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Weder Hoyer noch Kowalczuk: Drei Historiker, die ein differenziertes Bild der DDR zeichnen
Ilko-Sascha Kowalczuk dominiert die öffentliche Wahrnehmung der DDR‑Geschichte. Dabei gibt es drei Historiker, die zeigen, wie ein tieferes Verständnis der DDR wirklich erreicht werden kann
Ich wurde vier Jahrzehnte vom Verfassungsschutz beobachtet – das stand in meiner Akte
Der Verfassungsschutz soll grundlegend reformiert und mit mehr Macht ausgestattet werden. Unser Autor kennt die Behörde aus bitterer eigener Erfahrung – und nennt fünf Gründe, warum die Pläne eine echte Gefahr für unsere Demokratie sind
Warum wir links bleiben
Wir beschäftigen uns mit Sibylle Bergs Bekenntnis zum Linkssein, mit Michael Andricks Pazifismus und hoffen auf gutes Wetter: Der „Endlich Freitag!“-Blick auf den Tag
Sibylle Berg: „Ich zweifele nicht an meinem Linkssein, sondern an Wokeness und Aufrüstung“
Viele Ex-Linke wie Harald Martenstein sind heute konservativ. Sibylle Berg hält derweil an ihren progressiven Positionen fest. Nur mit Aufrüstungsfans und Cancel-Culture in der linken Bubble kann sie wenig anfangen – warum? Ein Gespräch
Nach dem Volksbad-Skandal: „Schwimmbäder sind zu ideologischen Schlachtfeldern geworden“
Die Absage eines Nachmittags für Schwarze Kinder im Berliner Volksbad zeigt, wie öffentliche Räume zu Kampfzonen werden. Esra Sarıoğlu erforscht seit vier Sommern Freibäder und spricht von „Infrastrukturpopulismus“. Was meint sie damit?
Vom Geheimdienst zur Geheimpolizei? Die Bundesregierung verschiebt rote Linien
Der Bundestag soll bis Ende des Jahres eine Reform der Nachrichtendienste beschließen. Bundesverfassungsschutz und BND sollen zu „echten Geheimdiensten“ werden. Der 700-seitige Gesetzentwurf zeigt, was der Republik droht
Wenn Liebe blind macht: „One Night Only“ bringt RomCom und Totalitarismus zusammen
Die Komödie „One Night Only“ hat eine steile Prämisse: Unverheiratete dürfen nur ein Mal im Jahr Sex haben, was per implantiertem Chip kontrolliert wird. Die vielen politischen Ungereimtheiten kann man der RomCom aber nur schwer nachsehen
„Inside Palantir“: Wer werkelt da am gläsernen Menschen?
Palantir liefert Software für Geheimdienste, Polizei und Militär – und spielt auch bei Trumps Abschiebepolitik eine Rolle. Die neue Staffel von Wild Wild Web wagt einen seltenen Blick hinter die Kulissen des verschwiegenen Tech-Konzerns
Roman „Der neunte Kreis“: Wenn die Moralpolizei Deine Gedanken liest
Sophie Steins neuer Roman führt in eine absurde Zukunft aus KI, Überwachung, Moralpolizei und Kannibalismus. Was nach düsterer Dystopie klingt, wird durch Steins grotesken Humor zu einer ziemlich lustigen Abrechnung
Annekatrin Hendel über ihre Hiddensee-Doku: „Ich will gar keine fette Kohle machen“
Der Dokumentarfilm „Hiddensee“ läuft ab 20. August in den Kinos und erzählt von der Ostsee-Insel – und von einem Kulturkampf, der dort tobt. Hier spricht die Regisseurin Annekatrin Hendel über Kapitalismus und ihre Rolle als Filmemacherin.
Markus Beckedahl sieht in der Geheimdienstreform einen autoritären Umbau des Staates
Die Geheimdienstreform erweitert die Befugnisse der Behörden massiv. Markus Beckedahl warnt – und erklärt, was jetzt zu tun ist. Der „Freitag“-Blick auf den Tag
„Maaßen hätte bei mir einbrechen können“: So wirkt sich die neue Geheimdienst-Reform aus
Das Bundeskabinett hat im Sommerloch eine 700 Seiten starke Geheimdienstreform verabschiedet. Netzaktivist Markus Beckedahl sieht darin einen massiven Ausbau der Überwachung. Wird der Verfassungsschutz gerade zur Geheimpolizei umgebaut?
Wer den neuen „Spiderman“ guckt, versteht, warum Marvel den Film so dringend brauchte
Der wohl erfolgreichste Film des Jahres: Tom Hollands vierter Auftritt als Peter Parker spielte in nur vier Tagen fast eine Milliarde Dollar ein und brach damit einen Rekord. Warum entgeht ausgerechnet Spider-Man der Superhelden-Müdigkeit?
„Tragen Windeln, um vorne zu stehen“: So weit gehen Fans für den perfekten Konzertplatz
Olivia Rodrigo hat es gerochen: Fans tragen Pampers, um ihren Platz an der Bühnenabsperrung zu verteidigen. Ob urinierende Konzertbesucher oder ausgeklügelte Trinkstrategien: Wann hat der Kampf um die erste Reihe diese Ausmaße angenommen?
Max Lucks: „Gefundenes Fressen für AfD, wenn Linke das islamistische Motiv nicht benennen“
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD warf Kabarettist Florian Schroeder der Linken vor, den Islamismus zu verharmlosen. Grünen-Politiker Max Lucks widerspricht dem nicht – sieht seine eigene Partei aber nicht betroffen. Ein Gespräch
Diese 5 Sommer-Krimis lösen weit mehr als den Mordfall – sie wühlen die Vergangenheit auf
Diese fünf Krimis erzählen vom Vietnamkrieg, von Klassismus und von Schwedens Atomwaffenprogramm. Ihre Ermittlerinnen und Ermittler werden dabei oft unterschätzt – und genau das wird ihnen zum Vorteil. Wer nutzt das am geschicktesten aus?
25 Jahre Weltsozialforum: Warum die Idee von Porto Alegre aktueller denn je ist
2001 glaubten Hunderttausende, eine gerechtere Welt aufbauen zu können. Heute sind die Krisen globaler denn je – doch progressive Bewegungen ringen noch immer um das, was Kapital und Rechte längst beherrschen: Organisierung
„Ein Weltvernichtungssystem“: Präsidenten haben nur zehn Minuten, um Atomkriege zu stoppen
Alle Rüstungskontrollverträge sind ausgelaufen, während Atommächte ihre Arsenale modernisieren. Ein Präsident muss unter enormem Zeitdruck entscheiden, ob ein Angriff real ist oder ein Fehlalarm. Kann man in dieser Lage richtig handeln?
Nach CSD-Anschlag: „Wir verharmlosen Islamismus nicht“ – Elif Eralp im Gespräch
Bei einem Anschlag auf den CSD in Berlin starb ein Mensch – der Attentäter war den Behörden als Hochrisikogefährder bekannt. Linke-Politikerin Elif Eralp erklärt, warum sie trotzdem vor schnellen Gesetzesverschärfungen warnt
Michèle Winkler über linke Demos: „Die Polizeigewalt ist politisch gewollt“
Faustschläge, Schmerzgriffe, Pfefferspray: Immer wieder eskaliert die Polizei bei AfD-Blockaden und auf pro-palästinensischen Demonstrationen. Michèle Winkler vom Verein „Grundrechtekomitee“ beobachtet die Einsätze seit Jahren. Ein Gespräch
Nach dem CSD-Attentat: Braucht es wirklich mehr Polizei, um queere Menschen zu schützen?
Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day fordern Politiker reflexhaft mehr Befugnisse für Sicherheitsbehörden. Dabei war der mutmaßliche Attentäter den Behörden längst bekannt. Die eigentlich entscheidende Frage stellt kaum jemand
Hat die Schule versagt? Wie sich der mutmaßliche CSD-Täter Abdul B. radikalisierte
Ein 21-Jähriger rast beim CSD im Tiergarten in die Menge – wie einst am Breitscheidplatz und in Magdeburg. Abdul B. war Deutscher, ging hier zur Schule, stand unter Beobachtung. Und trotzdem geschah diese Tragödie. Was lief hier schief?
„Neue Welle dieses alten Bösen“: Warum geht Trump ausgerechnet jetzt auf Kommunistenjagd?
Der US-Präsident hat sich ein neues altes Feindbild gesucht. Wirtschaftssorgen und der Iran-Krieg setzen ihm zu, also lässt Außenminister Marco Rubio einen internationalen Gipfel gegen „Antifa“ abhalten. Fakten spielen dabei kaum eine Rolle
Sind smarte Brillen jetzt Fortschritt oder Überwachung? Oder beides?
Wir beschäftigen uns mit Brillen, die Videos drehen können, und einem Kunstfestival in der ostdeutschen Region Bitterfeld-Wolfen. Der „Freitag“-Blick auf den Mittwoch
Wer ist Indiens „Kakerlaken“-Volkspartei und warum organisiert sie Proteste?
In Indien ist die Wut Millionen junger Menschen über das Bildungssystem und die Jugendarbeitslosigkeit explodiert. Sie hat zum rasanten Aufstieg einer Bewegung geführt. Kann sie der rechten Regierung von Narendra Modi gefährlich werden?
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