Artikeln
So gespalten sind die Demokraten: Bernie und die jungen Wilden gegen das Establishment
Graham Platner, Austernfarmer und Veteran, tritt in Maine an. Unterstützt von Politveteran Bernie Sanders, könnten junge Wilde wie Zohran Mamdani und Platner die sozialdemokratische Wende in den USA einläuten
Die rätselhafteste Figur des Nord-Stream-Anschlags: Wer ist Wolodymyr S.?
Er gilt als Schlüsselfigur im Nord-Stream-Krimi: Wolodymyr S., ein ukrainischer Tauchlehrer aus Polen, steht im Verdacht, an der Sprengung der Ostsee-Pipeline beteiligt zu sein. Öffentlich dementiert er jede Schuld. Können wir ihm glauben?
Hallo Zoni: Die größten Ost/West-Triggerthemen seit 1990
Seit Anfang der 90er geraten Ostler und Westler oft aneinander. Vorurteile und Ressentiments machen sich dabei an Reizwörtern fest: Krippe, Banane, Besserwessi. Was wir von den aufgeheizten Debatten lernen können
Susanne Siegert: „Wir müssen das Holocaust-Gedenken demokratisieren“
Susanne Siegert klärt auf Instagram und TikTok über den Holocaust auf. Hier erklärt sie, wie ihre Familie auf Recherchen zur NS-Vergangenheit reagierte, was sich seit dem 7. Oktober verändert hat – und wie Gedenken heute aussehen sollte
Tower-Inferno und lange Nacht: Wie die „Freitag“-Redaktion den 11. September erlebte
Es wirbelte die normale Zeitungsproduktion um wie ein Orkan aus dem Fernseher: „Freitag“-Redakteur Lutz Herden erinnert sich daran, wie kurz vor Seitenschluss zwei Flugzeuge in das World Trade Center krachten
Ende gut, alles gut? Wie die Haftbefehl-Doku mit Suizid umgeht, bringt mich ins Grübeln
Die Netflix-Doku „Babo“ über den Rapper Haftbefehl hat unsere Autorin stutzig gemacht. Studien zeigen, dass vor allem Medien beim Thema Suizid eine große Verantwortung tragen. Sie konfrontiert den Streamingdienst mit ihren Sorgen
Das „Freitag“-Kollektiv 1990 und 2025: Die Mauer im Rücken
Wer sind die Menschen, die Woche für Woche diese Zeitung machen? Eine Bestandsaufnahme
Chefket, Žižek und Wagenknecht: Was Promis zum „Freitag“-Geburtstag wünschen
Der „Freitag“ feiert 35. Geburtstag – und freut sich über Glückwünsche von Christoph Hein und Margot Käßmann, Şeyda Kurt und Eugen Ruge, Sahra Wagenknecht und Slavoj Žižek und vielen Autorinnen, Interviewpartnern und Wegbegleiter*innen mehr
Die geheimen ChatGPT-Malocher: „Die Arbeit findet im Verborgenen statt und ist brutal“
Hinter jedem KI-Bild steckt Handarbeit: Menschen in Kenia, Indien oder auf den Philippinen schuften stundenlang für Hungerlöhne, um Maschinen klüger zu machen. Im Gespräch enthüllt Mark Graham die unsichtbare Schattenseite der KI-Revolution
Zohran Mamdani wird Bürgermeister von New York: Er hat das Linkssein wieder cool gemacht
Gegen den Widerstand von Demokraten und Milliardären: Mamdani punktete in linksliberalen Hipster-Enklaven in Brooklyn und Manhattan, aber auch in Queens und der Bronx. Sein Wahlsieg ist zukunftsweisend für die Demokraten – und für die USA
Die Brandmauer ist so wenig antifaschistisch wie die Berliner Mauer
Da kann sich Friedrich Merz noch so widersprechen, es ist egal: Brandmauer ist ein Begriff, der nur für den Symboljournalismus gut ist
Zohran Mamdani: „Bernie Sanders gab mir die Sprache des demokratischen Sozialismus“
New York wählt einen neuen Bürgermeister. Der linke Demokrat Zohran Mamdani hat gute Chancen, zu gewinnen – auch durch einen breit angelegtem Haustür-Wahlkampf. Unsere Autorin war dabei und berichtet von einer ganz besonderen Energie
Selbstverstärkender Sexismus: Das Männerproblem im Schach
Die Weltrangliste ist gemischtgeschlechtlich, doch im Schach sind Frauen nur selten an der Spitze. Liegt das nur an Sexismus?
Autor Ilija Matusko über Jobcenter: „Auch ich wurde abgewertet, weil ich zu spät kam“
Als Kind roch er nach Pommesfett, heute ist er preigekrönter Autor: Ilija Matusko hat den „Aufstieg“ geschafft – und rechnet mit der Politik von Schwarz-Rot ab. Ein Gespräch über Friedrich Merz und den Verrat der SPD an der Arbeiterklasse
Israel will türkische Friedenstruppen in Gaza unbedingt verhindern
Premier Benjamin Netanjahu verwahrt sich gegenüber den USA gegen solche Pläne. Donald Trump ist der Auffassung, dass türkisches Militär die Hamas am ehesten entwaffnen kann und hat ein solches Friedenkorps noch nicht abgeschrieben
Alien oder CEO? Kapitalismuskritik im neuen Yorgos Lanthimos-Film „Bugonia“
Zwei Hinterwäldler entführen eine Pharma-Chefin, die sie für ein Alien halten: Der griechische Regisseur Yorgos Lanthimos verknüpft in „Bugonia“ Kapitalismuskritik und Verschwörungstheorie und erinnert uns an unsere eigenen Systemzweifel
Friedrich Merz auf Abwegen: In der CDU wachsen Frust und Ärger über den Rechtskurs
Friedrich Merz bedient immer wieder die Themen der AfD – auch in ihrer Rhetorik. Die „Stadtbild“-Äußerung war ein besonderer Leckerbissen für rechtspopulistische Feinschmecker. Doch einigen Konservativen dämmert es inzwischen
Friedenspreis an Karl Schlögel: Deutschland versteht die Welt nicht mehr
Die Welt war fair, bevor der Russe losschlug: Das ist das Weltbild des deutschen Buchhandels – gemessen an den Friedenspreisen seit 2022. Warum jemand ausgezeichnet werden sollte, der uns den Imperialismus erklärt. Und wer das sein könnte
Friedrich Merz versagt: Was hinter dem Stadtbild-Ablenkungsmanöver steckt
Friedrich Merz versagt auf allen Politikfeldern, also fängt er mit dem „Stadtbild“ eine kulturkämpferische Debatte an. Das tat er schon häufiger: Kleine Erinnerung an manch früheres Ablenkungsmanöver
Hanau-Überlebender: „Menschen starben, weil sie dem Täter nicht ins Stadtbild passten“
Said Etris Hashemi fühlt sich von Friedrich Merz angesprochen: als unerwünscht, als Gefahr. Als Überlebender des Terroranschlags in Hanau 2020 hört er genau zu, wenn über Menschen gesprochen wird, die angeblich nicht ins Stadtbild passen