Suchen
26 - 50 von 1329 Ergebnissen
Zwei Wörter erklären, warum Menschen Kriege führen – dieser Philosoph hat sie gefunden
In der Ukraine und in Gaza wird gekämpft, und wer Verhandlungen fordert, gilt schnell als „moralisch schwach“. Schon 1923 beschrieb Martin Buber, was passieren muss, bevor ein Mensch einen anderen tötet. Was hat der jüdische Denker erkannt?
Gerhard Schröder war bei Wladimir Putins Geburtstag. Alle toben. Einer verteidigt ihn
Von Roderich Kiesewetter bis Heidi Reichinnek: Gerhard Schröders Geburtstagsbesuch bei Wladimir Putin in Moskau produziert erwartbare Reaktionen. Welche Funktion der SPD-Altkanzler im deutschen Diskurs erfüllt und wer ihn verteidigt
Was die normale Gewalt in Russland mit hiesigem Rufen nach billigem Sprit zu tun hat
Viele von denen, die im Westen lautstark ihre Liebe zu Russland verkünden, würden selbst nie hinfahren. Deshalb sind Åsne Seierstads Reportagen in „Der Krieg ist anderswo“ so wichtig. Sie porträtieren ein Land, in dem Gewalt zur Norm gehört
Moskau sieht die Ukraine als westliches Protektorat, mit dem zu verhandeln wenig bringt
Zwar geht die Mission der Trump-Beauftragten Jared Kushner und Steve Witkoff weiter, doch die Chancen auf eine Verständigung zwischen Kiew und Moskau und eine Waffenruhe sind derzeit sehr gering
Ein Bericht von 1967 könnte den Ukraine-Krieg beenden – warum ignoriert ihn Berlin?
Moskau droht mit Atomwaffen, sollte die NATO Kaliningrad blockieren. Kanzler Friedrich Merz hielt bei seinem Kiew-Besuch dennoch am bisherigen Kurs fest. Doch die Strategie des Westens hat einen Haken – und Russland nutzt diesen gezielt aus
Selenskyjs Geheimarmee: Chinesische Freiwillige kämpfen für Kiew an vorderster Front
Der ukrainischen Armee fehlen die Soldaten. Nun rekrutiert eine Spezialtruppe ausgerechnet Bürger von Russlands wichtigstem Partner China. Warum riskieren die Männer ihr Leben für Kiew? Und welcher Gefahr setzen sie sich aus? Eine Reportage
Lassen sich Kriege vermeiden? Wie Leo Tolstoi zum radikalen Pazifisten wurde
Ein adliger Großgrundbesitzer und eine kleine, religiös-pazifistische Gemeinschaft: Die Faszination für die Duchoborzen machte Leo Tolstoi zu einem Vordenker des Friedens, der nicht zuletzt Mahatma Gandhi zutiefst beeindruckt hat
Ein anschauliches Beispiel zeigt, wie KI im Krieg tödlich irren kann – wegen eines Helms
Ob Aufklärung oder Zielerkennung: Künstliche Intelligenz zieht rasant in die Armeen ein. Trump hält Regeln dafür für überflüssig. Doch die Systeme liefern Wahrscheinlichkeiten, keine Gewissheit. So könnten auch Bauarbeiter zum Ziel werden
Liebe junge Kriegsdienstgegner, übernehmt jetzt bitte die alte Friedensbewegung!
Die junge Bewegung gegen eine neue Wehrpflicht könnte dem Unbehagen gegenüber Vorkriegspolitik und Sozialabbau machtvoll Ausdruck verleihen. Eine historische Chance, die über Differenzen hinweghelfen sollte: eine spontane Kundgebungsrede
Ein Friedenspreis für die NATO und der Ukrainekrieg
Wer steckt hinter dem „Westfälischen Friedenspreis“? Was ist Busifizierung? Der „Freitag“-Blick auf die Themen des Tages
Ukrainischer Influencer: „Mir wird an den Kopf geworfen, ich sei ein russischer Bot“
Bald fünf Jahre dauert der Ukraine-Krieg. Der 22-jährige danyla040 prangert auf Instagram an, wie Männer von der Straße weg eingezogen werden – und wird als „russischer Bot“ beschimpft. Was verschweigt die deutsche Solidarität? Ein Gespräch
„Der Krieg ist anderswo“: Wer über Russland mitreden will, sollte dieses Buch lesen
Die Norwegerin Åsne Seierstad reist für eine große Reportage durch ein Land, das kriegsmüde wirkt, aber keinen großen Aufstand wagt. Ein Professor für internationale Beziehungen in Moskau hat dafür eine einprägsame Formulierung gefunden
Wadephul im 20-Minuten-Gespräch mit Lawrow: War das standhaft oder starrsinnig?
Fast vier Jahre lang herrschte Funkstille zwischen den Außenministern Deutschlands und Russlands. Am Rande der UN-Generalversammlung kam es nun zu einem „Handshake“. Doch die Botschaft aus Berlin löste in Moskau vor allem Achselzucken aus
Hajo Funke: Seit 2022 schwören prominente Linke dem Frieden ab. Warum ich es nicht tue
Vom Sponti in die Springer-Chefetage, vom Straßenkämpfer zum Kriegsbefürworter: Linke Renegaten machen oft steile Karrieren. Hajo Funke ging am 2. Juni 1967 erstmals auf die Straße. Was er an jenem Tag lernte, gilt für ihn bis heute
Belarus: Was Alexander Lukaschenko in Minsk über einen Krieg mit der NATO sagt
2020 wagte die Opposition den Aufstand, doch Alexander Lukaschenkos Machtsystem hat sich stabilisiert. Im Palast der Republik spricht der Präsident als „Geschichtslehrer“ über den Krieg in der nahen Ukraine, und über Argwohn gegenüber Polen
Ralf Stegner: „Meine Thesen zum Frieden haben bei der SPD für Furore gesorgt“
Nach den Wahlschlappen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD vorn. Ralf Stegner sieht darin die Quittung für den Aufrüstungskurs und fordert von der SPD ein Gegengewicht in der Koalition. Wie soll das gelingen? Ein Gespräch
„Die sind korrupt“: Eine Ukrainerin erzählt, warum sie ihren Sohn nicht freikaufen konnte
Die als „Busifizierung“ bekannte Rekrutierungspraxis in der Ukraine stößt auf wachsenden Widerstand. Viele junge Männer fliehen ins Ausland oder tauchen unter. Auch Sofias Sohn hatte sich nicht freiwillig zum Dienst gemeldet. Eine Reportage
„Nützliche Idioten“ Moskaus? Antwort auf einen Gastbeitrag in der „Süddeutschen Zeitung“
Kaum ein Thema spaltet Deutschland so wie der Umgang mit Russland. Der Schriftsteller Alexander Estis attackiert in diesem Kontext auch den „Freitag“. Unser Autor Gunnar Decker antwortet mit einem Vergleich, der Estis unangenehm sein dürfte
Das Merz-Desaster ist für Moskau Folge verspielter nationaler Interessen
In Moskau ist man nicht eben unglücklich über die Niederlage der Partei des „Kriegstreibers“ Merz. Die Hoffnungen des Kreml ruhen auf der AfD, nicht auf der Linken. Die wird ignoriert
Kabarettist Arnulf Rating: „Der Russe ist noch nie gekommen“
Er macht Satire, weil er „zu blöd zum Steinewerfen“ war: Seit 50 Jahren ist Arnulf Rating eine Größe des Bühnen-Kabaretts. Wir haben ihn gefragt, ob die Deutschen heute Humor haben – und wie er die umstrittene Kollegin Lisa Eckhart versteht
„Wer Kiew hat, kann Russland zwingen“: Die frühe Geschichte der deutschen Ukraine-Politik
Schon im Ersten Weltkrieg setzte Deutschland auf eine „freie Ukraine“: Lobbyvereine sollten die deutsche Bevölkerung einschwören, Experten träumten von wertebasierter Außenpolitik. Doch Regierung und Wirtschaftsführer hatten anderes im Sinn
Sekt und Sirenen: Was in Odessa passiert, wenn Russland die Stadt mit Drohnen beschießt
Warnapps zeigen Dutzende von Drohnen in der Bucht von Odessa: Das ist Normalzustand in der ukrainischen Metropole am Schwarzen Meer. Über dem Alltagsleben der Menschen liegt eine trügerische Idylle. Wie sie reagieren, wenn der Alarm warnt
Ulrike Eifler warnt: „Waffenproduktion im Krieg ist mit freien Gewerkschaften unvereinbar“
Sie hat die Initiative „Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg“ mitbegründet: Was sagt Ulrike Eifler dazu, dass im Aufruf der DGB-Demonstration gegen Sozialabbau am 26.9. Rüstung kein Thema ist? Ein Gespräch über Waffen und Arbeitsplätze
Held? Vorbild? Eine Erinnerung an Helmut Lethen als Wissenschaftsfreund
Mit dem Kulturwissenschaftler Helmut Lethen (1939–2026) verband unsere Autorin ihr Faible für die Literatur der Neuen Sachlichkeit, aber auch eine langjährige Freundschaft und Auseinandersetzung. Eine Erinnerung
Friedrich Merz riskiert den Weltfrieden, um sich vor seinem Sturz als Kanzler zu retten
In der CDU gab es schon mal eine „Operation Kanzlersturz“. Die Möchtegern-Putschisten scheiterten an einem taktischen Befreiungsschlag Helmut Kohls. Friedrich Merz’ Lage ist völlig anders. Warum er trotzdem noch länger im Amt bleiben wird