Diplomatie
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Friedensgutachten: 69 Prozent der Ukrainer wollen Frieden – warum hört ihnen niemand zu?
Kürzlich wurde das „Jahresgutachten der Friedensforscher“ vorgestellt, doch seinem Namen wird es nicht mehr gerecht. Nur 24 Prozent der Ukrainer plädieren fürs Weiterkämpfen. Warum ignorieren die Forscher, was die Bevölkerung längst weiß?
Diplomatie im Ukraine-Krieg? Warum Putin nicht verhandeln wird
Die Ukraine steht militärisch durch Drohnentechnik jüngst wieder besser da. Doch wer glaubt, das erzeugt Verhandlungsbereitschaft in Russland, irrt. Warum die aktuelle westliche Diplomatie an der Realität vorbeigeht
„Es ist teuer, Vasall der USA zu sein“, sagt Michael Lüders nach deutscher UN-Niederlage
Der globale Süden halte Deutschland jetzt seine Heuchelei vor Augen, sagt BSW-Politiker Michael Lüders: zwischen Russlands Völkerrechtsbruch in der Ukraine einer- und dem Vorgehen Israels und der USA in Palästina und im Libanon andererseits
Wer sich zu Gaza verhält wie Deutschland, hat im UN-Sicherheitsrat keinen Platz mehr
Willkommen in der multipolaren Weltordnung: Nur 104 Staaten wollen Deutschland als nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat. Diese Niederlage ist Folge einer Außenpolitik à la Maas, Baerbock, Wadephul – und Merz, gerade gegenüber Israel
Trump droht, wegen einer Maut für die Straße von Hormus, den Oman „in die Luft zu jagen“
Die USA und der Iran pokern um die künftigen Regeln für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus. Welche Rolle eine mögliche Sperrung der Straße von Malakka für China spielt – und warum Israels Krieg im Libanon die Waffenruhe behindert
Die Risiken eines direkten Zusammenstoßes zwischen Russland und der NATO wachsen
Erinnern Russlands schwere Luftangriffe auf die Ukraine an das „Weihnachtsbombardement“ im Vietnamkrieg? Damals folgte bald ein Friedensabkommen. Der Drohneneinschlag in Rumänien aber zeigt: Eine Eskalation mit der NATO scheint heute näher
Israel, Gaza und die UN: Was Francesca Albanese so unverzichtbar und so unerträglich macht
Gerade mussten die USA ihre Sanktionen gegen Francesca Albanese aufheben: Warum die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete die polarisierendste Figur des Diskurses um Israel, Gaza und das Westjordanland ist
Nimmt das BSW schon wieder Abschied von der politischen Bühne, Amira Mohamed Ali?
Das Bündnis Sahra Wagenknecht kämpft mit schlechten Umfragewerten auch in Ostdeutschland. Die Wagenknecht-Vertraute Amira Mohamed Ali spricht im Interview über die Gründe dafür und die Frage, was das BSW denn von der AfD unterscheidet
Putin pünktlich in Peking: Ohne Russland bliebe China unter seinen Möglichkeiten
Wladimir Putin trifft Xi Jinping. Erst vor Tagen war Donald Trump in Peking und hatte sich verspätet – aus Gründen. Russlands und Chinas Präsidenten sprechen über ihre strategische Parternschaft, eine Pipeline, den Iran – und die Ukraine
Tomahawks gegen Moskau? „Russlands Risiken im Kriegsfall sind zuletzt erheblich gestiegen“
Wolfgang Richter war als Oberst bei Bundeswehr wie NATO tätig und hat die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland früh kritisiert. Aber ist Trumps Tomahawk-Absage nicht eine Einladung zum Angriff an Russland? Ein Interview
Donald Trump muss bei Taiwan kürzertreten, damit ihm China aus dem Iran-Schlamassel hilft
Der Gipfel zwischen den USA und China in Peking soll zu bilateralen Beziehungen führen, die kein ständiger Machtkampf sind. Krisen und Kriege gibt es mehr als genug, um zu zeigen, ob das zum gegenseitigen Vorteil möglich ist
US-Präsident Trump reist aus einer Position der Schwäche zu Xi Jinping nach China
Der Gipfel mit Präsident Xi Jinping ist der zweite in Donald Trumps zweiter Amtszeit. Peking soll helfen, den Iran-Krieg zu beenden und die Straße von Hormus zu deblockieren. Welche Gegenleistungen China von den USA erwarten wird
„Merz muss die Tomahawk-Entscheidung der USA jetzt für Verhandlungen mit Russland nutzen“
Der frühere Bundeswehr-General Erich Vad sagt: Nach Trumps Tomahawk-Absage sollte Deutschland über eigene Mittelstreckenraketen nachdenken. Einen Fehler muss der Kanzler dabei aber vermeiden und von Konrad Adenauer wie Helmut Schmidt lernen
Rolf Mützenich hat recht: Deutschland braucht keine US-Tomahawks, sondern Abrüstung
Die USA stationieren keine Mittelstreckenraketen in Deutschland – da steigern hiesige Sicherheitsexperten ihre Aufrüstungs- und Russlandpanik. Aber in der SPD gibt es noch Potenzial, die deutsche diplomatische Fähigkeitslücke zu schließen
Was Kanzler Merz da sagte, lässt wieder auf Diplomatie im Russland-Ukraine-Krieg hoffen
Hätten Berlin und Kiew die 28-Punkte-Agenda der USA vom November nicht gleich verworfen, wäre ein Ende des Russland-Ukraine-Krieges näher. Jüngst aber deutete Friedrich Merz vor Schülern etwas an, das Einsicht in Realitäten vermuten lässt
Was Marie-Agnes Strack-Zimmermann über Rolf Mützenich sagt, ist sprachliche Hochrüstung
Zum US-Truppenabzug sind kluge Gedanken selten in der deutschen Debatte. Der SPD-Politiker Rolf Mützenich aber hat einen formuliert – woraufhin die FDP-Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann hemmungslos mit Worten auf ihn ballert
Ist Bulgariens Wahlsieger Rumen Radew nach Orbán der neue „russische Agent“ in der EU?
Ein Erdrutschsieg wie seit 1997 nicht mehr: Rumen Radew gilt als Linksnationalist. Der nächste Ministerpräsident Bulgariens will entspannte Beziehungen zu Moskau und die Ukraine-Hilfen stoppen, weil sein Land dafür schlichtweg zu arm ist
Was will Russland? Johannes Varwick und Jana Puglierin im Streitgespräch über den Krieg
Ihre Perspektiven auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie Deutschlands Rolle sind höchst unterschiedlich: Jana Puglierin vom European Council on Foreign Relations diskutiert mit Johannes Varwick von der Universität Halle-Wittenberg
Kalter Frieden: Mehr ist zwischen Iran und den USA fürs Erste nicht möglich
Diplomatie braucht mehr Zeit als die gut 20 Stunden der Verhandlungen in Islamabad, um eine Katastrophe und einen ausufernden Krieg in der Golfregion zu verhindern. Donald Trump wird dazu Zugeständnisse machen müssen, auch Israel
JD Vance bei Iran-Verhandlungen: Donald Trump stellt seinen Vize auf die Probe
Die Waffenruhe für den Iran-Krieg ist höchst fragil. Noch soll in Islamabad verhandelt werden. Donald Trump hat seinen Vizepräsidenten damit beauftragt, der sich bei einer solchen Mission offenkundig zu bewähren hat
Taiwans Oppositionsführerin trifft Chinas Präsidenten: Cheng Li-wun will „Weg zum Frieden“
Diplomatie statt Konfrontation? Chinas Präsident Xi Jinping empfängt in Peking Cheng Li-wun aus Taiwan: Die Vorsitzende der Kuomintang-Partei will der Meerenge zwischen Festland und Insel statt Krieg „einen warmen Frühling bringen“
Messianischer Zionismus statt Geheimoperationen: Netanjahus neue Kriegsdoktrin
Lange setzte Israel auf Geheimoperationen und Diplomatie im Schatten. Heute dominiert die Politik eine offen konfrontative Strategie. Der Angriff auf den Iran steht für einen grundlegenden Wandel – geprägt von messianischem Zionismus
Friedensgespräche: Trump will Frieden in der Ukraine, um seine eigene Macht zu sichern
In Genf laufen die Verhandlungen zum Ukraine-Krieg. Für den US-Präsidenten wäre ein baldiger Vertragsabschluss schön. Das würde ihm den Erfolg einbringen, den er gerade dringend braucht. Denn im November stehen Zwischenwahlen in den USA an
Ukraine-Verhandlungen sind für Russland die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln
Für Moskau sind Verhandlungen kein Weg zum Kompromiss, sondern Teil der Kriegsstrategie: Diplomatie und militärische Gewalt greifen ineinander, die Zielsetzung ist seit 2022 unverändert – die politische Unterwerfung der Ukraine
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