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Nach Neukölln-Ärger um „Klar“: Was Julia Ruhs von einer Ex-„Bild“-Chefin noch lernen kann
An Julia Ruhs gab es schon vor ihrer Sendung über Islamismus Kritik. Seitdem bedienen zwei Versionen des Formats „Klar“ eine konservative TV-Zielgruppe: eine vom BR mit Ruhs, eine vom NDR mit Tanit Koch. Was Koch und der NDR besser machen
Gegen Björn Höcke bestehen: Wer den Status quo verteidigt, hat schon verloren
Es ist die Krise des Kapitalismus, die Björn Höckes rechtsradikale Weltsicht so erfolgreich macht. Das muss ein Moderator verstanden haben, wenn er sich mit ihm unterhält. In den „Tagesthemen“ oder bei „Lanz“ ist das nicht zu erwarten
Wie das Belarus Free Theatre den totalitären Terror auf der Venedig-Biennale zeigen will
Sie wurden inhaftiert, gefoltert und ausspioniert. Nun bringen Mitglieder des Belarus Free Theatre die Bilder, Geräusche, Gerüche und sogar den Geschmack der brutalen Unterdrückung in ihrer Heimat auf die Kunstbiennale in Venedig
Warum die Gerichtsentscheidung zur „Jüdischen Stimme“ Fragen aufwirft
Der Verfassungsschutz darf sie nicht als extremistisch einstufen: Doch wer steckt hinter der „Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ und wie wirkt sich ihre Präsenz auf die Debatte aus?
Elbe-Schule in Neukölln: Eltern werfen Sendung Klar gezielte Manipulation vor
In nur drei Minuten zerstörte die Sendung Klar den Schulfrieden an der Elbe-Schule in Neukölln. Eltern fühlen sich hintergangen und sprechen von Manipulation ihrer Kinder
Mysteriöse Morsezeichen: Was den Stuttgarter Raum mit dem Iran-Krieg verbindet
Zu Beginn des Iran-Kriegs funkte ein Sender Zahlenreihen auf Persisch in die Welt. Amateurfunker lokalisierten den Funkmast auf US-militärischem Sperrgebiet in Süddeutschland. Ein Bericht von jemandem, der zwischen den Kasernen lebt
Zwei Nord-Stream-Bücher haben ein Problem: Die Autoren sind ihren Quellen viel zu nah
Bojan Pancevski hat einen Polit-Thriller über die Nord-Stream-Sprengung geschrieben. Doch aus seiner glänzenden Recherche macht der Reporter eine ukrainischen Heldenerzählung. In Oliver Schröms und Ulrich Thieles Buch ist das ähnlich
Leutheusser-Schnarrenberger warnt vor Palantir: „Ein unglaublich tiefer Eingriff“
Die ehemalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist alarmiert über Dobrindts neues Sicherheitspaket. Im Interview erklärt sie, warum die KI-Überwachung unsere Grundrechte sprengt und fast „unter dem Radar“ stattfindet
Attacke auf israelischen Rüstungskonzern: Und das war nur der Auftakt im „Ulm 5“-Prozess
Fünf Aktivist*innen verwüsten in Ulm die Büros eines israelischen Rüstungsunternehmens. Vor Gericht argumentiert ihre Verteidigung mit „Nothilfe“ im Angesicht eines Genozids. Die Anklage spricht dagegen von Antisemitismus und Antizionismus
Sozialdemokratie made in Ghana: Präsident John Mahama hat einen Hang zum Panafrikanismus
Seit 2025 regiert John Mahama Ghana. Der pragmatische Sozialdemokrat kleidet sich gern wie der panafrikanische Republikgründer Kwame Nkrumah. Doch westliche Diplomaten fürchten, Mahama sei zu lasch gegenüber bewaffneten Islamisten im Norden
Wenn die AfD an der Macht wäre: Diese Institutionen wären zuerst betroffen
Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt wächst die Sorge vor autoritären Eingriffen. Die Politikwissenschaftlerin Sabine Kropp erklärt im Interview, welche Hebel eine AfD-Regierung nutzen könnte – und wo der Staat verwundbar ist
Terror-Fan in Brüssel? Der CDU-Politiker Michael Gahler billigt die Nord-Stream-Sabotage
Achtung, Realsatire: Wer den Vulkangruppen-Anschlag im Januar begrüßt hätte, wäre politisch tot gewesen. Warum können dann Spitzenpolitiker die Sprengung von Nord Stream feiern? Wir müssen den Sympathisantensumpf endlich trockenlegen!
Ich protestierte 1967 gegen den Schah in Berlin. Was ich über Reza Pahlavi heute denke
Der Sohn des Schah wirbt in Berlin für sich als Figur eines Übergangs nach einem Ende des Mullah-Regimes: Spricht gegen Reza Pahlavi, was gegen dessen Vater sprach, die Menschenrechtsverletzungen von dessen Monarchie zwischen 1941 und 1979?
Nord Stream: Die einstigen Betreiber klagen auf Schadensersatz, doch bisher ohne Erfolg
Versicherer wie Lloyds und Arch lehnen Zahlungen ab und argumentieren, Schäden durch kriegerische Handlungen seien vom Versicherungsschutz nicht erfasst. Wie aber stellt sich die Lage dar, wenn es sich um Terrorismus handelt?
Tschernobyls geheime Vorgeschichte: Wie eine Sparmaßnahme zur globalen Katastrophe führte
Billige Grafitspitzen und ein vertuschter Unfall im Jahr 1975: Die Katastrophe von Tschernobyl war kein technisches Versagen, sondern das Resultat jahrelangen Schweigens. Warum das System die Warnungen der Ingenieure ignorierte.
Nach Merz-Selenskyj-Treffen: Russische Hardliner drohen deutschen Rüstungsbetrieben
Die verkündete strategische Partnerschaft zwischen Kiew und Berlin wird in Moskau mit Drohungen und härteren Verhandlungspositionen bedacht. Verwiesen wird vor allem auf die Rüstungskooperation bei Waffen, die sich gegen Russland richten
Starke Frauen gegen alte Muster: Die fünf besten Krimis mit Ermittlerinnen der Saison
Moderne Ermittlerinnen erobern das Genre – mit queerem Biss, sarkastischem Humor und aktuellen Themen. Diese Top-Fünf des Frühjahrs mischen Klassikerpflege mit frischen Twists und machen Lust auf hartgesottene Heldinnen
Nord Stream: „Eine Sabotage-Operation von Ukrainern, mit sehr guten Verbindungen zur CIA“
Die Investigativjournalisten Oliver Schröm und Ulrich Thiele haben in ihrem Buch „Die Sprengung“ die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines 2022 detailliert aufgearbeitet. Was antworten sie auf Kritik des „Zeit“-Journalisten Holger Stark?
Endlich Freitag: Ungarn-Euphorie, Slavoj Žižek, Denis Scheck
Die Bilder aus Ungarn lösen Gefühle aus; Žižek schreibt über Trumps enthemmtes Social-Media-Posten und das deutsche Feuilleton debattiert über den Kritikerpapst Denis Scheck: Der „Freitag“-Blick auf den Tag
Slavoj Žižek: Trump, der obszöne Messias des Terrors
Er lässt sich heiligsprechen und mimt den wütenden Weltenvernichter. Doch der US-Präsident ist nicht nur am Durchdrehen. Er verkörpert die Struktur der populistischen Welle unserer Jahre: Über die düstere Seite von Kämpfen um Anerkennung
Der Philosoph Aaron Sahr kennt die Chancen und Tücken der Kryptowährung Bitcoin
Ist Bitcoin eine „Währung der Freiheit“? Der Philosoph Aaron Sahr ist weder Enthusiast noch Gegner der größten Kryptowährung. Er weiß, womit Bitcoin-Fans recht haben und wie das digitale Geld funktioniert. Würde er jetzt darin investieren?
„Kufiyas in Buchenwald“: Zwischen Holocaust-Relativierung und Erinnerungskultur
In Buchenwald spitzt sich die Debatte um die Völkermordvorwürfe gegen Israel zu. Gedenkstättenleiter Jens-Christian Wagner spricht von Holocaust-Relativierung
Aufstand gegen die neoliberale Ordnung: Als linke Revolte für einen Sommer möglich schien
Vom Berliner Bankenskandal bis Genua 2001: Vor 25 Jahren schien es, als stünden ein neues 1968 und das Ende des Neoliberalismus bevor. Dann sorgte der 11. September für eine Zäsur, die die Welt bis heute prägt
Gilda Sahebi über die trügerische Feuerpause im Iran: „Das Regime tötet weiter“
Während westliche Strategen debattieren, kämpft Irans Bevölkerung gegen den Terror im eigenen Land. Doch trotz Repression geben die Menschen die Hoffnung nicht auf
Mit Gaddafi Moses lesen: Warum wir Autor, Werk und Publikum trennen müssen
Bösartige Menschen können gutartige Ideen schreiben – und mitfühlende Menschen sich auf grausame Texte berufen: Gerade in zugespitzten Zeiten muss man sich dieses Paradox Geheiligter Schriften immer wieder klarmachen