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Die Abgründe großer Literaten: Was Baudelaire an Edgar Allan Poes Geschichten liebte
Der Dichter Charles Baudelaire sah in dem amerikanischen Schriftsteller Edgar Allan Poe einen „Leuchtturm der Moderne“. Nun liegen fünf Bände voller Abgründe vor, die der Franzose einst auswählte – frisch übersetzt von Andreas Nohl
„Eine Hymne an das Leben“: Es ist an uns, Gisèle Pelicots Kampf fortzuführen
Ihr Ex-Mann und 50 Fremde haben sie vergewaltigt: Jetzt bringt Gisèle Pelicot das Buch „Eine Hymne an das Leben“ über das Verbrechen und den Prozess heraus. Ein Text über Scham, Würde und den Versuch, die eigene Geschichte zurückzuerobern
Stricher, Huren, Transvestiten: David Wojnarowicz schreibt über die USA von einst
Der Künstler David Wojnarowicz dokumentierte das Leben im Schatten, lange bevor die AIDS-Krise seine Welt erschütterte. Mit den „Waterfront Journals“, nun erstmals auf Deutsch, hat er das Amerika der Liebenden und Verlorenen festgehalten
Schikane vom Amt: Behindertenvertreter prangern Zettelpflicht bei Fahrkartenkontrolle an
Würden Sie bei einer Ticketkontrolle gern finanziell die Hosen herunterlassen? Menschen, die in Berlin mit Sozialticket unterwegs sind, auch nicht. Fabian Rau, Vorstand der Berliner Werkstatträte, hat einen Lösungsvorschlag für die Politik
Slavoj Žižek: Was der Fall Epstein und Chomsky über den „Deep State“ verrät
Wer das Geflecht von Sexualität und Macht im Fall Epstein verstehen möchte, muss Sigmund Freud hervorholen. Der slowenische Philosoph Slavoj Žižek macht das für uns. Und kommt zu einer gewagten These über Noam Chomsky und den „Deep State“
Kühle Rhythmen in den Trümmern: Robert Bracks Jazz-Krimi „Die nackte Haut“
Die Dialoge sitzen, die Handlung hat weniger Fett als ein Junkie: Der Schriftsteller Robert Brack bringt den Jazz ins St. Pauli der frühen Fünfziger und verneigt sich nebenbei vor der großen Pianistin Jutta Hipp
Comeback von Retro-Ikone: Digital Detox mit Commodore 64
Wer erinnert sich noch an den C64? Er ist zurück! Der Commodore 64 Ultimate bietet mehr als simple Nostalgie. Mit der runderneuerten Maschine lässt sich der ursprüngliche Geist des Computings entdecken. Eine Lektion fürs Leben
Wie die Influencerin Bianca Heinicke sich neu erfindet – und doch Bibi bleibt
Bianca Heinicke wurde mit dem YouTube-Kanal „Bibis Beauty Palace“ bekannt. Jetzt erzählt die Lifestyle-Influencerin in ihrem Buch „Wie man Geschichte schreibt“ vom Bruch mit der Kunstfigur – und wiederholt dabei fast alle alten Muster
Von „Melania“ bis Kid Rock: Warum ist MAGA-Kunst so unerträglich schrecklich?
Während die MAGA-Rechte Kulturkriege schürt, erweisen sich ihre angebotenen Alternativen zum „woken“ Hollywood eher als schlampig gemacht und uninspiriert. Wieso ist das so?
Kultur als Schlachtfeld der Rechten: Christoph Bartmann über die neue „Superwaffe“
Der Germanist Christoph Bartmann analysiert in seinem Buch „Attacke von rechts“ die Kulturpolitik in Europa und den USA als Kampfplatz der Rechten. Liefert ihnen ausgerechnet der linke Philosoph Gramsci hierfür das gedankliche Fundament?
Dorothy Thompson über die Weimarer Republik: Wie ein Kommentar zur Gegenwart
Die US-Journalistin Dorothy Thompsons schrieb analytische Texte über ein nervöses Europa der 1930er Jahre. Ihre Beobachtungen treffen erschreckend gut auch auf die Gegenwart zu
Hartmut Rosa über ökologische Transformation: „Wir müssen Eigentum in den Blick nehmen“
Der Soziologe Hartmut Rosa nimmt die Superreichen ins Visier: Die Konzentration von Privatvermögen blockiere den Wandel. Wir müssten die Machtstrukturen hinter dem Eigentum hinterfragen. Sind Genossenschaften wirklich die Lösung?
40 Prozent AfD, arm und reich gespalten wie nirgends: Und doch gibt dieser Garten Hoffnung
Schwerin ist eine gespaltene Stadt: Nirgends in Deutschland leben Arm und Reich so scharf getrennt wie hier. Doch mitten im Plattenbauviertel gärtnern Nachbarn gemeinsam ins Wahljahr, mit dabei: AfD-Unterstützer. Woher kommt diese Wärme?
Russlands Seele: Diese fünf Bücher sind mehr als nur große Literatur
Die Leningrader Blockade, das Attentat auf Zar Alexander II., der Traum vom Neuen Menschen: Diese Bücher sind unerlässlich für ein tieferes Verständnis der russischen Geschichte und Kultur
Soziologe Hartmut Rosa über Burn-Out: Nur wer handelt, fühlt sich lebendig
Wird der Mensch ohne Spielräume ängstlich, wütend, depressiv – und rechts? In seinem neuen Essay erklärt der Soziologe Hartmut Rosa, warum Rechtspopulisten auf dem Vormarsch sind, und dass der Videobeweis im Fußball Menschlichkeit kostet
Form ist Haltung: 5 Meisterwerke, die wie Jon Fosse durch ihre radikalen Formen bestechen
Nobelpreisträger Jon Fosse hat in seinem Roman „Vaim“ den Punkt abgeschafft. Dies ist kein Einzelfall: Hier sind fünf Bücher, in denen die Form zum eigentlichen Thema wird – von Jelineks Maschinenrhythmus bis zu Schernikaus Kleinbuchstaben
Sie musste ihre Prosa vor den Nazis verstecken: Die Wiederentdeckung von Maria Lazar
Gelebte Literaturarchäologie: Ein Wiener Verlag macht die vergessene, jüdische Schriftstellerin Maria Lazar zur Schlüsselfigur seines Programms. Ihre wiederentdeckten Kurzgeschichten zeigen das ganze Können dieser großen Erzählerin
Wie der Hyperkapitalismus Frankfurt frisst: Aiki Miras düstere Utopie „Denial of Service“
Frankfurt am Main ist längst nicht mehr Stadt, sondern Algorithmus. In Aiki Miras Science-Fiction-Krimi „Denial of Service“ steuert eine KI den Alltag, während am Boden Menschen und Maschinen lernen, was Solidarität künftig bedeuten könnte
Göttlich ohne Gott: Der neue Roman des Nobelpreisträgers Jon Fosse
Drei Männer, eine Frau: Der norwegische Schriftsteller Jon Fosse eröffnet mit „Vaim“ eine Romantrilogie, deren kreisend-fließende Prosa eine religiöse Erfahrung ermöglicht – ohne Gott zu benennen. Das ist ein faszinierendes Leseerlebnis
Know Your Enemy: Um den Kapitalismus zu verstehen, müssen Sie diese fünf Bücher kennen
Harvard-Professor Sven Beckert erzählt, welch alter Hut der Kapitalismus in Wahrheit ist. Dabei begegnen wir schon bei Balzac Vorläufern der Klickökonomie. Fünf Lektionen über den Kapitalismus, die in Büchern aus drei Jahrhunderten stecken
Es war einmal Amerika: Holger Starks Plädoyer für den Abschied vom großen Bruder
Ausgerechnet der stellvertretende Chefredakteur der transatlantisch orientierten „Zeit“ begrüßt den Bruch mit der Militärmacht: Holger Stark sieht in seinem Buch „Das erwachsene Land“ die Chance, sich vom Schutzschirm der USA zu lösen
Sind rechte Bewegungen im Osten die Fortsetzung der Protestkultur in der DDR?
Rechte Subkulturen im Osten gelten oft als Produkt autoritärer Prägung aus DDR-Zeiten. Der Soziologe Stefan Wellgraf widerspricht. Sein Buch „Staatsfeinde“ verdient eine breite Leserschaft
Manja Präkels: „Ich erlebe Zwölfjährige, die mit hasserfüllten Augen vor mir stehen“
AfD-Land: Die Schriftstellerin Manja Präkels kennt Ostdeutschland sehr genau. Sie spricht mit den Menschen und ist oft erschreckt, was die so von sich geben
Die ganze Skala der Gefühle: Helga Schuberts „Luft zum Leben“ über den DDR-Alltag
Einst wurde sie von der Stasi bespitzelt: Jetzt erzählt die 86-jährige Bachmannpreisträgerin Helga Schubert in ihrem Buch „Luft zum Leben“ vom Alltag in Ost und West. Eine faszinierende Zeitreise mit 38 Texten aus 65 Jahren
Vom Magazin zum Algorithmus: Was ist aus der Popkritik geworden?
Ist die Musikkritik wirklich am Ende? Wieso traut sich niemand mehr, Alben zu verreißen? Die heutige Situation hat sich über viele Jahre angedeutet, weiß unser Autor zu berichten. Über Besserwisser-Magazine, Digitalisierung und Social Media