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„Leichter Schwindel“ von Mieko Kanai: Für Fans von Alfred Hitchcock
In Japan ist das Buch „Leichter Schwindel“ der Schriftstellerin Mieko Kanai ein Kultroman. Bereits 1997 im japanischen Original erschienen, wird es erst jetzt erstmals in Deutschland verlegt
Vorabdruck „Abenteuer der Moderne“ von Thomas Wagner: Ein großzügiger Standpunkt
Thomas Wagner erinnert in seinem Buch an die intellektuelle Beziehung zwischen dem Philosophen Theodor W. Adorno und seinem rechten Widerpart Arnold Gehlen
Roman „Ginsterburg“ von Arno Frank: Belohnt, korrumpiert, vernichtet
Arno Frank zeichnet in seinem Roman „Ginsterburg“ das Porträt einer Kleinstadt in der NS-Zeit. Aktueller könnte ein Buch kaum sein
Roman „Querelle de Roberval“ von Kevin Lambert: Der Arbeitskampf vereint im Hass
Mit „Querelle de Roberval“ hat Kevin Lambert einen beachtlichen Roman vorgelegt. Der Autor porträtiert Arbeiter:innen auf dem Land, die ihren Frust auf alles Fremde projizieren und greift in genialer Weise unser linkes Selbstverständnis an
„Monique bricht aus“ von Édouard Louis: Wie der Sohn so die Mutter
Der französische Schriftsteller Édouard Louis schreibt erneut über seine Mutter. Sein neuer Roman „Monique bricht aus“ ist stark autobiografisch geprägt und liest sich wie ein großes Missverständnis
„Wild nach einem wilden Traum“ von Julia Schoch: Schreiben greift ins Leben ein
Julia Schoch gehört zu den interessantesten deutschsprachigen Autor*innen der Gegenwart. Dieser Tage ist der dritte Band ihrer Trilogie „Biografie einer Frau“ erschienen. Unser Autor trifft sie auf einen Kaffee in Potsdam
„Kalk“ von Dirk Bernemann: Das fatalistische Prinzip der Einsamkeit
Der Schriftsteller Dirk Bernemann ist bis heute ein literarischer Geheimtipp. Meisterhaft erzählt sein neuer Roman „Kalk“ von der Vereinsamung eines Menschen, die ihn bis zum Äußersten drängt
„Umlaufbahnen“ von Samantha Harvey: Der Peitschenknall des neuen Morgens
Auf einen Kaffee mit Booker-Prize-Trägerin Samantha Harvey, die der „New Yorker“ als „Melville des Himmels“ preist
Literatur oder Sachbuch? Zehn Bücher von unseren Freitag-Autoren
Wir würdigen an dieser Stelle unsere Autor:innen und deren eigene Werke jenseits journalistischer Texte. Diesmal geht es um Tierwohl, Anfänge des Kapitalismus, den 7. Oktober, grenzenlose Liebe und die Frage, wie man zivilisiert streitet
Von Martina Hefter bis Han Kang: Haben die Frauen die Literaturwelt übernommen?
Viele halten Sexismus und Misogynie im Literaturbetrieb für überwunden. Nicole Seifert zieht am Ende dieses Jahres eine ernüchternde Bilanz: Der Backlash hat längst begonnen
Haft in Algerien: Die Machthaber provoziert
Aufgrund seiner Meinung wurde der Schriftsteller Boualem Sansal in Algerien eingesperrt. Was steckt hinter den umstrittenen Thesen des Autors zur Geschichte Algeriens?
Literatur im Knast: Hinter tausend Stäben keine Welt
Für viele Gefangene kann das literarische Schreiben ein Rettungsanker sein. Der Ingeborg-Drewitz-Literaturpreis würdigt ihre Arbeiten. Zu Besuch bei der Verleihung
Christoph Links über Lesen in der DDR: „Bücher waren ein Stück Weltersatz“
Christoph Links war selbst Verleger und forscht nun schon seit vielen Jahren zur Geschichte des „Leselandes“ DDR. Ein Gespräch
Nachruf auf Peter Ruben: „Wie siehst du die Dinge, und aus welchen Gründen?“
Der Philosoph Peter Ruben ist gestorben – ein Nachruf und zugleich eine dringende Leseempfehlung
Kriminalromane: Das Gute im Menschen, das Böse in der Welt
Aufrechte Kriminalisten, pfiffige Ermittlerinnen und Teenager unter fremder Kontrolle: Unser Kolumnist Joachim Feldmann präsentiert neue Kriminalromane
Roman: „Das schwarze Chamäleon“: Wenn der Kampfgeist der Bürgerlichkeit weicht
Mit scharfer Kritik und feinem Humor schreibt der amerikanische Schrifsteller Jake Lamar Kriminalromane. Dafür wird er in Frankreich verehrt, in den USA ist er fast vergessen. Endlich kann man ihn auf Deutsch lesen
„America Fantastica“: Satire auf den Trumpismus
Im Jahr 2001 hat der amerikanische Schriftsteller Tim O’Brien seinen letzten Roman veröffentlicht. Nun erscheint sein neues Buch „America Fantastica“ - eine bitterböse Satire auf die amerikanische Gesellschaft
Roman „Parts per Million“: Radikalisierung im Klimaprotest
Während die CDU mit der AfD eine Regierung bildet, radikalisiert sich die Protagonistin. Theresa Hannig beschreibt in ihrem neuen Roman „Parts Per Million“ die Wut der Menschen, bleibt dabei aber oft zu holzschnittartig
Roman „Regen“ von Claire Beyer: Naturkatastrophen und eine Frau auf der Flucht
Die Ehe kriselt, das Haus ist weggeschwemmt, auf dem Supermarktparkplatz stehen zwei Taschen mit Geld. Claire Beyers „Regen“ erzählt von der Versicherungsangestellten Elisabeth, die aus ihrem alten Leben an einem Nachmittag ausbricht
Krimi: Ein toter Castro-Funktionär – kurz bevor Obama und die Stones kommen!
Der kubanische Schriftsteller Leonardo Padura ist einer der meistgelesenen Autoren seines Landes. Im Mittelpunkt seines jüngsten Romans „Anständige Leute“ steht ein Mord kurz vor dem historischen Besuch Obamas in Kuba
Amelie Willberg am Berliner Ensemble: Sie ist genau richtig hier
Amelie Willberg begleitete eigentlich nur eine Freundin zum Vorsprechen am Berliner Ensemble – und ist heute eines der jüngsten Ensemblemitglieder. In der Adaption von Charlotte Gneuß' Roman „Gittersee“ hat sie nun ihre erste Hauptrolle
„Wo versteckt man sich vor Raketen in einer Gärtnerei? Hinter den Kakteen?“
Der israelische Schriftsteller Eshkol Nevo schreibt in seinem Kriegstagebuch über seine Erfahrungen in Israel seit dem 7. Oktober 2023. Diesmal erzählt er von seinen Aufenthalten in Raketenbunkern und ihren oft ungewöhnlichen Umständen
Warum Clemens Meyer den Buchpreis hätte gewinnen sollen
Ja, Clemens Meyers „Projektoren“ hätte den Deutschen Buchpreis gewinnen sollen. Doch Martina Hefters Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ niedere Qualität zu unterstellen, ist auch falsch. Mangelte es der Jury an Mut?
Unter der grünen Wiese fault die Erde
In ihrem Roman „Die zerbrechliche Zeit“ erzählt Donatella Di Pietrantonio die Geschichten versehrter Frauen
Literatur und Literaturkritik: Geliebte Sinnmaschinen
Was versprechen sich eigentlich Leser von der Lektüre fiktionaler Texte? Ein Anstoß zur kritischen Ernüchterung vor dem Bücherregal