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S-Bahn: Wo Berlin seinem historischen Jenseits im Diesseits begegnet
Die S-Bahn war lange ein Spiegel der Industrie- und Sozialgeschichte Berlins. Heute hat sie nichts weniger verdient als Liebesentzug
Psychologe: „Diese Asylpolitik macht aus dem Flüchtling einen Fremden, ein Angstobjekt“
Der Frankfurter Psychoanalytiker Werner Bohleber sieht Lösungsvorschläge in der Asyl- und Migrationspolitik kritisch, die eine Illusion von Sicherheit versprechen, aber nicht umsetzbar sind. Die Gefahr werde auf Flüchtlinge projiziert
Reichtum als Illusion: Wie Märchen über Wohlstand die Gesellschaft täuschen
Die Faszination für Reichtum in Medien und Literatur verdeckt oft die harte Realität sozialer Ungleichheit. Wir brauchen mehr Geschichten, die von der Hässlichkeit des Reichtums erzählen
Aber die Fäuste haltet still
Es gereichte dem „Freitag“ zur Ehre, einst Friedrich Schorlemmer als Herausgeber zu haben. Er war ein Demokrat, weil er sich Demokratie ohne Engagement und fundamentale Rechte der Bürger nicht vorstellen wollte
Eine Jerusalemer Tragödie: Nathan Thrall über „empörende Ungerechtigkeit“ in Nahost
Für sein erzählendes Sachbuch „Ein Tag im Leben von Abed Salama“ erhielt Nathan Thrall den Pulitzer-Preis, nun liegt es auf Deutsch vor. Ein Gespräch über emotionales Nachempfinden, Verantwortung und systemisches Unrecht in Israel/Palästina
Ausstellung „Die Kids sind nicht alright!“: DDR-Kultur aus Sicht der Wende-Millenials
Lässt sich die Aufarbeitung ostdeutscher Kultur neu erfinden – ohne Ostalgie und Klischees? „Die Kids sind nicht alright!“ zeigt Werke von Künstler*innen, die in der Spätphase der DDR oder unmittelbar nach der Wende Kinder waren
Westdeutschland: Eine Erfindung des Ostens
Der Wahlerfolg der AfD wird auch als Revanche des Ostens interpretiert. Unsere Autorin ist über drei Jahrzehnte nach der Wende genervt von der Erzählung über den bösen Westen
Die abgehängte Provinz wählt AfD. Weil sie die Nachteile der urbanen Ampelpolitik abkriegt
Nach der Abstimmung in Sachsen und Thüringen: Welche Wähler sind wohin gewandert? Warum haben so viele die AfD gewählt? Und wie geht es jetzt im Bund weiter?
Von der Trauma- zur Abstiegsgesellschaft: Der Osten gibt dem Westen die Quittung
Für das westdeutsche Kapital sind die neuen Bundesländer nur ein billiger Investitionsstandort. Seit Jahrzehnten gibt es schwache Gewerkschaften und niedrige Löhne im Osten. Haben wir geglaubt, die Menschen würden das einfach hinnehmen?
„Reise nach Laredo“ von Arno Geiger: Die Gefährten triumphieren
Ist unsere kalte Gegenwart schlicht auserzählt? Arno Geiger bezaubert mit seinem neuesten Roman „Reise nach Laredo“
Neues Tierschutzgesetz: Vom Guten so fern
Die Ampel erntet viel Kritik für den Entwurf ihres Tierschutzgesetzes. Mit den mutlosen Regelungen hat sie die Chance verpasst, das große Leid der Nutztiere zu mindern
Ilko-Sascha Kowalczuk: „Das Problem ist die Ostdeutschtümelei“
Manch einem ist er aus den sozialen Medien bekannt. Da treibt der Ost-Berliner Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk mit seinem kontroversen Blick auf den Osten viele zur Weißglut, einige Befürworter hat er aber auch. Um was geht es ihm?
Wenn Maurer viral gehen: Bauhandwerk in Zeiten von TikTok und Instagram
Taugen Bauarbeiter als Influencer? Die Ausstellung „Madskills“ in Montreal zeigt, wie Social Media einen neuen Blick auf Baustellen ermöglicht
Von Gurkentruppe bis Zonen-Gaby: Zehn Fakten über die Gurke
Der Sommer gilt als Saure-Gurken-Zeit. Wie passend, dass Forschende in der Tiefsee eine neue Art gefunden haben: die pinke Seegurke. Woher die Gurkentruppe kommt, was es mit der EU-Norm auf sich hat und wer gerne herum gurkt: Unser Lexikon
Nach der Gentrifizierung: Die letzten Reste des linksradikalen Kreuzbergs
Svenno, Jörg, Sozi und Judith kamen seit den 1980er Jahren in einen Westberliner Bezirk, der bald in der ganzen Republik als Symbol für eine anarchische Subkultur der Freiheit galt. Was ist übrig geblieben vom alten autonomen Kreuzberg?
Der Führer, die Verführer, die Verführten und die Normalen
Nora Bossongs Roman „Reichskanzlerplatz“ nähert sich Magda Goebbels. Filme wie „The Zone of Interest“ oder „Führer und Verführer“ fokussieren ebenfalls auf NS-Täter. Was sagen diese neuen Erzählungen über den Stand der Erinnerungskultur?
Elon Musk interviewt Donald Trump auf X: Eine Show zweier Egos
Rund 1,2 Millionen Menschen versammelten sich auf X, um den Aussagen von Elon Musk und Donald Trump zu lauschen. Ein Gespräch unter Freunden mit wenig Erkenntnissen
Claudia Roths Performance als Kulturstaatsministerin: Willkommen im Kasperltheater
Claudia Roths Pannen als Kulturstaatsministerin reißen nicht ab – ob Bayreuther Festspiele, Berlinale oder Taylor-Swift-Konzert: Sie macht das Amt endgültig zu Polit-Boulevard
Ehrlich, ich hasse das Internet
Künstliche Intelligenz als dritte Netz-Revolution: Jetzt fragen alle, was sie bringt. Dabei reicht ein Blick in die Geschichte: nichts Gutes
Große Bilder, kleine Hoffnung
Wie lebt es sich in Israel nach dem 7. Oktober? Eine Wandmalerin im jüdisch-palästinensischen Jaffa zweifelt an der Möglichkeit eines friedlichen Zusammenlebens. Eine Reportage aus Ajami
Syrische Migranten brauchen in Saudi-Arabien eine Arbeit, um bleiben zu dürfen
Schon vor dem syrischen Bürgerkrieg, der 2011 begann, kamen Syrer in den Wüstenstaat. Inzwischen sind es annähernd 500.000, die geduldet werden, aber spätestens als Pensionäre wieder ausreisen müssen
Sylt den Punks, Reiche und Nazis raus!
Im dritten Jahr infolge mobilisieren linksradikale Punks zur Ferieninsel Sylt. Sie protestieren gegen Gentrifizierung und Rechtsextremismus unter Reichen. Die örtlichen Behörden kümmern sich um Lärm, Müll und Gestank
Die 48 Stunden des Joe Biden: Was am Wochenende bei den Demokraten genau passierte
Am Freitag hieß es noch, Joe Biden ginge nirgendwo hin – am Sonntag erklärte er seinen Rückzug. Was ist in jenen 48 Stunden bei den Demokraten und in Joe Bidens Ferienhaus passiert?
Anne Webers „Bannmeilen“: Orte, an die sich kein Tourist je verirrt
In „Bannmeilen“ hat Anne Weber ihre Streifzüge durch die Pariser Banlieue mit dem algerischstämmigen Filmer Thierry festgehalten – ein großartiger Roman und obendrein kluge Lektüre im Vorfeld der Olympischen Spiele
UN-Gericht: Israel muss illegale Siedlungspolitik im Westjordanland sofort beenden
Die fast 60 Jahre anhaltende israelische Besatzung palästinensischer Gebiete verstößt laut dem Internationalen Gerichtshof gegen internationales Recht. Der Vorwurf lautet auch Apartheid. Überblick über die festgestellten Verstöße Israels