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Das Patriarchat macht auch Männer kaputt: Sophia Fritz über die verdrängte Verletzlichkeit
Sophia Fritz spricht eine unbequeme Wahrheit aus: Auch Männer sind Opfer des Patriarchats. Ausgehend vom Tod ihres Bruders fragt sie in ihrem neuen Buch „Der Mann, das Opfer“, wie männliches Leiden entsteht – und warum es verdrängt wird
Shida Bazyar gewinnt den Deutschen Buchpreis. Freuen kann sie sich darüber nicht
Der Deutsche Buchpreis für Shida Bazyar ist auch ein politisches Signal: für eine literarische Erinnerungskultur, die in die Gesellschaft hineinwirkt. Ästhetisch überzeugt das Buch unseren Autor nicht
Publizist, Patriarch, Provokateur: Die Widersprüche des „Spiegel“-Gründers Rudolf Augstein
Martin Doerry und Hauke Janssen zeigen den „Spiegel“-Gründer Rudolf Augstein in ihrer neuen Biografie als einen oppositionellen Publizisten, machtbewussten Verleger und widersprüchlichen Patriarchen der bundesdeutschen Pressegeschichte
Valeria Gordeev gilt als Favoritin auf den Buchpreis: Ihr Roman hat nur ein Problem
Valeria Gordeevs Debütroman fordert heraus: Mit einer komplexen Struktur und vielschichtigen Themen wie Longevity und Lenins Mumie in Moskau sprengt sie die Grenzen konventioneller Literatur
Am Ende dieses Romans „Orca“ sitzt eine Klimaaktivistin im Knast – was ist passiert?
Seit 2020 attackieren Schwertwale vor Gibraltar gezielt Segeljachten. Im Roman „Orca“ macht Franziska Gänsler daraus eine Geschichte über junge Frauen, die sich gegen fossile Superreiche verbünden – und eine Freundschaft, die alles riskiert
Maria Häfer von der 4. Generation Ost: Erst im Westen wurde ich zur Ostdeutschen
Deutschland begeht 36 Jahre Einheit. Unsere Autorin Maria Häfer war vier, als die Mauer fiel – und mit ihr der Job ihrer Mutter im Vogtland. Die Chaos-Jahre der 90er prägen sie bis heute. Deshalb findet man ihre Heimat auf keiner Landkarte
Deutschland, einig Babylon: Wer nicht sieht, was uns spaltet, findet nicht zu einem Wir
Wir feiern jetzt wieder die „Deutsche Einheit“, sind aber von sozialem Zusammenhalt so weit entfernt wie nie. Das hat jüngst eine parlamentarische Enquete-Kommission in Berlin sehr deutlich herausgearbeitet – indem sie scheiterte
Ines Schwerdtner: „Ich bin froh, dass Ferat Koçak die Konsequenz selbst gezogen hat“
Die Linke muss sich derzeit einiges anhören: Sie dulde Antisemitismus, ihr Abgeordneter Ferat Koçak stehe Neuköllner Kriminellen nahe, sie sei nicht regierungsfähig. Was sagt die Parteivorsitzende Ines Schwerdtner zu alledem? Ein Gespräch
Kann es eine alternative KI geben? Nick Srnices knochentrockenes, aber beunruhigendes Buch
KI-Agenten schüren die Angst vor der übermächtigen Maschine. Doch die entscheidende Frage in Nick Srniceks „Silicon Empire“ lautet: Wer gewinnt den KI-Wettlauf zwischen China und den USA?
Was ist so liebenswert an Berlin? 5 Antworten, die den Hauptstadt-Hatern nicht gefallen
Seit die Linke die Berlin-Wahl gewonnen hat, beschwören Konservative den „roten Untergang“, an der Börse rutschen Aktien ab. Unsere Autorinnen und Autoren lieben Berlin mehr denn je – einer hat einen radikalen Plan für die Stadt in petto
Die Rote Hilfe wurde schon immer von rechts angegriffen: 6 spannende Fakten
Berlins Linke-Spitzenkandidatin Eralp war früher Mitglied der Roten Hilfe. Die FAZ machte daraus einen Aufreger – das ist nicht neu. Kleine Geschichte der Roten Hilfe, von der Weimarer Republik bis heute
Hendrik Bolz: „Das war wie ein Orden, wenn jemand an der Uni sagte: Krass, du bist Ossi?“
In „Nullerjahre“ erzählte der Rapper Hendrik Bolz von den #Baseballschlägerjahren in Stralsund. Sein neuer Roman „Aus Ruinen“ führt nun an die FU, tief in den Berliner Westen. Eine klassische Aufsteigergeschichte? Nicht ganz. Ein Gespräch
Wer wissen will, wie es mit Jens Spahn weitergeht, muss diesen 70er-Jahre-Comic lesen
Luxusvilla, Masken, Leihmutter: Jens Spahn überstand viele Affären. Jetzt zieht er sich nach einem Sardinien-Trip aus dem Haushaltsausschuss zurück. Er ähnelt verblüffend einer Figur, die sich Asterix-Erfinder René Goscinny ausgedacht hat
Was uns heute beruhigen soll, macht uns krank: Vier Bücher über Achtsamkeit und Freud
Er hielt Biografen für Lügner, sammelte Witze und ahnte, die Jungen würden sein Werk demolieren. Nun zeigen Neuerscheinungen den Vater der Psychoanalyse als Stilisten und Zeitdiagnostiker. Taugt sein „Unbehagen in der Kultur“ für heute?
„Der Krieg ist anderswo“: Wer über Russland mitreden will, sollte dieses Buch lesen
Die Norwegerin Åsne Seierstad reist für eine große Reportage durch ein Land, das kriegsmüde wirkt, aber keinen großen Aufstand wagt. Ein Professor für internationale Beziehungen in Moskau hat dafür eine einprägsame Formulierung gefunden
Uffa Jensen: „Die Wählerschaft der CDU hat größere Antisemitismusprobleme als die Linken“
Können sich Juden und Jüdinnen in Berlin unter einer Linken-Bürgermeisterin Elif Eralp „nicht mehr sicher fühlen“? Der Historiker Uffa Jensen, Vize-Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung, hat darauf zwei Antworten. Ein Gespräch
Der Kapitalismus treibt die Welt in den Abgrund – es gibt nur einen Ausweg aus der Misere
Vor Kurzem diagnostizierte der Soziologe Harald Welzer im „Freitag“ eine gefährliche Überkomplexität unserer Zeit und riet zum „Rückzug“. Unser Autor knüpft daran an – mit einer noch radikaleren Diagnose, die schon Karl Marx stellte
Vier Konzerne beherrschen 87 Prozent des Lebensmittelhandels – und die SPD half dabei
„Leberkäs statt Tofu-Tümelei“, versprach Söder, als ein Metzger Ernährungsminister wurde. Foodwatch-Chef Chris Methmann hält die Angst vor Bevormundung beim Essen in seinem Buch „Bad Food“ für berechtigt – nur sitze der Gegner woanders
Michael Hartmann: „Die CEOs großer Unternehmen haben die Telefonnummer von Friedrich Merz“
Deutschlands Superreiche meiden die Öffentlichkeit, ihre Vermögen sind meist geerbt. Zum Kern der Elite zählt der Soziologe Hartmann rund 1.000 Menschen. Wie groß ist ihr Einfluss auf die Politik? Und woran erkennt man sie? Ein Gespräch
Berlin nach der Wahl im Stimmungsumschwung: Statt Sex nun Liebe?
Der Wahlsieg der Linken gibt dem vertrauten Berlin-Diskurs einen neuen Dreh. Man darf die Stimmung bei den Rechtsextremen darüber nicht aus dem Auge verlieren. „Das geträumte Abenteuer“ ist ein (Ost-)Western. Der „Freitag“-Blick auf den Tag
Keine Partei im Bundestag lacht so häufig und so hämisch wie die AfD. Das hat Methode
Die Meta-Politik der Rechten setzt Übertritte und Entgleisungen systematisch ein. Robert Misik nennt das „Erziehung zur Grausamkeit“. Und untersucht diese faschistischen Methoden.
Rosa Parks war nicht müde – sie hatte es satt, nachzugeben
Die Memoiren von Rosa Parks erscheinen auf Deutsch und machen Schluss mit dem Bild der sanften älteren Dame
Antisemitismus: Es geht hier nicht um Issa Remmo und Ibrahim Ibrahim auf Linke-Wahlpartys
Erneut muss sich Elif Eralp mit Antisemitismus-Vorwürfen auseinandersetzen. Dabei stellt sich die Linke den Widersprüchen nach dem 7. Oktober und dem Genozid in Gaza intensiver als jede andere
Manuela Schwesig gelingt die Aufholjagd – nur die SPD war ihr ein Klotz am Bein
Auch wenn die AfD knapp vorne liegt: Manuela Schwesig hat in Mecklenburg-Vorpommern eine fulminante Aufholjagd hingelegt, mit maximaler Distanz zur Berliner Politik und konsequenter Personalisierung
Linke in Berlin: Mit Mietenthema zum Wahlsieg trotz früherer Privatisierungspolitik?
In Berlin könnte bei den Wahlen am Sonntag die Linkspartei erstmals stärkste Kraft werden. Das liegt an der ungelösten Mietenkrise, aber auch daran, dass sie sich neu erfunden hat. Schafft es Spitzenkandidatin Elif Eralp ins Rote Rathaus?
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