Ostdeutschland

Sie ist nach den Wahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg erneut entbrannt, die Debatte über die starke AfD in Ostdeutschland. Doch was ist eigentlich in Westdeutschland los? Warum kommt dort so gar nicht an, was hier im Osten diskutiert wird? Versuch einer Debatte auf Augenhöhe

Menschenmenge vor einem Gebäude mit DDR-Symbol. Banner mit Aufschrift

75 Jahre Grundgesetz: Was fehlt? Der Osten!

Bei den Feierlichkeiten zu 75 Jahren Grundgesetz wird offensichtlich: Wie kann Deutschland seine Zukunft gestalten, wenn es die Komplexität der eigenen Vergangenheit vergisst? Vor allem ein Satz würde da weiterhelfen

Frau mit Baby im Kinderwagen in Stadtkulisse mit Autos und Gebäuden.

Besser leben lernen – von „Migrantenmuttis“

Gut situierte Mütter kreisen gern um den Nachwuchs. Alles soll perfekt sein, von Schulranzen bis Pausenbrot bis Holzspielzeug. Wer dafür gar keine Zeit hat, hat eine Sorge weniger – und die Kinder mehr Raum für Eigenverantwortung

Ein Trabant als Blumenbeet mit einer Person, die Blumen gießt. Zwei Reh-Skulpturen stehen davor.

Rückkehr in den Osten: Der Wind hat sich gedreht

Sie war eine von Hunderttausenden gut ausgebildeten Frauen im Osten, die nach der Wende in den Westen gingen. Nun kehrt die Sozialarbeiterin Andrea Guth zurück in ihre Heimat, nach Teltow. Zusammen mit ihrer Tochter – und deren Kindern

Mickey-Maus-Ballon vor Ernst-Thälmann-Denkmal und Plattenbauten.

Wer die DDR in Wahrheit zerstörte

Als die DDR 1990 abgewickelt wurde, geschah dies nicht unter aktiver Beteiligung der westdeutschen Bevölkerung – wohl aber nach dem „Code des Kapitals“

Große Menschenmenge, einige tragen deutsche Fahnen und Schilder.

DIE ostdeutsche RUSSOPHILIE?

Seit 1989 wird der Osten analysiert und skeptisch beäugt. Neuestes Symptom: Die Ablehnung der Sanktionen gegen Putin als Ergebnis einer immer währenden, scheinbar allumfassende Russophilie. Aber ist es wirklich so einfach?

„Alles ist verschwunden!“

Als 1991 in Hoyerswerda Rassisten wüteten, blieb Grit Lemke stumm. Wieso? Jakob Augstein hat sie es verraten. Ein Gespräch

1989: Auf stille Weise fremd

Die Ausreisewelle Richtung Westen ist auch Ausdruck eines Generationenkonflikts, bei dem es in der späten DDR vorrangig um eine Kultur des Zusammenlebens geht

Er nennt mich Ospe

Ich bin in der DDR geboren, habe aber keine Erinnerung an sie. Geprägt hat das verschwundene Land mich trotzdem

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