Ausgabe 50/2025 vom 11.12.2025 : True Crime: MORD und MARKETING
Podcasts, Magazine, Live-Shows: Was hinter der Faszination für Gewalt und Verbrechen steckt
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Wochenthema
Mordlust im Plauderton: Warum gerade Frauen True Crime lieben
True Crime fesselt Millionen, sei es bei Netflix, in Magazinen oder Podcasts. Das Erzählen von Mord und Totschlag ist ein Geschäft. Was sind seine Mechanismen? Und welche Rolle spielen Frauen darin?
True-Crime-Podcast als Liveshow: Obduktionsbericht bei Nacho-Chips
Wenn sich Podcasterinnen wahre Verbrechen erzählen, gehen die Hörerzahlen durch die Decke. Inzwischen füllen die Live-Veranstaltungen große Konzertarenen. Ist das moderner Journalismus oder unangemessen? Zu Besuch bei „Zeit Verbrechen“ live
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Warum die Kopplung der Beitragsjahre an den Renteneintritt unsolidarisch ist
Akademiker länger als Maurer arbeiten zu lassen, klingt auf den ersten Blick gerecht. Doch der Vorschlag hat Tücken: Die geplante Reform trifft die Falschen und vertieft die Kluft zwischen prekären und privilegierten Berufsgruppen
Diese zwei Möglichkeiten hat Europa, mit der neuen Sicherheitsstrategie der USA umzugehen
Wie Washington quasi per Präsidenten-Dekret Europa in die Mangel nimmt, bestätigt das Ende transatlantischer Verlässlichkeit. Dass die USA kein Alliierter mehr sein wollen, kündigt sich aber schon seit Obama an. Wie kann die EU reagieren?
Debatte um Verbrenneraus: Warum die deutsche Autoindustrie den Anschluss verliert
Die Debatte ums Verbrenneraus ist populistischer Quatsch, ganz im Kommunikationsstil von Merz: ein Streit, der vorgibt, Zukunft zu planen, während er in Wahrheit nur alte Interessen mit Argumenten von vorgestern sichert
Politik
Debatte
„Wehmut weht mich an, wenn Menschen auf Papier lesen“
Zum Lesen geht sie gerne in ihre Stammkneipe. Manchmal schaut sie vorher in der Bücherei vorbei und ist entzückt, wenn echte Menschen in einem echten Raum gemeinsam lesen. Eine Liebeserklärung an das Lesen von gedruckten Zeitungen
Jakob Augstein: Soll man heute mehr töten, damit man morgen weniger töten muss?
Wie politisch soll Kirche sein? Wir dokumentieren die Rede, die Jakob Augstein zum neuen Kirchenjahr in der Salvatorkirche in Duisburg gehalten hat. Der Militarismus in der Denkschrift der EKD war für ihn Inspiration – zu Kritik
Wenn der linke Nationalismusvorwurf zum Bumerang wird: Eine Erwiderung
Für Frank Jöricke kann man nicht Kolonialismus ablehnen, ohne Nationalist zu sein. Dabei zieht er merkwürdige Parallelen zwischen linker Politik und Nationalismus. Seine Argumentation greift aber zu kurz
Debatte
Kultur
In Love with Justin Trudeau: Sechs Dinge, die Sie noch über Katy Perry wissen müssen
Eine Stippvisite im All und der Kauf einer Villa brachten Katy Perry viel Spott ein. Jetzt aber hat die US-Sängerin die Liebe gefunden – mit Kanadas Ex-Premier Justin Trudeau! Was Perry 2025 noch so alles in die Schlagzeilen brachte
Christiane Paul und Maxim Leo über ihren neuen Ost-West-Film und skurrile DDR-Bilder
Christiane Paul spielt in der Romanverfilmung von Maxim Leos „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“. Anlass, um mit beiden über ihre Ost-West-Bilder, sibirische Sexmonster und ihre Vergangenheit als Models in den 90er Jahren zu sprechen
„Sabotage“ von Yael Ronen an der Schaubühne: Darüber wird man ja wohl noch lachen dürfen
Die Dramatikerin Yael Ronen ist eine Meisterin ihres Fachs. Nun spießt sie in „Sabotage“ an der Schaubühne in Berlin deutsche Diskurse um Nahost auf. Das ist sehr komisch, aber am Ende drängt sich ein Verdacht auf
Kultur
Kultur+
Warum sich die CDU nicht über das Walter-Lübcke-Denkmal freuen will
Vor der Berliner CDU-Parteizentrale hat das Zentrum für politische Schönheit ein Denkmal für den ermordeten Regierungspräsidenten Walter Lübcke aufgestellt. Kein CDU'ler ist zur Eröffnung erschienen. Die Konservativen schäumen vor Wut
Griechische Nationaloper: Wie das Kasperle in entlegene Dörfer kam
Jenseits der Touristenrouten: Die griechische Nationaloper bringt das traditionelle Kasperltheater und Tanzperformances in entlegene Städte und Dörfer, also zu Menschen, die keinen Zugang zu Musik oder Ballett haben
Pop-Art-Künstler Jim Avignon: „Capitalism is never friendly“
Jim Avignon spricht im „Freitag“-Interview über Kunst, die bezahlbar bleiben soll – und den Charme der Nachwendezeit in Berlin
Kultur+
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