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Im brüchigen Nest: Die intimen Protokolle von Joan Didion erscheinen posthum
Die große Autorin Joan Didion beschrieb in den „Notizen für John“ ihre Psychotherapie. Die Notizen kreisen um den Alkoholismus der Tochter, Schuld, Mutterschaft und Selbstermächtigung. Jetzt erscheinen sie nach ihrem Tod. Darf man das?
Christiane Paul und Maxim Leo über ihren neuen Ost-West-Film und skurrile DDR-Bilder
Christiane Paul spielt in der Romanverfilmung von Maxim Leos „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“. Anlass, um mit beiden über ihre Ost-West-Bilder, sibirische Sexmonster und ihre Vergangenheit als Models in den 90er Jahren zu sprechen
Unterschiede, Parallelen: Kann man Israel mit dem Apartheidsregime Südafrika vergleichen?
Unser Autor kennt das ehemalige Apartheid-Land Südafrika aus jahrzehntelanger Anschauung. Nun ist er nach Israel und Palästina gereist. Er findet Parallelen, Unterschiede und die Frage, wo Israel-Kritik aufhört und Hass auf ein Land beginnt
Peter Thiel off the record: Die geheimen Vorlesungen über den Antichrist im Wortlaut
Wer wissen will, wie der Tech-Investor Peter Thiel wirklich tickt, sollte seine Vorträge über den Antichristen lesen. Eigentlich von der Öffentlichkeit ferngehalten, können wir sie hier dank des „Guardian“ dokumentieren
1958 Bruno Apitz' Roman über das KZ Buchenwald: Das Kind, wie es im Buche steht
Gern möchte der Schriftsteller Bruno Apitz in der DDR auch Komödien schreiben. Aber zum einzigen, überragenden künstlerischen Erfolg seines Lebens wird 1958 der Buchenwald-Roman „Nackt unter Wölfen“, der von Frank Beyer 1962 verfilmt wird
Wenn palästinensische Gefangene den Anwalt lieber nicht sehen wollen
Palästinensische Häftlinge werden gefoltert, wenn sie juristischen Beistand suchen. Der Anwalt Ben Marmarali gibt zu Protokoll, dass Mandanten ihn bitten, von Besuchen abzusehen, weil sie sonst damit rechnen müssen, vergewaltigt zu werden
Könnte die Ukraine noch gewinnen? Wie man Mapping und Clips richtig deutet
Was sagen Drohnen-Videos über den Frontverlauf? Sind die Russen wirklich so langsam? Wie es möglich ist, sich einen realistischen Eindruck vom Kriegsgeschehen in der Ukraine zu verschaffen – und warum es für die Ukraine nicht gut aussieht
Sie wollen auf der Party mitreden? Über diese Bücher können Sie diskutieren!
Das ist typisch: Auf der Party will man über dieses eine spannende Buch reden, das man mal gelesen hat – aber welches war es nochmal? Wir erinnern an einige Bücher, die man mindestens zweimal lesen sollte
Extrem sind immer die anderen: Wie wir uns die Polarisierung herbeireden
Rechts nutzt die Polarisierung, Links warnt vor ihr – und beide tragen zum selben Effekt bei. Der Soziologe Nils C. Kumkar zeigt in „Polarisierung“, wie das Beschwören der Spaltung die Demokratie paradox belebt und zugleich vergiftet
Matriarchat der Minangkabau: Wo Männer nichts zu sagen haben
Bei den Minangkabau, einem Volk im Westen Sumatras, ist das Leben für Männer nicht einfach. Allerdings setzt die Globalisierung der Frauenherrschaft immer stärker zu, die Macht der Frauen schwindet
„Wehmut weht mich an, wenn Menschen auf Papier lesen“
Zum Lesen geht sie gerne in ihre Stammkneipe. Manchmal schaut sie vorher in der Bücherei vorbei und ist entzückt, wenn echte Menschen in einem echten Raum gemeinsam lesen. Eine Liebeserklärung an das Lesen von gedruckten Zeitungen
Wessi entdeckt Prenzlau: Simon Strauß fühlt sich emotional als Ostdeutscher
Wie kommt ein konservativer Westdeutscher auf die Idee, Prenzlau, tief in Brandenburg, sei die ideale Kleinstadt? Simon Strauß war lange in Ostdeutschland unterwegs und hat sich verliebt
Dank Haftbefehl ist Reinhard Mey wieder groß – diese Hits sind immer gut
Seit der Haftbefehl-Doku wird Reinhard Meys „In meinem Garten“ wieder gehört. Klassiker lohnen sich eben! Spätzünder gibt es auch im Kino. Billy Wilders „Eins, zwei, drei“ geht wieder ab. Und „Star Trek“ wurde verspätet Kult
Andreas Pflüger: „Beim Schreiben von Romanen mache ich keine Gefangenen“
In seinem neuen fulminanten Thriller „Kälter“ führt Andreas Pflüger seine Reihe mit kompromisslosen Heldinnen fort. Luzy kämpft sich im Kalten Krieg von Amrum bis Wien, von Schuld zu Vergeltung durch. Ein irrer Trip
Deutungskampf im Literaturbetrieb: „Die Neue Rechte arbeitet an der kulturellen Hegemonie“
In „Erzählte Welt“ spiegelt Literaturprofessor Steffen Martus 35 Jahre deutsche Geschichte aus der Literatur-Perspektive. Er erklärt, wie die Neue Rechte mit ästhetischen Mitteln um Deutungshoheit kämpft und was Migrationsliteratur leistet
Die Stille nach der DDR: Susanne Tägders Krimi „Die Farbe des Schattens“
Susanne Tägder lässt in „Die Farbe des Schattens“ die Geister eines Staates weiterleben – in den Menschen, im Schweigen, in den Akten. Sie verwebt einen Kriminalfall und Zeitgeschichte zu einem dichten Porträt der frühen Neunziger
Warum hat der Osten kaum eigene Medien? Von Westkonzernen, Zonen-Gaby und TV-Lokalromantik
Auch bei den Medien kam es zu einer fast vollständigen Übernahme der ehemaligen DDR durch den Westen. Dabei gab es ein kurzes Zeitfenster, in dem eine Alternative möglich schien – und auch „der Freitag“ geboren wurde
Hallo Zoni: Die größten Ost/West-Triggerthemen seit 1990
Seit Anfang der 90er geraten Ostler und Westler oft aneinander. Vorurteile und Ressentiments machen sich dabei an Reizwörtern fest: Krippe, Banane, Besserwessi. Was wir von den aufgeheizten Debatten lernen können
Das „Freitag“-Kollektiv 1990 und 2025: Die Mauer im Rücken
Wer sind die Menschen, die Woche für Woche diese Zeitung machen? Eine Bestandsaufnahme
Chefket, Žižek und Wagenknecht: Was Promis zum „Freitag“-Geburtstag wünschen
Der „Freitag“ feiert 35. Geburtstag – und freut sich über Glückwünsche von Christoph Hein und Margot Käßmann, Şeyda Kurt und Eugen Ruge, Sahra Wagenknecht und Slavoj Žižek und vielen Autorinnen, Interviewpartnern und Wegbegleiter*innen mehr
Die Brandmauer ist so wenig antifaschistisch wie die Berliner Mauer
Da kann sich Friedrich Merz noch so widersprechen, es ist egal: Brandmauer ist ein Begriff, der nur für den Symboljournalismus gut ist
Wie Hillary mit der Clinton-Dynastie trotz Wahlschlappe die Demokratische Partei prägte
Hillary Clinton gewinnt die Wahl in New York und steigt zur Senatorin auf. Für sie beginnt eine politische Karriere, die fast ins Weiße Haus geführt hätte. 2016 scheitert sie an Donald Trump, der näher am Puls verunsicherter Wähler ist
Gabriele Gysi: „1990 wurden 16 Millionen Ostdeutsche zu ,nichts’ erklärt“
AfD, Corona, Russland: Im Osten wird oft anders gedacht als im Westen. Woher das kommt, fragt Gabriele Gysi in ihrem neuen Buch. Ein Gespräch mit einer, die sich die Aufmüpfigkeit bewahrt hat
Bernd Stegemann: Was ich an Sahra Wagenknecht schätze und was mich vom BSW fernhält
Von Brandmauer bis Stadtbild: Die Heuchelei der Mitte anzugreifen, ohne ins Ressentiment zu verfallen, ist in Deutschland eine ungeübte Disziplin. Sahra Wagenknecht beherrscht sie. Aber kann ihr BSW den Rechts-Links-Kompass neu ausrichten?
Merz’ rassistische Denke: Der gefährliche Psycho-Mechanismus hinter dem Stadtbild
Merz nennt Menschen, die aussehen als hätten sie keinen Aufenthaltstitel, ein „Problem im Stadtbild”. Die Dynamik, die hinter diesem Denken steht, hat Klaus Theweleit einmal als faschistoid analysiert