Nationalsozialismus
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Warum wählen Arbeiter rechts? Philip Manow entlarvt den Denkfehler der Eliten
Philip Manow rechnet in „Spaltungslinien“ ab: Die Wahlentscheidung von Arbeitern ist nicht dumm – sie wird nur von denen für falsch erklärt, die selbst am meisten von offenen Grenzen profitieren. Warum die AfD dadurch noch stärker wird
NSDAP-Mitgliederkartei: Warum das Nazi-Tool den Osten ins Mark trifft
Millionen Ostdeutsche gehörten NS-Organisationen an – doch die DDR erklärte sich zur nazifreien Zone. Die digitale NSDAP-Kartei zerstört dieses Illusionsgebäude. Erlebt Deutschland gerade seine überfällige Stunde der Wahrheit?
Nach der NSDAP-Mitgliederkartei sollten diese 3 Archive als nächstes online gehen
Mehr als eine Million Menschen haben die Datenbanken über NSDAP‑Mitglieder bereits genutzt. Für ein Erinnern nach der Ära der Zeitzeugen ist das enorm wertvoll. 3 Vorschläge, welche Archive noch online für alle zugänglich sein sollten
Wer in der NSDAP-Mitgliederkartei seinen Opi findet, kann die Wahrheit trotzdem leugnen
Seit der Online-Öffnung der NSDAP-Mitgliedskartei suchen viele Deutsche dort nach ihren Vorfahren. Doch was kann die Privat-Recherche in Zeiten der AfD bewirken? „Wie hätte ich mich damals verhalten?“ ist jedenfalls die falsche Frage
„In Weimar bediente die jüdische Wirtin Nazis, während Hitler antisemitische Reden hielt“
Katja Hoyer wurde mit „Diesseits der Mauer“ über den DDR-Alltag bekannt. Nun widmet sich die Historikerin Weimar: Sie taucht in „Glanz und Grauen der deutschen Geschichte“ der 1920er ein – aus Weimarer Einwohner-Perspektive. Ein Interview
Serie über Tagebücher von Etty Hillesum: Mensch werden und bleiben
Der israelische Serienschöpfer Hagai Levi hat die Tagebücher der Amsterdamer Jüdin Etty Hillesum zu einer Miniserie über ihre letzten Lebensjahre adaptiert
Kürzungen bei „Demokratie leben“: Warum Initiativen im Osten vor dem Aus stehen
200 Initiativen verlieren vorzeitig ihre Finanzierung. In strukturschwachen Regionen in Ostdeutschland droht damit ein Rückschlag für demokratisches Engagement – und eine Stärkung rechtsextremer Kräfte
Russell Crowe als Göring: „Nürnberg“ erzählt, wie es zu den Nürnberger Prozessen kam
James Vanderbilts neueste Verfilmung zu den Nürnberger Prozessen ist altmodisch – vielleicht aus Absicht. Wie virulent die Nazi-Prozesse heute noch sind, zeigte sich jüngst in der Debatte um eine Forderung von Friedrich Küppersbusch
Hitler & der Nahostkonflikt: „Nie wieder“ muss mehr sein als „Seid nett zueinander“
Es war nie leicht, das Nazireich sinnvoll in der Schule zu behandeln. Der Nahostkrieg und der Aufstieg der Rechten machen es noch komplexer. Ein Geschichtslehrer erklärt, warum Betroffenheitspädagogik nichts bringt
Sachsen-Anhalt als Labor für den Umbruch: Wie die AfD den Systemwechsel probt
Zwischen „Remigration“ und völkischer Familienpolitik: In Sachsen-Anhalt gilt die AfD als gesichert rechtsextrem. Beim Parteitag in Magdeburg wurde deutlich: Die AfD will nicht nur regieren, sondern den Staat umbauen
Berlin 1931: Der Anwalt Hans Litten treibt Hitler zum „Legalitätseid“
Als Zeuge im Edenpalast-Prozess erklärt der NS-Führer Adolf Hitler, sich nur legaler Mittel bedienen zu wollen, um die Macht zu erringen. Hans Litten entlarvt das als „Urlüge“ eines künftigen Diktators
Psychospiele in der Ägäis: John Fowles’ Roman „Magus“ und die dunkle Seite der Hippie-Ära
John Fowles’ Roman „Magus“ war lange vergriffen, nun liegt sein Klassiker der Gegenkultur in neuer Übersetzung vor. Wie gut ist dieser Bestseller von 1965 um Intrigen auf einer griechischen Insel gealtert?
Menschenfeindlich? So lebt es sich wirklich in einer Bauhaus-Siedlung
Die AfD hetzt in Sachsen-Anhalt gegen das Bauhaus und bezeichnet es als „menschenfeindlich“. Was aber sagen diejenigen, die darin wohnen? Unser Autor besuchte die Bauhaus-Siedlung Dessau-Törten und stieß auf offene Türen
War Karajan während der Nazi-Zeit nur ein Mitläufer oder doch des Teufels Dirigent?
Michael Wolffsohn spricht in seinem Buch „Genie und Wissen“ Herbert von Karajan von einigen NS-Vorwürfen frei. Dieses Urteil sorgt für viel Kritik und ist zugleich ein beängstigender Kommentar über die Entwicklungen unserer Gegenwart
Zwischen Widerstand und Social Media: „Die Buchhandlung der Exilanten“ in Paris
Die legendäre Buchhandlung Shakespeare and Company ist heute ein Hit auf Instagram und bei Touristen. Uwe Neumahr erzählt in seinem Buch „Die Buchhandlung der Exilanten“ von diesem Ort – aber auch von Emigration, Vichy-Regime und der Boheme
Kreuzzug gegen die Sowjetunion: Die Kirchen im Dienst des NS-Staats
Beim Feldzug im Osten stehen nach dem 22. Juni 1941 die Kirchen mit ihren Militärseelsorgern nicht abseits. Anti-Bolschewismus und Burgfrieden mit dem NS-Regime haben den Segen des Papstes und sind zuverlässige Wegweiser
Ich war ihr Nazi: Ein Rückblick auf die „Antideutschen“ aus Sicht ihres Hauptfeinds
Um die Wende las Gerhard Hanloser Adorno und rief „Nie wieder Deutschland“. Dann kritisierte er die „Antideutschen“ und wurde zu deren Hassfigur. Wie sich diese Strömung zusammensetzte – und welche Rolle die Stadt Freiburg dabei spielte
Technofaschismus: Was Hannah Arendt und Gilles Deleuze mit Elon Musk verbindet
Technologie soll herrschen, nicht der Mensch: In der US-amerikanischen Rechten um Elon Musk regiert die Philosophie des Technofaschismus. Auch linke Denker spielen darin eine Rolle. Kurze Einführung anhand eines Staubsauger-Roboters
Hoch hinaus für Hitler? Die Fliegerinnen von Rangsdorf und ihre Geschichte
Vom Kunstflug zur Kriegsmaschine: In Rangsdorf südlich von Berlin starteten Karrieren berühmter Pilotinnen. Was als sportliche Emanzipation begann, mündete bald in NS-Verstrickung. Ein Kunstprojekt nähert sich nun dem Thema – mit Lücken
Endlich Freitag: Eis in Berlin, Engel in Italien, Hip-Hop im Iran
In Berlin rutschen wir über vereiste Gehwege und fragen uns, wer dafür verantwortlich ist und in Italien wird ein Engelsbildnis entdeckt, das ausgerechnet Giorgia-Meloni zum verwechseln ähnlich sieht. Der „Freitag“-Blick auf den Tag
Sie musste ihre Prosa vor den Nazis verstecken: Die Wiederentdeckung von Maria Lazar
Gelebte Literaturarchäologie: Ein Wiener Verlag macht die vergessene, jüdische Schriftstellerin Maria Lazar zur Schlüsselfigur seines Programms. Ihre wiederentdeckten Kurzgeschichten zeigen das ganze Können dieser großen Erzählerin
Gedenken an Menschen mit Behinderung als Opfer des NS: Es hat so elend lang gedauert
Menschen haben den Nationalsozialismus erforscht und sich engagiert, damit Gedenktage wie der 27. Januar keine leeren Rituale sind. Bei Euthanasie und sozialer Ausgrenzung war das ein besonders langer Kampf – der heute zur Disposition steht
Erinnert der Mantel des ICE-Kommandanten Gregory Bovino an die SS?
Der hochrangige ICE-Kommandant Gregory Bovino zeigt sich im Winter in einem Mantel, der viele Kommentatoren an eine Nazi-Ästhetik erinnert. Die Diskussion beschränkt sich keineswegs nur auf Deutschland
Wer hat sich bei Israels Gründung vorstellen können, dass eines Tages Faschisten regieren?
80 Jahre haben wir das „Nie wieder Auschwitz!“ in der Schule gelernt. Doch machte das Bestehen auf die Singularität des Holocausts Faschisten auch ein leichtes Spiel. Was daraus zu lernen ist
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