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Gefahren des Transhumanismus: Wie Unsterblichkeit zur Zweiklassenmenschheit führt
Der Transhumanismus verspricht Unsterblichkeit und technologische Perfektion. Doch hinter der glänzenden Fassade lauern Gefahren: Totalüberwachung, Entmenschlichung und eine elitäre Zweiklassengesellschaft drohen
Der letzte Mensch auf einem sterbenden Planeten: Hendrik Otrembas „Der Gräber“
Zum Leben verdammt: Hendrik Otrembas postapokalyptischer Roman „Der Gräber“ ist ein kompromissloses und bildmächtiges Buch über den letzten Menschen. Es ragt aus der meist selbstreflexiven deutschsprachigen Gegenwartsliteratur heraus
Was für ein Spagat! Warum der DDR-Roman „Selbstregulierung des Herzens“ so mitreißt
Peggy Mädler findet in ihrem Roman „Selbstregulierung des Herzens“ große Fragen im Kleinen einer Brandenburger Datschensiedlung. Wie schön wäre es, wenn Selbstregulierung so funktionierte, wie man darin lesen kann
„Das W war der Endgegner“: David Hugendick schreibt über sein Stottern
Wie macht man aus einem Handicap eine Stärke? Der preisgekrönte Kulturjournalist David Hugendick zeigt es in seinem Buch „Jetzt sag doch endlich was“. Ein witziges, schmerzhaftes und brillantes Werk
Ganz schön verhext ist Laura Freudenthalers neuer Roman „Iris“!
Manifeste gibt es genügend – aber Romane, die auch in ihrer Form rebellisch sind, muss man suchen. Hier ist einer: Laura Freudenthalers „Iris“!
Bestsellerautor Bernhard Schlink über Gerechtigkeit: Das ist kein philosophisches Konzept
Für Bernhard Schlink beginnt Gerechtigkeit mit Gleichheit. Vielleicht heißt aber gerecht handeln, Menschen nicht als Gleiche, sondern als Einzelne zu sehen? In jedem Fall ist Gerechtigkeit für ihn kein Konstrukt, sondern Arbeit und Handeln
Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen: Dirk Bernemann Heimatroman „Gromzell“
Dirk Bernemanns Dorfroman „Gromzell“ spiegelt die gesellschaftlichen Spannungen unserer Zeit. Der Autor stellt erneut sein großes literarisches Talent unter Beweis
Eine wahnsinnige Liebe: Der Roman „Alle meine Mütter“ von Lena Gorelik erzählt von ihr
Lena Gorelik erforscht in ihrem Roman „Alle meine Mütter“ die tiefen, oft widersprüchlichen Verbindungen zwischen Müttern und Kindern. Ein Buch, das universal gültige Ängste und Freuden der Mutterschaft in fesselnden Geschichten erzählt
Zwischen Fußnote und Farce: Dario Ferrari bissige Universitätssatire
Der italienische Autor Dario Ferrari lässt in „Die Pause ist vorbei“ einen spätberufenen Akademiker durch die Prüfungen eines maroden Systems taumeln. In seinem Heimatland wurde der Campusroman begeistert aufgenommen – vollkommen zu Recht
Der Fall einer multikulturellen Metropole: Alaa al-Aswanis Alexandria-Roman
Der Bestsellerautor Alaa al-Aswani beschreibt in seinem melancholischem Roman „Die Bäume streifen durch Alexandria“, wie Nationalismus und Misstrauen eine ganze Stadt verstummen lassen
Syrakus, Sonne, Sternenstaub
Unsere Expertin Beate Tröger stellt uns neue zeitgenössische Lyrik vor. Es geht darin um Himmel und Erde, Haut und Fleisch – und Eidechsen aus Bronze
Bücher statt TikTok & Co: So wappnen sich Teenager gegen ein Social-Media-Verbot
Australien hat es als erstes Land vorgemacht. Nun diskutiert auch Deutschland über ein mögliches Social-Media-Verbot für Minderjährige. Für den Fall, dass ein Verbot kommt: Hier sind fünf Bücher, die Teenies aus der Filterblase holen
War Karajan während der Nazi-Zeit nur ein Mitläufer oder doch des Teufels Dirigent?
Michael Wolffsohn spricht in seinem Buch „Genie und Wissen“ Herbert von Karajan von einigen NS-Vorwürfen frei. Dieses Urteil sorgt für viel Kritik und ist zugleich ein beängstigender Kommentar über die Entwicklungen unserer Gegenwart
Zwischen Widerstand und Social Media: „Die Buchhandlung der Exilanten“ in Paris
Die legendäre Buchhandlung Shakespeare and Company ist heute ein Hit auf Instagram und bei Touristen. Uwe Neumahr erzählt in seinem Buch „Die Buchhandlung der Exilanten“ von diesem Ort – aber auch von Emigration, Vichy-Regime und der Boheme
Jens Sparschuhs „Der Waldmeister“ macht aus DDR-Kochkunst Lebensphilosophie
Ob sächsische Hausmannskost oder Kartoffeln mit Quark und Leinöl: In Sparschuhs neuem Roman muss ein Gastrokritiker die Seiten wechseln und lässt dem Leser das Wasser im Mund zusammenlaufen
Judith Hermann: „Die SS-Taten meines Großvaters sind nicht verjährt“
In ihrem neuen Buch erforscht die Schriftstellerin Judith Hermann die Nazi-Vergangenheit ihres Opas und die Spuren, die diese in ihrer Familie hinterlassen hat. Es geht um Erinnerung, Schuld und den Mut, die Wahrheit zu suchen
Wie Wolfram Weimer der Berlinale schadet
Tricia Tuttle gegen Wolfram Weimer, Skandal bei den BAFTA-Awards und die Debatte um ein Social-Media-Verbot aus der Sicht einer 13-Jährigen. Der „Freitag“-Blick auf die Themen des Tages
Gegenentwurf zu Nabokovs Lolita: „Ein Mädchen verließ das Zimmer“
Ein verstörender, glänzend erzählter Roman über Macht, Verletzung und Befreiung: Die dänische Schriftstellerin Ulrikka S. Gernes lässt ein Mädchen aus den Schatten einer toxischen Liebe treten. Eine schmerzhafte Lektüre, die transformiert
AfD verbieten! Luxus für alle! Ich vermisse die Heidi Reichinnek aus unserem Gespräch
Mieten runter, AfD verbieten, Luxus für alle: Linke-Politikerin Heidi Reichinnek macht Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern. Wir begleiten sie und fragen uns: Verändert sie den politischen Betrieb oder doch er sie?
Jetzt ergibt alles Sinn: Judith Hermann schreibt über ihren SS-Großvater
In ihrem neuen Buch „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ widmet sich die Bestsellerautorin Judith Hermann ihrem Großvater, der bei der SS war. Sie findet eine Sprache für das Unbeschreibliche – und für die Leerstellen, die dabei entstehen
Von wegen „Lifestyle-Teilzeit“! Fünf Bücher gegen das neoliberale Märchen von der Arbeit
Raus aus der „Lifestyle-Teilzeit“ oder weniger Krankheitstage: Hauptsache, mehr Arbeit! Das fordern weite Teile der CDU. Diese fünf zeitlosen Bücher zeigen, warum mehr Stress nicht automatisch zu Glück oder sozialer Sicherheit führt
So schaffen Sie es easy durch die 1.000 Seiten von Sven Beckerts Kapitalismus-Geschichte
Unser Autor hat sich für den Februar durch eine Vielzahl von Sachbüchern gelesen und empfiehlt Ihnen die fünf wichtigsten. Lassen Sie sich von den 1000 Seiten keinesfalls abschrecken: Ein Buch ist besonders packend geschrieben!
Jennette McCurdy schreibt in ihrem Roman gegen den sanften Missbrauch an
Mr. Korgy, der „verständige“ Creative-Writing-Lehrer, verführt seine 17-jährige Schülerin Waldo: Die US-Bestsellerautorin Jennette McCurdy entlarvt in ihrem Roman „Half his Age“, wie linksliberale Sensibilität zur Falle wird
Linksradikale enttarnen V-Mann: „Wir sind wahnsinnig wütend über den jahrelangen Verrat“
In Bremen enttarnt die linksradikale Organisation „Interventionistische Linke“ einen mutmaßlichen Spitzel des Verfassungsschutzes. Bürgerrechtler fordern Konsequenzen. Was jedoch folgt, ist eine schräge Debatte über Nebenschauplätze
Pop trifft Prosa: Die 20 besten Songs inspiriert von Literaturklassikern
Kate Bushs „Wuthering Heights“ erlebt durch die Neuverfilmung mit Margot Robbie eine Renaissance. Sie ist nicht die einzige Pop-Diva, die sich von Literatur inspirieren ließ. Auch Joni Mitchell, Kendrick Lamar und Rosalía gehören dazu