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Der Bundesgerichtshof hat über die Möglichkeit der Präimplantationsdiagnostik (PID) entschieden. Laut Embryonenschutzgesetz ist diese nicht erlaubt, um nicht unzulässige Eingriffe oder eben designte Menschen zu ermöglichen.
Für den Fall, dass eine schwere Erbkrankheit zu befürchten sei, will der BGH eine Untersuchung des Embryos vor dem Einpflanzen jedoch zulassen und verlangt diesbezüglich eine Änderung des Gesetzes.
Die Ärztekammer ist zufrieden, der Behindertenbeauftragte eher entsetzt.
Ich kann die Einstellung der Ärztekammer gut verstehen. Einerseits bleibt eine Auswahl nach Geschlecht oder Augenfarbe etc. verboten, andererseits besteht die Möglichkeit, Embryonen, die laut PID bestimmte, auf eine Erbkrankheit deutende Gene haben, nicht zu verwenden.
Mancher wird den Behindertenbeauftragten so gar nicht verstehen. Ich schon. Ich stehe diesem Urteil genauso zwiespältig gegenüber wie der Möglichkeit, ein Kind wegen zu erwartender Behinderung abzutreiben. Warum? Es ist doch besser, wenn Eltern nur gesunde Kinder haben?
Jein. Auch wenn es nicht so aussieht, es wird eine Norm gesetzt. Kinder haben gesund zu sein. Sind sie es nicht, hat jemand etwas falsch gemacht: meist die Mutter, weil sie PID oder Fruchtwasseruntersuchung oder eine entsprechende Abtreibung ablehnte. Und da kommt dann ganz schnell der Spruch - heute schon: so ein Kind muss man doch nicht mehr bekommen. Und das finde ich unerträglich - nicht nur für die Mütter, sondern für die Kinder, Heranwachsenden, Erwachsenen, denen damit klar gemacht wird, dass sie besser nicht existieren würden. Für sie sind solche Urteile ein Schlag ins Gesicht.
Nur mal so am Rande.
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Ja. Es bleibt zwiespältig: Für Eltern mit (Erb)Krankheiten in der Familie eine Erleichterung. Und für die, die schon ein behindertes Kind haben. Für sie ist es gut und richtig.
Zwei Bekannte von mir haben behinderte Kinder: Die eine ist allein erziehende Mutter mit einem 17-jährigen Sohn (Trisomie 21). Die andere, verheiratet, hat einen 22 jährigen Sohn und 18jährige geistig schwerstbehinderte Zwillinge. Beide Frauen lieben ihre Kinder. Und sind trotzdem verbittert, was ich ihnen nicht vorwerfen kann. Die Belastung ist ungeheuer. Besonders das der Zwillingsmutter. Wichtig wäre eine engmaschige Kontrolle, dass die Grenzen eingehalten werden. Die aber wird nicht möglich sein. Wiederum gibt gibt es aber gerade durch so eine Lockerung auch mehr Kontrolle, weil mehr unter den Augen von Behörden geschieht. Ich sehe noch ein anderes Problem, dass ich bereits hier bei Eltern beobachte, die mit dem Kinderkriegen gewartet haben, "bis alles passt"; also bis sie Anfang 40 sind: Die haben alles dezidiert geplant und dadurch riesige Erwartungen an ihr "geplantes" Kind. Wenn das dann ganz anders ist oder sich anders entwickelt, ist die Enttäuschung ungeheuer. Das Schöne, Spannende und gleichzeitig Herausfordernde am Kinderbekommen und Kinderhaben ist ja gerade, dass sich auf einmal ein großer Teil des Lebens der Kontrolle entzieht. Für mich (und ich war NICHT Anfang 40 und das Kind war NICHT geplant :) war das erst mal sehr verblüffend. Das ist in jedem Fall eine sehr heilsame Erfahrung für eine Gesellschaft, die nichts mehr dem Zufall überlassen will, und meint, alles bis ins Detail kontrollieren und optimieren zu können. |
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Was ich mit dem letzten Beispiel meine: Der Trend, dass man meint, mit der einer totalen Durchplanung der Umstände und umfassenden Prophylaxe auch das Kind "planen" zu können, könnte sich dadurch noch verstärken. Schlecht für die Kinder - Neurosen wären vorprogrammiert...
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Anette, dieser Text verdankt sein Entstehen auch einer langjährigen Freundschaft mit einer klugen Frau, die durch eine Erbkrankheit, die erst während ihrer Studienzeit festgestellt wurde, heute nicht mehr laufen kann (und mehr).
Ich habe gelernt, wie andere teilweise damit umgehen - und das ist ein Skandal. Für Menschen wie sie heißt ein Gerichtsentscheid wie dieser, dass die Gesellschaft auch strafrechtlich bewehrte Verbote abschafft, wenn es darum geht, Leben wie ihres zu verhindern. Das die recht haben, die - sei es, ihr ins Gesicht, sei es hinter ihrem Rücken - sagen, sowas sollte gar nicht erst geboren werden. Das ist die eine Seite. Die andere - und ehrlich gesagt, die fürchte ich mindestens genauso - ist die finanzielle. Heute schon - und ich denke, auch da kommt bei deinen Freunden ein Teil der Verbitterung her - werden Familien mit behinderten Kindern und auch behinderte Erwachsene selbst oft ziemlich im Stich gelassen. Aber die Fortführung solcher Methoden könnte dazu führen, dass irgendwann das behinderte Kind als Selbstverschulden deklariert wird, weil man sich nicht allen Untersuchungen ausgesetzt oder gar die Abtreibung verweigert hat - also man dann schön selbst zahlen soll. Das ist die Gefahr, die ich bei der Freigabe solcher Untersuchungen sehe. |
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Ich bin in dieser Frage alles andere als neutral oder gar objektiv, aber ganz nicht-neutral und subjektiv kann ich Ihnen als ein so und anders Betroffener versichern, daß mir und meiner Familie einiges erspart geblieben wäre, hätte es zu Zeiten meiner Geburt (logisch natürlich: davor) Möglichkeiten zur Vornahme einer PID gegeben.
Da das allerdings nicht der Fall war, darf ich jetzt eines Tages entweder ganz »authentisch« krepieren oder mir aber artifizielles oder gar tierisches Gewebe transplantieren lassen — aber immerhin werden dadurch eben keine Äxte an diverse Wurzeln gelegt, wie die PID-Bedenkenträger gerne raunen. Die sind allerdings auch meistens gar nicht davon betroffen und können ganz komfortabel räsonnieren. |
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Was wäre denn gewesen, wenn es damals diese Möglichkeiten schon gegeben hätte? Behandlung im Mutterleib? Nein, das ist nicht zynisch gemeint, es gibt wohl Diagnosen, wo das erfolgversprechend ist.
Ich wollte ihren Text nicht so verstehen, dass sie aussagen wollen, lieber nicht geboren worden zu sein. |
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Je nun, wäre ich gar nicht erst geboren worden, würde ich mich immerhin nicht vermissen, daher ist die Frage absurd. Aber damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich bin eigentlich ziemlich gerne »hier« in der Immanenz, zumal sie immerhin ja den Mindestvorteil bietet, sich gelegentlich über sie beklagen zu können.
Da allerdings bei mir eine erblich bedingte Erkrankung zugeschlagen hat, hätte ich Ansätze zu ihrer Verhinderung schon sehr begrüßt. |
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Wenn es denn eine andere Möglichkeit zur Verhinderung gibt - selbstverständlich.
Aber wenn die Alternative die Nichtexistenz ist, und man dann praktisch denen recht gibt, die sagen: besser nicht geboren worden (wenn sie nicht so grob sind und im Bus laut sagen: sowas wäre früher vergast worden), will man da wirklich sich selbst als nicht lebenswert darstellen, selbst begreifen? Einer solchen Einstellung zu begegnen, immer und immer wieder, führt bei etlichen, insbesonder nicht geistig, sondern körperlich behinderten, zum Selbstmord, wenn das eigene Leben nicht mehr als den anderen zumutbar empfunden wird. Und deshalb diskutiere ich hier weiter. Weil ich der Meinung bin, dass man nicht an der Normierung des Menschen, sondern an der Toleranz der Gesellschaft arbeiten sollte. Wohlgemerkt, ich habe nichts gegen medizinischen Fortschritt - aber hier sind manche Dinge mit Nebenwirkungen behaftet, um die es mir hier geht. Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt - und bitte, nichts davon ist persönlich gemeint. Es ist ein heikles Thema. |
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@Liebe Alien59;
"Heute schon - und ich denke, auch da kommt bei deinen Freunden ein Teil der Verbitterung her - werden Familien mit behinderten Kindern und auch behinderte Erwachsene selbst oft ziemlich im Stich gelassen." Genau das ist letztlich der Punkt! Diese Mutter mit dem Jungen, der Trisomie 21 hast - ich nenne das mal so, denn ich sehe das gar nicht so als Krankheit, und er LEIDET auch nicht darunter. Er kennt sich nicht anders und ist, wenn ich es beurteilen kann, recht glücklich mit sich selbst - alles versucht: Ist mit dem Kind in extra nach Hamburg gezogen, weil es hier Integrationsklassen gibt, wo behinderte und Nicht-behinderte Kinder zusammen unterrichtet werden; ist einer Kirchengemeinde beigetreten; hat Kontakt zu "normalen" Müttern gesucht. Was sie erfahren hat, ist Ausgrenzung. Ab der Pubertät haben auch die Jugendlichen den Jungen nicht mehr integriert. Du hast Recht, die Eltern werden letztlich für das ihr krankes Kind verantwortlich gemacht. Kinder aufziehen ist keine Gemeinschaftsaufgabe mehr... ich habe das immer so gesehen. Das auch die anderen Kinder mich etwas angehen. Und behindert ist sowieso ein weiter Begriff. Es gibt soviele Behinderungen, die bloß äußerlich nicht erkennbar sind.... Der Grat ist so schmal, auf dem wir da alle wandeln: Ein Unfall. Oder eine Abfolge von traumatischen Ereignissen, die die Seele nicht mehr verarbeiten kann... |
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@Liebe Alien59;
"Heute schon - und ich denke, auch da kommt bei deinen Freunden ein Teil der Verbitterung her - werden Familien mit behinderten Kindern und auch behinderte Erwachsene selbst oft ziemlich im Stich gelassen." Genau das ist letztlich der Punkt! Diese Mutter mit dem Jungen, der Trisomie 21 hast - ich nenne das mal so, denn ich sehe das gar nicht so als Krankheit, und er LEIDET auch nicht darunter. Er kennt sich nicht anders und ist, wenn ich es beurteilen kann, recht glücklich mit sich selbst - alles versucht: Ist mit dem Kind in extra nach Hamburg gezogen, weil es hier Integrationsklassen gibt, wo behinderte und Nicht-behinderte Kinder zusammen unterrichtet werden; ist einer Kirchengemeinde beigetreten; hat Kontakt zu "normalen" Müttern gesucht. Was sie erfahren hat, ist Ausgrenzung. Ab der Pubertät haben auch die Jugendlichen den Jungen nicht mehr integriert. Du hast Recht, die Eltern werden letztlich für das ihr krankes Kind verantwortlich gemacht. Kinder aufziehen ist keine Gemeinschaftsaufgabe mehr... ich habe das immer so gesehen. Das auch die anderen Kinder mich etwas angehen. Und behindert ist sowieso ein weiter Begriff. Es gibt soviele Behinderungen, die bloß äußerlich nicht erkennbar sind.... Der Grat ist so schmal, auf dem wir da alle wandeln: Ein Unfall. Oder eine Abfolge von traumatischen Ereignissen, die die Seele nicht mehr verarbeiten kann... |
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(Alien59 schrieb am 08.07.2010 um 09:50)
Keine Sorge: Ich nehme hier weder irgendetwas persönlich noch übel — da mich das Thema ja schon mein ganzes bisheriges Leben begleitet, kann ich behaupten, damit de facto 'durch' zu sein. Und nur um das klarzustellen: Ich habe einen Herzfehler. Man 'sieht' den nicht und man merkt mir den auch nicht an (außer, die Zyanose holt mich, dann siehts man's an der Blauverfärbung), insofern habe ich auch mit Ausgrenzung und dgl. absolut keine Probleme. Sie haben allerdings eine sehr gute Formulierung gefunden: »den anderen zumutbar«. Ja, das triffts, denn die Scherereien, die man damit anderen macht, sind mitunter am problematischsten und früher oder später kann es dahin kommen, daß man sich selbst dafür haßt, anderen zur Last zu fallen, bei mir in erster Linie meinen Eltern, denn die haben mir ganz höchstpersönlich schon einige Male das Leben gerettet, etwa durch die kundige Handhabung eines Defibrillators. Davon abgesehen ermöglicht es der medizinische Fortschritt, daß ich heutzutage bis auf die deutlich verkürzte Lebenserwartung und die dauernde Medikamentenverabfolgung sowie periodisch etwa im Zweijahrestakt erforderliche Neueinstellung blendend zurecht komme. Das war auch schon mal anders, als nämlich die Defibrillatoren noch Ausmaße wie ein Kühlschrank hatten und so teuer waren wie eine Doppelhaushälfte oder als ein übernächtigter Assistenzarzt nicht wußte, wie man mit Kammerflimmern umgeht (und das ist nicht lustig gewesen). Aber man könnte diese und vergleichbare Defekte relativ leicht beheben — mittels PID. Das war mein Punkt. Ich pflichte Ihren Bedenken aber insofern bei, als ich PID ebenfalls kritisch sehe, sofern irgendeine Art der »Optimierungszucht« in den Vordergrund rückt und das 'wrongful life' wieder mal Thema wird. Diese Möglichkeit besteht zumindest latent immer, aber worum es mir hier ging war der Hinweis darauf, daß es grundsätzlich sinnvoll ist, Menschen schon diagnostizierbare Leiden zu ersparen, nicht durch Existenzverhinderung, sondern durch einen rechtzeitigen Eingriff. |
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Dann sind wir uns eher einig, denke ich.
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Als sich Ende der 90er Jahre in der Fachpresse die ersten Berichte über die Anwendung präimplantationsdiagnostischer Methoden häuften – es ging damals in Großbritannien um das Screening von ex-vivo-erzeugten Embryonen auf Familiäre adenomatöse Polyposis (FAP, eine Darmkrebsart, die erst im Erwachsenenalter auftritt), waren Gentechnik-Kritiker, Behindertenverbände, aber auch kritisches medizinisches Personal und Teile der Wissenschaft selbst überaus alarmiert. Es hieß, das sei in Deutschland nicht denkbar auf Grund des 1990 novellierten Embryonenschutzgesetzes, das allerdings in Unkenntnis des später entwickelten Screenings auf zahlreiche weitere genetische Anomalien oder multifaktoriell bedingten Erkrankungen vor der Implantation in die Gebärmutter verabschiedet worden war.
Seitens der damaligen rot-grünen Regierung wurde durch Andrea Fischer darauf verwiesen, man plane ja sowieso ein Fortpflanzungsmedizingesetz, welches die Präimplantationsdiagnostik dann auch ausschließen würde. Darauf vertraute und baute man. Doch irgendwie war die rot-grüne Regierung sieben lange Jahre mehr mit Kriegführen auf dem Balkan und am Hindukusch sowie mit Sozialabbau beschäftigt, so dass es weder zu einer Novelle des Embryonenschutzgesetzes noch zu einem Fortpflanzungsmedizingesetz kam. Vermutlich lag es aber einfach daran, dass sich insbesondere bei den GRÜNEN ein sich feministisch gerierendes Lager um die Abgeordneten Rita Grießhaber (inzwischen aus dem Bundestag ausgeschieden) und Biggi Bender bildete, das ganz klar im Rahmen der verschiedenen Fach- und Programmdiskussionen verlauten ließ, dass die Methoden der PID ja schließlich genauso wie alle Möglichkeiten der pränatalen Diagnostik selbstverständlicher Teil der weiblichen Selbstbestimmung seien und man als GRÜNE diese niemanden verbieten dürfe. Den Verweis, der insbesondere von Behindertenverbänden artikuliert wurde, es handle sich bei der Anwendung von PID um eine neue Form von Eugenik, wurde seitens dieser Akteurinnen als absurd abgetan. Grüne Frauenpolitik 2.0 kann man da nur feststellen; Feminismus hingegen sieht anders aus. Kurzum: Man spielte auf Zeit, ließ diesen Bereich ungeregelt und die Macht des Faktischen sich selbst ihre Wirklichkeit schaffen. Dass irgendwann jemand auf die Idee kommen würde, die PID anzuwenden – selbstredend mit dem Verweis auf den ach so dramatischen Einzelfall – war klar und wurde von der rot-grünen Bundestagsmehrheit in Kauf genommen. Nur Politik kann sich niemals durch den Einzelfall begründen, sondern muss sich stets um Rahmensetzungen für alle bemühen und dabei die gesamtgesellschaftliche Entwicklung im Auge behalten. Dass die grünen Protagonisten (wie etwa hier MdB Priska Hinz unter twitter.com/PriskaHinz/status/17884378176 ) jetzt nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs zur PID so tun, als hätten sie von nichts gewusst und würden eben von dieser durch sie selbst in Kauf genommenen Entwicklung unerwartet überrollt und mit einer „schwierigen ethischen Debatte“ konfrontiert, ist mehr als fadenscheinig. Betroffenheitsrhetorik war noch nie ein guter Ersatz für eine konsequente Politik, sondern wirkt eher als Beruhigungspille für den naiveren Teil der Kritiker. Uwe-Jürgen Ness, 1995-2006 Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Gen- und Reproduktionstechnologien bei BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, inzwischen ausgetreten und in DIE LINKE eingetreten. |
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"Nur mal so am Rande."
Aber ist das nicht genau die Mitte? Ist der Menschn nicht das Tier, das seine Toten begräbt? Ist der Mensch nicht das Tier, das fähig ist zu denken: Die Würde des Menschen ist unantastbar? Herzliche Grüße an den Rand! |
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Es dauert ja immer einige Tage nach der Verkündung bis die Urteilsbegründung eines Gerichts dann auch schriftlich vorliegt: Hier nun der Link zum Urteil des BGH zur Präimplantationsdiagnostik tinyurl.com/22mtp9h sowie zu einem längeren Text von mir zu dem Thema tinyurl.com/36jczfp
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Danke für die Ergänzung.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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