Migration
Die Gründe für Migration sind so zahlreich wie die Menschen, die sich dafür entscheiden, ihre Heimat zu verlassen. Migration wird politisch kontrovers diskutiert, von Vorteilen für die Wirtschaft bis zu rassistischen Ressentiments. Hier finden Sie Erfahrungsberichte, Hintergründe und Analysen zu den gesellschaftlichen Auswirkungen
Main articles
Auswanderungswelle erfasst Israel: Droht der zionistische Traum zu zerbrechen?
Neben israelischen Palästinensern sind es vor allem aschkenasische Juden aus der Mittelschicht, die Israel verlassen. Das stößt bei denen, die bleiben, auf harsche Kritik – von links und rechts
Gedenken an Hanau: Wir müssen die politische Verschiebung nach rechts klar benennen
Der Anschlag von Hanau hat strukturellen Rassismus sichtbar gemacht wie selten zuvor. Doch sechs Jahre später zeigt sich: Die damaligen Einsichten waren fragil. Ein Blick auf Verleugnung und Vertrauensbrüche in Zeiten des Rechtsrucks
Jana Hensel bei Markus Lanz: „Der Osten hat kein Migrationsproblem“
Die Autorin Jana Hensel und der CDU-Politiker Sepp Müller aus Sachsen-Anhalt waren zu Gast bei Markus Lanz. Gute Sendung: Niemand wurde beleidigt und Ostdeutsche sprachen über Ostdeutschland
Spanien gegen EU-Trend: Eine halbe Million Migranten erhalten legalen Aufenthaltsstatus
Die Regierung von Premier Pedro Sánchez will mit der „Regularisierung“ Wirtschaftswachstum und sozialen Zusammenhalt fördern. Bei den rechten Parteien sorgt das für Unmut und Protest, in den sozialen Medien für Diffamierung und Hetze
Sabine Nuss: „Eine Vermögenssteuer verteilt den Reichtum an die Arbeiter zurück“
Die rot-schwarze Regierung zeigt jeden Tag, dass man die AfD nicht damit kleinkriegt, die Grenzen dichtzumachen und den Sozialstaat abzubauen. Was aber hilft? Und was ist „antifaschistische Wirtschaftspolitik“?
Migranten am Ärmelkanal: Im Winter schaut erst recht niemand so genau hin
Zehn Jahre nach der Räumung des „Jungle“ von Calais stecken Migranten aus Afrika und Mittelasien weiter in der Klemme zwischen Grenzern, Schleusern und britischen „Patrioten“
Westlicher Vorposten im Osten: Polen bereitet sich auf den Ernstfall vor
Schützengräben ausheben, Grenzmauern bauen, Überlebenstraining absolvieren, Migration verhindern. Das Land schottet sich gegen Russland ab wie noch nie seit Ende das Kalten Krieges, auch wenn viele das für übertrieben halten
Diese zwei Israelis haben den Altneuland-Verlag gegründet: „Hebräisch gehört zu Berlin!“
Dory Manor und Moshe Sakal haben einen Verlag für hebräische Literatur gegründet – ausgerechnet in Deutschland. Das hat es seit den 1940ern nicht mehr gegeben. Warum die zwei darin eine Art Exilregierung für die israelische Kulturwelt sehen
Feminismus für linke Männer: Liebe ist politisch!
Was ist mit linken Männern los? Sie predigen Gleichheit für alle, aber nur solange sie sich nicht an die eigene Nase fassen müssen. Das Patriarchat bekämpft man nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch. Und zwar zuerst in Beziehungen
84 Prozent der Kids in Offenbach haben Migrationshintergrund: Wie lebt es sich hier?
Durch die Haftbefehl-Doku erhielt Offenbach traurige Berühmtheit. Als der Rapper dort groß wurde, stürzte die Kommune gerade ab. Wie sieht es heute in Offenbach aus, die die viertsicherste Stadt in Deutschland ist?
Slavoj Žižek: Trumps Sicherheitsstrategie ist ein Manifest zivilisatorischer Auslöschung
Donald Trumps Nationale Sicherheitsstrategie liest sich teils wie ein grotesker neu-rechter Gesinnungsaufsatz. Es strotzt vor Obsessionen und Inkonsequenzen. In anderen Teilen ist das Papier aber beängstigend konkret. Eine Reflexion
Stanišić: „Wir brauchen Literatur, aber noch mehr brauchen wir engagierte Menschen“
Der Schriftsteller Saša Stanišić spricht darüber, wie es ihm gelingt, sich aus Ohnmachtsgefühlen herauszuholen – und über eine Literatur, die sich engagiert und versucht, den Menschen zu verbessern
Anruf aus der Todeszelle: „Ich werde am Dienstag hingerichtet“
In Saudi-Arabien werden Hinrichtungen geheim durchgeführt. Hunderte Ausländer sind betroffen. Ihre Familien berichten von Folter und erzwungenen Geständnissen. Sie werden vermutlich enthauptet. Es gibt keine Begräbnisse, nur Todesurkunden
Forscher zu Stadtbild-Debatte: „Merz’ Rhetorik kann den Weg für rassistische Gewalt ebnen“
Friedrich Merz spricht vom „Stadtbild“ – und knüpft damit an rechte Diskurse an, in denen Migration als Bedrohung und Ordnungspolitik als Rettung erscheint. Das Autorenkollektiv Terra-R erklärt, warum solche Vorstellungen gefährlich sind
Spahn statt Wadephul als Außenminister? Friedrich Merz hat ein Problem
Rechte Medien stürzen sich auf Johann Wadephul, die SPD stellt sich hinter den CDU-Außenminister: Nach dessen Äußerungen zu Syrien rumort es in der Union heftig – doch eine Kabinettsumbildung würde Friedrich Merz in neue Bedrängnis bringen
Lesen gegen den Winterblues: Die schönste Jahreszeit, um seinen Geist zu nähren
Noch ist Spätherbst, aber der Winter klopft an. Im kühlen Dezember sind Bücher die besten Begleiter. Diese fünf Werke bieten tiefgehende Analysen, die weit über den Alltag hinaus neue Perspektiven eröffnen
Verändertes Stadtbild in Ostdeutschland: Die neue Gemeinschaft als Hoffnung
Wo einst Entwertung und Rückzug herrschten, bringen neue Gesichter Bewegung. Migration verändert im Osten nicht nur das Straßenbild – sie kann auch eingefrorene Orte wieder öffnen. Wenn man den Wandel nicht fürchtet, sondern gestaltet
Friedrich Merz auf Abwegen: In der CDU wachsen Frust und Ärger über den Rechtskurs
Friedrich Merz bedient immer wieder die Themen der AfD – auch in ihrer Rhetorik. Die „Stadtbild“-Äußerung war ein besonderer Leckerbissen für rechtspopulistische Feinschmecker. Doch einigen Konservativen dämmert es inzwischen
Friedrich Merz versagt: Was hinter dem Stadtbild-Ablenkungsmanöver steckt
Friedrich Merz versagt auf allen Politikfeldern, also fängt er mit dem „Stadtbild“ eine kulturkämpferische Debatte an. Das tat er schon häufiger: Kleine Erinnerung an manch früheres Ablenkungsmanöver
Hanau-Überlebender: „Menschen starben, weil sie dem Täter nicht ins Stadtbild passten“
Said Etris Hashemi fühlt sich von Friedrich Merz angesprochen: als unerwünscht, als Gefahr. Als Überlebender des Terroranschlags in Hanau 2020 hört er genau zu, wenn über Menschen gesprochen wird, die angeblich nicht ins Stadtbild passen
Merz’ rassistische Denke: Der gefährliche Psycho-Mechanismus hinter dem Stadtbild
Merz nennt Menschen, die aussehen als hätten sie keinen Aufenthaltstitel, ein „Problem im Stadtbild”. Die Dynamik, die hinter diesem Denken steht, hat Klaus Theweleit einmal als faschistoid analysiert
CDU'ler kritisiert Merz: „Die Migration- und Bürgergeld-Debatten gleiten ins Absurde ab“
Ob „Stadtbild“-Zitat oder falsche Versprechen beim Bürgergeld: Dennis Radtke, Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, kritisiert die Agenda von Friedrich Merz: „Wir müssen endlich die Sorgen der arbeitenden Bevölkerung in den Mittelpunkt stellen“
Rassismus im Kanzleramt: Wie Friedrich Merz auf AfD macht
Was einst ein Tabubruch der AfD war, kommt heute aus dem Mund des Kanzlers: Friedrich Merz spricht über das „Stadtbild“ – und reproduziert damit rassistische Erzählungen. Über die Grenzverwischung zwischen Regierung und radikaler Rechter
Stadtbild-Debatte: Wer hat Angst vor Vielfalt?
Friedrich Merz sieht „das Problem noch im Stadtbild“. Damit meint der Kanzler Migration. Dass die Ankunftszahlen von Asylsuchenden rückläufig sind: geschenkt. Was steckt hinter der deutschen Angst vor „Anderen“?
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