE RECHTE SPALTE)
Health and Health Care between Self-Help, Intermediary Organizations and Formal Poor Relief (1500-2005). Proceedings of the conference of the PhoenixTN (European Thematic Network on Health and Social Welfare Policy), in Braga, Portugal, 2004, Evora 2007 (Herausgeber)
Krankheit in Briefen im deutschen und französischen Sprachraum. 17.-21. Jahrhundert, Stuttgart 2007 (Herausgeber mit V. Barras)
Maladie en lettres dans des pays francophones et germanophones. XVIIe-XXIe siècles, Genf 2007 (im Druck) (Herausgeber mit V. Barras)
Arztpraxen im Vergleich: 18.-20. Jahrhundert, Bozen 2008 (Herausgeber mit E. Dietrich-Daum, R. Jütte, Chr. Roilo)
The Transmission of Health Practices (c. 1500 to 2000), Stuttgart 2011 (Herausgeber mit Robert Jütte)

Die anderen Veröffentlichungen verweisen auf ein Universalgenie ... wie z.B. Paracelsus, oder Celsius? Ich meine wegen der erhöhten Temperatur
Kunibert Hurtig schrieb am 31.10.2011 um 05:55
luggi schrieb am 30.10.2011 um 23:14

Personensuche (Uni Mannheim)

0 Treffer - Suchparameter:
Nachname=Dinges
Vorname=Martin

Keine Daten gefunden

LOL LOOOOOL ROTFL
bertamberg schrieb am 31.10.2011 um 21:18
@ Kunibert Hurtig schrieb am 30.10.2011 um 23:00
"Bewusstseinserweiterung
Da habe ich wohl etwas verpasst"

Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.
bertamberg schrieb am 31.10.2011 um 21:27
Wenn Schulmediziner, die von Homöopathie nichts halten, "Daumen runter" zur Homöopathie zeigen, geht das in Ordnung.

Wenn Homöopathen, die ihr Fach gelernt haben, bei Homöopathie "Daumen hoch" zeigen, sind sie befangen.

Der Homöopath, der Schulmedizin (Allopathie) als Wirkprinzip nicht vollständig ablehnt, gibt zu , dass Homöopathie überschätzt wird.

Der Schulmediziner, der sich zum Homöopathen weiterbildet, leidet an Gehirnschwund.

Welche von diesen Aussagen ist falsch?
merdeister schrieb am 01.11.2011 um 17:14
bertamberg schrieb am 31.10.2011 um 21:27

Ich nehme den Publikumsjoker!
Kunibert Hurtig schrieb am 01.11.2011 um 18:39
merdeister schrieb am 01.11.2011 um 17:14
Ich würde für Aussage 4 stimmen, wenn dort nicht der Begriff weiterbildet enthalten wäre, oder andern gefragt:
Was hat Weiterbildung mit Gehirnschwund zu tunt?
bertamberg schrieb am 01.11.2011 um 18:56
@ merdeister schrieb am 01.11.2011 um 17:14
Dass Sie sich nicht festlegen wollen, wenn Sie Farbe bekennen sollen, kommt mir bekannt vor.
bertamberg schrieb am 01.11.2011 um 19:00
@Kunibert Hurtig schrieb am 01.11.2011 um 18:39

Es sterben angeblich jeden Tag ja ein paar Gehirnzellen ab, und ob die immer 1: 1 ersetzt werden ist fraglich, da lohnt es sich schon, Optimierungsmassnahmen für die bessere Nutzung der verbleibenden zu ergreifen.
merdeister schrieb am 01.11.2011 um 19:21
bertamberg schrieb am 01.11.2011 um 18:56

"Blau! Nein Gelb!"



Was ich eigentlich sagen wollte: Was wollten Sie uns denn mit dem Kommentar bertamberg schrieb am 31.10.2011 um 21:27 sagen...oder fragen?
bertamberg schrieb am 01.11.2011 um 20:49
@ merdeister schrieb am 01.11.2011 um 19:21

Jetzt wäre es gut, wenn Sie nachdenken könnten und wollten.
bertamberg schrieb am 01.11.2011 um 20:56
@ Kunibert Hurtig schrieb am 30.10.2011 um 22:27

Nach meiner Recherche stehe ich als Homöopathie-Sympathisant mittlerweile ziemlich allein auf der weiten Flur der FC und bin kurz davor, in eine vorgezogene Winterpause zu gehen. Was heißt "eigentlich schade"? - Das gleiche wie "uneigentlich nicht schade?"
luggi schrieb am 01.11.2011 um 21:22
@ kuni
du kannst dich bestimmt mit Fachwissen und Preisen ausweisen ... Nobelpreis für Medizin wäre o.k.. Oder vielleicht ein erfolgreiches Konzept zur Bekämpfung schlimmer Krankheiten -> für dich speziell das von Vorurteilen
Es sind doch diese Schulmedizyniker, die bei anderen Heilsystemen nach Lösungen für ihr Versagen suchen.
Kunibert Hurtig schrieb am 02.11.2011 um 02:10
luggi schrieb am 01.11.2011 um 21:22

Das Bewusstsein ist ein Seiendes, dem es in seinem Sein um es selbst geht, insofern dieses Sein ein Sein sich einbezieht, das ein Anderes als es selbst ist.
Jean Paul Sartre
Ende der Durchsage
(in Bezug auf dich: für alle absehbare Zukunft!)
Kunibert Hurtig schrieb am 02.11.2011 um 10:36
bertamberg schrieb am 01.11.2011 um 20:56

was heißt eigentlich eigentlich? oder
eig end lich oder so ...

Nach meiner Recherche stehe ich als Homöopathie-Sympathisant mittlerweile ziemlich allein auf der weiten Flur der FC und bin kurz davor, in eine vorgezogene Winterpause zu gehen.

eig end lich scha de anw ens ollm ans re iben so n ne dri s?
bertamberg schrieb am 02.11.2011 um 13:23
@ Kunibert Hurtig schrieb am 02.11.2011 um 10:36

Das war eine zu hurtige Antwort. :-(
Ehemaliger Nutzer schrieb am 05.11.2011 um 20:31
lieber Bertamberg,
Sie sind nicht der einzige Homöopathie-Sympatisant.... es macht nur keinen Sinn ( und auch keinen Spaß) gegen Ungeistigkeit und dumpfen auroritätsgläubigen Materialismus anzustinken... große Klappe und keinerlei Erfahrung, Erkenntnis, Fachwissen, nur Kompensation unbefriedigter sexueller Bedürfnisse :-)
nicht wertvolle kreative Energie an die Lernunfähigen vergeuden,
liebe Grüße, herzlichst Wilfried Zupp
merdeister schrieb am 05.11.2011 um 21:03
"nur Kompensation unbefriedigter sexueller Bedürfnisse :-) "

Ach! Wort Daher die "Hochpotenz"! Wort
bertamberg schrieb am 06.11.2011 um 15:38
@ Willi Zupp schrieb am 05.11.2011 um 20:31

Lernunfähigkeit würde ich bei keinem diagnostizieren, Lernunwilligkeit schon häufiger.

Ansonsten gibt es jede Menge Gründe, daran zu arbeiten dass menschliche Individuen sich vom "Homo faber" zum "Homo spiritualis" weiterentwickeln können.

herzlichst

bertamberg
merdeister schrieb am 06.11.2011 um 16:20
bertamberg schrieb am 06.11.2011 um 15:38
Wort --> Wort So ungefähr?
bertamberg schrieb am 07.11.2011 um 00:03
@ merdeister schrieb am 06.11.2011 um 16:20

Nee. Spiritus und Spirit sind was unterschiedliches. Weingeist ist etwas anderes als Pneuma, Ki , Num oder Heiliger Geist.

Meditieren Sie mal über den Unterschied zwischen dem Neandertaler und dem Chauvet-Menschen.

Von Werner Herzog gibts einen Dokumentarfilm, der mich auf diese Fährte brachte.
Stepstone schrieb am 31.10.2011 um 17:56
Hallo Merdeister, Ihre Überzeugung hinsichtlich Homöopathie
kenne und achte ich, wenn ich sie wegen eigner Erfahrung
nicht ganz teile. Übriges: Die NLP- Doktores Richard Bandler
und John grinder haben schon vorigen Jahrhuder wissenschaftlich nachgewiesen, dass der Plazebo-Effekt dermassen grossist, die Prozentzahl erinnere ich nicht,
dass Sie allen Ernstes bei der FDA einen Antrag stellten,
ein Plazebo als Medikament zuzulassen. Auf der Packung
sollte stehen: Plazebo, garantiert keine medizinische Wirkung,
Inhaltstoff:Zucker. --Wurde leider abgelehnt!
merdeister schrieb am 31.10.2011 um 20:14
Das mit unterschiedlichen Erfahrungen geht hier ja nicht nur Ihnen so :-)

Am Anfang meiner Ausbildung habe ich mal auf einer Station für Kinder eine Packung entdeckt, in der tatsächlich Placebo Tabletten waren. Von einem namhaften Hersteller. Mit Packungsbeilage, in der stand, verklausuliert, dass es keine Wrkung gibt und, dass man Nebenwirkungen sofort seinem Arzt mitteilen solle.

In den USA gab es den Vorschlag, auf Packungen zu schreiben, um wieviel Prozent die Wirkung eines Medikamentes der von Placebo überwiegt. Das sollte dazu dienen, dass die Menschen selber entscheiden können, ob sie Nebenwirkungen in Kauf nehmen wollen.
Ich habe da aber nichts mehr von gehört.
h.yuren schrieb am 31.10.2011 um 20:51
lieber merdeister, wie kannst du den durch den heiligen ballsport verhimmelten blumenbegriff "Sommermärchen" für eine so gewöhnliche sache missbrauchen?
merdeister schrieb am 31.10.2011 um 21:41
Helder, Du weißt doch, mir ist nur eins heilig:
h.yuren schrieb am 01.11.2011 um 09:17
na, das wollte ich doch meinen! alles andere wäre auch schlimmst bis ethisch bedenklich.
hatte ich aber von dir nicht anders erwartet, merdeister.
merdeister
Ein guter Charakter erzieht sich selbst. - Indigokind - Blogtherapeut
Ort:
Aachen
Mitglied seit:
3 Jahre 15 Wochen
Zuletzt aktiv:
27.05.2012
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 255
Kommentare: 8070
Mein Projekt:
Logbuch
23:31
S. Steinebach hat gerade einen Kommentar geschrieben.
23:28
S. Steinebach hat gerade einen Kommentar geschrieben.
23:28
Life is Magic hat gerade einen Kommentar geschrieben.
23:25
Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
23:25
anne mohnen hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG