Glückwunsch: Sie hat es geschafft! Christina Richter, 21, aus Kiel ziert als erste „normale“ (Brigitte) Frau das Cover der neuen Ausgabe der Frauenzeitschrift. Für den Fall, dass man ihr das Normalsein nicht ansehen könnte, haben die Macher des Heftes eine Banderole um die Ausgabe gewickelt, die dick darauf verweist, dass an jetzt keine Alien-Produkte der Modebranche mehr als Kleiderständer für die zu präsentierenden Klamotten herhalten müssen, sondern dass alltägliche Frauen fotografiert werden. Mit einem ganz ehrenwerten Ziel: „umwerfende Frauen zu porträtieren“.
Im Fall von Frau Richter beschränkt sich das Porträt auf die Titelseite und das sieht, doch, sehr nett aus. Mehr erfährt man über sie leider nicht. Aber dafür gibt es ja die Modestrecken im Innenteil, die wiederum sehr viel über die Frauen erzählen. Franca Cuneo, 28, zum Beispiel. Sie betreibt im richtigen Leben Hamburgs ältestes italienisches Restaurant „Cuneo“, laut Brigitte eine „Institution, ein beliebter Treff für Künstler und Politiker, Modefreaks und Medienleute“. Alles klar. Beste Voraussetzungen sozusagen. Und deswegen durfte sie in der Tradition von Greta Garbo, Jackie Kennedy und Sophia Loren nach Capri reisen und dort „eleganten Mustermix“ präsentieren – „bunt und sexy wie in den Fifties!“ Noch nicht genug davon? Dann mal weiter im Text, zu einem Foto von Frau Cuneo am Hafen, die rötlichen Haare hochgesteckt, den Blick seitlich auf die Fischerboote gerichtet: „Wo ist denn nun die Capri-Sonne? Egal, mein seidenes Fifties-Kleid leuchtet auch so schon genug. (...) und die berühmten Capri-Fischer? Schließlich sollen sie meinen neuen Fang bestaunen – ein Bustierkleid mit frischen Blüten.“ Na klar. Ganz genau so stellen wir uns die normale, moderne Frau von heute vor. Sieht gut aus, hat Ausstrahlung und redet dummes Zeug. Oder haben wir da was falsch verstanden?
Wahrscheinlich dann doch. Denn die Aktion, alltägliche Menschen als Models einzusetzen, will ja gar nichts anderes als einem Trend zu folgen, wie im begleitenden Dossier zu lesen ist: „Das Normale ist heute das Moderne.“ Oder mit Modemacher Wolfgang Joop gesprochen: „Real Woman“. Nach all den Reality-Formaten im Fernsehen folgen jetzt also Magazine und holen das richtige Leben in ihre inszenierte Welt. War bisher jeder ein Star, ist jetzt jeder Model seiner eigenen Lebenswelt. Das sieht tatsächlich gut aus. Mit einem Statement an die Modewelt hat das weniger zu tun. Oder warum setzt Brigitte nicht auf die „normaleren“, Größe 38 aufwärts tragenden Models, die zum Teil ja bereits für Modestrecken eingesetzt werden?
Aus Marketing-Gesichtspunkten allerdings funktioniert das ganze prima. Als Brigitte die Aktion vergangenen Oktober angekündigt hatte, war sie tagelang Thema in den Medien. Und diese Aufgabe wird sich sicher auch ganz gut verkaufen. Was sicher auch gar nichts mit der beiliegenden Kalorien-Tabelle für die Handtasche zu tun hat. Oder mit der 14-Tage-Brigitte-Diät. Oder mit dem Protokoll einer Paartherapie-Sitzung, „Immer der falsche Mann – was tun?“ Oder Hugh Grant und der Frage, warum alle Männer sein wollen wie er.
Die „neue“ Brigitte ist eben auch im neuen Jahr ganz die alte. Und spart sich Gedanken darüber, ob sie die selbstbewussten Frauen von heute, die sie aus der Brigitte-Studie „Frauen auf dem Sprung“ als Zielgruppe heranzieht (Sie wollen beruflich und privat auf eigenen Beinen stehen und nicht mehr nur schlank sein), ernst nehmen möchte. Mit relevanten, vielleicht auch mal politischen Inhalten aus ihrer Lebenswelt.
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Mit Sicherheit hat sich die Brigitte einige Honorarkosten erspart. Ob das Dauerfeuer der Normalität a la Dove-Effekt die Bedürfnisse der Leser und Anzeigenkunden jedoch dauerhaft befriedigt, bleibt abzuwarten. Und natürlich fühlt sich Muttchen geschmeichelt, wenn sie Cover-Girl wird. Ob diese Pseudo-Echt-Strategie jedoch auf geht... Ich will es nicht hoffen.
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Ich meine mich zu erinnern, dass das ganze hie rschon ienmal ausführlich diskutiert wurde, vielleicht in einem Artikel, vielleicht in einem Blog. (By the way: Ich finds deshalb schon recht ausgenudelt.)
Auf jeden Fall schwirrt in meinem Kopf sowas rum, dass Brigitte, um dem eindruck, man wolle billigere Models, vorzubeugen, extra verkündet hat, dass auch die nichtprofessionellen Models eine normale Modelgage bekommen. |
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"Die „neue“ Brigitte ist eben auch im neuen Jahr ganz die alte."
Das bestätigt auch das Titelthema: "Die neue Diät." |
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@ Tiefscharf: Apropos Dove-Effekt - den nutzen beide im neuen Heft, noch vor den Modestrecken gibt es eine mehrseitige Anzeige von Dove, die bekannte Kampagne mit den "normalen" Menschen.
@ cms: richtig ärgerlich finde ich ja das Editorial, in dem das Titelthema Diät nochmal angesprochen wird. Naturgemäß sei das nämlich kein Widerspruch zu der Modelaktion, sondern eine gesundheitsfördernde Maßnahme. Genau. So lautet heute die Umschreibung für den Wahn. Alles nur für die Gesundheit. |
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Dann ist Magersucht wohl gesünder als Übergewicht? Gut, dass ich heute noch nichts gegessen habe...ähm...ich freu mich auf meine Pizza später.
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bei aller berechtigten kritik an stumpfsinnigen diät-themen etc. ist die brigitte eine der intelligentesten frauenmagazine, die es in diesem markt gibt - weil sie eben zeitweise lesenswerte artikel bietet, weil sie eben in manchen artikeln differenziert berichtet und man mehr hirn fürs brigitte-lesen braucht als fürs durchblättern irgendwelcher society-foto-magazinchen oder royal-fotoalben mit kochrezepten. man muss uns leserinnen schon auch einen eigenen kopf zugestehen: wir verblöden ja nicht dadurch, dass wir ein diäthefterl vor die nase geknallt bekommen.
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zeitweise lesenswert
manchmal differenziert nicht so schlecht wie die anderen das sind ja mal coole qualitätsanforderungen. mfg mh |
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Tja, was soll man da sagen? Ich bedanke mich zumindest herzlich bei den Brigitte-MacherInnen, dass sie den normalen Frauen nun die Möglichkeit geben, den Traum jeder Frau zu leben: Model werden. Denn welches Lob ist schon so befriedigend, die ein Kompliment für gutes Aussehen? Sie sehen das anders? Schön. Denn es steht uns ja frei die Brigitte nicht zu lesen, und stattdessen Magazine zu lesen, die von normalen, selbstbewussten Frauen gemacht werden, wie z.B. das Wirtschaftsmagazin brandeins.
Was ich am der Marketingmaßnahme der Brigitte allerdings wirklich bedenklich finde, ist die Abstufung von Frauen, die ihr Geld als Model verdienen, zu nicht normalen Frauen. Zudem sollte man von einem Frauenmagazin mit Anspruch verlangen, die Themen Aussehen, Gewicht und Essstörungen nicht in die Modebranche zu schieben und dies als Mode-verursachte Problematik abzuhaken. Die Anzahl der Essgestörten Frauen in Deutschland dürfte die Zahl der Models um ein Vielfaches überschreiten, und gewisse Schönheitskritierien wird auch ein Laien-Model bei der Brigitte immer erfüllen müssen. Vielleicht wird hier nicht das Ideal einer mageren Frau propagiert, aber dennoch ein jugendlich schönes und wohl proportioniertes. Das Marketing der Brigitte ist noch nicht einmal besonders mutig. Im Bereich der jüngeren Fashion Magazine wird der Trend zu Kurven gleich zu Beginn des Jahres sehr laut gefeiert. Hier wird wohl auch offen gesagt, dass es sich hier um einen kurzweiligen Trend und um das Erlangen von Aufmerksamkeit geht, nicht um eine ernsthafte Diskussion um unser Bild von Schönheit. Das V Magazine startet 2010 mit der "Size Issue" und sehr fülligen, aber sehr schönen, jungen Frauen >> models.com/v-magazine/v-size-2.html ![]() |
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schrieb am
05.01.2010 um 10:26
@ Tessa
Du magst in vielem recht haben. Aber das Foto mit den beiden Mädchen finde ich abscheulich. Alles. Make-Up, Die Jeans,die Fleischwürste... Unvorteilhaft. Ungesund auch ist auch, dass die NULL Muskulatur haben. Rückratverkrümmung. Also, dass empfinde ich nicht als emfpenlenswerten Zustand. Diese Modelle bevölkern unsere Straßen. Die möchte ich auch möglichst nicht auch in der "Brigitte" oder so serviert bekommen. Jedenfalls nicht auf so eine häßliche Art & Weise. Die Idee mit den "Normal-Frauen" ist alt. Entwickelt wurde sie von Anita Roderick ( RIP ) / The-Body-Shop. Damals gab es auch schon eine mobbelige Barbie von Body-Shop. Es gibt ja auch "Oma & Opa"-Barbie & Ken. Die haben Geschenke auf dem Arm. Für den Rest der Sippe. Und es gibt ja auch eine Oma-Brigitte / ab 40. Mit Geschenktipps? Das ist nicht meine Welt. |
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Ich bins noch mal...
Gerade erinnere ich mich an Momente, in denen ich am Monitor saß und diverse Muttermale wegstempelte, Falten glättete und Schatten unter den Augen eliminierte. Das ist schon bei gut proportionierten Menschen ein elender Job. Wie muss sich dann erst der fühlen, der in den Monitor starrt und eins dieser Modelle vor Augen hat - mit dem lapidaren Hinweis auf dem Screen: "Ey Alter - authentisch bitte, aber trotzdem schön." Ob er weint oder in den Monitor brüllt: "NIMM AB!"? Welche Speckfalte ist denn nun authentisch und vielleicht neckisch - so, dass sie den Leser und Werbekunden nicht stört, wie viel Gesichtsbügeleisen darf es sein, damit die Authentizität nicht verloren geht? Das Echte war doch das Ziel. Echt ist an den Brigitte-Models gar nichts. Sie sind exakt mit dem gleichen Aufwand in Szene gesetzt, auch, was die Nachbearbeitung betrifft, wie jedes andere Model auch - möglicherweise mit etwas mehr Aufwand, was nachvollziehbar ist. Frauen mit offenkundigen kleinen "Mängeln" (in Bezug auf den Standard) werden möglichst idealisiert dargestellt. Der wahrscheinliche Grund: Den Frauen, die dem ähnlich sind (eine Menge), die Scheu zu nehmen, sie konsumfreudiger zu manipulieren. Das ist durchschaubar, denn warum sollte man diesen Markt gänzlich Ulla Poppeken (oder wie die heißt) überlassen. Mehr jedoch steckt wohl kaum dahinter - erst recht kein "Wertewandel" oder der Wille, sich der Normalität zu öffnen - die findet sich in der Brigitte nämlich nicht, nur ein idealisiertes Abbild davon - wie immer eben. |
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Tja, das ist der Unterschied zwischen Kunst und Können. Es gibt Fotographen, die können fotographieren, und dann gibt es die, die Photoshop benötigen, damit's halt keiner sieht, also die Unzulänglichkeiten. Jeder verdient sein Geld dann mit seinen Fähigkeiten.
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schrieb am
05.01.2010 um 09:31
Mit Verlaub, luggi, - das ist Unsinn. Ich bin zwar nur ein passionierter Hobbyknipser, habe und hatte aber beruflich oft genug mit Profis zu tun. Schon rein technisch betrachtet, hat das, was Sie da sagen, keinen Bestand. Ein normaler Mensch - ja, auch eine Frau - hat Hautunreinheiten wie Pickel, Mitesser, Hautirritationen wie Flechten, Schüppchen, Haare. Wenn Sie nun fotografieren und nicht gerade eine Weichzeichneroptik nutzen, bilden moderne Kameras diese Makel gnadenlos ab - das gilt schon für eine bessere SLR und erst recht für eine üblicherweise benutzte digitale Hasselblad. Natürlich können Sie Einiges mit Camouflage, Babyöl und einem massiven Make-up abmildern, Hauttöne nachbearbeiten und Fältchen etc. beseitigen müssen Sie aber dennoch. Es ist auch ein weit verbreiteter Irrtum, analoge Fotografen hätten nicht nachbearbeitet. Retuschiert wurde schon immer und es ist unerheblich, ob das in der Dunkelkammer oder am Rechner geschieht. Es existieren kaum Bilder, die nicht überarbeitet wurden - nicht, weil die Fotografen unfähig sind, sondern weil die Arbeit in der Dunkelkammer oder am Monitor zur Bildherstellung gehört. Würde ich Ihrer Meinung folgen, wären Newton, Roy Stuart, La Chapelle, sowie jeder Werbefotograf alles komplette Nieten. Das sind sie aber nicht.
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Nicht so mit Verlaub, weil's ehrlich ist. Wie schnell muss man denn seinen Nick ändern und warum? Eigentlich wollte ich nur wissen, wer auf meine Frage antwortet. Aber weil es scheinbar eine Fachfrage ist, konnte die Beantwortung nicht der Assistenz übertragen werden.
Zum Thema. Ein richtiger Fotograph stellt den Menschen dar, und nicht seine Makellosigkeit per Nachbearbeitung. Eine "Berührung" mit Profis macht noch keinen Semiprofessionellen, nicht mal im Lobbying und im Marketing. Du brauchst meiner Meinung nicht zu folgen, ich hab da eine andere. Vor allem kenne ich ausgezeichnete Fotos, die ohne Retusche entstanden, und der Fotograph weist mit Stolz darauf. Aber auch Retusche bedarf eines künstlerischen Formats; sonst sind die Retuscheure, wie sagtest du, Nieten. |
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schrieb am
07.01.2010 um 09:36
Ein richtiger Fotograf stellt den Menschen so dar, wie es eben dieser Mensch oder ein Auftraggeber von ihm verlangt. Auch ein richtiger Fotograf ist ein Dienstleister. Und wenn eine Bildredaktion Makellosigkeit verlangt, hat der Fotograf das zu liefern. Das geht aber aus oben genannten Gründen technisch ohne eine entsprechende Bearbeitung nicht. Freie Arbeiten sind von dieser Verpflichtung natürlich ausgenommen. Da kann der Fotograf tun und lassen, was er will.
Eine Retusche bedarf erst einmal technischer Kompetenz und der entsprechenden Voraussetzungen. Kunst ist zweitrangig, wenn es darum geht, dass der Hautton stimmt und Cellulite verschwindet. Und wenn die Retusche handwerklich top ist, sind es keine Nieten, die das tun, sondern hervorragende Bildbearbeiter. Deine Verurteilung ist einfach eine Frechheit. Und natürlich ist es auch möglich, ohne Retusche hervorragende Bilder zu produzieren - nur eben nicht, wenn die Voraussetzungen hierzu nicht gegeben sind. Die Welt - und auch keine Frau - ist in diesem Kontext makellos genug. Das Problem ist, dass man - deiner Sicht folgend - konstatieren müsste: Die überwiegende Mehrheit der Fotografen sind Versager. Nun - dem ist einfach nicht so. Du magst diese "Meinung" natürlich vertreten. Das ist aber dann nicht das Problem der Realität sondern deins. Damit wollen wir es belassen. Erstens ist das hier nicht das DSLR-Forum light und zweitens interessiert es vermutlich sonst niemanden. Ich lass dir deine Meinung ja - keine Bange. |
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Na, das passt doch bestens: Damit entfernt sich die Brigitte zumindestens teilweise vom "Emanzipations-Klatsch&Tratsch-Society-Frauenlebenshilferatgebermagazinchen"-Image und von einigen Finanzproblemen der Print-Branche, soweit wahrscheinlich das Ansinnen dieser Kampagne ...
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Die "Brigitte" dafür zu kritisieren, daß sie keine dollen Gesellschaftsanalysen druckt, ist genauso, als würde ich in "konkret" nach Schminktips suchen.
Ich schaue in die "Brigitte", wenn ich mich über Mode informieren möchte, nach Rezepten oder eben Schminktips suche. Und das ganze kommt bei der "Brigitte" für mich irgendwie sympathischer rüber, als in anderen Zeitschriften von diesem Kaliber. Ich gehöre wahrscheinlich zur Zielgruppe. Prima ! Keine Zeitschrift kann sämtliche Bedürfnisse allein erfüllen. Oder vermißt jemand Modestrecken und Kosmetik-Beratung im "Freitag" ? Echt ist an den Brigitte-Models gar nichts. Sie sind exakt mit dem gleichen Aufwand in Szene gesetzt, auch, was die Nachbearbeitung betrifft, wie jedes andere Model auch - möglicherweise mit etwas mehr Aufwand, was nachvollziehbar ist. Frauen mit offenkundigen kleinen "Mängeln" (in Bezug auf den Standard) werden möglichst idealisiert dargestellt. Stimmt, aber wenn ich "echte" Frauen sehen will,die nicht in Szene gesetzt sind, brauche ich nur in der U-Bahn die Augen aufzumachen. Ein Magazin muß ich mir dafür nicht kaufen. |
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Liebe Nelly,
hey, das wäre doch mal was: intelligent gemachte Schmink-Tipps im Freitag, so aus linker Perspektive ;) Im Ernst: Ich finde es auch völlig ok, dass sich Frauenmagazine mit Mode beschäftigen, aber wenn ich mir in der aktuellen Ausgabe die Betextung dazu durchlese, kommen mir eben so meine Zweifel, was das dahinter stehende Frauenbild angeht. Und wie hier schon öfters angesprochen: Die Preise der dargebotenen Sachen - ist wohl nicht für die normale Jederfrau, oder? |
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Ok, jetzt habt ihr mich. Ich werde mir wohl die letzte Ausgabe doch kaufen müssen,obwohl meine Mutter (74) sie schon hat und ich sie sowieso in ein paar Wochen gelesen hätte.
Was die Preise der Artikel angeht, ist mir immer die bunte Mischung bei Brigitte aufgefallen. Zum Prada-Rock die Bluse von H&M. Ich denke, im "wahren Leben" wird so etwas selten vorkommen. |
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dazu passend...
"Dicken Menschen freien Zugang zur Website zu ermöglichen wurde eine direkte Bedrohung unseres Geschäftsmodells" Weihnachtsspeck: Flirt-Portal schmeißt Nutzer raus winfuture.de/news,52560.html |
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schrieb am
04.01.2010 um 20:27
Ui, echt übel - schon allein die Geschäftsidee.
Aber wie steht's mit Ihnen MH? Nahaufnahmen des Gesichts betonen ja mehr die Persönlichkeit und den Intellekt. Soll da Ihr neues Icon unseren Blick mehr auf Ihre Körperlichkeit lenken. ;-) |
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ich bin toll.
mfg mh |
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schrieb am
04.01.2010 um 21:58
Jetzt noch schlanker!
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schrieb am
04.01.2010 um 22:33
So wie auf der Communityweihnachtsfeier gefallen Sie mir aber noch viel besser:
![]() |
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@ ich
das ist jetzt indiskret, ich weiß jetzt, dass MHZahlensalat auf der Feier beschlipst war |
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ich teste halt grad rum mit den bildern. das ist aber auch ein schönes.
nur am thema vorbei. :P mfg mh |
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Na dann stell doch mal ein themengerechtes Bild von dir rein. Also die Jeans oben und halt das andere ohne Nietenklamotten. Und das Thema ist nicht "Brigitte-modells" sondern "girlie-dressmen". Und dann sind wir beim Thema.
luggi, also ich will mich mal nicht nackch machen |
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schrieb am
04.01.2010 um 23:20
Ich wollte den Brigitte-und-Freitag-Leserinnen nur einmal einen kleinen Denkanstoss geben, welche Accessoires wir Männer bevorzugen, um unsere natürliche Schönheit hervorzuheben. Es mag zwar - um es mit der Artikelüberschrift zu sagen - nicht "total normal" sein, aber immerhin "was", "oder"?
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Ich brauche keine Acxesoieres oder wie der Unfug heißt, ich bin natürlich schön. Nichts kann einen Menschen (Mann) so behindern wie ein Schlips. Soll sich keiner auf die Krawatte getreten fühlen.
Oder ging's um den albernen Blinkiestern? Das verschönert unnatürlich unseren MHZahlensalat. |
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das ist doch geschwätz.
es gibt ein paar standard-accessoires und mit denen soll mann sich zufrieden geben. eines davon hatten wir letztens schon in der mangel: die uhr. ansonsten bleibt da nicht mehr viel. brille, wenn man denn eine hat brieftasche. das ding, nicht den inhalt. schlüsselanhänger? mobiltelefon gürtel auto als mann hat man nicht wirklich viel, über dass man sich sichtlich definieren kann. und das, was man hat, wird ständig mit irgendwelchen egoaufplusterungen gleichgesetzt, was understatement dann genauso falsch macht. wer, als mann, bei der kleidung nicht unsummen ausgeben will, der unterwirft sich ohnehin einem schema x während frauen durch alle preisklassen hinweg viel zeugs zum gestalten haben. hier werden wir diskriminiert und leute wie luggi, die von natürlicher schönheit schwärmen, sind schuld. da ist es auch kein wunder, dass es in männerzeitschriften fast immer nur um frauen geht. :P mfg mh |
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schrieb am
05.01.2010 um 09:41
eben im neuen 'horst - das herrenmagazin' gelesen:
niemals personen aus dem gesamtbild/-zusammenhang 'hinausblicken' lassen, und niemals abbildungen von personen spiegeln ;o) |
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schrieb am
05.01.2010 um 09:57
Also ich hab mal sowas gehört, dass Frauen den Männern zuallererst auf den Po schauen.
Ob der knackig und wohlgeformt ist. Böse Zungen behaupten allerdings, es ginge dabei nur um die wie auch immer gepolsterte Geldbörse in der Gesäßtasche... |
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brieftaschen sind va wegen der plastikkarten dick und was auf denen drauf ist oder nicht...
da könnte man aber total unsozial dran rumtheoretisieren, ob arme menschen nicht mehr "kundenkarten" haben und somit die dickere brieftasche. in dem sinne waren die erfolgreichsten betrüger auch immer jene, die einfach so taten als hätten sie geld. mfg mh |
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@feli: dahin auch, ja. meist schamlos, da ohnehin unentdeckt. die wenigsten frauen sind empathisch genug zu merken, dass man sie mit den augen auszieht.
aber wen sollte das überraschen? mfg mh |
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bei rauschmitteln bin ich konsquent. die habe bisher durchweg von der jeweiligen frau bezahlen lassen.
dafür übernehme ich kaffee und essen. da kommt man dann gut klar. mfg mh |
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schrieb am
05.01.2010 um 12:24
@SteinMain
Bei mir läuft das irgendwie anders. Mein Kerl kocht leckere Sachen und verlangt nur ab und zu mal Geld für Putzmittel oder Haushaltsartikel. |
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alan shore? Oder doch nicht?
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ich habe gestern abend festgestellt, dass HD-TV die schminkdichte und dicke der hollywood-schönheiten verstärkt hervorhebt. sprich: man sieht es.
ich find das nicht schön und ich bezweifel, dass sich sowas durchsetzt. der nächste trend wird dann also gen natürlicher schönheit gehen müssen oder die schminkmethoden ändern sich. mfg mh tippt auf die schminktechnik |
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Dafür wird bestimmt demnächst eine Schmink-Tech-App erfunden - allerdings dann leider nur für iPhone-Nutzerinnen nützlich!
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schrieb am
07.01.2010 um 09:41
Ich würde dazu raten, eine Weichzeichner-Folie über den Monitor zu spannen - als visuelles Präservativ.
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schrieb am
07.01.2010 um 09:44
Ein bisschen passende Schleichwerbung:
www.beauty.de/cipp/md_beauty/custom/pub/content,lang,1/oid,4789/ticket,g_u_e_s_t |
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Ich glaub es ja nöööcht! ;)
Das Produkt hat es soeben in unser Lexikon der Gegenwart geschafft, für die nächste Ausgabe! Wie man wohl damit aussieht, wenn man damit in einem old- school-TV-Gerät angeschaut wird? |
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@sue: da gibts dann bestimmt auch fan-seiten, auf denen das alles ohne iphone erklärbärt wird. ;P
mfg mh |
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@meisterfalk: ach... hach.
mfg mh klingt besser als wtf |
Ausgabe 20/2012
16.05.2012
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