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Der Tod ist schon eine alte Pottsau. Keiner von uns kann ihm entrinnen. Und wenn man alt genug ist, will das wohl auch kaum einer mehr. Tod gehört zum Leben wie geboren werden. Das mag sich anhören, wie eine Binsenweisheit, wird jedoch gerade von Gegnern der Sterbehilfe gern vergessen.
Giovanni Maio wurde heute in den Kulturfragen im DLF zum Thema befragt und wenn ich mir überlege, welch einen Senf der Inhaber des Lehrstuhls für Bioethik von sich gegeben hat, dann frage ich mich: Wie?
Leider gibt es das Gespräch nicht in Textform und nochmal anhören konnte ich es mir nicht:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturfragen/920118/
Es kann nicht sein, was nicht sein darf, so würde ich seine Ansicht zusammenfassen. Das ist allerdings ein bisschen wenig. Von einem Fachmann erwarte ich schon ein paar Argumente. Stattdessen wurde da von Manifestationsformen eines Menschen gesprochen. Demenz ist demnach eine andere Manifestationsform eines Menschen.
Die Umwelt müsse dafür sorgen, das ein Mensch in jeder seiner Manifestationformen seine Würde behalte. Niemand dürfe einem Menschen die Würde absprechen, damit schließt er auch den Menschen ein um den es geht. Aber ist das nicht schon unwürdig?
Herr Maio beschwor auch, die Medizin dürfe nicht als Dienstleistung gesehen werden, der Mensch gehöre in den Mittelpunkt. Da hat er Recht.
Leider sind wir bereits so weit gekommen, das sich dieser Trend kaum mehr umkehren lässt. Im Medizinstudium lernt man bereits heute, Patienten sein auch Kunden.

Mir ist schlecht...

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