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Eigentlich ist Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in die USA gereist, um mit GM über die Zukunft von Opel zu verhandeln. Was aber wollte er am Times Square?

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New York Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (37) hat am Rande seiner USA-Reise positive Signale für die weitere Zukunft gesetzt. Bei einem nächtlichen Stopp am Times Square nahm der CSU-Abgesandte Castingbilder für die Nachfolge in einer prominenten deutschen Late Night-Talkshow auf.

Ab Herbst könnte der bislang als Übergangskandidat gehandelte Minister nach der Bundestagswahl einem deutschen öffentlich-rechtlichen Sender zur Verfügung stehen, wie es im engsten Kreis des Ministers unter Berufung auf seine Ehefrau und Beraterin Stephanie Gräfin von Bismarck-Schönhausen heißt. Die Probeaufnahmen seien zur besten Zufriedenheit verlaufen. An der Belichtung müsse jedoch noch gearbeitet werden. Dass der Sender wiederum bis September mit einem Übergangskandidaten als Sidekick eines deutschen Talkers überbrücken müsste, sehe man als unproblematisch. Die Aufnahmen sprächen für sich, hieß es sogar aus der Schwesterpartei CDU.

Die berühmte Hintergrund-Kulisse, den Times Square in New York, habe zu Guttenberg bewusst ausgewählt, um gegen nationalistische Strömungen in der deutschen Unterhaltungsbranche ein Zeichen zu setzen. Schleichwerbung für McDonalds dementierte der Minister umgehend, nachdem kritische Stimmen aus den Oppositionsreihen laut wurden.

Als Vorbild nannte der als charmant bekannte zu Guttenberg einen Web-Night-Talker namens robvegas, der sich im Netz als Showmaster 2.0 einen Namen zu machen versucht.


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