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Some guys have all the luck. Zum Beispiel Adam Potter. Der 35-jährige, schottische Bergsteiger überlebte einen 300-Meter-Sturz von einem steilen Gipfel seiner heimischen Highlands. Und das annährend unversehrt! Dass ein Rettungshubschrauber zeitgleich in der Nähe einen Übungsflug absolvierte, fiel kaum noch ins Gewicht.

Noch immer rätseln die Fachleute – und der Überlebenskünstler freut sich. „Es war Glück“, stellt Potter ebenso strahlend wie treffend fest, als er sich in einem Krankenhaus seiner Heimatstadt Glasgow der Presse stellte. In einen ordinären Patienten-Kittel gehüllt, verkündet und präsentiert er das Unfassbare: lediglich Prellungen, Rippenbrüche und Schnitte im Gesicht hat er davon getragen.

Eine Trainingsrunde für die geplante Mount-Everest-Besteigung sollte es sein. Potter hatte dazu den Gipfel des 1075 Meter hohen Sgùrr Choinnich Mòr auserkoren - und mit seiner Freundin, zwei Freunden und seinem Hund auch bereits erorbert. Dann rutschte er aus und stürzte den Steilhang hinunter. 300 gnadenlose Meter tief. Der Pilot des alarmierten Navy Rettungshubschraubers, Tim Barker, war schon auf die Bergung einer Leiche gefasst. Zu seinem Erstaunen fand er am Fuße des Steilhangs einen Potter mit ungebrochenem Tatendrang vor. Dieser studierte gerade die Landkarte.

Zwei weitere bemerkenswerte Statements des Wunderknaben sollen hier nicht unterschlagen werden. Das eine beweist seine Hartnäckigkeit. Potter plant nach wie vor, das „Dach der Welt“ zu erklimmen. Das zweite zeigt uns, wie schottisch sparsam er mit seinem Glück im Alltag umgeht. Mit Blick auf seine relativ leichten Blessuren teilt Adam lächelnd mit, dass er „beim Rasieren schon Schlimmeres erlebt hat.“

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