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Rassismus und Identität: Rachel Khongs packender Roman „Real Americans“
Rachel Khongs „Real Americans“ entfaltet ein literarisches Panorama über chinesische Migrantenfamilien, Rassismus und Identität in den USA. Eine faszinierende Reise durch die Generationen
Sillys „Bataillon d’Amour“ war der Quantensprung im Ostrock
1986 brachte Silly mit „Bataillon d’Amour“ ein Album heraus, das die DDR-Rockmusik neu definierte: Poetische Texte, melancholische Klangwelten und subversive Botschaften zwischen den Zeilen
„Moby Dick“ und „Dr. Gewalt“ 1966: Als ein Wal schon einmal die Republik verrückt machte
Wal Timmy hat einen Vorgänger: Vor 60 Jahren schwamm ein Beluga den Rhein hinauf. Duisburgs Zoo-Direktor jagte „Moby Dick“ aka „Willi de Waal“. Wie der zu Medien- und Wahlkampfthema, Schunkellied und zum Impuls für die Umweltbewegung wurde
April 1945: Die Stadt Halle wird fast kampflos an die US-Armee übergeben
Couragierten Bürgern wie dem Grafen Luckner gelingt es, der Saalestadt Halle eine „letzte Schlacht bis zur letzten Patrone“ zu ersparen. Sie erreichen, dass sich die Wehrmacht an die Elbe zurückzieht
Tschernobyls geheime Vorgeschichte: Wie eine Sparmaßnahme zur globalen Katastrophe führte
Billige Grafitspitzen und ein vertuschter Unfall im Jahr 1975: Die Katastrophe von Tschernobyl war kein technisches Versagen, sondern das Resultat jahrelangen Schweigens. Warum das System die Warnungen der Ingenieure ignorierte.
Berlin 1931: Der Anwalt Hans Litten treibt Hitler zum „Legalitätseid“
Als Zeuge im Edenpalast-Prozess erklärt der NS-Führer Adolf Hitler, sich nur legaler Mittel bedienen zu wollen, um die Macht zu erringen. Hans Litten entlarvt das als „Urlüge“ eines künftigen Diktators
Zwischen Journalismus und Widerstand: Das Doppelleben der Ilse Stöbe
Das bewegte Leben der Ilse Stöbe zeigt den schmalen Grat zwischen beruflicher Anpassung und geheimem Kampf gegen die Diktatur. Eine Spurensuche im Berliner Machtzentrum des Dritten Reichs
Endlich Freitag: Gesundheit, Vögel beobachten, Familie Rechlin
Was die Einsparpläne im Gesundheitssystem bedeuten, was Jakob Augstein und Jana Hensel über den Zustand unserer Demokratie denken und die Lehren eines DDR-Fernsehfilms: der „Freitag“-Blick auf den Tag
Frühjahr 1982 mit „Familie Rechlin“: Eine Ost-West-Familiensaga im Schatten der Mauer
Als die Mauer ihre Familie trennt, ist Ingelore Rechlin fest entschlossen, die Bande nicht reißen zu lassen. Das Thema getrennter Familien war eine Rarität im DDR-Fernsehen und wurde selten so lebendig erzählt wie in dieser Verfilmung
1959: Die von Thomas Mann erbetene deutsch-deutsche Verfilmung der Buddenbrooks scheitert
Das hätte Wolfram Weimer gefallen – die bundesdeutsche Ministerialbürokratie leistet ganze Arbeit. Sie verbietet, dass der berühmte Debütroman des Dichters mit der ostdeutschen DEFA gemeinsam verfilmt wird
Winterschlussverkauf nach der Wende: Wie der DDR-Fußball zum Wühltisch wurde
1989/1990 beginnt auch eine Wende im Ost-Fußball: DDR-Spitzenspieler werden systematisch von Westklubs abgeworben. Kanzler Helmut Kohl warnt Manager Reiner Calmund, er solle es mit dem Abwerben von Spielern nicht auf die Spitze treiben
Ostpolen 1943: Häftlinge im Lager Sobibór wagen den Aufstand
Anders als Auschwitz ist Sobibór ein reines Vernichtungslager der SS, um die jüdische Bevölkerung im „Generalgouvernement“ vollständig zu töten. Ein Aufstand im Jahr 1943 hat Folgen und bricht mit dem Mythos der angeblich passiven Opfer
Kreuzzug gegen die Sowjetunion: Die Kirchen im Dienst des NS-Staats
Beim Feldzug im Osten stehen nach dem 22. Juni 1941 die Kirchen mit ihren Militärseelsorgern nicht abseits. Anti-Bolschewismus und Burgfrieden mit dem NS-Regime haben den Segen des Papstes und sind zuverlässige Wegweiser
Mit dem „Arabischen Frühling“ beginnt 2011 in Syrien ein bis heute andauernder Bürgerkrieg
Nach Libyen gerät auch Syrien in einen inneren bewaffneten Konflikt, an dessen Ende unermessliches Leid, Zerstörungen und ein gescheiterter Staat stehen werden. Dieser Krieg hat viele externe Paten
Erinnerung an NS-Terror: Wie die Gestapo John Schehr und weitere KPD-Genossen erschießt
Im ersten Jahr der NS-Diktatur gelingt es der Gestapo, die verbotene KPD durch ein System von Spitzeln und Überläufern zu unterwandern. Der Fall des Kuriers Alfred Kattner ist dafür ein besonders prägnantes Beispiel
Hoch hinaus für Hitler? Die Fliegerinnen von Rangsdorf und ihre Geschichte
Vom Kunstflug zur Kriegsmaschine: In Rangsdorf südlich von Berlin starteten Karrieren berühmter Pilotinnen. Was als sportliche Emanzipation begann, mündete bald in NS-Verstrickung. Ein Kunstprojekt nähert sich nun dem Thema – mit Lücken
Marokko 1923: Der Lehrer Abd el-Krim ruft die freie Rif-Republik aus
Die Kraft des Dschihad soll den christlichen Kolonialmächten Frankreich und Spanien Paroli bieten. Das gelingt drei Jahre lang. Dann setzt nicht zuletzt der Einsatz von Giftgas der freien Rif-Republik ein brutales Ende
Sozialismus auf Augenhöhe: Marx, Engels und das Denkmal der verlorenen Nähe
Zwölf Jahre Arbeit für ein Denkmal, das am Ende niemandem wirklich gefällt – am wenigsten der Staatsmacht selbst. Im Marx-Engels-Forum in Ostberlin erscheinen die Vordenker des Sozialismus auf Augenhöhe
Brechts Berliner Ensemble studiert 1952 das dörfliche Leben in der DDR
Um den Klassenkampf auf dem Land kennenzulernen und das Stück „Katzgraben“ wahrheitsgetreu inszenieren zu können, besuchen Schauspieler, Dramaturgen und Bühnenbildner zwei Lausitz-Dörfer
Tunesien 2011: Der Freitod eines verzweifelten Obsthändlers führt zum Aufstand
Der „Arabische Frühling“ beginnt in Tunesien und greift von dort auf Ägypten, Syrien, Bahrain und andere Länder über. Einen unumkehrbaren revolutionären Wandel gibt es jedoch nirgends
Auch keine Lust auf Optimierungswahn? Diese fünf Bücher sind besser als Detox
Von wegen vegan January, hier geht es in den Lese-Januar: Diese fünf Bücher führen Sie nach China, nach Ostwestfalen, ins Mittelgebirge, in die Tiefen der Meere – und in die Abgründe der NS-Literaturgeschichte
Die vergessene Balkanroute: Marie-Janine Calic erinnert an die Flucht vor den Nazis
Während der Westen seine Grenzen schloss, nahm das damalige Jugoslawien Zehntausende Juden auf. Marie-Janine Calic schildert in dem erhellenden Werk „Balkan-Odyssee 1933–1941“ ihre Hoffnungen und das bittere Ende einer Odyssee
Wer dieses Buch liest, versteht mehr, als man je zu verstehen glauben könnte
Einfach großes Feuilleton und dringliche Lese-Empfehlung noch vor Jahresende: Bravourös zeigt Steffen Martus in „Erzählte Welt“, wie eng unsere Zeitgeschichte mit der Gegenwartsliteratur seit 1989 verwoben ist. Und das in eleganter Sprache
Wieso schnappt bei Fotografien der späten DDR und Nachwendezeit die Klischeefalle zu?
Die Potsdamer Ausstellung „Das Weite suchen“ zeigt Fotografien aus der späten DDR und den frühen 1990er-Jahren – mit beeindruckenden Arbeiten. Und dennoch: Der Versuch, die Vielfalt der Umbruchserfahrungen zu zeigen, scheitert wieder einmal
Weihnachten 1914 und der Moment der Verbrüderung
Mitten im Krieg legen Soldaten an der Westfront die Waffen nieder. Für kurze Zeit feiern Feinde gemeinsam Weihnachten und durchbrechen die Logik des Krieges
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