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„Arab League Secretary General Amr Musa urged the leaders at the summit to study all possibilities in case the stalled, decades-long peace process with the Israelis fails.”
“It is not correct to accept an open-ended peace process that is like a charade, meant to entertain people, waste their time and deceive them,” Musa said, stressing that such an endless process will give Israel time to change realities on the ground in the occupied Palestinian territories.”
Beide Zitate entstammen dem Frontpage-Artikel der Jordan Times von heute. Gestern begann die Konferenz der Arabischen Liga in Libyen. Auch wenn einige der sonst dort vertretenen Staatsoberhäupter, wie der Saudische König, diesmal nicht angereist sind, scheint mir die Konferenz, die unter dem Motto: "Summit for Supporting a Steadfast Jerusalem" steht, in Anbetracht der Entwicklung der letzten Wochen und Monate nicht so unwichtig zu sein, wie sie offensichtlich von großen Teilen der deutschsprachigen Presse gehalten wird.
Wenn Amr Musa, der Generalsekretär der Liga, solche Überlegungen anstellt, dann noch, wie im Artikel zitiert, der Emir von Qatar fragt, ob bloße Verdammung der israelischen Handlungsweisen ausreichend sei, spricht dies davon, dass langsam auch arabische Regierungen die bei der Bevölkerung simmernde Wut spüren und erkennen, dass ihre Untätigkeit zu einer Gefahr nicht nur für Israel und Palästina, sondern für sie selbst wird.
Hinzu kommt der immer größer werdende Gesichtsverlust, wenn weiterhin ausländische Mächte und Armeen in muslimischen Staaten schalten und walten. Die Ankündigung, die Türkei, deren Präsident bereits zu Gast dort war, später auch den Iran, mit in eine neue, regionale Verbindung einzubeziehen, spricht ebenfalls dafür, dass man sich lieber seine eigenen Verbündeten suchen will, statt weiter bevormundet und schlimmstenfalls besetzt zu werden.
Die Tatsache, dass der Generalsekretär der UNO, Ban, vor der Versammlung sprach, lässt hoffen, dass bei der UNO zumindest gesehen wird, dass die arabischen Staaten, was Israel angeht, am Ende der Geduld sind.
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Liebe Alien59,
man weiss leider nicht mehr, wem man die Daumen drücken soll - am besten allen Friedliebenden. |
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Hast du diesen übersehenen Text heute Nacht doch noch gefunden? :-)
Ich denke, Archi, das Problem ist, dass trotz Dauerberichterstattung die Wertigkeit Jerusalems für die islamische Welt im Westen falsch eingeschätzt wird. Und die derzeitige israelische Regierung zündelt fröhlich weiter. Friedliebend zu sein ist schön, aber das dürfte derzeit eventuell nicht ausreichen. |
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Liebe Alien,
dass Dein Text übersehen wurde, glaube ich nicht, aber zu Flax und Ironie ist der geschilderte Konflikt denkbar ungeeignet..... (nur keine falsche Bewegung im Minenfeld) |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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