Ja, auch eine Feministin kann Männer ganz schön lieben. Mehr noch: eine Studie der University of Houston hat herausgefunden: „Contrary to popular beliefs, feminists reported lower levels of hostility toward men than did nonfeminists.” Ha! Feministinnen wie Jessica Valenti, ‚Stadtpiratin‘ Eva Ricarda und die Mädchenmannschaft freut so eine Bestätigung natürlich sehr! Denn die Vorurteile gegenüber feministisch eingestellten Menschen sind gerade in Bezug auf Männerfeindlichkeit unerschöpflich. Das "Feindbild Mann" als ewiger und nicht überwindbarer Bestandteil wird dem Feminismus bis heute in jeder einzelnen Debatte immer wieder unterstellt – nicht darauf achtend, dass es gerade FeministInnen waren und sind, die sich vehement gegen Geschlechtsrollen-Stereotype stellen und damit gegen jegliche Deklassierung von Menschen qua Geschlecht. Tatsächlich finden sich männerfeindliche Tendenzen vor allem in Köpfen und Denkmustern, die von traditionellen Männerbildern geprägt sind: Der aggressive, testosterongesteuerte Mann, der wenig einfühlsam oder zärtlich ist etc..
Ein schönes Beispiel ist das Buch 111 Gründe, Männer zu lieben, das mir vor einiger Zeit in die Hände kam (ich hatte es zur Besprechung beim Verlag Schwarzkopf&Schwarzkopf bestellt) und mit dem ich seit Monaten hadere, was daraus zu machen sei. Der Titel und die Werbung dafür hatten meine Aufmerksamkeit erregt, denn mir ist es immer wichtig, als Feministin nicht einseitig gegen ein Feindbild Mann zu kämpfen, sondern zur Überwindung des Kampfes der Geschlechter einen Beitrag zu leisten. Denn leider leben wir immer noch in einer Gesellschaft, die sich an der Geschlechter-Kategorie spaltet wie eh und je: Starke Normierung von Geschlechterrollen und Geschlechtscharakteren und daraus resultierende strukturelle Unterschiede und Nachteile bleiben ein umkämpftes Dauerthema.
Autor und Männerforscher Walter Hollstein geht in seinem Buch Was vom Manne übrig blieb sogar so weit, zu behaupten, der Grund, warum 2/3 aller Scheidungen von Frauen eingereicht würden sei der, dass es in den meisten Ehen immer noch kein Zusammen der Geschlechter gäbe und keine gerechte und gleichwürdige Aufteilung von (reproduktionsbedingter und anderer) Arbeit. Hollstein - ein Männerforscher, der den deutschen Feminismus der letzten 20 bis 30 Jahre sicherlich zu Recht auch scharf angreift - sieht in alten Geschlechterstereotypen die Ursache für unnötige Kämpfe zwischen den Geschlechtern und für eine Krise „der Männer“.
Zurück zu den 111 Gründen, Männer zu „lieben“: Die Kapitel-Übersicht am Anfang des Buches ließ mich ratlos dastehen, das vereinzelte Reinlesen in manche Kapitel zu der Überzeugung kommen, dass es besser für die Welt sei, so ein Buch einfach zu ignorieren. Doch es kann demonstrieren, wie männerfeindlich scheinbar „männerliebende“ Autorinnen wie Victoria B. Robinson sein können, wenn sie einfach unreflektiert ganz tief in die Klischeeschublade greifen. In Kapitel 1, in dem es um den Mann als „Lover“ geht, klingt es nett und lieb, warum wir die Männer lieben sollten: „Weil Männer nach Mann riechen“ (aha), „Weil Männer unsere Muschi mehr lieben, als wir selbst“ (soso – na wenn das mal kein Grund ist!), „weil Männer falsche Brüste und Haare nicht von den natürlichen unterscheiden können“ (Hä?) und als krönender Abschluss: „Weil Männer sich total lächerlich machen, um uns ins Bett zu kriegen.“ Sehr liebenswert - nicht wahr?
Die detailierten Ausführungen sind entsprechend „nett“: Ausflüge in die persönlichen Erfahrungen der Autorin, welche männliches Verhalten schlicht und ergreifend als lächerlich darstellen und dann mit Zitaten enden wie: „Männliche Dummheit bereitet mir größtes Vergnügen. Gott sei Dank ist das eine schier unerschöpfliche Quelle der Unterhaltung.“ (Marc Wortley Montagu)
Nein, ich habe dieses Buch nicht komplett gelesen und muss es auch nicht. Sicherlich stehen auch tatsächlich „liebe“-volle Würdigungen des männlichen Geschlechts und Verhaltens darin. Doch Gründe, Männer zu „lieben“ wie „Weil Männer Beziehungskrisen gar nicht mitbekommen“ oder „Weil Männer uns den Hintern versohlen“ oder „Weil Männer lieber uns entscheiden lassen“ sind wirklich alles andere als liebevoll, anerkennend oder einladend, dieses Buch zu lesen und auch noch zu würdigen.
111 Gründe Männer zu lieben ist aber keine einzelne Ausnahme unter einer Fülle männerliebender Frauen und Männer, die an Geschlechtsstereotype glauben: MännerrechtlerInnen kritisieren scharf und zurecht, dass das Sorgerecht für Kinder in den meisten Fällen immer noch unhinterfragt den Müttern zugesprochen wird – meistens, weil diese als besser geeignet für die Kindersorge gelten – qua Geschlecht natürlich. Der Film, Der entsorgte Vater thematisiert dieses Problem und portraitiert Männer, denen es so erging. Ein Thema, das viele Gemüter stark erhitzt und vor einem Abdriften in wiederum pauschal frauenfeindliche Attitüden nicht gefeit ist. Das kriegen vor allem Frauen und Männer ab, die sich öffentlich und offen feministisch äußern. Doch nicht erst seit der Studie aus Houston sollte sich die Frage aufdrängen: Sind es nicht gerade Frauen wie Eva Herman, die in „Eva Prinzip“ auf 263 Seiten darlegte, warum Frauen die besseren Eltern sind, die es Männern erschweren als gleichwürdige Partner anerkannt zu werden?
Zum Nachlesen:
111 Gründe, Männer zu lieben : ein Lobgesang auf das starke Geschlecht Victoria B. Robinson Berlin, Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2009
Was vom Manne übrig blieb : Krise und Zukunft des starken Geschlechts Walter Hollstein - 1. Aufl.. - Berlin, Aufbau, 2008
Das Eva-Prinzip: für eine neue Weiblichkeit Eva Herman Unter Mitarbeit von Christine Eichel. München/Zürich: Pendo, 2006
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ihr kategorisiert euch also um gegen kategorisierung zu kämpfen.
achso, geht ja um das buch. ähm... haha. mfg mh |
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Gestern noch hat mir eine junge hübsche Frau einen "Witz" erzählt.
Frage: Wie kann man Männern eine Freude machen? Antwort (es kommt auf die Betonung an und das Achselzucken): Wen interessiert's? ;) |
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Lasst mir meine Stereotypen!
"Autor und Männerforscher Walter Hollstein geht in seinem Buch Was vom Manne übrig blieb sogar so weit, zu behaupten, der Grund, warum 2/3 aller Scheidungen von Frauen eingereicht würden sei der, dass es in den meisten Ehen immer noch kein Zusammen der Geschlechter gäbe und keine gerechte und gleichwürdige Aufteilung von (reproduktionsbedingter und anderer) Arbeit." Das widerspricht doch ein wenig der Wirklichkeit. Früher mit extremen Geschlechterrollen, gab es kaum Scheidungen und nun soll eben das der Grund für eben jene sein? |
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Früher gab es weniger Scheidungen, da die "soziale Erwünschtheit" geprägt von Religiösität und Achtung vor der Ehe dies unmöglich machte. Aber selbst heute ist das noch so. Wenn ich höre, wie viele Katholiken immer noch über geschiedene Leute sprechen oder Paare mittleren Alters sich immer noch nich trennen können, da ihre Eltern die Auflösung der Ehe nicht verzeihen würden ...
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Schön bemerkt.
Der Satz ist mir auch aufgefallen. Ich rätsel immer noch, was denn nun mit der Pauschalformulierung "ein Zusammen der Geschlechter" gemeint ist. Als Eva noch eine Rippe Adams war? Jedenfalls kann man mit derlei "Feststellungen" wunderbar rumgreinen. |
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Tschuldigung, Tessa war schneller.
Mein letzter Kommentar bezog sich auf merdeister direkt. |
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das mag einer der gründe sein .. faktisch haben wir aber auch ganz andere ansprüche und freiheiten. spaß und "phun" bis ins hohe alter und überhaupt ist alles unterhaltung, sex und beides. schlussendlich auch beziehungen und ehen.
man kann es sich auch leicht machen, nur ists dann nicht die wahrheit. |
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Aber sind Trennung und Scheidung moralisch verwerflich? Ich denke nicht. Dazu empfehle ich folgenden, tollen Text:
Ja, ich will noch mal - Die erste Ehe ist nur ein Versuch, die zweite ist die richtige. Drei positive Wiederholungstaten |
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Hallo Tessa,
natürlich kam mir genau Dein Argument in den Sinn als ich meinen Einwand schrieb, allerdings in der Hoffnung, das mir keiner auf die Schliche kommt ;-) Trennungen finde ich nicht verwerflich, sonst wäre ich schon längst verworfen. Allerdings kann ich nichts damit anfangen, das Menschen sich scheiden lassen, weil sie in Rollen gefangen wären. Ich behaupte hier einfach mal, das es Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt. Ob zwei Menschen diese Unterschiede in einem Konflikt betonen oder die sich gegenseitig versuchen zu ergänzen, liegt letztlich an ihnen. Wenn ich keine Rolle als Mann spiele, wieso sollte dann eine Frau mit mir zusammen sein? |
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@mh
Im Alter will ich keinen "phun", da will ich meine Ruhe, da freue ich mich jetzt schon drauf. |
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@merdeister
"Allerdings kann ich nichts damit anfangen, das Menschen sich scheiden lassen, weil sie in Rollen gefangen wären." Das hab ich auch nie verstanden. Von der einen Seite sieht es so aus, wie gefangen sein, von der anderen Seite, wie sich nicht trauen. |
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"Autor und Männerforscher Walter Hollstein geht in seinem Buch Was vom Manne übrig blieb sogar so weit, zu behaupten, der Grund, warum 2/3 aller Scheidungen von Frauen eingereicht würden sei der, dass es in den meisten Ehen immer noch kein Zusammen der Geschlechter gäbe und keine gerechte und gleichwürdige Aufteilung von (reproduktionsbedingter und anderer) Arbeit."
Klingt plausibel. Frau ist aufgewachsen in der Meinung gleiche berufliche Möglichkeiten, gleichen Anspruch auf Freizeit und Selbstverwirklichung zu haben. Sie findet sich dann aber später wieder in einer Ehe, in der sie die Hausarbeit macht. Wenn das erste Kind kommt, bleibt sie zu Hause und erlebt zwar die Freuden der Mutterschaft, hat nun aber auch eine weit klaffende Lücke im Lebenslauf. Auf die mangelnde Anerkennung, den fehlenden sozialen Kontakt mit den Kollegen, die ausgebremste berufliche Weiterbildung, die finanzielle Abhängigkeit und die Erschöpfung vom Ganztagesjob Haushalt + Kind angesprochen zuckt der Ehepartner hilflos die Schultern. Er weiss nicht was tun, wie den Mangel ausgleichen, wie einen Teil der Hausarbeit und der Kinderbetreuung übernehmen. Findet sich hier keine Lösung kommt es unweigerlich zu einer untragbaren Situation für die Frau. Dass das nicht immer so war ist klar. Erst mit dem Aufkommen des Anspruchs der Frau auf Anerkennung, berufliche Verwirklichung und Mitgestaltung des sozialen Umfelds tauchte Handlungsbedarf bei der Gestaltung der eigen Beziehung nach neuen Regeln auf. Spricht man diese Ansprüche der Frau zu, weil man diese eine liebt und respektiert und sie auch diese Ansprüche stellt, so ergeben sich eben diese Aufgaben der aktiven Gestaltung der Beziehung. Ich denke der Aufwand lohnt sich. Gruss, Katja |
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"mann-frau-kinder-vereinbarung" humorvoll beschrieben in Bitterfotze von Maria Sveland www.freitag.de/alltag/0913-bitterfotze-mann-frau-kinder-vereinbarung
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Danke Katja, dem gibt es im grunde nichts mehr hinzuzufügen: Das Auseinanderklaffen der eigenen Ansprüche und der späteren Realität, was Gleichwürdigkeit angeht - ich wollte sogar auch auf Sveland verweisen. :)
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@merdeister: Es geht nicht darum, ob und wieviele Scheidungen es gab - einfach den Satz lesen: Es geht darum, dass 2/3 aller Scheidungen von Frauen eingereicht werden - weil Frauen in der Ehe unzufriedener sind als Männer. Die These: Weil Frauen in Sachen "Emanzipation" schon ein Stückchen weiter sind und Männer eher noch in alten Geschlechtsrollen-Traditionen "gefangen". Das ist eine generelle These Hollsteins, dass Männer noch einiges "aufzuholen" haben - im Sinne von, ein neues Selbstbewusstsein finden etc... (das ist jetzt extrem verkürzt dargestellt! Hollstein behandelt diese These in mehreren Texten sehr ausführlich und führt unterschiedliche Belege dazu an - ich kann die Lektüre allen Interessierten sehr empfehlen). Wie auch immer: Es klafft eben eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit - und diese geht immer noch zu Lasten der Frauen - Stichwort: Doppelte Vergesellschaftung. Well: Das alles führt sehr weit weg - aber ich denke, dass diese Erklärungen erstmal reichen sollten zusammen mit Katjas Kommentar zu erklären, was mit dem Satz gemeint ist.
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@tessa: das dürfte eine frage des glaubens sein. natürlich muss man es sein lassen, wenn es nicht klappt. außer man glaubt, dass man dann in die hölle kommt. kann ja sein, dass es so kommt .. muss jeder selbst wissen. *g*
generell sollte man aber wohl auch nicht heiraten, wenn man das, was man verspricht, nicht bereit ist einzuhalten. erwartet werden kann zumindest, dass die entscheidung nicht leicht fällt. was in der frage mündet, ob es denn wirklich im menschlichen ermessen liegt, sich auf jahrzehnte hinaus zu versprechen. eine gute ehe funktioniert mE ohnehin nur deshalb, weil menschen sich angleichen und dadurch dann klar kommen. dafür muss man nur nicht heiraten. an der ehe verwerflich ist mE der unterschwellige gesellschaftliche zwang, dass man sie vergleichsweise schnell eingehen soll, im vergleich zu den jahren die man sie dann aushalten muss. hinzu kommt, dass eine ehe an sich auch ganz andere erwartungen mit sich bringt. erwartungen, die niemals erfüllt werden können, denn der alltag ist anders als die romantische vorstellung, die im regelfall vorhanden ist. da kommt der punkt, an dem es dann scheitert, recht schnell. |
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@merdeister: wenn ich alt bin, will ich 18 jährige.
mfg mh |
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Jetzt weiß ich nicht so recht was ich sagen soll.
@Titta, mir ist nicht ganz klar, was Du sagen willst, kannst Du es mir erklären von Esel zu Esel? @ Katrin, ich gebe zu, das ich mich dazu habe hinreißen lassen, den Absatz so auszulegen, das er mir passt...also eben nicht passt. Jetzt bleibt mir nichts, als mit den Achseln zu zucken. Ich glaube wie ja bereits gesagt, es liegt vor allem an den beiden Menschen, die sich treffen, wie sie ihr Zusammenleben gestalten wollen. |
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@merdeister
"in einer Rolle gefangen sein" nennt's die eine, die andere sagt: das kann auch ne feine Ausrede sein, wenn man sich vorher jahrelang einfach nur nicht getraut hat, die Rolle zu leben, die man eigentlich wollte. Oder einfacher: Wenn du dich als Frau eingeschränkt fühlst durch Kinder und Haushalt, überlaß die deinem Mann, dann geht's dir gut. |
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Aha, vielen Dank.
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darf ich mal? - früher - wann war das? wenn damit gemeint ist, bevor das schuld- durch das zerrüttungsprinzip abgelöst wurde, dann dürfte es richtig sein, dass früher scheidungen eher von männern als von frauen eingereicht wurden. herauszufinden, woran das lag/liegt, bedürfte einer kleinen recherche. hat/hatte aber wohl mit den vorstellungen zu tun, was frauen dürfen und nicht dürfen und was männer dürfen und nicht dürfen. die 'schuld' einer ehefrau bestand nicht nur darin, sich dem zu den ehelichen pflichten gehörenden geschlechtsverkehr zu verweigern, die begann bereits da, wo sie sich diesem zwar nicht verweigerte, ihn aber teilnahmslos und/oder mit deutlicher abscheu über sich ergehen ließ.
ich denke, solches erhellt, was mit "extremen geschlechterrollen" gemeint war und ist. |
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Nur mal so ganz vorsichtig angemerkt (möglicherweise wurde das bereits angesprochen, habe nicht alle Kommentare gelesen):
Gab es "früher" nicht eine noch stärkere wirtschaftliche Abhängigkeit der Ehefrauen von Ihren "Göttergatten", als heute? Und waren diese geschiedenen Frauen, dann nicht in einer extremen wirtschaftlichen Notlage? Soll heißen: Dann überlegt man sich, als Frau, eine Scheidung vielleicht gründlich(er)? Nur mal so, eingeworfen ... SexPower (schwul, selbstbewußt, rotzfrech ...) |
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Hm, Andrea Dworking: "Terror strahlt aus vom Mann, Terror erleuchtet sein Wesen, Terror ist sein Lebenszweck"
oder Marilyn French: "Solange einige Männer körperliche Gewalt anwenden, um Frauen zu unterdrücken, brauchen das nicht alle Männer zu tun. Das Wissen, dass dies einige Männer tun, reicht aus, um alle Frauen einzuschüchtern. Ein Mann kann die Frau schlagen oder töten, die er behauptet zu lieben, er kann Frauen vergewaltigen, er kann seine Töchter sexuell missbrauchen … DIE GROSSE MEHRHEIT DER MÄNNER AUF DIESER WELT TUT EINES ODER MEHRERE DIESER DINGE." Auch nicht besonders männerfreundlich sind die Forderungen feministischer Soziologen, den Männeranteil in der Gesellschaft auf 10% festzuschreiben. Hier findet man eine nicht enden wollende Auflistung männerfeindlicher Zitate: tinyurl.com/m35gvx Kurz: ich halte diese Studie für getürkt. |
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Es gibt sicher viele Männer, die die 10% Regel befürworten würden, solange sie dazu gehören.
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aha. Eine Männerhassbuch mit einer Auflistung Männerfeindlicher Kommentare ist jetzt der Beweis, dass DIE Feministinnen Männer alle Hassen und die Studie getürkt sein muss? Eine quellenlose Behauptung DIE "feministischen" Soziologen forderten 10% Männer (ich studiere im Nebenfach Soziologie und DAS ist mir noch NIE untergekommen und wir haben hier auch recht (naja, sich vielleicht nicht selbst feministisch nennende, aber für mich eben) feministisch seiende ProfessorInnen und DozentInnen.
Und Andrea Dworking ist EINE und eine sehr sehr umstrittene - gerade auch INNERHALB des Feminismus selbst, also was soll die Einengung? Insgesamt bleibt mir nach diesem Kommentar nur ein Schluss: Ich geh dann mal alle meine Ideale über wissenschaftliches Arbeiten begraben... |
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"Der Anteil der Männer muss auf ungefähr 10 % der menschlichen Rasse reduziert und festgeschrieben werden."
Aus dem Essay "The Future – if there is one – is female" der amerikanischen Feministin Sally Miller Gaerhart. Findet man auch bei Wikipedia, dort steht allerdings nur etwas von Frauenforschung. Aber zumindest kann man sagen, Sally mag keine Männer. |
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schrieb am
05.08.2009 um 14:51
@Katrin Rönicke: Gleich der erste Satz deines Artikels lautet: "Angeblich verachten und hassen Feministinnen Männer." Eben, ein Zugeständnis? Hass auf Männer ist eine herausragende Eigenschaft des Feminismus, die sich nicht einfach mit dem Hinweis, dass "DIE" FeministInnen nicht so seien, beiseite wischen lässt. Die im "Männerhassbuch" aufgeführten männerfeindlichen Zitate sind allein quantitativ zu überragend, als dass sie ignoriert werden können - ganz wissenschaftlich. Ihr seid offenbar nicht gewillt, euch mit den Schattenseiten eurer Ideologie auseinander zu setzen, statt dessen Ignorieren, Leugnen, Verharmlosen.
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@ Katrin Rönicke
Stimme Ihnen ja zu, was die Unwissenschaftlichkeit des oberen Kommentars angeht (Auch wenn so ein Buch nicht ganz ignoriert werden darf, speziell im Kontext mit Aussagen, die auch bekanntere Feministinen wie Alice Schwarzer getätigt haben). Aber das gleiche Problem trifft Sie hier doch auch. Ein Link zu einer Studie (der bei mir übrigens auch nicht funktioniert) mag für einen Artikel im Freitag gut genug sein, wissenschaftliches Arbeiten ist aber was anderes. Der Verweis alleine genügt einem wissenschaftlichen Arbeiten sicherlich nicht. Die Studie selbst müsste im Übrigen doch mal genauer angeschaut werden, denn was manchmal so an Studien rauskommt, ist wirklich unter aller Sau, selbst wenn man die paar hundert offensichtlich gefälschter Studien einer gewissen Organisation, welche in zahllosen namhaften Medien publiziert wurden, ignoriert. Wieviele Personen wurden wie unter welchen Umständen von wem wann wie befragt? Das sind nur einige der sich auftuenden Fragen. Mag ja möglich sein, dass Sie hier gar keinen strengen wissenschaftlichen Anspruch einhalten wollten, wie es des öfteren in Zeitungen passiert. Dann aber ist der Hinweis an TobiB07 irgendwie verfehlt, oder? |
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Ein wenig auf die Schnelle verfasst, der Artikel?! So hastig kann man doch gar nicht der Meinung sein, dass der Feminismus nur in der von der Autorin gedachten Definition existiert. Natürlich hassen oder verachten viele Feministinnen die Männer. Selbst aus den zitierten "111 Gründen" klingt eher der Nutztiergedanke, denn die partnerschaftliche Akzeptanz bipolarer Weltsicht der Geschlechter. Was viel zu wenig thematisiert wird, und dies nicht nur in diesem flockigen Artikel, ist, dass Männer in der Politik nicht vorkommen. Und es fällt Frauen, insbesondere Feministinnen, so ungemein schwer, die männliche Benachteiligung zu erkennen, fast so, als solle man doch Kuchen essen, wenn es kein Brot gäbe.
Das eben diese Ignoranz in weiten Teilen (ja, in weiten Teilen) der Mann-Schaft zu einer Fokussierung auf den Feminismus, dieser Speerspitze der Ignoranz, zurückfällt, hängt sicher damit zusammen, dass Männer im Allgemeinen mit Frauen zusammenleben. Und seien wir doch ehrlich: Verliert eine Frau ihre Kinder an den kulturfremden Ex-Mann aus dem Iran, wird daraus die Schmonzette "Nicht ohne meine Tochter!", während Männern geraten wird, sich mit der normativen Kraft des Faktischen abzufinden und auf das Kind zu verzichten, falls die Mutter es für richtig empfindet. Die Frage lautet dann, wer dafür verantwortlich zeichnet. Die Mutter sicher nicht, nutzt sie nur die Straffreiheit der bestehenden Strukturen. Was, vom Versagen der Politik mal abgesehen, bleibt ursächlich als Adressionspunkt übrig, wenn nicht der Feminismus? Und was für ein Eindruck sollte unter Männern auch vorherrschen, wenn sich in nahezu allen Artikeln und Verlautbarungen kein kritisches Wort findet? Da greift das alte Bonmot, dass Feminismus von Frauen, mit Frauen, über Frauen, zu Gunsten von Frauen forscht. Da klingt für mich der Forschungsbetrieb über den real existierenden Sozialismus zu DDR-Zeiten an. Und das widerspricht eindeutig allen wissenschaftlichen Kriterien und diskrediert die "weichen" Wissenschaften so nebenher. Marc Wortley Montagu existiert(e) übrigens nicht! Weder im Brockhaus, noch bei Wikipedia, noch bei Google. |
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Hallo,
auch dazu: Walter Hollstein lesen lohnt und die Debatte ist sehr wohl im gange und es tut sich sehr viel in Bezug auf Männerpolitik - natürlich erstmal nur in Nischen, aber so geht es ja immer los. Ich war letzten Herbst z.B. auf einer sehr interessanten Tagung des "Forum Männer" veranstaltet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung, zum Thema "Arme Jungen" (ich benutze diesen Ausdruck extra in "", aber das ist so ein Medienbegriff und darunter läuft halt auch sehr viel) und überhaupt: Das Forum Männer und auch das Gunda-Werner-Institut befassen sich sehr wohl intensiv mit dem thema - genau wie immer mehr Vereine und Netzwerke. Klar müssen es noch mehr Menschen tun - das stimmt auch! Warum das allerdings schon wieder ein Ausspielen der oben genannten Anliegen begründen soll - verstehe ich einfach nicht. Im Gegenteil: Es geht doch Hand in Hand! By the way: 1. können auch Menschen existieren oder existiert haben, die nicht im Brockhaus, by Google oder in der wikipedia zu finden sind und 2. ist die Frage nach der Existenz irrelevant - es geht um die Aussage, welche durch Victoria B Robinson damit getroffen wird: Männer sind dumm. |
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muß ich jetzt beweisen, dass ich männer doch liebe? ich glaub, mein "hab-ich-gefragt-wie-der-fisch-heißt?" pfeift! --- aber da kommt es wieder zutage: wir leben in einer ausgesprochen christlichen sakularität. y'en a mare...
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unausgesprochene ausgesprochen christliche säkularität
Angesichts der Verzögerung, mit der der x. (in Worten ikste) Gender-Beitrag der letzten 10 Tage hier angenommen wurde, drängte sich mir schon die Vermutung auf, den üblichen Verdächtigen hier wäre die Puste ausgegangen. Doch zur Sorge kein Anlass... |
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ui ui ui
christliche säkularität, und das im Freitag. Das gibt dann das zweite große Faß neben Gender. |
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das ist es sowieso! und statt "komm herr Jesus, sei unser gast..." lernen wir heute "piep,piep, piep, wir ham uns alle lieb!"
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mich beschäftigt übrigens mehr die frage, warum ich als mensch eigentlich ständig erwähnen muss, dass ich andere und anderes toleriere.
sprich warum wird mir indirekt immer unterstellt, dass ich es nicht tue? und bei all den tollen büchern muss man sich zunächst wohl immer fragen, wie ernsthaft wirklich ein thema behandelt werden soll oder wie intensiv es auf verkauf ausgelegt ist. am erfolgreichste sind klischees. sie zu bedienen, muss nicht eine meinungsdastellung sein, es kann auch verkaufsstragie sein. |
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liebeln? von wegen! labeln!
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Der Link zu der Studie geht nicht. Mich würde wirklich interessieren welche Ansprüche, die des Feminismus oder tatsächlich seine eigenen, ein Mann genügen müsste, damit er weniger Feindseligkeiten ausgesetzt ist. Nicht umsonst nennt man feministische Männer auch unterwürfige Fifi's und Pudel. Genüge ich der Ich-bezogenen Feministin und gehe der Gefahr aus dem Weg, dass wenn ich eigene Ansprüche formuliere sofort ihrer Realität nicht mehr entspreche, ist es eigentlich nicht weiter verwunderlich dabei von Feministin gemocht zu werden. Das doofe ist nur, Feminismus ist und bleibt dann Einbahnstraße.
Das gleiche gilt für die Geschlechtsstereotype. Welche muss man ablegen um gemocht oder nicht angefeindet zu werden und sowieso, warum entscheidet das der Feminismus? Höchst schmeichelhaft für Männer ist es dabei wenn Feministinnen sich ihre Stereotype neu formieren und sich der Mann daran ausrichten soll. Vor einiger Zeit war die Geschlechterdebatte doch mal etwas weiter. Man war mit der Feststellung soweit, dass für die Frauen es ebenfalls an der Zeit ist sich neu anpassen zu müssen. Vielleicht mögen wir euch Frauen dann auch wieder etwas mehr und möglicherweise sehe ich dann auch wieder einen Unterschied zwischen Beziehung-Familie-Arbeit-Wehrdienst wo man nach irgendwelchen erhabenen Ansprüchen funktionieren muss damit man nicht vom Chefe Schlussgemacht-Geschieden-Gefeuert-Verfeuert wird. |
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Und frauenfrustrierte Männer haben ja dann auch noch das Problem, daß es so was wie "Kopfschwule", also Schwule aus Frauenfrust, als Phänomen nicht gibt.
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Titta, das Phänomen "Kopfschwul" aus Frauenfrust, findet man demnach nur bei Frauen? Das schockiert mich etwas.
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wo ich nicht so ganz mitkomme, ist das folgende: wenn ich Hollstein lese, dann komme ich zu dem schluß, dass die, welche rumgreinen, männer sind. die irgendwie nicht mehr mitkommen und sich ihren emotionen hilflos ausgeliefert fühlen und keine frau in der nähe, die sie vor diesem fiasko rettet.
-- und ansonsten ist es mir wirklich so hoch wie breit, ob ich "gemögt" werde... |
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Aber ganz ungemögt ist doch auch schei...
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dann, Titta, bin ich halt die einzige, die mich frau "mögt"!
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Ich finde, es sollte in der Genderdebatte endlich mal zur Sprache kommen, ob Männer überhaupt was für Frauen übrig haben. Ich meine nicht, dass sie gern was mit Frauen haben -ich meine was anderes. Ich kenne wenige Männer, die Frauen mögen und das waren meist nicht solche "Frauenversteher", sondern Männer eben.
Das wird aber heutzutage kaum noch zum Thema gemacht, weil Männer sich auf das Terrain des allgemeinen Gejammers der zu kurz gekommenen und - geratenen zurückgezogen haben. Es ist ein Jammer. |
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schrieb am
04.08.2009 um 23:38
Wenn ich sehe, was bei solchen Themen immer für Pappkameraden hochklappen, mit ihrer feuchten Aussprache, könnt ich glatt aus Trotz Feminist werden. Hätt ich nie von mir gedacht.
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"Ich finde, es sollte in der Genderdebatte endlich mal zur Sprache kommen, ob Männer überhaupt was für Frauen übrig haben."
Wieso das denn? Kein Mann muß was für Frauen übrig haben. Stell dir die Frage mal umgekehrt vor. Das würde sich doch auch jede Frau verbitten, daß sie für Männer was übrig haben sollte. Aber vielleicht war das ja auch Satire. |
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Es ist ein Jammer sich von Frauen anhören zu müssen wir würden jammern. Immer dann wenn es in der Debatte nicht darum geht den weiblichen Frust auf die Männer abzuladen und sich auch mal nicht einzig und allein in der Gender-, Gleichberechtigung-, Gleichwertigkeits-, Diskriminierungs- ... und Benachtiligungsdebatte nur um die Frauen dreht. Herrschen da etwa ein paar alte Stereotype vor, so z.B. "Männer müssen das aushalten", "Ein Mann beschwert sich nicht" o.ä?
Ich werde euch auf jeden Fall gerne an das Gejammere erinnern wenn wieder solche Themen wie "23% weniger Lohn...", "Jede 4. Frau...", "Nur soundsoviel Führungspositionen ..." usw. anstehen. Denn, ja, allmählich hab ich wirklich nichts mehr für Frauen übrig. Bei der Genderdebatte finde ich sollte eher mal zu Sprache kommen ob ich überhaupt etwas für Frauen übrig haben muss, die sowieso für mich als Mann nichts übrig haben? |
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schrieb am
05.08.2009 um 00:39
@ Gofos
Du scheinst ein recht dünnes Selbstbewusstsein zu haben. Wen meinst Du eigentlich mit 'den Frauen'? |
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Gott sei Dank bin ich eine Frau.
Als Mann bist du der Unterdrücker, systembedingt und aufgrund deines Gemächts, äh, Geschlechts, also machen kannst du eh nix, aber ein Jammerlappen darfst du deshalb auch nicht sein. |
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schrieb am
05.08.2009 um 00:57
Liebe Titta, ich habe Deine Meinung zu diesen Dingen immer bewundert und gelegentlich auch verteidigt, wie Du Dich hoffentlich erinnern wirst. Aber bitte mach Dich nicht gemein mit Kerlen, die reflexartig jeder Frau, die eine ihnen nicht genehme Meinung haben, über den Mund fahren (und wer weiß was noch für Fantasien haben)!
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Lieber meisterfalk, das ist wirklich löblich wie du dich selbstbewusst schützend auf Titta legst.
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Jetzt ist mein schöner Kommentar weg! Krieg ich doch nie mehr so schön hin.
@meisterfalk Als über den Mund fahren, so habe ich Goofos Kommentare nicht empfunden. Kann aber jeder anders empfinden. Eher sehe ich es so, daß die Frauen ganz gut ausgeteilt haben. Und Goofos hat drauf reagiert. Aber ich hab auch gar nicht mehr alle Kommentare so präsent. Ist mehr ein Gefühl von mir. Wenn du deine Bewunderung für mich/meine Meinung ins Spiel bringst, schwingt darin auch ein "Liebesentzug" mit. Pfui, als ein Mann solche Frauenwaffen zu benutzen. Im übrigen: laß mich aus eurem Männerding da raus und klär das direkt und nicht nur in Andeutungen. Und in heutigen Zeiten möchte ich wirklich kein Mann sein, ehrlich. Und Goofos findet es, glaube ich, auch nicht so ganz einfach. Viel mehr, war's wohl auch gar nicht. Meiner Meinung nach. Und können wir uns nicht einfach nur so lieb haben? Ohne dieses Mann-Frau-Ding. ;-) Und nun wieder: ich muß ins Bett. |
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Liebe Titta - mir scheint, Dir muss ich mal grundsätzlich was verklickern.
1. meisterfalk hat recht mit seiner Mahnung. 2. Du hast mich jetzt persönlich mehrfach angegangen und damit meine ich nicht allein in dieser Genderdebatte. Einmal warst Du sogar ziemlich taktlos und merkst es nicht. Du kannst von mir aus "Die Mutter der Kompanie" spielen. Ich lasse mich davon überhaupt nicht beeindrucken. Haben wir uns verstanden? |
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so gerne wie du austeilst, sollteste echt mehr wegstecken können.
aber das können halt nur männer. klar. der beweis wurde erbracht. mfg mh |
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Hm. Die Mutter der Kompanie kann ich wohl altersbedingt nicht geben. Aber warum verhärten sich in Genderdebatten eigentlich immer die Fronten so stark? Ich finde es grundweg falsch immer über "die Männer" und "die Frauen" zu sprechen. Toleranz und Wertschätzung gegenüber anderen Personen zu leben hat für mich ersteinmal nichts mit dem biologischen Geschlecht zu tun.
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schrieb am
05.08.2009 um 12:49
@ Tessa
Das ist jetzt wirklich lustig. Ich habe Dich, Geständnis, ganz am Anfang auch mal mit Titta verwechselt, sogar in einem ähnlichen Blog. Jetzt passiert Dir das selbst. Hübsch. |
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weil man in diesen debatten dann ja nicht nur persönlich verliert, sondern gleich das ganze geschlecht.
dieser hohen verantwortung, kann man nur durch penetrantes nicht aufgeben gerecht werden. wenn ich dann später mal mit ausserirdischen darüber diskutiere, warum man uns menschen leben lassen sollte, dann würde man die nicht aufgabe von mir wohl auch erwarten. mfg mh |
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@ Tessa - Du warst ja auch nicht gemeint.
Gruß Magda @ MH120480 - Und du warst auch nicht gemeint. |
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Hallo Magda,
Du sagst: "Ich finde, es sollte in der Genderdebatte endlich mal zur Sprache kommen, ob Männer überhaupt was für Frauen übrig haben." Einen konkreten Punkt, den ich an einigen Frauen sehr schätze, kann ich dir nennen . Sie stoßen mich durch ihre andere Sicht der Dinge aus meiner gedanklichen Endlosschleife, in der ich mich ab und an befinde, und verhelfen mir so zu einem Perspektivwechsel, den ich auch in Gesprächen mit anderen Männern nicht gefunden hätte. Das bedeutet nicht, dass ich genau verstehe, was sie meinen, aber dieses Spannungsverhältnis, ähnlich einem Symmetriebruch, wirkt sehr anregend und kreativ. Über "das" Verhältnis zwischen "den Frauen" und "den Männern" mache ich mir keine Gedanken. |
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@Magda
zu 1: a. meisterfalk hat recht mit seiner Meinung b. Titta hat recht mit ihrer Meinung c. Magda hat recht mit ihrer Meinung Das auszuhalten, mag nicht immer einfach sein. zu 2: "Mutter der Kompanie" - was ist das? welche Funktion hat die? Meiner Ansicht nach geht's hier nicht um vermeintliche Taktlosigkeiten. Denn wie MH120480 schon richtig anmerkte, wer austeilt, muß auch einstecken können. So wie du den angeblichen Konflikt/die Gemengelage zwischen uns beschreibst, geht's dabei wohl eher um die Position des Alphaweibchens bzw. um die Besetzung derselben. Soweit alles ganz normal und nicht der Aufregung wert. Gruß Titta |
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"So wie du den angeblichen Konflikt/die Gemengelage zwischen uns beschreibst, geht's dabei wohl eher um die Position des Alphaweibchens bzw. um die Besetzung derselben."
Die Position überlasse ich Dir völlig kampflos. Das solls jetzt auch sein. Von meiner Seite. |
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@Meisterfalk vielleicht werden wir uns mit der Zeit alle im ähnlicher, so wie Hund und Herrchen ;)
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das hilft ja auch keinem weiter, wenns gebell dann darum geht wer huhn und wer ei, wer hund und wer herrchen ist.
diskussionstechnisch wäre es ohnehin langweilig ... und endet im "aus prinzip dagegen"? mfg mh |
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@ Meisterfalk
Haben Sie Goofos Kommentar gelesen? Tun Sie es doch noch mal... Ich kann dort nichts entdecken, was auf ein geringes Selbstbewusstsein hindeutet. Ich kann mir sowieso nicht erklären, wie manche LEute aus drei Zeilen so viele Aussagen über den Charakter des Anderen treffen können. Und warum man dann gleich persönlich wird... Aber vielleicht liegt das ja daran, dass ich einer dieser "Pappkameraden" mit "feuchter Aussprache" bin, die hier immer "hochklappen". @ Titta, Tessa "Mothergoose" fände ich fast passender. Aber "Mutter der Kompanie" ist auch nicht schlecht. @ Magda Aber, aber!!! Kein Zickenkrieg hier! Ihr Schwestern müsst schließlich zusammenhalten, gegen so Typen wie uns. |
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schrieb am
06.08.2009 um 01:20
@ M1xP1yne (Mann, das ist ein unbequemer Name!)
Nein, Du warst NICHT gemeint (ich duze mal ganz frech, schon, weil wir uns so ähnlich sehen, obwohl Du offensichtlich mehr Muckis hast) Gemeint sind die, die man kaum mal woanders antrifft, die immer dann draufhauen, wenn hier bestimmte Damen sich äußern... Wenn die auch sonst so sind, wie sie sich hier geben, kann man sie nur misogyn nennen. |
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@max: ich kann anhand von drei zeilen ne ganze menge rauslesen. das ist ne frage der übung und empathie.
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@ meisterfalk
"M1xP1yne (Mann, das ist ein unbequemer Name!)" Ich weiß. Aber ich muss ihn ja nicht schreiben ;- ) "Nein, Du warst NICHT gemeint (ich duze mal ganz frech, schon, weil wir uns so ähnlich sehen, obwohl Du offensichtlich mehr Muckis hast) Gemeint sind die, die man kaum mal woanders antrifft, die immer dann draufhauen, wenn hier bestimmte Damen sich äußern... Wenn die auch sonst so sind, wie sie sich hier geben, kann man sie nur misogyn nennen." Gut das zu wissen. Ich habe zwar nicht wirklich sowas bemerkt, aber das einige Freitagscommunitymitglieder recht dünnhäutig sind (Männlein wie Weiblein) und manche Diskussionen schnell in Streit ausarten können, wird immer wieder deutlich. @ MH120480 Ich kann aus meinem Schwarztee auch ne ganze Menge rauslesen. Ich lese zum Beispiel, das es ein gefährlicher Trugschluß ist, Menschen aus nach drei Zeilen beurteilen zu wollen. Und noch gefährlicher ist es, dies auch noch an die Öffentlichkeit der Community zu bringen. Aber vielleicht ist mein Tee ja schon kalt... |
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Ach ja der Feminismus,
eine tolle Erfindung den ich ganz besonders unterstuetze. Dank des Feminismus und der Emanzipation kann ich (wenn ich es mag) mich ganz und gar dem Aufreissen von Frauen widmen ohne schief angeguckt zu werden. Und sollte ich tatsaechlich mal Lust auf eine laengere Beziehung haben dann mach ich es. Sollte die Frau anfangen rumzuzicken dann ist schneller weg als sie "Feminismus" sagen kann - die naechste kommt bei ein bisschen Uebung schnell. Andersrum uebrigens genauso (natuerlich nur bei selbstbewusten - feministischen - Frauen). Keine duemmliche Hochzeit mehr wo man zusammenleben muss nur weil sonst die Umgebung schlecht ueber einen redet und falls ich meine Gene weitergeben will dann geh ich mir einfach in der Samenbank einen schleudern. Von wegen Unterhalt - ICH bekomme die Kohle und muss mich weder um Erziehung noch Sorgerecht kuemmern. Wenn die Frau Kinder will dann soll sie die gefaelligst selber aufziehen und umsorgen - hat ja auch sonst alle Rechte warum also nicht auch alle Pflichten. Persoenlich stehe ich nicht auf Selbstgeisselung. Und falls Frau sich Selbstausbeuten will dann bitte schoen - MICH stoert der umgefallene Sack Reis in China mehr als das. Ich denke der Feminismus ist die beste Erfindung die es in der menschlichen Gesellschaft je gab - nur das viele Maenner einfach zu dumm sind die Vorteile zu begreifen und veralteten, reaktionaeren Beziehungsmodellen hinterherlaufen die bei naeherer Betrachtung sowieso nur eine Seifenblase sind. Daher wuerde ich mich auch al maennlicher Feminist bezeichenen - nur bin ich halt nicht so ein "Weichei" wie das andere, sich selbstgeisselnde Maenner sind denn es ist im allgemeinen nicht wichtig was Frauen sagen, es ist wichtig was Frauen wollen. Und das ist nach meiner ausgiebigen Erfahrung meist immer eine unterschiedliche Sache. Dabei muss man zur Entschuldigung der Frau aber auch sagen das da vermutlich immer noch Erwartungshaltungen der Gesellschaft und die Angst als "Schlampe" bezeichnet zu werden mit rein. Tja ich hoffe das mit dem wachsenden Selbstbewustsein von Maennern auch die Aengste bei Frauen abnehmen und sie sich endlich mal trauen zu sagen was sie "wirklich" denken. |
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schrieb am
05.08.2009 um 08:46
Immer noch die Weicheier und die Harteier?
Und wenn Männer und Frauen endlich mal ernsthaft einander von ihren Ängsten erzählten? Ohne Schuldzuweiseung, ohne Demagogie, ohne Besserwisserei,... |
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schon der titel gibt die emotionale richtung vor.
muss sagen, mich hat der feminismus nie interessiert. wohl aber die barbarei des patriarchats mit allen ingredienzien. das uraltsystem abzuschaffen, liegt im interesse von frauen und männern gleichermaßen, wenn sie denn was verstanden haben. die scheidungsraten haben mit mögen oder nichtverstehen weniger zu tun, wohl aber mit dem phantom familie. es wird schlicht so getan, als wenn es die familie noch gäbe. mensch ist in dem phantom in der zerreißprobe. weil die sogenannte keimzelle der gesellschaft den kräften der zerfallenden alten ordnung ausgesetzt ist. frau und mutter kriegt das doppelt zu spüren. das ist wie die arbeit im berg, der sich bewegt. das hangende sackt immer tiefer ab. nicht wenige erdrückt es früher oder später. mensch (weiblich und männlich) muss sich gemeinsam befreien aus der entmenschenden grube. danach gibt es noch gewöhnlichen individuellen konfliktstoff genug. aber erst mal klarheit gewinnen durch Aufklärung! |
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"das uraltsystem abzuschaffen, liegt im interesse von frauen und männern gleichermaßen, wenn sie denn was verstanden haben."
Lieber h.yuren. Das spricht mir aus dem Herzen. Immer fand ich den Spruch von Christa Wolf sehr einleuchtend: "Wie können die Frauen befreit sein, wenn die Menschen es nicht sind ". Manche werden darin eine vielleicht verkürzte Sicht oder die Behandlung der "Frauenfrage" als Nebenwiderspruch beanstanden, ich finde, es könnte Gemeinsamkeit schaffen. |
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schrieb am
05.08.2009 um 10:09
Ein schöner und zum Glück immer noch zäher Traum: Brüderlich und schwesterlich zu leben. Aber was hindert uns (Bis auf die paar Ausnahmen.) wirklich daran?
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richtig, Magda - nur ab und zu hab ich einfach die faxen dicke, männern gemeinsamkeiten hinterherzutragen. wenn jungs nicht begreifen möchten, dass patriarchat nicht nur eine geschichte ihrer privilegien sondern auch der beschneidung ihrer eigenen rechte/möglichkeiten war und ist, dann ... können sie mich/frau/frauen halt mal "mögen" oder auch nicht "mögen"... je m'en foue!
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richtig, Magda - nur ab und zu hab ich einfach die faxen dicke, männern gemeinsamkeiten hinterherzutragen. wenn jungs nicht begreifen möchten, dass patriarchat nicht nur eine geschichte ihrer privilegien sondern auch der beschneidung ihrer eigenen rechte/möglichkeiten war und ist, dann ... können sie mich/frau/frauen halt mal "mögen" oder auch nicht "mögen"... je m'en foue!
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"nur ab und zu hab ich einfach die faxen dicke, männern gemeinsamkeiten hinterherzutragen"
Achja, ich auch. Immer mal wieder. |
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schrieb am
05.08.2009 um 12:43
@ Rahab
Heißt das, Du bist verrückt? (Mein Französisch ist nichtig.) Sei's drum. Ich mag Dich! Das ist mein voller Ernst. Du musst es auch nicht würdigen. PS: Ich bin nicht Ulrich von Lichtenstein! PPS: Den Äußerungen von Magda und h.yuren hab ich nichts hinzuzufügen. |
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@meisterfalk
y'en a mare heißt soviel wie: ich hab die faxen dicke, die nase voll... und je m'en foue bedeutet: is mir wurscht, darum mach ich mir keinen kopf, ist mir egal, geht mir glatt am arsch vorbei...bzw. sozusagen umgedreht: damit/deswegen mach ich mich doch nicht verrückt ... ich hoffe, ich habe damit die stimmungs- und sprecher_in-lagen einigermaßen umfassend angedeutet und ob ich verrückt bin? och - je m'en foue! |
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Okay, ich übersetze es nochmal:
40 Jahre feministische Volkshetzung - die Literatur dazu ist, wie in Alice so schön sagt, in den Archiven einsehbar. Jetzt die Frage: Wo waren/sind die Feministinnen der vierten Generation, die sagte/sagen Schluss damit! die Ideologie: Frau = gut, Mann = böse / Frau =unschuldig , Mann = schuldig, hat sich als falsch erwiesen. Und zwar konsequent! Und Rückgrad beweisen, wenn Schwesternfüherin Alice ihre Femischar versucht wieder auf Linie zu bringen. Wo sind die Revolutinärinnen im Feminismus? Schau ich mir die 4. Generation an sehe ich eine kleidungs/wg-romantisierende Kopie der 68er. Nur der Männerhass ist on demand. Heißt also, der Männerhass wird erst dann publiziert, wenn der eigene Erfolg ausbleibt. Anstonst gilt: Mann = gut / Frau = besser. Die feministische Hassliteratur bleibt im Wandschrank, man könnte sie ja noch brauchen, grade in Zeiten der Wirtschaftskrise, wo softskills auch nicht mehr so gebraucht werden und viele Jobs in Kommunikationsstarken Jobs (werbung) wegbrechen. Da braucht´s Munition für die Tränendrüsen. ES gab und gibt eb keine Kritische Ausseinandersetzung mit dem Feminismus seitens der "neuen" Feministinnen. Wenn doch, bitte Link posten. Und unter kritischer Ausseinandersetzung meine ich keine interne Maulereien im Frauenstuhlkreis. Und keinen Absatz in irgendeiner GötzInnen-Selbstanbetungsliteratur. Und da es diese nicht gab und auch nicht ernsthaft geben wird, ist ein "wir lieben Männer" auf GLEICHER AUGENHÖHE vollkommen unglaubwürdig. So und bevor ich heule und mir nen Lolli kaufe, entschuldige ich mich für meinen unsachlichen Tonfall. |
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womit, mei gutster, belegen Sie das alles?
und ... vielleicht ist nen lolli garnicht mal so ne schlechte idee. immer noch besser als ne lolita, wa. |
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witzig war das nun aber auch nicht.
mfg mh |
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nich? ja potz-blitz-aber auch!
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langweilig, gebs auf.
ich kann jedenfalls verstehen was er meint, von daher könnte man drauf eingehen, wenn man denn zuvor wollte, dass mans erklärt bekommt und sich nun auf belegbares beruft, welches man zu eigenen aussagen auch nicht lieferte. alternativ können wir uns natürlich auch ins französische flüchten und fühlen uns cool, während wir weiterhin dummes zeugs daherschreiben. mfg mh der dachte katzen seien reinlich |
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nu, wenn man(mann?) das versteht, dann könnte man (mann?) drauf eingehen. warum tun Sie's nicht? - ich nicht-man versteh's nicht. und das nun nicht, weil ich zu schmutzig oder zu blöde wäre, sondern weil ... na ja, es ist pauschal-kram, höchst emotional zudem.
... und auf augenhöhe hätte völlig gereicht. auf gleicher augenhöhe könnte bedeuten, dass der turm erst noch auf nen stuhl steigen muß, bevor ich ihm überhaupt in die augen plieren kann stimme zu: langweilig! öde! |
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er ist vom turm, nicht der turm. vielleicht ja auch runtergefallen, er lässt es offen.
95% von dem was hier steht ist pauschaler bullshit. davon leben diese diskussionen. ohne, wäre nicht mal das thema existent. mfg mh |
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Sind das jetzt die ersten Symptome der schrecklichen Schweinegrippe?
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Danke für die Kommentare, so hab ich mir das ungefähr vorgestellt.
Übrigens noch 2 Sätze zum grübeln, ganz frisch von der Mädchenmannschaft um das "besser als Lolita" und "auf den Stuhl" stellen noch zu unterstreichen. Eine der Studien, die Gerhard Amendt nennt, belegt, dass besonders Frauen, die sich in Scheidung befinden, ihren Partnern, die ja dann fast schon ihre Ex-Partner sind, Gewalt zufügen. Vielleicht kann man das als Entladung sehen, als Reaktion auf eine schlechte Partnerschaft, aber auch als Reaktion auf eine Machtlosigkeit innerhalb einer patriarchalen, nicht gleichberechtigten Gesellschaft. So, schlaft mal weiter. |
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hehe der is wirklich gut.
mfg mh |
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seh schon: mögen muß, necken verboten
... dabei, so in arbeitszusammenhängen und so, da sind sie dann doch immer mal wieder ganz gut zu haben, sogar für nen scherz |
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tinyurl.com/mb4vwe
Hier habe ich auch schon mal dargelegt, wie mein Verhältnis zu Männern ist. Für die, dies noch nicht kennen: Viel Vergnügen |
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Ich glaube bei Soziologen, Genderisten, Frauenforscher, ... hören sich die Gespräche, inklusive den bahnbrechenden Ergebnisse, auch nicht anders an.
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tinyurl.com/mb4vwe
Hier habe ich auch schon mal dargelegt, wie mein Verhältnis zu Männern ist. Für die, dies noch nicht kennen: Viel Vergnügen |
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Ich stimme der Grundthese mal zu: Feministinnen tendieren dazu, Menschen ernster zu nehmen, sich mehr mit Ihnen zu befassen, und das schließt auch Männer mit ein. Das ist auch meine Erfahrung, sofern es sich um "Gleichheits-Feministinnen" handelt. Es gibt ja, so hab ich gelernt, heutzutage nur noch Bindestrich-Feministinnen. Bei den Differenz-Feministinnen ist es hingegen schon manchmal fraglich, ob Männer eigentlich noch als Menschen "durchgehen", wenn ich da so an Schweder/Riedl denke. Und Hollstein kann ich leider nicht lesen, frag mich nicht warum, es geht nicht.
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klingt nach beschäftigungstherapie
mfg mh |
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Für alle zur Entspannung:
maedchenmannschaft.net/diese-bloden-manner-aber-auch/ |
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An welchen Stellen soll man denn da lachen?
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@Titta: Lachen kommt in der Regel von ganz allein - da braucht es keine Anleitung für. Des Rest ist eine Frage der eigenen Einstellung.
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@Titta: Lachen kommt in der Regel von ganz allein - da braucht es keine Anleitung für. Des Rest ist eine Frage der eigenen Einstellung.
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"@Titta: Lachen kommt in der Regel von ganz allein - da braucht es keine Anleitung für. Des Rest ist eine Frage der eigenen Einstellung"
Dann scheint wohl meine Einstellung falsch zu sein... |
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:-)
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Das ist Mario Barth ohne Penis. Man sollte meinen weniger Barth wäre ein Gewinn für uns alle, doch weit gefehlt.
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@Ludwig Hasselberg
Es hätte nicht schöner ausgedrückt werden können. Ich hab das genauso empfunden, nur gehofft, aufgrund meiner rudimentären Englischkenntnisse vielleicht doch noch irgendwas mißverstanden zu haben. |
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auch darüber
kommentare.zeit.de/commentsection/url/2009/33/Der-Berliner-Mann läßt sich schmunzeln. wie die kommentare zeigen, schafft das nicht jedermann. |
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Wie gut das ich im Gegensatz zu meinem Bruder (Ein echter "Berliner Mann" im Sinne dieses Artikels) in der "Westdeutschen Provinz" verblieb. Allerdings
könnte ich auch seitenweise über die Schwäbische Hausfrau schreiben, und es würde garantiert ein paar Frauen geben, die das gar nicht lustig fänden. Letztlich Geschmackssache, oder? |
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Och,
liegt vielleicht auch gar nicht so an dem Mann an sich, sondern eher an Berlin. Allerdings, wenn ich so zurückdenke, schon vor mehr als 20 Jahren war's das gleiche. Wenn wir aus der westlichen, wie sie meinten, Provinz, anrauschten, fanden die Berliner Mädels unsre Jungs auch immer spannender als ihre eigenen. Weil sie noch mehr Männer seien. (Originalzitat autonomer Linkinnen.) Also, ändern tut sich im Grunde nicht viel. |
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Wichtig ist, daß es in der Ehe bebt. Aber es heiratet ja keine(r) mehr. Was nicht heißt, daß insgesamt das Hirn wächst. Statistiklose empirische Grüße, ...
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Wenn gilt, dass, "gerade FeministInnen [...] sich vehement gegen Geschlechtsrollen-Stereotype stellen und damit gegen jegliche Deklassierung von Menschen qua Geschlecht", warum nennen sie sich dann "Feministinnen"? Das wäre doch dann eigentlich überflüssig ...oder?
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Frag nicht. Auch wenn behauptet wird man würde das tun, bedeudet das nicht, dass es auch so ist. Es ist schließlich auch Interpretationssache welche Stereotype das sein müssten, genauso wie man welches Voruteil mit einem neuen Vorurteil bekämpft. Und letztendlich wenn FeministInnen behaupten sie mögen Männer, weiß man immernoch nicht was damit tatsächlich gemeint ist. Denn meiner Meinung nach ist das was Feministinnen damit meinen qua Männerfeindlich. Weil sie uns nicht mögen wie wir sind, sondern wie wir ihrer Meinung nach sein sollten.
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Es wurde ja auch nicht gesagt, welche Männer gemocht werden. Alles eine Frage von richtiger Formulierung und falscher Interpretation.
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"Alles eine Frage von richtiger Formulierung und falscher Interpretation."
Geiler Satz. Ist da Copyright drauf? |
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"Es wurde ja auch nicht gesagt, welche Männer gemocht werden."
Ja, das täte mich auch mal interessieren, wer jetzt hier die Gewinner sind... |
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Dann haben wir einen Artikelchen mit 805 Wörtern der eigentlich nichts aussagt. Außer, dass das Buch "111 Gründe, Männer zu lieben" kein Brüller ist. Jedoch weiß ich nicht wie das Frauen oder Feministinnen interpretieren. Es könnte ja auch sein es bedeutet soviel wie "unbedingt lesen", "Geheimtip"...
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@ Titta
Nö, würde ja einem armen Eselchen nicht seine letzte Möhre verlangen ;- ) |
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Für die Misandrie des deutschen Feminismus gibt es sowohl von Hollstein u.a. Autoren, als auch von zeitgemäßen feministischen Gruppierungen reichlich Belege.
Diese in der Gesamtheit mit einer amerikanischen "wir haben die Männer doch auch lieb"-Studie aus der Welt schaffen zu wollen, muss man als wohl doch reichlich naiv bewerten. Damit bleibt auch dieser Artikel in dem alten Problem des Feminismus hängen: fehlende Selbstreflektion. Ich habe Hollsteins Buch gerade nicht zur Hand, wenn ich mich aber recht erinnere, dann beschreibt er diese Haltung wie folgt: Die Feministin vertritt vor allem den Standpunkt, dass ihre Haltung und Ihre Gefühle richtig sein. Folglich wird der Mann entwertet und hat sich zu ändern und anzupassen. Das Ziel des Feminismus ist es damit, den Mann für die Frau bequemer und komfortabler zu machen. Von eigenem Problemverhalten oder der "Richtigkeit" des Männlichen keine Spur. Leider gilt dies auch für den halbgaren Beitrag von Frau Rönicke. |
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... ich will so bleiben wie ich bin, la la...
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schrieb am
13.08.2009 um 08:48
"Du darfst!"
Vielleicht müssen Sie aber auch? |
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ach? ja? wer sagt das?
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schrieb am
13.08.2009 um 18:35
Das ist doch egal.
Dürfen oder Müssen. Glücklich, wer die freie Wahl hat. Manche(r) mag darüber allerdings auch unglücklich sein. |
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Das hässliche Gesicht des Femininismus:
"Das ist es wohl, was den Frauen, wie allen unterdrückten und gedemütigten Gruppen, am meisten ausgetrieben worden ist: der Mut zum Hass! Was wäre eine Freiheitsbewegung ohne Hass?" Alice Schwarzer Im übrigen geschickt formuliert, da von "den Männern" nur indirekt die Rede ist. Trotzdem hat auch Esther Vilar körperliche Prügel bezogen. Der Hass erstreckt sich also darüber hinaus selbst auf Männersympathisantinnen. |
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