2
]

|
|
Volle Zustimmung. Die ZEIT wird sukzessive zum gehobenen Boulevard-Magazin. Die Äusserungen all dieser 60 "Prominenten" kennt man schon zur Genüge; was Grass, Schwarzer, Christa Wolf und ZEIT-Hausautor Wallraff von Deutschland halten - tausendmal gehört (und es hat schon lange nicht mehr "Zoom" gemacht). Und Steuerflüchtling Boris Becker entdeckt plötzlich auch seine Liebe zu Deutschland - ja, gerne, aber doch bitte nicht hier (wird auch der Ghostwriter erwähnt?).
Seit Giovanni di Lorenzo die Chefredaktion übernommen hat, weht ein Hauch von Douglas durch die Seiten der ZEIT; das Feuilleton wird mit Yuppies bestückt, die Prosa "Texte" nennen. Weist man den Redakteuren essentielle Fehler nach, ignorieren sie diese Hinweise in bräsiger Arroganz. Weil selber Mitglied in dieser selbstreferentiell-redundanten Parallelwelt der üblichen Verdächtigen ("III nach 9" - um nur das zu sagen) biedert sich die ZEIT-Entourage mühelos der "Knoppisierung" der (historischen) Publizistik an. |
|
|
Schöner Ko-Text, so könnte es parallel zur ZEIT weitergehen; 1000mal berührt, nur wer küßt den Bildfrosch wach? Und wer erklärt den ZEIT-Leserinnen und Lesern, dass der Politfunktionär Schabowski (Teil 1 der Serie) mit seinem Gestammel keine "Weltgeschichte" geschrieben hatte?
|
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
keine Versandkosten
kein Aufpreis
Einzelpreis: 3.60 €
>> bestellen