Alien59

Amman-Impressionen

05.01.2011 | 12:49

Christen in Gaza

Nach der Diskussion über Christen in Ägypten - ein Video über Christen in Gaza. Dort, wo die Hamas das Sagen hat. Diese Christen werden fast nie erwähnt, wenn es darum geht, wie schlecht es ihnen in muslimischen Ländern gehe. Kein Wunder, die Gefahren hier gehen ja nicht von den Muslimen aus.

www.youtube.com/watch?v=xD0Ibxr2lOE&;feature=player_embedded

 
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Kommentare
Alien59 schrieb am 05.01.2011 um 12:52
Der link scheint zu funktionieren, ich versuche es nochmal mit dem Einbetten:
Deaktivierter Nutzer schrieb am 06.01.2011 um 21:46
"Kein Wunder, die Gefahren hier gehen ja nicht von den Muslimen aus, sondern: hifon!"
Ehemaliger Nutzer schrieb am 05.01.2011 um 20:47
Da hast Du ja ne richtige Perle ausgegraben. sachichma so, - auch ohne besonders religiös zu sein...
archinaut schrieb am 05.01.2011 um 21:27
.... find ich sehr bewegend. Danke.
luggi schrieb am 05.01.2011 um 21:59
Und wie geht es den AtheistInnen? Besonders in Patriarchenstaaten islamischer Ausprägung? Christlich kenn' ich hier in Bayern.
Alien59 schrieb am 06.01.2011 um 06:51
Vermutlich nicht schlechter - solange sie nicht versuchen, offensiv zu missionieren.
Luggi, dieser Blog ist ein wenig mein erweiterter Kommentar zu ein paar recht bösen Bemerkungen in der Diskussion über Christen in Ägypten. Dort wurde unterstellt, hätte die islamische Opposition die Mehrheit, würden alle Christen umgebracht. In Gaza hat die böse Hamas das Sagen - und den Zustand dort nun kommentiert dieses Video.
luggi schrieb am 06.01.2011 um 21:34
Liebe Alien,
hatte ich doch verstanden und wollte entzerren und erweitern.
Schön sind ja einige Missionarsblog in der FC, obwohl die Missionare steinhart den Standpunkt vertreten, nicht zu missionieren. Mal sehen, wann Teile der FC-Diskussion in der Missionarsstellung verharren.
Die Welt ist sehr oft anders als die Journaille.

Mach bitte weiter.
isam almatlub schrieb am 06.01.2011 um 11:00
danke für diesen kleinen film alien.
bei all der berichterstattung über christenverfolgung im nahmen osten werden aspekte wie dieser ganz vergessen. und auch in syrien gibt es christenverfolgung nicht. eher pushen die herrschenden alleviten die christliche minderheit und viele sind stolz auf religiöse vielfalt und toleranz.
religionsfreiheit im sinne der freiheit VON religion allerdings, das ist auch hier (noch) undenkbar.
isam almatlub schrieb am 06.01.2011 um 11:01
im NAHEN osten muss es heißen (die editierfunktion fehlt immer noch).
hibou schrieb am 06.01.2011 um 17:54
machs ma heut nach der Rahab- Methode:

"Amman (RPO). In Jordanien hat ein Mann seine schwangere Schwester getötet, weil diese sich "unmoralisch" verhalten habe. Der Mann habe den "Ehrenmord" selbst bei der Polizei gestanden, hieß es am Samstag aus Justizkreisen in Amman. Er habe seiner 28-jährigen Schwester mit einem Messer ins Gesicht, in den Bauch und in den Rücken gestochen. Um sicher zu sein, dass sie tot ist, schnitt der Mann seiner Schwester am Ende den Angaben zufolge die Kehle durch. Was der Täter der im fünften Monat schwangeren und verheirateten Frau vorwarf, blieb zunächst unklar. "

wie waer ne Stellungnahme dazu?
khad schrieb am 06.01.2011 um 21:21
Da nicht erwähnt ist ob es sich um Moslems oder Christen handelt, würde ich sagen,dieser Schwachsinn ist religionsunabhängig.

Manche Christen denken recht altertümlich, tut sich nichts zu manchen Moslems. Besonders im Nahen Osten, und ich habe dort schon recht extreme "Christen" erlebt. Auch Moslems.
Rahab schrieb am 06.01.2011 um 21:31
hibou
patriarchat nennt sich sowas
ist religionsunabhängig
claudia schrieb am 07.01.2011 um 07:17
Ich denke auch, dass Gewaltverbrechen religionsunabhänngig sind.
Sie kommen in allen "Kulturkreisen" vor, und Glaubens(g)eiferer verstecken sich gerne hinter den Gewalttaten der jeweils Anderen.
hibou schrieb am 06.01.2011 um 17:55
aus dem letzten Bericht von AI:

"Gefangene wurden Berichten zufolge gefoltert und misshandelt. Tausende von Personen befanden sich ohne Anklageerhebung oder Gerichtsverfahren aufgrund weitreichender Verfügungen in Verwaltungshaft. Prozesse vor dem Staatssicherheitsgericht verletzten die internationalen Standards für faire Gerichtsverfahren. Das Parlament billigte weitere Einschränkungen der Rechte auf freie Meinungsäußerung, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit. Frauen litten unter Diskriminierung und wurden nicht ausreichend vor familiärer Gewalt geschützt. Ausländische Hausangestellte wurden ausgebeutet, missbraucht und erhielten keinen angemessenen arbeitsrechtlichen Schutz. Mindestens 14 Personen wurden 2008 zum Tode verurteilt, es gab jedoch keine Hinrichtungen. (Stand: 31.12.2008)"
(Amnesty International, Bericht 2010)
Rahab schrieb am 06.01.2011 um 21:33
und weil das so ist, ist Europa auch sehr dankbar dafür, dass aus Aza kaum wer rauskommt
und schon garnicht folterüberlebende

die im übrigen auch von der Türkei nicht aufgenommen würden
weil die nämlich den entsprechenden teil der genfer flüchtlingskonvention nicht ratifiziert hat
die nimmt nur flüchtlinge aus Europa

schönes land haste dir da als alterssitz ausgesucht
Alien59 schrieb am 07.01.2011 um 06:13
Hibou, lass es. Ich pöbele auch nicht in deinen blogs rum.
Alien59
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