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Nach Ausstrahlung der zweiten Folge von „Der Straßenchor“ erreichte mich eine SMS. „Im Film werden nur Lügengeschichten erzählt ... schade.“ Hatte ZDF-Programmchef Thomas Bellut nicht Mitte Oktober noch von einer „Anständigkeit“ gesprochen, die er unbedingt im Programm haben will? „Wenn wir ein Format wie ‚Der Straßenchor’ mit Obdachlosen machen, müssen wir es verantwortlich tun. Wir müssen dort die Gesetze, die für ein öffentlich-rechtliches Programm gelten, auch einhalten.“ Diesen Widerspruch gilt es aufzuklären. Doch der Reihe nach.
Das ganze begann für mich am 29. August. Da war ich mit anderen Sängern aus dem Charlottenburger Kammerchor auf dem Weg zu Renates und Yilmas Doppelgeburtstag. Als wir an der 12-Apostel-Kirche vorbeikamen, fragte mich Stefan, unser Chorleiter, ob ich Zeit und Interesse hätte bei einer Fernsehsendung mitzumachen. Ein Chorprojekt mit Obdach- und Arbeitslosen. Das ganze sei in Australien schon als „Choir of hard knocks“ erfolgreich gewesen und müsste eigentlich auch in Berlin funktionieren. Er und die Ufa Entertainment GmbH, die auch GZSZ für RTL produziert, hätten jetzt einen Sender gefunden, der das ganze kauft und finanziert. Chorproben und Dreharbeiten fänden ab nächster Woche im Gemeindehaus von 12-Apostel statt. Mitsingen dürften Obdachlose, Hartz-IV-Empfänger und sozial Engagierte, die aber sichere Sänger sein sollten.
Neugierig, wie ich bin, sagte ich Ja. Noch ahnte ich nämlich nicht, dass aus den ursprünglich angesetzten 4 Stunden pro Woche nach und nach ein echter Fulltimejob werden sollte. Eine Gage gab’s nicht, dafür aber jedes Mal etwas Warmes zu essen, viel zu trinken, jede Menge Spaß und ein Abenteuer, das seinesgleichen sucht.
„Ich weiß auch, dass man in dieser Gruppe, glaub ich, nicht allein gelassen wird, egal, wie brutal es ist, es hilft mir immer irgendeiner“, resumiert Stefan in Folge 3. Ihm war neben der ehrlichen Begeisterungsfähigkeit die hohe Sozialität dieser freiheitsliebenden Menschen aufgefallen. Wer nichts mehr zu verlieren hat, kann über Konventionen kaum gesteuert werden. Er kann sich leisten, authentisch zu sein. Genau dadurch kann man auf ihn zählen – und das sogar dann, wenn einem konventionsgesteuerte Zeitgenossen schon den Rücken zuwenden.
Die Sendung widerlegt auch ein anderes Vorurteil gegen Obdachlose. Danach müsste ein solches Chorprojekt schon im Ansatz fehl gehen, weil Obdach- und Arbeitslose bekanntlich größtenteils ein Alkohol- oder Drogenproblem haben und nicht das Problem, nicht singen zu dürfen. Die Praxis zeigt statt dessen, dass sich die Teilnehmer zwischen dem einen oder dem anderen entscheiden müssen. Wer sich zudröhnt, kommt beim Chorsingen nicht mit.
Allerdings muss man genauso klar sehen, dass dieses Wunder nur funktioniert, weil es von Dritter Seite finanziert wird – aus öffentlich-rechtlichen Rundfunkgebühren und aus dem Defizit der Ufa (bei diesem Auftrag). Was nach dem 15. Dezember aus dem Chor wird, wenn die Staffel abgedreht ist, weiß niemand mit letzter Sicherheit.
Damit es dann weitergehen kann, wird schon jetzt mit einem riesigen Promotion- und Merchandising-Aufwand dafür gesorgt, dass ganz schnell der ganz große Erfolg kommt. Und wie es aussieht, ist der tatsächlich machbar – mit etwas Geld, guten Beziehungen und einem überzeugenden Produkt wie dem Straßenchor. Für dessen Vermarktung muss nun eine Marke geschaffen – mit anderen Worten: Ein Mythos kreiert werden, der mit aller Gewalt ins öffentliche oder öffentlich-rechtliche Bewusstsein gerückt wird.
In allen Städten ist jetzt für den Chor plakatiert. Werbespruch „hier singen die, die Deutschland nicht sucht“. Zur Primetime laufen Trailer dafür im ZDF-Hauptprogramm. Während andere Bands erst Jahre üben und tingeln müssen, bevor sie die erste CD aufnehmen dürfen, spielt der Straßenchor seine erste – mit neun gecoverten Erfolgstiteln - schon nach 6 Wochen ein, natürlich beim Top Label Sony Ariola und im Berliner Hansa Tonstudio, wo vor ihm schon Falko, Peter Maffay oder Udo Jürgens ihre Erfolge generiert haben. Danach folgen Auftritte beim ZDF-„Fest der Freiheit“ am 9. November oder am 18. mit Heinz Rudolf Kunze in Eberswalde. Ein Clip zur CD-Auskoppelung „Wunder geschehen“ wird zum Werbeträger, ein Buch über den Chor erscheint mit Fotos von Peter Eichelmann im vive!verlag, nach dem Bericht im öffentlich-rechtlichen Mittagsmagazin zum Serienstart ist für den Schluss ein Live-Auftritt im sendereigenen Frühstücksfernsehen geplant, morgen eine bundesweite Pressekonferenz im ZDF-Hauptstadtstudio, übermorgen Fotoshootings bei den Proben für Bild-Journalisten, nachdem deren BILD-Kollegen schon heute die Sängerinnen und Sänger exklusiv vorab ablichten durften.
Das alles muss in einem Zeitfenster von gerade mal drei Monaten passiert sein. Am 15. Dezember ist die Sendung abgedreht, und dann ist entweder der Erfolg da – oder kein Geld mehr, um weiterzumachen. Doch die Rechnung scheint aufzugehen. Schon nach der zweiten Folge gingen aus der ganzen Republik ungefragt Angebote für Auftritte ein, aus denen der Chor die weitere Arbeit refinanzieren könnte. Das und der donnernde Applaus eines bis dahin eher braven Publikums beim Kunze-Konzert in Eberswalde zeigen, dass auch die Merchandising-Produkte ihre Käufer finden werden. Ein Straßenchor scheint tatsächlich das zu sein, was Deutschland im Hartz-IV Zeitalter hören und sehen will: Der singende Aufstand des sozialen Gewissens.
Doch der Erfolg hat seinen Preis. Das strapazierte Budget der Produzenten ist nur ein Teil davon. Der andere ist die Entmündigung von Sängern und den Zuschauern.
Letzteres ist vor allem an der Eile geschuldet, mit der das ganze aus dem Boden gestampft werden muss. Man kommt nicht umhin den Beteiligten Vorgaben zu machen, ihnen ein Tempo abzuverlangen, bei dem sie kaum mithalten können. Dagegen wehrt man sich naturgemäß. Es kommt zu Aufständen und Krisen. Die wiederum machen die Sendung noch spannender. Nur leider hat immer die Produzentenseite – obwohl Konfliktverursacher – die Deutehoheit. Der Zuschauer erfährt nur das, was er erfahren soll. Und das ist – um noch einmal auf die SMS vom Anfang zurückzukommen – nicht immer die ganze Wahrheit. Manchmal nicht mal die halbe. Faketuell Entertainment - oder Fernsehen, wie es leibt und lebt. Schade, aber vielleicht in Ordnung, wenn es Menschen hilft. Sie müssen nur aufpassen, dass sie ihm nicht ihre Seele verkaufen.
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Schade. Ich kann zdf.neo nur via DVB-T sehen und da erst ab 21 Uhr. Scheint mir ein ganz brauchbarer Sender und vor allem eine sehr interessante Sendung zu sein.
Vielleicht kann ja mal jemenad der MABB sagen das kein denkfähiger Mensch 9Live via DVB-T braucht und dafür zdf.neo eine 24h-Ausstrahlung spendieren? |
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@chrisamar
Du hast meine subtile Ironie vertanden. Nichts ist schlimmer als ein guter Zweck. Wo für eine gute Sache gelogen wird, da werden irgendwann auch Menschen verbrannt. Das ist die Erfahrung mit diversen Religionen und -ismen. Nur kann ich das im Beitrag nicht behaupten, wenn ich (noch) keine Beweise habe, weil das in der Zukunft lieg - außerdem will ich durch Ansprechen des Problems das Augenmerk darauf richten - erstmals, meine ich. Der Kollege Niggemeier, bei anderen sonst um keine kritische Gegenrecherche verlegen, hat am 01.11. in der F.A.S. zum Straßenchor leider nur hofberichtet. Und der Mainstream wird das morgen und übermorgen wieder tun. |
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@dk1982
Du kannst alle Beiträge mit einer vernünftigen Datenleitung im Internet ansehen, sobald sie ausgestrahlt wurden. www.zdf.de/ZDFmediathek/ bei Suche "straßenchor" eingeben, und alle Folgen, der Wunder-Clip und einiges mehr erscheinen. |
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schrieb am
24.11.2009 um 22:18
Geschrieben habe ich:
Tatsächlich ist "Der Straßenchor" sehenswert und unterscheidet sich trotz der sehr konventioneller Erzählweise von den meisten anderen Formaten des Genres. Sie stellt die Obdachlosen nicht bloß, nimmt sich Zeit für ihre Geschichten. "Jetzt singen mal die, die Deutschland sonst nicht sucht2, lautet der Werbespruch des Senders für die Reihe. Am Ende der ersten Folge hat nicht nur Chorleiter Schmidt eine Gänsehaut, sondern auch der Zuschauer. (Der komplette Artikel steht hier: bit.ly/t2Kk5 .) Ich weiß nicht, inwiefern das Hofberichterstattung ist, aber das ist vielleicht auch nicht die interessanteste Frage. Mich würde interessieren, was an dieser Doku-Soap denn genau Fake ist. Natürlich manipulieren die Produzenten einer solchen Reihe die Realität statt sie nur abzubilden, aber da gibt es auch für mich eine Grenze, an der die Inszenierung zur Lüge wird. Davon verrät dieser Text aber nichts. Ich will überhaupt nicht ausschließen, dass ich mit meinem Lob (geschrieben auf der Grundlage der ersten Folge) daneben lag, aber das wüsste ich dann doch gerne genauer. |
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@stefanniggemeier
Schön, dass sich dafür überhaupt jemand interessiert und die genau richtigen Fragen stellt (hätte ich nach meiner Provokation von Dir auch nicht anders erwartet ;) ). Ich gebe ja zu, dass eine frühzeitige Gegenrecherche nicht einfach gewesen wäre. Auch morgen bei der großen PK werden keine Sänger dabei sein. Nur die Leitungs- und Helferebene. Allerdings: Heute und übermorgen konnte/kann man sie vor Ort live befragen. Auch zu Verfälschungen der Realität in der Sendung, die ihnen nicht gefallen haben. Ich habe mit Absicht im Beitrag mit konkreten Fakten hinter dem Berg gehalten, weil ich hoffe, dass Kollegen, die sich des Themas annehmen werden, noch selbst recherchieren können (wenn man sie nur auf die richtigen Fragen stößt). Schaun wir mal, was morgen BILD bringt ... |
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Ich will jetzt aber nicht kneifen und auf Stefans Frage zumindest mit einem Beispiel antworten, das bin ich ihm nach dieser Kritik schuldig.
[Zitat Stefan Niggemeier]Sie stellt die Obdachlosen nicht bloß, nimmt sich Zeit für ihre Geschichten.[/Zitatende] Ich beschränke mich auf Folge 1. Da hieß es gegen Ende (sinngemäß) im Off-Text über die 14jährige Sängerin Coockie: Jetzt endlich, am Ende der Probe, kommt sie. Natürlich kann man der Meinung sein, dass das keine Bloßstellung ist. Coockie sah das allerdings anders. Sie hasst Unpünktlichkeit, sagt sie. In Wahrheit war sie die ganze Zeit da - wie schon bei den vier Proben davor, die nicht aufgezeichnet wurden. Sie durfte nur nicht mitproben und wurde erst am Ende der Probe vom Drehteam hochgeschickt. Das wusste sie auch. Nur von dem Offton, der dann drübergelegt wurde, erfuhr sie erst bei der Ausstrahlung. Jetzt interessiert mich das Urteil des erfahrenen Kollegen: In Ordnung? Grenzwertig? Oder BILD-wertig? Und hast Du die zweite Folge gesehen? Das war die, nach der ich die SMS erhielt - übrigens von Coockies Mutter, deren Telefonstimme da mit einer unbedachten Äußerung zu hören ist. Seither wird sie in dem Laden, wo sie bis dahin immer Mittagessen holte, nicht mehr bedient. Keine Bloßstellung? |
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Hallo DK1982,
vielleicht einmal über die Internet Mediathek des ZDF versuchen, da müßte ZDFneo ( vormals ZDFdoku )auch zugehören. Gruß Erdenbürger |
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@stefan: souveräne reaktion. schön.
@christian: das grundproblem ist mE dass leute hier in eine maschinerie gesteckt werden, in der sie sich absolut gar nicht auskennen und in der sie ob ihres gesellschaftlichen statuses auch nicht sonderlich viel möglichkeiten haben die über das reine "mitmachen oder es lassen" hinausgehen. gemäß unseres gesellschaftsvertrages, den wir theoretich in deutschland immer noch haben, müsste gerade hier eine besondere sensibilität walten ... was die maschinerie aber nicht zulässt. womit ich bewusst unterstelle, dass die öffentlich rechtlichen keinen deut besser sind als die privaten. gedankliche lande ich da so ziemlich beim kreislauf. find ichs gut, bin ich herzlos. isses mir egal, bin ich herzlos. echauffiere ich mich darüber, hats für die leute evtl. negative folgen. bin ich schlicht nur informiert und nehms so hin, legitimiere ich das alles irgendwie. lauf ich sturm, versandet es. es gewinnt immer das system, das ist das schlimmste daran. mfg mh |
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Vielleicht sollte ich noch erklären, wie ich dazu komme, Stefan HB vorzuwerfen. Seine Auskunft, dass beim Straßenchor niemand bloßgestellt werde - will sagen, im Unterschied zu den Privaten - schien mir eher aus Belluts Ankündigung stammen, keinen "Wettbewerb der Peinlichkeiten" veranstalten zu wollen, als aus einer kritischen Durchsicht der 1. Folge.
Der Offton zu Coockies vermeintlich spätem Erscheinen war nicht das einzige Vorkommnis, das beim Betrachten von Folge 1 nicht wirklich diesen Eindruck erzeugen konnte. Biancas Abgang im Abspann z.B. lässt den Betrachter genauso ahnen, dass sie die nächste sein dürfte, die vorgeführt wird. In der Sache ging es um die Repertoire-Auswahl. Auch dabei ging nicht alles redlich und transparent zu. Vielmehr wurde so getan, als hätte der Chor in der Frage, was er singt, eine Mitsprache. Bianca glaubte das wirklich und lief voll gegen die Wand - hinterher (in Folge 3) wird sie ihr Ausflippen reuevoll damit erklären, dass sie auf turkey gewesen sei. Aus meiner Sicht kaum glaubhaft. Dazu tanzte und hüpfte sie am Anfang einfach zu fröhlich. Was sie in Folge 2 in Rage bringen wird, ist erkennbar das Nicht-ernst-genommen-Werden. |
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O.K., thanks :)
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Die Zielgruppe geht da nicht hin. Einige sind regelrecht von Gott enttäuscht und hassen den Typen für das, was er ihnen angetan hat. Laufen in der Serie mit "bad religion" T-shirts rum und zetteln einen Aufstand an, wenn in sein Name in einem Liedtext vorkommt oder ein Chormitglied ein Kreuz als Symbol auf den Mauer-Dominostein des Straßenchores malt. Die Gründe für diese Einstellung sind in vielen dieser Fälle nachvollziehbar. Ich muss das, glaube ich, nicht weiter erläutern.
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Hallo Christian,
statt dir deinen Artikel damit zu "verschandeln", hab ich einen eigenen als Antwort zum Thema geschrieben: Ilha das Flores - Die Blumeninsel |
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Danke dafür!
Will mir den Film aber unbedingt ansehen. |
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Hallo Christian,
es gibt ja immer zwei Seiten: Das eigene Unbehagen und die Freude und der Zusammenhalt, die Beachtung, die die Akteure erlebt haben. Von daher wünscht man Erfolg,aber eben mit einem gemischten Gefühl. |
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Du hast meine Gemengelage wieder mal voll verstanden. Doch was hilfts, da muss ich durch.
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Will aber noch mal betonen - und ich hoffe, der Beitrag drückt das aus - dass das Positive klar überwiegt. Was da anders ist, als nach außen verkündet wird, ist dem Zeit- und Erfolgsdruck geschuldet.
Ich hatte z.B. vorgeschlagen, jedes Mal vor Ausstrahlung die geschnittene und mit Offton versehene Fassung allen interessierten Mitwirkenden zu zeigen und zu fragen, ob jemand echte Fehler entdeckt. Machen die nicht, und das ginge auch nicht. Der Vorlauf zwischen Dreh und Ausstrahlung wird immer kleiner, schrumpft von 6 Wochen am Anfang (1. November) auf eine Woche am Ende (23. Dezember) zusammen. Die Fehler sind damit aber nur zum Teil entschuldigt. Man muss sie jedenfalls (er)kennen und benennen, wenn man darüber schreibt, sonst schreibt man PR (ab). Und dazu muss man eigentlich nur das tun, was die Macher versprechen, aber nicht halten: Den Betroffenen (selbst) "eine Stimme geben"! [Zitat ZDF]Der Straßenchor - ZDF.de Mit "Der Straßenchor" präsentiert ZDFneo eine reale Doku-Soap, die sozial schwach gestellten Menschen eine Stimme geben will. [/Zitatende] neo.zdf.de/ZDFde/inhalt/18/0,1872,7909810,00.html Wem nicht mal auffällt, dass heute keiner von ihnen bei der PK dabei ist, hat aus meiner Sicht seinen Job verfehlt. Aber warten wir mal ab. |
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Ach was , gibs zu, Du wolltest in den Trailer - ich habe genau aufgepasst, bei
"Wunder geschehn", da tauchst Du ja auch auf. wie geht die zweite Zeile: "...ich habs gesehn" - genau. Gruß |
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Tja, da können sie mich nun nicht mehr ausradieren - hinterlasse ich der Welt nun also doch einen bleibenden Eindruck ...
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Ergänzung/Korrektur:
Auf der Einladung stand er nicht, er ist auch kein gewählter Sprecher, aber Anselm von Eulenstein wurde als Chormitglied mit zur PK genommen. Es gibt auch die Einladung an alle Kollegen, morgen beim Shooting selbst Interviews mit den Betroffenen zu machen, denn "niemand kann den Chor besser vorstellen als die Mitglieder selbst" (Zitat Dr. Simone Emmelius, verantw. Red. ZDFneo auf der PK) |
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Erst war ich ja ganz skeptisch, aber als ich die Freude in den Gesichtern der SängerInen sah, überwiegt doch eher der positive Effekt dieses Projekts. Im Fernsehen würde ich mir es niemals anschauen, ein "live" Konzert aber sofort, dann kommt s zu dem worauf es ankommt: zum Gespräch. Darum geht es letztlich, nicht um eine Sende-Anstalt, denn die verhindert doch gerade das Gespräch.
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schrieb am
25.11.2009 um 14:17
Ich meine: Das ZDF sagt davon selbst "Dokosoap", und da ist eben der Weg nicht weit wo klare gesellschaftliche Missstände eine "irgendwie" Akzeptanz nach dem Motto " Penner singt 'ma schön" erzeugen.
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Si tu n'etais pas à Paris, je t' rendrai une de mes deux billets gratuits pour le 15 Decembre.
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schrieb am
25.11.2009 um 16:40
Merci beaucoup! Oui, maintenant je suis dans le sud de la France (Uzes), avant de me casser quelque chose de la 2. Décembre travailler pour 4 semaines à Kaboul pour Reuters. Ich wünsche Euch bestes Gelingen und viele neue Ideen.
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Hallo ChristianBerlin!
Das hört sich ja nicht nur nach einer zündenden Idee an, sondern klingt vorab nach einem Monstrum von ZdF Event zum Berliner Mauerfall Date Memoriam nicht am Kuh- Damm Eleven Nine als Straßenchor Knall mit Obdachlosen, Hartz IV Empfängern/innen Knall- Chargen/innen Schall im zigfachen Quartett Sonett. Das Prekäre daran, wer vor dem Fernseher hockt, kann kaum mit anderen auf der Straße, auf Pilger- Pfaden Singen, die Straße, Pfade als roten Faden der massenhaften Zugehörigkeit zum tönend laut lauschendem Knistern bringen, weil die Zeitdiebe vom zdf mit Liebe und Stunden Takt Hieben, allen anderen ihre Show stehlen!? tschüss JP |
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siehe zur Freitags Erbauung meinen folgenden Freitags Blog Beitrag:
www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/freitags-chor-in-jedes-ohr--statt-zdf-strassenchor-als-event 25.11.2009 um 17:33 Freitags Chor in jedes Ohr, statt ZDF Straßenchor als Event! tschüss JP |
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siehe auch Beschwerdechöre:
www.zeit.de/online/2008/16/beschwerdechor?page=1 Berlin-Biennale Wir singen, um uns zu beschweren Das deutsch-finnische Künstlerpaar Tellervo Kalleinen und Oliver Kochta-Kalleinen verwandelt gesellschaftlichen Frust in Musik - von Helsinki bis Berlin Die Deutschen halten sich für die Weltmeister im Meckern. Dass auch andere Nationen in dieser Kunst ganz groß sind, beweist das finnisch-deutsche Künstlerpaar Tellervo Kalleinen und Oliver Kochta-Kalleinen . Sie gründen überall auf der Welt complaints choirs ("Beschwerdechöre"). Wer möchte, kann hier seinen Ärger und Frust einfach heraus singen. Eine ziemlich ungewöhnliche Idee, fanden die Kuratoren der 5. Berlin Biennale und luden die Künstler ein. ......... JP |
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Zitat: "Coockies Mutter, deren Telefonstimme da mit einer unbedachten Äußerung zu hören ist. Seither wird sie in dem Laden, wo sie bis dahin immer Mittagessen holte, nicht mehr bedient."
Warum genau wird sie denn dort nicht mehr bedient? Und wer aus dem Chorprojekt weiß überhaupt von diesem Artikel hier? Nicht, dass dir am Ende auch noch "Konsequenzen" drohen... - Aber ich weiß ja, sowas nimmst du liebend gerne in Kauf! ;) |
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Keine Ahnung, wer vom Chor was weiß. Viele googeln unentwegt nach uns selbst und berichten bei den Proben dann immer von ihren Funden.
Der verantwortlichen Redakteurin beim ZDF, Petra Erschfeld, habe ich gestern bei der Pressekonfernz von meinem schon erschienenen BlogBeitrag erzählt. Ihre Meinung zu solchen Pannen ist ganz klar: Wenn man Fehler gemacht hat, muss man dazu stehen. Von Seiten des ZDF habe ich absolut nichts zu befürchten. Und vom Chor erst recht nicht: Ich berichte ja in der Kritik von Dingen, die die Betroffenen selbst stören und über die hier oft genug geklagt wurde. Zu Deiner Rückfrage: Du hast Die Sendung doch gesehen. Die Frau weiß nicht (oder hat nicht verstanden), dass das Gespräch aufgezeichnet wird und äußert dann die Mutmaßung, ihre 14jährige Tochter würde auf den Strich gehen, wenn sie nicht am Chor teilnimmt. Das kam bei vielen konservativen Zuschauer/innen nicht gut an. Und Türken sind da sehr konservativ - was Töchter betrifft (Jungs dürfen dagegen oft machen, was sie wollen). Und so war es mit dem Türken, wo sie das Essen holt. Die Tochter ist die "Ehre" der Familie. Das traurige ist, dass sie in der Aufregung, dass ihre verschwundene Tochter aufgetaucht ist und sich jemand für sie meldet, offenbar nicht begriffen hatte, das jedes Wort, das sie dazu sagt, vor laufender Kamera mitgeschnitten und öffentlich gesagt wird. Normalerweise überlegt man sich da, was man sagt, etwas genauer. Aber woher soll der Türke wissen, dass sie das nicht wusste? |
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Lieber ChristianBerlin,
eleganter hat selbst Pontius Pilatus im gefühlten Stande seiner Unschuld seine Hand- Reinwaschung nicht vollzogen, wie Du mit diesem Satz: "Aber woher soll der Türke wissen, dass sie das nicht wusste?", ganz so, als ob es darum ginge? tschüss JP |
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Ich bin die Mama, der oben genannten Cookie. Für mich ist das alles ein Albtraum...Meine Tochter ging vor dem Chorprojekt aufs Gymnasium und ist erst im Juni 2009 zum Punk "mutiert" Und abgehauen ist sie erst am 10.August 2009. (sie hat davor weder Platte gemacht, noch ist sie abgehauen und hat auf der Straße gelebt)Es war auch vorher nicht leicht mit ihr, aber ich habe versucht sie zu fördern, wo es nur ging. Ihr Vater gibt übrigens Gitarrenkurse in spanischer Gitarre (da hat sie spielen gelernt) und ihre ehemalige Musiklehrerin gab ihr Gesangsunterricht, da sie die Hauptrolle in einer Musical Schulaufführung hatte.
Das wird nicht richtig dargestellt und ich habe keine Möglichkeit Stellung zu nehmen. Ich habe meine Tochter überall selber gesucht, und sie auch selber ausfindig gemacht, weil die Polizei, bei Mädchen in dem Alter gar- nicht mehr sucht. Leider ist es mir nicht möglich, regelmäßigen Kontakt zu halten, weil ich mir die Reisekosten nicht leisten kann.Ich war jetzt schon einmal in Berlin, aber es sind doch fast 900km und ich habe noch eine Tochter , die gerade Zwischenprüfungen hat. Ich werde als "Assi Mama" dargestellt, weil das wohl inzwischen das Bild einer Mutter ist, dessen Tochter so drauf ist.(ich rauche nicht, nehme keine Drogen und habe kein Alkoholproblem) Es bricht mir fast das Herz und ich fühle mich ohnmächtig, weil ich meine Tochter nicht aus Berlin weg bekomme. Es gibt einen richterlichen Beschluß, aber eine geschlossene Unterbringung in der Psychiatrie kann nicht das Ziel sein. Ich suche krampfhaft Alternativen, um meiner Tochter zu helfen...SIE WILL NICHT..durch den Straßenchor ist sie wenigstens bis 15. Dezember "unter Aufsicht". So habe ich immer noch die Hoffnung, das sich eine Lösung finden wird. Es ist schade, daß auf meien Gefühle keine Rücksicht genommen wird. Mir geht es schlecht, und bei dem Gedanken, Weihnachten das erste mal ohne meine Tochter zu feiern, wird mir schlecht... |
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Liebe schleopold,
wenn Ihre Tochter nur die Hälfe von Ihrem offenen Sinn und freien Geist in sich trägt, dabei bin ich mir selbst aus der unbekannten Ferne sicher, dass das so ist, wird Ihre Tochter mehr als hinreichend für sich selber zu sorgen wissen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie Zeit und Muse finden, sich selbst, nicht nur über die Weihachtszeit, Gutes an zu tun. Herzlich mit einem tschüss Joachim Petrick |
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@schleopold
Liebe S., im Moment antwortet Dir hier nur JP unser SpaßBlogger. Wo die anderen Blogger alle hin sind, weiß ich nicht. Dafür redet JP in dieser Sache so klar und verständlich wie selten. Was er Dir sagt, scheint er sehr ernst zu meinen. Ich kann dem nur wenig entgegenhalten, weil er im Kern Recht hat - von den Dingen einmal abgesehen, die er nicht wissen kann. Ein Beispiel: Heute war ich mit Deiner Tochter auf richterliche Anordnung beim Drogenscreening. Befund: Absolut Negativ - was ja sehr positiv ist. Überhaupt nix nachweisbar. Für die Fernsehzuschauer ist das vielleicht enttäuschend, weil sie vor der Kamera ja am Anfang lautstark verkündet hat, was sie alles kennt und nimmt. Hat die Musik oder die Chorgemeinschaft, der schnelle Ruhm oder die vielen Drehtermine sie von der Droge weggebracht? Oder hat sie von Anfang an übertrieben? Vorhin war sie hier in meiner Wohnung, zusammen mit einigen anderen jungen Leuten aus dem Chor. Ein anderer aus der Gruppe, Anfang 20, erzählte mir da, er habe tatsächlich durch den Chor seit September das Trinken aufgegeben und ein geordnetes Leben angefangen. Ich hielt diesen Effekt ja in meinem BlogBeitrag für sehr wahrscheinlich, weil man sich entscheiden muss und nur das eine oder das andere geht, da man beim Singen nicht mitkommt, wenn man sich zudröhnt - egal, womit. Nur in einem Punkt würde ich Joachims begründet optimistischer Prognose widersprechen, aber das sage ich ihm gleich selbst. LG CB |
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@JP
Lieber Joachim, nach meinem Eindruck trägt Coockie mehr als nur die Hälfte des freien und offenen Geistes von schleopold in sich. Beim Nachdenken über Deine Einschätzung bin ich auf folgendes Paradox gestoßen: Wie Du bin ich überzeugt, dass solche Menschen nur dann eine Chance haben, wenn ihnen der Rest ihrer Welt gestattet, für sich selbst zu sorgen. Da das aber nie der Fall sein wird, sind sie immer auch auf die Unterstützung anderer angewiesen. |
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Lieber ChristianBerlin,
Du schreibst sympathisch oben: "Nur in einem Punkt würde ich Joachims begründet optimistischer Prognose widersprechen, aber das sage ich ihm gleich selbst" und antwortest dann hier unten: "nach meinem Eindruck trägt Coockie mehr als nur die Hälfte des freien und offenen Geistes von schleopold in sich". Jetzt bin ich ratlos. Trittst Du nun meinem gedämpften Optimismus bei, übertriffst Du diesen, oder widersprcihst Du diesem gar? Dein angebotenes Paradoxon kann ich nicht teilen", verhält es sich doch nach meiner menschlichen Erfahrung in der Regel bei Menschen in "auferlegt ferngesteuerten" wie selbst erwählten "Gefahrenlagen" so, dass sie bei der Wahl der Hlfe, wann, wo, von wem selber entscheiden wollen. Wichtig ist dabei n.m.E., dass die Wahl von Netzwerken aller Art, familiärer, sozialer, kultureller wie ganz persönlichen Zuschnitts mölich und gesichert ist. Hinsichtlich Deiner Wahrnehmung und des Respekts vor dem Schutz persönlicher Daten der Tochter von schleopold scheinst Du mir ja ein ausgemachter SpaßBlogger zu sein, oder habe ich einen Hinweis vom Einverständnis der Tochter von schleopold schlicht und ergreifend übersehen? tschüss JP |
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@JP
Einverständnishinweis: Das Einverständnis, nach dem Du fragst, habe ich mir vorab eingeholt. Coockie kennt den Text ihrer Mutter hier und Deine Entgegnung und auch, was ich Dir und ihr geantwortet habe. Bei mir kannst Du das als selbstverständlich voraussetzen, auch dass die Frage verstanden wurde - beim Fernsehen nicht immer. Allerdings will Coockie sich hier nicht selbst anmelden, um Dir oder ihrer Mutter zu antworten, hab bitte Verständnis. |
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@JP
Mit einer ideal-konstruierten Realität, wie wir Intellektuelle sie stets parat haben, kommst Du in solchen konkreten Fällen nicht weiter. [Zitat JP]Wichtig ist dabei n.m.E., dass die Wahl von Netzwerken aller Art, familiärer, sozialer, kultureller wie ganz persönlichen Zuschnitts mölich und gesichert ist. [/Zitatende] Das ist eben weder möglich, noch gesichert. Vorliegend jedenfalls nicht. Hast Du z.B. gelesen, dass die Mutter einen Unterbringungsbeschluss für die Psychiatrie erwähnt? Gegen diese "Hilfe", die Betroffene regelmäßig als "auferelegt ferngesteuerte" Gefahrenlage ansehen, gibt es nur sehr wenige funktionstüchtige Helfer oder Netzewerke. Wenn der Beschluss schon vollstreckbar ist, kann normalerweise keine Sozialeinrichtung mehr helfen, sondern nur noch ein guter Anwalt. Wir haben mehrere kontaktiert. Und mehrere Antworten bekommen. Kannst Du sie Dir denken? Oder hast Du gegen einen solchen schwebend wirksamen Beschluss ein "Netzwerk", das ohne Rechtsvertretung etwas hätte ausrichten können? Ich bin gespannt, wie Du das hättest machen wollen. Wenn Du Dir in der ZDF-Mediathek den Straßenchor mal angesehen hast, weißt Du, welches Helfernetzwerk von der Ufa mit ins Boot geholt wurde. Keine Juristen, nur Sozialbeiter. Aber selbst das lehnt diese Org bei Trebern unter 18 ab. 2 x "nicht zuständig" für Coockie. Irgendwann meldete sich aufgrund des richterlichen Beschlusses dann das LKA. Da wurde es eng mit der "freien Helferwahl" ... |
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schrieb am
27.11.2009 um 08:48
Liebe "schlepod",
Deine Situation ist verständlich. Deine Entscheidung hier einen Kommentar zu schreiben zeugt von Courage! Wenn ich dies hier lese bin ich froh das meine beiden Kids sich wenig Blessuren beim Start ins eigene Leben eingehandelt haben. Als Eltern hatten wir darauf vertraut das die Kids wissen was sie für sich selbst wollen, waren also eher begleitend und haben sie darum hin und wieder nur 'mal wieder "auf die Schienen" gestellt. Die einfache Tatsache auch die eigenen Erwartungen zurück zu stecken hilft viel weiter, auch wenn der Weg etwas vielschichtiger ist. Z.B. als meine Tochter eines Tages mit solch einem Metalding in der Augenbraue nach hause kam und ich ihr nur lachend sagte das sei witzig und zum Glück kein Tatoo, sie könnte es eben wieder abnehmen; nach ein paar Wochen war das Ding eben wieder weg... Ich will darum hier noch einmal Christian zitieren: "Mit einer ideal-konstruierten Realität, wie wir Intellektuelle sie stets parat haben, kommst Du in solchen konkreten Fällen nicht weiter." Lass sie sich selbst finden! Ich wünsche Euch gemeinsam viel Glück! |
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Liebe schleopold,
Sie schreiben: "Es gibt einen richterlichen Beschluß, aber eine geschlossene Unterbringung in der Psychiatrie kann nicht das Ziel sein" Auf welcher Basis und durch wen ist denn dieser richterliche Beschluss zustande gekommen? In der Regel ist so ein richterlicher Beschluss auch rücknehmbar, insbesondere, wenn Ihre Tochter den Nachweis einer Aufnahme in ein sozialtherapeutsches Heim oder eine sozialtherapeuthische Wohngruppe führt. Selbst bei Einweisung in eine Einrichtung der Psychiatrie ist es z. B. in Hamburg zunehmend die Regel, spätestens über deren Soziale Dienste eine ambulante oder stationär sozialtherapeutische Einrichtung ausfindig zu machen. Guter Rat ist nicht immer teuer. In diesem Sinne Herzlich tschüss JP |
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Lieber ChristianBerlin,
auf der Richterskala im Drama- Dreick Famile, Medien, Pastorat nimmst Du ja bereits eine ziemlich erhöhte Position ein. Deine Not dabei, mag ich nicht so richtig zu erkennen? Was ist los mit Dir? Bei der Helfer/innen- Wahl hattest Du ein Paradoxon identifiziert, das ich nicht teilen mag. Geht es doch zu allererst um die Frage, ob nur die Familie, wie in Stammes- und Clan- Gesellschaften helfen kann oder aber der gesellschaftlich freie Zugang zu sozialen Helfer/innen Netzen. In diesem kollegialen Sinne tschüss JP |
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schrieb am
27.11.2009 um 15:41
Jetzt habe ich eine Stimme.danke..man mag ja annehmen, daß das in einem Demokratischem Staat normal sein sollte, aber mir kommt es eher so vor;um so mehr wir reden "dürften", um so weniger interessiert es die "Anderen".
In anderen Staaten ist das umgekehrt, die dürfen nichts sagen, und was sie dann doch sagen , interessiert einen Haufen Leute.. Ich muß jetzt doch meine Tochter in Schutz nehmen, denn ich denke, daß auch unser Schulsystem dazu beigetragen hat, daß Cookie keine Lust mehr hat auf die Schule. Nachdem Kim ins Gymnasium kam, war ihrem Klassenlehrer ziemlich schnell klar, daß was nicht stimmt. Habe ihre Hochbegabung verschwiegen, weil ich wollte, daß sie ganz normal behandelt wird. Ab der 6. Klasse besuchte sie den Deutschunterricht der 9. Klasse. Bei einem Elternabend, bei dem nur Akademiker+deren Frauen(die meißten Frauen haben sich den Dr. Titel durch die Heirat erworben, wollen aber mit Frau Doktor angesprochen werden)anwesend waren, kam zur Sprache, daß es doch tatsächlich ein Kind gibt, daß gefördert wird, und die anderen Kinder nicht. Das hatte zur Folge, daß man mit Unterschriften erwirkte, daß meine Tochter den Unterricht der 9. Klasse nicht mehr besuchen durfte. Was für ein Quantensprung muß es für sie gewesen sein; gestern philosophiert man noch über das Leben von Schiller, heute darf man Vater und Sohn Bildergeschichten dokumentieren...Hat man doch schon Theaterdrehbücher geschrieben, die aufgeführt wurden...dann nur noch gähnende Langeweile... Ich verstehe, daß meine Tochter dann die Schule boykotiert hat. Weil ich dann einen Aufstand geübt habe, hat man versucht Kim auf elegante und "legale" Weise loszuwerden...Listen von Ihrem Fehlverhalten wie z.B.:**kommt mit lackierten Fingernägeln**widerspricht dem Religionslehrer***philosophiert mit Hilfe eines P.M. Heftchens im Biolgieunterricht*** das Ende vom Lied: 8 Fehlverhalten reichen aus, um vom Gymnasium zu fliegen..und dann??? keiner wollte sie mehr beschulen.. naja und jetzt singt sie in Berlin und schnorrt.. Ich denke, daß mich eine Mitschuld trifft, weil ich meine Tochter zu einem Freigeist erzogen habe, aber wohl versäumt habe, ihr den Umgang damit beizubringen.. Leider habe ich es nicht geschafft, ihr Respekt vor Erwachsenen beizubringen...vielleicht ist die Zeit in Berlin wichtig für ihre entwicklung; denn jetzt merkt sie, ohne Respekt und Diplomatie; nützt die ganze Intelligenz nichts |
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schrieb am
27.11.2009 um 15:52
Hallo JP,
wie gesagt: KIM WILL NICHT Das heißt, daß sie all diese Angebote ausschlägt. Vorschläge gab es viele. Un dwie haben entgegen aller Kritik in Konstanz ein tolles Jugendamt, die mitziehen, weil sie für Kim das beste wollen. Aber es ist eine Gesetzeslücke in Deutschland. Jugendliche kann man nicht zwingen... Darüber kann man streiten, aber gibt es nicht auch ein Jugendschutzgesetzt(Alkohol trinken in der Öffentlichkeit mit 14 Jahren, Nachts auf der Straße mit 14 Jahren?) Ich habe diesen Beschluß erwirkt, weil ich mir nicht mehr zu helfen wußte, und Angst hatte/habe, daß ihr ohne Betreuung in Berlin schlimme Dinge zustoßen könnten. Wenn sie was besseres wissen, können sie es gerne sagen. Freue mich über jede Hilfe und Kritik(ohne die kommt man ja oft nicht weiter) |
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@JP
Deine Frage ist richtig und wichtig, auch aus meiner Sicht, aber nicht einfach zu beantworten. Kinder- und Jugendpsychiater wissen in Deutschland spätestens seit Richters Veröffentlichung "Patient Familie", dass man selbst pathogene Zusammenhänge nicht einfach durch Trennung schon bewältigt hat. Mancher Clinch löst sich besser kooperativ, weshalb z.B. in der Kinder- und Jugendpsychiatrie am ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in der Behandlung die Mitwirkung der Eltern (nicht der Ersatzbetreuer) erwartet wird. Man wird seine Eltern nicht so einfach los, die inneren sowieso nicht - wenn man auf das Urteil der Seelenkundigen vertrauen darf (womit ich diesmal nicht die eigene Zunft meine, auch wenn so was schon in der Bibel stand). Die wirkliche Welt ist in der Regel um einiges komplizierter, als wir sie idealerweise im Kopf konstruieren. Und wenn die zwangsweise Unterbringung in der Psychiatrie unter Gewaltanwendung ansteht, geht es m.E. "zuallererst" um eine andere Frage, nämlich die, wie sich das abwenden lässt. Oder würdest Du diese Frage hintanstellen, bis die Deiner Meinung nach vorrangige (aber nur schwer klärbare) Frage sicher geklärt ist? Und wie Du vielleicht an den ergänzenden Informationen der Mutter siehst, rühren das Probleme von Kindern manchmal auch von einer gesellschaftlichen Intoleranz her, die in bestimmten Gegenden und gesellschaftlichen Gruppen manchmal noch sehr groß sein kann. Da müsste - statt der Eltern - dann ja diese Gruppen mal auswechseln. Da hilft in solchen dann auch keine Pflegefamilie aus dieser Gegend oder keine Wohngruppe mit Zickenkrieg oder was das Jugendamt oder die Sozialbetreuungsnetzwerke in solchen Fällen noch anzubieten haben. Schade, dass die Welt manchmal so kompliziert ist, dass alle sonst so bewährten Patentrezepte dann versagen müssen. Und noch bedauerlicher, dass so etwas in die Köpfe derer, die immer einen einfachen, standardisierbaren Rat wissen, nur schwer hinein will. |
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@JP
Die persönliche Frage muss ich noch beantworten: [Zitat JP]auf der Richterskala im Drama- Dreick Famile, Medien, Pastorat nimmst Du ja bereits eine ziemlich erhöhte Position ein.[/Zitatende] Das liegt an der Textsorte BlogEintrag. Beim Tagebuchschreiben hat man strenggenommen immer ein Doppelgewicht gegenüber dem berichteten Geschehen, weil man sowohl Beteiligter als auch Berichtender ist. Allerdings ist mir schon aufgefallen, dass sich die Beteiligung in Weblogs oft auf die innere an Gehörtem oder Gelesenem reduziert. Da steht man dann auf einmal als übergewichtig da, wenn man über Erlebtes aus 1. Hand schreibt - und verleitet auch noch wohlmeinende Helfer nach einer Not hinter der "Übergewichtigkeit" zu suchen, die vielleicht gar nicht da ist. Aus meiner Sicht hilft gegen diese Schein-Übergewichtigkeit von Bloggern nur eine Therapie: In Zukunft noch mehr Selbsterlebtes bloggen, bis es wieder selbstverständlich ist. |
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Hallo schleopold,
ich verstehe, dass Sie als beherzt zupackende Mutti, die aus Sorge und Liebe zu ihrer Tochter, die gesellschaftlichen Puppen, die da u. a. Richter sind, auch schon mal durch Beschlüsse zum Tanzen bringt, um die Wahrnehmung ihrer elterlichen Gewalt zu dokmentieren, wie es für "Gefahrenlagen" das Jugendschutzgesetz verlangt. Vielleicht steht jetzt aber dieser richterliche Beschluss als sperrig asymmetrisches Instrument zwischen Ihnen und Ihrer Tochter?, die ihrer Mama gerne mit "Waffengleichheit" auf Augenhöhe begegnen möcht, mit offenem Sinn, freien Geist, die Wahl von Optionen erwägen möcht? Wie wäre es, wenn Sie diesen richterlichen Beschluss aussetzen lassen? Ihre Tochter scheint ja nicht von schlechten Eltern, zu einigen "Machtkämpfen", wie die Mama aufgelegt? Was macht eigentlich der Papa? Wie gut, dass sich ihre Tochter nur von Konstanz nach Berlin begeben und nicht wie "Petermännchen" auf den Mond hat schießen lassen, um von dort zu grüßen.(der Spaßblogger grüßt mit). "Wo die gefühlte Not am größten, naht auch schon die Rettung!" (frei nach Friedrich Hölderlin (1783- 1845) tschüss JP |
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Lieber ChristianBerlin,
ich meine mit der Richterskala von 1- 12 im Drama- Dreieck "Familie, Medien, Pastorat" nicht Deine argumentierende, kommentierende Übergewichtigkeit, sondern Deine Position auf der Richterskala für "Erdbeben/Stürme" bei ca. 9, die sich mir als menschlich verständlich mitagierende Aufgeregtheit im "Auge des Orkans" der Umstände und Ereignisse darstellt? tschüss JP |
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Lieber Joachim,
nach Deiner Klarstellung, was wie sie gemeint ist, kann ich Deine persönliche Frage vielleicht noch besser beantworten. Manchmal ist professionelle Distanz der Tod, manchmal ist sie lebensrettend. Hier, im Konflikt schleopold/Coockie hat jeder Helfer sofort verloren, der sie (innerlich) aufgibt. Was mich hier in Verlegenheit bringt ist etwas anderes. Das hat mit der - aus meiner Sicht - zwar berechtigten, aber dennoch äußert unklugen Bemerkung über den bislang einzig bedeutenden Text über mein Thema zu tun - dem einzigen jedenfalls, der in einem Leitmedium erschien und gegen dessen Inhalt ich in einem bestimmten Punkt anschreiben musste. Das hätte ich hier nicht unbedingt in der Diskussion noch verraten müssen. So konnte Stefan mir zu Recht abverlangen, Details zu offenbaren. Dass er darauf nicht mehr reagiert, kann vieles bedeuten, und da mache ich mir Sorgen, ihn ebenfalls zu einer Unbedachtsamkeit verleitet zu haben. Schließlich erschien der Beitrag ja nicht in seinem BildBlog, sondern in der F.A.S., und die können an dieser Front nur mit-verlieren, wenn hier die Diskussion weitergeht. Bin einfach diesmal näher dran an den Informationen, da ist normalerweise immer Reden Silber und Schweigen Gold. So was geht mir dann doch sehr viel näher als eine Helfer-Meta-Diskussion über im Kern schon gelöste Probleme und Fragen (die aber immer noch geeignet sind, als Bericht über Vergangenes die PR-These vom "anderen" Umgang mit Menschen beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu relativieren). tschüssi CB |
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schrieb am
30.11.2009 um 01:02
Hallo JP,
der Beschluss ist schon ausgesetzt, denn ich will meine Tochter nicht für immer verlieren, und hoffe diese Phase geht gut aus... Aber in diesem Block geht es ja u.a. um das Persönlichkeitsrecht..mein Persönlichkeitsrecht..das wurde massiv durch diesen Mittschnitt verletzt.. und durch die Aussagen meine Tochter lebe schon 2 Jahre auf der Straße, werde ich angesprochen. Und das nicht unbedingt nett...Ok, ins Fernsehen möchte ich auch nicht, um das gerade zu stellen, aber irgendwie fühle ich mich ohnmächtig. Es wird so getan, als würde mich das Fernsehen mit meiner Tochter versöhnen, aber alles kommt von mir, und meine Freunde haben bis jetzt die Reisen finanziert, weil ich es mir nicht leisten kann. Nicht das Fernsehen.. |
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@schleopold
[Zitat]der Beschluss ist schon ausgesetzt, denn ich will meine Tochter nicht für immer verlieren[/Zitatende] Die Kausalität ("denn") trifft möglicherweise nicht wirklich zu. Das liest sich so, als hättest Du Deinen Antrag zurückgenommen oder selbst die Aussetzung beantragt, was (ausweislich des Protokolls) nicht der Fall ist. Der Richter ist dem Hilfsantrag Deiner Tochter aus ihrer Beschwerdeschrift gefolgt (mit erfüllbaren Auflagen wie dem - entlastenden - Drogenscreening, s.o.). Das mag eine Kleinigkeit sein, aber genau an diesem Punkt ist Deine Tochter äußerst sensibel: Trennen, was ist sie, was ist Du - was kommt von Dir, was von ihr. Schließlich standet ihr euch in diesem Verfahren Antragstellerin und Antragsgegnerin gegenüber, da raubt es ihr ein wenig die Autonomie, wenn Du das aus Deiner Sicht so darstellst, als ginge hier alles auf Dich zurück. Das ist der springende Punkt bei der Sache - einer von vielen, aber ein ganz wesentlicher (!) LG Chr. |
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@JP
Was schleopold hier erneut anspricht, ist nicht nur für sie ein ernstes Problem. Mir geht es auch um die Betroffenen selbst. Die F.A.S.-Behauptung [Zitat stefanniggemeier]Sie stellt die Obdachlosen nicht bloß[/Zitatende] ist vom Sender den Journalisten weißgemachts Wunschdenken, aber nicht die Realität. Vielmehr werden aus der Deutehoheit des Senders heraus dem Zuschauer Zusammenhänge vorgegaukelt, die die Sängerinnen und Sänger noch bloßer stellen als sie sind. |
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Ein neues Beispiel für die Denunziation der Mitwirkenden:
Seit gestern steht auf der Sonntags-Seite des ZDF ein - wie dort üblich - anonymer Text mit folgenden Behauptungen: [Zitat ZDF-Seite] Einige erscheinen betrunken zur Probe, andere stehen unter Drogen. Der Chor drohte dem Konzert-pianisten zu entgleiten und stand knapp vor der Auflösung.[/Zitatende] Ich kann dazu nur sagen: Ich war dabei und habe dort etwas anderes erlebt. Hier kann eigentlich nur von einem anderen Chor die Rede sein. Vielleicht hat das ZDF ja noch ein zweites Chorprojekt? Jedenfalls haben die wenigen, die vereinzelt stoned oder alkoholisiert erschienen sind und dann nicht mehr mitkamen und wieder gegangen sind, nichts mit den Zerreißproben zu tun. Da standen andere Stefan (Schmidt) gegenüber, die nüchtern und clean waren und sich verschaukelt fühlten. Und das zu Recht. Die solche Aufstände auslösenden Fehler lagen immer auf Seiten des Senders, der z.B. einen zeitlich unverrückbaren Drehplan und eine vorher festgelegte Titelliste hatte, was den Sängerinnen und Sängern aber nicht gesagt wurde. Vor laufender Kamera sollte es so aussehen sollte, als würde das alles - von den Titeln und der erste Auftritt - vom Chorleiter mit dem Chor ausgehandelt. Und die glaubten, das wäre verhandelbar und kapierten nicht, warum sie (bei dem sonst so lieben Stefan) auf Granit bissen - das machte einige dann immer wütender. Ist aber menschlich normal und eben kein Beleg für die üblichen Vorurteile gegen Obdach- und Arbeitslose - was hier aber vom Sender daraus gemacht wird. tschüss CB |
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schrieb am
30.11.2009 um 10:18
Hallo Freunde !
Da ich auch jeden Mittwoch den Straßenchor verfolge und ich ein Chormitglied sehr gut persönlich kenne, bleiben mir ja auch nicht die Schicksale der einzelnen verborgen. So finde ich es vollkommen richtig, daß Cookie vor der Psychiatrie verschont geblieben ist.Ich war selber 10 Jahre unfreiwillig in der Psychiatrie und ich kann nur jedem empfehlen sich dieser fern zu halten, weil da nicht wirklich jedem geholfen werden kann -vor allem, wenn er dies gar nicht will. Ich glaube an Gott und kann Seelsorgern leichter vertrauen als Psychiatern. Als ich dann im letztem Jahr meiner Unterbringung zu hören bekam, daß ich da nie wieder raus kommen sollte ("Herr E.,wenn Sie so weiter machen, wie bisher und Ihre Einstellung nicht ändern, werden Sie noch weitere 10 bis 15 Jahre hier sein", so meinte ein Oberarzt zu mir),gab mir das noch einmal Mut, um meinen Weg mit Gott zu festigen. Es sollte kein ganzes Jahr mehr werden und ich wurde entlassen. "Draußen" angekommen gingen die Wetten gegen mich los und zwar auf das, das ich es noch nicht einmal ein halbes Jahr draußen aushalten würde, dann wäre ich wieder drin -und das auch aus meiner eigenen Familie ! Selbst eine Leiterin aus einem Obdachlosenhaus wähnte sich meiner schon bei ihr sicher. Entgegen aller negativen Prognosen hatte ich 2 Wochen nach meiner Entlassung eine Wohnung, 4 Wochen später eine Arbeit bei einem Straßen- und Grünflächenamt und -ich glaube- 2 Monate später eine Krankenhausgemeinde, zu der ich in all den 4 Jahren, die ich in Berlin lebte, gerne hin ging. Aber -und das ist dabei sehr wichtig- ich hatte Helfer,denen ich vertrauen konnte und die mir vertrauen konnten.Ohne diese Bindungen kann es nicht hin hauen. So empfinde ich auch den Straßenchor : Stefan singt nicht nur, sondern er hilft auch den Chormitgliedern bei Problemen und wenn er selbst nicht weiter kommt, so hat er doch er weitere Helfer, an die er sich wenden kann. Unterm Strich weiß ich jetzt schon, daß der Chor eine feine Sache ist, denn dadurch haben die sozial Schwächsten eine Chance in ein normales Leben wieder zurück zu kehren wenn sie es denn auch wollen. Gruß Erdbeere |
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schrieb am
30.11.2009 um 13:21
Ich sehe es leider mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite bin ich froh, daß Kim durch den Chor eine Aufgabe bekam, die ihr Spaß macht...aber sie hatte auch hier am Gymnasium eine Hauptrolle in dem Musical Evita.(da gabs halt kein Kamerateam)
Aber da sie noch ein "ganz normales" hübsches Mädchen mit langen Haaren war, war sie eine von vielen.Definitiv eine von vielen musikalisch Begabten .Aber sie möchte was besonderes sein... Da liegt das Problem..Dieser Chor bietet ihr die Plattform die sie braucht...Volle Aufmerksamkeit.. Was ist am Ende des Chorprojektes. Wer ist für meine Tochter da, wenn nicht jeden Tag das Kamerateam um sie rumwirbelt...Denken dann auch noch alle: super, wie die Jugendliche auf der Straße sitzt, aber sie hat doch mal bei diesem Chorprojekt mitgemacht... Da tröstet es mich nicht, daß ihr Drgen screening negativ war. Sie hat behauptet alles ausprobiert zu haben...was wohl jetzt widerlegt ist. Warum behauptet sie,dass sie alle Drogen probiert hat? Aufmerksamkeit... Jetzt hat sie die Möglichkeit, sich alles abzuschauen. Soll ich das toll finden? |
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schrieb am
30.11.2009 um 13:43
zum Gerichtsbeschluss:
1.Es stimmt, das Kim gegen den Beschluß Einspruch erhoben hat, aber ich habe diesen Beschluß wochenlang nicht zum Einsatz gebracht, auf die bitte von Kim und der Veranstalter.. 2.wurde gemeinsam mit dem Jugendamt beschlossen, den Beschluss auszusetzen, was der Richter dann mit Auflagen verbunden hat. 3.FÜR KIMBERLY!!!!!!Ich wurde gefragt, was ich für das Beste halte und was ich will. Du kannst bei Gelegenheit den Richter anrufen. Du hast zwar Einspruch erhoben...aber das der Beschluss ausgesetzt wurde, lag am Jugendamt und an mir..Ist vielleicht wichtig, das du das weißt. Der Richter sagt nämlich, das schon Eine Kindswohlgefährdung vorliegt, wenn sich ein Kind ohne Betreuung in Berlin aufhält und im Fernsehen erzählt was sie alles einschmeißt+sich beim Alkohol trinken filmen läßt. 4.die Auflagen sind bis jetzt nur zum Teil erfüllt worden. Nach wie vor läßt sich Kim nicht auf eine Jugendhilfe ein. Das Ultimatum läuft bald aus, dann kann ich auch nichts mehr machen und nur noch auf den Vertrag mit dem Chorprojet verweisen. Wörtlich: Sollte das künftige Verhalten v. Kimberly einen Abbruch ihrer Mitwirkung am Chorprojekt zwingend notwendig machen, bin ich damit einverstanden, dass die Verabschiedung Kimberlys vom Chor vor der Kamera geschieht, so dass ihre Geschichte auf seriöse-für die Zuschauer verständliche Weise-zu Ende erzählt wird |
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@schleopold
Jeder Mensch möchte auf irgendeine Weise etwas Besonderes sein, wolltest du das nicht mal? Ich finde, es klingt doch sehr anklagend und vorwurfsvoll deiner Tochter gegenüber. Wie warst du als Teenager? Ich durfte eigentlich alles machen, was ich wollte und das Wichtigste ist, ich durfte auch offen über alles mit meinen Eltern reden. Nur dadurch konnte ich selber meine Grenzen herausfinden und meine Familie als Rückhalt empfinden. Gerade dawurch habe ich eben nicht alles ausprobiert, weil ich eben alles ausprobieren durfte! Natürlich darfst du eine andere Meinung haben als deine Tochter, aber du solltest ihre Meinung als gleichwertig akzeptieren und sie dann auf ihrem Weg unterstützen. Vielleicht tust du das ja im Großen und Ganzen. Aber mich persönlich würden einige deiner Worte hier sehr verletzen, wenn ich deine Tochter wäre. Ich würde das Gefühl haben, dass du mich teilweise gar nicht verstehen und so akzeptieren willst, wie ich bin. Zudem möchte ich auch gerne loswerden, dass überhaupt nichts damit gewonnen wäre, wenn Kim jetzt wieder brav bei dir zu Hause wäre. Gerade zu Hause werden Grenzen viel extremer ausgetestet. Du hättest sie sicher nicht 24h lang unter Beobachtung und wer weiß, was sie aus Protest dann nicht alles zu Hause machen würde. Nur da scheint sich dann niemand so sehr dafür zu interessieren. Jetzt, wo ein Kamerateam da ist und sie nicht zu Hause ist, interessiert es plötzlich die ganze Welt. Sei doch froh, dass ihr Screening 'negativ' ausgefallen ist. Und wer weiß, wenn du sie fragen würdest, vielleicht würde sie dir ja sagen, wann und wo sie eventuell doch schon Erfahrungen mit Drogen gesammelt hat. Ihre Aussage muss ja keine Lüge sein, nur jetzt ist sie eben clean. Meiner Meinung nach hat sie gerade jetzt in Berlin - ob mit oder ohne Kameras und Chorprojekt - die Chance, auf eigenen Beinen zu stehen. Ich glaube, zu Hause verhält man sich gerade in dem Alter oft bewusst krasser und provozierender als man sich verhalten würde, wenn man eben alleine auf sich gestellt ist. In meinen Augen solltest du ihr die Chance und Freiheit bieten, sich zu entfalten. Und wenn du sie nicht verlieren willst, dann biete ihr dein Vertrauen an. Versuche sie zu unterstützen, sie so zu akzeptieren, auch, wenn du anderer Meinung bist. Nur so hast du in meinen Augen die Chance, dass sie irgendwann eventuell freiwillig zurück nach Hause kommt, weil sie weiß, dass sie dir vertrauen kann. Wenn dieses Gefühl nicht da ist wird es euch beiden im Endeffekt nicht viel bringen am selben Ort zu sein. Meine Meinung. PS. Von wem ist das letzte Zitat? "Sollte das künftige Verhalten v. Kimberly einen Abbruch ihrer Mitwirkung am Chorprojekt..." ? Auch das ist in meinen Augen ganz alleine Kims Entscheidung. Sie muss entscheiden, unter welchen Bedingungen sie überhaupt bei dem Chorprojekt mitmachen will. |
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schrieb am
30.11.2009 um 16:40
Schon gut..zitiert habe ich den Vertrag von Kim...
Möchte hier nicht auf Details eingehen, nur soviel: es gibt genug Gründe warum ich mir Sorgen machen muß... Und es nervt mich langsam, daß die Leute meinen, daß ich ihr nicht genug Freiraum gelassen, oder ihr zuwenig Aufmerksamkeit zukommen lassen habe...Es ist schön, daß du alles ausprobieren durftest...Kim lag ca 8 mal auf der intensivstation..Soviel zum Thema Eigenverantwortung..und das alles, als sie schon nicht mehr bei mir lebte...und ich mich massiv für sie eingesetzt habe..Zur info: sie geht seit Monaten nicht mehr zur Schule, aber es gibt eine Schulpflicht. Wenn man der als Eltern nicht nachkommt, muß man eine Strafe bezahlen.. |
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@Erdbeere, @Christian: Ja, ich lese mit! Aber inzwischen hat sich in mir ne Menge angesammelt. Leider finde ich keine ruhige Minute, etwas Zusammenhängendes hier reinzuschreiben. Ich werde mich heute Nacht hinsetzen. Vorher ist keine Ruhe. Und gleich bin ich auch schon wieder unterwegs.
Grüße an alle Straßenchor-TeilnehmerInnen! Ihr habt in meinem Umfeld viele Fans (mich eingeschlossen). Kein Wunder, viele sind in der Lage, sich zu identifizieren bzw. sich zu solidarisieren. Bis später! |
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@schleopold
Hast du denn das Gefühl, dass Kim momentan in Gefahr ist? Bzw. in einer größeren, als wenn sie bei dir wäre? Sie macht zumindest durch die gezeigten Ausschnitte einen sehr erwachsenen und intelligenten Eindruck auf mich. Was genau wäre denn deiner Meinung nach momentan am Besten für sie? Aber noch mal kurz eine Frage zu der Schulsache: Wenn ich das weiter oben richtig verstanden habe, dann ist sie ja vom Gymnasium geflogen und keine andere Schule wollte sie aufnehmen, oder wie? Wenn das so in etwa war, wie ist das dann mit der Schulpflicht? Wenn die sie rausschmeißen?! Es kann ja wohl kein vernünftiger Mensch ein hochbegabtes Mädchen in eine 'Förderschule' oder was auch immer übrig bliebe, stecken?! |
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@schleopold
Mir ist inzwischen klar geworden, was die Serie Dir antut: Sie nimmt Dir die Deutehoheit über das Leben Deines Kindes. Die hat Kim als Coockie durch die Kamera nun selbst. Sonst liegt sie in unserer Gesellschaft immer bei Eltern, Lehrern, Sozialarbeitern, Psychiater/Psychologen. Die werden von der Öffentlichkeit ernst genommen, die betroffenen Kinder/Jugendlichen können ihre Sicht gegen deren Voten nicht durchsetzen und leiden darunter - naturgemäß. Hier ist es ausnahmsweise anders herum. Jedenfalls jetzt. Mit der Frage nach der Wahrheit hat das zunächst einmal wenig zu tun. Es geht um die letzte Machtfrage - nicht was passiert ist, ist entscheidend, sondern wer es der Öffentlichkeit "erklärt". Beim Deuten ihrer "Problemkinder" gegenüber Außenstehenden neigen Eltern dazu, eigene Fehler zu übersehen oder schön zu reden, genau wie der Sender in dem frischen Beispiel, der die Aufstände im Chor kausal auf die allbekannte Alkohol- und die Drogenneigung von Obdachlosen zurückführt, statt auf Leitungsfehler. Dieses Leiden der Kinder/Jugendlichen unter der Deutehoheit Fürsorgepersonen aller Art muss erst mal gesehen werden, bevor wir uns der - wichtigen - Frage nach der Wahrheit widmen, die Du an mehreren Stellen hier gestellt hast. Nach meinem Eindruck sind Coockies faustdicke Legenden ein Schutz - gegen wohlmeinde Rat-Schläger und gegen die bei Dir viel subtileren, unscheinbaren leichten Verschiebungen der Wahrheit, die Du aber stets geschickt an solchen Stellen vornimmst, wo sie ein völlig anderes Gesamtbild bewirken. Wer das geraderücken will, wirkt dann immer wie ein Haarspalter oder Rechthaber. Das ist wirklich sehr geschickt, scheint mir aber bei Coockie immer eine ohnmächtige Wut auszulösen. In der zweiten Folge stand sie ihr deutlich ins Gesicht geschrieben. Ich rege an, über diese Form der Machtausübung durch subtile oder massive Desinformation mal beiderseits nachzudenken. LG Chr. |
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Hallo schleopold,
vieln Dank für die aufschlussreiche Nachricht. Vielleicht kommt ja jetzt zwischen Ihnen und Ihrer Tochter Kim etwas ganz Neues, wie Vertrautes, neu in Fluss. Toi!Toi!Toi! Wer hat da geklopft? tschüss JP |
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@Jaguarle, Mondstadt, Joachim Petrick, sachichma
Zwischendurch mal ein Dank an euch, dass ihr hier so engagiert diskutiert, und das teilweise sogar mit Straßenchormitgliedern oder deren Angehörigen selbst wie mit schleopold oder mir. Für viele linke Intellektuelle dient der untere Rand der Gesellschaft nur Legitimation des eigenen Anspruchs, besser zu sein, als Argument, sich für Veränderung einzusetzen (was gut ist), aber mit den Menschen selbst wollen sie nichts zu tun haben, schon gar nicht auf Augenhöhe, allenfalls gegen Bezahlung und mit Gefälle, etwa als Sozialarbeiter o.ä. (was weniger gut ist). Die Unsicherheiten und/oder Vorurteile gegenüber Obdachlosen, Psychiatriebetroffenen usw. sind ubiquitär und können jederzeit in Herablassung oder offene Ablehnung übergehen, wo solche Kämpfer für die sozial Benachteiligten ihnen selbst begegnen. Möglicherweise hat auch deshalb die Serie noch nicht allzuviele Fans. Diejenigen, die sich zu den Fans rechnen, scheinen jedenfalls keine Berührungsängste zu haben. |
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schrieb am
30.11.2009 um 19:46
@Mondstadt
weil keine Schule, nicht mal eine Hauptschule sie nehmen wollte, mußte sie überhaupt weg von mir, in ein Internat..dies hat unserer Beziehung dann wohl den Rest gegeben.. Zur Info: nicht mal so genannte E-Schulen (das sind Schulen für Kinder mit Problemen) müssen ein Kind aufnehmen) E-Schulen gibt es zudem nicht mit einem Gymnasialzweig . Gymnasiasten haben wohl in Deutschland keine Probleme, oder wenn, dann sind die Eltern so gut verdienend, daß der Rest der Gesellschaft davon nichts mitbekommt( hat mir ein Gymnasiallehrer erzählt, der um diese Jugendlichen kämpft) Dies aber nur im Untergrund, weil er sonst seinen Job los ist. Kim ist verletzt, weil sie meint, ich hätte in der Schule nicht zu ihr gestanden...was auf eine bestimmte Art und Weise stimmt. Es ist lächerlich, einen Schulausschluß auszusprechen, wg. z.B. lackierter Fingernägel..Was sollte ich machen...Sie haben gesagt, sie haben sie im Visier und sie hat sich unterzuordnen...Es ist eine mega Ungerechtigkeit, daß andere ihre Nägel lackieren durften, aber diese Schüler seien sonst nicht auffällig.. |
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schrieb am
30.11.2009 um 20:00
@Cookie
Kim erinnerst du dich noch an Joel? Er hatte lange Haare, und obwohl sein Papa Journalist war, wurde er so lange von der Schule gemobbt, bis er seine Haare abschnitt. In der "veralteten" Schulordnung stand doch dann auch noch, das Jungen kurze geschnittenes Haar tragen mußten. Darüber haben wir zwei uns noch halb tot gelacht, weil wir dachten , so einen scheiß gibt es doch gar-nicht. Und es gab ihn doch, damit der Papa nichts sagen konnte, hat man es später auf die fehlenden Leistungen geschoben... Es war nicht so krass wie bei dir. Aber ich hatte einen mega Druck, weil ich wegen jedem Mist sofort angerufen wurde. Sie verboten dir die Haare zu färben. Weißt ja wie fertig ich war, als du es doch tatest. Es tut mir leid, wenn du das Gefühl hattest, ich hätte nicht genug hinter dir gestanden...oder ich liebe dich nicht. Das stimmt nicht und ich hoffe das weißt du |
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schrieb am
30.11.2009 um 22:43
Hallo ChristianBerlin !
Du sprichst mir in Deinem oberen Vers aus dem Herzen.Siehe ja dazu auch mein weiter höher stehender Beitrag ! Gruß Erdbeere |
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@schleopold
Coockie liest heute nicht mit. Ob sie antworten würde? K.A., ich gebe ihr morgen bei der Probe den Hinweis, dass eine Nachricht für sie im Internet steht. Das mit dem Provinz-Mob ist ein eigenes Thema, von Berlin aus betrachtet wie Nachrichten aus der Enge der 60er Jahre. Bei euch hat das 3. Reich überlebt - etwas länger, als anderweitig. Dass selbstbewusste Hochbegabte kaputtgespielt werden, ist allerdings nix Neues (Josefsgeschichte - der Junge mit dem "bunten Rock" statt der bunten Fingernägel, den sowieso alle auf dem Kieker hatten). Nur: Dieses gesellschaftlich bedingte Macht/Ohnmacht-Szenario sollte nicht von eurem eigenen ablenken (s.o.). LG Chr. |
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@Schleopold
Ich übergebe jetzt an Coockie - ;) Ich finde es bescheuert dass bei dieser diskussion einige sachen und wahrheiten weg gelassen werden beziehungsweise über mich aber nicht mit mir geredetet wird . vorallem stört mich der satz Kim will nicht dass bis heute sich kein jugendamt zuständig fühlt und ich momentan nicht tun konnte intressiert niemanden dass ich mittlerweile einen termin zur diagnostik habe und ein drogenscreening gemacht habe auch nicht . ich habe schon bei mehreren jugendhilfen gefragt nur nicht das richtige für mich gefunden ich will nicht mehr ewig wegrennnen und will einfach das was für mich am besten ist und das beste wäre für mich wenn ich mit meiner freundin eine wohnung nehme schule mache und nebenbei btreuung und therapie . dass du mich erpresst hast mit der aussage entweder du gehst in ne pflegefamilie nach sizilien oder du reichst deinen bescheid ein fand ich auch nicht die feine englische art ausserdem hab ich mich mit christian zusammengesetzt und den beschluss ungültig gemacht du hast ihn doch rausgeschickt wie willst du dass bitte erklären dass du es aus liebe gemacht hast nein es war die macht die du haben wolltest ich hab mich gegen die familie in sizilien un den den beschluss gewehrt dass hat dich gestört die tatsache dass ich einen eigenen willen habe . Ich war 8 mal auf der intensiv du übrigens auch schon mal das solltest du hier nicht unbedingt verschweigen . klar bin ich für mich selber verantwortlich aber du auch . Und dir ging es oft schlecht die verantwortung dafür konnt ich nicht mehr tragen es ist heute noch so dass ich merke dass es dir scheisse geht aber seitdem ich weg bin gezz mir besser überleg mal bin ich seitdem einmal im krankenhaus gewesen nein denn jezz habe ich nur meine eigenen probleme davor habe ich deine mitgetragen dass es mir weh tat damals dass du dir ein messer in den bauch gerammt hast hast du wohl vergessen der satz dass das miris und meine schuld wären den anscheinend auch nicht es tat weh als ich dich besuchen kamst und du nur nach deinem scheiss yven gefragt hast es tut mir lid wenn ich das jezz öffentlich schreiben muss aber sonst hörst du mir nie zu . ich hab immer versucht perfekt zu sein aber irgendwann war es einfacher deinen hass zu spüren als gar nichts ich will dir nicht unterstellen dass du mich nicht liebtest auch wenn ich oft das gefühl hatte aber du hast auch versucht mich zu beherschen und zu besitzen . Dass auch junge menschen persönlichkit haben hast du vergessen du wolltest manchmal dass ich das richtig mache was du damals falsch gemacht hast aber vieleicht hätte ich die fehler gar nicht gemacht wenn du es nicht hättest wollen . natührlich tat es auch weh dass alle im urlaub im bikini rumrennen durften du aber zu mir sagtest ich mache deinen freund an da bist du auch nicht besser als die lehrer in der schule die mir verboten nagellack zu tragen aber den anderen es erlaubten siehst du diese unterschiede nicht die du machtest ich bin deine tochter und nicht du oder deine rivallin . was du willst muss ich nicht wollen . an dem abenden wo du mich aufgefordert hast zu singen da war zwar stolz aber nur wenn ich was gut tat und wo ist der stolz jetzt ?? deine tochter hat es geschafft gegen einen beschluss vorzugehen deine tochter hat es geschaft zu sagen was sie will und hat es geschafft fast ohne drogen klar zu kommen . ich will doch nur einmal vor dir stehen nichts tun und trotzdem sehn dass du stolz bist . ich habe andere intressen als du ich halt nichts von geld wobei dass nicht heisst dass ich keinen beruf ausüben will ich will nur glücklich sein und wenn ich das bei dir nicht kann musst du damit leben . wenn du wirklich willst dass ich glücklich werde musst du mich jezz endlich gehen lassen , denn jedes leid was du erfährst erfahre ich mit und das tut weh . du weisst genau dass ich manche sachen die passieren einfach sehe beispiel mania als sie sich das leben nehmen wollte ich habs im traum gesehn wo sie lag was los war und es war so seitdem ich von ihr weg bin habe ich das nicht mehr und das tut gut . so ist es auch bei dir ich will nicht sehen wie du abstürzt oder krank wirst . übrigens hast du mich damals in der schule angeschrien ich solle mich unterordnen und es wäre meine schuld dass ich gflogen bin . das hier ist eine neue sicht der lage von dir . wenn du mit der wahrheit anfängst ........................ musst du auch mit der wahrheit aufhören .. |
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Faszinierend.
Auf mich Außenstehenden hat die Wendung - seitdem schleopold Cookie direkt ansprach, die ja bisher hier noch gar nicht in Erscheinung getreten war - etwas Seifenopernartiges. Man ist gefesselt, liest gebannt mit und fragt sich, wie es denn nun bloß weitergehen wird. Und dann frage ich mich: warum? Warum provoziert man hier eine öfffentliche Eskalation? - Und eben jene Eskalation war schon greifbar, als Coockie, die in diesem "Blog-Rampenlicht" bisher Abwesende, direkt angesprochen und an ihre Emotionen appelliert wurde. Durch Kim's "Gefühlausbruch" wird mir jetzt auch etwas klarer, warum du, schleopold, mir auf meine beiden Fragen wahrscheinlich nicht geantwortet hast. Denn offenbar weißt du nicht wirklich, was in deiner Tochter vorgeht, was sie erlebt und fühlt... und wahrscheinlich macht dir gerade das auch Angst und hat letztendlich dazu geführt, dass du - genau wie deine Tochter (sie schrieb, sie wollte lieber deinen Hass spüren, als gar nichts) - diesen Gefühlsausbruch provoziert hast. Weil du lieber überhaupt etwas von deiner Tochter spüren willst und seien es auch nur Vorwürfe. Auch, wenn ich mich im ersten Moment gefragt habe, warum eure "Aussprache" gerade hier in einem öffentlichen Blog stattfinden/beginnen muss, so scheint dieses Medium sicher auch seine Vorteile zu haben und dem jeweils anderen gleichzeitig Schutz und potentielles Gehör zu verschaffen. Ich hoffe für euch, dass dies nur der erste Schritt war zu einem ehrlichen Umgang, auch, wenn dieser manchmal sehr verletzend sein kann. Und vielleicht fühlt ihr beide euch ja auch irgendwann stark genug, euch ganz privat unter vier Augen so direkt und offen auseinanderzusetzen. Auch, wenn uns "Mitlesern" dadurch das "Miterleben" und "Mitfiebern" untersagt wäre. ;) |
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schrieb am
02.12.2009 um 02:18
Liebe Cookie !
Mit Betroffenheit habe ich Deinen Artikel regelrecht "verschlungen". Weißt Du, ich hatte einmal auch "Rabeneltern", die mich gegen meinen Willen (dies erfuhr ich aber erst ca. 2 Jahrzehnte später in der Seelsorge) in der DDR in sozialistisch- geprägte Kinderheime steckten. Aus diesen unterbewussten Hass auf meine Eltern heraus verübte ich 6 Jahre später nach meiner Heimentlassung meine 2. Straftat. 8 Jahre später, als ich im 9. Jahr in der Psychiatrie untergebracht war, schenkte mir mein Vater zu meinem 30. Geburtstag ein Teil des Autos von meiner Mutter, in das ich 9 Jahre zuvor eingebrochen war. In der Seelsorge hatte ich zwar zuvor gelernt, vergeben zu können, aber auch ich bin ein Mensch, der seine Schmerzgrenze hat. So hatte ich meinen Eltern eröffnet, dass sie auch ein Teil der Schuld für den Heimaufenthalt mit trugen. Diese Wahrheit konnten (oder wollten?) meine Eltern lange Zeit nicht hören. Besonders mein Vater war dem äußerst skeptisch gegenüber. Als ich dann längst entlassen war -ich lebte zwischenzeitlich schon über 4 Jahre in Berlin- bin ich mit meiner heutigen Verlobten nach Paderborn gezogen. Auf dem Weg per Bahn wollte ich über Leipzig, um die Fahrräder zu tauschen. Mein Vater brachte mein Neues und ich tauschte es gegen mein Älteres. Instinktiv musste mein Vater schon gewusst haben, dass ich ein neues Leben beginnen würde, denn es blinzelten Tränen in seinen Augen voller Wehmut. Kannst Du Dir das vorstellen ? Mein Vater hatte noch nie zuvor für mich Gefühle gezeigt und auf einmal konnte er es. Was ich damit sagen will ist, liebe Cookie : Auch wenn Du im Moment Dinge Deiner Mutter sagen musst, die sie verletzen (und vielleicht umgekehrt auch), so habe ich doch das Vertrauen in Gott, dass er Wege findet, wie dieser Schmerz, den ein ehrlicher Umgang mit sich bringt, sich irgendwann in ehrliche Freude wandeln kann. Gruß Erdbeere |
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@ChristianBerlin
Als Theologe, ev. Pastor und Freier Journalist werden Sie den Begriff "vorführen" aus journalistischen Zusammenhängen kennen. Warum lassen Sie hier Cookie und ihre Mutter hier aufeinander reagieren? Was soll diese inszenierte Öffentlichkeit? Als Pastor wie als Journalist kennen Sie auch andere Möglichkeiten, Menschen wieder ins Gespräch zu bringen. Was Sie hier veranstalten, scheint mir weder journalistisch sauber noch christlich zu sein. Treibt Sie gar Eitelkeit ("wow, ich hab's geschafft, Mutter & Tochter wieder ins Gespräch zu bringen - und viele war'n dabei")? So wirkt das auf mich. Beste Grüße weinsztein |
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@ChristianBerlin
Als Theologe, ev. Pastor und Freier Journalist werden Sie den Begriff "vorführen" aus journalistischen Zusammenhängen kennen. Warum lassen Sie hier Cookie und ihre Mutter aufeinander reagieren? Was soll diese inszenierte Öffentlichkeit? Als Pastor wie als Journalist kennen Sie auch andere Möglichkeiten, Menschen wieder ins Gespräch zu bringen. Was Sie hier veranstalten, scheint mir weder journalistisch sauber noch christlich zu sein. Treibt Sie gar Eitelkeit ("wow, ich hab's geschafft, Mutter & Tochter wieder ins Gespräch zu bringen - und viele war'n dabei")? So wirkt das auf mich. Beste Grüße weinsztein |
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@weinsztein
Lieber weinszstein, eine wichtige Kritik, die ich trotzdem zurückweisen muss. Wie Du selbst kann sich hier jeder anmelden und alles kommentieren. Auch Coockie und Schleopold. Kommentare löschen kann hier nur der Freitag. Darüber haben sich schon mache Blogger aufgeregt, u.a. Christian Sickendiek ist deswegen leider gegangen. "Warum lässt Du hier ...?" trifft in einem Punkt zu: dass ich die Mitteilung "@Coockie", wie vorher angekündigt, an sie weitergeleitet habe und ihr das unzensierte Reagieren ohne eigene Anmeldung gestattet habe. Hätte ich Nein gesagt, hätte sie sich aber registriert (was einmal schon fehlgeschlagen war) und dann ohne meine Erlaubnis geschrieben, was sie wollte. Das lässt sich jemand wie sie nicht nehmen. Und hat sie als schwächerer Part dieses Recht nicht? Warum meldest Du Dich jetzt erst, nachdem ihre Mutter mehrere Tage lang - bisher von niemandem kritisiert - so viel über sie verbreiten durfte? Liegt die Deutehoheit der Öffentlichkeit, was Jugendliche betrifft, immer nur bei Erwachsenen? Mir fällt jedenfalls auf, dass genau jetzt, wo sie sich wehrt, die Kritik kommt. **** Einen konstruktiven Vorschlag, was ich hätte tun können, um das dennoch zu verhindern, machst Du immerhin, aber der funktioniert nicht. [Zitat]Als Pastor wie als Journalist kennen Sie auch andere Möglichkeiten, Menschen wieder ins Gespräch zu bringen.[/Zitatende] Was Du mir hier (positiv) unterstellst, muss ich leider zurückweisen. Ich kenne nicht mal eine einzige Möglichkeit, wenn einer von beiden absolut nicht will. Und das ist oft der Fall. Auch wenn der andere dann sogar unbedingt will, geht das nicht. Wenn ich da etwas versäumt habe, zu tun, sag mir bitte was - mit anderen Worten: Wenn Du auch nur eine Möglichkeit kennst, zwei Menschen ins Gespräch zu bringen, von denen einer unbedingt den Kontakt will und der andere ihn absolut nicht, dann verrate sie mir mal. Andernfalls solltest Du diese Kritik zurücknehmen, weil sie dann in sich logisch wird, wenn Du auch nicht weißt, wie das gehen soll, ohne dass beide es wollen. Ich werde aber an beide Deine Kritik (wenn sie sie hier nicht schon gelesen haben) als Anregung weitergeben, sich zu überlegen, ob es für sie nicht andere Räume dazu gäbe. Aber ich bin skeptisch, ob sie das annehmen werden und ob das funktionieren kann. Denn versucht wurde das schon. Selbst wenn der Mutter im Konflikt mit ihrer Tochter die Deutehoheit abhanden kam, kam meistens ein Oberdeuter, etwa Jugendamt, der dann entscheidet, dass an der Kritik der Tochter nichts dran ist und diese nur ihrer Krankheit zuzuschreiben ist. Die Verbannung in solche "geschützten" Räume, in denen andere festlegen, dass sie die Verliererin ist, hat sie zu Recht mehr als satt. Wird statt dessen nur mit der Tochter allein geredet, wird wiederum der Mutter Unrecht getan. Das störte sie zu Recht an den - vor diesem BlogEintrag schon vorhandenen - Nebenwirkungen der Sendung. *** Dieser Mutter-Tochter-Konflikt ist schon längst durch das ZDF ein öffentliches Thema, das lässt Du in Deiner Kritik leider völlig außen vor - und ich weiß auch nicht, ob Du Dir die Folgen und was da ausgestrahlt wurde überhaupt angesehen hast (?) In der Sendung kann man tatsächlich von teilweise "inszenierter" Realtität sprechen, hier nicht. Die beiden haben - ohne Regieanweisung und Cutter - meine veröffentlichte Kritik daran genutzt, um selbst in der Öffentlichkeit ihre Stimme zurückzugewinnen, was ihnen vor diesem Hintergrund - als bereits "Gesendete" Beteiligte eines öffentlichen Mutter-Tochter-Dramas - niemand verwehren kann. ** Konstruktive Vorschläge, wie und wo sie für ihre Anliegen bessere Auswege finden könnten, sind und bleiben weiterhin willkommen. Ob sie sie annehmen oder ablehnen - oder schweigen oder weiterreden, entscheiden dann die beiden selbst. Und ob's ihnen hier gestattet oder gelöscht wird, bestimme nicht ich, sondern allenfalls die Redaktion. LG Chr. |
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Wie gesagt, ich bin sehr betroffen von Cookies Geschichte mit ihrer Umgebung insbesondere ihrer Mutter. Eigentlich wollte ich viel eher hier schon was reinschreiben, doch ich war wie gelähmt. Und gestern hab ich nur hier gesessen und geheult. Cookie macht das, was ich leider erst viel später (mit 18-Auszug) begonnen, (mit ca. 40) intensiviert habe. Sie sagt ihrer Mutter die Meinung und kämpft um ihre Eigenständigkeit. Und da ich diese Dinge kenne, weiß ich auch, daß es manchmal gar keine andere Möglichkeit gibt als u.U. so eine Plattform.
Die so genannten Erwachsenen (ich bin ja leider auch eine von denen) sind wie festgefroren, man kommt nicht ran, sie machen einem ein schlechtes Gewissen, reden einem ins Gewissen, hören damit nicht auf. Schlimm isses, daß diese so genannten Erwachsenen (und dazu gehöre ich dann glücklicherweise nicht mehr) vergessen haben, daß auch sie nur Menschen sind, daß sie auch diverse Lebensabschnitte hinter sich haben, daß sie Fehler haben, daß sie gar nicht alles richtig machen müssen/können, daß sie meinen, sie stünden weit, weit über den Dingen und müßten mit Respekt behandelt werden ohne sich diesen zu verdienen. Auch Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, respektvoll behandelt zu werden. Damit meine ich nicht diese bescheuerte "antiautoritäre" Erziehung, die gar keine Grenzen mehr kennt. Und wenn man/frau will, daß das Verhältnis zwischen Kindern und Eltern auch später herzlich bleibt, dann darf sich die eine Seite nicht über die andere erheben. Und wenn ich das schon lese - mir haben sich echt die Haare gesträubt - die Jugendlichen müssen Respekt vor den Erwachsenen haben ... sie müssen sich unterordnen ... usw. usf. Was für eine Überheblichkeit!!! Und wie peinlich war es mir, als ich den gleichen Mist, meinem Sohn auch immer mal unter die Nase gerieben habe. Leider sind solche Sprüche erblich. Im Affekt kommt das Gelernte leider immer mal zutage. Aber hier so etwas zu schreiben und es dann auch noch so zu meinen, das ist schlimm! Im Affekt kann man darüber reden. Und ich möchte mal ein/en Kind/Jugendlichen sehen, das da kein Verständnis für die Alten zeigt. Für mich hieß das (wenn mir so was rausrutschte), daß ich meinem Sohn gleich anschließend erklärt habe, woher es kommt und was ich eigentlich meine. Wir haben über Fehler beiderseits geredet. Dann konnten wir darüber lachen. Es macht unheimlich viel Mühe, aber es ist ja eigentlich soooo einfach, weil ES in jeden Menschen steckt. Lebt einfach so, wie ihr wollt, daß Eure Kinder werden. Lebt ihnen vor, was Ihr wollt, wie sie sein bzw. werden sollen. Dann dürfte es eigentlich überall klappen. Ich hab immer gedacht (bin immer noch der Meinung), daß ich mit Kindern nicht umgehen kann. Von meiner Mutter sollte ich einiges lernen, was ich selbst nicht beherrsche. Sie ist Kindergärtnerin. Meine ganze Familie besteht aus Pädagogen. Genau das isses, was ich unerträglich finde ... wenn jemand "schulmeistert". Und das kann ich selbst nicht. Außerdem bin ich schrecklich ungeduldig. (Mein Sohn ist der Meinung, daß das kein Problem gewesen wäre bzw. er das ganz anders empfunden hätte) Jaja, ich widerspreche mir ... ich bin hoffentlich nicht so geworden, wie meine Muter. Sie ist verbittert. Und mein Sohn wird hoffentlich nicht so wie ich - geschädigt durch das "Niedermachen", daß es mir immer wieder noch ein unangenehmes Gefühl von schlechtem Gewissen macht. Vielleicht hab ich es falsch ausgedrückt: meistens will man/frau ja nur, dass die eigenen Kinder gute und glückliche Menschen werden, die niemanden schaden, die selbständig sind usw. Es ist auch ein Idealbild, aber eben anzustreben. Noch was: Ich bin keine Buddhistin. D.h. ich glaube erst mal nicht an mehrere Leben. Demzufolge habe ich (wie andere auch) nur das eine Leben. Und deshalb muß ich das auch nutzen. Es ist nicht wichtig, wie man/frau aussieht, sich stylt, sich kleidet usw. Mir isses Schnuppe, was die „Gesellschaft“ über mich denkt. Es ist nicht immer richtig und gut, was da so erwartet wird. Ich bin in der DDR aufgewachsen. Wenn ich da angepasst gelebt hätte, wäre ich heute vielleicht Frau Dr. Chefärztin irgendwo. Wer weiß, ob ich da glücklich wäre?! So bin ich eben nur eine Heilpraktikerin, die immer wenig Kohle hat. Ich hab Theologie studiert. Aber weil ich mich nicht anpassen kann, arbeite ich für den Laden Kirche nicht. Und Lehramt … nein danke! Aber das war es wert! Es war nur die DDR. Wer weiß … wenn ich 50 Jahre vorher geboren wäre, sicher hätte ich die Unangepasstheit nicht überlebt. Aber das wäre es wert! Niemand dieser „Gesellschaft“ nimmt Rücksicht auf Randgruppen. Dazu gehöre ich gleich zweimal – jeweils betrifft es nur 3% der „Gesellschaft“. Warum reicht es denn nicht, wenn solche Randgruppen sich damit abfinden müssen, daß sie Sonderlinge sind? Warum macht die „Gesellschaft“ sich dann noch extra lustig, warum zieht man darüber her? Warum wird ein solches Leben noch extra erschwert? Wem kommt es zugute, daß einer dem anderen Felsen in de Weg legt? U.a. gehöre ich zu den so genannten stark zeitversetzt lebenden Menschen. Meine Arbeits- und Schlafenszeiten sind andere als die der Allgemeinheit. Ich brauch genau 5 Stunden Schlaf, nicht mehr, nicht weniger. Trotzdem werde ich als Langschläferin bezeichnet. Warum? Schon so ist es nicht einfach zu ertragen. Mit all dem Lärm, den alle anderen machen, mußte ich lernen umzugehen. Wie wäre es denn, den Mitmenschen einfach mal ernst zu nehmen, wie er ist. Mir hängt es so zum Hals raus, daß Menschen, wenn sie mit Andersseienden nicht umgehen können oder Berührungsängste haben, diese auslachen. Es ist eine üble Art, echt! Und je öfter ich das erlebe, umso mehr fehlt mir langsam die Geduld. Hier "schulmeistern" so einige. Und das nervt ziemlich. Mich hindert es, in solche Medien zu schreiben. Das u.a. ist auch ein Grund, warum ich andere Prioritäten setze. Montag hatte ich geschrieben, daß ich nach dem letzten Patienten - also nachts - hier was schreibe. Aber es gibt eben viel Wichtigeres - die praktischen, handfesten Sachen, die wirklich Sinn machen. Hier ist der Mutter-Tochter –Konflikt die eine Sache. Sie lieben sich gegenseitig, jede auf ihre Weise. Die einfachste Lösung wäre sich gegenseitig anzunehmen wie es eben jeweils ist ohne Verrenkungen. Die Fronten sind aber erst mal verhärtet. Also abwarten! Die andere Sache ist der Wunsch von Cookie, die gleich anfangs äußerte, daß sie Schule machen will, einen Beruf will. Warum gibt es da hier keine hilfreichen Ideen von allen Seiten? Wir leben nicht mehr in der DDR, wo Gleichmacherei herrschte und Hochbegabung kaum gefördert wurde. Das Schul- bzw. Jugendhilfesystem ist nicht so mein Thema. Aber irgendwer wird doch mitlesen, der da vielleicht ne Idee hat. Wenn Cookie nicht gefördert wird, müßte sie eigentlich sehr leiden, vermute ich mal. Cookie macht mir nicht grade den Eindruck, daß sie nicht klarkommt. Sie kann Verantwortung übernehmen, nur nicht die Verantwortung über das Leben der Mutter. Das wäre zu viel verlangt, echt! Sie ist genau auf dem richtigen Weg. Weg da, wo sie eh nix ändern kann. Und jetzt ist da der Chor. Vielleicht ist gerade das die Chance für sie, genau die Förderer zu finden, die sie braucht und auch will. Es war übrigens die eigene Entscheidung beider - Mutter und Tochter – daß sie sich geäußert haben. Dann tragen sie eben einiges öffentlich aus. Ich finde es legitim, wenn es der einzige Weg ist, der im Moment geht. Dabei macht sich weder die eine noch die andere zum Löffel, finde ich. Seid doch alle mal ehrlich! Auch wir haben ähnliche Leichen im Keller. Und die, die damit so gar nicht klarkommen, haben die größten. Ich biete meinen Account gerne auch Cookie an, wenn Christian Probleme bekommt. |
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schrieb am
02.12.2009 um 15:59
Hallo ,
ich bin die schwester von cookie und 17 jahre alt. mir platzt gleich der kragen.wenn eine mutter frei und tolerant ist dann meine... so habe ich mich zb. nicht konformieren lassen und meine mutter hat das voll unterstützt, weil sie doppelmoral hasst.niemand kennt hier unsere familie. meine mutter als "rabenmutter" zu bezeichnen geht echt zu weit.stellt euch mal vor wir konnten mit ihr über alles reden und hat sich auch die zeit genommen um für unsre probleme da zu sein. das problem ist : seit jahren möchte cookie/kimberly extreme aufmerksamkeit die über jede norm hinausgeht. meine mama hat immer gearbeitet (80%) damit sie auch für uns da sein konnte. und auch wenn es nicht so aussieht , kim hat auch den luxus genoßen als wir in der schweiz in einer penthouse wohnung mit eigenem swimminpool lebten. als wir wieder in die "normalität" kamen waren wir sehr ungehalten und unfähr unsere mama gegenüber, weil wir ihr ständig vorhielten wie man freiwillig all den luxus aufgeben kann.und kims aufruhr war nicht weniger wie meiner. sie wollte uns damit zeigen das geld nicht alles ist.und man sich nicht verbiegen muss. ja meine mama war krank und hatte krebs! hat dieses vor uns verheimlicht weil sie uns dadurch nicht belasten wollte.unsere schwester jasmin starb auch noch und sie musste alles durchstehn und wollte uns nicht belasten. d.h 2 immer meckernde kinder , trauer und keine kraft mehr.trotzdem ging sie arbeiten.kim teilweise auch ich machten ihr das leben zur hölle.und mir tut es unheimlich leid und ich verstehte nicht warum kimberly alles verdreht und meine mama so verletzt. sie hat alles für kim gemacht muste sämtliche termine wegen ihr wahrnehmen und ich fühlte micht oft zurückgesetzt. alles drehte sich um kim! im sommer bin ich operiert worden weil ich verdacht auf brustkrebs hatte aber meine schwester kim konnte sich auch in dieser zeit nicht zurückhalten.und es musste sich weiter alles um sie drehen. meine mama wird hier an den pranger gestellt wie bei der hexenverbrennung obwohl das alles nicht der wahrheit entspricht!!! ich bin wütend und schockiert zugleich das kim es wieder schafft mit hilfe der medien alle aufmerksamkeit auf sich zu lenken dabei wird vergessen das manche dinge wohl überlegt sein müssen.meine mama kann nichts dafür das sie keine schule aufnimmt.für uns hat es die konsequenz wenn kim in berlin bleibt das wir umziehen müssen weil meine mama trotz arbeit nicht genug verdient das wir in einer 3 zimmer wohnung bleiben könnten. @Kim : hör bitte auf mit dem scheiß.du weisst das wir dich lieben auch wenn ich oft sage das ich dich hasse.ich weiss das wir uns oft streiten.doch du und ich werden immer älter und immer werden wir schwestern bleiben.du wirst uns an weihnachten fehlen! @Erdbeere & @Jaguarle : ihr wollt tolerant sein und offen sein und alles besser machen als meine mama?dann fangt damit an indem ihr nicht verurteilt denn das macht ihr mit euren kommentaren! |
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@dieSchwester
An dieser Stelle möchte ich gerne etwas nachfragen, was ich bisher scheinbar nicht ganz begreifen kann: Was genau meinst du mit der Aufmerksamkeit, die Kim in deinen Augen ständig verlangt hat? Ich kann mir das leider nicht wirklich vorstellen ohne konkrete Beispiele. Das Bild, was ich durch den Chor von Kim habe, ist jedenfalls nicht, dass sie sich dort ständig in den Mittelpunkt drängen würde. Wie genau benutzt sie denn die Medien? In diesem Blog-Fall hat ja eher deine Mutter dieses "Medium" genutzt um Aufmerksamkeit und Gehör zu finden. Sie hat Kim dann ja auch direkt angesprochen, die sich aus diesem "Medium" hier bisher ganz herausgehalten hatte. Aber, wie das auch andere schon gesagt haben, ist das gerade hier vielleicht ein guter erster Schritt für die beiden, wenn es sonst auf anderen Wegen bisher nicht möglich war, so direkt über alles zu sprechen. Und auch sonst ist es ganz wichtig, sich Gehör verschaffen zu dürfen - z.B., wenn man sich mißverstanden oder benutzt fühlt (wie deine Mutter gegenüber dem Fernsehteam - aber vielleicht auch wie Kim euch gegenüber, das kann man nicht ausschließen.) Auch wenn du sagst, dass du und deine Mutter umziehen müssten, wenn Kim in Berlin bleibt - dann geht es ja in dem Fall auch um euch und das was ihr wollt. Wenn die Situation die meiste Zeit so unerträglich war, als ihr noch zu dritt ward (so klang es zumindest bei dir und auch bei Kim), dann wäre es vielleicht sowieso besser, wenn Kim nicht direkt bei euch wohnen würde - egal wo dann, ob bei euch in der Nähe in irgendeinem betreuten Wohnprojekt oder eben in Berlin - das dürfte ja aber an eurer Wohnsituation und dem möglicherweise bevorstehenden Umzug nichts ändern. |
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@die schwester: Ich bitte Dich, richtig zu lesen!!! Ich habe Deine Mutter nicht verurteilt. Ich verurteile niemanden, aber ich ärgere mich über Intoleranz - vor allem greife ich die sogenannte Gesellschaft an.
Ich will nicht tolerant sein, ich bin es. Was Euch passiert, bleibt nicht ohne Spuren für alle Beteiligten. Von daher nehmt auch alle den Kampf auf, einzeln oder gemeinsam, das ist letztendlich Eure Entscheidung. Na klar, will ich alles besser machen als welche, die irgendwas falsch machen. Wer will das wohl nicht?! Da ich Euch (wie Du so richtig bemerkst) überhaupt nicht kenne, kann ich Euch oder schleopold oder Cookie gar nicht verurteilen. Warum auch? Wem soll das Nutzen bringen. Ich habe meine Meinung geäußert, das ist alles. Und das wirst Du mir wohl zugestehen können. Also lies bitte lieber noch einmal richtig, dann fälle Deine Entscheidung. Das Wort "schulmeistern" bezog sich übrigens auf alle, die sich hier angesprochen fühlen, jedenfalls nicht auf schleopold. Und die angesprochene Intoleranz bezog sich auf gefärbte Haare oder Fingernägel ... und hier: die Schule. Was bitte hast Du verstanden? Wenn schon öffentliche Diskussion, dann nehmt Euch doch einfach das, was auf jeweils Euch zutreffen könnte und was man positiv verwenden könnte, aus allem heraus. Dazu ist das hier gut, weiter nix! Manchmal sieht man eben den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Und da ist das, was von außen kommt vielleicht hilfreich. Und da hab ich was geschrieben, was Du vielleicht auch hättest lesen müssen und was Du selbst jetz grade auch geschrieben hast: die Grundlage ist doch da - die Liebe! Aber die Fronten sind eben verhärtet. Vielleicht fangst Ihr vom Urschleim aus an ... mit der Liebe. Wie wär's? |
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schrieb am
02.12.2009 um 20:58
....denke Respekt ist in jedem Alter wichtig.
Kim schreibt, sie könne fühlen wie schlecht es mir ginge und deshalb nicht daheim leben..Im Chor gibt es das allerdings in 20 facher Form.. Sie sagt im Fernsehen, sie könne in keinen 4 Wänden leben , will aber mit Wibke zusammen ziehen???? Sorry, werde dazu nichts mehr sagen. @Cookie: nehme an, daß du kein Interesse daran hast, daß ich zum Abschlußkonzert komme. Das hättest du sagen können, bevor ich die Flugtickets gekauft habe.. Also lassen wir es wohl lieber, wenn du das nicht willst...Habe keine Lust im Fernsehen zur Rabenmutter des Jahres gekürt zu werden, weil du mir vor Anderen die kalte SChulter zeigst, wie bei meinem letzten Besuch in Berlin...Ich war 10 Stunden unterwegs und du sagst mir, daß du verabredet bist.. Wünsche dir eine schöne Zeit, mirt all den Menschen, die dich so viel besser kennen als ich, die nur das Beste für dich wollen und die dich vor allem viel mehr lieben als ich..Deine Mama |
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schrieb am
02.12.2009 um 21:15
...sorry, meine Tochter war noch eingeloggt..
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@schleopold
...völlig normal solche Pannen, damit hat hier keiner ein Problem. Ein wenig sieht diese Panne allerdings danach aus, als würde es bei euch 2:1 gegen Coockie stehen - aber täuscht wohl, das glaube ich nicht. Eher, dass jede von euch dreien zwischen manchmal zwei Fronten steht, so wie dieschwester es geschildert hat. Auch das ist normal, wo mehr als 2 zusammenleben, nicht nur in einem Frauen-Haushalt. Ich fand die Worte der älteren auch ziemlich offen. Ob Coockie sie liest oder Deine neue Nachricht an sie? Morgen wird sie mich sicher fragen - wenn ihr nicht schon andere aus dem Chor davon erzählt haben. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass Du Deine Verletzung durch das entschlossen abweisende Verhalten von Coockie mal gezeigt hast. Ich weiß, dass sie andere richtig eiskalt und konsequent andere auflaufen lassen kann - vor allem die, die es gut mit ihr meinen, was ihr immer suspekt ist. Vertrauen fällt ihr inzwischen schwer, in Fremde sowieso, und in die ihr Vertrauten erst recht. Ich denke, das weißt Du. Ihre demonstrative (gespielte) Kälte kann sich beim Abschlusskonzert in zwei Wochen wiederholen, das ist völlig offen. Wenn Du kommst, kommst Du auf eigenes Risiko. Je weniger Erwartungen und Ansprüche Du mitbringst, desto größer die Chance, dass Dein Kommen zur Entspannung eures Verhältnisses beiträgt. Ich hatte mal gehört, dass Dir der Flug wenigstens gesponsert werden sollte - dann wäre natürlich schön, wenn Du auch kommst. Ufa und ZDF haben beide eingesehen, dass sie mit Dir nicht richtig umgegangen sind und haben kein Interesse, diese Fehler zu wiederholen. *** Natürlich fragst Du zu Recht, welche Bedrohung Du denn überhaupt für sie darstellst, dass sie Dich so behandelt. Um nicht wieder vom Unterbringungs-Beschluss zu sprechen, versuche ich das mal an einer Deiner gerade losgelassenen Spitzen gegen sie zu zeigen. [Zitat]Sie sagt im Fernsehen, sie könne in keinen 4 Wänden leben , will aber mit Wibke zusammen ziehen????[/Zitatende] Der Widerspruch fällt natürlich jedem auf, verschwindet aber sofort, wenn Du bedenkst, dass zwischen beiden Äußerungen mehr als zwei Monate liegen. Die entscheidende Frage ist doch: Kann Sizilien etwas bieten, was Berlin nicht hat? Anders gefragt: Sind die +/- 20 Beziehungen in Berlin tragfähig, belastbar und stabil oder werden sie sich als illusorisch und brüchig erweisen? "Beziehungsverweigerung" (= der Grund, sie nach Sizilien zu schicken) betreibt sie hier zumindest nicht, im Gegenteil - außer, es meint jemand "nur gut" mit ihr, dann entzieht sie sich - aber das ist hier kaum der Fall. Ich kann Deine Skepsis verstehen, es kann ja eigentlich nicht sein, dass andere sie besser kennen als die eigene Familie. Richtig. Aber gerade das macht einen irgendwie frei, bei null anzufangen und sich was Neues aufzubauen. Ein überhaupt zentrales Thema im Jugendalter. Neue Umfelder zu suchen und auszuprobieren, ist in dem Alter normal (worauf hier viele schon hingewiesen haben), die Ursprungsfamilie muss deswegen keine schlechte sein. Ob die gut oder schlecht ist, hängt u.a. davon ab, wieweit sie so eine - immer riskante - Abnabelung akzeptieren kann - selbst wenn zwecks Neuanfang - wie bei Coockie - manchmal ein sehr harter Schnitt erfolgen muss oder dabei auch noch Fehlentwicklungen und naturgegebene Besonderheiten bewältigt werden müssen, auf die man nicht alle Tage trifft. Dass sie Dich und ihre Schwester mit einiger Sicherheit genauso liebt, wie sie ihr beide es hier ihr gegenüber bekundet habt, macht eine solche Abnabelung nicht unbedingt leichter, aber auch nicht unmöglich. *** Von allen ihren Vorwürfen habe ich vor allem einen sehr deutlich gehört: [Zitat Coockie]aber du hast auch versucht mich zu beherschen und zu besitzen[/Zitatende] Ob das nun wahr ist oder nicht - es scheint mir das zu sein, wogegen sie sich am meisten wehrt. Wenn Du es hinkriegst sie weiter zu lieben, aber auf alle Beherrschungsversuche und daraus resultierende Machtkämpfe/Spitzen zu verzichten, hat eure Liebe eine echte Chance. Andernfalls wird sie zerstörerisch wirken. Ich würde mir wünschen, dass Du ihr - bei aller offenen Kritik von beiden Seiten - eine Chance gibst. Und dass sie Dir ebenfalls gibt. Freibleibend und ergebnisoffen. Nur dann ist sie fair. LG Chr. |
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schrieb am
05.12.2009 um 14:53
zitat, die schwester :
so habe ich mich zb. nicht konformieren lassen und meine mutter hat das voll unterstützt, weil sie doppelmoral hasst.niemand kennt hier unsere familie. Ich habe mich auch nicht konformieren lassen du hast einen roller geschenkt bekommen so was habe ich gekriegt : nichts ..... zitat ,die schwester : das problem ist : seit jahren möchte cookie/kimberly extreme aufmerksamkeit die über jede norm hinausgeht. Ich wollte nur Respekt ! Und das ist für mich nicht über die norm . Du hast BEDINGUNGSLOSE liebe bekommen mir hätte Respekt gereicht ich hab nur liebe bekommen wenn ich was richtig gemacht habe und dass irgendwann auch nicht mehr weil sie nur noch das schlechte in mir sieht . Du kannst schreien toben wie du willst (und das hast du früher auch ) lieben tut sie dich trotzdem . Mit jedem Brüller den ich lasse sinkt die liebe meiner mutter . Gerecht ? nein zitat , die schwester : und auch wenn es nicht so aussieht , kim hat auch den luxus genoßen als wir in der schweiz in einer penthouse wohnung mit eigenem swimminpool lebten. als wir wieder in die "normalität" kamen waren wir sehr ungehalten und unfähr unsere mama gegenüber, weil wir ihr ständig vorhielten wie man freiwillig all den luxus aufgeben kann.und kims aufruhr war nicht weniger wie meiner. sie wollte uns damit zeigen das geld nicht alles ist.und man sich nicht verbiegen muss. Ich habe den luxus nie vermisst und dass weisst du genau . denn matrielles geht mir am arsch vorbei . du hast ihr ständig vorgehalten wie sie den luxus aufgeben kann ich habe mich schnell eingfunden da mir menschen wichtiger sind als geld . mein aufstand hatte vieleicht einfach nur damit zu tun dass wir schon wieder umzogen und nie fest verwurzelt waren ich habe einen standpunkt gesucht und nach liebe gesucht Und ich hätte meine mutter damals gebraucht aber hey sie war ja nicht da .... und dann behauptet sie man soll sich nicht für geld verbiegen lassen ?? Dass habt ihr beide getan . Ich weiss dass ich damals auch geklaut habe geld von euch beiden aber habt ihr damals mal überlegt dass es mir darum geht dass mich überhaupt mal jemand sieht denn so ist es doch in unserer familie wer gutes tut wird übersehn bei festen mal schnell vorgezogen aber sonst ignoriert . dass ich schon damals saufen ging hat auch keiner gemerkt . Jaja weil geld euch nicht verbogen hat .............. zitat die schwester : im sommer bin ich operiert worden weil ich verdacht auf brustkrebs hatte aber meine schwester kim konnte sich auch in dieser zeit nicht zurückhalten.und es musste sich weiter alles um sie drehen. Ich war dich besuchen im krankenhaus und du hast zu mir gesagt ich soll mich verpissen vergiss das bitte nicht !!! das tat weh und zur info als ich damlas auf der intensiv lag oft genug war es ja ist nicht ein EINZIGES mal einer von euch beiden da gewesen . Nicht mal bei der einlieferung bei der ich hätte sterben können . Ich weiss was darauf als antwort kommen wird : wir wollen es nicht unterstützen was du tust ... aber vieleicht hätte ich dann gesehn es intressier sich jemand für mich . alles dreht sich um mich .... unsinn ich bin damals aus der wg geflogen ja aber war das meine absicht nein ... zitat ,die schwester: ich bin wütend und schockiert zugleich das kim es wieder schafft mit hilfe der medien alle aufmerksamkeit auf sich zu lenken dabei wird vergessen das manche dinge wohl überlegt sein müssen.meine mama kann nichts dafür das sie keine schule aufnimmt.für uns hat es die konsequenz wenn kim in berlin bleibt das wir umziehen müssen weil meine mama trotz arbeit nicht genug verdient das wir in einer 3 zimmer wohnung bleiben könnten. wütend bist du also ? ich auch denn dieses thema hat meine MUTTER angefangen und nicht ICH Fällt das denn niemanden auf ?? einer schrieb ja schpn wie wir dass hier austragen können und es soll gelöscht werden dass kam aber nachdem ich zurückgeschriben hab darf ich nicht auch mal meinen standpunkt verteidigen ?? wenn ich direkt mit euch rede rede ich gegen 2 mauern :(mauer nummer 1 meine mutter mauer nummer 2 meine schwester hier kann zumindest nicht alles verdreht werden da ich alles schreibe niemand kann mein gesagtes wieder ins gegenteil umdrehn ich ziehe die medien auf mich ?? blanker unsinn frag mal den chor sie wollen mich zwar immer drehn aber ich hab gesagt mein privatleben geht sie nichts an dass sie das telefonat gedreht haben find ich auch scheisse .. Dass ihr wieder umziehn müsst tut mir leid ich will und ich kann aber keine verantwortung FÜR EUCH übernehmen ich will mein leben , leben . ich meine, meine Mutter ist erwachsen ihr kriegt schon ne neue wohnung ich bin 15 und muss jezz erstmal um meine GEMEINSAME wohnung mit wiebke kämpfen . Da ich mittlerweile weiss dass es dass richtige für mich ist . Und nur dass was ich für mich als richtig empfinde kann auch das richtige sein . zitat die schwester : du weisst das wir dich lieben auch wenn ich oft sage das ich dich hasse.ich weiss das wir uns oft streiten schonmal darüber nachgedacht dass wenn man jeden tag von der mutter UND der schwester hört ich hasse dich nicht mehr glauben kann geliebt zu werden ???? Schon mal darüber nachgedacht dass dieser satz verletzt und nicht so einfach zum streichen ist ? Und schon mal drüber nachgedacht dass ich mir irgendwann selbsthass eingeredet hab weil ich diesen satz täglich hörte . Dass es extrem schwer war denn Hass zumindest teilweise wieder rauszuholen und wegzuschmeissen . Mit diesem beschissenen satz habt ihr mich kaputt gemacht ..... achja und zu meiner mutter warum kommst du nicht einfach warum zeigst du mir nicht dass du mich auch liebst wenn ich gerade am ende bin ?? der satz bleib beio den menschen die dich mehr lieben als ich : denn hättest du dir sparen können ich seh ja dass dus nicht kannst du musst mir doch nciht extra einen reinwürgen oder ?? ja du warst 10 stunden unterwegs um mir einen unterbringungsbefehl unter die nase zu reiben is doch klar dass ich dann keine lsut mehr hatte du hättest ja die bullen an den ort rufen können an den wir uns treffen ..... |
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schrieb am
05.12.2009 um 15:39
zitat cookie :ja du warst 10 stunden unterwegs um mir einen unterbringungsbefehl unter die nase zu reiben is doch klar dass ich dann keine lsut mehr hatte
du hättest ja die bullen an den ort rufen können an den wir uns treffen ..... Wolltest du das? Hätte ich das machen sollen? Hättest du dann geglaubt, daß ich dich liebe? habe nicht mal die Möglichkeit mit dir zu sprechen, wie soll ich dir dann zuhören können und Dinge verdrehen? Deine Sachen laße ich jetzt so stehen, es bringt nichts, sie zu widerlegen... Du sagst , du bist am Ende, meine Hilfen wolltest du nicht annehmen. Meinst du ich kann eine Nacht schlafen, ohne daran zu denken, wo du bist, ob du draußen schlafen mußt? Sag mir doch einfach aus deiner Sicht, was ich machen soll... Finde es aus verschiedenen Gründen nicht gut, daß du mit Wibke zusammen ziehen möchtest. Diese werde ich hier nicht erläutern. Aber, es ist schade, daß wir keine gemeinsame Lösung finden. Von meiner Seite aus, gab es mehrere Vorschläge, die du alle abgelehnt hast...z.B. betreutes Wohnen.. |
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schrieb am
05.12.2009 um 15:53
Für Cookie: ich liebe euch beide gleich, es ist dein Empfinden, daß dir das Gefühl gibt, ich liebe Miriam mehr...Aber das ist ein dummes negatives Gefühl, daß sich da in dein Herz geschlichen hat. Laß es einfach wieder frei und halte nicht an diesem negativen Gefühlen fest...so kann sich dein Herz wieder öffnen für all die schönen Dinge..
Habe gestern deine Bücher zusammen gepackt(3 Kisten) Dabei waren auch all die selbsgeschriebenen Lieder für Jesus...Ganze Nächte saßt du daran und unsere Nachbarn hast du mit dem Gitarrenspiel den Schlaf geraubt, aber es war dir wichtig und du hast dich auf die nächste Jungschar gefreut um es den anderen vorzuspielen. Wo ist dieses Feuer geblieben?..Du warst so ein fröhlicher offener Mensch...alle mochten dich, doch je schlechter es dir ging, um so weniger ließt fdu dir helfen. aber eins kann ich dir sagen, auch wenn ich es dir zum Schluß nicht mehr zeigen konnte (vielleicht auch nicht mehr wollte)habe ich dich immer geliebt und werde es auch immer tun..aber es wäre schön gewesen, wenn du einmal gesagt hättest: komm bitte nach Berlin , es ist mir wichtig , daß DU bei mir bist.... |
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@Coockie
#Offtopic Coockie, wo steckst Du? Liest Du noch mit? Alle suchen Dich hier im Moment... Morgen abend 19:00 Uhr würde Christian von der ZDF-logo-Redaktion gerne ein Vorgespräch mit Dir führen für seinen Dreh am Montag. Geht das? LG Chr. #Ontopic War wieder mal sehr hart und verletzend, was Du geschrieben hast. Dabei sagst Du eigentlich sehr sachlich, dass und wie Du selbst verletzt wurdest und wirst. Und immer belegt mit dem, was Deine Gesprächspartner selbst sagen. Ich bewundere Dich, wie schnell Du Dir meine Argumentationsmethode hier abgeguckt und bis zur Perfektion gesteigert hast. Und das bei so einem Thema, wo's ums ganze geht, um nicht weniger, als die eigene Existenz! #Offtopic Sehe gerade, Du liest noch mit oder schreibst jedenfalls weiter. Muss das jetzt erst mal lesen. |
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@schleopold
[Zitat schleopold]aber es wäre schön gewesen, wenn du einmal gesagt hättest: komm bitte nach Berlin , es ist mir wichtig , daß DU bei mir bist....[/Zitatende] Hast Du manchmal mit dem Lesen Probleme? [Zitat Coockie]warum kommst du nicht einfach warum zeigst du mir nicht dass du mich auch liebst wenn ich gerade am ende bin[/Zitatende] |
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@Cookie
#Offtopic Keiner weiß im Moment, wo Du steckst, deshalb zur Sicherheit - falls Du hier noch mal reinguckst - meine Erinnerung an den Termin morgen früh 9:00 Uhr in Hermsdorf. Anschließend Dreh am Alex für ZDF-logo (das Vorgespräch mit der Redaktion musste mangels Bestätigung des Termins von Deiner Seite leider ausfallen). LG Chr. |
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hallo ich bin der sancy. Und ich bin auch beim chor hier
ich habe mir mal hier die berichte über cookie durchgelesen und ich muss sagen ich find das nicht gut wie sie in manchen sachen hingestellt wird weil sie sucht z.b. nicht nach aufmerksammkeit. ich finde es traurig wie es hier aufgebauscht wir zwischen der familie ich finds nur schade ich wäre froh noch ne familie zu haben aber ich denke cookie hat ihre gründe und das sollte hier nicht in der öffentlichkeit ausgetragen werden.ich weiss nur eins das cookie ein liebevoller mensch ist und ich muss sagen das sie ganz schön weit für ihr alter ist so von ihrer art wie sie sich gibt.zwar hat sie auch noch ab und zu ihre kindliche phase hat aber ich denke sie wird es schaffen mit der hilfe von cristian der sie so gut er kann unterstüzt. in diesen sinne danke cristian von mir euer sancy |
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Hallo Sancy,
danke, dass Du hier Deine Meinung schreibst und ich dabei so gut wegkomme. Du hast ja auch zu Coockie eine Vertrauensbeziehung aufgebaut - und die unterhält sie so längst nicht zu jedem aus dem Chor. Ich bin Dir sehr dankbar, denn das entlastet mich, weil ich ja noch vieles andere zu tun (bzw. noch betreuungsintensivere Schützlinge) habe und mich - selbst wenn sie das wollte - um Cookie nicht so intensiv kümmern kann, wie ich das gerne wollte. Deine Kritik an der öffentlichen Austragung von Familienstreit, mit der Du Dich Weinszstein anschließt, ist berechtigt. Ich habe beiden (über schleopold auch der Schwester) angeboten, die Redaktion zu fragen, ob sie - vielleicht aus einer Erregung heraus getätigte - unbedachte Äußerungen löschen könnte. Die Mutter (weil sie sich schon durch das ZDF beschädigt sieht und hier wenigstens ihre Sicht einmal anbringen konnte). Und Cookie besteht darauf, sich dagegen wiederum an Ort und Stelle verteidigen zu dürfen. "Wenn hier jeder lesen kann, was ich gesagt habe, können die mir wenigstens nicht mehr zu zweit das Wort im Mund herum drehen." Keine Chance. Vielleicht ist gut, dass einige schmerzhafte Dinge mal klar und direkt gesagt wurden. Danach tritt meistens eine Beruhigung ein, und manchmal findet man dann sogar einen neuen Weg miteinander, wenn auch nicht immer. Noch mal danke, Sancy, Dein Christian |
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ja ich weiss du hast es momentan nicht leicht jeder brauch dich hier bei uns im chor. und was chookie an geht sie ist für mich wie ne kleine schwester geworden ich weiss ich kenn sie noch nicht lange (seid dem chor erst)
aber ich muss sagen (ich irre mich selten) sie ist ein junge frau die einfach nur mal verstanden werden will und ihren weg gehn will.blos keiner ausser ausnahmen wo ich keine namen nennen möchte hörn ihr zu wie vorher geschrieben sie hält es kaum aus wenn sie hier sowas liest was ich verstehn kann ich verstehe auch die mutter ich würde mir auch sorgen machen aber eins verstehe ich nicht warum hier wo jeder es lesen kann es sind privat sachen hier geschrieben worden von intensivestation bis hin zum lebens umstände das darf nicht sein ist einfach zu persönlich ich finde man sollte sich einfach mal irgend wo treffen und ihn ruhe drüber reden ich hoffe das mal drüber nachgedacht wird iss nur mal ein tipp von mir euer sancy |
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@sancy
Das ist ein konstruktiver Vorschlag und ginge vielleicht im Umfeld unseres 15. Dezember, wenn Cookie und ihre Mutti sich das trauen. Vielleicht sollten zwei oder drei von uns dabei sein, die von beiden Seiten als Zeugen oder Vermittler akzeptiert werden können. Und/Oder jemand vom Gesundheits- oder vom Jugendamt hier in Berlin, wenn das geht. Lieben Gruß auch von der "Seele unseres Chores", unserem Sprecher und singendem Sozialarbeiter Ulrich-Peter |
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@sancy
Das ist ein konstruktiver Vorschlag und ginge vielleicht im Umfeld unseres 15. Dezember, wenn Cookie und ihre Mutti sich das trauen. Vielleicht sollten zwei oder drei von uns dabei sein, die von beiden Seiten als Zeugen oder Vermittler akzeptiert werden können. Und/Oder jemand vom Gesundheits- oder vom Jugendamt hier in Berlin, wenn das geht. Lieben Gruß auch von der "Seele unseres Chores", unserem Sprecher und singendem Sozialarbeiter Ulrich-Peter (hat gerade bei mir angerufen) u.a. wegen der Folge 6 und der Vorveröffentlichung bei unserem Sangesbruder neuronet77 auf Youtube (wo der 6. Schnipsel gesperrt wurde) - Christian |
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@sancy
Noch eins: Du hast Dich hier nur als Kommentator und (noch) nicht als Blogger angemeldet. Deshalb kann ich Dir z.B. keine Privatmail schreiben (obwohl ich da mal eine Frage hätte...). Dieselbe reduzierte Anmeldung haben Cookie und schleopold. Deshalb können sie sich hier ebenfalls nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit Mails schreiben - weil das nur geht, wenn man sich hier mit vollen Rechten registriert (jederzeit kostenlos möglich). LG Christian |
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hier haste noch mal meine nummer o17687112691
kannst mich jeder zeit anrufen ja und das mit dem 15.12 finde ich eine gute idee ich werde die tage mit cookie reden und ihr klar machen das man sich mal aussprechen soll und das mit dem jugendamt find ich auch keine schlechte idee weil sie weiss auch das es so nicht weiter gehen kann |
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hier haste noch mal meine nummer o17687112691
kannst mich jeder zeit anrufen ja und das mit dem 15.12 finde ich eine gute idee ich werde die tage mit cookie reden und ihr klar machen das man sich mal aussprechen soll und das mit dem jugendamt find ich auch keine schlechte idee weil sie weiss auch das es so nicht weiter gehen kann ps ich weiss nicht wie man sich hier richtig an melden kann ich kenn mich hier überhaupt nicht aus euer sancy |
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ich kann sie verstehn da sie die wibke nicht kennen
und sie ihre bedenken haben blos warum vertrauen sie ihrer tochter nicht mal ein wenig was zu sie weiss was sie will und sie will glücklich sein natürlich ist es nicht richtig einfach hob und weg natürlich machen sie sich sorgen würde ich auch machen an ihrer stelle blos ich kann auch coockie verstehn wenn man das gefühl hat nicht geliebt zu werden flieht man und das mit der schule weiss ich nur eins das sie halt anders ist als die andern in ihren alter und ich kenne mich gut aus da wo sie zu schule gegangen ist da ich selber am bodensee gelebt habe (überlingen) und ich weiss das da die leute nicht so tollerand sind wie hier worauf ich hinaus will sie will ihn berlin bleiben laßt sie mit wipke zusamm ziehen dan ist sie erst mal gemeldet meldet sich bei ner einrichtung wo man ihr einzel betreuhung geben kann damit sie hier ihn berlin zu schule gehen kann weil hier ihn berlin sind die leute tolloranter und offener und können sie ihr helfen wie ich voher schon geschrieben habe sie ist zimmlich reif für ihr alter und ich versichere ihnen sie macht ihren weg ich wünsche mir nur eins das sie sich wieder mit ihr verstehn nix liegt mir ferner blos helfen sie ihr und legen sie ihr keine steine ihn den weg sonder helfen sie ihr so wissen sie wo sie ist und das es ihr gut geht nur so kann man vertrauen wieder aufbauen und nur so können sie sich wieder hamonieren sorry ich muss was los werden wipke ist eine sehr verantwortungsvolle frau ist. da sie sehr flichtbewust ist und eine klare struktur rein bringt sie hat ein geregelten tages struktur |
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zitat muter und wipke
ich kann sie verstehn da sie die wibke nicht kennen und sie ihre bedenken haben blos warum vertrauen sie ihrer tochter nicht mal ein wenig was zu sie weiss was sie will und sie will glücklich sein natürlich ist es nicht richtig einfach hob und weg natürlich machen sie sich sorgen würde ich auch machen an ihrer stelle blos ich kann auch coockie verstehn wenn man das gefühl hat nicht geliebt zu werden flieht man und das mit der schule weiss ich nur eins das sie halt anders ist als die andern in ihren alter und ich kenne mich gut aus da wo sie zu schule gegangen ist da ich selber am bodensee gelebt habe (überlingen) und ich weiss das da die leute nicht so tollerand sind wie hier worauf ich hinaus will sie will ihn berlin bleiben laßt sie mit wipke zusamm ziehen dan ist sie erst mal gemeldet meldet sich bei ner einrichtung wo man ihr einzel betreuhung geben kann damit sie hier ihn berlin zu schule gehen kann weil hier ihn berlin sind die leute tolloranter und offener und können sie ihr helfen wie ich voher schon geschrieben habe sie ist zimmlich reif für ihr alter und ich versichere ihnen sie macht ihren weg ich wünsche mir nur eins das sie sich wieder mit ihr verstehn nix liegt mir ferner blos helfen sie ihr und legen sie ihr keine steine ihn den weg sonder helfen sie ihr so wissen sie wo sie ist und das es ihr gut geht nur so kann man vertrauen wieder aufbauen und nur so können sie sich wieder hamonieren sorry ich muss was los werden wipke ist eine sehr verantwortungsvolle frau ist. da sie sehr flichtbewust ist und eine klare struktur rein bringt sie hat ein geregelten tages struktur |
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Ich habe die Diskusion schon die ganze zeit mit verfolgt und ich hoffe das sich Coockie und ihre Mutter irgendwann wieder vertragen.
Ich hab mit meiner Mutter seit dem 18 Lebensjahr keinen Kontakt mehr letztes Jahr haben wir uns ein paar mal gesehen nach tem Tod von meinem Opa aber der Kontakt ist leider nicht mehr richtig in Stande gekommen und das finde ich sehr schade vor allem weil sie mitlerweile 4 fache Oma ist. Ich wünsche Coockie und ihrer Mutter viel glück das sie sich wieder vertagen. |
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Herzlich willkommen in der Freitags-Blogosphäre, Blacksun!
Jetzt fehlt nur noch, dass auch Deine Mutter das hier liest und mitdiskutiert. Und dass ihr beide dann auch wieder zusammenfindet, so wie Du es Cookie und schleopold wünschst. |
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ja ich schliesse mich dem an herzlich willkommen hier
Blacksun ich glaube wir hatten gestern das vergnügen miteinander am telefon :) ja ich hoffe das wir es hin bekommen mit coockie und ihrer mutter und ihrer schwester und ich finde man sollte es jetzt auch auf sich beruhen lassen was zwischen coockie und ihrer familie auf sich hat weil es bringt nix jetzt hier über leute zu schreiben die es besser unter sich klären sollten und vieleicht noch unter aufsicht des jundendamt und leute die dafür geschuld sind wie gesagt ich wünsche es mir von ganzen herzen das coockie und ihre familie wieder zueinander finden den das wäre für mich das tollste weinachts geschenck da ich coockie sehr lieb gewonnen hab (wie eine schwester) darum bitte ich euch alle auch aus respekt an der familie und an cookie gegen über das tehma zu lassen ich weiss ihr meint das alles nur gut ich habe auch mein semf dazu gegeben zu dem ich zu 100% stehe aber ich finde das irgendwan vorbei sein muss über das tehma zu schreiben mit sehr lieben grüssen euer sancy ach ja ich wollte euch mal fragen was sagt ihr eigendlich zu unserem chor und zu den liedern oder video würde mich freuen wenn ihr mal darüber was schreiben würdet |
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Danke Christian aber da ist erstens viel zu viel passiert und zweitens ist es schon zu lang keinen Kontakt mehr.Meine Mutter will ja auch gar nichts mehr von mir wissen im gegensatz zu Coockies Mutter!
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Hallo Sancy danke füs Willkommen heißen und ja wir hatten gestern schon Telefonnisch das vergnügen gehabt.
Die finde den Strassenchor klasse.Find es klasse wie die Unterschiedlichsten Menschen miteinander auskommen und sowas auf die Beine stellten.Schaue mir Mittwochs gerne die Folgen an und Donnerstags dürfen sogar meine vier Kinder die Wiederholung sich anschauen.Denen gefallt es auch. |
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Ja, einverstanden, für die weitere Diskussion schließe ich mich eurer Bitte an, dass möglichst niemand jetzt mehr an/über Cookie/schleopold/dieschwester schreibt.
Es ging ja eigentlich um die Frage: Wie wird hier - bei der medialen "Vermarktung" - mit den Menschen umgegangen? Werden sie vorgeführt - bloßgestellt? Klischees bestätigt? Oder werden im Gegenteil Vorurteile widerlegt? Um nicht immer nur das ZDF oder die Ufa zu kritisieren, frag ich jetzt mal, wie ihr den Artikel in der morgigen BZ findet: tinyurl.com/gefallenerengelchor Ein Chormitglied mit Borderline-Störung hat im Internet gelesen, was aus seinem Interview gemacht wurde und ist schier verzweifelt - hat sich erst mal ein weiteres Loch in den Arm gebrannt. Und was sagen die anderen zu dieser Art Vermarktung? Ist, was aus euch gemacht wurde, das, was ihr beim Interview erhofft oder erwartet hattet? |
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hallo ich muss hier gleich mal was klar stellen ich habe nicht vor drei monaten damit aufgehört
sondern vor fast 2jahren und die haben auch nicht erwänd das ich meine taten bereue das ich mich nie mehr auf sowas einlassen würde und das ich auch die falschen freunde hatte und das ich mich aus allen streitigkeiten raus halte und das ich mich schon fast ein neihalb jahre mich nicht mehr geschlagen habe und das ich meine straffe bekommen habe und dafür bezahlt habe ich weiss ich hab viel falsch gemacht aber ich bin nicht mehr der sancy der ich mal war sondern ein neuer sancy da ich reifer bin und nur noch für meine kinder da sein müchte und sie nicht erleben sollen wie ihr vater ihn knast wandert so dampf abgelassen jetzt wie gesagt ich bin ein neuer sancy |
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So bin die Pia auch vom Strassenchor ich hab mir dass jetzt ne Zeitlang angeschaut und fast alles durchgelesen&wir sind hier Über den strassenchor zu schreiben und nicht über familienproblemen!!! So jetzt mal erst mal an Christian find ich total gut von dir dass du das aufgemacht hast.
So jetzt mal paar Takte von mir 1mal wir sind hier der strassenchor und kein Problem (Familien)-Chor. Also ich finde denn strassenchor sehr super und ich bin verdammt Stolz dass ich Bzw. wir da drin bin&Cookie hilft dass Total dass sie da singen kann da es ja eine freiwillige Sache ist. Cookie macht dass auch total viel Fun und ich danke Stefan Unseren Chorleiter dass er überhaupt diesen STRASSENCHOR geöffnet hat und wirklich diese Leute zusammen gesucht hat Großes LOB an Stefan! So an Cookies mama dazu kann ich nur sagen COOKiE gEHt es SEHR gut!!! So dass waren jetzt paar Takte von mir... Mfg Pia |
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So bin die Pia auch vom Strassenchor ich hab mir dass jetzt ne Zeitlang angeschaut und fast alles durchgelesen&wir sind hier Über den strassenchor zu schreiben und nicht über familienproblemen!!! So jetzt mal erst mal an Christian find ich total gut von dir dass du das aufgemacht hast.
So jetzt mal paar Takte von mir 1mal wir sind hier der strassenchor und kein Problem (Familien)-Chor. Also ich finde denn strassenchor sehr super und ich bin verdammt Stolz dass ich Bzw. wir da drin sind bin&Cookie hilft dass Total dass sie da singen kann da es ja eine freiwillige Sache ist. Cookie macht dass auch total viel Fun und ich danke Stefan Unseren Chorleiter dass er überhaupt diesen STRASSENCHOR geöffnet hat und wirklich diese Leute zusammen gesucht hat Großes LOB an Stefan! So an Cookies mama dazu kann ich nur sagen COOKiE gEHt es SEHR gut!!! So dass waren jetzt paar Takte von mir... Mfg Pia |
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Naja, das war doch klar!
In der Gesellschaft, in der wir leben sind die Schicksale der Menschen immer der Vermarktung preisgegeben. Es wird eine Story zurechtgeschnitten, die reißerisch genug ist, damit die Verkaufszahlen der jeweiligen Medien steigen. Warum wohl sind viele von den Chorleuten mal ausgestiegen oder haben sich unangepaßt verhalten oder sind kriminell oder abhängig geworden??? Das hängt genau damit zusammen. Wir leben in einer solchen verschrobenen Gesellschaft, vor der man manchmal wirklich nur ausspucken möchte. Da wird sich ergötzt am Schicksal anderer ... coole Sache ... und es ist ja sooo schön weit weg. Was da wirklich dahinter steckt, wollen die meisten Leute nicht wissen. Und wenn sie zupackend mal helfen sollen, dann sind sie ganz schnell weg. Im Großen und Ganzen ist unsere Gesellschaft oberflächlich, schreiend grell und glitzernd und dabei ignorant und unverbindlich, kalt und abweisend. Die "Gesellschaft" ist eine blöde Bezeichnung, weil sich dahinter jeder so schön verstecken kann. Jeder einzelne Mensch ist gemeint. Das ist genau ein Grund, der Menschen freiwillig aussteigen läßt oder unfreiwillig wegtreibt in die Obdachlosigkeit, in die Verzweiflung, in die Sucht, Prostitution, Kriminalität, manchmal sogar in den Tod. Entweder man ist ganz toll und macht was Großartiges oder man ist ganz schlimm und macht was ganz Schlimmes. Dann ist man wer. Alle anderen rutschen in die Bedeutungslosigkeit. Es kann halt nicht jeder Mensch damit umgehen. Manche rutschen ab, die meisten leben so dahin, und einige ziehen sich an den eigenen Haaren immer wieder raus aus dem Sumpf. __________________________________________________ Lieber Chor, als prominente Menschen, die Ihr alle jetzt irgendwie seid, geht es Euch wie Lady D oder Shakira oder Michael Jackson oder, oder, oder ... Es wird alles so gedreht, daß eine riesige Schlagzeile dabei rauskommt. Laßt Euch bloßt nicht verrückt machen! Es gibt genug Menschen, die genau wissen, daß viele Dinge nicht stimmen, weil sie die Berichterstattung durchschauen. Oder Menschen, denen egal ist, was Ihr da alles auf dem Kerbholz habt und was nicht, die Euch als Menschen sehen. Und nur mit genau diesen könnt Ihr auch "danach" auch noch was anfangen. Vielleicht schafft Ihr es ja, das alles auszuhalten. Es hat ja auch was Gutes. Es kommt Geld rein, das Ihr dringend braucht um weiterzumachen. Und selbst wenn Ihr nicht im Chor weitermacht, wird Euch irgendjemand vielleicht beim Schnorren wiedererkennen und nen Euro mehr reinpacken oder was in dieser Art. Vielleicht wird die eine oder der andere ja entdeckt, wer weiß ... Ich könnte mir ganz gut vorstellen, daß es da Chancen gibt. Jedenfalls bewundere ich jeden einzelnen Menschen im Chor ... und ganz klar, natürlich den Chor im Ganzen. Es kann die Hölle sein aber auch ganz geil im Rampenlicht zu stehen. Macht das Beste daraus! Und bitte haltet wenigstens bis Dienstag zusammen. Ich will Euch wenigstens einmal live erleben! Was wünscht man vor einem solchen Auftritt? Toitoitoi! Und danach (wenn die mediale Begleitung und Deutehoheit - wie Christian so schön sagt - wegfällt), habt Ihr hoffentlich die Chance alles alleine zu entscheiden. Wer weiß, was dann noch alles an Talenten und Gefühlen an die Oberfläche kommt ... Macht was draus, haltet zusammen, hört nicht auf und nehmt Eure Zukunft in Eure eigenen Hände!!!! Das wünsche ich Euch allen von ganzem Herzen! Jaguarle |
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ja danke dir schön das du auch dabei bist ich heisse dich herzlich willkommen hier
lg sancy |
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Willkommen Pia, jetzt sind wir schon zu fünft. Schön, dass Du mitmachst :)
LG Christian |
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schrieb am
11.12.2009 um 23:13
Ich finde den Straßenchor super.
Und ich finde es sind Menschen die darin singen und keine Vorzeigemodelle mit dem man machen kann was man will. Den meisten Leuten macht es spaß da und sie wollen auch zeigen was sie können. Die bz sollte mehr Werbung machen als immer nur schlechte kretig zu schreiben. Es werden immer mehr schlechte Seiten von den Leuten beschrieben. Aber warum ncht mal auch die Prosetiven? Eigendlich hate ich auch mit der Journalistin besprochen das sie sich beimir meldet bevor der Tetxt erscheint. Denn auch über mich wurden sachen geschrieben die nicht ganz hin hauen. z.B ich hatte extra gesagt das ich nicht von meiner eigenen Familien misshandelt wurde sondern von einem Straftäter. Das hat sie weggelassen jetzt denk meine Familie von mir das ich das ihnen vorwerfe. Die hben angst das es die ganze ortschaft denkt wo die zurzeit leben. |
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@ sancy: Dein Wunsch, daß ich nicht vom Chor enttäuscht werden möge, gehört hier rein. Das können ruhig alle mitlesen.
Das, was der Chor und die Helfer bis jetzt geleistet haben, ist großartig. Ich hab Eure CD gekauft, bin fasziniert bin schrecklich stolz darauf. Und wenn sie jemand kopieren will, bin ich ganz schrecklich geizig, und gebe sie nicht raus. Logisch, soll ja was bei rumkommen. Mich jedenfalls könnt Ihr nicht enttäuschen am Dienstag, selbst wenn Ihr nach den ersten Tönen kreischend und fluchend auseinanderrennen würdet ... Ich erwarte nichts und alles. Verstanden? Wer es verstanden hat, sollte ebenfalls zum Konzert kommen. Es geht um einiges mehr als um Chorkunst und Gesang. |
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ich bedanke mich für diese worte du gibst mir wieder hoffnung schade das nicht alle menschen so sind wie du
und so denken blos es ist nicht gerecht das man so mit uns umspringen tut weil wir sind auch nur menschen wie wie alle anderen hier auf der welt die gefühle haben und wie gesagt wegen den bericht das hat mich schon sehr getroffen weil ich nicht so der mensch bin der an die öffentlichkeit geht und dan macht man das mal und was kommt dabei raus ein arschtritt der der bericht hat mich echt fretig gemacht was soll ich meiner familie oder freunde sagen wenn sie das gelesen haben und dan auf mich zu kommen und mich dann fragen hey sancy ich habe dir geholfen und nund sowas kannst du mir das mal erklären ja so würden sie morgen auf mich zu kommen und ich muss mich erklären wieder ich habe grad mal wieder vertrauen bei den leuten bekommen und nun mich ich wieder alles aufbauen aber das ist halt die strafe wenn man halt mal mist gebaut hat den die vergangenheit hollt ein immer wieder ein und das finde ich schade weil ich bin einfach ich und weiss das ich nix mehr mache und nie mehr machen werde blos die andere menschen wissen das nicht und glauben nur was sie sehn oder hörn oder nur lesen und nicht mehr auf dem menschen um den es geht oder machen sich ihr eigenes bild von jemanden nein die medien manipolieren schon unsere gesellschaft was sehr schade ist denn jeder hat mal fehler gemacht ihn seinen leben keiner kann mir sagen das er perfekt ist deswegen wünsche ich mir mehr menschen wie du die so denken danke dir für dein kommentar Jaguarle du bist klass und bleib so wie du bist euer sancy |
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Ich bleib so, Sancy, und ich finde es selbstverständlich und logisch, daß man nach ein paar Jahre Leben an einen solchen Punkt kommt, wenn man nicht schon immer so war. Da würde ich die Hoffnung nie aufgeben ....
Aber sieh mich mal nicht ganz so weit weg, denn ich bin genau wie Du, Cookie, Ernst, Nobse, Wiebke, Franzi ein ganz einfacher, komplizierter Mensch mit gutem Kern und Ecken und Kanten. Mein Weg war vielleicht nur etwas anders. Jedem kann alles passieren. Und glaub mir mal, ich kann auch ganz anders. Es gibt nämlich so einiges, was ich unerträglich finde. Aber das hab ich ja schon geschrieben. (Und wir sollen ja keine Familiengeschichte mehr schreiben *zwinker*) Scheiße ist es, keine Frage, daß die Verdrehungen und Erfindungen einige verletzen oder echt in Schwierigkeiten bringen. Ja, die meisten Leute glauben, was in der Bild steht. Ihr und die, die das wissen, können sie nur aufklären. Eine Richtigstellung wird da eh nie gelesen. Im Grund bräuchtet Ihr eine Begleitung, die Euch beim Umgang damit hilft. Ja, Leitung und Medien, wie isses denn damit??? |
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Willkommen, humanoid, Du bist die sechste hier vom Straßenchor.
Dass die Yvonne Beister (die Autorin) versprochen haben soll, euch anzurufen, um sich die Interviews autorisieren zu lassen, hat mir Sancy ebenfalls erzählt. Wenn das stimmt, seid ihr wieder mal nicht ernst genommen, sondern richtig schön verschaukelt worden. Beschweren könnt ihr euch am besten beim vermutlich seriösesten und intelligentesten Mann der BZ, - Email: gunnar.schupelius@axelspringer.de - Kollege Schupelius hat als Chefreporter und Chefkolumnist nämlich u.a. eine tägliche Kolumne "MEIN ÄRGER. DER GERECHTE ZORN DES GUNNAR SCHUPELIUS" Vielleicht könnt ihr bei ihm ja euren gerechten Zorn ebenfalls loswerden? Oder wir laden Gunnar Schupelius und/oder Yvonne Beister hier ins Blog zu einer Diskussion über journalistische Sorgfaltspflicht ein. Vielleicht kommt dann auch Stefan Niggemeier wieder. (Stefan ist der Chef von Bildblog.de und greift solche journalistischen Fauxpas dort ebenfalls gern auf). Viel mehr Möglichkeiten vorzugehen haben wir allerdings nicht. Machen wir uns nichts vor: Einen Anwalt, der eine Gegendarstellung oder Berichtigung erzwingt, wird sich keiner von euch leisten können. |
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Jetzt muß ich mal was loswerden, was ich heute gesehen habe. Christian kann es hier nicht schreiben, weil es keinerlei Quellen gibt (außer Augen, und dann noch meine). Dem hab ichs heute nachmittag erzählt, nachdem ich vom Kartenkaufen zurück kam.
Kurz: Ich war in den Schönhauser-Allee-Arkaden im Untergeschoß, Kartenvorverkauf. Da hab ich mal so ganz lässig gefragt, ob es denn noch Karten an der Abendkasse gäbe (ich kenne so paar unschlüssige Leutz). Da drehte man mir den Bildschirm vor die Nase. Dort durfte ich meine eigenen Plätze unter den "guten" NEUN restlichen Plätzen auswählen. Und hinten von den weniger guten Plätzen waren noch ca. 20 frei, relativ zusammen und mittig. Ansonsten alles verkauft!??? Man kriegt es auch nirgends sonst mehr raus (im Internet). Vielleicht kommt der/die eine oder andere in den nächsten Tagen noch an einem Vorverkauf vorbei. Fragen kostet ja nüscht ... mich würde es brennend interessieren. So, Chistian, hau mich! Ich wollte nur das mal loswerden. Und wenn der Bildschirm gelogen hat oder meine Augen an Altersschwäche leiden, dann habe ich auch mal Müll erzählt wie die von Boulevard ... |
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Danke für die herzliche aufnahmung..
So an Christian ich habe dir gesagt dass ich mihc auch anmelde denn ich bin ja auch ein Teil des Chor´s und dann ist dass selbstverständlich. So an Sancy&Franzi tut mir echt leid für euch denn dass ist eine Frechheit von der Bz dass die Tschuldigung SCHEIßE schreiben denn sie schreiben leider keine Positiven sachen rein.. dass ist traurig! Ihr bekommt da ja echt ein messer in den Rücken von dene und dass ist total scheiße Ich hab so ein Hass auf die **** Presse, die drehen immer sachen um oder schreiben immer irgendwas dazu hin einfach nur ne Frechheit mehr kann ich dazu nihct sagen ich bin einfach nur Baff... @ Sancy ich glaub dir dass du zeit 2 Jahren nichts mehr getan hast z.B schlägerei aber ich weiß das ja auch persönlich Warum holt ein Immer die VERGANGENHEIT ein dass is zwar traurig aber wahr, leider. ich freu mich selbst sehr dass wir so viele Fans haben und dass ihr unsere Musik liebt ich liebe sie auch genauso wie ihr und ich danke unseren Fans dass ihr am 15.12.2009 zu unserem Abschlusskonzert kommt in dir UdK... und uns alle freut dass auch dass ihr unsere CD kaufen tut und weiterhin auch machen werdet, hoffen wir doch mal den ihr müsst uns ja unterstützen dass wir dann auch weiterkommen. naja dass mit dem Anwalt kann sich keiner Leisten aber es ist einfach nur eine Frechheit aber ich gib euch ein Tip einfach MUND ZU nichts sagen so hab ich es auch gemacht naja ich sag nur die hoffnung stirbt zuletzt und wir schaffen dass aufjedenfall alle zusammen den wir sind auch ein super Team so wie du sagtest Jaguarle und da gehört einfach auch mal Disskusionen dazu auch Tränen gehören dauzu man hat nun mal eine Vergangenheit jeder zwar eine andere aber man hat nun eine und schade dass sie auch wieder uns immer trotz all dem wieder einholt auch wenn man endlich mit der Vergangenheit abschliessen will&möchte..merke ich bei mir selbst auch! Merkt man ja an Sancy&Franzi... ich bin einfach nur fassungslos, da verstehe ich die beiden vollkommen dass se so SAUER auf die BZ sind würde jeder glaub mal also ich perönlich selbst auch Ich sag nur Alle für ein, einer für alle... Und wir schaffen dass aufjedenfall den Wir sind Wir(Strassenchor) Liebe Grüße an alle unseren Fans und die was dass lesen und wiegessagt kommt am 15,12,2009 da könnt ihr uns Live sehen und natürlich Hören... =) liebe Grüße: Pia |
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ja cristian ja sie hat mir es auch versprochen gut ich habe mich jetzt etwas beruhigt blos ich kann es einfach nicht fassen aber egal ich konzentrie mich jetzt nur noch auf den 15. und hoffe nur das wir es gutz hin bekommen den jetzt schreibe ich mal für den chor wir sind alles total nervös und wollen euch nich entteuschen wolln alles richtig machen
und ich weiss aus sicherer quelle das viele sogar nicht mehr richtig schlafen können und und richtig schiss haben wo ich dazu gehöre andere nammen nenn ich nicht weil ich möchte sie jetzt hier nicht ihn die pfanne hauen he he he aber die das lesen wissen bescheid wenn ich alles mache ok ein verrate ich noch unser chorleiter er zittert am meisten vor angst he he he sorry stefan mußte mal sein zwincker und danke dir Jaguarle blos man kann uns nicht mit sakira oder ein anderen star vergleichen den soweit sind wir nicht wir sind einfach nur wir nix besonderes nur ganz normale menschen die spass am singen haben aber ich und wenn ich das für den chor schreiben darf was ich auch glaube fühlen wir uns sehr geschmeichelt das man uns mit ihnen vergleichen tut und ich freue mich auch sehr das soviele leute zu unsern abschluss konzert kommen kann es einfach nicht fassen das sie echt uns alle sehn wolln wow danke leute danke euch alle für die unterstützung ihr seid die stars danke euch einfach denn ohne euch währen wir auch nicht so weit gekommen danke auch stefan das er mit uns arbeitet danke auch der ufa zum teil aber nur zum teil und die leute drum herr rum hinter den kulissen ich kanns nicht ihn worten ausdrücken wie dankbar ich euch allen bin mal abgesehn von der bz und eins muss ich noch los werden danke cookie,wiebke,floyd bernd,pia cristian,lillit,einfach alle von chor ich liebe euch alle jeden einzelnen ihr seid mir alle ans herz gewachsen ihr seid meine 2 familie geworden euer sancy |
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Mir ist aufgefallen, dass im BZ-"Bericht" von Yvonne mit keiner Silbe vom ZDF oder der Ufa die Rede ist. Obwohl es immer heißt, ohne die würden wir gar nicht existieren - was wohl auch stimmt. Die Chorarbeit kostet Geld, die Musikprofis, das Equipement, die Playbacks, das Essen, der Koch, die Räume, deren Reinigung - selbst die Kirche spielt hier nicht den reinen Samariter. In der BZ funktioniert das alles offenbar allein durch heldenhafte Initiative und guten Willen.
Die BZ will offenbar das Wunder vergrößern. Das ist bei Wunderberichten immer so, als Theologe kenne ich diese Tendenz (hab selbst letzten Sonntag den Nikolaus im Gottesdienst gespielt, mit einer Legende, die alle anderen Überlieferungen über ihn noch mal toppt - siehe Foto). Die meisten Wunderberichte vergrößern Wunder durch Hinzufügung, die BZ dagegen macht das hier durch Weglassung wesentlicher Informationen, sodass ein anderer Eindruck entsteht. Ich vermute, dass eine ähnliche "gute" Absicht bei den mit dem gleichen Trick verfälschten persönlichen Schicksalen dahintersteckt. Das Wunder soll vergrößert werden, als wäre Sancy erst durch den Chor nicht mehr kriminell geworden (was nicht stimmt). Bei Franzi/humanoid wird aus einer Vergewaltigung durch einen Fremden als Minderjährige, von der sie offenbar erzählt hat, eine schlimme Kindheit mit Misshandlung und Missbrauch und ein "nutzloses Kind" als Identität - weshalb ihr der Chor scheinbar ein völlig neues Selbstwertgefühl gibt, in Wahrheit aber ihre Familie unter falschen Verdacht bringt und ihr den Unmut ihrer Geschwister einträgt, die gerade noch stolz auf sie waren. Am Anfang der Diskussion habe ich mal zu der Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt, gesagt: Wo für den guten Zweck gelogen wird, da werden irgendwann auch Menschen verbrannt. Bei Franzi ist das gestern abend beim Lesen des BZ-Textes eingetreten - wenn auch zum Glück nur am Arm. Aber Unrecht oder weh getan wird mit Lügen oder Halbwahrheiten immer jemandem - vor allem, wenn man sie in der Zeitung liest. Oder im Internet - der Streit, über den wir nicht mir reden wollen, ging ja auch den Betroffenen heftig unter die Haut. Aber ich hoffe, wir können das mit der BZ, nachdem es ausgesprochen wurde, genauso abhaken und gemeinsam nach vorne blicken z.B. auf unser erstes großes Konzert in drei Tagen. In diesem Sinne, bleibt tapfer, haltet durch - einer für alle, alle für einen! Euer Christian |
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@sancy: Doch kann man euch mit allen vergleichen, die im Rampenlicht stehen oder standen (also z.B. Shakira, Jackson, Tokio Hotel) - Du siehste es doch: es gibt Storys - je schlimmer und härter oder rührender, desto besser für die Auflagen/Einschaltquote. Daß wir es besser wissen, ist ne andere Sache.
@Franzi: Kannst Du es nicht umdrehen, das Geschriebsel von der BZ? Man erfährt ja eigentlich nichts über Deine Familie. Aber die Leute machen das draus, was sie wollen. Ich hab Dich ja erlebt und weiß, daß bei Dir sehr gute Grundlagen vorhanden sind. Und solche kämen nicht zustande, wenn man eine schlechte Kindheit gehabt hätte. Es reicht oft ein einziges schlimmes Erlebnis für eine Kinder-/Teenyseele, um darauf eine Narbe zu hinterlassen, die bis ans Lebensende bleibt. Das ist leider so, aber damit leben zu lernen, das machst Du ja ... und sicher nicht erst seit dem Chor. Und so, wie ich Dich erlebt habe, bin ich sicher, daß du es schaffst, alle deine real anstehenden Aufgaben und auch Träume zu verwirklichen. Potential hast Du jedenfalls! Felsbrocken, die Dir dabei in den Weg gelegt werden, solltest Du nicht alleine wegräumen wollen. Dazu brauchts Hilfe, aber die hast Du angenommen. Das ist klug, und das können auch nicht alle (Hilfe annehmen). Jedenfalls wünsche ich Dir noch mehr effektive Hilfe! Und ich wünsche Dir, daß Du die Power, die in Dir steckt, nutzen kannst! Bis bald ;-) @Christian: Ja, das ZDF realisiert mit materiellem Einsatz das Wunder, das nicht klappen würde ohne den persönlichen Einsatz aller Beteiligten. Daß alles was kostet, das wissen sicher alle. Aber daß hier Menschen dafür sorgen, daß was abgeht, und das unter Einsatz ihres Rufes, das ist entscheidend. @Chor: Ihr wißt doch hoffentlich, daß die meisten Generalproben so richtig schrecklich sein müssen, wenn das Ergebnis glänzen soll?! Also laßt Euch nicht umhauen von einer schrecklichen letzten Probe. Das Konzert wird danach um so besser!!! Und Lampenfieber gehört dazu. Ohne das kommt es gar nicht zu Höchstleistungen! Also kann ich Euch nur von ganzem Herzen so richtig Lampenfieber und ne chaotische Generalprobe wünschen. Und dann freue ich mich schon mal auf Dienstag ... es wird toll, da bin ich sicher! Mal ne organisatorische Frage: Dürfen Hunde eigenlich mit zuhören???? D.h. dürfen sie in den Saal??? Wahrscheinlich nicht, oder? |
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@Jaguarle
Die Hunde müssen sich in jedem Fall mit Ella vertragen. Das ist die Kampfhündin von Ernst, die geht mit auf die Bühne. Mit anderen Hunden hatte Ella des öfteren ein Problem, wenn auch nicht immer. |
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Eben grade die Ella hat mich darauf gebracht! Sie ist absolut scharf. Das muß hier auch unbedingt mal erwähnt werden. Ach so, sie zählt ja zu den Kampfhunden, da darf man nicht so unbedacht "scharf" sagen ... ich meinte auch "scharf" nicht bezogen auf die Gefährlichkeit. Also sollte ich lieber sagen, daß sie cool, wirklich goldig und sehr geduldig ist. Aber Geduld muß man so als Hund wohl bei solchem Haufen haben ;-)
Nee, ich meinte den Veranstaltungsraum, den Veranstalter, werden Hunde da mit reingelassen? Wir sitzen relativ weit weg (in der vorderen Mitte rechts), unser Hund ist auch ein Mädchen, Setter und reife Person, na gut, manchmal auch albern, aber ruhig wenn sie es voll ist, mehr so der Typ Hütehund... und sie ist musikresistent. Ich hab es immer wieder versucht, weder beim Singen noch zu Instrumenten macht sie mit (leider). |
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Ich würde so gerne am Dienstag zu eurem Konzert kommen aber leider geht es bei mir nicht wegen meinen Kindern.
Aber ich wünsche euch trotzdem gutes gelingen und viel spaß. Lg Ramona |
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@Jaguarle sorry das ich dir da wieder sprechen muss ich bin weder tokio hotel noch sind wir wie michele jackson
wir sind nix besonderes wir sind jetzt zwar sind wir jetzt ihn der öffentlichkeit aber wiederum so lange das wir jetzt so ne stars wie oben genahnten leute die ich grad nannte weil sie sind schon über jahre stars wir grad mal wenn ich zu uns stars sagen darf 3 monate und wer weis was passiert wenn die kamaras weg sind ich bin mal gespannd ob dan immer noch die zeitungen über uns schreiben nein werden sie nicht weil wir danach wieder ein now name chor dan wieder sind und doch wir stehen doff da weil die leute die ihn der öffentlichkeit wahren wo man schlechte zitate über die jenigen geschrieben haben dan mal ihn rede und antwort weil wenn sich einer von denen was aufbauen will rede und antwort stehen muss weil ich mir einfach denke das die leute leider sich immer nur das schlechte merken über einen menschen drum sage ich mal danke an die bz ich seh nur eins die wollen uns einfach nur noch vorführen weil ich denke mir mal wenn wir den wichtig währen dan würden sie uns schützen und was dagen machen aber nö nix machen die deswegen denke ich wenn das alles vorbei ist hört man nix mehr von der ufa oder zdf nix wird mehr gemacht da sie ja ihr geld mit uns gemacht haben das einziege was ich glaube ich das stefan mit uns weiter macht aber ich denke mal auch nicht lange leider sorry das ich das so schreibe blos mein vertrauen ist weg ich werde zwar weiter 100% geben doch ich stelle mich nur schon mal darauf ein man kann mich ja auch von gegenteil überzeugen ich muss sagen ich habe viel gelernt beim chor aber nicht von den leuten von den zdf oder der ufa saondern von uns sängern weil das sind leute die es erlich meinen und nicht an profit denke nein es sind leute die hoffnung haben und man merkt das bei den proben die versuchen ihr bestes geben alles manche lernen sogar englisch nur damit sie mit singen können und ich bin stolz auf jeden einzelnen das sind für mich die helden und nicht die ufa oder der treberhilfe nein es sind die auf der bühne stehn -------------------------------------------------- so nun zu der general probe die geht ja jetzt am montag los ja viele haben angst da wir echt noch ein wilder haufen sind he he he viele haben angst das nicht so viele kommen wrden oder zu viele leute da sind dann noch das mit dem mikros alles hin haut oder ob auch ja alle verwanten da sind und freunde da sind oder wehr wo steht auf der bühne ja das sind so die dinge die uns durch den kopf schiessen und alles haben angst das es voll ihn die hose geht da wir euch ja auch nicht entteuchen wollen den wir wollen euch als dank das aller beste geben und zwar nur für euch und ncht für die presse sorry mußte sein ich ich bete fast jeden abend das einfach nur noch der hammer wird für euch und das es bei euch ne lange zeit in erinnerung bleibt ____________________________________________________ so und nun noch zu den hunden ich würdees mir wünschen aber ich glaube nicht das sie da mit rein dürfen aber ich werde mich mal sach kundig machen und euch dan bescheid geben ja ______________________________________________________ eins muss ich euch noch sagen ihr seid die stars den ihr glaubt an uns ja ich bewundere euch und bin euch total dankbar dafür und ich weiss von vielen leuten aus dem chor das sie euch auch lieben und soll euch alle grüssen und sagen das sie unsere stars sind und euch sehr dankbar sind das ihr zu uns hält viele von ihnen wollten sich hier auch anmelden doch viele haben kein internet drum sollte ich euch die grüsse ausrichten sie lieben euch und soll danke sagen eurer sancy |
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Wer ist der Straßenchor?
[Zitat Sancy]nicht die ufa oder der treberhilfe nein es sind die auf der bühne stehn[/Zitatende] Ich hab das etwas aus dem Zusammenhang gerissen, aber ich glaube, das meinst Du. Das Problem, das wir haben, ist immer dasselbe: Andere, die über unsere Realität bestimmen, die die öffentliche Deutehoheit qua Kamera, Schnittplatz und Offton einfach ausüben - oder eben per Redaktionsplatz und Druckmaschine wie die BZ. Hinter können wir sowieso (fast) nichts mehr machen. Schwierig wurde es im Chor aber immer dann, wenn wir das vorher schon merken. Z.B. in den Proben, wenn es um das Repertoire ging oder die Anmoderation. Andere Chöre bestimmen selbst, was sie singen wollen - per gemeinsamem Nenner mit dem Chorleiter. Bei uns bestimmt das die Ufa in Absprache mit dem ZDF und möglicherweise auch der Plattenfirma - was sinnvoll sein kann aus Gründen des Rechteeinkaufs, was z.B. dann günstiger ist, wenn man die Rechte an einem Titel schon hat. Denn die Rechte, solche Chart-Titel aufzuführen und das im Fernsehen zu senden oder sie gar auf CD covern, könnte kaum ein Chor selbst bezahlen. Hier gab es immer wieder Streit, und nach der diese Woche ausgestrahlten Folge wurde erneut deutlich, dass z.B. Bianca bis zum Schluss das nicht kapiert hat und immer wieder bei Stefan gegen dieselbe Mauer gelaufen ist, als sei dieser Kampf für sie noch durch gute neue Vorschläge gewinnbar. Ich glaube einmal weniger, dass es die Droge allein war, was sie vom Chor weggebracht hat, eher der gescheiterte Versuch, im Chor etwas "Besseres" zu finden, der Frust über die wachsende Mauer der Ablehnung bei anderen - die Quittung dafür, dass sie ihre soziale Interaktion zu sehr auf Stefan und die Kameras konzentriert hat - und über die Unmöglichkeit über Stefan (gut gemeinten) Einfluss zu nehmen auf das, was wir machen bzw. singen (weil sie fälschlicherweise glaubte, dies komme von Stefan und sei mit ihm verhandelbar). Andere Chöre bestimmen selbst, wann und wo sie auftreten und wer sie wie anmoderieren darf und was dabei über den Chor oder einzelne Mitglieder gesagt wird. Bei uns bestimmt das ein - namentlich uns nicht bekannt gegebener - Redakteur der Ufa, vielleicht der, der im Abspann unter "Buch" genannt wird, das wird uns nicht verraten. Dafür haben wir in den letzten zwei Proben im Durchlauf seine Texte für die Anmoderationen um so genauer kennengelernt. Beide Male gab es an zwei Stellen heftigster Protest aus dem Chor und die Drohung, dann nicht mitzusingen - wenn diese gefühlten Peinlichkeiten in der Anmoderation verbreitet werden - von mehreren Sängerinnen. Ergebnis: Die Redakteure der Ufa sehen ihre journalistische Freiheit bedroht durch diese Einmischung in ihre Texte - und Chormitglieder ihr Recht, ihre eigene Realität zu bestimmen. Das Vertrauen Chor-Sendeanstalt/Drehteam ist auf dem Tiefpunkt zu sein (Dein Text, Sancy, drückt das sehr deutlich aus). Und Stefan musste die Probe schließlich wegen fehlender Konzentration im Chor abbrechen. Eine weitere Ursache dafür war die eine BZ-Fotografin, die angeblich los musste, weswegen der Chor, der sich nach einem guten Kompromiss, dass die Moderationstexte geändert werden, gerade wieder beruhigt hatte, die Probe wegen Gruppenfotos nach einem Lied unterbrechen musste. Danach ging nichts mehr. Daraus lässt sich aber nicht beweisen, dass wir von vornherein ein "wilder Haufen" sind. Wir werden erst durch solche organisatorischen Faux-pas dazu gemacht. Und das war - so meine These hier in diesem Blog - von vornherein so. Wer die Serie kritisch verfolgt und genau aufpasst, kriegt das immer noch mit. Das Tragische daran ist, dass die Ufa-Redakteure es nur gut meinen - und vieles von dem, was sie machen und für uns tun, auch wirklich gut ist. Ich sehe nicht den Profit als Ziel, nicht einmal als erreichbares. Ich glaube, dass sie um der guten Sache willen bei uns auch mit Defizit produzieren würden und das vielleicht sogar schon tun. Ich glaube denen, dass sie ihr Herzblut in uns reinstecken und wir das gar nicht mitkriegen. Ich könnte deshalb sogar verstehen, dass sie mich aus Enttäuschung hassen müssen, dass ich sie dafür auch noch kritisiere - und das auch noch in einem Blog, das bei Google jetzt an zweiter Stelle erscheint, wenn man nur "Straßenchor" eingibt. Ich habe die Deutehoheit an mich gerissen, aus verletzter Sicht ein übles journalistisches Schurkenstück. Ich kritisiere sie aber gar nicht für das Gute, das sie tun, sondern nur für die - aus meiner Sicht - unnötigen dummen Fehler, die sie dabei machen. Und aus denen sie bis zum Schluss offensichtlich nicht zu lernen bereit sind. Weshalb ich Angst hatte und noch habe, dass die Sache auf den letzten Metern durch weitere Leitungsfehler ins Auge auseinander fliegt. Nach den letzten Proben kann ich Deine Nervosität und die einiger anderer voll verstehen. Zwei haben wir aber noch: die Hauptprobe am Montag und die Generalprobe am Dienstag. |
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schrieb am
13.12.2009 um 19:45
@ChristianBerlin
Vorsicht vor der Hybris! Der Eckhardt von der UFA hat sich bei der Donnertagsprobe offenbar über Deine Spitzen schwarz geärgert, und ich kann verstehen, daß man seinen Triumph auskosten will. Doch bis zum Abend des Auftritts sollte man den Konflikt m.E. nicht noch anheizen. Sancy hat ja gerade erst erfahren müssen, wie man als "armes Schwein" verwurstet wird, doch ordnet er alles dem Gelingen dieses Abends unter. Es gibt halt doch ein richtiges Leben im Falschen. |
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@DerHans
Wer auch immer Du bist, Hans, - und worauf auch immer Du anspielst: Es kann - anders als bei Adorno - meinetwegen durchaus ein richtiges Leben im Falschen geben. Aber nicht jedes Leben im Falschen ist deswegen schon das Richtige. Schon gar nicht die Haltung, die Du bei Sancy zu erkennen glaubst: [Zitat]doch ordnet er alles dem Gelingen dieses Abends unter[/Zitatende] Ob er das wirklich so absolut setzt? Ich glaube seine Schlachtung als Armes Schwein, die Du erwähnst, will und kann er diesem Ziel nicht unterordnen, selbst wenn diese Schlachtung der PR und damit dem Erfolg des Abends dienen soll. Und das ist, wie ich ihn kenne nur ein Beispiel, wo auch er HALT STOPP sagen würde. Der Preis für ein solches absolutes Unterordnen war mir schon immer zu hoch. Egal, wem oder welchem konkreten guten Ziel oder Zweck ALLES untergeordnet werden soll. Was das kostet, lehrt nicht nur die allgemeine Menschheitsgeschichte, sondern auch die konkrete Geschichte dieses Chores. Wenn jetzt wieder Konflikte hochkochen, ist das eine übrigens eine Folge der Abschaffung der Dienstagsrunde um 10, die die Proben als Besprechungs-Platz von Konflikten entlasten sollte. Diese Runde war ursprünglich Cookies Initiave und ein sehr konstruktiver Weg gewesen. Aber auch die wurdem dem "einen Ziel" geopfert, weil in dieser wichtigen Zeit jetzt Solistenproben für den großen Auftritt stattfinden sollten. Jedes absolute Unterordnen macht betriebsblind und damit rücksichtslos. Genau daran kann das eine Ziel - hier das Gelingen dieses Abends - am Ende scheitern. Obwohl morgen schon alles erreicht und vorbei sein soll, sehe ich die Gefahr des Scheiterns noch nicht gebannt - und das aus Gründen, die hier noch gar nicht erörtert wurden. Mit andern Worten: Ich sehe schwarz, im Augenblick sogar schärzer denn je, und kann nur hoffen, dass sich mich irre. LG Christian PS: Melde Dich doch als richtiger Blogger an, dann kann man auch Privatmails schreiben und das Kind beim Namen nennen (oder den eigenen). |
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@DerHans
Ach ja - meine Spitzen. Welcher Chor ist auf der CD eigentlich bei unserem schlechtesten Titel (den wir normalerweise am schlechtesten singen) zu hören? Ich meine Heros bzw. Helden von David Bowie. Ich bin sicher, unser oberster Tonmeister weiß sehr genau, was da abgemischt wurde. Wenn man drauf achtet, hört man das sogar als Laie. Ob René es zugeben kann, ist eine andere Frage. Natürlich weiß ich seit meiner Kindheit, dass das alle so machen. Selbst bei sogenannten Schlagerstars früher überdeutlich die sogenannten "Synchronstimmen" zu hören. Und im Fernsehen wird immer vollplayback gesungen, außer beim Heck. Alles bekannt. Trotzdem schüttelt es mich, wenn ich bei einem Lied auf der CD einen komplett anderen "Straßenchor" mit nur minimalen "echten" Beimischungen höre. Ich hätte es ab einer gewissen Unauthentizität lieber weggelassen. Hab aber als einzelnes Chormitglied nichts zu entscheiden, nur zu "glauben" (dass wir das auf der CD sind bzw. die Entscheider das schon richtig machen) und mitzumachen. Als Ecki mir dann aber in der letzten Probe die Moderationskarte des Cheftonmeisters in die Hand gab, brachte mich das in eine Klemme, aus der ich nur noch mit Humor wieder raus kam. Kneifen gibt's bei mir nicht. Also Flucht nach vorn. Ich mag übrigens den René sehr, der ist ein guter Kerl, genau wie den Ecki - aber das Geschäft des Fernseh- oder Platten-Machens will nicht zu meinen in diesem Punkt sehr konservativen Wertvorstellungen passen. An solche kann ich mich nur schwer gewöhnen. Schon gar nicht ohne eine gewisse Dosis Ironie. Wobei ich bis heute nicht verstehe, warum andere darin dann plötzlich ein Sakrileg sehen. Das macht mir schon was aus. Aber es gibt Schlimmeres. Wir sollten das Thema beilegen, sonst übersehen wir etwas, was viel gefährlicher ist und das Aus für den Chor bedeuten könnte. |
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Leider hatte ich gestern und hab jetzt kaum mehr Zeit - mitlesen ja, schreiben eher nicht.
@ Christian und zu den Aufnahmen: Ich habe auch genau hingehört ... da kenne ich den Chor live leider eben nicht. Doch ich habe so einige Stimmen, die vom Chor stammen müssen, rausgehört. Man kann im Studio ne Menge machen. Keine Ahnung, ob man da nicht doch gute Stimmen, die richtig singen, vervielfältigt und untergemischt hat. Das geht alles. Eben auch bei Heroes. Man hört auch an manchen Stellen ganz genau Brüche ode Schnitte, auch bei den Soli. Dafür isses eben Studio. Und deshalb höre ich seit ewigen Zeiten die wichtigsten Sachen viel lieber live. Womit wir wieder beim Thema weden. @ Christian: Bitte sieh nicht so schwarz im Vorfeld. Jeder weiß, daß es da reale Gefahren gibt, und Du versuchst damit, Erwartungen etwas runterzuschrauben. Es ist aber trotzdem nicht gut für alle. Klar muß man immer mit allem rechnen, trotzdem sollte man immer das Positive hoffen und auch so rangehen. Es geht morgen für die, die im Saal sitzen, NUR um den Chor, nicht um das ZDF! Reden wir lieber hinterher über das Schwarze, jetzt bitte guck mal positiv auf das Konzert! Das wird!!! @ Sancy: Widersprich ruhig ;-)Ich weiß, daß Ihr Euren Hintern - genau wie Shakira oder Tokio Hotel usw. - ebenfalls nur mit Klopapier putzt (wenn vorhanden). @ CHOR Das Allerwichtigste ist, daß Ihr an Euch glaubt!!! Alle, die morgen kommen werden, tun das! Ich jedenfalls kann es von mir behaupten! Singt für Euch selbst und wie Ihr es am besten könnt, singt für die, die unten sitzen, die sich freuen, die Eure Fans sind, die auf und an Eurer Seite stehen! Laßt Euch nicht unterkriegen! Singt Euch die Seele aus dem Leib und (noch einmal und mit Nachdruck): GLAUBT BITTE AN EUCH!!!! ALLE GUTEN WUENSCHE UND GEDANKEN AN EUCH! WIR FREUEN UNS AUF EUCH! |
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ACHTUNG!!!
Bei qype.de gibt es unterschiedliche Angaben zu den Veranstaltungsorten. Kann das mal jemand von denen, die da irgendwie verantwortlich sind, richtigstellen?! Einmal die richtige Variante: tinyurl.com/ydnuxkr Und hier haben wir die falsche: tinyurl.com/yb3ccdu |
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@qype
Ich kenne zwar den Qype-Macher, hab aber nicht die Zeit, diesem Fehler nachzugehen oder herauszufinden, wer den nu wieder produziert hat. Man kann dort Kommentare schreiben, wenn man angemeldet ist - und könnte auf die richtige Adresse hinweisen. Ich schaffe aber auch das jetzt leider nicht mehr. Einfach mal selbst versuchen! Danke. |
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Erledigt - bei qype jetzt alles richtig!
Alles Gute und *daumendrück* ... bis dann! |
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@DerHans
Inzwischen weiß ich ja, wer Du bist. Das 7. Chormitglied, das hier im Blog schreibt. Du warst ja lange nicht bei den Proben, deshalb konnte ich Dich nicht sofort zuordnen. Also verspätet: Herzlich willkommen, Hans! Christian |
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Ich komme gerade vom Konzert und hoffe daß diesem noch ganz viele folgen.
Wie wahrscheinlich alle Chormitglieder muß ich es auch erst mal sacken lassen. Es war irre, ganz großes Kino - eine unbeschreibliche Leistung! Danke, lieber Chor, und genießt den Applaus, der Euch immer noch in den Ohren klingen muß. Ihr habt es Euch verdient! Der Saal war gerammelt voll - ausverkauft - wirklich. Die Leute haben zwischendurch frenetisch applaudiert. Zum Schluß gab es stehende Ovationen, es gab 2 Zugaben ... und wenn die Massen nicht Mitleid mit dem Chor gehabt hätten, hätten sie sicher nicht locker gelassen und noch mehr gefordert. Die Unterstützung durch Kinderchor und dem Chor der UdK war eine Bereicherung. Dank Ricarda Ulm (Gesang)und Stefan Schmidt (Piano) mit David Delgado (Violine)gab es sehr schöne professionelle Beiträge. Die haben (es sei mir verziehen) jedoch nicht die Soli von Cookie, Floyd, Regina, Peter, Wiebke, Frank toppen können. Bedauerlich, daß Ernst gefehlt hat und natürlich seine Ella. Letztere muß wohl "Krankenpflegerin" spielen. Gute Besserung!!! Frank war der Ersatzsänger. Der Arme war schrecklich aufgeregt, hat es aber toll gemeistert. Regina hat eine unverwechselbare Reibeisenstimme, die unersetzlich für den Chor ist. Floyd hat einen irren Wiedererkennungswert. Er sollte auf jeden Fall weitermachen. Und bei Cookies Solo hat es mir (auch vielen um mich herum) Tränen in die Augen getrieben. Vor allem weil ich die Diskussion hier mitverfolgt habe. "Stand by me" ... hinter ihr stand der Chor ... Am Beginn habe ich sie gesehen, wie sie die Reihen mit den Augen abtastete. Vermutlich wäre sie ja abgehauen, wenn sie die Gesuchten gesehen hätte. Vielleicht waren aber die Gesuchten ja doch da, vielleicht heimlich. Wer weiß... naja, das Thema sollen wir ja lassen. Sonst heißt es wieder: "Guck Dich mal an" oder so ähnlich. Darauf hab ich keinen Bock... Sie gehört jedenfalls gefördert, die Cookie. Ich bin echt gespannt, wozu sie sich weiterhin entscheidet. Dafür alles Gute und die bestmögliche Unterstützung!!!! Und vor der Tür nach dem Konzert hab ich noch Matze gesprochen und Nobse gesehen. Für den harten Weg, den Ihr da grade geht wünsche ich Euch alle Kraft. Haltet durch! Es lohnt sich! Also, lieber Chor, allen Respekt! Ihr seid einsame Spitze. Ich will Euch unbedingt wiedersehen und vor allem hören! |
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@Jaguarle
Danke für diese wohlwollende Konzertkritik. Vielleicht wäre das ein eigener BlogBeitrag geworden? Dann hättest Du Dir keine Karte kaufen müssen. Aber ich weiß, Du spendest gern für andere, obwohl - oder besser WEIL Du auch nicht zu den Reichsten der Republik gehörst. Auf Deine indirekten Fragen willst Du ja keine Antwort hören oder lesen - also, was sollen sie? Mal gesetzten Fall, schleopold wäre dort gewesen - und hätte nach dem Konzert noch mit Cookie sich ohne Zuhörer, Kameras oder Blogger ausgesprochen: Wen ginge das was an, frag ich Dich zurück. Mein Thema hier war sowieso ein anderes: Der Straßenchor als "Medienwunder" - in der ganzen Zweischneidigkeit und Vielschichtigkeit eines "gemachten" Erfolges. Gestern Abend haben wir es sogar ins Allerheiligste beim ZDF geschafft: Dem Straßenchor gehörten die letzten 5 Minunten im heute-Journal bei Claus Kleber. www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/926720/ZDF-heute-journal-vom-15-Dezember-2009/ Meine 87jährige Mutter kann nicht einschlafen, wenn sie den nicht gesehen hat. Jetzt hält auch sie mein Engagement für dieses Projekt für eine wirklich gute Sache. Das sah sie vorher eher Skeptisch, weil ich das alles ehrenamtlich mache und nix verdiene, im Grunde nur Zeit verschenke, die ich eigentlich dringend für andere Dinge wie Recherchen benötige. Und außerdem sind solche Leute doch selbst schuld an ihrer Situation, und man kann ihnen nicht helfen, weil sie das alles so wollen, wie es für sie gekommen ist. Diese skeptische Einstellung hatte sie schon, als ich ihr mit 17 offenbarte, dass ich Theologie studieren und Pastor werden wollte. Aber wie Mütter so sind, zwischenzeitlich sehen sie sowas dann doch auch mal positiv. Nach den wenigen Minuten bei "ihrem" Claus Kleber war jedenfalls auch sie schwer gerührt und voll dafür. :) *danke Claus* *danke ZDF* ;) ihr erreicht eben diese Generation manchmal besser, als es die eigenen Kinder können. |
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...mal abgesehen davon, dass ein Profet im eigenen Hause sowieso nichts gilt. ;)
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Radioeins hat hier berichtet: www.radioeins.de/programm/programmbeitraege/20091216/obdachlose__junkies.html
@ Christian: Und das gehört genau wie auch mein Bericht mit zu Deinem Thema. Nee, da gibt es keine indirekten Fragen. Die wurden ja im Vorfeld bereits beantwortet. Ich gebe nur meinen persönlichen Eindruck wieder, das ist alles. Es gehört jedoch mitsamt den rhetorischen Fragen zum Thema. Es ist eben meine Ansicht und meine Sprache und das, was ich sehe/mitbekomme - als "medial Getroffene" oder als Fan des Straßenchoren - wobei ich letzteres treffender finde. Es ist ein Ergebnis des Medienwunders. |
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@Jaguarle
Danke für den Link zu radioeins! @all Gerade habe ich gesehen, dass Bernhard Kungel für heute-nacht gestern einen zweiten Bericht geschnitten hat. www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/302#/beitrag/video/926900/heute-nacht-vom-15-Dezember-2009/ Zum Verdruss meines Sektenbeauftragten sind da bestimmte Dinge zu sehen, die eigentlich in einem ÖR-Sender nicht ins Bild gehören, zumindest nicht kommentarlos - aber das ist die Freiheit der Berichterstattung im Nachrichtenprogramm des Hauptsenders und durch keine Endabnahme bei neo zu kontrollieren. Was solls. Passiert ist passiert. @Jaguarle Was meine Auffassung des Medienwunders von Deiner unterscheidet, ist die geringer "Gläubigkeit" - dabei bin doch ich nach dem Studium in den Pfarrberuf gegangen, Du dagegen auf klare Distanz zu unserem früher gemeinsamen Brötchengeber (Mutter Kirche). Ich glaube z.B. nicht, dass diesen Erfolg die Künstler gemacht haben, die man dort auf der Bühne als Straßenchor-Sänger sieht. Das wäre tatsächlich ein Wunder gewesen. Nach meiner Erkenntnis wäre das alles nicht dasselbe geworden ohne die Kameras und den Sender. Ich kann nicht mal ausschließen, dass der Straßenchor in sich zusammenfallen könnte, wenn die Kameras weg sind. Hab (über Dritte) gehört, dass nicht mal Cookie weitermachen will. Da fallen dann sicher auch andere weg. Wenn wir ehrlich sind, sollten wir nicht sagen: "Glückwunsch, Straßenchor, zu diesem Erfolg!", sondern: "Glückwunsch, ZDF, und vor allem, Glückwunsch, Ufa Entertainment". Das war zwar kein reines "factual" Entertainment, aber doch ein neues Format von social Entertainment, das mal nicht in einer Promigala oder einem Wohltätigkeits-Quiz für Bedürftige besteht, sondern in der Aktivierung der vermeintlich gesellschaftlich "nutzlosen" Bedürftigen selbst. Erst dadurch konnten die beweisen, was sie selbst für andere tun können, wieviel Freude in ihnen steckt und wie sie sie durch Musik weitergeben können an andere. Und dazu sage ich: Weiter so, die Möglichkeiten dieses Doku-Formats eines sozialen Aufbruchssind noch lange nicht ausgeschöpft!!!!!!!!!!!! Nur: Lernt bitte auch aus den Fehlern - nehmt diejenigen, die eure Darsteller sind, dabei noch ernster und nehmt auch das Bedürfnis der Zuschauer nach authentischer Information ohne zuviel Fake-Beimischung noch ernster, wenn ihr könnt. Dann würde ich gerne und jederzeit wieder mitmachen. |
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schrieb am
17.12.2009 um 14:33
@Jaguarle
...ich war da, stehe aber nicht auf Medienrummel. Es gibt auch im realen Leben hunderte von Fällen in denen Kinder abhauen, vergewaltigt und umgebracht werden, aber deshalb steht es nicht täglich auf der Titelseite der Bildzeitung (auch, wenn dadurch die Bevölkerung mal wachgerüttelt würde). Es gibt auch Eltern, die lieber im Hintergrund bleiben... Ich danke denen , die sich zur Zeit des Chorprojektes um Kim geekümmert haben..danke |
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Moin moin Leute, lieber Christian,
Ich las mir aufmerksam Deinen Blog durch und finde Deine Kritikpunkte mehr als angebracht. Einerseits bekamt ihr die Chance eure Stimme zu erheben andererseits musstet ihr dafür die Deutungshoheit abgeben. Klingt ein wenig wie bei Faust. Ich glaube, dass alle Beteiligten mit einem flauen Magen an diese Sache herangingen. Es gab die Möglichkeit, ein neues Format ins Fernsehen zu bringen jedoch musste die Sprache des Fernsehens gesprochen werden und die ist nicht deckungsgleich mit der Realität. Ob die Rechnung aufgeht wird man wohl erst in ein paar Monaten sagen können. Als mir die UFA die Produktion des Bildbandes anbot, war ich zunächst kritisch. Ich sah mir die Serien aus Australien an (Choir of hard knox) und dachte, so etwas funktioniert in Deutschland nicht. Allerdings war ich fasziniert von der Vorstellung, die allgemeine Sichtweise über randständige Menschen auf dem Kopf zu stellen. Als ich dann das erste (und einzige) mal bei den Proben dabei war, hielt ich mich im Hintergrund auf. In meiner Jugend waren viele meiner Freunde obdachlos, drogensüchtig oder lebten von der Prostitution, ich war selbst als armer Musiker einige Monate "auf der Straße" und doch war es dieses Mal anders. Ich stehe auf der anderen Seite, bin Kulturschaffender aus der Kulturverwertungsmaschine. Meine innere Haltung nimmt mir jetzt keiner mehr ab. Ich will nur Kohle machen – heute halt mal mit Obdachlosen. Als ich auf dem Abschluss-Konzert die Bücher verkaufte, wurde mir des öfteren unterstellt, die Chornummer ausschlachten zu wollen, weil "nur" 1 € vom Buchverkauf an den Chor geht. Es ist müssig den Leuten zu erklären, was an einem Buch für den Verlag hängen bleibt. Jetzt bin ich hocherfreut zu sehen, dass es doch funktioniert hat. Die Chormitglieder (und ihre Freunde) leisteten unglaubliches und haben mutig den Widrigkeiten dieses Projektes gestrotzt. Ich wünsche dem Chor viel Kraft zum Weitermachen. Ich hoffe aber auch, dass diejenigen, die nicht bis zum Ende da waren, einen positiven Schub in ihrem Leben bekommen haben. Im Bildband steckt die Möglichkeit das Chorprojekt nachhaltig zu unterstützen. Wir werden keine Chance ungenutzt lassen, dass das auch geschieht. Liebe Grüße an den Chor Daniel |
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@schleopold:
Ich hatte es mir ja eben fast gedacht! Schön, und ich hoffe mal, daß Cookie das Positive davon gespürt hat. Und ich hoffe auch, daß etwas Positives vom Chor mit zum Bodensee gereist ist. Wie war er denn eigentlich - der Eindruck vom Chor und von Cookie (vom Medienrummel bitte mal wirklich abgesehen)???? Die Zeit des Chorprojektes ist aber übrigens noch gar nicht zu Ende, denn im Januar geht es weiter. Zwar wird dann der Medienrummel nicht mehr vorhanden sein, aber die Sache soll weiterleben. Damit das verwirklicht werden kann, gab es ja all die Promotion. Genau dafür!!! Seit mittlerweile 3 Jahrzehnten stehe ich genau in diesem "realen Leben" (vorher auch, aber da war ich minderjährig) ... und ich stehe wirklich mittendrin. Auch die Leben, die im Chor erzählt werden, sind reale Leben, was sonst. Und zum Glück kommt mal ab und zu jemand ins Rampenlicht, damit die Menschen, die verträumt in ihren warmen Buden sitzen mitbekommen, was es sonst noch gibt. Da sind überall Menschen, die es nicht so schaffen, die nicht klarkommen, die nicht so stark sind. Und es gibt Menschen, denen schlimme Sachen passiert sind, die sie nie loswerden, und die es nie schaffen damit umzugehen zu lernen. Das ist das "reale Leben". Davon hat die Doku-Soap nur einen geringen Teil erzählt. Man sieht bei den einzelnen Interviews auch die Augen, die mehr sagen, als das, was wirklich erzählt wird. In den Medien kommt alles halb so schlimm rüber als es in Wirklichkeit ist, viele Hintergründe bleiben verborgen, viele Worte unausgesprochen. Das wurde in der letzten Folge besonders deutlich. @Christian: Ja, Deine Einschätzung ist wohl leider treffend. Mein Glaube an jeden einzelnen Menschen, an das Göttliche/das Gute in jedem einzelnen, ist groß. Und es ist ziemlich schwierig, dagegen etwas zu machen. ich hab mich damit abgefunden, zumal immer wieder hier und da dieser Glaube gerechtfertigt wird. Man darf nur die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen, dann geht das schon. Und deshalb glaube ich auch, daß der Chor weiteleben wird! Sie haben Streitereien und Vermarktung bis jetzt überlebt, trotzdem noch Spaß gehabt und vollen Einsatz gezeigt. Jetzt gehts weiter mit neuen Liedern der eigenen Wahl. Das ist doch viel cooler! @danielh: Danke für die Unterstützung des Projektes!!! Ich nehme Dir sehr wohl Deine innere Haltung ab! @Chor: Es gibt mehr heimliche Fans als Ihr ahnt. Ich war erst heute in der Selbsthilfegruppe Transidentität. Da hat jede/r von Euch gehört und nach Euch gefragt. Leider waren davon nur 4 im Konzert aus technischen und finanziellen Gründen. Aber der Frühling steht ja bald vor der Tür, dann gibt es neue Konzerte ... Haltet durch über den Rest des Jahres und kommt gut und gesund ins neue Jahr!!! |
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@Jaguarle
Oben hatte ich eine Bitte geäußert: [Zitat]für die weitere Diskussion schließe ich mich eurer Bitte an, dass möglichst niemand jetzt mehr an/über Cookie/schleopold/dieschwester schreibt.[/Zitatende] Jetzt hast Du @schleopold geschrieben: [Zitat]Wie war er denn eigentlich - der Eindruck vom Chor und von Cookie (vom Medienrummel bitte mal wirklich abgesehen)????[/Zitatende] Siegt hier wie bei des Schneiders Weib die Neugier über die Disziplin? Was ist, wenn schleopold Deine Frage ehrlich beantwortet? Droht dem Chor dann nicht ein ebenso jähes Ende wie den (anderen) Mainzelmännchen? Diese Frage kann man natürlich nur beantworten, wenn man weiß, was sie zu erzählen hätte. Mir hat sie's erzählt. Eine unglaubliche Geschichte, die zeigt, wo der Chor inzwischen gelandet ist. Unter anderem wurde ihr schon mal das Messer gezeigt, mit dem sie ermordet werden soll, wenn sie Cookie mitnimmt. Meine Einschätzung: Wenn Cookie/Kim in dem so erzeugten Klima auch nur eine der richterlichen Auflagen verletzt, ist sie weg. Dagegen hilft dann auch kein gut gemeintes Messer. Gegen die Mühlen der Justiz können solche Mittel langfristig nichts ausrichten, da muss man anders vorgehen. @schleopold: Ich habe ihr gern geholfen, aber ein zweites Mal braucht sie mit meiner Hilfe nicht zu rechnen. Jetzt muss sie es selbst schaffen, mit oder ohne Unterstützung der Satans-Sympathisanten, denen sie sich seit dem Aus mit Wiebke angeschlossen hat. Dumm sind die nicht. Und auch nicht nur böse, denn böse Menschen haben bekanntlich keine Lieder. Die singen, und das so gut, dass sie in nur zwei Wochen das komplette Repertoire des Chores beherrschen gelernt haben. Und ein PR-Coup für ihre Sache war der späte Choreintritt außerdem. So kurz vor dem Ende gab es für Diskussionen keinen Raum mehr, weil jede weitere Auseinandersetzung das Konzert gefährdet hätte - dafür aber jede Menge Kameras, die unzensiert Bilder von ihnen und ihren Symbolen in immerhin drei Nachrichtensendungen des ZDF brachten. Respekt - zwar für die aus meiner Sicht falsche Weltanschauung, aber gut gemacht! |
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@Jaguarle
Oben hatte ich eine Bitte geäußert: [Zitat]für die weitere Diskussion schließe ich mich eurer Bitte an, dass möglichst niemand jetzt mehr an/über Cookie/schleopold/dieschwester schreibt.[/Zitatende] Jetzt hast Du @schleopold geschrieben: [Zitat]Wie war er denn eigentlich - der Eindruck vom Chor und von Cookie (vom Medienrummel bitte mal wirklich abgesehen)????[/Zitatende] Siegt hier wie bei des Schneiders Weib die Neugier über die Disziplin? Was ist, wenn schleopold Deine Frage ehrlich beantwortet? Droht dem Chor dann nicht ein ebenso jähes Ende wie den (anderen) Mainzelmännchen? Diese Frage kann man natürlich nur beantworten, wenn man weiß, was sie zu erzählen hätte. Mir hat sie's erzählt. Eine unglaubliche Geschichte, die zeigt, wo der Chor inzwischen gelandet ist. Unter anderem wurde ihr schon mal das Messer gezeigt, mit dem sie ermordet werden soll, wenn sie Cookie mitnimmt. Meine Einschätzung: Wenn Cookie/Kim in dem so erzeugten Klima auch nur eine der richterlichen Auflagen verletzt, ist sie weg. Dagegen hilft dann auch kein gut gemeintes Messer. Gegen die Mühlen der Justiz können solche Mittel langfristig nichts ausrichten, da muss man anders vorgehen. @schleopold: Ich habe ihr gern geholfen, aber ein zweites Mal braucht sie mit meiner Hilfe nicht zu rechnen. Jetzt muss sie es selbst schaffen, mit oder ohne Unterstützung der Satans-Sympathisanten, denen sie sich seit dem Aus mit Wiebke angeschlossen hat. Dumm sind die nicht. Und auch nicht nur böse, denn böse Menschen haben bekanntlich keine Lieder. Die singen, und das so gut, dass sie in nur zwei Wochen das komplette Repertoire des Chores beherrschen gelernt haben. Und ein PR-Coup für ihre Sache war der späte Choreintritt außerdem. So kurz vor dem Ende gab es für Diskussionen keinen Raum mehr, weil jede weitere Auseinandersetzung das Konzert gefährdet hätte - dafür aber jede Menge Kameras, die unzensiert Bilder von ihnen und ihren Symbolen in immerhin drei Nachrichtensendungen des ZDF brachten. Respekt, Respekt - zwar für die falsche Sache, aber gut gemacht! |
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@danielh
Du hast auf mein Blog auf freitag.de ja sogar in Deinem eigenen verlinkt, das hättest Du gern auch umgekehrt machen können, denn für ein bisschen PR für die eine gute Sache bin ich gerne zu haben. www.vive-verlag.de/2009/12/17/der-strassenchor-das-abschlusskonzert/ Einen Bildband zu verlegen ist im Zeitalter des Internets ja sehr mutig - und dann auch noch zu einer Fernsehsendung, die leider kaum jemand empfangen konnte, weil der Löwentanteil der Digital-Gucker in der Sendezeit des Straßenchores statt ZDFneo nur den KiKa zu sehen bekommt. Dieses Problem des geteilten Sendeplatzes wurde bisher noch in keiner Quotenanalyse zur Erklärung des Problems herangezogen, dass die 19:30 Uhr Serien ein Problem haben. Das muss nicht am Inhalt liegen, wenn die Distribution nicht stimmt. Das ist übrigens auch ein Problem bei Deinem Buch. Meine Tochter wollte es in Düsseldorf oder Essen im Buchhandel bestellen, und es war angeblich nicht lieferbar und wohl auch nicht einmal über amazon zu beziehen, obwohl ihr behauptet, es gebe dieses Buch überall im Handel. Oder hat sie bei amazon nicht richtig gesucht? Für mich ist dieses Buch sehr wichtig, denn im Unterschied zum Internet, wo sich laufend alles verändert, beweisen diese Bilder u.a., wer von Anfang an dabei war und wer mit Sicherheit erst später dazukam (s.o.). Und wie Jaguarle schon sagte: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. In dem Band ist das noch richtig gute Fotografie-Kunst, die in Momentaufnahmen auszudrücken versteht, was Texte oder bewegte Bildern nur schwer auf den Punkt bringen können. www.vive-verlag.de/tag/der-strassenchor/ Für das Erhellen dieser Dimensionen Herzlichen Dank an Dich und natürlich auch unseren Künstler-Kollegen, den Fotografen Peter Eichelmann! |
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@Jaguarle
[Zitat]Sie haben Streitereien und Vermarktung bis jetzt überlebt [...] Jetzt gehts weiter mit neuen Liedern der eigenen Wahl. Das ist doch viel cooler![/Zitatende] Das ist mal wieder Wunschdenken. Bestimmen werden nicht die Sängerinnen und Sänger selbst im Dialog mit ihrem Chorleiter, sondern wieder andere, von denen viele nicht einmal wissen, wo die auf einmal her kommen, nachdem Ufa und ZDF weg sind. Ein Sprichwort sagt: Die Musik bestimmt, wer sie bezahlt. Auf der Pressekonferenz am 25. November im Hauptstadtstudio stelle Michael Beck dazu noch eine 5-Quellen-Theorie vor: Buch (von Danielh, s.o.) = 1 Euro/vk.Ex, CD (Sony Ariola) = ca. 50 ct/vk.Ex, Konzert (am 15.12.) = 15 Euro/vk.Karte, Konzerte (künftige) = Verhandlungssache, Spenden auf Konto der Treberhilfe e.V. = 100 % Nicht gesagt wurde, wer diese Einnahmen kontrollieren und über die davon zu tätigenden Ausgaben dann bestimmen kann. Das war auch m.W. zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Gestern, mitten im Live-Auftritt beim Frühstücksfernsehen, gibt Stefan vor laufenden Kameras bekannt, dass er eine E-mail bekommen, laut der wir "von der Treberhilfe" nächstes Jahr 20.000 Euro kriegen, damit die Chorarbeit weitergehen kann. Niemand vom Chor weiß allerdings, ob das diese 20.000 bisherigen Spendeneinnahmen vom Konto 3121000 BLZ 10020500 enthalten oder zusätzlich aus Eigenmitteln der Treberhilfe kommen - ob Konzert-, Buch- oder CD-Einnahmen aus Vergangenheit und Zukunft da mit reingerechnet sind. Sicher ist nur ein: Als neuer Organisations-Chef, der dieses Geld nach Gutdünken ausgeben kann, hat sich uns jetzt Jörg vorgestellt, der gelegentlich in Hintergrund der Proben saß. Das lief wieder mal völlig intransparent ab und ohne Beteiligung der Sängerinnen und Sänger oder ihrer gewählten Sprecher. Das fängt wieder mal gut an. Und erfahrungsgemäß geht es dann auch so weiter. Jetzt ahnst Du vielleicht, was wir in Zukunft selbst bestimmen können. Anders als manche Sangesbrüder und -schwestern von der Straße, denen das völlig egal ist, muss ich aufpassen, unter wessen Flagge ich mitsegele. Gerade jetzt, wo auf den letzten Metern ein hostile takeover des der inneren Hackordnung im Chor durch die schwarze Szene Berlins passiert ist, muss ich vorher wissen, wer das ist, der uns da außermusikalisch leiten will und was der drauf hat. Erst dann weiß ich, ob ich es mir noch leisten kann, weiter dafür als Unterstützer mitzumachen. Das war beim nicht immer ganz redlichen "Fernsehen" manchmal schon schwer genug. Aber es gibt ja für alles noch eine Steigerung. Schaun wir mal. Unser nächster Auftritt ist am Heiligabend ab 11 Uhr bei der Weihnachtsfeier der 12-Apostel-Gemeinde und die nächste Probe am 12. Januar in den Räumen der Treberhilfe. |
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schrieb am
19.12.2009 um 14:37
@Christian Berlin
Die Fehlinterpretation meines Vorschlags einer Feuerpause vom 13.12. nehm' ich nicht krumm. Mit einer Aktion der Schwarzen Sekte haben noch andere aus dem Chor gerechnet. Das Bizarre an der Sache ist, wie sich in Deinen Augen „finstere” Absichten und kommerzielle Interessen (bei der Treberhilfe ist man offenbar auf das Konzept eines „Social Profit” unheimlich stolz) segensreich auswirken. Ich beobachte das in meinem persönlichen Umfeld: Leute, die in der U-Bahn über Obdachlose die Nase rümpfen, folgen gebannt den „Lügengeschichten” von zdfneo und fordern mich auf, das Buch mitzubringen, weil sie mehr über die Beteiligten erfahren wollen. Traurig macht mich, daß die sittlichen Maßstäbe mittlerweile so verkommen sind, daß den meisten gar nicht mehr bewußt wird, wenn sie Unrecht tun: Was gesellschaftlich akzeptiert wird, kann ja nicht falsch sein. Doch vielleicht sind unsere Vorstellungen von Menschenwürde ein Luxus von Intellektuellen; dieser Vorbehalt hat mir zumindest erlaubt, einige Kröten zu schlucken, ohne mich dabei als Verräter zu fühlen. Ganz herzlich, DerHans |
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@ Christian:
Du hast es doch gelesen? Zitat: "schleopold schrieb am 17.12.2009 um 14:33 @Jaguarle" Da fühle ich mich angesprochen, dehalb habe ich dazu geschrieben und auch gefragt. Niemand zwingt jemanden, diese Frage auch zu beantworten. Genau wie ich mich nicht zwingen lasse, etwas nicht auszusprechen. Ich muß gar nix, schleopold muß gar nix, du mußt auch gar nix ... Es gibt Dinge, die man natürlich besser nicht ausspricht, keine Frage. Was da im Nachhinein und am Rande stattfand, kann ich nicht wissen. Und wenn da etwas ist, was anderen Menschen schadet, sollte man nicht zögern, die entsprechenden Stellen einzuschalten. Was sagt denn der Chor eigentlich? Wo steckst Du, Sancy? Zu dem Geld und der "Deutehoheit": Ich sehe schon ... der Chor bräuchte wohl einen selbstgewählten Manager. Das ist wieder einmal und weiterhin ein Fall von: "Wir meinen es doch nur gut mit Euch..." (einer der schlimmsten Sätze, den ich kenne) Klar muß jemand die Zügel in der Hand haben, aber dieser sollte es eben nicht nur gut meinen, sondern gut sein. Dann hab ich gerde das hier gefunden, wenn wir schon sammeln: www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1219/berlin/0104/index.html Noch was: Es gibt Menschen, die über so wenig Selbstbewußtsein/-achtung verfügen, daß sie dringend Masken oder Symbole brauchen. Wenn das nicht reicht, legen sie sich zusätzlich noch eine übergroße Klappe zu. |
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@Jaguarle
[Zitat]Noch was: Es gibt Menschen, die über so wenig Selbstbewußtsein/-achtung verfügen, daß sie dringend Masken oder Symbole brauchen. Wenn das nicht reicht, legen sie sich zusätzlich noch eine übergroße Klappe zu.[/Zitatende] Das passt und passt nicht. Da kann was dran sein, ganz allgemein, und auch, was die Schwarze Szene betrifft, auch die unter den Alexbrüdern. Letzteres sind oft eher - aus der bürgerlichen Mitte betrachtet - Verlierertypen, die sich in solchen Gemeinschaften stark und beschützt fühlen und dafür einiges zu tun bereit sind. Die echten traditionellen Satanisten haben an der Gothic- und/oder Gothic-Punk-Szene kein unmittelbares Interesse, außer um dort junge hübsche Mädchen zu rekrutieren, mit denen sich - anderswo - finanzkräftigere Typen anlocken lassen, als sie am Alex zu finden sind. Andererseits will der Chef von denen in kein Chema passen. Der hat diese extreme Angst nicht, die Du beschreibst. Der kann, wenn er will, absolut menschlich sein und auf den Schutz jeder Maske verzichten. Der kann auf mehreren Registern virtuos spielen, zu denen kraft seiner hohen Intelligenz auch das der entwaffnenden Ehrlichkeit gehört, in der er sich anderen auch als unsicherer und liebebedürftiger Mensch zeigen kann. Diese Freiheit sichert er sich mit seiner brutal trainierten Kraft und einem furchterregenden Outfit, das ihm Schisser, Dummschwätzer und Schleimer vom Leibe hält - es sei denn, sie wollten sich ihm konsequent unterordnen. Du bemerkst große Achtung und viel Sympathie in meinen Worten. Trotzdem habe ich Probleme mit der Eigenmacht der verwendeten Symbole und den Geistern, die sie anziehen, und - an zweiter Stelle - mit dem für einige sehr belastend gewordenen Klima im Chor, mag es auch die Disziplin bei anderen verbessert haben. Weil die "Va pensiero" genauso wie "Halleluja" mitsangen, wagten andere, denen zumindest ersteres zu religiös war, dann doch nicht aussteigen. Trotz allem wär's mir lieber, der Chor wäre bis zum Ende so geblieben, wie er bis zur 7. Folge noch war: Ein irgendwie chaotischer wilder Haufen, ungezwungen, spontan, aber voller Begeisterung und anrührender und angstfrei ungezwungener Liebe zur Musik und zu sich selbst bzw. zueinander. |
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Moin Leute, lieber Christian,
danke für die stärkende Antwort. Zum Buch: Amazon, wie auch die anderen Grosshändler, haben sich zu wenig Exemplare vorbestellt, da sie ob der schwachen Resonanz misstrauisch waren. Nach zwei Tagen waren die Vorräte bei denen aufgebraucht und jetzt kommen sie nicht hinterher. Dummerweise steht zur Zeit bei Amazon, dass der Artikel noch nicht erschienen ist, obwohl sie den vor zwei Tagen noch verkauft haben. Das Buch ist überall bestellbar. Man muss bei seiner Buchhändlerin ein wenig mit Nachdruck herangehen, die tun sich manchmal, gerade bei jungen Verlagen, ein wenig schwer. Zum Chor: Das mit den dunklen Mächten im Chor sehe ich von aussen nicht. Dafür kenne ich euch auch nicht genug. Jedoch kann ich Jaguarle nur beipflichten, einen Aussen-Vertreter für den Chor zu wählen. Ich fände es ebenso wichtig, den Modellcharakter des Chors mehr in den Vordergrund zu rücken und langsam die einzelnen Akteure des Chors in den Hintergrund zu rücken. Die Sache, einen Chor von Obdachlosen zu gründen, ist sicherlich auch woanders machbar. Wenn es sich aber ständig nur um die Persönlichkeiten der Dokusoap dreht ist klar, dass die Medien ein auf und ab dieser Menschen inszenieren werden. Die Yellow-Press ist voll von solchen Beispielen. Ich sehe eine grosse Stärke im Chor. Jeder einzelne von euch hat viel gesehen und erlebt. Ihr kennt Dinge über den Menschen, von denen andere Profitieren können. Ich denke da an Konzerte mit bspw. Jugendchören mit anschliessendem Austausch. Ähnlich wie die Strassenkinder von der Kinder-Kultur-Karawane. Die ziehen durch die Schulen, zeigen den Schülern wie man tanzt, trommelt oder Theater spielt und danach erzählen sie von ihrem Leben auf der Strasse. Mit so einer Richtung könnte man die innere Basis stärken und einem höheren Ziel folgen… nur so ein Gedanke. Beste Grüße Daniel |
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@DerHans
Die Fehlinterpretation bedaure ich ausdrücklich, wenn Du das so nicht gemeint hast, umso besser. Wir waren uns untereinander im Chor einig, dass wir vor dem Konzert, obwohl es brodelte, kein Fass auf machen wollen, weil wir neue Zerreißproben des Chores da nicht mehr riskieren konnten. Jetzt muss jede/r für sich neu prüfen, ob er/sie weitermachen will/kann. Da sind kritische Äußerungen und Fragen wieder erlaubt - sowohl im Schutz des Internets, als auch in der unmittelbaren Runde, wenn es sie wieder gibt. Wobei mir dann die Treberhilfe fehlt, in der Person ihrer Sozialarbeiter/Streetworker wie Asgard, Stefanie, Heike, Nadine, Christian, Stefan oder Ingo, um nur einige zu nennen. Die haben mit dem Guten, das sie tun, in den manchmal heißen Diskussionsrunden durch sachliche und professionelle Moderation immer eine unaufgeregte Ruhe reingebracht - mögen auch andere an ihnen und ihrer Arbeit gut verdienen, dem Miteinander im Chor hat's an der Stelle nachhaltig genützt. Meine Sorge ist eher, ob der Jörg das - in dieser verschärften Sachlage - ebenfalls kann. Ein neuer Chef, der's hinkriegt, kann als Deus ex Machina die Lösung sein - wenn er's nicht kann und/oder er nicht akzeptiert wird, kann es ins Auge gehen. Ich müsste in dieser Frage eigentlich schon vorher Gewissheit haben, bevor ich mich festlege, ob ich weitermache. Denn Fall des Scheiterns steht mein Ruf auf dem Spiel, den hätte zu verlieren - das hat inzwischen auch der ganze Chor und jeder, der dazugehört. Also haben wir ein Recht, mehr zu erfahren, und das mal ausnahmsweise, bevor es entschieden wird. Dafür hatten wir in der vierten Folge eigentlich mal drei Chorsprecher gewählt - aber die beiden, die noch dabei sind, wissen ebenfalls von nix, wurden und werden von allem, was jetzt noch für uns entschieden wird, genauso überrascht wie der Rest des Chores. |
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schrieb am
21.12.2009 um 04:48
Den Auftritt im ZDF-Morgenmagazin findet man unter
www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/929118/Schmidt-Jeder-kann-singen#/beitrag/video/929118/Schmidt-Jeder-kann-singen Hier Beispiel für wohlwollende Entmündigung: Zitatanfang Der Strassenchor sagt Starlightsound2004 für die Sendung Kultur&News Danke! Kein geringerer als der Redakteur Gerhard Reese hat das Projekt "Strassenchor" in seiner Sendung "Kultur&News" am: Sonntag, den 20.12.2009 Zeit: in der Zeit zwischen 10.00 und 12.00 Uhr vorgestellt. Im Anschluss wurde dann natürlich auch im Chat www.starlightsound2004.com >>mit allen Hörern, Fans und Interessierten kommuniziert. Der Strassenchor Support dankt schon jetzt dem Team von "starlightsound2004.com" für ihre unkomplizierte und schnelle Unterstützung. Art de Groej Zitatende Quelle:http://blogs.myspace.com/derstrassenchor Wer's kann, sollte sich bei dem Herrn für die Vereinnahmung bedanken. Und ein Wohltäter müßte her, der den Rechtsschutz der Marke Straßenchor/Strassenchor/usw. finanziert. (Das ist nicht meine Idee.) |
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schrieb am
21.12.2009 um 22:31
Tschuldigung, ich BLOG-Neuling wurde darüber aufgeklärt, daß es sich bei der Quelle im vorangehenden Kommentar um unsere offizielle Vertretung handelt. Also bitte die Ironie streichen!
In Sack & Asche, DerHans |
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@DerHans
Dann klär uns andere doch ebenfalls mal auf: - Wer hat Dich "aufgeklärt"? - Und wer steckt hinter unserer "offiziellen Vertretung"? Nach meinem Verständnis müssen Vertreter von den Vertretenen legitimiert sein, sonst haben sie keine Vertretungsmacht. Legitimiert haben wir nur Wiebke und Peter (Mandy ist durch Nichterscheinen faktisch rausgefallen). Die sind unsere offiziellen Vertreter und niemand anderes - das wurden jedenfalls die Zuschauer der Sendung glauben gemacht. Es wird Zeit, dass die mal was sagen. Vielleicht können sie uns ja auch aufklären, falls sie mehr wissen. Von Peter darf ich bereits grüßen, er will hier die ganze Zeit was sagen, kriegt das aber aus technischen Gründen bislang nicht hin. |
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schrieb am
22.12.2009 um 02:43
@ChristianBerlin
Ich weiß auch nicht, auf welchem Wege man hier eine E-Post an Dich absetzen kann, obwohl ich die FAQs gelesen habe. Daher melde ich mich mit Schneckenpost; Deine Anschrift habe ich gerade ergoogelt. Es gibt Dinge, die man hier nicht breittreten kann und darf; daß ich kaum schlafen kann, hat schon seinen Grund. Sonst geht's mir aber gut, also keine Sorge! Und Frohe Weihnachten! (Im Happy New Year geht's dann wohl erst richtig los.) UnkeHans |
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@DerHans
Scroll einfach nach oben, dann erfährst Du, warum das bei Dir nicht geht. Am 9.12. hatte ich das schon an Sancy geschrieben: [Zitat] ChristianBerlin schrieb am 09.12.2009 um 15:57 @sancy Noch eins: Du hast Dich hier nur als Kommentator und (noch) nicht als Blogger angemeldet. Deshalb kann ich Dir z.B. keine Privatmail schreiben (obwohl ich da mal eine Frage hätte...). Dieselbe reduzierte Anmeldung haben Cookie und schleopold. Deshalb können sie sich hier ebenfalls nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit Mails schreiben - weil das nur geht, wenn man sich hier mit vollen Rechten registriert (jederzeit kostenlos möglich). LG Christian [/Zitatende] Mit anderen Worten: Du hast Dich ebenfalls nur als Kommentator angemeldet und kannst deshalb hier nicht intern mailen. @JA @DerFreitag Was ist eigentlich der Sinn dieser 2-Klassen-Gesellschaft? Ich hatte das schon mal mündlich JA gefragt, der gar nicht wusste, dass man als Kommentator auch nicht Follower eines Bloggers werden kann. Mal ein Umprogrammierungsvorschlag: Alle kriegen standardmäßig volle Abo- und Kommunikationsrechte. Jeder kann jedem schreiben und folgen, wenn nicht einer von beiden das im Profil abwählt, was ja schon geht. Der Status "Blogger" wird dagegen mit der ersten veröffentlichung eines BlogEintrags vergeben, wie der Status "Publizist" bisher mit dem ersten Abdruck im Print. Dann haben wir auch weniger Blogger, die niemals bloggen. Sagt mir mal, warum das ggf. ein schlechter Vorschlag ist und ob eure Technik die generelle Status- und Rechtevergabe nicht relativ fix umstellen kann. Falls das hier keiner von euch lesen sollte, kann ich das auch noch mal als Weihnachtsvorschlag bloggen. Die Diskussion hier zeigt jedenfalls, dass ein Handlungsbedarf auf eurer Seite besteht, wenn ich mich nicht permanent aufklärerisch wiederholen soll. ;) |
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@JA @DerFreitag
Oder muss das so bleiben, weil ihr plant, den Blogger-Status irgendwann mit Gebühren zu belegen? Und die vollen Rechte dann das Schmöckerchen sind? Selbst dann könnte man ja Status und Rechte entkoppeln. Das man selbst Blogger sein muss, um andere zu abonnieren oder ihnen schreiben zu können, würde mir auch unter Geld nicht einleuchten. Man wird es außerdem nur durch Bloggen und nicht durch eine entsprechende Anmeldung oder durch Geld. |
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schrieb am
22.12.2009 um 12:10
Eine Gegendarstellung zum Wunder-gescheh'n-Video, 0:55min.,und dem Bildband, S.68: Walter saß nicht 15 Jahre im Knast, sondern wurde mit 15 das erste Mal straffällig; insgesamt saß er zwei Jahre ein.
Aaarghhh! Die Dämlacks, die das verbrochen haben, sollten sich schleunigst bei dem Mann entschuldigen, denn der leidet wirklich darunter. @Christian Berlin Dank für die Aufklärung; oft hält man sich für bekloppt, dabei liegt es an der Borniertheit anderer. |
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@DerHans
Wenn Ecki hier wäre, würde er vermutlich sagen: Wir haben euch allen das Wunder-geschn-Video vor Veröffentlichung gezeigt und darum gebeten, dass jeder uns sagt, wenn er mit seiner Bauchbinde nicht einverstanden ist oder ihr sonst irgendwelche Fragen oder Probleme damit habt. Tatsächlich sind einige gleich zu Micha gegangen (Eckis Chef für diese Produktion). Und der hat dann aber Asgard von der Treberhilfe beauftragt, das alles aufzuschreiben, zu sammeln und an ihn weiterzugeben. Dabei ist dann einiges untergegangen oder auf der Strecke geblieben oder nicht für so wichtig befunden wurde (wie z.B. Sancys Einwand bewusst ignoriert wurde, dass er Sancy heißen möchte und nicht René). Bei Walter bin ich mir nicht sicher, ob er das Viewing mitgemacht und dann Einwendungen erhoben hat. Er war mal längere Zeit nicht da nach meiner Erinnerung, das könnte ebenfalls eine Ursache für so eine Panne sein. Natürlich stellt sich trotzdem die Frage: Wieso erfinden die dann ggf. einfach was? Erinnert mich an die Methoden der Boulevard-Medien, die sich bei Promis oft Gegendarstellungen und Unterlassungs- und Richtigstellungsverpflichtungen einfangen, aber beim ärmeren Teil der Bevölkerung, der sich Presse-Anwälte wie Johnny Eisenberg nicht leisten kann, mit dem Prinzip "wehrlos-ehrlos" durchkommt. Normalerweise ein Fall für Stefan Niggemeier und BildBlog.de - wenn es denn Bild gewesen wäre. Nur leider war's das öffentlich-rechtliche. @stefanniggemeier @F.A.S. Nun sag doch noch mal was dazu - oder, falls Du Verbot, dann möge diese Aufforderung der F.A.S. höchst selbst gelten: Ist der zitierte Satz aus Deinem Beitrag für die Sonntags-Zeitung langsam hier durch Fakten von verschiedenen Seiten widerlegt worden - oder stimmt er noch immer in der Absolutheit, wie er geäußert wurde? [Zitat stefanniggemeier]Sie stellt die Obdachlosen nicht bloß, nimmt sich Zeit für ihre Geschichten[/Zitatende] @all Ich meine, dieser Satz stimmt (siehe unten, die verschwundenen Vorurteile von seehundbaby), und er stimmt nicht. Was fehlte, war die Zeit, deren Geschichten zu recherchieren, was zur Ausstrahlung von Legenden führte, die manchmal die Betroffenen selbst erfunden hatten und manchmal der Sender, sodass im Einzelfall auch sie selbst, aber letztlich immer der Sender sie outete. Und die vereckte allgemeine Entmündigung tat das Ihre hinzu (Effekte wurden oben erklärt). Das alles geht gut, solange der Erfolg, den die Kameras zeigen, alle benebelt. Aber es kann gar stärker sein, als die Realität, in der sie irgendwann wieder ankommen werden. Glaube kann bekanntlich Berge versetzen - auch der Glaube an sich selbst kann das. Und bei einigen aus dem Chor hat sich deren Leben schon verändert. Wie nachhaltig, wird sich noch zeigen. |
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schrieb am
23.12.2009 um 16:29
So ein Mist! Da reiße ich nun lauter Leute mit rein, die das gar nicht verdient haben. Daniel Oliver Habenicht, der den Bildband gestaltete und auf die Richtigkeit der übernommenen Daten vertraute, hat sich umgehend auf seiner Webrepräsentation bei Walter entschuldigt; vielleicht kann das jemand an diesen weiterleiten? Und die liebe Asgard hat sich für das Projekt mit einer unglaublichen Präsenz bis zur Erschöpfung engagiert, ohne daß ihr jemand dafür dankt.
Das Kreuz ist, daß kleine handwerkliche Fehler und Schludrigkeiten in diesem Fall eine katastrophale Wirkung entfalten können. Journalisten machen sich ungenügende Notizen, haben ein kurzes Gedächtnis und re-konstruieren dann eine möglichst eindrucksvolle Story. So dürfte es auch bei der Tante von der BZ gewesen sein, die Sancy und Franzi verhackstückte: Die Rohdaten kann man in ihrem Text wiederfinden. Dazu kommt Sorglosigkeit, weil sie hier von keinem R.A. Eisenberg oder dgl. etwas zu befürchten haben und sich mit der angeblichen Jesuiten-Maxime salvieren können (Der Zweck heligt die Mittel). Ihre Opfer laufen dann mit dem Bewußtsein durch die Stadt, daß jeder, der sie wiedererkennt, einen Mörder oder Schwerverbrecher in ihnen sieht. So etwas verbessert die Reintegrationschancen natürlich ungemein. Das Liebermann-Zitat spar' ich mir. |
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@DerHans
Mein Lieber Mann, Du bringst hier scheibchenweise Licht ins Dunkel. Habe ich richtig verstanden, dass sich FreitagsBlogger danielh hinter unserer "offiziellen Vertretung" verbirgt? Natürlich ist Daniels Entschuldigung in jedem Fall angemessen und o.k.. Statt sich auf die Vorgaben der Ufa zu verlassen, hätte es der Sorgfaltspflicht seines Verlages oblegen, die Informationen, die im gedruckten Text über Einzelpersönlichkeiten erscheinen, vorher abzusichern. Wenn Daniel Pech gehabt hätte, könnte ihn jeder einzelne, bei dem irgendwas Falsches steht, auf Schwärzung plus Schmerzensgeld verklagen. Allerdings nicht wirklich, weil nämlich die Anwälte, die sowas können und täglich machen, das gerade für Leute ohne Geld selten ohne stattliche Vorschüsse tun. Zwischen Recht haben und Recht bekommen liegt oft ein Unterschied mit drei oder vier Nullen, den man dazu erst mal über haben muss. Was Asgard betrifft: Sie ist nicht nur Sozialarbeiterin, sondern auch ausgebildete Journalistin, wir dürfen ihr das erforderliche Problembewusstsein für die übernommene Rechercheaufgabe unterstellen. Ihr müsste eigentlich klar sein, dass das nicht wasserdicht war und dabei Fehler - wie bei Walter geschehen - unbemerkt durchrutschen können. Aber verantwortlich im Sinne des Presserechts war sie für das, was man nachher sieht-hört-liest, selbst nicht, ich wollte sie auch nicht dafür verantwortlich machen (und habe das auch nicht getan). Dein Versuch einer Schadensbegrenzung war so oder so erfolgreich. Walter dürfte hier mit Deiner Richtigstellung im Internet eine glaubwürdige Abhilfe geschaffen worden sein. Er kann immer darauf verweisen, dass die Sache mit seinen vermeintlich hohen Vorstrafen hier korrigiert wurde. Hinzu kommt Daniels offizielle Entschuldigung, von der Du gerade berichtet hast. Daniels klare Entschuldigung hilft in der Sache wirklich weiter - im Unterschied zur ewigen Unschuld unserer sympathsichen Freunde aus dem Drehteam, die ich ansonsten ja echt gerne mag. Für den Sender sieht das ganz anderes. Das mir Petra Erschfeld (die für den Straßenchor zuständige ZDF-Redakteurin) klar gesagt: Wenn Fehler passieren, muss man dazu stehen. Dem kann ich mich nur anschließen - auch selbstkritisch. |
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schrieb am
23.12.2009 um 23:12
@ChristianBerlin
Nö. Nicht raten, sondern genau lesen! Es ist dieser Art de Groej aus dem Zitat, wahrscheinlich ein UFA- oder ZDF-Knecht. Die Seite ist so unübersichtlich, daß ich kein Impressum oder ähnliches finden konnte, deshalb dachte ich zunächst, daß sich da ein Wichtigtuer anhängen wollte. Dein Glaube an die Wirkungsmacht des Internet in allen Ehren, aber wer BLOGs wie dieses liest, braucht diese Richtigstellung nicht, um Walter korrekt zu behandeln. Wenn das ZDF für die TV-Glotzer oder Nutzer seiner Mediathek einen Hinweis brächte, wäre das schon effektiver. Doch dafür müßte man wohl erst Druck machen: Briefe an den Intendanten und pipapo. Das nächste Mal werden sie's aber genauso machen. Frappiert hat mich, wie Chormitglieder plötzlich zu mündigen Menschen erklärt wurden, wenn man eine Legitimation brauchte, sie vorführen zu können. Dann unterstellte man auch, daß jeder 'Klient' ein Buch von Wallraff als Kopfkissen benutzt. Viele Chormitglieder haben bereitwillig bei dem Schwindel mitgemacht, weil sie die Aufmerksamkeit genossen. Korruption durch 'Zuwendung' finde ich aber verwerflicher als die mit Geld. Doch genug gesülzt! |
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@DerHans
Ja klar, jetzt weiß ichs wieder, habe ja selbst auf die Webrepräsentation von danielh verlinkt - Weihnachtsstress. Also bleibt weiter im Dunkeln, wer uns da offiziell repräsentiert. Die Schneckenpost hat es auch noch nicht an den Tag gebracht - bisher kam hier nichts an. Man muss übrigens nicht gleich an den Intendanten schreiben, der gibt das i.d.R. sowieso an die zuständige Redaktion weiter. Die Ebenen drunter bis hinab zu den Autoren sind beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk zum Antworten selbst auf Zuschauer/Hörer-Post verpflichtet - so erinnere ich das jedenfalls aus meiner kurzen Zeit als Praktikant dort, was auch schon wieder 20 Jahre her ist. Kann heute vielleicht anders sein, aber Walter würde in jedem Fall eine Antwort bekommen - was noch keine Abhilfe bedeutet. [Zitat]Viele Chormitglieder haben bereitwillig bei dem Schwindel mitgemacht[/Zitatende] Was meinst Du denn genau? Ich glaube eher, die meisten haben nicht alles wirklich mitgekriegt. Viele habe ich als sehr gewissenhaft erlebt. Einige - wie Cookie oder Wiebke - scheinen mir überhaupt nicht korrumpierbar, sondern kompromisslos rigouros zu sein. Bestimmte Pläne der Macher - wie die geplante Wiedergutmachung an Bianca durch eine fast anbiedernde Versöhnungsgeste - erwiesen sich als no go. Regina war nicht bereit ihr Solo zu singen, wenn das Lied durch die Anmoderation diese sentimentale Widmung bekam, die einfach nicht ehrlich war. Es gäbe zwar ein Motiv, aus dem heraus jeder verstehen könnte, wenn alle Chormitglieder durch "Zuwendung" bestechlich gewesen wären, aber ich habe nicht den Eindruck, dass sie das wirklich waren. Wenn sie es mitbekamen, dass darauf kalkuliert wurde, wurden sie rebellisch - und das ist gut so. Viele im Leben draußen, die mehr haben und daran hängen, sind bestechlicher als die, die nichts haben und dadurch, die frei sind - und immer misstrauisch gegenüber Zuwendung jeglicher Art, die einen auch unfrei machen kann. Doch genug geschwärmt. Vielleicht hast Du ja Beobachtungen gemacht, über die ich hier als alter Idealist hinwegsehe (der nur manchmal wie ein Zyniker wirkt). |
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schrieb am
24.12.2009 um 05:22
@ChristianBerlin
Zum Mitmachen beim Schwindel: Ich habe bei den Interviews gelauscht, die am Abend in der UdK gemacht wurden; der Frau hätte ich schon wegen ihrer Lache nicht geantwortet. Im Probensaal wurden doch immer die aktuellen Folgen vorgeführt – da muß man schon sehr viel Mus auf den Augen haben, um nichts zu checken. Oder Apperzeptionsverweigerung. Zur Schneckenpost: Ich fürchte mich vor keinem Sterblichen. Da sollte es um einen gehen, der heute Geburtstag hat und bei dieser Sache anscheinend auch mitgemischt hat. Doch jetzt scheint's auch so zu laufen, daher mag diese Andeutung genügen. |
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@DerHans
[Zitat]Im Probensaal wurden doch immer die aktuellen Folgen vorgeführt[/Zitatende] Das war leider nur bei der Minderzahl der Sendungen der Fall, nicht Woche um Woche. Und nur einmal vor der Ausstrahlung, bei Folge 1. Da gabs noch keinen verständlichen Off-Ton. Recht hast Du sicher, dass einige dann gesagt haben: So geht das nicht, was soll das, nicht mit mir - und dann einsahen: Gesendet ist gesendet, passiert ist passiert, ändern geht jetzt nicht mehr. Aber ist dieses Hinterher-gut-sein-lassen schon ein "Mitmachen beim Schwindel"? Ein harter Maßstab, den Du da anlegst. Vielleicht der einzig Richtige fürs Ganze, für den Einzelnen aber fast immer eine sichere Fahrkarte in den Schiffbruch. Von Aussteigern, die nichts zu verlieren haben, vielleicht sogar leistbar, wäre da nicht eine Hoffnung, die sie jetzt ködert und vielleicht auch korrumpiert. So wird man Treber zum "Streber" - um mit Stefan zu sprechen - und war das nicht das Ziel der Sendung, zu zeigen, dass das geht? Man möchte sich wünschen, es gäbe irgendwas dazwischen, bürgerlich angepasst und erfolgreich, aber quer zu allem, was nicht in Ordnung ist. Diese Kombi gibts wohl nicht, leider auch nicht durch den Straßenchor. Man muss sich im richtigen Leben entscheiden. Und entscheidet immer (auch) falsch. |
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[Zitat DerHans]Da sollte es um einen gehen, der heute Geburtstag hat und bei dieser Sache anscheinend auch mitgemischt hat. [/Zitatende]
@anonymes_Geburtstagskind @Mondstadt Herzlichen Glückwunsch und alles Gute! Wir sehen uns dann ja sicher heute ab 11 in 12-Apostel? Ich bin dann morgen dran - das Alter zu erreichen, das ich im Film schon habe. Meine Feier ist um 10 in der Anstaltskirche an Bonnies Ranch (Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik). |
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@DerHans
[Zitat]der Frau hätte ich schon wegen ihrer Lache nicht geantwortet.[/Zitatende] Ein ehrlicher Satz, obwohl ich nicht sicher bin, wen Du meinst. Ein unwillkürliches Lachen offenbart manchmal mehr über den Charakter als die Augen. Wenn da ein falscher Ton drin ist, können letztere einen noch so ehrlich anschauen, man wittert die Falle. |
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@DerHans
Ich muss nun noch mal fragen, ob Du das mit den zwei Jahren bei Walter selbst überprüft bzw. aus einer zweiten Quelle gegenrecherchiert hast. Der Grund dafür ist ein teilweise sehr genauer, teilweise auch wieder nicht ganz so genauer Bericht von Antje Hildebrandt im Rheinischen Merkur. [Zitat]Einer von ihnen, der wegen Totschlags 16 Jahre im Gefängnis gesessen hatte, klagte sogar, der Chor habe ihn ruiniert. Dass der TV-Sender seine Knastvergangenheit vermarktet habe, erwies sich als Bumerang. Jetzt finde er erst recht keinen Job mehr. [/Zitatende] www.merkur.de/2009_52__Tolle_Stimme__w.39377.0.html?&no_cache=1 Wenn die Autorin den Betreffenden richtig zitiert - was ich mal unterstelle, der Rheinische Merkur ist kein Boulevard-Blatt - liest sich das so, als habe da jemand aus dem Fehler, zu ehrlich gewesen zu sein, inzwischen gelernt. Wer von unseren Ex-Knackis soll denn das sein? Ernst hatte 18 Jahre wegen BTMG-Delikte, unsere anderen Knastologen sind zu jung, um so lange gesessen zu haben. Bleibt eigentlich nur Walter. Zum Glück habe ich mich abgesichert und oben nur mit dem Vorbehalt "ggf." (gegebenenfalls) argumentiert: [Zitat]Wieso erfinden die dann ggf. einfach was?[/Zitatende], was daran liegt, dass ich einfach nicht wissen kann, was von beidem wahr ist, weil ich es nicht selbst überprüft habe. Kritik bleibt trotzdem, denn die, die es hätten prüfen müssen, haben es offenbar auch nicht überprüft. Falls Walter heute kommt, werde ich ihn einfach selbst fragen - ich hoffe mal, dass ich das ggf. dann überlebe. |
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schrieb am
24.12.2009 um 15:55
@ChristianBerlin
Wie soll ich das überprüfen, wenn ich nicht einmal Walters Nachnamen kenne? Der Datenschutz dürfte in diesem Fall funktionieren, und was im letzten Jahrtausend ablief, läßt sich nur vereinzelt ergoogeln. Die Autorin des Rheinischen Merkur hat doch auch nicht viel mehr Möglichkeiten zur Überprüfung, oder gibt es da ein Herrschaftswissen, von dem unsereiner nichts erfährt? Ich habe beim Zanderschen Gänseessen mitbekommen, wie Walter einem alten Kumpel, der den Bildband studierte, sein Herz ausschüttete. Das erschien mir authentisch, und ich habe bislang immer richtig gelegen, wenn ich auf meine innere Stimme hörte. Da hier aber anscheinend jeder jeden zu instrumentalisieren versucht, halte ich vorerst die Klappe, denke an mich selbst und erhole mich von den Strapazen der letzten zwei Monate, damit ich bei der ersten Probe im Januar wieder fit bin. Dir wünsche ich einen schönen Geburtstag auf Bonnies Ranch – da möchte ich nicht landen. |
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@DerHans
Ich habe Walter heute früh getroffen und ihn, wie angekündigt, selbst befragt. Bauchgefühl sagt: Er kann nicht gemeint sein. Aber ich bin da nicht sicher. Damit nix hängen bleibt - na ja, nix ist gut, es bleibt ja immer was hängen - und letzte Zweifel ausgeräumt werden, frage ich mnach den Feiertagen die Kollegin vom Merkur, welcher Teil der Sendung in der Passage gemeint ist. Ich kann das beim besten Willen nicht zuordnen. |
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Hallo!
Tja, wie soll ich anfangen? Vllt. am besten, wie es dazu kam, dass ich mich hier angemeldet habe. Mehr durch Zufall wurde ich kurz vor Ausstrahlung der ersten Folge von "Der Straßenchor" auf die Doku-Soap aufmerksam. Für mich klang das alles sehr interessant, obwohl ich mit dem Titel "Der Straßenchor" nicht sehr viel anfangen konnte, da ich aber sehr musikbegeistert bin und selbst gern (mehr schlecht als recht) singe, habe ich mir die Sendung mal aufgenommen. Nach dem Anschauen hielt ich es für eine sehr gute Sache. Dann bin ich irgendwann an einem einsamen Samstag abend mal neugieriger geworden und habe gegoogelt, auch, weil ein Bekannter aus Berlin noch absolut nichts von dem Projekt gehört hatte (ich meine, dass wäre Ende November gewesen, kurz vor Erscheinen der CD) und bin so auf diesen Blog hier gestossen. Und ganz ehrlich - was ich hier las, hat mir doch die Sprache verschlagen. Für so skrupellos hätte ich das ZDF nicht gehalten. Das mag ziemlich naiv klingen, aber irgendwie glaub ich immer an das Gute im Menschen. Und für mich hat das Ganze, wie es hier beschrieben ist, nichts mehr mit einem Projekt zu tun, dass ist Ausnutzen allererster Güte! Da hätten die sozialschwachen Leute unserer Gesellschaft (zu denen ich inzwischen leider auch gehöre, aber das ist eine andere Geschichte) endlich mal eine Plattform, um sich zu äußern und zu zeigen, was in ihnen steckt und dann wird quasi alles von vorne bis hinten vorgegeben. Sorry, aber das ist in meinen Augen keine Doku-Soap. Ich selbst komme aus einer mittelgroßen Stadt in NRW, nahe dem Ruhrpott und meine einzigen Begegnungen mit Obdachlosen waren zu meiner Studienzeit in Köln und bei Besuchen in diversen Cities. Ich muß gestehen, dass ich da auch immer möglichst fix vorbeigegangen bin, weil die meisten einen nicht sehr "netten" Eindruck machten. Ich mag mich getäuscht haben, bitte seht es mir nach. Hm, was wollte ich eigentlich schreiben? Ach ja, habe jetzt die Folge 6 gesehen und mir ist aufgefallen, dass ich in dem "Promofilmchen" etliche Personen gar nicht kannte, die Gesichter und Namen waren mir völlig fremd. Da scheint es ja im Laufe der Monate seit Drehbeginn einige Änderungen gegeben zu haben oder wurden die Personen einfach nicht näher vorgestellt? Um nochmal auf das ZDF an sich zurück zu kommen. Wer denkt sich denn so etwas aus, dass man einen Chor, der aus total unterschiedlichen Personen besteht, dahin bringen will, dass eine CD, ein großes Konzert und und und entstehen? Noch dazu mit "Laien" - liebe Chormitglieder nehmt es mir bitte nicht übel, aber ich denke, ich habe selbst lange genug im Chor (fast 8 Jahre) gesungen, um zu wissen, dass man nicht mal eben innerhalb weniger Wochen/Monate eine CD und ein Konzert auf die Beine stellt, noch dazu mit Menschen, die im Grunde keine Übung haben. Dadurch scheint dann auch etwas entstanden zu sein, wo es scheinbar nicht ohne Kaschieren möglich war, eine gute CD in den Handel zu bringen, habe sie selbst nicht gehört, aber was man hier so liest, lässt doch große Schatten über dem Projekt kommen, was so gute Ansätze hatte. Liebe Grüße aus dem allmählich wieder auftauenden NRW! Und sorry für die etwas chaotische Reihenfolge ;) |
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schrieb am
22.12.2009 um 14:00
Meine Frage: Was passiert mit den 20.000€? Im Film scheinen die Obdachlosen nicht mal einen gescheiten Schlafsack, geschweigedenn wirklich warme Kleidung zu
haben. Die Menschen, die ihrem Leben einen Sinn geben wollten. Pünktlich zu den Proben kamen, all den Streß auf sich genommen haben, gehen wohl leer aus. Ich denke, daß das Projekt an für sich gut ist, aber sollten nicht die Personen, die Aktiv zur Ausstrahlung der Sendung beigetragen haben, nicht eine kleine "Weihnachtsbelohnung" bekommen? Ich weiß, viele denken, das sie das sowieso in Alkohol umsetzen, aber wir sollten doch keine Moralapostel sein, denn was sich die Menschen gönnen, sollte uns egal sein. Floyd hat nicht mal eine Heizung in seiner Wohnung (andere haben nicht mal eine Wohnung)Wo bleibt unser Mitgefühl da? Die CD die sie bekamen, ist ja gut, aber die meißten haben nicht mal einen CD Player. Das stößt mir ziemlich auf. Was soll denn bitteschön den Chor 20.000€ kosten? Haben es nicht genau diese Menschen verdient, etwas vom Kuchen abzubekommen? Die, denen auch durch Unwahrheiten in den Medien kurz vor Weihnachten noch Schaden zugefügt wurde. Von mir aus könnten auch Gutscheine z.B. für die Obdachlosen für 1 warme Mahlzeit am Tag(für 1 Jahr) verteilt werden. Ich möchte Stefan Schmidt nicht zu Nahe treten, aber er hat es ja auch nicht umsonst gemacht. Das macht mich traurig...Obwohl ich die Leute nur durchs Fernsehen "kenne" würde mir für jeden Einzelnen ein schönes Geschenk einfallen...Was ist bloß mit uns Menschen passiert, daß wir immer und immer wieder weg sehen , wenn Ungerechtigkeiten passieren. Blind zu sein, wenn man doch sehend ist, ist furchtbar...Ich wünsche allen Chormitgliedern Frohe Weihnachten und hoffe, daß sich für den einen oder anderen durch dieses Projekt neue Türen geöffnet haben...Mir wünsche ich, daß Kimberly endlich wieder nach Hause kommt...Vielleicht hilft es , wenn ihr mir fest die Daumen drückt.. |
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...sooo endlich ,hab iks auch gschafft mich an zu melden hier im bloq. puh war das ein hin u. her!tja ik sag nur "wundergeschehn". erstmal an alle, die hier schon geschrieben haben:vielen vielen dank!!!hab alles auf dese seite aufmerksam und mit viel herzklopfen gelesen und kann das meiste nach u. mitfühlen!!!einige kenne ik ausm chor, andere nur über das was sie hier geschrieben haben.nun zu mir :ik bin peter, von anbeginn im chor dabei...und seither immer tief berührt von allem wasik dort erleben darf...auch was in mir selbst passiert. am anfang , hatte ik sooo meine bedenken u. wiederstände , ob mir das gesundheitlich ,gut tut. da ik in meinem leben ,übrigens nit wie im folge 4 gesagt wurde "vor 10jahren aus m. alten leben ausstieg"sondern vor 5jahren.ik kann nur für mich sagen , daß jede probe ein erlebniss war, ob ik mich nun schlecht fühlte oder nich...im nachhinein gesehn. jedenfalls kenne ik keinem ausm chor dem es schlechter geht, wie vorher!und am 15.12. das war für alle die mit dabei waren ein "wunder"!dafür habe ik meditiert von anbeginn.ik musste mich auch erst von derdeutehoheit ,wie christian sagt,befreien und dem anfänglichen stress, den die "kameras"auch in mir erzeugten .kenne ik den stress doch nur allzu gut durch meine hotel-cafe-arbeit viele jahrzehnte lang, ganz zu schweigen v. der kindheit im hotel aufzuwachsen. ik glaube auch daran , das sich für den einen o.anderen bestimmt ein neues "türchen" im leben auftut!!!ob er/sie es zu nutzen weiss ,obliegt in der verantwortung,von einem selbst. es liegt an uns was wir uns wünschen "die gedanken die du denkst ,bestimmen dein leben..."hat jemand gesagt. zu stefan ,er hat einen traum mit dem strassenchor und den hat er , nach meinem gefühl, gelebt,sowie ik meinen traum vom eignen cafe,gelebt habe. ik hätte mich gerne , während des konzertes in die ersten reihen gesetzt : )...und uns alle genossen!deshalb freu ik ma schon auf die 8tefolge :)).lieber christian , hab dank..möge deine arbeit weiterhin gesegnet sein!! ik glaube und vertraue und bin davon überzeugt, das es kein un-möglich gibt....wie gesagt , wundergeschehn ik habs gesehn u. war dabei, wir dürfen nicht nur an das glauben was wir sehen...halleluja :) ------ weihnachtszeit------sooo jetzt erstmal jut,be-sinn-diche tage, wir sehen uns am donnerstag/im gemeinde haus,ik freu mir :))))) danke euer peter
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@ Peter Herzlich Willkommen freut mich dass de jetzt och bei bist!
so hier endlich haben unser konzert endlich hinter uns war total geil und dass war einfach der hammer... ich wünsch euch @ frohe weihnachten und eine schöne besinnliche zeit für Familien&Chormitgliedern&Fans... ich freu mich auch auf dem 24.12.2009 Heilig abend haben wir auch ein Konzert und freuen uns @ von chor aus!! Liebe grüße Pia... Wir schaffen dass alle zusammen!! schreibe später noch nen Text, war nur kurz drin!! |
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was ik auf jeden fall noch los werden möcht ist:DANKE!!!allen zu sagen , die hinter den kulissen gearbeitet haben, die wir kaum oder eher garnicht zu gesicht bekommen haben!!! peter MÖGE ES IHNEN WOHLERGEHEN :))
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@wundergeschehn
Willkommen 2. Chorsprecher, Du gute Seele des Chores, der singende sozial engagierte Unterstützer, der auf eigene Rechnung für das leibliche und seelische Wohl von Obdachlosen am Bahnhof Zoo sorgt, unser Mann mit dem Gong, mit den heilenden Händen und dem gesungen "Om", willkommen Ulf Peter, für uns einfach "Peter", Du bist nach Tom, Sancy, Franzi, Pia, Hans, Cookie und mir hier der 8te Sänger aus dem Straßenchor, wenn ich mich nicht verzählt habe. |
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Ich wünsche euch allen Frohe Weihnachten und ein schönes Fest.
Möge eure Wünsche in Erfüllung gehen. Liebe grüße Ramona Dem Chor wünsch ich morgen noch viel spaß beim Auftritt. |
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hallo, ik muss a noch ma was richtig rücken....und zwar , morgen ist kein grosser auftritt im gemeindehaus!!!ihr lieben :(....wir treffen uns , es gibt nen kl. snak,was zu trinken , obst un süsses. wir haben dafür den kl. raum ,wo wir immer gegessen haben. der jörg ,hat was zu essen mit seiner frau organisiert, kleenen snak.er stellt sich uns dann auch noch mal vor, berichtet über neues und wie es weitergehen soll?!!ausserdem finde ik es jut , das wir uns dort treffen , wo alles vor 4monaten begonnen hatte....ok soweit , ik freu mir uns alle wieerzusehen . allen anderen ne wirklich be-sinn-dichezeit ,alles liebe und gute!!! halo christian , hör ik da bei dir ne kleene "ecke"raus?? ,)wir sehen uns morgen... danke ,ramona f.d.wünsche leite sie an chor weiter bis denne peter
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@wundergeschehn
[Zitat]der jörg ,hat was zu essen mit seiner frau organisiert, kleenen snak.er stellt sich uns dann auch noch mal vor, berichtet über neues und wie es weitergehen soll?![/Zitatende] Letzteres klingt interessant. Hoffentlich weiß er das dann auch. Sonst müssen wir uns eben selbst helfen. Wird schon. |
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@Christian:
Na ob meine Vorurteile ganz verschwunden sind, lasse ich mal dahingestellt ;) Ich denke, ich werde weiterhin das ein oder andere Mal ein komisches Gefühl haben, aber auch das hat verschiedene Gründe, die hier nichts zur Sache tun. Und ob der Satz von Stefan Niggemeier so richtig ist, nachdem, was ich hier so gelesen habe, denke ich eher nein. Mich erschüttert das Medium Fernsehen immer wieder aufs neue. Egal, was man einschaltet - Nachrichten, Doku-Soaps, Magazine, etc. überall gibt es nur eine recht einseitige Berichterstattung, teilweise verständlich, wie z.B. in den Nachrichten, wenn man Material vorgegeben bekommt, teilweise für mich absolut unverständlich. Siehe Beispiel Doku-Soaps. in meinen Vorstellungen würde das so ablaufen, dass jemand - in diesem Fall der Chorleiter Stefan (oder von mir aus auch jemand vom ZDF) - die Idee mit dem Chor hat und das in die Wege leitet und die gesamte Zeit von einem Kamerateam begleitet wird. Und daraus nimmt man das Material für die Doku. Wenn man möchte kann man dann noch einzelne Chormitglieder näher vorstellen, die in Einzelinterviews zu Wort kommen. Aber wenn ich schon lese, dass Kim seit der ersten Probe dabei gewesen wäre, man sie aber nicht in den Probensaal gelassen hat - ich möchte nicht wissen, wo dann noch überall "manipuliert" wurde. Christian, du hattest irgendwo die Kosten aufgelistet, die dieses Projekt verschlungen hat, nicht anhand von Zahlen, sondern als Aufzählung, wer alles Geld bekommt. Da wären für mich bspw. zwei Punkte, die ich doch mal anmerken möchte... 1. Wofür braucht es einen Koch? Warum werden nicht "Kochteams" gebildet, die dann für alle Mann das Essen kochen? 2. Genau das gleiche für die Reinigungskraft. Ich finde es toll, dass das ZDF diese Kosten übernommen hat, aber das wären so zwei Punkte, die ich schleunigst von der Liste streichen würde. So, das war es von mir zunächst mal wieder. Allen ein erträgliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch! Seehundbaby |
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schrieb am
23.12.2009 um 17:05
Ach so,
vermutlich kann man mir hier keine privaten Nachrichten schicken, wie so einigen anderen auch. Aber ne Email-Addy hab ich ;) kk201277@gmx.de |
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@seehundbaby
Das mit der E-mail-Adresse ist sehr mutig. Es gibt Roboter, die das Internet ständig nach neuen Adressen durchsuchen. Wenn sie einen finden, wird man dann plötzlich zugespamt und finden in den ganzen schlechten Mails nicht mehr die guten. Dann baut man einen Filter ein, der dann auch die guten rausfiltert, jedenfalls die Erstkontakte oder Freunde, die bestimmte Kriterien nicht erfüllen. Was manchmal zu irreparablen Katastrophen führen kann, nicht nur im Mailverkehr mit Anwälten oder Redaktionen, sondern auch privat. Abgesehen davon bin ich aber mal neugierig: Woher weißt Du das mit dem Koch? Den gab es tatsächlich. Der wurde aber nach meiner Erinnerung in der Sendung nie gezeigt. Oder habe ich ihn übersehen? |
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@seehundbaby
Deinen hat Jörg gestern in einem Nebensatz dem Chor weitergegeben, und sofort meldete sich jemand mit entsprechender Ausbildung als neuer Koch. Wobei John wirklich nicht teuer war. Wie wir bei der Gelegenheit erfahren durften, arbeitete er für einen Catering-Service, der nur den üblichen Kantinenpreis von ca. 4 Euro pro Essen berechnete - weniger als ein McMenu kostet. Wer das unterbieten will, muss vom Kochen Ahnung haben - wenn's denn auch noch schmecken soll. Deshalb Dank @Walter, dass Du das übernehmen willst - was für Dich leider heißt, Du musst ab jetzt immer kommen, oder wir müssen hungern. Es sei denn, es gibt einen Vertreter - war da nicht noch jemand, der Koch gelernt hatte? |
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schrieb am
28.12.2009 um 11:18
@Christian:
Das mit dem Koch stand hier in den Kommentaren irgendwo. In der Sendung wurde das nie erwähnt. Da hieß es immer nur, dass der Chor nach der Probe ein Mittagessen bekommt und einmal wurde ja näher beleuchtet als Wiebke einen Nachtisch für alle gemacht hat. Ich hoffe doch, dass alle Chormitglieder den "internen" Koch unterstützen werden ;) Und meine Idee zielte - auch wenn es sich wahrscheinlich so las - nicht unbedingt auf das einzusparende Geld ab, sondern auf die pädagogische Seite. Stichwort: etwas gemeinsam schaffen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Proben sehr anstrengend sein können, aber danach noch gemeinsam den Tag ausklingen lassen und sich unterhalten oder eben zu kochen (haben wir auch des öfteren gemacht) ist nochmal eine ganz andere Stärkung. Solange es nicht als lästige Pflicht angesehen wird. Ach ja zu der Email-Addy: Glaub ja nicht, dass das eine meiner "Hauptadressen" ist ;) - die rücke ich nämlich fast nie raus. Die o.g. habe ich nun schon über zehn Jahre und bisher hat sie mich noch nicht enttäuscht ;) |
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Neu hier und doch was zu schreiben.
Ich fange erstmal an mit einem Frohe Weihnachten! Nun ich habe den Strassenchor nur über das ZDF Neo, bzw. über die Mediathek kennengelernt. Da ich nie etwas konsumiere ohne es zu hinterfragen bin ich hier gelandet in diesem Blog. Es ist schon geschickt das Fernsehen, es muss der Allgemeinheit gefallen und das sind nun mal die Geschichten von den bösen Buben, den Prostituierten oder dem Treberkind, den Drogenabhängigen und Autoklauern. Ich möchte Fragen ob das Fernsehen nur das liefert was der Konsument will? (Randgruppen wie ich und andere die ich hier gelesen habe mal ausgenommen) Wir die wir hinterfragen, nicht glauben, nicht schlucken, nicht arglos konsumieren sind doch nicht die Zielgruppe oder? Das sowas im öffentlich rechtlichen passiert ist leider inzwischen auch nicht mehr die Ausnahme, früher waren es ja "nur" die Privaten Sender, die skrupellos mit dem "Material" Mensch umgingen, diese auf die andere Seite des Fernsehens zerrten und zur Schau stellten ohne Rücksicht auf Persönlichkeit. Inzwischen haben die, bisher als seriös, geltentenden Sender einige Macharten übernommen. Hier möchte ich jedoch noch einmal unterscheiden, ich möchte nicht wissen wie es den Mitgliedern ergangen wäre wenn sie auf einem Vollkommerzsender ausgeschlachtet worden wären. Dort hätte man sicherlich noch ehemalige Freunde und gute Nachbarn vor die Kamera gestellt die alle was zu sagen haben und man hätte Verwandte aufgespürt, die aus dem Zusammenhang geschnitten, Dinge gesagt hätten die sie so nie gesagt haben würden. Für mich ist es gut das es auf ZDF Neo lief, weil ich den Strassenchor sonst nie kennengelernt hätte, da ich aus Prinzip nur ÖR Sender sehe. Was hat die Reihe gebracht? Schauen wir nun anders auf die Menschen die am Rand der Gesellschaft leben? Können wir etwas davon lernen? Nehmen wir etwas mit in unseren Alltag? Ich glaube es kaum, denn wenn ich mir hier die Einträge in dem Blog anschauen dann sind es überwiegend Menschen die hier schreiben die im Projekt involviert waren, es kaommt kaum etwas von aussen, von Konsumenten wie mir. Dieser Blog steht bei Google sehr hoch und keinem scheint das Thema wichtig genug sich hier anzumelden und zu schreiben was man denkt und empfindet. Was mir zu kurz kam ist die Tatsache das es für die verschiedenen Lebenswege Gründe gibt. Gründe die in den meisten Fällen in unserer Gesellschaft zu finden sind. Die Menschen sind nicht auf der Strasse geboren, sind nicht als Hartz IV Empfänger auf die Welt gekommen. Sie sind nicht kriminell geworden weil es keine andere Möglichkeit gab, haben nicht drogen und Alkohol als einzigen Ausweg gehabt. dennoch sind sie an solchen Punkten gelandet und da frage ich mich immer wieder wieviel ist der Anteil der anderen daran, wann ist ein Leben von aussen so kaputt gemacht worden das so ein Lebensweg möglich ist, warum kann niemand diese Menschen auffangen? Ich habe einen Leitsatz, ich bin der Meinung das immer wenn einer gewinnen will muss es einen geben der verliert.Für wen haben diese Menschen verloren? Es gibt immer Menschen die ihre Ellenbogen weiterausfahren als andere, die sich alles nehmen was sie wollen und dabei auf andere keine Rücksicht nehmen, Die Geiz ist Geil Leute, die Alleskönner und Draufgänger, die Lauten und Starken, die anderen die Luft zum Leben nehmen und diese Lebensläufe mitverantworten. Die Eltern, die ihre Kinder unter Druck setzen, sie missbrauchen, verhauen, mit Psychoterror verängstigen, Lehrer in Schulsystemen. In einer Gesellschaft die sich immer so tolerant und aufgeklärt gibt sollte es doch möglich sein die zu akzeptieren die in diesem Leistungssystem andere Meinungen haben, die anders denken, anders Leben. Das sind für mich wichtige Punkte. Zu zeigen das es genauso normal ist anders zu sein, ausserhalb der Konventionen zu stehen und dennoch als Mensch zu zählen. Jeder hat eine Lebensgeschichte und jede ist interessant und gehörte erzählt, noch interessanter ist aber das jeder eine eigene Meinung hat (haben kann/sollte) und das ist es was mich an Menschen interesiiert, die Meinung die Sicht auf die Dinge, die in der Welt des einzelnen eine Rolle spielen. Wir halten Meldungen für interessant über den Schnupfen von irgendwelchen Prominenten, Scheidungskriege in Hollywood, bald wieder rennenfahrende Exrennfahrer, verlogenen diskussionen mit noch verlogeneren expertisen, Gutachenten und Gegengutachten und sehen nicht das es nicht darum geht. Ein Peter, eine Cockie, ein Floyd haben sicherlich mehr Inhalt als ein als Mittagsmagazin getarntes Boulevard Format. Mein Fazit: wir brauchen solche Formate um mehr Menschen zu erreichen und zu sensibilisieren, dieses geht nicht ohne Aufklärung und echten Geschichten. wir dürfen nicht die Welt der Teilnehmer anders darstellen als sie ist. Die wahrheit ist doch das einzige was wir haben, wenn jetzt die Lebensläufe um ihre wahrheiten gebracht werden weil es das Format nicht anders zulässt dann haben wir verloren. Ich wünsche mir ein Fernsehen das so aufrichtig ist wie die Gesichter der Mitglieder des Strassenchores, die dem aufmerksamen Zuschauer Geschichten ohne worte erzählen können. Nochmal eine besinnliche Weihnachtszeit! |
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Willkommen phrank,
Dein Fazit ist auch meins. @all phrank333 hat Recht. @ZDF @Thomas_Bellut (hier noch nicht angemeldet): Sendeformate mit diesem Anspruch benötigen einen sendereigenen Supervisor vor Ort mit der Einstellung von phrank - sowas wie den bauherrnseitigen Bauleiter auf Baustellen in Fremdvergabe. Die Beschränkung der Redaktion auf die Endabnahme dessen, was nachher zu sehen ist, macht es unecht. |
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gutn morgen ,ja phrank wellcom auf iesem bloq :)...mich täte interessieren ,deine meinung hab ik aufmerksam gelesen ,was u denn so gefühlt hast ??was ging in dir ab ?was hat dich bewegt , berührt , aufgeregt, zum lachen gebracht usw...... ok, du as wars was ik dich noch fragen wollt, bevor ik jetz gleich zum weihn.treffen geh vom strassenchor. bepackt mit kl. dingen , mit herzklopfen ,vorfreude, auf die geschenke ncht im "materiellen" ........hey , phrank ik wünsch dir ne jute zeit und danke , das u geschrieben hast. paß auf dich auf ! :) der peter
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@all
Meine Weihnachtsgrüße sende ich euch allen mit einem neuen Beitrag mit Bildern und einem kleinen Video von heute Mittag: www.freitag.de/community/blogs/christianberlin/weihnachten-beim-strassenchor LG Christian PS: Jeder, der spontan morgen Vormittag um 10 zu meiner öffentlichen kleinen Geburtstagsfeier kommen will, ist herzlich eingelanden. Gibt Torte und nette Worte. (Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik / = ein Halt der U8, auf dem Krankenhausgelände sofort rechts und ca. 500 Meter am Zaun entlang, dort ist die Kirche) |
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schrieb am
24.12.2009 um 22:53
Guten Abend,
@ Cristian, vielen Dank für das Willkommen, das mein Fazit auch Deins ist freut mich. Ja den Aufruf an das ZDF kann ich auch nur unterstützen, einen Supervisor der fern von Controllern, Redakteuren und Mainstream einen unabhängigen, neutralen Blick auf das ganze wirft. Es könnte sogar ein sehr gutes Argument für eine neue Qualität der Nischensender werden, die damit vielleicht die erreichen die schon einen Schritt weiter sind als ich und garnichts mehr schauen. Das Video habe ich natürlich auch geschaut,Danke fürs einstellen. Ich wünsche Dir viele nette Gäste auf Deinen Geburtstagsaufruf und einen schönen Tag, ich sage mal gleich das ich nicht komme da uns doch 600 kilometer trennen. ;-) @ Peter auch Dir vielen Dank für Dein Welcome und dafür das Du so schreibst wie Du sprichst, das macht das lesen Deiner Kommentare sehr authentisch und das gefällt mir gut. Nun zu Deinen Fragen: was hat mich am meisten berührt? (ich fass das mal unter diesem Punkt zusammen) zunächst einmal dass es einen Menschen gibt der überhaupt diese Idee aufgegriffen hat ( ich weiss nicht genau war es denn Stefans eigene Idee?) dann das es einen Sender gibt der es überhaupt unterstützt und Stefan, der wenn er so ist wie er in der Doku rüberkommt den eindruck macht das er mit Leidenschaft bei der Sache ist, er ist im klassischen Bereich kein unbekannter und hat natürlich auch was zu verlieren. Dann kommt aber auch schon der Chor selber, erstmal alle und dann auch die Geschichten im einzelnen. Nobse, Matze und Klaus die als Dreiergestirn zusammen "Platte machen" und sich denke ich gegenseitig große Stützen sind ohne es wirklich zu wissen. Cockie deren Augen einen Lebenswillen verraten, an den sie nicht selbst zu glauben scheint, der eines Tages aber aus ihr herausbrechen wird. Gotthold (?richtig) der durch ein Staatssystem gebrochen wurde und stellvertretend für ganz viele steht die in dem System fertig gemacht wurden und um die sich keiner kümmert. Der zumindestens kam es in der Doku so rüber vom Hintergrundbeobachter zum Aktivmitmacher mutierte und Freude empfand für seine eigene Leistung und wiederentdeckte Courage. Die Reibeisenstimme (Name entfallen leider) Frank mit dem Vater in Hannover der sich schämt und deshalb nicht bei ihm Hilfe sucht? Oder der vielleicht auch seinen Stolz hat und sich mit seiner Situation auf ein für ihn erträgliches Maß arrangiert hat. Die für die Obdachlosen Stullen schmier Geschichte, nicht in der gezeigten sondern in der gedachten Art. Natürlich Floyd der schön singt. Anselm der mit seiner Gestik besser artikuliert als mancher Verbalakrobat. Franzis Geschichte. Und und und. Es gab vieles was zu Tränen rührte, es gab zum schmunzeln und auch lachen und über allem nachdenkliches. Ich habe viel Stolz gesehen, viel soziale Kompetenz und Zusammenhalt, zusammengehörigkeit. Ich hatte beim ansehen der Sendungen auch mehr und mehr das Gefühl alle Charaktere zu kennen allen schon mal begenet zu sein, ich habe in meinem Leben alle Schichten an Menschen kennengelernt. Für mich zählt immer nur eines, Aufrichtigkeit, Menschlichkeit. das glaube ich im Chor vielfach auf dem Bildschirm gesehen zu haben. Soviel erstmal von mir, weiterhin noch besinnliche Feiertage. |
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@phrank
Eine schöne Beschreibung, die noch zeigt, was bei einem Zuschauer ankommt, der unsere Sendung mit offenen Augen und offenem Herzen verfolgt. So eine Botschaft wiegt die vielen Fehler in summa mehr als auf - vorausgesetzt, sie lassen sich mit gleicher Offenheit benennen und korrigieren. Zu Deiner Frage: [Zitat] ich weiss nicht genau war es denn Stefans eigene Idee?[/Zitatende] Ja und Nein. Es war kongenial. Stefan hatte sowas vor einem halben Jahrzehnt, als er nach Berlin kam, schon einmal versucht und war genial gescheitert. Dann kam vor zwei oder drei Jahren Annemarie von der Ufa-Entertainment auf ihn zu. Er schien der richtige für dieses Fernseh-Format zu sein, was an bestimmten "Eigenschaften" lag, die bei der Pressekonferenz am 15.11. allerdings nicht näher benannt wurden. Wer die Serie kennt, kommt aber schnell drauf. Es ist aus meiner Sicht sein Charme, seine Menschlichkeit, seine Freude am Umgang mit Menschen und am souveränen, spontan wirkenden Schauspielern - als würde er sein Herz auf der Zunge tragen und keine Scheu haben, immer zu zeigen, was er denkt oder fühlt. Damit zieht er jeden mit ohne schwarze Pädagogik einzusetzen, motiviert positiv, ohne Druck oder Zwang auszuüben oder auf Fehler festzunageln. Das wirkt auf die Zuschauer, wie wie es bei den Sängern wirkt. Der Plan für dieses konkrete Projekt, für das Stefan gesucht und gefunden wurde, kam laut PK aber aus dem Kopf des Executiv Producers bei der Ufa Entertainment: Michael Beck. Er hatte 2007 das "Urformat" gesehen, die australische Serie "Choir of hard knocks" (die dort ebenfalls von einer RTL-Tochter produziert worden war) und dachte sich: Das müssen wir umsetzen in Deutschland. Das war aber nicht so einfach, weil "Chor" in Deutschland nicht unter den Top 3 steht, wenn man die Fernsehprogramme anschaut. Man musste ein neues, ungewöhnliches Fernseh-Format herstellen, bei dem es von Anfang an um die Frage geht: Was kann man tun, damit das Projekt weitergeht? Ein großer Teil der Vorbereitung galt dem Ziel, Nachhaltigkeit zu erzeugen. Starten konnte das Projekt aber erst durch den dritten Partner, das ZDF. Denn ohne Sender, der das ganze zeigen will und deshalb Geld dafür ausgibt, konnte das ganze nicht beginnen. Auf diesen drei Säulen ruhte das Projekt. Sie alle brauchten sich, damit es eine runde Sache wurde - und natürlich uns Unterstützer und Mitwirkende. |
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schrieb am
25.12.2009 um 13:29
Gibt es hier jemanden der meine Schwester ab und zu sieht und sie für mich ganz fest drückt und ihr sagt das ich sie vermisse und sie lieb hab? Danke Miri
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schrieb am
25.12.2009 um 13:30
Gibt es hier jemanden der meine Schwester ab und zu sieht und sie für mich ganz fest drückt und ihr sagt das ich sie vermisse und sie lieb hab? Danke Miri...
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halöle. komm grad vom gebrtagstreffen bei christian, in aller hergottsfrühe aufgestanen . danke , lieber chris es war echt s chön in deiner"kirche" :)...wundervoller klang im raum, da könnten wir doch "alle" mal sein , wenns wieder grünt...auja das wär fein:)). un as du orgel spielest, weil as klavier verstimmt ist und wir dir un uns allen ein geburst.ständchen sangen,war dann doch die krönung in diesen heiligen hallen!!!DADANKE auch dem pastor (verzeih!namen entfallen:( )kollegen!
..............so , danke auch dir lb. phrank , für das was du geschrieben hast, ja, das konnt ik dir nachempfinden, und genau aus diesem grund, war ik dabei...weil mich jeder einzlne berührt hat,aus diesemchaotischen "geordneten"chor,wie cookie, es mal so treffend ausdrückte."wer von jedem menschen etwas lernen kann,ist wahrlich weise."(talmud) das ist ein satz der mir in den ganzen monaten immer wieder begegnete,gerade wennik dabei war , mich zuverpissen vom chor und den proben."i will learn from my mistakes"phrank, im grunde ik fühle das was ik gesungen habe, manchmal jedes einzelne wort und mein glaube und meine feste überzeugungist es ,dass dasden meisten von uns soooooo erging und geht. ik kann sagen JA es hat mich erwischt...und glaub mir , ik hatte total schiss davor,dann gestand ichs mir selbst ein , und erlebe seither FREUDE , einfach freude , kann es selbst(zwinker)kaum glauben , ob allein oder mit anerdern. mut zum dienen.leider ist der schnee weg hier in berlin , trotzdem noch ne jute zeit , MÖGE ES DIR WOHLERGEHEN , -------- hey , mira ....bei der nächsten begng.,denk ik dran. libe gedanken peter |
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Danke für alle Grüße und Glückwünsche - und danke an Sancy, Peter, Floyd, Walter und Frank fürs Kommen!
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Hallo hier ist auch ein Fan, der endlich den Weg zu diesem Blog gefunden hat.
@ alle Erst mal nachträglich herzliche Weihnachtsgrüße an alle die dies lesen. @ chor ihr habt das bestimmt schon unheimlich oft gehört oder gelesen. Euer Konzert in der UdK war toll. Ihr seid kein professioneller Chor und es gab die eine oder andere Schwachstelle, aber alle haben ihr bestes gegeben und etwas zustande gebracht, wovon Otto-Normalverbraucher nur träumt. Ihr habt ca. 1000 Leuten über 1 1/2 Stunden unterhalten und begeistert. Warum schreibe ich euch das? Ich bin ca. im Oktober auf euch aufmerksam geworden, da ich mich bei Google über Wohnungslose in Berlin informieren wollte. (Über die Gründe kann man sich in meinem Profil oder auf dem dort angebrachten Link informieren.) Auf Grund dieses Interesses habe ich am 26.11. euren Chorleiter per e-Mail gefragt ob ich nicht euch einmal fotografieren dürfte oder ob es dort von anderer Seite schon rechte an eurem persönlichen Bild gibt. Die Antwort bestand leider nur darauß das meine Anfrage an die UFA weitergeleitet wurde. Bis heute habe ich von dort allerdings keine Reaktion bekommen. Ich schiebe das auf das große Medieninteresse und auf den Stress der so kurz vor einem großen Event immer da ist. Der Blog hier zeigt aber auch, das es in eurem Chor nicht immer Einklang zwischen Chormitgliedern und Verantwortlichen der Sendung gab. Euer Chor ist mir durch die 8 Folgen bei ZDFNeo regelrecht ans Herz gewachsen, so das man, wie es auch schon Blogger vor mir formulierten, meint einzelne fast persönlich zu kennen. Da ist Kai, der sich von der ersten Folge bis zum Schluss schon äußerlich sehr verändert hat, da habe ich mich für Ernst unheimlich gefreut als er seinen Mietvertrag unterschrieben hat, Fleud der gern so nachdenklich wirkt, oder Peter den ich gern bei seinem Verteilen von Schnitten am Bahnhof ZOO begleiten würde. Ich könnte hier stunden- oder zeilenlang so weiter schreiben und alle die nicht erwähnt wurden (Frank, Manny, Nobse, Wibke, Sancy(Rene, lach), Cooky, Regine, Franzi sind nicht vergessen. Ich mache mir Gedanken darüber, was wird jetzt aus euch wenn das große Medieninteresse nachläßt. Werdet ihr wieder auseinander gehen wie es schon in einigen Beiträgen ausgedrückt wurde oder werdet ihr wie eineige Chormitglieder meinten weiterhin zusammenhalten. Ist die Tel-Nr. von Sancy wirklich richtig und darf ich dich darunter auch mal anrufen. Seid alle gegrüsst und kommt gut ins neue Jahr 2010 Wolfgang |
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Moin Wolfgang, danke und herzlich willkommen.
Rechte gab es, aber keine Exklusivrechte, jeder kann die Bildrechte entweder von jedem einzelnen Sänger direkt erbitten oder von der Ufa alle gesammelt. Da die offenbar kein Interesse hatten, hätte Dir noch die erste Möglichkeit offen gestanden, wozu Du nur mal nach Schöneberg zu 12-Apostel hättest kommen müssen. Du kannst auch hier etwas direkter sagen, was Du von uns möchtest, und die Sängerinnen und Sänger bitten, sich bei Interesse bei Dir zu melden und sich ggf. nach einer der nächsten Proben zu einer Fotosession mit Dir zu verabreden. Vielleicht würde auch einige von uns interessieren, ein paar Arbeiten von Dir zu kennen, falls Du sie z.B. irgendwo ins Internet gestellt hast, wäre das ganz einfach. LG und guten Rutsch Christian |
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So, habe nun auch die letzte Folge gesehen.
Für mich der beste Satz an der ganzen Doku ist der letzte. "Der Straßenchor wird weitermachen, auch ohne Kameras und das ist das eigentliche Wintermärchen". Das ist für mich der absolut springende Punkt, die Kameras mögen "hilfreich" gewesen sein, den Chor zu gründen und auf eine gewisse Spur zu bringen. Aber: die "richtige" Arbeit beginnt im neuen Jahr ohne die Kameras. Und ich hoffe für alle Chormitglieder, dass der Chor noch sehr lange bestehen bleibt, denn meine Erfahrung ist es, dass Musik einem über vieles hinweghelfen kann, sie einem Kraft geben kann und eine Chorprobe durchaus eine Zeit der Erholung, des Abschaltens sein kann. Viel Spaß weiterhin, einen guten Rutsch und so. LG |
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hola, wolfgang wellcome : ) ! christian ,hat dir ja schon geantwortet , auf deine fragen bezüglich des fotografierens. zu christian : halo , sag ma was meinst du damit, bei dem bild in "hintergrund".....? das foto das jetzt immer bei deinem namen erscheint?woher kommt das ? grüsse und gesunde gedanken an "matze" : ))!!!!!!!! lb. gr. peter
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@wundergeschehn
Das Foto ist von unserem Auftritt im ARD/ZDF-Morgenmagazin am 18. Dezember. Da waren wir beide einmal zusammen im Bild. tinyurl.com/morgenmagazin-auftritt |
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Hallo Christian, hallo Peter,
vielen Dank für die Begrüssung und die prompte Antwort. Es ist nicht immer leicht andere um etwas zu bitten wenn man nichts hat das man zurückgeben kann. Aber so ist es nun mal. Ich persönlich empfinde es als einen großen Vertrauensbeweis wenn sich jemand von mir fotografieren läßt. Nicht etwa weil ich so schlecht bin, sondern weil derjenige etwas von seiner Persönlichkeit aufgibt, oder hergibt. Das will immer gut überlegt sein. Die Bilder in eurem Buch finde ich gut und aussagestark, ich frage mich nur in wie weit hatte der Fotografierte ein Mitspracherecht. Ich bin ein kleiner Hobbyfotograf der sich von der Antwort eures Chorleiters hat abschrecken lassen, deshalb bin ich nicht zu den Proben gekommen. Meiner Meinung nach hätte ich gar keine Chance gehabt an euch ran zu kommen. Der Vorschlag euch die Möglichkeit zu geben etwas über mich zu erfahren ist richtig. Daher hier ein Link auf meine Seite bei der fotocomunity. www.fotocommunity.de/pc/account/myprofile/1277101. Wenn sich der eine oder andere von euch angesprochen fühlt oder irgend jemanden kennt von dem er meint das es lohnt freue ich mich über jede Antwort. Liebe Grüße Wolfgang |
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@Christian: Es ist ja so voll irreführend!!!! Immer wenn ich Deine Beiträge lese, denke ich erst mal, daß Peter das geschrieben hat ;-)
@all: Falls ich nicht mehr dazu komme dieses Jahr, wünsche ich Euch allen, daß Ihr gesund, trocken und eisfrei ins nächste Jahr rutscht!!! Möge das nächste Jahr dem Chor bzw. jedem einzelnen Menschen hier im Blog und auch allen anderen nur Positives bringen!!! Und dem Chor - Danke für Euren knüppelharten Einsatz für uns. Ihr habt uns, den Fans, Freude gemacht, Kraft gegeben und sicher viele verhärteten Seelen aufgetaut. Macht bitte weiter!!!! |
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hallo :) da bin ik nochma in den lezten stunden des jahres....jaguarle, schreib ik so ähnlich , wie christian ?!...,das du es verwechselst?...hm.......ok,allen meinen LIEBEN chormitgliedern wünsche ike das sie die zeit
und muße/muse finden sich einen kleinen augenblick auch besinnen ,es istwahrhaftig soooo viel passiert , ich kann einfach nur sagen ,HALLELUJA, das muss auch verdaut werden hihi : ) !!! die geistigen geschenke die wir , jeder einzelne erhalten hat...wundergeschehn , ik habs gesehhn , ik war dabei,.....ich fühle wir dürfen wirklich nit nur , an das glauben , was wir sehen..!wir haben das doch gesungen gefühlt , sonst hätte das nit sooo ne welle gemacht ...ODER ?!ehrlich gesagt, ist es mir auch schnurz... ik hkonnte mich ja selbst , von dem allem überzeugen , war mitten drin (bin mitten drin), keiner hatte was zu verlieren , dshalb konnten wir ALLES geben , so war es , und das haben all die menschen uns wiedergespigelt.....halleluja ..damit musste auch ersteinmal klar kommen !! es ist heilsam, ,das konnte ik an meinem körper spüren!!!und wenn ik die anderen berichte so lese habe ik das gefühl , auch bei den anderen passiert ne menge . die vielen einzelnen gespräche mit allen , bestätigten mir das immer wieder. die frage , die ik mir stelle , ist:was geschieht da in meinem körper ??oftmals bin ik soo sehr auf das , was da "draussen" fokussiert, das ik erst am abend, merke wie wenig ik bewusst durchgeatmet habe..hui , und dann bin ik nur noch gefühl,in einem ozean von gefühlen , mit allen und allem verbunden mich fühlend....halleluja...möge allen die mit dieser "kraft..energie..gefühl..liebe..gott.. atman..usw."meinetwegen auch tomate ..hihi , MÖGE ES IHNEN WOHLERGEHEN!ich zieh mich die letzten std. des jahres zurück ,be-sinne-mich, meditiere..wünsche alles gute und liebe wundergeschehn : )) |
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@ReWo
Ich glaube, ich weiß, wo das Problem liegt. [Zitat]Ich bin ein kleiner Hobbyfotograf der sich von der Antwort eures Chorleiters hat abschrecken lassen, deshalb bin ich nicht zu den Proben gekommen. Meiner Meinung nach hätte ich gar keine Chance gehabt an euch ran zu kommen.[/Zitatende] Das erinnert mich irgendwie an den Prolog von Kafkas Prozess. Wenn Du Dich so leicht und sogar von Stefan abschrecken lässt, wirst Du vermutlich nie ein erfolgreicher Fotograf - zumindest nicht im klassischen Sinne. Dazu muss man dreister sein - aber auch sonst. |
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Hallo Christian,
schade das ich nicht so gebildet bin um zu wissen was Kafka da in seinem Roman geschrieben hat. Was ich für mich aus deinen Zeilen herauslese ist eine ganz schöne Aroganz, wer sagt dir, dass ich ein Problem habe, wer sagt dir das ich ein erfolgreicher Fotograf werden will. Ich wollte und will auch weiterhin noch Fotos machen von Menschen denen ich vielleicht mit den Fotos zeigen kann wie schön sie sein können. Das Problem wenn es den überhaupt eines ist, ist meine Barriere Menschen direkt anzusprechen. Ja doch, ich muss dir das sagen, da du mich ja auch direkt ansprichst. Deine Überpräsens hier, ja es ist dein Block, ist für den Chor nach meiner Meinung nicht gerade sehr hilfreich. Immer lenkst du das Geschreibe und gibst zynische Kommentare oder geheimnisvolle Andeutungen. Hast du schon mal irgendein Chormitglied gefragt was er von meinem Angebot hällt oder mir vielleicht nicht in der Vergangenheitsform, hättest ja in die 12 Apostel kommen können, sondern in der Jetzt- oder Zukunfstform geholfen. Komm doch vielleicht am ..... dort oder dort hin. Da kannst du uns alle kennenlernen. Es ist schon merkwürdig, wie man, wenn man direkt fragt, behandelt wird. Ich hoffe, dass doch der eine oder andere aus dem Chor meinen Eintrag liest und mir doch noch unter rewo-lpdigit@gmx.de antwortet. Von dir, lieber Christian erwarte ich ehrlich keine Hilfe mehr. Der auf immer erfolglose Fotograf Wolfgang |
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Ich wünsche euch allen einenguten Rutsch ins neue Jahr!
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Zum Jahreswechsel wird der Straßenchor noch mal richtig spannend.
Eine Gruppe will in Berlin durch die Clubs ziehen. Wird Sancy es hinkriegen, dass Cookie sich dabei an das Alkoholverbot für Jugendliche hält, obwohl sie wie 18 aussieht? Und werden Walter, Frank und FreitagsBlogger Erdbeere mit seiner Verlobten es doch noch schaffen, gemeinsam Silvester in einer fremden Wohnung zu feiern, obwohl Erdbeere deren Schlüssel schon in den Briefkasten geworfen hat, nachdem Walter und Frank zunächst nicht auf seine Einladung reagiert hatten? Und ist diese Fragen jetzt fact oder fiction, öffentlich oder doch eher privat? Noch erkennt sie zum Glück nicht jeder. Aber was, wenn die Serie erst mal im Hauptprogramm des ZDF wiederholt wurde, wie das des öfteren von den Machern angedeutet wurde? Schöne Aussichten für 2010... LG Christian PS: Der Schlüssel ist übrigens von Erdbeere und seiner Verlobten wieder aus dem Briefkasten rausgefischt worden und die beiden werden nun wohl doch mit Frank und Walter ins Neue Jahr reinfeiern können. Viel Spaß dabei! |
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Und jetzt:
@Magda @Tessa @Mondstadt @Jaguarle @schleopold @cookie @dieSchwester @Blacksun @Schwarzekatze91 @humanoid @stefanniggemeier @Joachim Petrick @MH120480 @chrisamar @dk1982 @erdenbuerger @Wolkensieber @Streifzug @sachichma @Erdbeere @weinsztein @sancy @DerHans @danielh @seehundbaby @wundergeschehn @phrank333 @ReWo und für alle, die hier sonst noch kommentieren wollten oder kommentieren werden - ein gesundes Neues Jahr 2010 und ein insgesamt erfreuliches Jahrzehnt - auch wenn das, streng genommen, erst in zwölf Monaten beginnt. ;) Euer Christian |
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Gerade hab ich bei eine kleine Dokumentation der Reaktion auf das Konzert des Straßenchores gefunden:
www.youtube.com/watch?v=8ORWmmZ2Mbc Dann hab ich auch gelesen, daß wohl der Bildband ausverkauft war: www.vive-verlag.de/2009/12/29/der-strassenchor-endlich-wieder-lieferbar/ @Christian: Pünktlicher gehts ja net ;-) Danke für die Wünsche, ich geb sie zurück! |
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@Jaguarle
Ich danke Dir ebenfalls für die Neujahrswünsche. Was wirklich los war, konntest Du hier im Blog schon bei danielh lesen. [Zitat]Amazon, wie auch die anderen Grosshändler, haben sich zu wenig Exemplare vorbestellt, da sie ob der schwachen Resonanz misstrauisch waren. Nach zwei Tagen waren die Vorräte bei denen aufgebraucht und jetzt kommen sie nicht hinterher. [Zitatende] Nichts anderes steht jetzt auf seiner vive!verlagsseite, auf die Du verlinkst. [Zitat]Zu schnell waren die Vorräte der Großhändler aufgebraucht und wurden vor Weihnachten nicht mehr aufgefüllt.[/Zitatende] "Ausverkauft" suggeriert, dass es beim Verlag keine gedruckten Exemplare mehr gibt. Das Gegenteil ist der Fall: Da lagen sie noch alle. Anders als beim "gemachten Erfolg", den der Chor am Ende erlebt hat, ist dies ein typischer "gemachter" Misserfolg - gemacht von der Macht der Leute, die an den Schaltstellen der Verbreitung von Medien und Informationen sitzen. Schade, dass das Weihnachtsgeschäft schon vorbei ist und die Straßenchor-Euphorie nach der Gesamtausstrahlung am vergangenen Sonntag nun wieder verebben wird. Aber es gibt ja noch den einen großen Joker... |
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Hallo Christian, damit meine Antwort nicht in den Tiefen deines Blocks untergeht.
[Zitat]@ReWo Ich glaube, ich weiß, wo das Problem liegt. [Zitat]Ich bin ein kleiner Hobbyfotograf der sich von der Antwort eures Chorleiters hat abschrecken lassen, deshalb bin ich nicht zu den Proben gekommen. Meiner Meinung nach hätte ich gar keine Chance gehabt an euch ran zu kommen.[/Zitatende] Das erinnert mich irgendwie an den Prolog von Kafkas Prozess. Wenn Du Dich so leicht und sogar von Stefan abschrecken lässt, wirst Du vermutlich nie ein erfolgreicher Fotograf - zumindest nicht im klassischen Sinne. Dazu muss man dreister sein - aber auch sonst.[/Zitatende] Hallo Christian, schade das ich nicht so gebildet bin um zu wissen was Kafka da in seinem Roman geschrieben hat. Was ich für mich aus deinen Zeilen herauslese ist eine ganz schöne Aroganz, wer sagt dir, dass ich ein Problem habe, wer sagt dir das ich ein erfolgreicher Fotograf werden will. Ich wollte und will auch weiterhin noch Fotos machen von Menschen denen ich vielleicht mit den Fotos zeigen kann wie schön sie sein können. Das Problem wenn es den überhaupt eines ist, ist meine Barriere Menschen direkt anzusprechen. Ja doch, ich muss dir das sagen, da du mich ja auch direkt ansprichst. Deine Überpräsens hier, ja es ist dein Block, ist für den Chor nach meiner Meinung nicht gerade sehr hilfreich. Immer lenkst du das Geschreibe und gibst zynische Kommentare oder geheimnisvolle Andeutungen. Hast du schon mal irgendein Chormitglied gefragt was er von meinem Angebot hällt oder mir vielleicht nicht in der Vergangenheitsform, hättest ja in die 12 Apostel kommen können, sondern in der Jetzt- oder Zukunfstform geholfen. Komm doch vielleicht am ..... dort oder dort hin. Da kannst du uns alle kennenlernen. Es ist schon merkwürdig, wie man, wenn man direkt fragt, behandelt wird. Ich hoffe, dass doch der eine oder andere aus dem Chor meinen Eintrag liest und mir doch noch unter rewo-lpdigit@gmx.de antwortet. Von dir, lieber Christian erwarte ich ehrlich keine Hilfe mehr. Der auf immer erfolglose Fotograf Wolfgang |
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»Du bist eine Ausnahme unter allen, die zum Gericht gehören. Ich habe mehr Vertrauen zu dir als zu irgend jemandem von ihnen, so viele ich schon kenne. Mit dir kann ich offen reden.« »Täusche dich nicht«, sagte der Geistliche. »Worin sollte ich mich denn täuschen?« fragte K. »In dem Gericht täuschst du dich«, sagte der Geistliche, »in den einleitenden Schriften zum Gesetz heißt es von dieser Täuschung: Vor dem Gesetz steht ein Türhüter. Zu diesem Türhüter kommt ein Mann vom Lande und bittet um Eintritt in das Gesetz. Aber der Türhüter sagt, daß er ihm jetzt den Eintritt nicht gewähren könne. Der Mann überlegt und fragt dann, ob [256] er also später werde eintreten dürfen. ›Es ist möglich‹, sagt der Türhüter, ›jetzt aber nicht.‹ Da das Tor zum Gesetz offensteht wie immer und der Türhüter beiseite tritt, bückt sich der Mann, um durch das Tor in das Innere zu sehen. Als der Türhüter das merkt, lacht er und sagt: ›Wenn es dich so lockt, versuche es doch, trotz meinem Verbot hineinzugehen. Merke aber: Ich bin mächtig. Und ich bin nur der unterste Türhüter. Von Saal zu Saal stehen aber Türhüter, einer mächtiger als der andere. Schon den Anblick des dritten kann nicht einmal ich mehr vertragen.‹ Solche Schwierigkeiten hat der Mann vom Lande nicht erwartet, das Gesetz soll doch jedem und immer zugänglich sein, denkt er, aber als er jetzt den Türhüter in seinem Pelzmantel genauer ansieht, seine große Spitznase, den langen, dünnen, schwarzen, tartarischen Bart, entschließt er sich doch, lieber zu warten, bis er die Erlaubnis zum Eintritt bekommt. Der Türhüter gibt ihm einen Schemel und läßt ihn seitwärts von der Tür sich niedersetzen. Dort sitzt er Tage und Jahre. Er macht viele Versuche, eingelassen zu werden und ermüdet den Türhüter durch seine Bitten. Der Türhüter stellt öfters kleine Verhöre mit ihm an, fragt ihn nach seiner Heimat aus und nach vielem anderen, es sind aber teilnahmslose Fragen, wie sie große Herren stellen, und zum Schlusse sagt er ihm immer wieder, daß er ihn noch nicht einlassen könne. Der Mann, der sich für seine Reise mit vielem ausgerüstet hat, verwendet alles, und sei es noch so wertvoll, um den Türhüter zu bestechen. Dieser nimmt zwar alles an, aber sagt dabei: ›Ich nehme es nur an, damit du nicht glaubst, etwas versäumt zu haben.‹ Während der vielen Jahre beobachtet der Mann den Türhüter fast ununterbrochen. Er vergißt die anderen Türhüter, und [257] dieser erste scheint ihm das einzige Hindernis für den Eintritt in das Gesetz. Er verflucht den unglücklichen Zufall in den ersten Jahren laut, später, als er alt wird, brummt er nur noch vor sich hin. Er wird kindisch, und da er in dem jahrelangen Studium des Türhüters auch die Flöhe in seinem Pelzkragen erkannt hat, bittet er auch die Flöhe, ihm zu helfen und den Türhüter umzustimmen. Schließlich wird sein Augenlicht schwach, und er weiß nicht, ob es um ihn wirklich dunkler wird oder ob ihn nur die Augen täuschen. Wohl aber erkennt er jetzt im Dunkel einen Glanz, der unverlöschlich aus der Türe des Gesetzes bricht. Nun lebt er nicht mehr lange. Vor seinem Tode sammeln sich in seinem Kopfe alle Erfahrungen der ganzen Zeit zu einer Frage, die er bisher an den Türhüter noch nicht gestellt hat. Er winkt ihm zu, da er seinen erstarrenden Körper nicht mehr aufrichten kann. Der Türhüter muß sich tief zu ihm hinunterneigen, denn die Größenunterschiede haben sich sehr zuungunsten des Mannes verändert. ›Was willst du denn jetzt noch wissen?‹ fragt der Türhüter, ›du bist unersättlich.‹ ›Alle streben doch nach dem Gesetz‹, sagt der Mann, ›wie kommt es, daß in den vielen Jahren niemand außer mir Einlaß verlangt hat?‹ Der Türhüter erkennt, daß der Mann schon am Ende ist, und um sein vergehendes Gehör noch zu erreichen, brüllt er ihn an: ›Hier konnte niemand sonst Einlaß erhalten, denn dieser Eingang war nur für dich bestimmt. Ich gehe jetzt und schließe ihn.‹«
www.zeno.org/Literatur/M/Kafka,+Franz/Romane/Der+Proze%C3%9F/Neuntes+Kapitel |
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hallöle , ik hab grad nen besonders netten link bekom :), christian musste an dich denken , naja immerhin war das schon janz schön "irre" , was wir alle erlebt haben ??!!!oder?!ik finde da sagt jemand seine wahrheit...über ....und sind wir nit alle ein bissel "bluna".....ihr werdetsja sehen....
www.amazon.de/gp/mpd/permalink/m3SKIQAQC8JW2Z der 2te link ist als, kleine meditation gedacht!nimm dir mindestens 6minuten "zeit",setz dich, schau ohne zu reden und dich anderweitig abzulenken dir das video an...atme dabei bewusst ein u.aus,und geniesse was immer dann passiert........:)), ok? viel spass . ps.:matze wird morgen entlassen aus "gesundheitshaus"!!! :) und es geht ihm soweit ganz jut. er weiss was er zu tun hat jetzt:SICH UM SEINE GESUNDHEIT KÜMMERN !!!und das ist auch gut so :)...alles gute und die ganze gesundheit jetzt für ihn . sancy, es freut mich sehr für dich ,cadewe : )) www.youtube.com/watch?v=jedd2FiZTqM lb.gr.peter |
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hallo an alle ich weiss ich war schon lange nicht mehr hir gewessen blos ich hatte viel um die ohren und ich muss gestehen ich wollte einfach mal abschalten genauso wie pia (schwarze katze) blos sie hat auch momentan viel um die ohren und von den anderen soll ich euch allen auch recht grüssen und ein frohes neues jahr wünschen und hoffen das ihr alle ein schönes fest hattet
so bald iss es wieder soweit die proben gehn wieder los (12.01) was mich persönlich sehr freut und ich denke mal andere auch so wie ich mich auch auf stefan freue und auch wieder die anderen zu sehn ach ja eins noch ich finde es toll das ihr hir noch weiter schreiben tut und euch echt sorgen oder gedanken macht blos ich sage dazu nur eins danke das es euch gibt und ich es aleben darf und nur gott weiss wie es weiter geht mit uns ich weiss nur eins ich werde einer der letzten sein der den chor verlassen wird den ich liebe den chor egal ob wir berühmt werden oder nicht und ob wir grosse auftritte haben oder doch nur weiter in keller proben werden den das was ich jetzt hir erlebt habe kann mir keiner nehmen und dafür danke ich euch allen den ihr habt dazu beigetragen leute ach peter danke dir für deine unterstützung bei frank zander den da währe ich beinahe wieder der alte geworden aber du mein kleiner gurru he he hast mich runter gebracht was eigendlich keiner so schnell schaffte von mein leuten also danke dir mein freund bist echt ein super kerln (he he mein kleiner gurru he he ) und das mit KDW mal sehn was kommt noch mach erst nur 2 stunden da sie mich ein arbeiten wolln mal sehn wie es weiter geht aber danke dir gruss euer $aNcY Kiss an euch alle |
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gott zum grusse lieber christian ,ik bin da jetzt auf etwas aufmerksam gemacht worden , es betrifft das foto welches du von mir mit dir zusammen reingestellt hast..... . könntest du bitte es raus nehmen ?! du kannst gerne ein foto von dir nehmen . hab grad dich angerufen , bist nit erreichbar. deshalb die info ! ok das lag mir aufm herzen , dir zu sagen , wir hören uns ..be happy : )) lieben gruss peter
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@wundergeschehn
[Zitat]du kannst gerne ein foto von dir nehmen .[/Zitatende] Danke für die Erlaubnis. Ich lösche Dich jetzt ganz einfach in dem ansonsten sehr schönen Bild von mir ... auf dass Dir wohler werde ... dauert nur nen Moment ... stay happy ;) LG Christian |
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@wundergeschehn
So, Wunder vollbracht - gefall ich Dir nun besser? ;) |
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@sancy @wundergeschehn
Eure beiden Statements von gestern Abend erinnern mich noch mal daran, wie hoch wir gestiegen sind und wie tief wir nun fallen können. Jetzt, wo die Kameras weg sind, müssen wir aus den himmlisch schönen Höhen der faketual reality auf den Boden der nüchternen Tatsachen zurückfinden und eine hoffentlich weiche Landung hinkriegen. Bei einigen sind wirklich gute Dinge in Gang gekommen, zum Teil aber auch verbunden mit Rückschlägen durch die Überforderung. Andere - ich selbst eingeschlossen - haben unter dem Druck der letzten Phase Pflichten außerhalb des Chores für das große Ziel zurückgestellt, was sich jetzt rächen könnte. Es wird mit Sicherheit nicht nur auf Verständnis stoßen. Deshalb ist wichtig, dass wir auch nach dem Abklingen der Euphorie uns weiter gegenseitig helfen und stützen und niemanden fallen lassen, wenn er oder sie Hilfe braucht. Dann haben wir eine Chance, die neuen Prüfungen und Herausforderungen zu bestehen, die nun auf uns warten, nachdem die Scheinwerfer aus und die Dreh- und Werbebudgets verbraucht sind. |
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:) christian , du hast oder besser du gefällst mir auch so, is doch nen schönes bild von dir !zwinker.ja , da hast!! du wohl recht mit dem was du da eben gescgrieben hast. wie gesagt:tief durch atmen !!!besinn-diche-zeit , bis zum 12.ten am dienstag um 11h, zur 1ten probe :).christian biste denne wieder in berlin ??mit dem vernachlässigten pflichten , kenn ik auch von mir , da muss ik auch wieder , mehr druf achten !danke.haste dir die beiden links angesehen ?und wie findest du sie ? ach , was mir grad einfällt , kannst du das foto von mir , bei wundergeschehn, reinmachen !??wenn es geht....lb. gr. peter
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@wundergeschehn
Dazu müsste ich dein Passwort kennen, sonst geht das nicht. Du kannst Dir das folgende Bild aber hier runterladen [rechtsklick -> Bild speichern unter] ![]() und danach auf freitag.de wieder hochladen [bei ->Einstellungen ->Meine Profilbilder Nutzerbild -> Datei auswählen -> hochladen] Melde Dich dabei doch gleich als Blogger an, bisher bist Du nur Kommentator, dann kann man Dir hier auch Mails schreiben. |
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class="text">@wundergeschehn
Hallo Peter, hier ist das Bild was dir Christian hochgeladen, nur in der Form wie ich dich sehe. ![]() Ich hoffe es gefällt dir. Du kannst natürlich auch dieses gerne kopieren und so wie es Christian beschrieben hat nutzen. der mitlerweile ein wenig frechere Fotograf Wolfgang |
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Guten morgen an alle.Wünsche euch allen ein gutes neues Jahr hoffe ihr seit alle gut reingerutscht.
Wollte euch mal mitteilen das bei wer-kennt-wen eine Gruppe vom Strassenchor Berlin drin ist wer will kann da ja mal schauen. Lg Ramona |
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hallo leute ich mal wider der nervige sancy
so erst mal was an unsere chor mitglieder die erste chorprobe findet doch ihn der gemeinde statt um 11 uhr und nicht ihn der treberhilfe was ich auch nur gut finde wenn ich das mal schreiben darf weil mal erlich in keller muss ja nicht sein und die gemeinde hat uns zugesagt das wir da jetzt weiter proben dürfen also erst mal ein dank an die gemeinde so nun zum 2 tehma ich meine mal so die presse ich weiss sie war nicht immer fair ich spreche da selbst aus eigener erfahrung aber eins muss ich auch sagen ich war da selbst dran schuld den ich hätte garnicht erst mit ihnen sprechen solln gut eine erfahrung mehr für mich doch ich muss hin zu sagen sie haben sich bei mir entschuldigt auch die von der ufa auch und haben es auch wider klar gestellt und ich muss auch mal sagen wenn wir diese leute von der presse & der ufa nicht hätten währen wir jetzt nicht da wo wir sind gut es wa nicht immer alles fair doch wir können jetzt was draus lernen und vorallem sind alle jetzt wer und haben uns einen nammen gemacht und die leute kennen uns und wissen wie wir wirklich sind also müssen wir was draus machen denke ich mal und zwar auch ohne kammaras sondern mit teamgeist und gesang also von mir jetzt mal ein halleluja und wir schaffen es wir müssen einfach nur mal die arschbacken zusamm kneifen und singen was das zeug hält und der rest kommt von ganz alleine euer sancy sorry das mußte mal gesagt werden |
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danke ,lieber rewo für deine mühe, wolfgang , ehrlich gesagt mein 1stes gefühl , als ik das foto sah ........nein, das ist zwar nett gemeint, doch da find ike mich beim foto das christian reingestellt hat wieder -so bin ik eben-und seh ik aus-auch mit meinen lachfalten usw., bei deinem bearbeiteten foto von mir , es hat mich an m.jacko erinnert, ik möcht das auch ehrlich gesagt gelöscht haben !!! das wär echt nett : )) , ik glaub , eins habe ik dudurch den chor und jeden einzelneen gelernt,mich anzunehmen wie ik bin u. zu lieben, und das fühlt sich sehr gut an, das geb ik nich mehr weg u. her!!! lb. wolfgang, danke ! : ) lb. christian, hof du bist gestern abend noch gut an dein ziel angekom?!!und auch wieder von dort aus wieder gut nach hause !danke das mit dem bild ! lb. pia....mit deinem rücken wieder alles ok?!? sancy,wegen sonntag .ik bin im elixia/holmes place am herrmannplatz gegenüber v. karstadt über dem bauhaus, von aussen gut zu sehen.ik bin dort wellnisstrainer/saunaguru :), ruf mich einfach an , arbeite am sonntag zw. 12H und 17h wegen. erinnerung:)!!!1ERSTE CHORPROBE FIDET WIE GEHABT IM GEMEINDEHAUS STATT/kurfürstenstr. 11uhr ok! nicht in der treberhilfe/osloerstr. !!!! allen ein schönes wo-ende .) geniesst den schnee oder die sonne o.den warmen kachelofen wie auch immer alles gute u. liebe peter
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@wundergeschehen
Hallo Peter, erstmal ein gesundes neues Jahr von meiner Seite, natürlich habe ich auf deinen Wunsch das Bild sofort entfernt. Da die Wünsche der abgebildeten an oberster Stelle stehen. Es war nicht böse gemeint, nur ein wenig frech (he,he), dass wurde mir ja auch so empfohlen. Mich hat die geringe Reaktion auf meinen Wunsch Bilder von euch machen zu dürfen wohl etwas angematscht. Sei bitte nicht sauer. Du hast natürlich recht, dass du du bist, mit allen Zeichen die die Zeit an dir hinterlassen hat. Auch wollte ich dir deine Lachfalten nicht nehmen, sondern nur zeigen was man machen kann wenn der Fotografierte das will. In meinen Gedanken bin ich, wie oben schon mal gesagt, mit dir unterwegs auch wenn du mich vielleicht zum kotzen findest, da man mein Verhalten für Anbiederung oder Schleimen halten kann. Ich habe halt nicht die Beziehungen oder die Traute einfach so mit euch in Kontakt zu treten, einfach so bei den Proben vorbei zu kommen und zu sagen, " Hey Leute ich bin der Wolfgang. Ich kann zwar noch nicht so gut fotografieren wie der Fotograf vom Vive-Verlag aber ich möchte von euch jeden einzelnen fotografieren. Ich kann euch nichts anbieten ausser den einen oder anderen Tip zu Hartz IV, die Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen oder einfach mal ein Gespräch bei einer Tasse Kaffee (auf meine Kosten). Alles andere sprengt meine Möglichkeiten. In diesem Sinne nichts für Ungut bitte. @alle Anderen Ihr seid nicht vergessen und ich wünsche auch euch ein erfolgreiches Jahr 2010. ReWo |
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rewo: hallo lieber wolfgang ...danke !! was ik tun kann ,ist wenn wir uns zur 1sten probe treffen , kommenden dienstag , den chor fragen und wenn diese positiv aus fällt , lass ik dich das wissen ! ok?!! :) zu deiner information: ik kann mir gut vorstellen u. weiß es aus den gesprächen von meinen chorfreunden , das jeder einzelne mit allem, auch ersteinmal klar kommen muss und von daher nicht unbedingt bock auf schon wieder "kamera......"hat. das empfangene muss auch gut verdaut werden , und das war/ist wahrlich viel , da hat christian schon recht, wenn er sagt:"das kann auch nach hinten los gehen...."(o.so ähnlich),naja und ik sehe meine aufgabe im chor wie auch zu vor in den jahrzehnten als koch , die suppe nicht zu "versalzen" ;).ik sehe gute chancen das du zu deinen fotos noch kommst.wenn du das risiko eingehst , am 1 sten proben tag einfach da bist und ..............wer weiss , wundergeshehn.wolfgang , kann dir jetz auch nit mehr sagen , als das was ik sagte . be happy möge es dir wohlergehen !gruss peter ps:es müsste ja bekannt sein, wo dei probe stattfindet...
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noch nen nachtrag an rewo, TRAU DICH EINFACH ; )))
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Peter hat Recht: Du bist auf dem richtigen (frecheren) Weg, "auch wenn man dabei Fehler macht" ;)
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Hallo Peter, hallo Christian,
vielen Dank für eure aufmunternden Worte. Ich könnte euch jetzt erzählen, dass ich leider nicht kommen konnte, da ich arbeiten musste, aber das wäre nicht wahr, ich habe mich extra krank schreiben lassen um euch heute zu besuchen, habe aber dann doch richtig Angst bekommen abgelehnt zu werden. Duch die, durch mich als schwierige empfundene, Annäherung gehe ich davon aus, dass ich nur auf Dessinteresse oder Ablehnung gestoßen wäre. Ich habe im Jobcenter nie Probleme mit Hilfesuchenden oder Kollegen die etwas von mir wollen, aber sowie ich etwas von anderen will stecke ich sofort in deren Kopf und male mir aus was die wohl von mir denken könnten. Ich hoffe es hat euch viel Spass gemacht (das Singen natürlich). Ich behalte euch alle in Gedanken und in meinem Herzen. Vielleicht finde ich ja mal irgend wann den Mut. Euer Wolfgang |
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Guten morgen wollte dem Chor nur viel spaß wünschen bei der ersten Probe im neuem Jahr.
Lg Ramona |
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Dazu sag ich schon mal danke - sicher auch im Namen der anderen, die ich heute nach fast 3 Wochen Pause wiedersehen werde und denen ich Deine wünsche ausrichten will.
LG Christian |
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schönen juten morgen , zu wolfgang..., tja, "es fahren viele züge nach rom",ik hab öfters mal geschaut gestern , ob ik nen neues gesicht entdecke,somit auch dich ........naja, sist wie es ist.du warst nit da. die 1 ste probe ,war richrig jut!!! : ) zumal ja diesesmal auch einiges an organisatorischem dingen für uns als chor jezt hinzu kommt! was ik finde RICHTIG u. gut ist.so bin ik schon 6h dienstag aufgestanden,um alles gut und ohne stress zu schaffen. das 1ste mal kochten wir selbst für uns, floyd..lilith..walter..und ike bereitetenalles dafür vor. ik hatte morgens schon eingekauft,floyd ging einkaufen, und dann wurde geschnippelt für den "möhren-kartoffeleintopf mit mettbällchenund frühlingszwiebeln"als nachtisch gab es noch nen früchte yogurt :)). fazit:das selbst organis.essen hat super geschmeckt, geklappt was die teamarbeit, anging !!!wibke , die auch zum küchenteam zählt, war gesundhl.angeschlagen und kümmerte sich von daher, zum ende mit um die reinigung :)!also wie gesagt, das "mis en place"war supi.ab 11h kammen dann doch ziemlich alle,na gut es gab aus den verschiedensten gründen ausfälle.immerhin fast 30leutevon sind gekommen ,vorallem herrschte ein freudiges wiedersehn:)) micha beck brachte für jeden ne pressemappe u.nen dominosteinbuch(9.nov.)mit u. einige neuigkeiten (hihi)DANKEDANKEDANKE!!!micha,und dem ganzen ufateam. ecki, war leider nich dabei, er ist auf wohlverdientem urlaub, nach diesem ganzem "theater"mit uns gefahren,(ecki, dont worry :)wir habn dich lieb und ne jute ! erholung wünscht dir dein chaotischer strassenchor)dann erzählte der chef v. der treberhilfe noch was , jörg (unser manager)gab noch infos ,und dann endlich nach nem kurzen warmup , in die küche schaun ob nix anbrennt, sangen WIR teile ausm konzert program, und oh wunder :), freude gänsehaut etc., unter vielen von uns,danke !kurz vorm essen ,noch ne info runde mit stefan und was wir weiter singen wollen ?!einzelne sagten ihr gefühl, DANKE!ach ,2lider die wir sangen ,widmeten wirALL denen die nit dabei sein konnten oder auch wollten ,und schikten ihenen kraft u. gesundheit auf diesem wege!!! regina, cookie ,franzi ,franzi,ella u.ernst, bianca,nando,benjamin,nobse,dean,bürgermeister,silke,kristina,anselm,bernd,kevin, sooo ik ik glaub , hab nimand vergessen ?!!...dann ging es zum essen...lekker ..leker..danach wischten stefan ,sancy, liith,wiebke,u.andere den groooosssen saal, überhauptpackten alle mit an :))). ein HERZLICHESdANKESCHÖN an die lieben menschen der kirchen gemeinde , in den räumen bleiben zu dürfen !!! tja , so in etwa verlief unsere 1ste strassenchor probe . ik fühl mich nach wie vor tief berührt, von allem was ik erleben darf in mir und um mich herum. MÖGE ES UNS ALLEN WOHLERGEHEN!!!in disem sinn , gehabt euch wohl liebe gedanken und die ganze gesundheit euer peter ps:hat sich mal jemand die links angesehen , die reingestellt hatte???und.....?christian?sancy?etc....? :)
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Hallo Wundergeschehen, es ist seltsam ruhig geworden hier im Blog. Steht ihr alle so unter Stress oder war's das hier mit dem Blog und es geht nur noch bei MySpace weiter. Das fände ich ganz schön schade. Wo ist den der wortgewaltige Moderator dieses Blogs hin?
7 (sieben) Tage kein Eintrag? Ich denke an euch und habe Angst vor dem was aus euch werden kann. Wolfgang |
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Keine Angst, Wolfgang, es gibt uns noch. Wir proben weiterhin Dienstags ab 11 Uhr in 12-Apostel in Schöneberg. Die Gemeinde kam uns großzügig entgegen, wir zahlen für die Raumnutzung praktisch nur die Heizkosten (anteilig).
Einige von uns kommen sogar schon um halbneun oder früher, weil wir jetzt eine Einkaufs- und Koch-Gruppe haben. Andy macht das mit dem Einkauf - er ist einer der wenigen motorisierten - und Wiebke, Walter, Floyd, Peter und Lilith kochen daraus dann das Mittagessen für alle. Da könntest Du theoretisch auch dabei sein und das ganze sogar live erleben (statt nur hier im Blog oder im Fernsehen), wenn Du Dich endlich mal trauen würdest... LG der wortgewaltige ;) |
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ja, es ist wie es christian schon formuliert hat . vielleicht ruhig nach aussen hin , doch dafür läuft "innen" um so mehr !!! das geschehene muss sich auch ordnen , um in ordnung zu kommen , bei jedem einzelen und bei uns in der gruppe ! :)....mit verlaub lb. wolfgang ,ich fühle , das du von dir und deiner angst , sprichst,"was aus dir werden kann......??!!(wenn du dich nit traust , das zu tun , WAS DU WILLST!)hör auf mit dem "blabla".....tus . ja wir proben an neuen liedern , ja wir lernen , jeder mit seinen fähigkeiten , und nach seinem können ,sich einzu bringen :)))) .das ist das grösste was ik erleben darf, live...., in und um mich , halleluja..wundergeshehn..ik bin dabei , wir dürfen nit , nur an das glauben wwas wir sehen .....und so weiter . es ist wie es ist und wie es ist , IST ES GUT(göttlich) ......in diesem sinne , diesem sinne , allen anderen,und auch dir lb. wolfgang ,möge es euch wohlergehen! :)wundergeshen gute nacht.....
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wunderschönen jutenmorgen berlin , ach ist det herrlich , die sonne scheint und überall ists weiss :) . ok . gestern 4.probe diesmal mit brunch-frühstük,stefan ist auf tour in england und paris, so nutzten wir die zeit , um uns mal etwas länger u. intensiver zu informieren .nach dem es mich letzte woche ziemlich aus den "soken" gehaun hatte, 3tage, mit bauchweh u. nix essen , weil ik mir so dolle geärgert hatte, über einige im chor. bin ik dienstag wieder ok gewesen und neuen mutes dabei. schon frühst um 9h waren schon die ersten von uns am probenort...sancy(sehr, engagiert )ebesso wie lilith, walter u. floyd sind einkaufen ..maki, klaus u.andere stellen die tische u.stühle u. deken den frühstükstisch .:), ik fühle diese gemeinsamkeit, jeder möchte gerne mit helfen , alles, lebendig u. mit soner freude und sonem gewissen staunen (wundergeschehn)ik selbst bin mit vollem herzklopfen schon angekommen :))), schrippen , im arm vom bäcker u. nem cafe to go in meiner hand, (ganz ehrlich mein 1 ster c.t. go)küchen-chek , einkaufs liste durch gehen und losss , 10 30h waren noch wenige vor ort , und es hieß: naja heut kommen sowiso nit so viele , weil stefan nit da ist,....daneben , ...es wurde dann richtig voll wieder 30zig v. chor und noch einige besucher , freude als ecki auftauchte (UFA),applaus gabs es für ihn und viele vom ufa-team, mark(kamaramann),daniel(der lange dünne :) ) jlona , lena, tessa,micha,u.u.u.den im büro !!!jörg,ist doch gekommen , trotz engen zeitfensters :),danke jörg! nach dem frühstük , stuhlkreis und eine fast 2stündige inforunde begann, ja....es gibt eine 9te folge vom strassenchor :)), ja, es stehen einige konzert termine an zb.25.2.heinrich böllhaus,24.4. brandenburger tor,usw.....nach der langen talkrunde , hat christian sich noch an den flügel gesetzt und wir haben ..(nit alle)doch die meisten , gesungen !!! :)) danke !!! dann aufräumen , saal wischen, küche , abwasch, klos,15h ende!ik bin diesmal früher geganen , wollte nicht immer und immer den müll runter und der letzte sein.das war auch mein ärger letzte woche gewesen .abgrenzen ist für mich im chor thema um mich gesundheitlich nicht selbst, letztendlich zu gefährden. das ist ne dicke lexion , die ik zu lernen habe, meiner gesundheit zu liebe. ik bin so glücklich und dankbar, das ik das gestern hin bekommen hab,ik hatte dann die tendenz , mich für alles und jeden verantwortlich zu fühlen, was im chor passiert, kam mir vor , wie ein schäfer o.hund, der hinter jedem verloren gegangenem schaf hinter her rannte. puh......das hat mich erschöpft, mich noch mal 4kg meins körp.gewichts gekostet,wo ik eh eher zu wenig wiege als zu viel .von daher , war das wieder eine probe, die es in sich hatte, intensiv und lebendig, überhaupt kann ik sagen , das ik noch nit eine probe seit september mit erlebt habe, die LANGWEILIG ...gewesen ist. und ik bin nach wie vor der festen überzeugung, das jeder/e eine entwicklung ,von uns , gemacht hat,und es jedem/r doch besser ergeht wie vor dem chor ??!!!!!!!!! zumindest ist das mein gefühl und meine wahrheit, so wie ik andere höre, sehe und fühle :) !DANKE;LIEBER CHOR DAS DU MIR SO VIEL IMMER WIDER GIBST;IK LERNEN DARF(nicht muss!!)ZU MIR SELBST UND DAS WAS IK BIN UND IMMER SCHON WAR ;JA ZU SAGEN "IK WILL LIEBEN AUCH WENN IK DABEI FEHLER MACH"....als ik nach dieser probe so um 14.30h nach hause ging , fiel mir auf , das ik mit meinen beinen mich erdig und stabil fühlte u. ging! :) denn meist ging ik n.d.probe, wankend ,unsicher und mit schweren beinen nach hause.singen ist gesundheit in den körper , und die selbstheilungs kräfte in gang bringen.in früheren zeiten mussten ärtzte zb. in ihrem studium musik belegen, die wussten noch von den "tönen" genau wie das mantra singen "om"zb.ik selbst kann das ja bei mir auf der arbeit erleben in der sauna, mit dem "gong" :) , wenn ik die duftenden aufgüsse zelebriere, und das was mir danach menschen berichten . es hört sich ähnlich an , wie das was mir meine chor freunde erzählen, von sich, und wer hingehört hat in den ganzen folgen und fernsehn , der kann da ne menge "schätze" erkenntnisse"und kl. wunder erleben !!! die fantastischen 4,sagten mal in einem ihrer ersten songs"schalte dein bewusstsein ein" dh.übernimm VERANTWORTUNG für dich und das was du denkst!naja , und da merke ik auch ...hui, hab ik da :((( blöde gedanken in mir über mich und die anderen, und genau das gilt es zu ändern, und das wirkt sich dann auch auf meinen zb. körper positiv aus, und davon hab ik hier erzählt.dafür bin ik so dankbar, vielleicht ,musste ik erst diese diagnose bekommen ,um etwas in mir jetzt zu ändern.ik glaub, JA. geld ist zwar macht , doch gesundheit ist allmacht!!!und das was ik jedem von uns wirklich wünsche ,gesundheit!ik freu mir uff denfrühling im chor , das wird echt toll :))...und der strassenchor live am paul-lincke ufer singend auf der strasse unterwegs....hihi, ich träume... auch euch gute gedanken und schöne träume :)) ciao,wundergeschehn
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Moin Moin,
erfreulich ausserhalb der kommerziellen Medien weiterhin über den Strassenchor lesen zu dürfen. Den ZDF Mehrteiler verfolgte ich von Anfang an. Die acht TV Folgen sind freundlicherweise in der ZDF Mediathek immer noch betrachtbar. Die Hintergründe solch eines professionell gestarteten Projekts machen nachdenklich. Wo sind die Grenzen zwischen reinem Kommerz und der Unversehrtheit der eigenen Person. Aus den Beiträgen entnehme ich, dass die Chor Aktivisten weiterhin viel Freude an der Gemeinsamkeit haben. Leider ist Berlin nicht gerade "um die "Ecke", um Hallo zu sagen und freue mich über weitere Schilderungen über den Alltag des Chors und ihrer Mitglieder beispielsweise hier auf freitag.de . Christians private Videos vom Chor auf changetube finde ich sehr gut. Mehr davon im Laufe der Zeit wäre kein Fehler^^. @wundergeschehn Mittlerweile is det Weiss verschwunden, die Sonne wieder am Strahlen. Bin definitiv von deinem Einsatz für Menschen auf der Strasse beeindruckt. Det findet sich in der heutigen Zeit nicht überall und ist offensichtlich nicht als selbstverständlich anzusehen. Wäre och dolle mehr über die Lebenssituation der Chormitglieder zu lesen. Wie geht es dem Buergermeister, lebt er immer noch im Wohnheim, ist Matze wieder wohl auf und wie steht es um Bianca? In diesem Sinne eine schöne Woche |
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Zu Matze kann ich dir lieber Detlev mitteilen das es ihm gut geht.
Er ist stolz, dass er seit ca. 9 Monaten trocken ist. Er geht immer noch zum singen, dass jetzt aber so wie er sagte immer Dienstags stattfindet. Gebe dir hier einen Kommentar da dir ja niemand anderer antwortet. |
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Lieber ReWo, vielen Dank für die Info. Freut mich sehr, dass es Matze gut geht. Denke, es interessiert auch andere Menschen wie es den Chormitgliedern geht und was sie mit dem Chor erleben. Vielleicht würde ein eigener Blog bzw. eine eigene Internet-Seite eine Bereicherung dazu sein.
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Nachdem am 25. Februar Ursula von der Leyen bei uns mitsingen durfte, war unser heutiger Guest-Star Bundestagsvize Wolfgang Thierse.
Heute ging es um die neue Armenspeisung "Tafel", an deren bundesweit 800 Ausgabestellen immer mehr Menschen so ein Mittelding zwischen Almosen und Billigeinkauf von Lebensmitteln bekommen dürfen. Im Februar eröffneten wir mit der Ministerin zusammen das Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Über das Presse-Echo dieses Auftritts hat Jakob Augstein einen lustigen BlogBeitrag geschrieben, den viele meiner MitBloggerinnen und MitBlogger kommentiert haben, als Welt oder die Community noch in Ordnung zu sein schien (Danke noch mal dafür an JA und alle anderen!) LG Christian PS: Weitere Auftritte sind unter anderem beim Tag der Offenen Tür, dem alljährlich sogenannten "Staatsbesuch" im Bundesministerium für Arbeit und Soziales im August geplant, wo wir uns schon freuen, Frau von der Leyen wiedersehen zu dürfen, nachdem sie zum Glück nun doch nicht Bundespräsidentin wird - wer weiß, mit wem wir sonst wieder hätten singen müssen. ;) |
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Nachdem am 25. Februar Ursula von der Leyen bei uns mitsingen durfte, war unser heutiger Guest-Star Bundestagsvize Wolfgang Thierse.
Heute ging es um die neue Armenspeisung "Tafel", an deren bundesweit 800 Ausgabestellen immer mehr Menschen so ein Mittelding zwischen Almosen und Billigeinkauf von Lebensmitteln bekommen dürfen. Im Februar eröffneten wir mit der Ministerin zusammen das Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Über das Presse-Echo dieses Auftritts hat Jakob Augstein einen lustigen BlogBeitrag geschrieben, den viele meiner MitBloggerinnen und MitBlogger kommentiert haben, als Welt oder die Community noch in Ordnung zu sein schien (Danke noch mal dafür an JA und alle anderen!) LG Christian PS: Weitere Auftritte sind unter anderem beim Tag der Offenen Tür, dem alljährlich sogenannten "Staatsbesuch" im Bundesministerium für Arbeit und Soziales im August geplant, wo wir uns schon freuen, Frau von der Leyen wiedersehen zu dürfen, nachdem sie zum Glück nun doch nicht Bundespräsidentin wird - wer weiß, mit wem wir sonst wieder hätten singen müssen. ;) |
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Das lag wohl an den Zeilenumbrüchen im Embed-Link, die da nicht reingehören. Nächster Versuch.
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ABSERVIERT.
Es muß „gespart” werden – irgendwo müssen die Milliarden ja herkommen, mit denen die faulen Kredite an die PIIGS-Staaten vor dem Platzen bewahrt werden und dem Finanzkapital weiterhin eine risikolose Rendite garantiert wird. Gespart wird bei den sozial Schwachen. Heute sollte der Chor beim Landesverband Brandenburg des Arbeitslosenverbandes Deutschland in Potsdam auftreten. Der konnte aber nicht einmal die Fahrkosten übernehmen. Übermorgen stand das Sommerfest der Diakonie Berlin in Steglitz auf dem Programm, wo wir zehn Lieder vortragen und dafür mit Speis und Trank und einer Grundgage entlohnt werden sollten. Dem stand dann aber die Verbandelung des Straßenchores mit der Treberhilfe im Wege. Ohne die Mitwirkung der Straßensozialarbeiter der Treberhilfe wäre der Chor nicht zustande gekommen. Eine 20000-Euro-Spende von Harald Ehlert („Maserati-Harry”) aus dem Topf der Treberhilfe ermöglichte nach dem Ende der UFA-Dreharbeiten das Weitermachen, sie werden auf einem Treberhilfe-Konto treuhänderisch für uns verwaltet. Das Diakonische Werk versucht jedoch, aus der Maserati-Affäre Kapital zu schlagen: Im Verein mit der Senatsverwaltung für Soziales will man die Treberhilfe in die Insolvenz treiben (Steuernachzahlungen bei Verlust der Gemeinnützigkeit) und die Mitarbeiter (Auffanggesellschaft „Neue Chance”) und deren Klienten (=Staatsknete) übernehmen. Am 17.Juni wurde die Treberhilfe aus dem Diakonischen Werk ausgeschlossen. Offenbar erscheint auch der Straßenchor durch die Betreuung so kontaimiert, daß man ihn in einem christlichen Haus nicht dulden kann. Man lese dazu die Präambel der Satzung des Diakonischen Werkes: „Diakonie bezeugt die Liebe Gottes zu seiner Welt, die uns in Jesus Christus begegnet. Sie will Menschen in körperlicher, seelischer, geistlicher und sozialer Not helfen. Sie schließt niemanden dabei aus. Sie vollzieht sich in Wort und Tat. Sie gründet im Dienst Jesu Christi und ist auf das Zeugnis der Heiligen Schrift gewiesen.” Amen. |
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Schreibfehler übersehen: kontaminiert (d.h. verschmutzt).
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Lieber Hans,
das hast Du sehr schön kurz und knackig dargestellt. Vielleicht wäre gut, wenn Du am Ende präziser gewesen wärst, um Missverständnisse zu vermeiden. Selbstverständlich probt der Straßenchor weiterhin in einem "christlichen Haus", dem Gemeindehaus von 12 Apostel in Schöneberg. Hier sollte nicht das Missverständnis entstehen, dass Andreas Fuhr uns dort rausgeschmissen hätte, im Gegenteil. Das Problem liegt bei Susanne Kahl-Passoth, der Chefin der Diakonie, die noch vor wenigen Tagen auf dem Alex beim Tafel-Treffen mit uns auf der Bühne stand. Die hat uns ausladen lassen, übermorgen beim Diakonie-Fest aufzutreten, wegen eben jener Kontamination durch - vermeintliche - Zweckentfremdung von öffentlichen Zuwendungen oder damit erzielten Überschüssen. Aber ist das keine Obachlosenhilfe, was wir machen? Haben nicht viele durch uns neuen Mut und/oder eine neue Wohnung gekriegt? Erst heute erst hab ich mit mir mit zweien aus dem Chor, die zur Zeit ofW sind, für jede eine eigene Wohnung angesehen, das soll zum 1. Juli vertragsreif sein, Genehmigungen der Behörden sind reine Formsache. Was sich die Diakonie-Chefin dabei gedacht hat, scheint mir nicht ganz logisch zu sein - wenn sie überhaupt gedacht hat. Ich tippe da auf Angst vor der Presse. Die Presse kann sie jetzt haben, da ist für den Freitag bzw. Freitag.de gerade ein Beitrag von mir über die Scheinheiligkeit der Kirchen beim Umgang mit eigenen Fehlern in Arbeit (Fälle Mixa, Käßmann usw.), da kann sollte diese Sache mit ausgewertet werden - natürlich mit Gelegeheit zur Stellungnahme, soviel Fairness sollte sein. Gestattest Du mir, dass ich dabei Deinen Beitrag mit zitiere? LG Christian |
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Kein wirklich befreiender Gedanke - aber nur so kommen manchmal Dinge heraus, z.B. bei den Mixa-Opfern, die eidesstattlich versichert hatten, von ihm geprügelt worden zu sein.
Als Autor darf man dabei nie die Objektivität und die Fairness verlieren, sonst macht man dasselbe, was man anderen vorwirft. Nicht der Rachegedanke darf einen beim Berichten leiten, nur das Ziel von Wahrheit und Klarheit, sonst wirds einseitig und langweilig. |
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Beim Steinfest in Anröchte
Am 1. August fuhren wir mit zwei Dutzend Sänger(inne)n nach Anröchte im Kreis Soest (NRW). In diesem Ort mit 7000 Einwohnern findet alle zwei Jahre das „Steinfest" statt, das von einem Verein zur Wirtschaftsförderung organisiert wird und die Präsentation des örtlichen Gewerbes mit Volksbelustigung verbindet. „Steinfest”, weil Steinbrüche und die Verarbeitung des dort gewonnenen Materials wirtschaftliche Grundlage des Ortes sind. Selbst auf dem Marktplatz, wo die Bühne für unseren Auftritt stand, lagen überall Klamotten rum. Die Gegend ist katholisch geprägt, aber im Treppenhaus des Rathauses hing ein Gruppenbild mit nackichten Einwohnerinnen, und selbst unsere „Schwarzen” trafen dort auf Dorfjugend mit der gleichen Einstellung. Bei unserem Auftritt um 17 Uhr, der den Abschluß des zweitätigen Festes bildete, war es knackevoll (ca.2000 Besucher), und wir lieferten ein gute Vorstellung. Der Lokalreporter, der uns schon Mitte Juni bei einer Probe besucht hatte, schrieb auch über den Auftritt selbst einen freundlichen Bericht (www.derpatriot.de/Ausdrucksvoll-und-unglaublich-authentisch-8dc8c888-1636-4be4-92cb-5cbdf845b970-ds). Der Chor wurde herzlich empfangen und gut verköstigt; bei der Rückfahrt meinte eine im Bus, daß die Art, wie wir dort aufgenommen wurden, „knorke” gewesen sei, und dit stimmt ooch! |
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schrieb am
03.08.2010 um 23:55
Hallöle und schöne Grüsse aus Anröchte!!!
Ich habe Euch in Anröchte gesehen und bin unheimlich beeindruckt von Euch.Ihr habt mir eine Gänshaut geschenkt und mir sehr geholfen.Ich finde es irre gut,was Ihr so auf die Beine stellt.Auch wenn ich denke das es bei einzelnen nicht immer einfach ist.Aber ich kann euch nur aus eigener Erfahrung sagen,das der Wille zählt und auch der Zusammenhalt ist sehr wichtig.Jeder Mensch hat seinen Eigenen charakter aber man sollte jeden Menschen so nehmen wie er ist.Mit Ecken und Kanten,denn dann sieht man auch die guten Seiten von jedem einzelnen.LG Nono |
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schrieb am
04.08.2010 um 00:30
Hallöle und schöne Grüsse aus Anröchte!
Ich muss schon sagen Ihr habt mich echt beeindruckt! Es war ein super gefühl Euch zuzuhören.Gänsehaut pur. Ich finde es total super das Ihr das alles so hinbekommt.Auch wenn ich mir denke das es für jeden einzelnen nicht immer ganz einfach ist.Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen,das der Wille und der Zusammenhalt sehr wichtig ist.Man sollte jeden Menschen so nehmen wie er ist. Auch mit Ecken und Kanten,nur dann kann man auch die guten Seiten sehen.Bitte macht weiter!Ach ja, was heißt denn eigentlich knorke?? Sorry bin halt eine Landfrau,grins!LG Nono |
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schrieb am
04.08.2010 um 00:30
Hallöle und schöne Grüsse aus Anröchte!
Ich muss schon sagen Ihr habt mich echt beeindruckt! Es war ein super gefühl Euch zuzuhören.Gänsehaut pur. Ich finde es total super das Ihr das alles so hinbekommt.Auch wenn ich mir denke das es für jeden einzelnen nicht immer ganz einfach ist.Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen,das der Wille und der Zusammenhalt sehr wichtig ist.Man sollte jeden Menschen so nehmen wie er ist. Auch mit Ecken und Kanten,nur dann kann man auch die guten Seiten sehen.Bitte macht weiter!Ach ja, was heißt denn eigentlich knorke?? Sorry bin halt eine Landfrau,grins!LG Nono |
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schrieb am
04.08.2010 um 00:30
Hallöle und schöne Grüsse aus Anröchte!
Ich muss schon sagen Ihr habt mich echt beeindruckt! Es war ein super gefühl Euch zuzuhören.Gänsehaut pur. Ich finde es total super das Ihr das alles so hinbekommt.Auch wenn ich mir denke das es für jeden einzelnen nicht immer ganz einfach ist.Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen,das der Wille und der Zusammenhalt sehr wichtig ist.Man sollte jeden Menschen so nehmen wie er ist. Auch mit Ecken und Kanten,nur dann kann man auch die guten Seiten sehen.Bitte macht weiter!Ach ja, was heißt denn eigentlich knorke?? Sorry bin halt eine Landfrau,grins!LG Nono |
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schrieb am
04.08.2010 um 00:30
Hallöle und schöne Grüsse aus Anröchte!
Ich muss schon sagen Ihr habt mich echt beeindruckt! Es war ein super gefühl Euch zuzuhören.Gänsehaut pur. Ich finde es total super das Ihr das alles so hinbekommt.Auch wenn ich mir denke das es für jeden einzelnen nicht immer ganz einfach ist.Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen,das der Wille und der Zusammenhalt sehr wichtig ist.Man sollte jeden Menschen so nehmen wie er ist. Auch mit Ecken und Kanten,nur dann kann man auch die guten Seiten sehen.Bitte macht weiter!Ach ja, was heißt denn eigentlich knorke?? Sorry bin halt eine Landfrau,grins!LG Nono |
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Ups,ok ich übe das dann noch einmal! so oft wollte ich das garnicht schicken.sorry!LG Nono
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„Knorke ist dreimal so dufte wie schnafte.” Das heißt prima, großartig. Ein 2003 gestorbener Gorilla im Berliner Zoo hieß auch so.
(Die Kommentierungsfunktion hier ist nicht so ausgereift: Zeitweise gab's nach dem Abschicken wenigstens einen Hinweis, daß der Beitrag eingefügt wird. Wenn ich direkt Alt+0148 [Gänsefüßchen oben] eingebe, werde ich abgemeldet.) |
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Danke schön! So weiß man, das man im Leben nie aus lernt!
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21.8.2010: Auftritt im Innenhof des BMAS
Nach den schwülen und wolkenverhangenenen Juli- und Augustwochen war der heutige Sonnabend wieder trocken und warm, so daß vielen von uns die Zunge schon aus dem Halse hing, nachdem wir vom Treffpunkt U-Bahnhof Mohrenstraße zum Auftrittsort im Bundesministerium für Arbeit und Soziales gelangt waren. An diesem Wochenende hatten die Bundesministerien unter derm Motto „Willkommen zum Staatsbesuch” zwei Tage der Offenen Tür. Der Straßenchor war dabei eine der vielen Gruppen, die für die musikalische Unterhaltung der Besucher sorgen sollten. Angekündigt waren wir als „integratives Projekt für Obdachlose”. Würg!!! Im Innenhof des BMAS war nicht sonderlich viel Platz und dieser auch nur licht gefüllt.Immerhin hatte der Schwarze Block seine eigene Fangruppe mitgebracht. Die Moderatorin leitete schon nach 20 Minuten zur Zugabe über, so daß wir nicht einmal alle geplanten Stücke vortragen konnten. In den Innenräumen gab es Informationsstände und Schautafeln. Letztere gewannen eine gewisse Pikanterie dadurch, daß sie in den Räumen des ehemaligen Ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda standen. Die Damen an den Informationsständen waren offenbar kompetenter als meine Fallmanagerin und konnten mir den für mich relevanten SGB-Paragraphen nennen. Insofern kann ich nicht meckern. |
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4.9.2010:Beim Pressefest vom „strassenfeger”
Strassenfeger – das ist das zweiwöchentliche „Strassenmagazin”, das von Leuten gegründet wurde, die offenbar der Meinung waren, daß mit der Rechtschreibreform das „ß” abgeschafft worden worden sei. Der Art Director, der das alte Straßenchor-Logo/CD-Cover entwarf, hatte die gleiche Hacke. Mittlerweile ist auch die Versalien-Schreibung keine Ausrede mehr, da es jetzt ein Groß-ß gibt. Laut „offizieller Homepage” sollten wir bei „Straßenfeger TV” auftreten. Gibbet es aber garnicht, nur „strassenfeger-Radio”. Die hatten aber wohl auch nicht genug Reklame gemacht, so daß wir bei Nieselregen vor der Max-Schmeling-Halle nur für die mitgebrachten Claqueure, die Veranstalter und Betreiber der paar Stände sangen. Cookie war wieder dabei, auch Peter hat sich reaktivieren lassen. So geriet der Auftritt zur erweiterten Probe, bei der es auch nicht weiter schlimm war, daß der Mumpitz-Latein-Titel aus dem Film „Conquest of Paradise” beim ersten Anlauf a capella in die Hose ging. Zum Futtern gab's Gegrilltes, und eigentlich war's ganz nett. |
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halöle, ja mich gibt es auch noch beim strassenchor : ) und ik war auch beim "strassenfeger "festival, dabei , trotz des anfänglich en nieselregens. ik hatte mir ja seit ende mai ,ne aus-zeit genommen , da mir das gesamte projekt strassenchor die letzten 9monate ganz schön nahe gegangen ist ! und in mir ne menge auslöste , im febr.im rbbzibb hatte ik mich ja dazu bekannt, "verliebt" in den str.chor . naja , und wie wohl nach manch einer verliebtheit ....holt einen die liebe immer wieder ein , d.h. das leben mit seinen up and downs .......und mich hatte es richtig umgehauen im mai , nit nur geistig , auch körperlich . ich war einfach alle ..leer...hatte mir (wiedermal) zu viel reingezogen , in der hoffnug und dem glauben , ik könnte das alles schon ... verdauen , mitnichten war dem so , was ik och schmerzlichst erfahren musste ! die gut 2monate die ich nicht dabei war (strassenchor) haben mir gut getan und trotz allem "ärger "frust "etc. mir gezeigt, das ik die menschen dort liebe , mit ihren macken und eigenheiten , sowie ik sie bestimmt ebenso habe . gestärkt und neuen mutes bin ich dann auch am 20.aug. zur probe gegangen und war sehr froh darüber. den schritt zur probe hinbekommen zu haben ! : ) zuletzt am montag 6.9. ,wurde spontan entschieden am dienstag7.9., als letzten gruss,in einer kapelle zu singen "wundergeschen und halleluja"für eine liebe frau ! das war wirklich besonders ....halleluja ....auch das ik das einzigste weisse schaf unter den schwarzen schafen war ...und es war OK !!! gefreut hatte mich das cookie wieder im chor ist :), schade das bürgermeister , nit mehr kommt :( ,hab grad in einem bloq seine ausstiegsworte gelesen . doch vielleicht ......wer weiß ?!! falls du das liest bürgermeister , ganz lieben gruss "möge es dir wohlergehen " . also ....nach der trauer feier zum anderen friedhof , wo es noch ein beisammensein gab, und interesantes über "marika", francois und walter waren auch noch mit vom chor . überraschung war das kl. cafe im /am eingang v. friedhof großgörschen, herrlich einfach und mit sooo viel liebe betrieben . vielleicht gibt es auch dort einen kl. auftritt( ?! ) :)) am 19.9.sonntag , ausser an der 12apostelgemeinde , ma schaun , was meine chorleute und stefan dazu sagen ?!ich BITTE , schon jetzt für einen sonnigen 19.9.sonnentag für uns alle ! besonders freuen tut mich , das ik mit wiebke, seit dem ik wieder im chor bin , ein lächeln gefunden habe :)) ! danke ! allen im chor wünsche ik nur das beste , gesundheit und liebe . schaun wa ma ....wie es weiter geht.....in diesem sinne wundergeschehn ........
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Scheißorganisation!
Zum Gemeindefest der 12 Apostel konnte ich nicht kommen. Als ich heute zur Chorprobe wollte, stand ich vor verschlossener Tür, weil im Gemeindesaal der monatlich stattfindende Tanzkreis herumhüpfte, was in den Aushängen aber nirgendwo angekündigt worden war. Dann tauchte noch eine uninformierte Mitsängerin mit zwei Novizinnen auf, und wir ärgerten uns gemeinsam über die Dussel, die nicht in der Lage sind, Terminänderungen rechtzeitig bekanntzumachen. Wozu wird aus der Treberhilfe-Spende ein Manager finanzert, ween man auf dessen Chor-Homepage nicht die genauen Auftrittszeiten und pipapo findet? Der Chor ist zwar im Wachsen begriffen. trotzdem sollte man seine Mitglieder nicht leichtfertig vergrätzen. Grrmmpff!!! |
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dito.
Heute quälte ich mich mit Kopfschmerzen bei Dauerregen zur Chorprobe. Diesmal tagte im Gemeindesaal eine Bürgerinitiative. Ich laufe niemandem hinterher – keiner Trebermutti und auch keinem lustigen Pennerchor mit Mißmanagement. Das Kapitel 'Straßenchor' ist damit für mich beendet. Ade! |
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hallo...derhans , ADE dulieber fisch , möge es dir wohlergehen ! danke für die letzten 12 monate , des auf und des abs im chor ,danke für alles was ich durch dich lernen durfte ! vielleicht triffst du einen chor , der dir "näher " dran ist und wo du nach herzenslust singen kannst ! : ) ja, ich verstehe dich gut!! alles gute für deinen weg ,lieben gruß wundergeschehn (derkleine guru)
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Hallo wundergeschehn,
ich danke für den netten Nachruf. Immerhin hat mein Abgang dazu geführt, daß der von mir monierte Informations-Mißstand beseitigt wurde – siehe www.derstrassenchor.com. Zu spät! Warum muß man den Leuten immer erst in den Arsch treten, damit sie selbigen hoch kriegen? Die Trägheit zählt nicht ohne Grund zu den sieben Todsünden. |
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Izmir übel! Habe gestern abend die ZDF-Show mit Carmen Nebel ertragen, um den Chor dort 'live' zu sehen. Das ist doch wirklich ein Integrationserfolg, wenn man bei so einer Gülle dabeisein darf. In fünf Jahren könnt Ihr dann in Schwedt das Autohaus nicht finden, und Stefan legt immer noch bei jedem Auftritt die vom kleinen guru geklaute Platte von seiner Verliebtheit in den Chor auf. Da würde ich doch eher wie Rex Gildo aus dem Klofenster springen. November is cool.
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@DerHans
Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche. (Robert Gernhardt) |
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Exakt diese Replik habe ich von Dir erwartet, lieber Christian. Meine Übelkeit rührte mit aus der Vorstellung, daß ich mich dort möglicherweise auch zum Horst gemacht hätte, wenn mir nicht rechtzeitig der Kragen ob der Unzulänglichkeiten der Chorleitung geplatzt wäre.
Während der Nacht habe ich mir die neue neunte Folge aus der ZDF-Mediathek geholt. Die ist mal kein Schmu, besonders das Schicksal von Matze kann einem nahe gehen. Was hätte er denn "in der Mitte der Gesellschaft" schon zu gewinnen? Von Gottfried Benn stammt die Beschreibung, Glück sei es, dumm zu sein und Arbeit zu haben. Ich erinnere mich noch, wie glücklich Frank war, als er seine Tankwartstelle antreten konnte. Für die Sozialarbeiter der Treberhilfe war der Job damit erledigt, und weil der Klient am Behördenkram scheiterte, war er bald darauf wieder obdachlos. (Den Ämtern ist es eh' schnurz, ob die Leute auf der Straße landen.) Die Treberhelfer glauben, daß man die Betreuten (das sind bisweilen richtige Paranoiker) als mündige Bürger behandeln könnte und müßte und lassen das Kind daher lieber in den Brunnen fallen statt vor- und fürsorglich zu handeln. Nun ja, so trägt man halt auch zum Erhalt des eigenen Arbeitsplatzes bei. Bei der Aktualisierung des interaktiven Beitrags über den Straßenchor in der Mediathek hat man sich wenig Mühe gegeben: Das Personal ist im letzten Jahr nicht gealtert und im Wunder-gescheh'n-Video werden Walter immer noch 15 Jahre Knast angehängt. (Eckart Schlafmann:"Das wäre ja furchtbar ..." – aber offenbar doch nicht so schlimm, daß man sich deswegen die Mühe machte, den Trailer zu überarbeiten. Auf der Hauptseite führt dieser 4:10min.-Beitrag vom 18.11.2009 beim Ladeversuch derzeit zu einer Fehlermeldung.]) Ich wünsche allen Chormitgliedern viel Glück. |
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Danke für die guten Wünsche, lieber Hans!
Dass man sich in so einer Truppe zum Horst macht, gehört bis bei einem solchen Projekt zu einer gewissen Grenze mit dazu - wo diese Grenze für ihn liegt, muss jeder selber wissen. Wenn ich zum Bespiel Franzis Gesicht und ihre Ausstrahlung vor einem Jahr mit jetzt vergleiche, weiß ich jedenfalls, wofür ich das getan habe. Das war in der 9. Folge ziemlich deutlich zu sehen und kommt noch besser heute Abend in der 37° Reportage raus. Dass das mal kein "Schmu" ist, ist dagegen von Dir sehr großzügig geurteilt. Ich habe in der 37° "Doku" acht Fehler oder Fakes entdeckt, wo dem Publikum wieder etwas vorgegaukelt wird, was in Wirklichkeit ganz anders war - was teilweise identisch falsch in der 9. Folge erzählt und bebildert wird. Unsere Autoren und Producer geben dafür der 37° Redaktion beim ZDF die Verantwortung - die wollten das so haben, also wird es so gezeigt. Schleopolds sms am Anfang meines Artikels, im Film würden lauter Lügen erzählt, ist insofern noch nicht ganz überholt. Beim Preview gestern im Chor erregten davon besonders die Fehler Anstoß, die Cookie betrafen. Und das, obwohl Cookie gar nicht da war. Wenn Du Dir das heute ansiehst, wird Dir auffallen, dass Cookie im Sommer 2010 wieder so aussieht wie im Herbst 2009 (obwohl sie seit dem letzten Winter kein Punk mehr ist). Die haben einfach das alte Material genommen, weil Cookie nicht mehr vor die Kamera will, und so getan, als handelte es sich um neuere Statements. Besondere Aufregung gab es wegen Bildern, deren Verwendung Cookie untersagt hatte - die sie am 25.12.2009 im Gespräch mit ihrer Mutter (schleopold) zeigen. Damals hat sie auf Rechtsmittel nur verzichtet, weil ihr versprochen wurde, diese Bilder nicht zu senden - jetzt wird es doch gemacht. Ich stehe in dieser Frage zwischen den Fronten, hätte mir aber gewünscht, dass mit offenen Karten gespielt und eine Eingung so oder so erreicht und dann auch eingehalten wird. Mich selbst stört natürlich, dass das ZDF die Welt so darstellen muss, als wäre sie schon religionsfrei. Selbst da, wo Religion eine zentrale - und ausnahmsweise positive Rolle spielt - wird sie rausgeschnitten. Franzi und ihre Mutter definieren sich selbst als Christinnen und ihrer beider Einsatz für die Kleine, meine Unterstützung dabei und ihr letztendlicher Erfolg hat wesentlich damit zu tun. Es war vereinbart, dass das - so wie es ist - auch erzählt wird (sonst hätte Franzis Mutter nicht mitgemacht). Aber das ZDF wollte die Realität angeblich anders darstellen. Meine Kritik an dieser Art Journalismus muss ich deshalb aufrecht erhalten, noch einmal mehr, was das Sendeformat 37° betrifft, weil es einen höheren Anspruch zu hat. Das wird für mich aber mehr als aufgewogen durch die Überlegung, dass ohne dieses Sich-ans-ZDF-Verkaufen das ganze Straßenchorprojekt nie gestartet wäre und mir Möglichkeit gefehlt hätte, Menschen wie Franzi da mit zu integrieren. Das hat sie wirklich mit aufgebaut und nicht nur sie. Ein bisschen Horst-Sein ist sowas schon wert. Für mich jedenfalls. LG Dein Christian |
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Korrektur: Am 15.12.2009 (Bilder von Cookie im Gespräch mit schleopold)
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Hallo Christian...
nachdem ich von Sonntag auf Montag die Reihe "Der Straßenchor" auf ZDF neo gesehen habe und sowas von beeindruckt und auch gerührt die ganze nacht vorm Fernseher hing, machte ich mich im Internet auf die Suche um zu sehen was ist wahr und was nicht. Dabei bin ich auf diesen Blog gestoßen und habe 2 Stunden dami verbracht alle Comments zu lesen die hier geschrieben wurden... Ich fand es so beeindruckend wie sehr die wahrheit doch immer wieder verdreht wird von den medien. Auch was zwischen Cookie und ihrer Mutter passiert ist. Es hat mich fasziniert und ich stehe da auf Cookies Seite. Auch wenn die Mutter auch nich zu beneiden ist. Naja egal. Heute dann die 37° Reportage gesehen und mich über das Aussehen von Cookie gefreut. Richtig hübsche junge dame geworden.. :) Danke für diesen Block und danke für den Straßenchor...Ihr habt meine soziale Ader geweckt die momentan sowieso des öfteren raus kommt. wenn ich in berlin leben würde, ich würde euch sofort unterstützen...find es super wie ihr des gemacht habt..auch wenn viel vorgegeben gewesen ist.. Ihr habt es jetzt in der Hand nachhaltig viel zu bewegen... Wünsche euch allen viel Glück und Erfolg fürs weitere Leben. Das Leben ist manchmal ein Arschloch und leider gibt es immer noch menschen die sich in solche Situationen nicht reinversetzen können... Denen scheint es noch nie richtig schlecht gegangen zu sein.. Danke an euch.. Lg vom Chris aus München |
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Danke Chris,
und wenn Du in Berlin bist, schau mal bei uns vorbei! LG Christian |
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@Christian: Wenn man sich mit Medienfritzen einläßt, muß man wohl damit rechnen, verwurstet oder zum Horst gemacht gemacht zu werden. Ich finde aber, daß Ecki im letzten Jahr dazu gelernt hat und die neunte Folge bislang die wahrhaftigste ist. (Die 37°-Sendung bestand ja zu zwei Dritteln aus Material dieser Folge.) Wegen der UdK-Szene würde ich das ZDF verklagen (einstweilige Verfügung gegen die Wiederausstrahlung auf ZDF neo), notfalls mit dem Geld aus der Treberhilfe-Spende. (Wie steht es eigentlich mit der Offenlegung der Finanzen, um die Du dich ja schon ewig bemüht hast?) Für Franzi freue ich mich sehr und Deinen Einsatz in dieser Sache finde ich toll. Ich konnte im Chor nichts bewirken, und Freundlichsein + Krötenschlucken ist auf die Dauer auch nicht so befriedigend. Deine Frust-Spaß-Erfolgsbilanz ist halt besser, und das gönne ich Dir auch.
@chris152: Das Leben ist doch kein Arschloch! Arschlöcher sitzen hinter Schreibtischen und in Clubsesseln. Trotzdem ist wohl das Beste, nicht geboren zu sein, doch das wußte man schon vor mehr als 2000 Jahren. Da muß man halt durch, ohne sich durch Glücksversprechen leimen zu lassen. Wundergläubigkeit scheint mir die letzte Folge jedenfalls nicht vermitteln zu wollen, |
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Lieber Hans,
das ist wohl wahr. Wundergläubigkeit passt auch nicht wirklich in eine - was den Alltag betrifft - religionsfreie Zone wie das ZDF! Wegen der Finanzen hab ich inzwischen mal ein wahres Wort von der Treberhilfe-Sprecherin gehört, aber noch immer keinen detaillierten Einblick bekommen. Angeblich sollen keine Spenden auf deren Spendenkonto für uns eingegangen sein und auch kein Geld aus der CD (die 50 cent sollten sowieso erst fließen, wenn die Selbstkosten von Sony-Ariola erreicht sind, das wird leider immer falsch verbreitet). Von der großen Treberhilfe Spende werden Honorare, Raumkosten und das Essen bezahlt. Wohin unsere Gagen gegangen sind, wusste sie nicht, jedenfalls nicht auf das Konto der Treberhilfe. Da müssten wir Jörg Degroej fragen, welches Konto er dem BMAS und den anderen bei Vertragsabschluss benannt hat, wer davon was bekommz und wer wem darüber Rechenschaft legt (insbesondere dem Finanzamt). Seit unserem Auftritt bei Carmen Nebel dürfen wir das Konto der Kirchengemeinde benutzen. Auch das entbindet uns (wen eigentlich?) nicht von der Rechenschaftspflicht für vereinnahmte Gelder gegenüber den Finanzbehörden, es sei denn, wir werden eine kirchliche Einrichtung, über die der Gemeindekirchenrat bestimmen kann - aber das findet mit Sicherheit keine Mehrheit (selbst ich wäre dagegen). Ich hoffe, das war Dir (und allen anderen Lesern hier) transparent genug - mehr weiß ich nämlich nicht. Möglicherweise kommt aber bald ein echter Großsponsor - da war doch ein namenloser Herr plötzlich im Bild bei Carmen Nebel, erinnerst Du Dich? Sponsering-Verträge bedeuten aber Leistung-Gegenleistung und führen grundsätzlich in die Steuerpflicht (wie Gagen auch). Und die Erbringer der künstlerischen Leistung sind wir mangels Vertrag als vertraglose Gesellschaft nach BGB - egal wen wir bevollmächtigen in unserem Namen Verträge zu schließen und egal, wohin die Gegenleistung nachher wandert, wir sind nach meinem Kenntnisstand jeder Einzelne für das Vertragssubjekt selbst als vertraglose Gesellschaft in der Steuer- und Erklärungspflicht, sobald irgendwelches Geld für unsere Leistung als Gegenleistung vereinbart und gezahlt wird. Noch ist mir nicht bekannt, dass das von anderen rechtskonform für uns geregelt wird. Kann sein, kann sein auch nicht. Wir sollten das ernst nehmen und uns genau informieren. Denn Nichtwissen schützt niemanden vor Strafe und schon gar nicht vor der Steuerpflicht. Und ich kenne die vom Finanzamt, die drücken kein Auge zu, nicht mal fürs Fernsehen. Deshalb danke, dass Du mich an diese Frage erinnert hast. Da muss in der Tat noch mehr Transparenz rein. LG Christian |
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@DerHans
Jetzt kann ich Dir zum Glück doch noch taggleich Deine Frage nach den Finanzen beantworten. Hab das einfach heute bei unserem Auftritt direkt erfragt, so wie hier, und Anworten bekommen. Dass die Gagen nicht bei der Treberhilfe gelandet sind, hat seinen guten Grund. Reine Vorsichtsmaßnahme. Die meisten sind deshalb einfach noch nicht abgefordert worden, liegen noch bei den Auftraggebern, die geduldig auf eine Kontonummer warten. Dafür wird wahrscheinlich - als durchlaufendes Konto - jetzt das der Kirchengemeinde genommen. Die wird das Geld dann an den Straßenchor weiterleiten, wenn er steuerlich existiert. Dazu soll ein Trägerverein in Gründung gehen - der könnte mit etwas Glück - als gemeinnützig anerkannt werden, muss aber auch dann seine Buchführung dem Finanzamt offenlegen. Das soll im nächsten Jahr passieren. Theoretisch ließe sich nach diesen Informationen auch jetzt schon über noch nicht geflossene, aber schon ersungene Gelder eine Abrechnung für dieses Jahr machen. Man bliebe dabei aber im Reich der Theorie, weil man dieses Geld erst wirklich hat, wenn es auch angekommen ist. Mir genügen erst mal diese Auskünfte, ich denke, da läuft uns nichts weg, und das ist auch kein illegaler Weg. Wenn diesen Ankündigungen auch Taten folgen, wovon ich ausgehe und worauf ich auch mit achten werde, ist finanziell bei uns alles geregelt und in Ordnung. Wenn Du noch weitere Fragen hast, stell sie einfach! LG Christian PS: Der Auftritt heute war ganz o.k. - Mercedes Benz und ein Bus-Unternehmer haben uns für weitere Auftritte einen Tourbus mit Fahrer und Benzin zur Verfügung gestellt. Das Essen war außerdem vorzüglich. Und die schlechte Nachricht dieses Tages: Det jibt keen Platten-Matze mehr. :( Matze hat ne eigene Wohnung. :) |
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Unser Autor Eckart Schlafmann hat auf ZDF.de einen interessanten persönlichen Beitrag geschrieben. Da ist auch ein Dank an die im Chor versteckten sozial engagierten Sängerinnen und Sänger drin, den ich an dieser Stelle - sicher auch im Namen einiger anderer - erwidern möchte. Ecki, der alte Fernsehfuchs, dem das DDR-Fernsehen mit 1199 das erstes kritische Format mitverdankt, stand zwischen allen Fronten und hatte eine Menge auszuhalten und einzustecken, ist aber die eigentliche graue Eminenz unseres Erfolges.
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Dank für Erkundigungungen und Auskunft! Ich bin ja erzmißtrauisch, aber nun halbwegs sediert.
Hoffentlich fällt Matze die Decke nicht auf den Kopf! Er und sein schnoddriger Humor sollten uns noch lange erhalten bleiben. Wenn man mitkriegt, wie sich oft in diesen dunklen Adventstagen vieles zum Guten wendet, kann man schon auf komische Gedanken kommen. Aber vielleicht beruht diese Wahrnehmung auch nur auf appetitivem Verhalten. Mir macht jetzt sogar der Vernichtungskrieg mit dem JobCenter wieder Spaß, obwohl ich kaum noch was zu knabbern habe. Doch durch die Mitarbeit im Chor habe ich gelernt, daß und wie man auch solche Situationen überstehen kann. Außerdem war ich mal Pfadinder! adventliche Grüße vom Hans |
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Na dann findest Du vielleicht auch den Pfad zurück zum Chor, wer weiß.
Montag, bei der letzten Probe in diesem Jahr, feiern wir Advent und Stefan kocht für uns. Auch unsere entschiedenen Nicht-Christen, die ich richtig gern habe und die mir in ethisch christlicher vorkommen als typische Durchschnittschristen machen dabei gerne mit. Warum also nicht auch Du - verdient hast auch Du ein solches Dankeschön nach unser aller Einsatz in diesem Jahr. Und die Sorge um den Chor treibt Dich ja nach wie vor noch um... Bin gespannt, ob Du wenigstens dafür noch mal kommst, ich würde mich jedenfalls freuen (es wird diesmal auch bestimmt nicht auf Dienstag verschoben). Adventliche Grüße vom Christian |
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Na dann findest Du vielleicht auch den Pfad zurück zum Chor, wer weiß.
Montag, bei der letzten Probe in diesem Jahr, feiern wir Advent und Stefan kocht für uns. Auch unsere entschiedenen Nicht-Christen, die ich richtig gern habe und die mir in ethisch christlicher vorkommen als typische Durchschnittschristen machen dabei gerne mit. Warum also nicht auch Du - verdient hast auch Du ein solches Dankeschön nach unser aller Einsatz in diesem Jahr. Und die Sorge um den Chor treibt Dich ja nach wie vor noch um... Bin gespannt, ob Du wenigstens dafür noch mal kommst, ich würde mich jedenfalls freuen (es wird diesmal auch bestimmt nicht auf Dienstag verschoben). Adventliche Grüße vom Christian |
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Na dann findest Du vielleicht auch den Pfad zurück zum Chor, wer weiß.
Montag, bei der letzten Probe in diesem Jahr, feiern wir Advent und Stefan kocht für uns. Auch unsere entschiedenen Nicht-Christen, die ich richtig gern habe und die mir in ethisch christlicher vorkommen als typische Durchschnittschristen machen dabei gerne mit. Warum also nicht auch Du - verdient hast auch Du ein solches Dankeschön nach unser aller Einsatz in diesem Jahr. Und die Sorge um den Chor treibt Dich ja nach wie vor noch um... Bin gespannt, ob Du wenigstens dafür noch mal kommst, ich würde mich jedenfalls freuen (es wird diesmal auch bestimmt nicht auf Dienstag verschoben). Adventliche Grüße vom Christian |
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Na dann findest Du vielleicht auch den Pfad zurück zum Chor, wer weiß.
Montag, bei der letzten Probe in diesem Jahr, feiern wir Advent und Stefan kocht für uns. Auch unsere entschiedenen Nicht-Christen, die ich richtig gern habe und die mir in ethisch christlicher vorkommen als typische Durchschnittschristen machen dabei gerne mit. Warum also nicht auch Du - verdient hast auch Du ein solches Dankeschön nach unser aller Einsatz in diesem Jahr. Und die Sorge um den Chor treibt Dich ja nach wie vor noch um... Bin gespannt, ob Du wenigstens dafür noch mal kommst, ich würde mich jedenfalls freuen (es wird diesmal auch bestimmt nicht auf Dienstag verschoben). Adventliche Grüße vom Christian |
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Huch, gleich viermal? Das Netz ist es derzeit offenbar ultralahm, wahrscheinlich weil die Amis die ganzen Wikileaks stopfen müssen. Über die "entschiedenen Nicht-Christen" hast Du vor einem Jahr noch ganz anders geschrieben, und mich hat Dein Sinneswandel gefreut, der spätestens vor dem Auftritt im Propagandaministerium manifest wurde. Da will ich nicht zurückstehen.
Die Ex-Leberwurst |
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Das war aber am Anfang umgekehrt genauso, außer vielleicht bei Cookie. Cookie sagte von Anfang an: Pfaffen sind Scheiße, aber Christian ist o.k. - das haben andere aus unserem "schwarze Block" dann auch irgendwie gesehen, die einen früher, die anderen später.
Mir sah das kurz vor unserem Konzert im Dezember letzten Jahres nach einem hostile take-over unseres Chores aus, weil die auf einmal so viele waren. Aber dann musste ich erkennen, dass die nicht halb so bösartig sind, wie sie sich stylen, sondern hoch anständig - christlicher als viele Christen (s.o.). Ich freue mich jedesmal, die wiederzusehen. Zum Leberwurst-Problem: Dich hat's nun leider gerade zweimal hintereinander erwischt, was aber zusammenhing. Kleinigkeiten, die in jedem normalen Kirchenchor halbwegs klappen oder auch dort manchmal schief gehen, werden bei uns nicht immer perfekt organisiert, das sollte niemand persönlich nehmen. Dafür kriegen wir große Sachen wie Live-Auftritte vor einem Millionenpublikum hin, wovon normale Kirchenchöre sonst nur träumen können (wenn auch nicht ganz aus eigener Kraft). Und die vielen Veränderungen im Leben einzelner Chormitglieder musst Du mit in die Wagschale werfen. Das ist, was zählt - dafür lohnt es sich, bei allem verständlichen Ärger, dumm Gelaufenes einzustecken und Pannen in Kauf zu nehmen. Alles wird gut und manches noch besser. Wir arbeiten dran. |
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schrieb am
11.12.2010 um 09:59
Der Nina-Ruge-Abkotz-Spruch. Ich sehe die Gefahr, daß man in so einer Gemeinschaft dem Harmoniebedürfnis nachgibt, unachtsam wird und bisweilen notwendigen Auseinandersetzungen aus dem Wege geht. Für Stefan und alle weltanschaulich Interessierten eine Leseempfehlung: Rainer Fromm, Schwarze Geister, Neue Nazis. Jugendliche im Visier totalitärer Bewegungen. Tb. Olzog München 2008. (Wird derzeit verramscht) Darin Abschnitte über Satanismus und Vampire. Die blauen Kekse mit dem Pentagramm habe ich bei der Adventsfeier vorsichtshalber nicht angerührt.
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Ich auch nicht, das muss ich zugeben. Wäre eine vierzackige Swastika drauf gewesen wäre, hätte ich die ebenfalls nicht angefasst. Fand aber interessant, dass es schwarzen Weihnachtsplätzen gibt - aber schwarze Messen gibt es ja auch.
Bei meiner Geburtstagsfeier am 25., zu der alle aus dem Chor wieder eingeladen sind, werd ich mal bei meinen eine sechste Zacke drauf malen, da könnten dann weder Neos noch Blackies zugreifen, aber Nazis haben wir ja zum Glück gar nicht dabei. Den Teil des Buches kann Stefan also getrost überspringen. Dabei weiß ich nicht mal, ob er das auf Deine Empfehlung hin lesen wird. Dein Tiefschlag wegen des Peter-Plagiats mit der Verliebtheits-Platte hat schon auch getroffen. Hat er das verdient bloß wegen so einer harmlosen Äußerung - nach allem, was er getan hat? |
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Ich auch nicht, das muss ich zugeben. Wäre eine vierzackige Swastika drauf gewesen wäre, hätte ich die ebenfalls nicht angefasst. Fand aber interessant, dass es schwarzen Weihnachtsplätzen gibt - aber schwarze Messen gibt es ja auch.
Bei meiner Geburtstagsfeier am 25., zu der alle aus dem Chor wieder eingeladen sind, werd ich mal bei meinen eine sechste Zacke drauf malen, da könnten dann weder Neos noch Blackies zugreifen, aber Nazis haben wir ja zum Glück gar nicht dabei. Den Teil des Buches kann Stefan also getrost überspringen. Dabei weiß ich nicht mal, ob er das auf Deine Empfehlung hin lesen wird. Dein Tiefschlag wegen des Peter-Plagiats mit der Verliebtheits-Platte hat schon auch getroffen. Hat er das verdient bloß wegen so einer harmlosen Äußerung - nach allem, was er getan hat? |
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Ich auch nicht, das muss ich zugeben. Wäre eine vierzackige Swastika drauf gewesen wäre, hätte ich die ebenfalls nicht angefasst. Fand aber interessant, dass es schwarzen Weihnachtsplätzen gibt - aber schwarze Messen gibt es ja auch.
Bei meiner Geburtstagsfeier am 25., zu der alle aus dem Chor wieder eingeladen sind, werd ich mal bei meinen eine sechste Zacke drauf malen, da könnten dann weder Neos noch Blackies zugreifen, aber Nazis haben wir ja zum Glück gar nicht dabei. Den Teil des Buches kann Stefan also getrost überspringen. Dabei weiß ich nicht mal, ob er das auf Deine Empfehlung hin lesen wird. Dein Tiefschlag wegen des Peter-Plagiats mit der Verliebtheits-Platte hat schon auch getroffen. Hat er das verdient bloß wegen so einer harmlosen Äußerung - nach allem, was er getan hat? |
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schrieb am
12.12.2010 um 10:29
Ich habe mich schon in den 80er-Jahren mit dem damals noch Neuen Sozialisationstypus 'Narziß' beschäftigt, weil mir das als ein Modell mit Zukunft erschien. Mittlerweile dürfte es bei den jüngeren Alterskohorten vorherrschend sein und in den Berufen, die mit Selbstdarstellung und -vermarktung zu tun haben, allemal.
Meine Selbstwahrnehmung überprüfe ich an Fremddiagnosen, um der Gefahr der Selbstbezogenheit zu entgehen. Daß ich ein arrogantes Arschloch sein kann (eines der Kriterien für die narzißtische Persönlichkeitsstörung), gebe ich zu. Beleidigt bin ich aber, wenn man mir das Einfühlungsvermögen abspricht (weiteres Merkmal), denn ich habe m.E. ein gutes Gespür für die wunden Punkte meiner Mitmenschen. Ohne dieses hätte auch unsere Schwarze Königin ihre Herrschaft nicht errichten können. Ich finde es selbstverständlich, daß man seine Arbeit gut macht. Jemanden dafür zu loben, fällt mir schwer, weil man da gleich in den Verdacht des Einschleimens geraten kann. Außerdem bin ich eingeborener Berliner, denen liegt die Rotzigkeit bekanntlich im Blut. Stefans Weihnachtsgeschenk an den Chor war hervorragend. Bei Thai-Küche assoziiere ich immer Strand oder Freibad (wegen des Sonnenölgeruchs), aber bei Stefans Curry schmeckte nicht einmal die Kokosmilch vor. |
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Hast Du das vegatarische gegessen? Da schmeckten die Gewürze vor. Bei dem mit Fleisch fand ich die Kokosmilch zu dominierend - Stefan auch. Aber das ist sicher nicht unser Streitpunkt.
An diesed Ausgabe von Päd.-Extra über "Narziß - ein neuer Sozialisationstyp?" kann ich mich gut erinnern. Hab ich mir 1980 auch gleich gekauft. Mehr Forschung zu diesem Thema bzw. zu dieser These hab ich nicht kennengelernt. Und dieses Heft war ein übles Pamphlet, ein völlig unwissenschaftliches Abgekotze altlinker Pädagogen über die neue basisnahe Trendkultur der Aussteiger und "Stadtindianer" (Initiativgruppen, wie sie im Rahmen der Anti-Atom, Frieden- und Öko-Bewegung der frühen 80er entstanden), die von marxistischen Dogmen als Befreiungsansatz nichts hören wollten, sondern lieber ihrem Bauchgefühl + angelesenem Fachwissen folgen wollten. Viele von den einst dogmatischen Altlinken haben weniger später den Zug der Zeit begriffen und sind bei den Grünen mit eingestiegen, einige sind heute noch da. Mit richtigen Theorien allein konnten jene als Pädagogen bei den im Buch erwähnten Berufsschülern keinen Blumentopf. Mit Schleimerei hätten Sie's sicher auch nicht gekonnt. Da gibts aber noch was dazwischen: Menschliche Offenheit und Interesse am anderen. Andere einfach ernst nehmen, respektieren, gerne mögen und sie das auch nonverbal spüren lassen. Wer das kann und auch bei Differenzen - die nicht geleugnet werden müssen (tu ich ja weder hier, noch sonst wo) - durchhält, kriegt in jedem Fall eine Menge Offenheit und Interesse zurück und kann auch ab und zu etwas erreichen. |
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schrieb am
14.12.2010 um 10:19
Die Nürnberger 'Stadtindianer' hatten ja auch ein herziges Anliegen – ungestört mit Kindern rummachen zu dürfen(wie Cohn-Bendit), hat es dann auch fast ins grüne Parteiprogramm geschafft. Bei dieser Partei werde ich grün im Gesicht, und wenn ich lese, wie eine bestimmte Journaille und Klientel deren Machtergreifung herbeisehnt und -schreibt, geselle ich mich doch lieber zu denen, die den Zug der Zeit verpaßt haben.
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schrieb am
21.12.2010 um 15:21
Nachschlag:
1.) Heute auf der Wissenschaftsseite der Berliner Zeitung: "Nicht nur zur Weihnachtszeit. UT: Jeder dritte Pastor zeigt Burn-out-Symptome. Viele suchen deshalb Anerkennung in anderen Bereichen" 2.) Die Karlex Handels- und VertriebsGmbH in Berlin vertreibt das Spezial-Bier "agnus dei". Auf der Silberfolie am Flaschenhals ein Templerkreuz und der Schriftzug 'Templers' . Nun ja, das PC-Spiel, in dessen Fortsetzung man sich darum bemühen konnte, daß Berlin 'deutsch' bleibt, hieß ja auch 'Panzers' – 'Blood & Honour' fällt neuerdings auch nicht mehr unter $86 StGb, weil den Doofen zugebilligt wird, daß sie nicht wissen, was sie von sich geben. (PISA-Bonus?) [You've got to talk english, bastards!] Agnus Dei... miserere nobis! |
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Wunder gescheh'n (bzw. beharrliches Motzen führt bisweilen auch zum Erfolg): Das ZDF respektive seine Mediathek hat das Wunder-geschehn-Video tatsächlich überarbeitet! In der Version vom 30.11. wird bei Walter jetzt "Mit 15 im Jugendknast" eingeblendet (siehe oben meine letzte Beschwerde vom 28.11.), und von François erfährt man nun, daß er "Als Kind kriegsversehrt" wurde (im Keller von Befreier-Bombe verschüttet). Wegen des ursprünglichen Untertitels glaubte ich lange Zeit, daß es ihn in Dien Bien Phu oder Algerien erwischt habe. Außerdem werden einige der Neuzugänge vorgestellt. Sauber!
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Sieh mal einer an!
Wenn Deine Theorie zutrifft, wird mein Blog hier ja von einflussreichen Leuten gelesen. Das geschriebene Wort kann also doch die Welt verändern. |
Ausgabe 06/12
09.02.2012
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