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Politik : Berliner Piraten: Nicht nur Susanne Graf will Lebenspartner einstellen

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Vor kaum drei Wochen hat die Fraktion der Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus ihre Arbeit aufgenommen. Jetzt hat sie den Vorwurf der Vetternwirtschaft am Hals.

Der Auslöser: Die Abgeordnete Susanne Graf, 19, hat ihren Lebensgefährten Christopher Lang als persönlichen Assistenten eingestellt. Nachdem Graf ihre Entscheidung zunächst noch als formaljuristisch "voll in Ordnung" verteidigte, ist sie inzwischen zur Überzeugung gelangt, dass ihre Entscheidung wohl trotzdem keine so gute Idee war.

Offenbar ist die Causa Graf/Lang kein Einzelfall, sondern es denken noch mehr Angehörige von Berliner Piraten über eine Stelle im Abgeordnetenhaus nach:

Zum einen gibt es den Fall in dem Zuse (Susanne Graf) ihren Freund und Verlobten, mit dem sie zusammen wohnt als ihren persönlichen Sachbearbeiter anstellen will. Ebenso will Oliver (Höfinghof) seine Lebensabschnittsgefährtin gemeinsam mit Heiko Herberg anstellen. Es gibt noch einen dritten Fall, wobei dort der Begriff Ex-Affäre verwendet wurde und wir wollen uns in einer Partei, wo viele sexuell recht freizügig leben, mal auf die aktuellen und ewas ernsthafterenen Lebensgefährten beschränken. Außerdem hat sich die Frau des Abgeordneten Pavel Mayer auf einen Posten als Fraktionsjuristin beworben. In den ersten Fällen handelt es sich um Mittel die den Abgeordneten zur Verwendung frei stehen, im letzten um Fraktionsmittel. (Quelle: Piratenkeks, Einfügungen in Klammern von mir).

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