Nationalsozialismus
Main articles
„BMW hat sich KZ-Häftlinge von der SS geliehen“: Historiker über deutsche NS-Profiteure
Familien wie Quandt, Porsche-Piëch und Flick zählen bis heute zu den reichsten Deutschlands. Historiker David de Jong zeigt: Ihr Reichtum entstand durch Enteignung jüdischer Unternehmer und Zwangsarbeit in KZ-Außenlagern. Ein Gespräch
Roman „Weltzeituhr“ von Helga Kurzchalia: Zwischen Drill und Seele in der DDR
Ein zartes und kritisches Buch über das Leben in der DDR? Helga Kurzchalias unpolemische Beobachtungen
Ausstellung „Wo ich wohne“ im Haus am Waldsee: Gute und böse Geister
Das Haus am Waldsee in Berlin zeigt seit 80 Jahren zeitgenössische Kunst. Die Jubiläumsausstellung ist auch ein Gang durch die bewegte Geschichte der Villa
Ilko-Sascha Kowalczuk: „Ja, ich verachte AfD-Wähler“
Ilko-Sascha Kowalczuk zählt sich zur Champions League der im Osten Meistgehassten. Nun hat er ein neues Buch geschrieben: „Faschismus ist keine Meinung“. Warum geht er darin erneut mit seinen Landsleuten so hart ins Gericht? Ein Gespräch
Kann Kirche aus den 1930ern lernen? Die Antwort wird der AfD nicht gefallen
Im Februar 2024 erklärten katholische Bischöfe die AfD für unwählbar. Genau das taten sie schon 1931 – bevor sie später vor Hitler einknickten. Nora Bossong zeigt: Im Umgang mit Rechtsextremen hat die Kirche bis heute zu wenig dazugelernt
Unsere Sachbuchempfehlungen: Und eine starke Frau, die sich in Ernst Jünger verliebte
Prof. Erhard Schütz stellt neue Bücher zu Heinrich Heine, Ernst Jünger und schreibenden Journalisten vor. Und man erfährt, warum sich unsere Zukunft auf dem Lande entscheidet
Warum wählen Arbeiter rechts? Philip Manow entlarvt den Denkfehler der Eliten
Philip Manow rechnet in „Spaltungslinien“ ab: Die Wahlentscheidung von Arbeitern ist nicht dumm – sie wird nur von denen für falsch erklärt, die selbst am meisten von offenen Grenzen profitieren. Warum die AfD dadurch noch stärker wird
NSDAP-Mitgliederkartei: Warum das Nazi-Tool den Osten ins Mark trifft
Millionen Ostdeutsche gehörten NS-Organisationen an – doch die DDR erklärte sich zur nazifreien Zone. Die digitale NSDAP-Kartei zerstört dieses Illusionsgebäude. Erlebt Deutschland gerade seine überfällige Stunde der Wahrheit?
Nach der NSDAP-Mitgliederkartei sollten diese 3 Archive als nächstes online gehen
Mehr als eine Million Menschen haben die Datenbanken über NSDAP‑Mitglieder bereits genutzt. Für ein Erinnern nach der Ära der Zeitzeugen ist das enorm wertvoll. 3 Vorschläge, welche Archive noch online für alle zugänglich sein sollten
Wer in der NSDAP-Mitgliederkartei seinen Opi findet, kann die Wahrheit trotzdem leugnen
Seit der Online-Öffnung der NSDAP-Mitgliedskartei suchen viele Deutsche dort nach ihren Vorfahren. Doch was kann die Privat-Recherche in Zeiten der AfD bewirken? „Wie hätte ich mich damals verhalten?“ ist jedenfalls die falsche Frage
„In Weimar bediente die jüdische Wirtin Nazis, während Hitler antisemitische Reden hielt“
Katja Hoyer wurde mit „Diesseits der Mauer“ über den DDR-Alltag bekannt. Nun widmet sich die Historikerin Weimar: Sie taucht in „Glanz und Grauen der deutschen Geschichte“ der 1920er ein – aus Weimarer Einwohner-Perspektive. Ein Interview
Serie über Tagebücher von Etty Hillesum: Mensch werden und bleiben
Der israelische Serienschöpfer Hagai Levi hat die Tagebücher der Amsterdamer Jüdin Etty Hillesum zu einer Miniserie über ihre letzten Lebensjahre adaptiert
Kürzungen bei „Demokratie leben“: Warum Initiativen im Osten vor dem Aus stehen
200 Initiativen verlieren vorzeitig ihre Finanzierung. In strukturschwachen Regionen in Ostdeutschland droht damit ein Rückschlag für demokratisches Engagement – und eine Stärkung rechtsextremer Kräfte
Russell Crowe als Göring: „Nürnberg“ erzählt, wie es zu den Nürnberger Prozessen kam
James Vanderbilts neueste Verfilmung zu den Nürnberger Prozessen ist altmodisch – vielleicht aus Absicht. Wie virulent die Nazi-Prozesse heute noch sind, zeigte sich jüngst in der Debatte um eine Forderung von Friedrich Küppersbusch
Hitler & der Nahostkonflikt: „Nie wieder“ muss mehr sein als „Seid nett zueinander“
Es war nie leicht, das Nazireich sinnvoll in der Schule zu behandeln. Der Nahostkrieg und der Aufstieg der Rechten machen es noch komplexer. Ein Geschichtslehrer erklärt, warum Betroffenheitspädagogik nichts bringt
Sachsen-Anhalt als Labor für den Umbruch: Wie die AfD den Systemwechsel probt
Zwischen „Remigration“ und völkischer Familienpolitik: In Sachsen-Anhalt gilt die AfD als gesichert rechtsextrem. Beim Parteitag in Magdeburg wurde deutlich: Die AfD will nicht nur regieren, sondern den Staat umbauen
Berlin 1931: Der Anwalt Hans Litten treibt Hitler zum „Legalitätseid“
Als Zeuge im Edenpalast-Prozess erklärt der NS-Führer Adolf Hitler, sich nur legaler Mittel bedienen zu wollen, um die Macht zu erringen. Hans Litten entlarvt das als „Urlüge“ eines künftigen Diktators
Psychospiele in der Ägäis: John Fowles’ Roman „Magus“ und die dunkle Seite der Hippie-Ära
John Fowles’ Roman „Magus“ war lange vergriffen, nun liegt sein Klassiker der Gegenkultur in neuer Übersetzung vor. Wie gut ist dieser Bestseller von 1965 um Intrigen auf einer griechischen Insel gealtert?
Menschenfeindlich? So lebt es sich wirklich in einer Bauhaus-Siedlung
Die AfD hetzt in Sachsen-Anhalt gegen das Bauhaus und bezeichnet es als „menschenfeindlich“. Was aber sagen diejenigen, die darin wohnen? Unser Autor besuchte die Bauhaus-Siedlung Dessau-Törten und stieß auf offene Türen
War Karajan während der Nazi-Zeit nur ein Mitläufer oder doch des Teufels Dirigent?
Michael Wolffsohn spricht in seinem Buch „Genie und Wissen“ Herbert von Karajan von einigen NS-Vorwürfen frei. Dieses Urteil sorgt für viel Kritik und ist zugleich ein beängstigender Kommentar über die Entwicklungen unserer Gegenwart
Zwischen Widerstand und Social Media: „Die Buchhandlung der Exilanten“ in Paris
Die legendäre Buchhandlung Shakespeare and Company ist heute ein Hit auf Instagram und bei Touristen. Uwe Neumahr erzählt in seinem Buch „Die Buchhandlung der Exilanten“ von diesem Ort – aber auch von Emigration, Vichy-Regime und der Boheme
Kreuzzug gegen die Sowjetunion: Die Kirchen im Dienst des NS-Staats
Beim Feldzug im Osten stehen nach dem 22. Juni 1941 die Kirchen mit ihren Militärseelsorgern nicht abseits. Anti-Bolschewismus und Burgfrieden mit dem NS-Regime haben den Segen des Papstes und sind zuverlässige Wegweiser
Ich war ihr Nazi: Ein Rückblick auf die „Antideutschen“ aus Sicht ihres Hauptfeinds
Um die Wende las Gerhard Hanloser Adorno und rief „Nie wieder Deutschland“. Dann kritisierte er die „Antideutschen“ und wurde zu deren Hassfigur. Wie sich diese Strömung zusammensetzte – und welche Rolle die Stadt Freiburg dabei spielte
Technofaschismus: Was Hannah Arendt und Gilles Deleuze mit Elon Musk verbindet
Technologie soll herrschen, nicht der Mensch: In der US-amerikanischen Rechten um Elon Musk regiert die Philosophie des Technofaschismus. Auch linke Denker spielen darin eine Rolle. Kurze Einführung anhand eines Staubsauger-Roboters
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