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Unsere Sachbuchempfehlungen: Und eine starke Frau, die sich in Ernst Jünger verliebte
Prof. Erhard Schütz stellt neue Bücher zu Heinrich Heine, Ernst Jünger und schreibenden Journalisten vor. Und man erfährt, warum sich unsere Zukunft auf dem Lande entscheidet
Endlich Freitag: Kühle Tipps für heiße Tage
Was tun bei der Hitze? Über die Zukunft nachdenken, ins kühle Kino gehen und sich mit coolen Themen wie Ingeborg Bachmann, „House of the Dragon“ und dem vermaledeiten Meinungskorridor beschäftigen. Der „Freitag“-Blick auf den Tag
Ein KP-Minister lässt 1946 in Italien die Handlanger Mussolinis laufen
KP-Generalsekretär Palmiro Togliatti verantwortet im ersten Nachkriegskabinett eine Amnestie für Täter der faschistischen Diktatur, um nationale Versöhnung und Milde walten zu lassen
„Die Bonzen im Politbüro waren feige“: Warum die SED Kunstausstellungen fürchtete
Die großen Kunstausstellungen der DDR werden in einer Schau in Dresden wiederentdeckt. Die „Documenta des Ostens“ zog in den 1980ern die Massen an. Mitten unter ihnen: der Soziologe Bernd Lindner mit seinen Fragebögen
Bauhaus-Umzug 1926 von Weimar nach Dessau: Warum auch Albert Einstein zur Eröffnung kam
1926 eröffnete das Bauhaus in Dessau – vertrieben aus Weimar, aber neu erstarkt in einer Industriestadt. Zur Eröffnung kamen Einstein, Chagall und Hunderte Gäste. Warum wurde ausgerechnet Dessau zur produktivsten Phase des Bauhauses?
Fürstenenteignung: Ein Volksentscheid wird 1926 zum Testfall für die Demokratie von Weimar
Durch einen Volksentscheid am 20. Juni 1926 sollen die bis 1918 mächtigen deutschen Fürstenhäuser enteignet werden, um Opfer von Weltkrieg und Inflation zu entschädigen. Doch die Verfassung setzt diesem Begehren Grenzen
Niemand ahnt, dass Gerhard Gundermann im Frühsommer 1998 sein letztes Konzert gibt
Wer die Aufzeichnung dieses Auftritts in der brandenburgischen Prignitz hört, spürt keine Todesahnung, auch wenn beim Sänger und ehemaligen Baggerfahrer Gerhard Gundermann das Barometer der Erinnerungen und Vorgefühle heftig ausschlägt
Historikerin Christina Morina in den USA: „So schnell kippt Deutschland nicht"
Die Historikerin Christina Morina konnte ein Jahr lang als Gastdozentin in New York unterrichten. Sie ist dort mitten in die Trump-Krise und eine hoch polarisierte linke Akademikerwelt gestoßen. Was heißt das für Deutschland?
Die Oper „Weiße Rose“ wird 1986 zeitgleich in beiden deutschen Staaten uraufgeführt
Das Fallbeil tut seine grausame Arbeit: In Ost wie West wurden Hans und Sophie Scholl politisch vereinnahmt. Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ befreit sie aus diesen Deutungen – 1986 zeitgleich in der DDR und in der BRD
Ein 19-jähriger Ostberliner soll kurz nach der Einheit zum Wehrdienst, taucht aber unter
Eine Musterung durch die NVA zu DDR-Zeiten soll reichen, um Sascha Braumann zum Wehrdienst einzuberufen. Als er sich dem entzieht, erfolgt schon bald seine Festnahme durch Feldjäger. Die vorgeschriebene Anhörung gab es nicht.
Warum Krieg? Einstein und Freud zeichnen 1932 ein düsteres Bild der Menschheit
Zwei der größten Denker ihrer Zeit fragen sich: Warum führen Menschen Krieg? Im Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud, den der Völkerbund initiiert, wird über die Schwäche der Vernunft gerätselt
„In Weimar bediente die jüdische Wirtin Nazis, während Hitler antisemitische Reden hielt“
Katja Hoyer wurde mit „Diesseits der Mauer“ über den DDR-Alltag bekannt. Nun widmet sich die Historikerin Weimar: Sie taucht in „Glanz und Grauen der deutschen Geschichte“ der 1920er ein – aus Weimarer Einwohner-Perspektive. Ein Interview
Rassismus und Identität: Rachel Khongs packender Roman „Real Americans“
Rachel Khongs „Real Americans“ entfaltet ein literarisches Panorama über chinesische Migrantenfamilien, Rassismus und Identität in den USA. Eine faszinierende Reise durch die Generationen
Sillys „Bataillon d’Amour“ war der Quantensprung im Ostrock
1986 brachte Silly mit „Bataillon d’Amour“ ein Album heraus, das die DDR-Rockmusik neu definierte: Poetische Texte, melancholische Klangwelten und subversive Botschaften zwischen den Zeilen
„Moby Dick“ und „Dr. Gewalt“ 1966: Als ein Wal schon einmal die Republik verrückt machte
Wal Timmy hat einen Vorgänger: Vor 60 Jahren schwamm ein Beluga den Rhein hinauf. Duisburgs Zoo-Direktor jagte „Moby Dick“ aka „Willi de Waal“. Wie der zu Medien- und Wahlkampfthema, Schunkellied und zum Impuls für die Umweltbewegung wurde
April 1945: Die Stadt Halle wird fast kampflos an die US-Armee übergeben
Couragierten Bürgern wie dem Grafen Luckner gelingt es, der Saalestadt Halle eine „letzte Schlacht bis zur letzten Patrone“ zu ersparen. Sie erreichen, dass sich die Wehrmacht an die Elbe zurückzieht
Tschernobyls geheime Vorgeschichte: Wie eine Sparmaßnahme zur globalen Katastrophe führte
Billige Grafitspitzen und ein vertuschter Unfall im Jahr 1975: Die Katastrophe von Tschernobyl war kein technisches Versagen, sondern das Resultat jahrelangen Schweigens. Warum das System die Warnungen der Ingenieure ignorierte.
Berlin 1931: Der Anwalt Hans Litten treibt Hitler zum „Legalitätseid“
Als Zeuge im Edenpalast-Prozess erklärt der NS-Führer Adolf Hitler, sich nur legaler Mittel bedienen zu wollen, um die Macht zu erringen. Hans Litten entlarvt das als „Urlüge“ eines künftigen Diktators
Zwischen Journalismus und Widerstand: Das Doppelleben der Ilse Stöbe
Das bewegte Leben der Ilse Stöbe zeigt den schmalen Grat zwischen beruflicher Anpassung und geheimem Kampf gegen die Diktatur. Eine Spurensuche im Berliner Machtzentrum des Dritten Reichs
Endlich Freitag: Gesundheit, Vögel beobachten, Familie Rechlin
Was die Einsparpläne im Gesundheitssystem bedeuten, was Jakob Augstein und Jana Hensel über den Zustand unserer Demokratie denken und die Lehren eines DDR-Fernsehfilms: der „Freitag“-Blick auf den Tag
Frühjahr 1982 mit „Familie Rechlin“: Eine Ost-West-Familiensaga im Schatten der Mauer
Als die Mauer ihre Familie trennt, ist Ingelore Rechlin fest entschlossen, die Bande nicht reißen zu lassen. Das Thema getrennter Familien war eine Rarität im DDR-Fernsehen und wurde selten so lebendig erzählt wie in dieser Verfilmung
1959: Die von Thomas Mann erbetene deutsch-deutsche Verfilmung der Buddenbrooks scheitert
Das hätte Wolfram Weimer gefallen – die bundesdeutsche Ministerialbürokratie leistet ganze Arbeit. Sie verbietet, dass der berühmte Debütroman des Dichters mit der ostdeutschen DEFA gemeinsam verfilmt wird
Pop-Feminismus: Wie Beyoncé und Taylor Swift die Szene dominieren
Jörn Glasenapp porträtiert in seinem neuen Buch Beyoncé und Taylor Swift als zentrale Figuren des Pop-Feminismus. Ihr Einfluss geht über Musik hinaus und zeigt, wie sie mit ihren Karrieren gesellschaftliche und politische Themen formen
Winterschlussverkauf nach der Wende: Wie der DDR-Fußball zum Wühltisch wurde
1989/1990 beginnt auch eine Wende im Ost-Fußball: DDR-Spitzenspieler werden systematisch von Westklubs abgeworben. Kanzler Helmut Kohl warnt Manager Reiner Calmund, er solle es mit dem Abwerben von Spielern nicht auf die Spitze treiben
Ostpolen 1943: Häftlinge im Lager Sobibór wagen den Aufstand
Anders als Auschwitz ist Sobibór ein reines Vernichtungslager der SS, um die jüdische Bevölkerung im „Generalgouvernement“ vollständig zu töten. Ein Aufstand im Jahr 1943 hat Folgen und bricht mit dem Mythos der angeblich passiven Opfer