Palästina (Region)
#metoo beim ICC: Klärt die Vorwürfe gegen Ankläger Khan, schützt das Genozid-Verfahren!
Dem Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, werden sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Er sagt, sie seien geklärt, was nicht stimmt. Das ist umso ärgerlicher, als es das Genozid-Verfahren gegen Israel belastet
Zwei Urteile, zwei Meinungen: „Jüdische Stimme“ erlebt Rückschlag gegen Verfassungsschutz
In Berlin hatte der Verein „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ juristisch gegen den Verfassungsschutz gewonnen. Nun aber entscheidet das Verwaltungsgericht Köln anders. Es geht auch um palästinensisches Widerstandsrecht
Israel, Gaza und die UN: Was Francesca Albanese so unverzichtbar und so unerträglich macht
Gerade mussten die USA ihre Sanktionen gegen Francesca Albanese aufheben: Warum die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete die polarisierendste Figur des Diskurses um Israel, Gaza und das Westjordanland ist
Foltervorwürfe gegen Israel: „New York Times“ verteidigt Kristof-Recherche gegen Netanjahu
Systematische Folter von Palästinensern und sexualisierte Übergriffe als Alltag in Israels Gefängnissen: Eine Recherche der „New York Times“ provoziert Drohungen von Premier Benjamin Netanjahu
Was hätte Adorno zu Gaza gesagt? Es ist weniger klar, als viele uns glauben machen wollen
Adorno, Horkheimer und die Frankfurter Schule stehen im Zentrum der intellektuellen Identität der Bundesrepublik. Die Feuilletons haben nun entschieden: Ihre Tradition sei mit der „Staatsräson“ voll vereinbar. Doch so einfach ist es nicht
Warum eine 21-jährige Klimaschützerin mit der „Global Sumud Flotilla“ gen Gaza segelt
Seit sie 14 ist, engagiert sie sich in der Klimabewegung, später bei Black Lives Matter: Jesse studiert in Amsterdam und will jetzt Hilfsgüter nach Gaza bringen. Gerade ist die „Global Sumud Flotilla“ von der Türkei aus wieder ausgelaufen
Nein, Herr Döpfner, wir sollten nicht „alle Zionisten werden“ – eine Rede-Kritik
Eine halbe Stunde hat der Springer-Chef vor dem Jewish World Congress in Genf zu Antisemitismus gesprochen. Die Rede war paradigmatisch für ein deutsches Geschichtsbewusstsein, das alles richtig machen will und es sich so sehr einfach macht
Was Art Spiegelmans „Maus“ über jüdische Stimmen in der deutschen Nahost-Debatte lehrt
Israel-kritische jüdische Positionen wie die „Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ zu bedrängen, ist falsch: Es gibt keine Warte, die richtige oder falsche Schlüsse aus der Shoah ziehen lässt. Das zeigt Art Spiegelmans „Maus“
Brief an Israels rechtsextremen Minister Itamar Ben-Gvir: Wir zwei mizrachischen Juden ...
Juden aus dem Nahen Osten und Nordafrika wurden in Israel lange diskriminiert. Wie der heutige Sicherheitsminister ist unser Autor Mizrachi. Er erinnert sich an ihre erste Begegnung – und schreibt hier an den Rechtsextremen Itamar Ben-Gvir
Attacke auf israelischen Rüstungskonzern: Und das war nur der Auftakt im „Ulm 5“-Prozess
Fünf Aktivist*innen verwüsten in Ulm die Büros eines israelischen Rüstungsunternehmens. Vor Gericht argumentiert ihre Verteidigung mit „Nothilfe“ im Angesicht eines Genozids. Die Anklage spricht dagegen von Antisemitismus und Antizionismus
Jüdischer Verein gewinnt gegen Verfassungsschutz: „Post-nazistischer Staat verfolgt uns“
Seit 2003 gibt es die „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“. Zuletzt stand der Verein im Verfassungsschutzbericht. Ein Interview mit dem Vorsitzenden Wieland Hoban über Palästina, Antisemitismus, Boykott – und seine Klage
Antizionismus-Debatte: Wofür steht die Linke?
Die Linke muss sich entscheiden: Wird sie zur antiisraelischen Klientelpartei oder zu einer gesellschaftlichen Kraft gegen den Rechtsruck – gegen Antisemitismus und Rassismus? Ein Appell von Monty Ott
Weimer, Berlinale und Palästina: Warum Deutschland keine politische Kunst kann
Wenn es in der Kultur politisch wird, dann meist so, dass man sich nicht wirklich streiten muss: Hat Kunstfreiheit nur mit Rechten wie Wolfram Weimer zu kämpfen? Oder wird an ihm nur sichtbar, wie wenig echte Kritik schon immer möglich war?
Nahost: Liebe Genossis, an dieser Frage haben sich Linke schon vor Jahrzehnten aufgerieben
Unser Autor war Mitglied bei den Jungdemokraten/Junge Linke. Auch dieser Verband zerbrach an der Palästina-Frage, selbst wenn noch nicht die Rede von einem „real existierenden Zionismus“ war
Antizionismus-Skandal um die Niedersachsen-Linke: Die Anatomie eines Eigentors
Kaum jemand bestreitet, dass Israels Rechtsregierung rassistische und militaristische Politik betreibt. Die Linke in Niedersachsen jedoch schafft es, sich aus eben diesem Befund einen Skandal zu basteln. Was ist daraus zu lernen?
Israel-Streit um Antizionismus: Die Linke gerät jetzt ins Visier des Verfassungsschutzes
Ein Antrag des Linken-Landesverbands von Heidi Reichinnek in Niedersachsen zu Israel hat den Parteiaustritt des Antisemitismus-Beauftragten Brandenburgs zur Folge – und zieht Kreise über Die Linke hinaus: Der Landesverfassungsschutz prüft
Nach dem Streit um die Berlinale: Wie politisch ist die Kunst?
Den Berlinale-Auftritt von Abdallah Alkhatib hält unser Autor für ebenso indiskutabel wie die Reaktion von Wolfram Weimer. Aufgabe der Kunst wäre es, Moral und Empathie gegen Freund/Feind-Konstruktionen zu verteidigen
Ali Tamim: Was passiert, wenn palästinensische Kinder in Deutschland über Palästina reden
Wir haben den preisgekrönten Regisseur Ali Tamim gebeten, uns eine Analyse über die Folgen der Palästina-Debatte auf der Berlinale zu schreiben. Er hat uns mit einem Gedicht geantwortet
Ich war ihr Nazi: Ein Rückblick auf die „Antideutschen“ aus Sicht ihres Hauptfeinds
Um die Wende las Gerhard Hanloser Adorno und rief „Nie wieder Deutschland“. Dann kritisierte er die „Antideutschen“ und wurde zu deren Hassfigur. Wie sich diese Strömung zusammensetzte – und welche Rolle die Stadt Freiburg dabei spielte
Israel, Palästina und Francesca Albanese: Wovon ein „absichtlich gekürztes Video“ ablenkt
Hat Francesca Albanese Israel als „gemeinsamen Feind der Menschheit“ bezeichnet? Die Linksfraktion kritisiert: Desinformation in Bezug auf die UN-Sonderberichterstatterin verdecke, womit sich Deutschland eigentlich beschäftigen sollte
Indische Autorin Arundhati Roy sagt wegen Wim-Wenders-Aussagen Berlinale-Besuch ab
Arundhati Roy kommt nicht, wie geplant, zur Berlinale. Die preisgekrönte indische Autorin ist „empört“ über die Aussage von Jurypräsident Wim Wenders, Filmemacher sollten unpolitisch bleiben
Iran-Flaggen auf Palästina-Demos: Wenn Lagerdenken die Linke spaltet
Sollte das iranische Regime verteidigt werden, weil es Palästina unterstützt? Immer wieder clashen in linken Debatten antiimperialistische Analysen mit Solidaritätsbewegungen. Was wir lernen, wenn wir dieses Lagerdenken überwinden
Antifa, Antideutsche und Migrantifa: Israel und die deutsche Linke in vier Etappen
Was war da neulich los in Leipzig, als Antifagruppen wegen Nahost aufeinander losgingen? Die Schärfe dieses linken Generationenkonflikts erschließt sich am besten geschichtlich: das Verhältnis der deutschen Linken zu Israel im Überblick
Naomi Klein: „Wie ich von den Surrealisten lernte, was Antifaschismus heute bedeutet“
Was bedeutet Widerstand? Naomi Klein befragt dafür die Surrealisten, die schon vor 100 Jahren nach der Antithese zum Faschismus suchten. Und danach, wie die Kraft des Rausches für die Revolution zu gewinnen wäre