Völkerrecht
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Friedensgutachten: 69 Prozent der Ukrainer wollen Frieden – warum hört ihnen niemand zu?
Kürzlich wurde das „Jahresgutachten der Friedensforscher“ vorgestellt, doch seinem Namen wird es nicht mehr gerecht. Nur 24 Prozent der Ukrainer plädieren fürs Weiterkämpfen. Warum ignorieren die Forscher, was die Bevölkerung längst weiß?
Friedensgutachten 2026: Konfliktforscher warnen vor „Warlords“ Putin, Trump und Netanjahu
Das Friedensgutachten 2026 legt den Finger in die Wunde unserer Gegenwart: Staatliche Akteure wie die USA oder Israel nutzen Krieg als gängiges Mittel zur Machtausübung – und bereichern sich auch noch daran. „Regelbasierte Ordnung“, adieu!
„Keine Beweise“: Hat Karim Khan über einen Genozid in Gaza gesagt, was „Bild“ behauptet?
Der Springer-Verlag schreibt, dass der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs Heikles zugegeben habe: Für einen Völkermord Israels in Gaza gebe es keine Beweise. Was Karim Khan im Interview mit Mehdi Hasan wirklich sagte
Warum heute weder die USA noch Russland mit Angriffskriegen ihre Ziele erreichen
Taugt Donald Trumps und Wladimir Putins Politik der Stärke nur noch zum Schein? Die völkerrechtswidrigen Kriege der USA und Russlands laufen alles andere als nach Plan. Wie der Iran und die Ukraine den Großmächten widerstehen
Warum Krieg? Einstein und Freud zeichnen 1932 ein düsteres Bild der Menschheit
Zwei der größten Denker ihrer Zeit fragen sich: Warum führen Menschen Krieg? Im Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud, den der Völkerbund initiiert, wird über die Schwäche der Vernunft gerätselt
Krieg als Kalkül: Was passiert, wenn Großmächte das Völkerrecht demontieren
Wenn Großmächte militärische Gewalt wieder als politisches Mittel einsetzen, gerät das Völkerrecht ins Wanken. Das größte Interesse an einer regelbasierten Ordnung haben kleinere Staaten – und die sind jetzt gefragt
Völkerrecht und Krieg: Das „Recht des Stärkeren“ gibt es nicht – außer wir reden es herbei
Beispiel Iran-Krieg: Wer Pedro Sánchez nicht folgt und ein Recht des Stärkeren akzeptiert, befördert eine Welt der Willkür und des ökonomischen wie moralischen Verfalls. Ein Essay August Pradettos von der Universität der Bundeswehr
Özlem Demirel über Kriege in Nahost: „Waffen an Israel zu liefern, ist nicht akzeptabel“
Die Linke-Abgeordnete Özlem Demirel kritisiert die EU-Politik und deutsche Waffenlieferungen. Im Interview erklärt sie, warum die EU im Iran-Krieg versagt hat und weshalb die Staatsräson einer klaren Friedenspolitik in Nahost im Weg steht
Lea Reisner zu Iran-Krieg und Ramstein: „Deutschland könnte sich mitschuldig machen“
Die Bundesregierung vermeidet eine klare Haltung zu möglichen völkerrechtswidrigen Iran-Einsätzen über US-Stützpunkte in Deutschland. Die Linken-Politikerin Lea Reisner wirft ihr politische Doppelmoral und mangelndes Rückgrat vor
In Iran sterben Kinder, wie zuvor in Gaza: Das Ende der regelbasierten Ordnung
Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran sind eine fortlaufende Entwicklung. Was in Gaza erprobt wurde, setzt sich fort: Militärische Gewalt wird als Notwendigkeit verkauft, das Völkerrecht situativ gedehnt, mit deutscher Unterstützung
Mein Herz erschrickt: Merz, Trump und selbst die Linke billigen gezieltes Töten im Iran?
Während andere EU-Staaten die Angriffe auf den Iran als völkerrechtswidrig bezeichnen, gibt Friedrich Merz im Weißen Haus den makellosen Verbündeten. Das war schon bei den Militärschlägen im Juni so – nur hat sich jetzt die Lage verändert
Wenn KI entscheidet: Waffen-Experte warnt vor autonomen Kamikazedrohnen bei der Bundeswehr
540 Millionen Euro für Kamikazedrohnen zweier Rüstungs-Start-ups, Peter Thiel als Investor: Der Forscher Jens Hälterlein erklärt, was das für die Zukunft der Bundeswehr heißt – und ob bald KI-Systeme statt Menschen über Angriffe entscheiden
Israel, Palästina und Francesca Albanese: Wovon ein „absichtlich gekürztes Video“ ablenkt
Hat Francesca Albanese Israel als „gemeinsamen Feind der Menschheit“ bezeichnet? Die Linksfraktion kritisiert: Desinformation in Bezug auf die UN-Sonderberichterstatterin verdecke, womit sich Deutschland eigentlich beschäftigen sollte
Kommt der Ökozid in Gaza vor Gericht?
Nach zwei Jahren Krieg ist die Umwelt im Gazastreifen schwer geschädigt. Wissenschaftler und Naturschützer werfen Israel gezielte Angriffe gegen die Umwelt vor, Juristen streiten, ob Anklage erhoben werden sollte
Wer den Völkerrechts-Bruch normal findet, leistet Beihilfe: Kritik an Herfried Münkler
Internationale Politik muss realistisch betrachtet werden, schreibt Niedersachsens Linke-Chef Thorben Peters in seinem Gastkommentar. Doch darf das nicht zur Normalisierung von Rechtsbruch führen – eine Kritik an Herfried Münkler
Historiker Jürgen Zimmerer: Venezuela-Angriff ist Rückfall in finstere Zeiten
Die US-Intervention in Venezuela gründet auf Theorien von Großmächten und ihren Großräumen, die zu Recht seit dem Zweiten Weltkrieg diskreditiert waren. Das Völkerrecht ist nicht irrelevant, sondern überlebenswichtig. Ein Weckruf
Venezuela ist nicht Taiwan: Wie China auf Nicolás Maduros Entführung reagiert
China hat viel in seine Beziehungen mit Venezuela investiert. Dennoch wird die amerikanische Militäraktion wenig an Pekings Außenpolitik ändern. Das Land ist eine dominierende globale Handelsmacht – aber kein Weltpolizist
Völkerrecht-Heuchelei: Was bei der Ukraine galt, sieht Merz in Venezuela nicht?
Erkennen sie einen „völkerrechtswidrigen Angriff“, wenn er vor ihren Augen stattfindet? Die Bundesregierung und die EU reagieren auf den US-Militäreinsatz in Venezuela auffällig zurückhaltend – ganz anders als beim Ukrainekrieg
Völkerrecht: Trumps Angriff auf Venezuela so illegal wie Putins Angriff auf die Ukraine?
Donald Trump rechtfertigt den US-Angriff auf Venezuela und den Putsch gegen Nicolas Maduro mit einer Bedrohung durch den Drogenhandel. Was Völkerrechts-Experten dazu sagen
Die alte Weltordnung zerbricht. Wie geht Entspannung in der neuen multipolaren Welt?
Von Kuba bis zur Ukraine: Der Philosoph Julian Nida-Rümelin zeigt, wie aktuelle Konflikte das Ende der unilateralen Weltordnung besiegeln. Wie aber funktioniert die Entspannungspolitik von Egon Bahr und Willy Brandt in unserer neuen Welt?
Serhii K. ist nicht der erste „mutmaßliche Drahtzieher“ der Nord-Stream-Anschläge
Serhii K. soll hinter der Sabotage der Nord-Stream-Pipelines stecken. Seine deutschen Anwältinnen verfolgen eine widersprüchliche Strategie: Sie weisen die Vorwürfe zurück und wollen zugleich „funktionelle Immunität“ für K. geltend machen
Trump und Merz setzen beide auf eine Politik der Stärke: Was die echte Alternative wäre
Macht und Stärke können auch durch friedenstaugliche Formen des Konfliktaustrags demonstriert werden, nicht nur durch Kanonenbootpolitk wie bei Trump und EU-Großmachtfantasien wie bei Merz. Präsident Kennedy hat einst gezeigt, wie das geht
Können sich Palästinenser gegen Waffenexporte nach Israel wehren? Klage scheitert
Mehrere Palästinenser klagen in Berlin gegen deutsche Waffenlieferungen an Israel – und scheitern. Die Verhandlung zeigt, wie schwer es ist, das Völkerrecht vor deutschen Gerichten durchzusetzen. Vor allem als Betroffene
Jeder Krieg hat eine Vorgeschichte: Wer sie ausblendet, macht es sich zu leicht
Für Frieden einzutreten, hat im Freitag eine lange Geschichte und ist heute beinahe ein Alleinstellungsmerkmal
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