Kapitalismus
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Der Kapitalismus treibt die Welt in den Abgrund – es gibt nur einen Ausweg aus der Misere
Vor Kurzem diagnostizierte der Soziologe Harald Welzer im „Freitag“ eine gefährliche Überkomplexität unserer Zeit und riet zum „Rückzug“. Unser Autor knüpft daran an – mit einer noch radikaleren Diagnose, die schon Karl Marx stellte
Vollstrecker, Werkzeug, Prügelknabe: Friedrich Merz ist nicht mehr Herr seiner selbst
Nach dem historischen CDU-Crash in Schwerin wird allenthalben ein Kanzlersturz erwartet. Doch das könnte länger dauern als gedacht: Aus Sicht der Eliten bleibt Friedrich Merz der Mann der Stunde – gerade weil er so ungeschickt agiert
Campact mischt sich in die Ost-Wahlen ein? Liebe Westdeutsche, wir müssen reden!
Campact will mit viel Geld verhindern, dass die AfD im Osten regiert. Das ist gut gemeint. Doch wer Ostdeutschland politisch helfen will, sollte nicht nur Wahlstimmen verschieben, sondern dauerhafte demokratische Strukturen finanzieren
Dieser Ökonom will den Kapitalismus komplett umkrempeln – ein Land dient ihm als Vorbild
In Deutschland gibt es keinen Plan für eine gute Industriepolitik. In seinem neuen Buch „Kapital und Krise“ schlägt Tom Krebs nun eine radikale Alternative vor: „geplante Marktwirtschaft“. Auf dem Papier ist der Weg dorthin erstaunlich kurz
Henry Hübchen: „Es wäre nicht schlecht, wenn man Putin oder die Russen verstehen würde“
Henry Hübchen, bekannt für seine ostdeutsche Prägung, setzt sich für eine differenzierte Sichtweise im Ukrainekonflikt ein. Er fordert, die Russen besser zu verstehen, um den Krieg zu deeskalieren. Welche Lehren zieht er aus der Geschichte?
Der Kapitalismus frisst unseren Planeten auf. Nur eins könnte das Ende noch stoppen
Zerfallende Weltordnung, Demokratiekrise, schwache Exportindustrie, Klima: Harald Welzer machte im „Freitag“ vier Krisen aus, die die Politik nicht mehr entwirren könne. Unser Autor findet die Wurzel all dieser Probleme schon vor 150 Jahren
Die Linke lud mich aus dem Bundestag aus. Hinter vorgehaltener Hand erfuhr ich den Grund
Ist die Links-Rechts-Unterscheidung überholt? Publizistin Daniela Dahn widerspricht vehement und nennt klare Kriterien fürs Linkssein – von Antikapitalismus bis Atomwaffenverbot. Doch selbst ihr wurde plötzlich ihre Gesinnung abgesprochen
Wer nach dem AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt „unsere Demokratie“ retten will, ist arrogant
Nach dem AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt reden Grüne und SPD von „unserem demokratischen Herz“, das gerettet werden müsse. Genau diese Haltung hat die AfD großgemacht. Warum ausgerechnet die Sprache der „Demokratieverteidiger“ zum Problem wird
Sind Kriege vermeidbar? Clara Zetkin sah bereits 1893 die Kriegstreiberei der SPD voraus
Ende des 19. Jahrhunderts erkannte Clara Zetkin als eine der ersten, wohin die Aufrüstungspolitik führen würde – und wurde zur scharfen Kritikerin ihrer Partei. Was würde die Marxistin heute zu Deutschlands Kriegsbefürworterinnen sagen?
Ostdeutsche Mentalität: Ich nenne es das Prinzip des ehrlichen Ossis
Juliane Marie Schreiber ist Nachwendekind und Bestsellerautorin. Sie beschäftigt sich mit der Frage, warum Ostdeutsche sich weniger verkaufen können als Westdeutsche, und erklärt, was das mit DDR-Sozialisierung zu tun hat
Sibylle Berg: „Ich zweifele nicht an meinem Linkssein, sondern an Wokeness und Aufrüstung“
Viele Ex-Linke wie Harald Martenstein sind heute konservativ. Sibylle Berg hält derweil an ihren progressiven Positionen fest. Nur mit Aufrüstungsfans und Cancel-Culture in der linken Bubble kann sie wenig anfangen – warum? Ein Gespräch
„Vittel verseuchte sich selbst“: Romy Schneider und Nestlés Erfindung der Plastikflasche
Auf dem Mineralwasser-Städtchen Vittel in den Vogesen lastet der Fluch von Nestlé Waters. 1968 startete hier die Plastikflaschen-Revolution. Heute wächst ein Wald ganz auf Müll und vor Gericht läuft ein Mikroplastik-Krimi. Eine Ortsbegehung
Roman „Der neunte Kreis“: Wenn die Moralpolizei Deine Gedanken liest
Sophie Steins neuer Roman führt in eine absurde Zukunft aus KI, Überwachung, Moralpolizei und Kannibalismus. Was nach düsterer Dystopie klingt, wird durch Steins grotesken Humor zu einer ziemlich lustigen Abrechnung
Annekatrin Hendel über ihre Hiddensee-Doku: „Ich will gar keine fette Kohle machen“
Der Dokumentarfilm „Hiddensee“ läuft ab 20. August in den Kinos und erzählt von der Ostsee-Insel – und von einem Kulturkampf, der dort tobt. Hier spricht die Regisseurin Annekatrin Hendel über Kapitalismus und ihre Rolle als Filmemacherin.
Die AfD ist noch keine faschistische Partei. Das macht sie aber nicht weniger gefährlich
Seit Jahren schon wird gestritten, ob man die AfD „faschistisch“ nennen muss. Dabei greift dieser historische Vergleich zu kurz. In Wahrheit ist die Partei eine toxische Mischung aus zwei brandgefährlichen Kräften. Welche sind das?
Sind Kriege vermeidbar? Rosa Luxemburg erkannte vor über 100 Jahren ein Eskalations-Muster
Ukraine, Iran, Gaza: Die Welt blickt heute wieder in den Abgrund eines großen Konflikts. Schon 1913 erkannte eine Frau das ökonomische Muster hinter solchen Dynamiken. Was würde uns Rosa Luxemburg raten, um den Weltkrieg zu verhindern?
Wurde Friedrich Merz von Marx vorhergesehen? Ein 150 Jahre alter Satz lässt es vermuten
Weniger Freizeit, Generalverdacht bei Krankheit, weniger Klimaschutz: Genau das hat Friedrich Merz uns 2008 in seinem Buch angekündigt. Eine alte Textstelle aus dem „Kapital“ liest sich, als hätte sein Autor diesen Kanzler kommen sehen
Faszination Kapitalismus: Dieses Buch der Stunde hilft, unsere Krisen zu verstehen
In spannend erzählten Kurzporträts stellt Wirtschaftswissenschaftler John Cassidy die größten Kritiker des Kapitalismus vor. Der funktioniert heute auch ohne Demokratie und Sozialstaat – siehe Russland und China
18.000 Dollar für eine „Roboter-Freundin“: So funktioniert das Geschäft mit der Einsamkeit
Mit hyperrealistischen Androiden will UBTECH gegen Einsamkeit vorgehen. Aber ist dies wirklich die Zukunft der menschlichen Interaktion oder verkauft uns der Kapitalismus bloß wieder die Lösung für ein Problem, das er selbst geschaffen hat?
„Mit einem Hammer den Schädel einschlagen“: So nah kommt dieser Roman dem Schlachthaus
Im Laufe seines Lebens isst ein Deutscher im Schnitt 950 Hühner, 50 Schweine und vier Rinder. „Ochsenkopf“ von Manik Sarkar erzählt von einem Metzger, der sein Handwerk perfekt beherrscht. Was denkt er darüber, dass Tiere zur Ware wurden?
Simon David Dreßler kritisiert grünes Männermanifest: „Coole Männer sind Sozialisten“
Mit einem „Männermanifest“ wollten 13 Grüne junge Wähler zurückgewinnen – parteiintern hagelte es Kritik. Der Politfluencer Simon David Dreßler nutzt selbst Fitnessstudio-Bilder für seinen Content. Was hält er von dem Pamphlet? Ein Gespräch
Der Fall Jens Spahn offenbart eine lange verschwiegene Wahrheit über Leihmutterschaft
Kaum eine Frage spaltet Feministinnen so sehr: Ist Leihmutterschaft Selbstbestimmung – oder Ausbeutung im Deckmantel der Freiheit? Auch Jens Spahn ließ sein Kind gegen Bezahlung austragen. Hat er den weiblichen Körper zur Ware gemacht?
Steht Kubas Sozialismus vor dem Aus? Warum diese Frage deutsche Linke ins Schwitzen bringt
Ohne Strom und Gas kämpft Kuba ums Überleben. Die USA warten ab. Der mögliche Fall der kubanischen Revolution könnte die deutsche Linke zur kritischen Auseinandersetzung mit ihrer Rolle in der Geschichte zwingen
Erst Musk, jetzt Bezos: Haben die Milliardäre einen Geheimplan, sich das All aufzuteilen?
Erst kürzlich warnten Forscher vor 500-mal stärkeren Klimaschäden durch Elon Musks Satelliten-Flotte. Jetzt zieht Jeff Bezos nach – und macht den Orbit zum Schlachtfeld ums letzte globale Gemeingut. Kann diesen Wettlauf noch jemand stoppen?
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