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Aufstand gegen die neoliberale Ordnung: Als linke Revolte für einen Sommer möglich schien
Vom Berliner Bankenskandal bis Genua 2001: Vor 25 Jahren schien es, als stünden ein neues 1968 und das Ende des Neoliberalismus bevor. Dann sorgte der 11. September für eine Zäsur, die die Welt bis heute prägt
Gilda Sahebi über die trügerische Feuerpause im Iran: „Das Regime tötet weiter“
Während westliche Strategen debattieren, kämpft Irans Bevölkerung gegen den Terror im eigenen Land. Doch trotz Repression geben die Menschen die Hoffnung nicht auf
Mit Gaddafi Moses lesen: Warum wir Autor, Werk und Publikum trennen müssen
Bösartige Menschen können gutartige Ideen schreiben – und mitfühlende Menschen sich auf grausame Texte berufen: Gerade in zugespitzten Zeiten muss man sich dieses Paradox Geheiligter Schriften immer wieder klarmachen
Nach Nazi-Verherrlichungen: Großbritannien verweigert Kanye West die Einreise
Das britische Innenministerium verweigerte Superstar-Rapper Ye (ehemals Kanye West) die Einreise, auch wegen seiner antisemitischen Äußerungen. Das Wireless Festival wurde daraufhin abgesagt. Die Kontroverse spitzt sich weiterhin zu
Hybris ohne Exit-Strategie: Warum Trumps Iran-Feldzug in die historische Falle tappt
Rechtswidrige Angriffe auf souveräne Staaten: Von Vietnam bis Afghanistan hinterließen US-Interventionen Ruinen statt Ordnung. Donald Trumps Iran-Feldzug folgt demselben Muster aus Hybris und mangelnder Exit-Strategie – mit globalen Folgen
Zwischen Journalismus und Widerstand: Das Doppelleben der Ilse Stöbe
Das bewegte Leben der Ilse Stöbe zeigt den schmalen Grat zwischen beruflicher Anpassung und geheimem Kampf gegen die Diktatur. Eine Spurensuche im Berliner Machtzentrum des Dritten Reichs
Abtritt als UNRWA-Chef: Was Philippe Lazzarini für Gaza und das Westjordanland befürchtet
Er führte das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge durch dessen größte Krise: Jetzt hört Philippe Lazzarini als UNRWA-Chef auf. Im Interview spricht er über Israels Expansionspolitik und Deutschlands Bedeutung für Gaza und Westjordanland
Vom Konzert in den Knast: Warum Putin Jagd auf Satan macht – und auf Heavy Metal
In Moskau löste die Polizei kürzlich das Konzert einer Metal-Band auf, zehn Personen wurden festgenommen. Seit einem Gerichtsentscheid von 2025 können solche Bands als Teil einer „internationalen satanistischen Bewegung“ verfolgt werden
Todesstrafe für Palästinenser: Israels neue Justiz im Dienste der Besatzung
Eine weitere Grenze wird überschritten, indem die Palästinenser einer drakonischen Rechtsprechung ausliefert werden. Wer sich für die Zweistaaten-Lösung einsetzt und dafür kämpft, über dem liegt eine juristisch sanktionierte Todesdrohung
80 Prozent Abschiebungen: Die gefährliche Obsession von Kanzler Merz
Von Syrien bis Afghanistan: Die deutsche Politik setzt zunehmend auf Rückführungen – selbst um den Preis fragwürdiger Deals mit autoritären Regimen. Eine Analyse der politischen Logik hinter den neuen Merz-Parolen
Iran-Krieg: Wird die Türkei am Ende einer der geopolitischen Sieger sein?
Präsident Erdoğan beweist im Iran-Krieg politisches Geschick durch ein flexibles Agieren. Er bietet sich an, wenn die Golfstaaten jenseits der USA neue sicherheitspolitische Partner in der Region brauchen sollten
Gil Shohat: „Israel hat sich verändert. Die Linke muss ihre Position in Nahost überdenken“
Die politische Lage hat sich dramatisch zugespitzt. Gil Shohat von der Rosa-Luxemburg-Stiftung erklärt, wie rechte Angriffe die Arbeit linker Gruppen in Israel erschweren und welche Lektion die Linkspartei daraus lernen sollte
Millionen gegen US-Präsident: Kann die „No Kings“-Bewegung Trump wirklich stoppen?
Von Abilene in Texas bis ins schneebedeckte Kotzebue in Alaska. In 50 Bundesstaaten und 3.300 Orten haben Millionen Menschen gegen Donald Trump demonstriert. Das herrschende Machtsystem erschüttert das nur wenig. Was könnte helfen?
Abschied von Alexander Kluge: Die helle Stimme der Neugier
Der Filmemacher, Schriftsteller, Theoretiker, Künstler und Produzent Alexander Kluge verstarb im Alter von 94 Jahren. Der Autor und Journalist Hans Hütt erinnert an eines der letzten großen Universalgenies
Wie politisch ist der neue Tatort? Das Ermittler-Duo Foroutan und Hasanović im Gespräch
Im aktuellen Frankfurt-„Tatort“ dreht sich der Plot um den Brand eines Hochhauses mit Sozialwohnungen. Wie politisch ist das Schauspiel-Duo Melika Foroutan und Edin Hasanović abseits der Kamera – und was hält es von der Polizei?
Antizionismus-Debatte: Wofür steht die Linke?
Die Linke muss sich entscheiden: Wird sie zur antiisraelischen Klientelpartei oder zu einer gesellschaftlichen Kraft gegen den Rechtsruck – gegen Antisemitismus und Rassismus? Ein Appell von Monty Ott
Faschismusexperte Mathias Wörsching: „Wir erleben eine Faschisierung der Gesellschaft“
In den USA baut Trump den Staat um, in Teilen Ostdeutschlands steht die AfD bei 40 Prozent. Ab wann ist es angemessen, von Faschismus zu sprechen? Über Kriterien, Kipppunkte und historische Lehren spricht der Historiker Mathias Wörsching
Unter der Gürtellinie: MAGA-Prominente streiten ungewohnt offen über Trumps Iran-Krieg
Der Iran-Krieg entfacht einen offenen Machtkampf in der MAGA-Bewegung: Verbündete greifen sich öffentlich an, Loyalitäten bröckeln. Steht Trumps Basis vor einer Zerreißprobe?
Endlich Freitag: Rheinland-Pfalz, Tatort, Leipziger Buchmesse
Wie ich neulich zwei JU-Mitglieder aus Rheinland-Pfalz in Berlin kennenlernte, welche Rolle der „Antizionismus-Skandal“ für das Abschneiden der Linkspartei spielt und worüber ich am Donnerstagabend in Frankfurt am Main diskutiere
Ines Geipels Buch „Landschaft ohne Zeugen“ über Buchenwald: Risse im Gedächtnisbeton
Die Schriftstellerin Ines Geipel sucht nach den Verbindungen zwischen dem ehemaligen Lager Buchenwald und der geschichtsvergessenen Gegenwart im Deutschland von heute
Israel-Streit um Antizionismus: Die Linke gerät jetzt ins Visier des Verfassungsschutzes
Ein Antrag des Linken-Landesverbands von Heidi Reichinnek in Niedersachsen zu Israel hat den Parteiaustritt des Antisemitismus-Beauftragten Brandenburgs zur Folge – und zieht Kreise über Die Linke hinaus: Der Landesverfassungsschutz prüft
Iran-Krieg: Da, wo Donald Trump angreifbar wäre, bleibt die US-Opposition stumm
Für die meisten Amerikaner sind Nachrichten aus der Kampfzone lediglich Hintergrundgeräusche. Und die Demokraten kritisieren lieber die Umgehung politischer Prozesse, als den Krieg selbst
Jeder Fünfte in Baden-Württemberg wählt die AfD: Den Rechtsruck gibt es auch im Westen!
Die AfD holt in Baden-Württemberg 18,8 Prozent der Stimmen, aber der Rechtsruck wird nur dem Osten zugeschrieben. Das ist unfair allen gegenüber, die sich antifaschistisch engagieren. Wann hat das Messen mit zweierlei Maß endlich ein Ende?
„Ostdeutschland galt Jürgen Habermas als unaufgeklärt und gefährlich für den Westen“
Sein jüngstes Buch hat der Kulturwissenschaftler Philipp Felsch Jürgen Habermas gewidmet. Er weiß, welche von dessen Veröffentlichungen man sich heute sparen kann – und wie früh der Philosoph vor einem Anschluss der DDR an die BRD warnte
Was haben Vampire, Kant und Klassenkampf gemeinsam? Slavoj Žižek erklärt „Blood & Sinners“
„Blood & Sinners“ war in 16 Kategorien für den Oscar nominiert, vier hat er gewonnen. Er ist aber nicht nur deshalb außergewöhnlich. Vampirfilme erzählen viel über Eliten und Klassen, so der Philosoph Žižek und bezieht sich dabei auf Kant
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