Buch der Woche : Von Monroe zu Trump
Klappenbroschur
160 Seiten
18 €
Stefan Rinke erforscht den US-Interventionismus in Lateinamerika von seinen Anfängen bis heute. Er sagt: Wer Trumps Außenpolitik verstehen will, muss bei Monroe anfangen. Dieses Buch zeigt, warum die Konflikte zwischen den USA und Lateinamerika keine Randnotiz der Weltpolitik sind, sondern ein Schlüssel zum Verständnis unserer Gegenwart
In Kooperation mit Herder Verlag 2026
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Historiker im Portrait
Stefan Rinke verschrieb sich früh der historischen Erforschung Lateinamerikas und seiner Verortung in der Globalgeschichte. Heute ist er für seine neuen historischen Blickwinkel auf den lateinamerikanischen Kulturraum international anerkannt
Die vielen Gesichter der Intervention
Die heftigste Nachricht im neuen Jahr 2026: Am 3. Januar wurde die venezualische Hauptstadt Caracas von Kriegslärm geweckt. Präsident Nicolás Maduro wurde in die USA entführt. Nicht die erste Intervention dieser Art in der Geschichte, schreibt Rinke
Amerika
Amerika ist ein Doppelkontinent der Erde, der aus Nordamerika (mit Zentralamerika) und Südamerika besteht, häufig aber auch in Nord-, Mittel- und Südamerika aufgeteilt wird. Angelehnt an den englischen Sprachgebrauch, wird seltener auch im Deutschen im Plural von den Amerikas gesprochen.
Amerika erstreckt sich in seiner Nord-Süd-Achse 15.000 Kilometer vom 84. Breitengrad Nord (Kap Morris Jesup) bis zum 56. Breitengrad Süd (Kap Hoorn). Der westlichste Punkt liegt in Nordamerika auf dem 172. Längengrad Ost auf der Aleuteninsel Attu. Der Doppelkontinent hat eine Landfläche von etwa 43 Millionenkm² und ist damit etwas kleiner als Asien.
In Amerika leben über eine Milliarde Menschen. Ein Großteil der Bevölkerungen Amerikas setzt sich aus Einwanderern zusammen, weshalb die Länder als Einwanderungsländer bezeichnet werden. Die größten Einzelstaaten des Kontinents sind Kanada, die Vereinigten Staaten, Brasilien, Argentinien und Mexiko. In diesen Ländern befinden sich auch die größten Ballungszentren Amerikas: New York City, São Paulo, Mexiko-Stadt, Los Angeles und Buenos Aires.
Die Besiedlung Amerikas wird durch eine wechselhafte Geschichte von über 15.000 Jahren geprägt, welche einige der ersten Hochkulturen einschließt. Diese altamerikanische Kultur wird als „präkolumbische“ Zeit bis etwa 1492 betrachtet, als mit der europäischen Entdeckung Amerikas eine Phase der Kolonisierung und intensiven Besiedlung des Kontinents einsetzte. Aus den einstigen Gebieten der Kolonialreiche wurden ab dem 18.Jahrhundert eigenständige Staaten. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) wurde 1948 als Kontinentalbündnis gegründet und vereint fast alle amerikanischen Länder.
Autoreninterview mit Stefan Rinke
Folge 029 – Sachbuch: Aus dem "War Books Podcast" von A.J. Woodhams. Stefan Rinke sprach dort über sein Buch „Konquistadoren und Azteken: Die Geschichte des Falls von Tenochtitlán“ (2019).
USA vs. Venezuela | ARTE
Kurz-Analyse zum völkerrechtswidrigen US-amerikanischen Angriff auf Venezuela im Januar 2026