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Politik : Duisburg gegen Rechts - 28. März 2010

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Bereits seit Wochen laufen die Vorbereitungen der ganz rechten Seite, um in Duisburg Unruhe zu stiften. Wohl auch im Hinblick auf den NRW-Wahlkampf soll am 28. März ein „Sternmarsch“ mit dem Motto: „Abendland in Christenhand“ zur großen Duisburger Moschee in Marxloh stattfinden. Eine gute Zusammenfassung des Hintergrundes fand ich bei der „Grünen Jugend NRW“.

ProNRW, aber wohl auch die NPD, hoffen, mit dieser Aktion gerade in Duisburg, wo die CDU rechts noch Platz lässt, Wählerstimmen durch gezielte Angst-Propaganda einzufangen. Zwar waren die bisherigen Versuche, soweit mir bekannt (z.B. Anti-Islamisierungs-Kongress in Köln), eher Flops, aber für die Marxloher Muslime und Anwohner verspricht das, ein sehr unangenehmer Samstag zu werden.

Erfreulicherweise gibt es Aufrufe zur Gegendemo, leider aber auch schon Hinweise, dass es ähnlich wie in Dresden für die Gegendemonstranten Schwierigkeiten geben könnte.

Ich bin nun zu weit weg, um über das Geschehen so gut berichten zu können wie Jayne kürzlich aus Dresden – vielleicht findet sich ja durch diesen Text jemand, der das besser kann als ich.

Das Moschee-Zentrum in Marxloh ist der PRO-Bewegung nicht nur deshalb ein Dorn im Auge, weil es eine der größten Moscheen in Deutschland ist, sondern auch, weil durch das angeschlossene Zentrum es die erste ist, die öffentliche Zuschüsse bekommen hat. Was allerdings dabei gerne übersehen wird: die Baukosten der Moschee wurden nicht bezuschusst, das Zentrum nur teilweise – der Rest kam wieder vom Moschee-Bauherrn. Aber als Hetzgrundlage eignet sich die Behauptung bestens.

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