Nahostkonflikt
Der Nahostkonflikt in der Region Palästina begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwischen Juden und Arabern und dauert bis heute an
Deutsche Staatsräson: Welches Israel ist gemeint?
Der kritiklose Schulterschluss mit mutmaßlichen israelischen Kriegsverbrechern kostet Deutschland Ansehen wie Einfluss im Globalen Süden. Eher früher als später ist auch mit wirtschaftliche Folgen zu rechnen
Rassistische Polizeigewalt auf propalästinensischen Demos: Wo bleibt der Aufschrei?
Auf Demonstrationen gegen den Gaza-Krieg kommt es zu exzessiver Polizeigewalt, Videos darüber kursieren in den sozialen Medien. Menschenrechtlerinnen fordern unabhängige Untersuchungen, doch die gesellschaftliche Debatte bleibt aus
„Diese Videos der Geiseln sind für die Hamas Teil ihrer Kriegsführung“
Sollte man die Geiselvideos der Hamas zeigen und verbreiten? Filmwissenschaftler Tobias Ebbrecht-Hartmann, der an der Hebräischen Universität Jerusalem lehrt, erläutert die Medienstrategie der Hamas
Diese Wahl wird woanders entschieden, nicht im Fernsehstudio
Die TV-Debatte Harris/Trump hilft nicht unbedingt weiter bei der Antwort auf die Frage, wer Anfang November die Präsidentenwahl gewinnt. Verloren hat das Duell vor der Kamera keiner der beiden Kontrahenten
Eine Jerusalemer Tragödie: Nathan Thrall über „empörende Ungerechtigkeit“ in Nahost
Für sein erzählendes Sachbuch „Ein Tag im Leben von Abed Salama“ erhielt Nathan Thrall den Pulitzer-Preis, nun liegt es auf Deutsch vor. Ein Gespräch über emotionales Nachempfinden, Verantwortung und systemisches Unrecht in Israel/Palästina
Südlibanon: Vermutlich sind sogar die Vögel durch den Beschuss gestorben
Libanesische Orte an der Grenze zu Israel sind verwaist, vielfach in Schutt und Asche gelegt. Die einstigen Bewohner wurden zu Vertriebenen im eigenen Land, das nicht die Ressourcen hat, sie menschenwürdig unterzubringen und zu versorgen
Gaza: Netanjahus Wille zum Krieg opfert die eigenen Leute
Der Generalstreik in Israel und die Demonstrationen am Wochenende waren ein klares Misstrauensvotum gegen eine rechtsextreme Regierung. Deren destruktive Rolle bei den indirekten Verhandlungen verhindert, dass Geiseln gerettet werden
Israel: Generalstreik fordert nach dem Tod von sechs Geiseln Deal mit der Hamas
Zehntausende gehen nach dem Tod von sechs Geiseln auf die Straße. Die Wut auf Benjamin Netanjahu wächst und könnte die Regierung instabil werden lassen
Mediale Berichterstattung: Was heißt „Palästinenserstaat“?
Die Verantwortung von Medienhäusern ist immens. Aktuell werden vor allem im deutschen Diskurs über Palästina Doppelstandards transportiert. Journalist Manuel Biallas über die Notwendigkeit der Überprüfung von Sprache
„Willkommen in der Hölle“: Israel foltert und tötet Palästinenser in Gefängnislager
Die israelische Organisation B’Tselem berichtet in einem aktuellen Report über tödliche Folter in einem Internierungslager für Palästinenser aus Gaza und der Westbank. 60 Gefangene sind darin gestorben, 9.000 interniert
Der IS nutzt den Gaza-Krieg aus: Der Anschlag von Solingen war nur eine Frage der Zeit
Das Attentat vom 23. August in Solingen als „Terror gegen uns alle“ zu definieren, greift zu kurz. Das Geschehen muss vor dem Hintergrund des Terrorkriegs Israels gegen Gaza gesehen werden. Der IS nutzt diesen Konflikt aus
Gaza-Verhandlungen sind fragwürdig, solange sie zu keinem Abzug Israels führen
Benjamin Netanjahu hat bei US-Außenminister Blinken die Zustimmung zum Philadelphi-Korridor zwischen Ägypten und Gaza erwirkt. Damit soll eine Präsenz der israelischen Armee festgeschrieben werden. Friedensfördernd ist das nicht
Eine Choreographie der Zuversicht beherrscht den Konvent der Demokraten
Viel Hoffnung kursiert in Chicago. Natürlich durch Kamala Harris, aber auch Noch-Präsident Joe Biden. Bei seinem Aufritt gleich zum Auftakt wird „We love Joe!“ skandiert, als sei nichts gewesen. Manche Delegierte sind zu Tränen gerührt
Nahost-Krieg: Warum Israel einen zur Verzweiflung treiben kann
Juden in Israel zerstreiten sich über der Nahostfrage. Unser Autor fühlt sich erinnert an die NS-Zeit. Macht er sich mitschuldig, wenn er bleibt? Und jüdische Rassisten bewirtet? Bericht aus dem Inneren eines gespaltenen Staates
Gaza: Die Müttersterblichkeit ist dreimal so hoch wie vor dem Krieg
Beschossen und oft ohne ärztliche Hilfe bringen Palästinenserinnen ihre Babys meist in kochend heißen Zelten zur Welt. Ärztliche Hilfe ist nicht nur während, sondern auch nach der Schwangerschaft für Mütter und ihre Kinder die Ausnahme
Israel: Wie weit geht die „deutsche Staatsräson“?
Der Begriff der „deutschen Staatsräson“ hat Hochkonjunktur. Dabei sollte in der aktuellen Situation nicht ausgeblendet werden, dass es angesichts der israelischen Kriegsführung in Gaza keine Wertebasis mit der Regierung Netanjahus gibt
Hadar Galron über Theater in Israel: „Beruhigungsmittel? Reicht nicht“
Welche Rolle spielt das Theater in einem Land im Krieg? Die israelische Regisseurin und Autorin Hadar Galron schreibt und schreibt seit dem 7. Oktober 2023 – und immer geht es um „die Situation“
Nahost: Kanzler Scholz setzt neuen Akzent in der Israel-Politik
Ein militärischer Konflikt mit dem Iran und der mit ihm verbündeten „Achse des Widerstands“ wäre für Europa ähnlich gravierend wie der Krieg in der Ukraine. Das lässt auch Olaf Scholz nicht unberührt
Teheran kann sich keinen Krieg um die eigene Existenz leisten
Der Iran droht seit der Ermordung des Hamas-Führers Ismail Haniyeh Israel mit militärischer Vergeltung. Doch das könnte das Überleben der Islamischen Republik gefährden
Nahost: Niemand braucht die Horrorszenarien eines Krieges, von Premier Netanjahu abgesehen
Eine Eskalation zwischen Iran und der Hisbollah sowie Israel würde die Friedensaussichten für den Gazastreifen nachhaltig zerstören. Eine Vertreibung der Bevölkerung wird so immer wahrscheinlicher
Iran/Israel: In Deutschland macht man sich keinen Begriff von der Brisanz der Lage
Russland, China und andere Staaten im Nahen Osten werden nicht tatenlos zusehen, wenn mit dem Iran ein Partner bzw. Energielieferant angegriffen wird. Und doch wird in Deutschland darüber schwadroniert, ob man militärisch eingreifen müsse
„Deutsche entscheiden, wer gute und wer schlechte Juden sind? Das ist antisemitisch“
Die jüdische Politologin Emilia Roig äußert sich in der Debatte um den Gaza-Krieg explizit antizionistisch – und wird dafür kritisiert. Das sei Antisemitismus, sagt Roig: Deutschland wolle die Definitionsmacht über das Jüdischsein behalten
Die Hölle von Gaza: Netanjahu kann diesen Krieg so lange und so hart führen, wie er will
Die israelische Regierung hat die Schlacht um die Legitimität des Gaza-Krieges längst verloren. Deshalb sind alle Gerichtsentscheide und Versuche der USA oder anderer Partner wirkungslos
Netanjahus „Alles oder Nichts“ gegenüber der Hisbollah ist selbstmörderisch
Zwischen den schiitischen Bevölkerungen des Libanon, des Iran und Irak sowie Syriens hat sich eine antiwestliche Achse des Widerstandes formiert. Vernichtende Schläge gegen die Hisbollah würden sie mobilisieren