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Dieser Blog kommt aus dem Wald, 28.12.1856:
Wir müssen hinausgehen und uns jeden Tag aufs neue mit der Natur verbünden. Wir müssen Wurzeln schlagen und auch an Wintertagen wenigstens eine kleine Faser hinausschicken. Ich spüre, wie ich Gesundheit einsauge, wenn ich meinen Mund dem Winde öffne. Das Haus zu hüten, führt immer zu einer Art geistiger Verwirrung. In diesem Sinn ist jedes Haus ein Krankenhaus. Eine Nacht und einen Vormittag auf einer solchen Krankenstation zu verbringen, ist das äußerste, was ich ertragen kann. Mir ist bewusst, dass ich ein Stück geistige Gesundheit, die ich verloren hatte, fast in dem Augenblick wiedererlange, in dem ich ins Freie trete.
Henry David Thoreau
Aus den Tagebüchern 1837 – 1861
herausgegeben und übersetzt von Susanne Schaup
Hier endet der 241. Eintrag: Dieser Blog mischt Fiktion und Realität. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind zufällig und in der historischen Überlieferung nicht verbürgt. Ich bin nur der Navigator, mein Name sei NEMO:
Ich schreibe um unser Leben. Bitte bleib dran.
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Lieber archie,
sehr treffend bemerkt. Und ab und an auch mal 'ganz aus dem Häuschen' sein ... : ) |
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Danke, liebe Suzie,
wenn man so schlaue Bücher rumliegen hat, will man gar nicht mehr aus dem Haus..... |
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Es gibt mittlerweile 'authentisches Lesevergnügen' für E-Book_Reading:
"Die Lesesoftware stellt auf dem PC vorhandene E-Books in ein digitales Bücherregal und lässt Anwender wie bei Büchern aus Papier durch die Seiten blättern. Bücher lesen auf dem digitalen Schreibtisch ..." aus www.freeware.de/blog/buero/office/authentisches-lesevergnuegen-mit-e-books-am-pc/ Die Bibliothek befindet sich dann 'nur' noch auf dem PC, das Drumherumbauen wird entsprechend leichter ; ) Möglich, dass Thoreaus Tagebücher am besten im Wald wirken ...also ein paar (?) Schritte vor der Haustür |
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.... der Wald wirkt bestimmt am besten,
wenn man alle Bücher zu hause läßt, liebe SuzieQ;-)) |
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...vielleicht,
möglich wäre auch, dass man vor lauter Wald die Bücher nicht sieht... |
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... seh grad einen Bücherwald
vor meinem inneren Auge, schlafe ich schon..? |
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think so : )
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Oh, dann gute Nacht, schlafmordende Suzie,
mich ruft der Wald ;-)) |
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I had a dream,
may you have 1 2 three times a lady ... ach so: ich morde nicht, kein Schaf, kein(en) Schlaf, nix und nobody |
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.... war doch nur ein kleinees Witzchen zu fortgeschrittener Stunde, liebe Suzie,
wenn langsam alle Katzen grau werden.... |
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Auch ich gehe jeden Tag eine ganze Strecke.
Meistens durch den Pankower Schlosspark und freue mich an der eigenen Bewegung und dem Wechsel der Natur. Es gibt nichts Besseres gegen Verstimmungen und zum "Aufleben". ![]() Aus 11. Dezember 2011Hier zwei Fotos aus dem Dezember. |
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... was für ein schöner roter Busch, liebe Magda,
da macht das Kopfauslüften gleich doppelt Spass! |
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Recht so. Gesundheit ist ganz werden, auch mit der Natur eins werden. Wer einmal eine längere Zeit im Leben krank war, weiß welche positive Wirkung die Natur auf das Gemüt und damit im Endeffekt auch auf den Gesundheitszustand haben kann. Im Moment ist's mir freilich zu kalt.
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... der Winter ist so warm,
es riecht schon leicht nach Kreokussen... ;-)) |
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Du hast imm er beeindruckende Zitate, lieber archie.
Ich kann da Dir und Thoreau nur zustimmen. Liebe Grüße por |
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.... dann sind wir ja schon zu dritt, lieber por ;-))
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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