Suchen
1 - 25 von 1497 Ergebnissen
Ende der 1940er Jahre wird Pablo Picasso zum Kulturkampf-Maskottchen des Westens
Die aus der Sowjetunion kommende Formalismus-Debatte schwappt erst in die Sowjetische Besatzunggszone, dann weiter nach Westeuropa. Ausgerechnet an Picassos Gemälde „Guernica" arbeitet sie sich ab
Fabio De Masi über AfD, Wagenknecht und den Streit in Thüringen
Ich habe Fabio De Masi zuletzt in einer ziemlich angespannten Situation erlebt: Nun spricht er über die AfD, Sahra Wagenknecht und die Zukunft seiner Partei. Der „Endlich Freitag!“-Blick auf den Tag außerdem mit K.I.Z und Fußpflege
Kriegsdienstverweigerung: Als Helmut Kohl gegen den „Postkartenpazifismus“ zu Felde zog
Wer den Wehrdienst verweigern will, kann das 1978 plötzlich schriftlich tun. Das wirkt sehr liberal, bis sich das Verfassungsgericht in Karlsruhe einschaltet
Intimitäten waren kein Tabu: Was Mark Zuckerberg 2010 bei Oprah Winfrey versprach
Zeitgeschichte 1986: Für Jahrzehnte war die „The Oprah Winfrey Show“ die beliebteste Talksendung in den USA. Ihre Gäste sollten Oprah Winfrey anvertrauen, was sie fühlen, hoffen und fürchten. Und sie taten es
Undercover in Basel: Der spektakuläre Zugriff auf die Himmelsscheibe von Nebra
Im Südharz wird 2002 durch Zufall eine Bronzescheibe entdeckt, die etwa 3.600 Jahre alt ist. Bevor sie in einem Museum gezeigt werden kann, gibt es eine Odyssee bis in die Schweiz
Die AfD ist noch keine faschistische Partei. Das macht sie aber nicht weniger gefährlich
Seit Jahren schon wird gestritten, ob man die AfD „faschistisch“ nennen muss. Dabei greift dieser historische Vergleich zu kurz. In Wahrheit ist die Partei eine toxische Mischung aus zwei brandgefährlichen Kräften. Welche sind das?
Vor fünf Jahren legen die USA in Kabul das perfekte Abzugschaos hin
Während der 20 Jahre dauernden Besatzung der US-Armee am Hindukusch sollte es nie eine Exit-Strategie geben. Das musste sich rächen. Wie schon im April 1975 in Südvietnam waren die Amerikaner überfordert mit einem geordneten Ausstieg
Olympia-Inszenierung 1936: Der Selbstmord von Wolfgang Fürstner
Wolfgang Fürstner sollte den Olympischen Spielen 1936 in Berlin ihren Glanz verschaffen. Doch sein Fall zeigt die verlogene Inszenierung eines rassistischen Staates
Fluchthilfe nach dem Mauerbau 1961 in Berlin: Gang durch die Kanalisation
Fluchthelfer sind ambivalente Zeitgenossen. Manche erhalten ein Bundesverdienstkreuz. Andere sollen gefälligst im Mittelmeer ertrinken. Zum Mauerbau vor 65 Jahren
Beim „Texas-Massaker“ sterben am 1. August 1966 16 Menschen. Es ist ein Vorbote
Danach kam es in den USA immer wieder zu derartigen Gewaltakten. Das Land kann sich von diesen Taten davon befreien, denn viele Amerikaner lieben sie – ihre Revolver, Pistolen und Gewehre
4. Generation Ost: Wie schaffen es diese 3 „Postwendekinder“, DDR-Traumata offenzulegen?
Marlene Mähler, Angelique Pershon und Alma Jahn wurden nach der Wende geboren und sind geprägt von einem Land, das es nicht mehr gibt. Mit ihrem gemeinsamen Buch gehen sie quer durch Ostdeutschland auf Lesereise – dabei fließen auch Tränen
Kulturkampf ist keine Erfindung von heute. Man kann viel von der DDR lernen
Kurz vor Stalins Tod und dem 17. Juni 1953 wird den Bühnen im Osten das Theaterkonzept des sowjetischen Regisseurs Konstantin Stanislawski zur Nachahmung empfohlen, was sich vor allem gegen Bertolt Brecht und seine Theorie richtet
Molukken: Vor 75 Jahren laden die Niederlande eine historische Schuld auf sich
Nach der Unabhängigkeit Indonesiens werden gut 12.000 Menschen von den Molukken-Inseln in die Niederlande gebracht und zu Opfern postkolonialen Hochmuts. Sie haben bis dahin der Kolonialmacht als Militärs gedient
Der Eurokommunismus steigt 1976 in Ostberlin zum Lichte empor
In der DDR-Hauptstadt versammeln sich die Führer von 29 kommunistischen Parteien Europas zum Klassentreffen. Es soll die letzte Konferenz dieser Art sein. Von der Bewegung bleibt nach dem Kollaps des Ostblocks 89/90 nur ein Torso
250 Jahre USA: Dieser Hollywood-Film erklärt, warum das Land sich für unentbehrlich hält
Am 4. Juli feiern die USA 250 Jahre Unabhängigkeit. Vor 30 Jahren erschien ein Film, der bis heute Amerikas Selbstbild prägt – mit Aliens, Explosionen und einer Rede, die Donald Trump gefiel. Was steckt hinter dem Mythos „Independence Day“?
Unsere Sachbuchempfehlungen: Und eine starke Frau, die sich in Ernst Jünger verliebte
Prof. Erhard Schütz stellt neue Bücher zu Heinrich Heine, Ernst Jünger und schreibenden Journalisten vor. Und man erfährt, warum sich unsere Zukunft auf dem Lande entscheidet
Endlich Freitag: Kühle Tipps für heiße Tage
Was tun bei der Hitze? Über die Zukunft nachdenken, ins kühle Kino gehen und sich mit coolen Themen wie Ingeborg Bachmann, „House of the Dragon“ und dem vermaledeiten Meinungskorridor beschäftigen. Der „Freitag“-Blick auf den Tag
Ein KP-Minister lässt 1946 in Italien die Handlanger Mussolinis laufen
KP-Generalsekretär Palmiro Togliatti verantwortet im ersten Nachkriegskabinett eine Amnestie für Täter der faschistischen Diktatur, um nationale Versöhnung und Milde walten zu lassen
„Die Bonzen im Politbüro waren feige“: Warum die SED Kunstausstellungen fürchtete
Die großen Kunstausstellungen der DDR werden in einer Schau in Dresden wiederentdeckt. Die „Documenta des Ostens“ zog in den 1980ern die Massen an. Mitten unter ihnen: der Soziologe Bernd Lindner mit seinen Fragebögen
Bauhaus-Umzug 1926 von Weimar nach Dessau: Warum auch Albert Einstein zur Eröffnung kam
1926 eröffnete das Bauhaus in Dessau – vertrieben aus Weimar, aber neu erstarkt in einer Industriestadt. Zur Eröffnung kamen Einstein, Chagall und Hunderte Gäste. Warum wurde ausgerechnet Dessau zur produktivsten Phase des Bauhauses?
Fürstenenteignung: Ein Volksentscheid wird 1926 zum Testfall für die Demokratie von Weimar
Durch einen Volksentscheid am 20. Juni 1926 sollen die bis 1918 mächtigen deutschen Fürstenhäuser enteignet werden, um Opfer von Weltkrieg und Inflation zu entschädigen. Doch die Verfassung setzt diesem Begehren Grenzen
Niemand ahnt, dass Gerhard Gundermann im Frühsommer 1998 sein letztes Konzert gibt
Wer die Aufzeichnung dieses Auftritts in der brandenburgischen Prignitz hört, spürt keine Todesahnung, auch wenn beim Sänger und ehemaligen Baggerfahrer Gerhard Gundermann das Barometer der Erinnerungen und Vorgefühle heftig ausschlägt
Historikerin Christina Morina in den USA: „So schnell kippt Deutschland nicht"
Die Historikerin Christina Morina konnte ein Jahr lang als Gastdozentin in New York unterrichten. Sie ist dort mitten in die Trump-Krise und eine hoch polarisierte linke Akademikerwelt gestoßen. Was heißt das für Deutschland?
Die Oper „Weiße Rose“ wird 1986 zeitgleich in beiden deutschen Staaten uraufgeführt
Das Fallbeil tut seine grausame Arbeit: In Ost wie West wurden Hans und Sophie Scholl politisch vereinnahmt. Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ befreit sie aus diesen Deutungen – 1986 zeitgleich in der DDR und in der BRD
Ein 19-jähriger Ostberliner soll kurz nach der Einheit zum Wehrdienst, taucht aber unter
Eine Musterung durch die NVA zu DDR-Zeiten soll reichen, um Sascha Braumann zum Wehrdienst einzuberufen. Als er sich dem entzieht, erfolgt schon bald seine Festnahme durch Feldjäger. Die vorgeschriebene Anhörung gab es nicht.
- 1/60
- Weiter »