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Eine Hymne an das Leben

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de:lux 2026

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Kultur : Muttertag

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Ob Tochter oder Sohn, die meisten haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie nichts Greifbares zum Muttertag vorzeigen können. Muttertag – ein Tag des Blumengrußes, manchmal zu üppig ausgefallen, da wäre doch ein gutes Gespräch oftmals mehr wert. Das eigene schlechte Gewissen mit Pralinen für die übergewichtige Mama zu beruhigen, verfehlt wohl das eigentliche Ziel, wie ein viel zu großes Blumengebinde, das manchmal ziemlich deplatziert wirken kann, wenn Mutti Schnittblumen von der Tankstelle hasst.

Will eine Mutter überhaupt ein Geschenk zu jenem Ehrentag im Jahr, der immer am zweiten Maisonntag stattfindet? Wenn Mütter gefragt werden, was könnten diese spontan antworten? Äh…

„Der Muttertag ist jedes Jahr aufs Neue für mich der Höhepunkt des Jahres, quasi Frau Sommers Krönung, denn dann verwöhnt mich meine Familie absolut.“

Und an den anderen 364 Tagen im Jahr? Äh…

„Ich hab’ die tollste Familie der Welt.“ Und dies klingt unter Umständen wie ein schlechter Mutterwitz.

Ehrliche Antworten bewundert man auch im Zusammenhang mit diesem Tag.

Was antworten kleine und große Kinder?

Schlaue Kinder könnten sagen, dass Mutti sehr intelligent ist und von diesem angeblich besonderen Tag Abstand genommen hat. Sie möchte jeden Tag geliebt und geehrt werden.

Dessen Ursprung in der Frauenbewegung des vergangenen Jahrhunderts in England bzw. Amerika zu suchen ist, wenn dies überhaupt die Kinder interessiert, die z.B. noch im Kindergarten nach Anleitung ein Muttertagsgeschenk basteln. Ältere Kinder richten oftmals Chaos in der häuslichen Küche an und backen extra der lieben Mami einen Kuchen. Dies vorzugsweise aus reinem Egoismus, da manche Mütter für Muttertag kein Handrührgerät ansehen, geschweige denn… Backutensilien anfingern würden. Andere boykottieren solche Handlungsweisen.

Muttertagsgeschenke können an die mütterlichen Organe gehen, so zum Beispiel ans Herz und auch extreme Blutdrucksschwankungen verursachen. Je nachdem wie das persönliche Empfinden ist bzw. mitmacht!

Die Pubertät kann eine große Herausforderung werden, oftmals auch am Muttertag, dies liegt wohl am gegenseitigen Verständnis und das herzliche Verhältnis während dieser Phase.

Es soll erwachsene Kinder geben, die Muttis Nerven mit purem Kitsch strapazieren, doch meistens hat sich Mutti perfekt unter Kontrolle…

Jedes Jahr zehrt dieser Tag und bietet irgendwie für alle kleinen und großen Kinder von „Herz-Schmerz-Hardcore-Muttis“, die das volle „Ichhab’dichheutbesonderslieb-Programm“ mögen, eine unumgängliche Tagesaufgabe.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.