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Gestern kündigte Sebastian Horn, der leitende Community-Redakteur bei Zeitonline, ein nach reiflicher Überlegung beschlossenes, neues Leserartikel-Projekt an: der nach dem Relaunch im September 09 bereits verordnet ordnungslose, verschämt versteckte Leserblog wird nämlich heute dicht gemacht.
Interessant daran ist die Weise, wie er die endgültige Aufhebung von Pluralität und Spontanität als Innovation und Maßnahme zur Qualitätssicherung zu verkaufen versucht. Man wolle nämlich die guten Leserartikel endlich besser präsentieren - sie werden in Zukunft neben unseren Redakteuren, im selben Layout, redigiert, rechtschreibüberprüft, bebildert und im thematisch passenden Ressort auf der reichweitenstarken Homepage von Zeitonline erscheinen.
Heißt im Klartext: ab heute ist es nicht mehr möglich, selbst Artikel zu veröffentlichen, sondern das hat bei der Redaktion beantragt zu werden. Wo sie politisch überprüft, mundgerecht zurecht gestutzt, von allen E cken und Kanten befreit und in einem weit geringeren Umfang als bisher vielleichtvielleicht im redaktionellen Teil veröffentlicht werden. Zeilenhonorar ist zugunsten dieser Ehre selbstredend ganz überflüssig, es wird aber ein symbolisches Dankeschön für jeden veröffentlichten Text geben. Mehr dazu verraten wir morgen. (also heute Kinder, wird's was geben ...;-)...) Das reiche ich noch nach, sobald es online ist.
Auch die Kommentare werden nun der Diskussionen verunmöglichenden 1500-Zeichen-Begrenzung unterliegen, was ebenfalls als Gewinn vakooft wird: an den Kommentarbereichen wird sich mit dem Start des neuen Leserartikel-Projekts nichts ändern. Der einzige (positive) Unterschied wird sein, dass zukünftig auch unter Leserartikeln alle Kommentarfunktionen (empfehlen, als bedenklich melden, etc.) zur Verfügung stehen werden. Ist das nicht putzig? Die haben es in gut eineinhalb Jahren nicht auf die Reihe gekriegt, eine simple Antwortfunktion im Leserblog einzurichten, also einen kleinen Teil der technischen Verschlimmbesserungen wieder zurück zu nehmen - als Ersatz dafür werden nun Leserfleißkärtchen und -denunziationen angeboten.
Die Kirsche auf dem Kuchen ist aber, daß das Konzept vollkommen aufgeht, sichtbar an den Reaktionen der Mehrheit der noch verbliebenen Leserblog-Nutzer. Kaum jemand scheint überhaupt zu begreifen, daß das der finale Kehraus für die ehemals lebendige, vielfältige und interessante Zeitcommunity ist. Es wird auch offenbar nicht erfasst, daß das neue Leserartikel-Projekt nicht wirklich neu ist, sondern genau der biedermeierlichen Lösch- und Sperr-Praxis seit Relaunch 09 logisch entspricht. Die Nutzer haben sich offenbar so an die per Ordre de Mufti verfügte Desorganisation gewöhnt, daß nun in erster Linie die Eitelkeiten der eigenen Ergüsse (mit und ohne Reim) der Redaktion auf peinliche Weise angedient werden. Na, wenn da nicht mal schwere Entäuschungen voraus sind!
Die Unfähigkeit der verbliebenen Nutzer zu ein ganz klein bißchen Loyalität untereinander oder gar zu Solidarität mit zu Unrecht, nämlich unter politischer Zensur und gegen jede Netiquette entsorgten Nutzern zeigte sich ja bereits seit längerer Zeit, was mich persönlich zum Abschied aus der Restcommunity veranlaßte. Daß aber der neue Kakao, durch den die Nutzer dort gezogen werden, nicht nur erklärtermaßen bereitwillig getrunken, vorauseilend für wohlschmeckend befunden, sich artig dafür bedankt, sondern sogar um mehr gebettelt wird - das hat mich am Ende nun doch überrascht.
Ach Du liebe Zeit!
Danke an alle Teilnehmer dort, die mir früher mal Erkenntnisse und Augenöffner beschert haben. Und willkommen an alle, die sich nun wohl beim Freitag einfinden werden.
Lieber Jakob Augstein, liebe Freitag-Redaktion, bitte sehen Sie genau hin, was Zeitonline seit gut eineinhalb Jahren macht. Genau das sollten Sie bei Ihrem Relaunch besser vermeiden. Das geht los bei den schönfärberischen Lügen von Wolfgang Blau bis in den Bundestag hinein, geht weiter über die Verwechslung von proklamiertem Anspruch und Realität und hört bei der Sprachlosigkeit seitens der Redaktion gegenüber den Nutzern noch lange nicht auf.
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Auszug aus "ZEIT ONLINE startet neues Leserartikel-Projekt"
"Auf diese Weise können wir gute Leserartikel einer viel größeren Öffentlichkeit präsentieren als bisher. Das bedeutet aber auch, dass wir nicht mehr jeden Leserartikel veröffentlichen. Wir entscheiden ab sofort bei jedem Artikel, ob er für eine Veröffentlichung auf ZEIT ONLINE geeignet ist. Sollte das der Fall sein, redigieren wir Ihren Artikel, überprüfen die Rechtschreibung und bebildern ihn.Nun, wenn mich meine Erinnerung nicht gänzlich trügt, ist es genau das, was hier beim Freitag auch angedacht wird. Alle oben erwähnten Elemente wurden auch hier schon mehr oder weniger an den "Mann" gebracht. So ist das nun mal. Worauf man keinen direkten Einfluss hat, das sollte man auch nicht bejammern, bringt nur Frust. Letztlich reicht eine einfache Frage: "Wie sehr wurde die Freitag-Community in den angedachten Relaunch einbezogen?" Nun? Alles klar? |
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schrieb am
19.04.2011 um 09:14
Na toll, jetzt steht es endgültig fest: Die Zeit hat sie nicht mehr alle.
@Streifzug Ich verstehe Dich irgendwie nicht... habe ich was verpasst? "Alle oben erwähnten Elemente wurden auch hier schon mehr oder weniger an den "Mann" gebracht." Das stimmt aber nicht? Hier läuft alles anders? Oder meintest Du mit "an den Mann gebracht", dass es mitgeteilt wird, dass solche Änderungen kommen? Ich habe das bis jetzt nicht mitbekommen... "Letztlich reicht eine einfache Frage: "Wie sehr wurde die Freitag-Community in den angedachten Relaunch einbezogen?" Nun? Alles klar?" Um was für ein Relaunch geht es? Wird hier einen geplant? Wann? Was wird geändert? Ich fühle mich hier wohl und ich will nicht, dass so etwas Bescheuertes wie bei der Zeit kommt... Das kann doch nicht sein, dass JA so etwas Gemeines tut? Ich habe einige Interviews mit ihm gelesen, wo er vor ein paar Jahren erklärt hat, wie er Freitag und Community entwickeln will... das war gut... und das war etwas ganz Anderes als jetzt bei der Zeit läuft... Manoman, die Zeit will die Leser-Artikel sogar selbst bebildern... klar, die Blogger sind ja solche Idioten, die ihr Schreiben nicht mal korrekt bebildern können... obwohl einige viel besser gebildet und viel mehr Lebenserfahrungen (schon allein des Alters wegen) als Redakteure bei der Zeit haben... na ja, solche werden gar nicht mehr schreiben... blöder gehts gar nicht. |
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Lieber Streifzug,
das ist doch Quark. (; Aber mal der Reihe nach, natürlich haben wir euch, die FC, bei den Planungen des Relaunches eingebunden- Ich erinnere an Laufzettel oder Diskussionen um "wachsende Artikel" etc pp. Dass wir uns mühsam ernähren und chronisch unterbesetzt sind, verhindert das, was du vermutlich gern an Transparenz hättest. Wenn es etwas zu sehen gibt, dann werdet ihr das mitbekommen – frühzeitig. Und das, was ihr sehen werdet, hat sehr wohl mit dem aus der FC eingebrachten Feedback zu tun. Und wie Du auf die Idee kommst, dass wir Blogs nur noch redigiert und abgesegnet zulassen wollen, ist mir ein Rätsel. Auch hat niemand vor, an der Anonymität der User rumzudoktorn. Richtig ist allerdings, dass wir vorhaben, Userbeiträge stärker in die Ressorts einzubinden und deren Sichtbarkeit auf freitag.de zu erhöhen. So der Plan. Besten Gruß, JJK |
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Lieber JJK,
es geht weniger um Wollen oder Können, um Luft oder Liebe sondern um knallharte Sachzwänge. Milliardenschwere kommerzielle Medienkonzerne bereiten schon seit längerer Zeit (mit "ihren" Politikern) einen Generalangriff auf Meinungsfreiheit, Pluralismus, Aufklärung und demokratische Meinungsbildung vor. Das Unding hat einen Namen: "Leistungsschutzrecht". Wenn es in Kraft tritt, sind selbst Überschriften und kleinste Textschnippsel davon betroffen, sie dürfen nicht mehr "zitiert" werden. (Das Recht auf Zitate wird damit ausgehebelt.) Ausgenommen von diesem Konstrukt sind natürlich die Medienkonzerne selber. Konsequenz: Um anfallenden Klagen zu entgehen müssen "Blogger" Teil der Medien werden - Einbindung. Nur dann ist es, nach Durchsicht (redigieren) gestattet, aus kommerziellen Medien zu "zitieren." Damit wird das verhindert, was kommerzielle Medien bisher massiv stört: das kritische Zerpflücken medialer Lügen. (Krieg, Krise, GAU ...) Die NachDenkSeiten beispielsweise könnten kaum in der bisherigen Weise weiterarbeiten. Mir ist es egal, da ich mehr oder weniger ausschließlich aus freien Quellen zitiere. Hat der Spiegel einen Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht gestartet? Nein? Na dann, Vorbeugen ist besser als Bohren ;) |
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... ach so. Wenn so kleine Klitschen wie der Freitag meinen aus der Reihe tanzen zu dürfen, dann gibt es einen gerichtlich auf die Glocke. Ob JA dann noch hilft, helfen kann, helfen will ist fraglich.
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Wir werden es erleben. Und noch muss ja auch nicht getanzt werden.
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... typisch. Dieser Fatalismus der Jugend. Wir alten Kämpen treten der Katze schon im Vorfeld auf den Schwanz, damit weiterhin auf dem Tisch getanzt werden kann ;)
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@Streifzug
Nun mal nicht so schwarzmalen. Leistungsschutzrecht hin oder her. Wir zitieren eben nicht mehr. Wir werden zukünftig zitiert. Dies hier ist das kleine gallische Dorf. Sollen sie doch kommen die Römer. Aaaaah. Ich rieche Zaubertrank! |
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Zusatzinfo zum Leistungsschutzrecht.
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Ein Polaroid "Black Magic"?
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PS. Nein - bin kein Ignorant. Habe sogar dies dazu gelesen.
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schrieb am
20.04.2011 um 09:10
@ Sreifzug: Es ist auch eine Frage von Indoktrination, Gleichschaltung und Zugeständnissen an die "Meinungsfreiheit.11"
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schrieb am
20.04.2011 um 15:22
@Gero
Kannst Du selbst so etwas malen? ![]() |
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schrieb am
20.04.2011 um 20:51
Eine kleine Anmerkung zum Leistungsschutzrecht:
Initiiert hat es Hubert Burda, www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E5A9CAF508685453EB782013BE79E9C91~ATpl~Ecommon~Scontent.html von der Wirtschatswoche so beschrieben: www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/warum-hubert-burda-gottes-begabtester-netzwerker-ist-420541/ Ich befürchte aus diesem Grund, dass seinem 'Anliegen' leider entsprochen wird. |
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@Lara
Nö. Ich bin so. ![]() |
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Faz-links klappen hier irgendwie nie preview.tinyurl.com/m8bnom
Vielen Dank für beide Quellen. |
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Oops, Verzeihung - das ging an Frau Smilla und ihre kleine Anmerkung zum Leistungsschutzrecht.
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@ dame.von.welt
Die Zeit-Blogger werden also zunehmend gegängelt. Deshalb meint dame.von.welt: Und willkommen an alle, die sich nun wohl beim Freitag einfinden werden. Dann wird aus dem Irgendwie-links, das sich die Freitag-Redaktion selbst verordnet hat, ein Irgendwie-Mitte, weil die Zeit-Leser, die Denker und Meiner des gehobenen Bürgertums, ihre Selbstbespiegelungen nun im Freitag vornehmen werden. |
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Ach wissen Sie, @Achtermann, mir persönlich wäre irgendwie-lesenswert oder irgendwie-interessant oder irgendwie-klug oder irgendwie-mal-keine-Schlammschlacht manchmal wichtiger.
Ich fürchte auch, Sie verkennen die alte Zeit-Community, wenigstens deren Mehrheit vor Relaunch 09, die war mühelos unter irgendwie-links zu fassen und viele sind ja auch lange schon nach hier umgezogen. Ich bin aber sehr zuversichtlich, daß die Hüter und Bewahrer des einzig-richtigen-links etwaige Mitte-Abweichler schon einnorden, notfalls vergraulen werden. |
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Diese traurige Entwicklung ist die logische Konsequenz aus dem völligen Desinteresse der Zeit an nicht genehmen Lesermeinungen. Danke an d.v.w., dass Sie hier über den aktuellen Stand informieren. Ich hätte diese Veränderungen sonst womöglich gar nicht mitbekommen.
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'Desinteresse der Zeit an nicht genehmen Lesermeinungen' trifft's nicht ganz - wer und was da in letzter Zeit so alles gelöscht und rausgeworfen wurde, zeugt sogar von einigem Interesse - nämlich an der aktiven Unterbindung von allem, was nicht unter stromlinienförmigem Nachgeplapper der Transatlantiker-, der Business-Class-Lufthansa-, der Neo-Lib-, der Di Lorenzo- und Joffe-Linie zu fassen ist.
Man ging dort vor einer Weile auch zur nicht-netiquette-kompatiblen, nämlich unangekündigten Nutzer-Entsorgung über - dafür reichten bereits ein paar überzogene Löschungen (von Formulierungen, bei denen es hier niemandem auch nur die Augenbraue heben würde), dazu noch eine mißliebige politische Äußerung und raus bist Du. Erzeugt wurde damit eine sehr wirksame Schere im Nutzerkopf, die sich, vom Braindrain mal abgesehen, in der steil fallenden Qualität der Leserartikel und Diskussionen deutlich machte. Schade drum, ich hab' bei Zeitonline früher mal eine Menge gelernt. Ich fand's aber bemerkenswert, daß mittlerweile zum Zusammenkehren der Community-Reste Besen und Schaufel genügen. Ist aber im Geiste der von Wolfgang Blau durchgezogenen Verschiebung in die Unwichtigkeit nur konsequent, den Leserblog nun endlich dicht zu machen. Das war bereits ab Relaunch absehbar, jetzt, nach eineinhalb Jahren Community-Abschaffung durch die Redaktion erzeugt es aber auch kaum noch ein Geräusch. Handwerklich wirklich gut gemacht. |
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Ja, "Desinteresse" ist zu tief gegriffen, Sie haben Recht, dame.von.welt. Ich dachte ja immer, die Zeit-Online-Redaktion geht seit dem Relaunch wie ein außer Kontrolle geratener Roboter wahllos mit der Axt durch die Blogtexte. Jetzt im Nachhinein betrachtet erscheint mir aber die Entwicklung des ZO-Forums seit dem Relaunch wie eine bewusst inszenierte Anleitung zur vollständigen Abwicklung auf Raten. So wie Sie es ja auch schreiben. Nun scheint der Endpunkt erreicht. Aber was soll's. Es war seit langer Zeit eh nur noch ein Gewürge im unteren Kellergeschoss der Bedeutungslosigkeit. Man durfte stumpf Content abladen, der dann wie Dreck behandelt wurde.
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Manche (dort "und hier"?) haben es offenbar noch nicht kapiert, ich fasse also zusammen:
Der Leserartikel-Blog bei ZEIT ONLINE wird GESCHLOSSEN! Künftig behält sich die Online-Redaktion vor, ob bzw. welche Leser-Artikel überhaupt noch veröffentlicht werden. Diejenigen, die veröffentlich werden, wurden vorher jedoch durch die Redaktion "bearbeitete", d.h. "korrigiert", u.U. (stark) gekürzt und ... auf ihre "politische Aussage hin geprüft" ... Ich nenne das "Zensur". Veröffentliche Leserartikel enthalten künftig den Real-Namen des Verfassers. Was unter Nick (Pseudonym) eingereicht wird ("eingereicht" ist eine schöne Bezeichnung, Herr Horn. Hört sich an, wie einen Antrag bei einer Behörde einreichen :-) ) erscheint lediglich unter einer Übersicht. Das allerdings kapiere ich nicht. Ist dann nur die Überschrift zu lesen oder wo kann ich den Text einsehen? Aber um es noch einmal zu betonen, es wird ja bei weitem gar nicht nicht mehr JEDER Leserartikel veröffentlicht, sondern nur noch die "politisch korrekten, die auf ZO-Kurs liegen". Na, herzlichen Glückwunsch aber auch !!! :-) Leserartikel (wenn sie denn überhaupt erscheinen) werden nicht sofort zu lesen sein, sondern erst mit Zeitverzögerung, wenn sie durch die "Zensur" gegangen und für "unbedenklich" erklärt wurden ... Ich hatte seit dem unsäglich Relaunch mit der Schließung des Leserartikel-Blogs gerechnet, die traurigen Überreste der Community seit einigen Wochen nur noch sporadisch als Gastleser verfolgt (meinen Account habe ich bereits löschen lassen) und bin daher heute nicht sooo überrascht. Was mich allerdings befremdet und belustigt ist die Reaktion einiger ZO-User im dortigen Thread. Einige beeilen sich, in "vorauseilendem Gehorsam", jetzt bereits der Welt ihren Real-Namen zu nennen und erwarten offenbar, dass ihre "brillianten" Beiträge von der Nichtveröffentlichung ausgenommen werden. Dabei sind das genau jene User, die mit ihrer Schwemme von Beiträgen (über die Qualität maße ich mir kein Urteil an) genau dazu beigetragen haben, dass immer weniger Leser Lust hatten dort zu lesen und zu kommentieren. Ich verlinke nachstehend ebenfalls zu dem ZO-Thread und empfehle hier die Kommentare # 26 und 27 (# 26 ist eine, auf den Punkt gebrachte Analyse, wie ich sie von meiner hochgeschätzten ehemaligen Mitforistin und unermüdlichen Mitstreiterin in Sachen Homo-Rechte 'kvwupp' gewohnt bin - beste Grüße von Knüppel! Und # 27 ist eine ätzende Satire). Hier ist der Link (und ich hoffe man kommt direkt zu den beiden, von mir empfohlenen Kommentaren # 26 und # 27 community.zeit.de/user/sebastian-horn/beitrag/2011/04/18/zeit-online-startet-neues-leserartikelprojekt?page=2#comments Bye bye ZEIT ONLINE Leser-Community Ich hatte eine gute, zeitweise nervenzehrende aber fast immer für mich bereichernde Zeit mit Dir Knüppel (später 'Faun', später 'Blogger' ...) PS Ein Gruß von mir geht an Johannes Kuhn! Lieber Herr Kuhn, bitte erlauben sie mir einen Kalauer: So wie die Rest-Beatles auf Fragen nach einer Re-Union der Beatles oft antworteten: "Nicht solange John Lennon tot ist ...", sage ich: "Ich schreibe dort erst wieder, wenn Johannes Kuhn zurück ist ... :-)" |
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Hallo Blogger..Ich bins nur. Nun , mich überrascht das Ende nicht sonderlich. In letzter Zeit haben aber auch einige Artikel den guten Geschmack deutlich unterschritten...war echt eher ätzend.
An die liebe Dame: Wie jetzt einige reagieren: "Bravo". Kaum glaubbar.Hiilfee. |
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Noch einige "Highlights" aus dem dortigen Thread.
Meine Empfehlung die Kommentare # 56, 57, 60, 61, 62, 63 ff. community.zeit.de/user/sebastian-horn/beitrag/2011/04/18/zeit-online-startet-neues-leserartikelprojekt?page=5#comments # 60 hat mir so gut gefallen, dass ich ihn zitieren und ergänzen möchte :-) "18.04.2011 um 23.33 Uhr Zeit Online User 'Stierernst' 60. Ich würde bei dieser Gelegenheit auch die Offenlegung von Einkommens- und Vermögensverhältnissen empfehlen, um die monetären Erfolgsaussichten (Schadenersatz) etwaiger Klagen wegen Volksverhetzung, übler Nachrede, Beleidigung, Verleumdung etc. besser einschätzen zu können." Ergänzung von Knüppel: Bin wahnsinnig neugiierig folgendes über meine Mitkommentatoren zu erfahren: Religionszugehörigkeit sexuelle Identität/Orientierung/Ausrichtung Alter evtl. Vorstrafen (poliz. Führungszeugnis) Partei-Mitgliedschaft Geschlecht ledig, verpartnert, verheiratet, verwitwet, geschieden Erbkrankheiten in der Familie Personalausweis-Nummer PIN-Code (Scheck- und Kreditkarten) Beruf derzeit berufstätig / arbeitslos / in Rente (Ariernachweis erst wenn obiges allgemein akzeptiert wurde, man will die Leute ja schließlich nicht aufschrecken) :-)))))))))))))))))))))) PS Nicht, dass das jetzt noch jemand ernst nimmt, es war pure Ironie! |
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@Rosalix
Hallo Rosalix, "(...) In letzter Zeit haben aber auch einige Artikel den guten Geschmack deutlich unterschritten...war echt eher ätzend ..." Ja, einige davon habe ich gelesen. Nun könnte ich natürlich ganz böse sein und behaupten: "Da ZO einen Vorwand brauchte, um den Leserartikel-Blog zu schließen, kam den Verantwortlichen dieser Niedergang der Qualität gar nicht sooo ungelegen". Dass ZO solche Beiträge vielleicht sogar bewußt lanciert hat, will ich nicht behaupten, weil ich es nicht beweisen kann ... Gruß Knüppel |
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schrieb am
19.04.2011 um 10:56
@Rosalix. Mein Kommantar zu Ihrer Kenntnisnahme: Geschätzte Dame von Welt, im ersten Moment war ich gar nicht so negativ gegen diese neue Form von ZEITONLINE eingestellt, denn ich kam gerade aus einer mörderischen Schlammschlacht, in der mich so ein Troll auch noch als Volksverhetzer beschimpft hat. Und das anonym. Ich konnte mich also ernsthaft gar nicht gegen diese strafrechtlich relevante Denunziation zur Wehr setzen. Irgendwo hört ja schliesslich der Spass auf. Es handelte sich um einen Stalker, der mich seit dem ersten Tag bei ZEITONLINE mit seinen Hasstiraden verfolgt. Er selbst gibt nichts von sich preis, kein Name, kein Bild, kein einziger Blog. Nur stänkern. Wir werden diese Spezies nun bald hier bei dem "Freitag" geniessen dürfen. Also empfand ich die neue Form von ZEITONLINE geradezu als Befreiungsschlag gegen diese anonyme Hassprediger. Nun habe ich ein paar Stunden darüber geschlafen und mein Blutdruck hat sich wieder bei 120/80 eingependelt. Ich lese Ihre nachdenklichen Argumente und ich muss Ihnen zustimmen. Erstens wird das eine perfekte Zensurbehörde nach ungarischem Vorbild, zweitens spart sich die ZEIT durch redigierte Blogs oder Artikel von seinen Amateurjournalisten einige bezahlte Mitarbeiter und drittens bekommen die Autoren dafür nur ein Dankeschön. So geht das aber nicht! Wenn ich schon Reportagen und Artikel schreiben soll, die dem Qualitätsanspruch eines fest angestellten ZEIT -Journalisten entsprechen sollen, dann will ich dafür bezahlt werden. Schliesslich bin ich Buch - Autor und als freier Journalist Mitglied von Reporter sans frontièrs.
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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Lieber Monsieur Rainer,
dass Sie sich über das Verhalten des Users geärgert haben, kann ich sehr gut verstehen. Leider kann ich in Ihrem Kommentar nicht nachvollziehen, was genau Sie als Zensur empfinden - aber ich habe mich ohnehin nicht mit dem Forum der Zeit oder ihrem Relaunch beschäftigt. Was ich nicht verstehe ist, welcher Unterschied zwischen einem online Forum und einem realen Debattier- oder z.B. Sportclub sein soll. Wenn ich mich bei einem Sportverein anmelde, tue ich das mit meinem realen Namen und meiner Adresse (werden Gebühren/Beiträge fällig muss ich in aller Regel auch noch ein Konto angeben und eine Einzugsermächtigung erteilen), auf dem öffentlichen Sportplatz kann mich dann jeder, der will, Sport machen sehen - ohne meinen Namen und meine Adresse zu erfahren. So stelle ich mir auch ein online Forum vor. Mehrfachanmeldungen werden damit unterbunden und Sie könnten in begründeten Fällen wie bei strafrechtlich relevantem Verhalten eines Users dessen Identität verlangen. Ich vermute aber solches Verhalten reduziert sich durch das Anmeldeverfahren von ganz allein. Der entscheidende Vorteil ist, dass so weiterhin alles veröffentlicht werden kann, also der Meinungsfreiheit genügt wird - mit ein bisschen mehr Verbindlichkeit. Was halten Sie von dieser Idee? Calvani |
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ä-hem ä-hem
strafrechtlich relevantes verhalten ... im www sind, so scheint mir immer wieder, ziemlich viele hobby-ankläger unterwegs aber das nur am rande... |
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"Hobby-Ankläger..."
Hatte ich weiter unten im Hinblick auf die (damalige) SZ ebenso erkannt; wobei, natürlich klar, die Selbstjustiz "des Volkes Stimme" war auch dort noch etwas krasser als der diesbezügliche, redaktionelle Tenor. |
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schrieb am
20.04.2011 um 09:56
Lieber Rahab, ich halte gar nichts von Denunziation oder von der Justiz. Doch "Volksverhetzer" lasse ich mich nicht ungestraft nennen. So einem Kerl haue ich mindestens was aufs Maul!
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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@Rahab: "ziemlich viele hobby-ankläger unterwegs"
aber noch nicht so wie hier: www.youtube.com/watch?v=tHLwHeEAGq4 |
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es können also immer noch mehr werden - puh!
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@Calvani
Was ich nicht verstehe ist, welcher Unterschied zwischen einem online Forum und einem realen Debattier- oder z.B. Sportclub sein soll. Wenn ich mich bei einem Sportverein anmelde, tue ich das mit meinem realen Namen und meiner Adresse (werden Gebühren/Beiträge fällig muss ich in aller Regel auch noch ein Konto angeben und eine Einzugsermächtigung erteilen), auf dem öffentlichen Sportplatz kann mich dann jeder, der will, Sport machen sehen - ohne meinen Namen und meine Adresse zu erfahren. Ist der Unterschied nicht mit Händen greifbar? Wenn ich Mitglied im Sportverein bin, dann weiß das die Vereinsleitung und dann wissen das die anderen Mitglieder, mit denen ich in der gleichen Sparte trainiere. Kicke ich auf dem Fußballfeld rum oder drehe ich meine Runden auf der Aschenbahn, dann kann mich in der Tat jeder sehen, der dort grade vorbeikommt. Kommt er eine Stunde später so sieht er mich nicht mehr, bekommt auch nicht mit, daß ich vor einer Stunde dort war. Im Internet aber ist alles, buchstäblich alles, was du dort reinkübelst, weltweit sichtbar. Jeder kann deine Aktivitäten heute, gestern und vor drei Jahren nachverfolgen und kann sich ein detailliertes Profil über dich erstellen. Das Internet beschert uns eine Transparenz, die vordem nicht möglich war, als Karteikarten von mir in dieser und in jener Institution vorhanden waren, die Verknüpfung dieser Informationen aber nicht oder nur sehr, sehr mühsam möglich waren. Wenn sich heute einer in das Datensystem einer Firma, einer Behörde oder eines Ministeriums einhackt, dann schleppt er Daten ab, für die hätte früher ein ganzer Trupp Einbrecher mehrere Jahre lang jede Nacht einsteigen müssen, um dann die kopierten Akten mit dem Lastwagen abzutransportieren. Ciao Wolfram |
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@Monsieur Rainer
Doch "Volksverhetzer" lasse ich mich nicht ungestraft nennen. So einem Kerl haue ich mindestens was aufs Maul! Wer mich noch einmal einen Schläger nennt, dem breche ich sämtliche Knochen. Ciao Wolfram |
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@Monsieur Rainer
...denn ich kam gerade aus einer mörderischen Schlammschlacht, in der mich so ein Troll auch noch als Volksverhetzer beschimpft hat. Und das anonym. Ich konnte mich also ernsthaft gar nicht gegen diese strafrechtlich relevante Denunziation zur Wehr setzen. Ich kann mich nicht ernsthaft dagegen zur Wehr setzen, wenn mich einer als Wasweißdennich beschimpft? Habe ich nicht die Macht des Wortes, die Kraft des Gedankens? Kann ich ihm mit diesen Möglichkeiten nicht vor versammelter Mannschaft die Hosen herunterziehen? Brauche ich dazu einen popeligen Amtsrichter? Damit eines klar ist: Geschähe die Beleidigung in einer Zeitung und hätte ich dummerweise - was der Fall ist - keine eigene Zeitung, in der ich drauf antworten könnte, dann müßte ich mich wahrscheinlich des Amtsrichters (der dann natürlich nicht popelig wäre) bedienen, die Schmach zu sühnen. Hier aber, hier im Internet, herrscht Waffengleichheit. Es handelte sich um einen Stalker, der mich seit dem ersten Tag bei ZEITONLINE mit seinen Hasstiraden verfolgt. Er selbst gibt nichts von sich preis, kein Name, kein Bild, kein einziger Blog. Nur stänkern. Wir werden diese Spezies nun bald hier bei dem "Freitag" geniessen dürfen. Wir dürfen es bereits, Präsens, nicht Futur. Je Redefreiheit desto Was-es-nicht-alles-für-Idioten-gibt. Nimm es gelassen, trink ein Glas Rotwein oder ballere ein wenig mit deiner Beretta herum oder was immer sonst den Blutdruck senkt. Ciao Wolfram |
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@ Wolfram
Sie haben mir unlängst geschrieben - ich hab's nicht nachgeprüft - dass Sie Ihren Namen und Ihre Adresse auf Ihrer hier verlinkten Seite preisgeben. Warum tun Sie das, wenn es so gefährlich ist, dass diese Daten weltweit jederzeit abrufbar sind? Calvani P.S.: Ich bin übrigens nicht dafür, dass User untereinander Ihre Identität offenlegen müssen... |
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schrieb am
20.04.2011 um 14:05
Liebe Calvani, dem Grunde nach sollte die Anonymität eines jeden Bloggers gewahrt bleiben. Soll sich doch jeder nennen, wie er will oder auch gleich seinen Klarnamen einstellen, wenn er dies möchte. Das zu entscheiden, sollte Sache der Blogger bleiben. Jedoch bei der Anmeldung sollte jeder Blogger, Autor oder Forist seinen Klarnamen mit nachprüfbarer Adresse angeben müssen. Dieser Klarname sollte bei der Redaktion unter Verschluss gehalten werden. Dies hielte ich für eine sinnvolle Ergänzung des Forums. Insofern teile ich Ihre Meinung vollinhaltlich.
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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schrieb am
20.04.2011 um 14:20
Liebe Calvani, ich auch nicht. Die Anonymität sollte gewahrt bleiben. Doch der Redaktion sollte der Klarnamen eines users schon bekannt sein.
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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Lieber Monsieur Rainer,
mein letzter Kommentar ging an Wolfram, nicht an Sie. Wir zwei Hübschen sind uns ja in der Sache 100% einig... LG Calvani |
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schrieb am
20.04.2011 um 14:34
Liebe Calvani, das ist ein Jammer, aber ich kann Sie gut verstehen. Der Wolfram ist cirka 40 Jahre jünger und viel hübscher als ich! Tempi passati!
Bien cordialement Monsieur Rainer |
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schrieb am
20.04.2011 um 14:34
Liebe Calvani, das ist ein Jammer, aber ich kann Sie gut verstehen. Der Wolfram ist cirka 40 Jahre jünger und viel hübscher als ich! Tempi passati!
Bien cordialement Monsieur Rainer |
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@Calvani
Sie haben mir unlängst geschrieben - ich hab's nicht nachgeprüft - dass Sie Ihren Namen und Ihre Adresse auf Ihrer hier verlinkten Seite preisgeben. Warum tun Sie das, wenn es so gefährlich ist, dass diese Daten weltweit jederzeit abrufbar sind? Unter anderem deshalb, weil ich - aus Kostengründen - meine berufliche Website www.theodor-rieh.de/ und meine private Website www.theodor-rieh.de/heinrich/ auf einer Domain sitze habe und beide miteinander verlinkt sind. Auf der einen biete ich meine Dienstleistung als MPU-Berater Theodor Rieh (ein Buchpseudonym von anno seinerzeit) an, auf der anderen stelle ich unter meinem Klarnamen Wolfram Heinrich meine Schreibereien vor. Auf der beruflichen Website muß ich meine Kontaktdaten angeben, also ist es auch schon egal, ob die noch anderswo rumlungern. P.S.: Ich bin übrigens nicht dafür, dass User untereinander Ihre Identität offenlegen müssen... Ich auch nicht. Suum cuique, wie der Lateiner sagt (was der Lindinger Sepp als "A jeder is a Sau" übersetzt hat und sich dann über seine 5 in Latein gewundert hat). Ciao Wolfram |
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@Monsieur Rainer
Der Wolfram ist cirka 40 Jahre jünger und viel hübscher als ich! Das zweite wollen wir mal gelten lassen, aber das erste... Man sollte nicht von meinem retuschierten Firmbild auf mein jetziges Alter schließen. Ciao Wolfram |
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@Wolfram Heinrich
"Wer mich noch einmal einen Schläger nennt, dem breche ich sämtliche Knochen." Und wenn sie glauben, Sie hätten einen Idioten vor sich, da sind Sie bei mir gerade an den Richtigen geraten! |
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@GeroSteiner
Und wenn sie glauben, Sie hätten einen Idioten vor sich, da sind Sie bei mir gerade an den Richtigen geraten! SOHN: Papa, mir ham heut in der Schul glernt, daß der Mensch vom Affen abstammt. VATER: Du vielleicht, ich nicht. Ciao Wolfram |
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@ Wolfram
Das erklärt immer noch nicht, warum Sie hier nicht anonym bleiben wollen. Das war nämlich die Frage, weil Sie behauptet haben, es sei bedenklich wie schnell und einfach das Netz Daten verknüpft. Und Sie verknüpfen Ihre Identität jetzt hier selbst und zwar privat. Wieso? Calvani |
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@Calvani
Das erklärt immer noch nicht, warum Sie hier nicht anonym bleiben wollen. Das war nämlich die Frage, weil Sie behauptet haben, es sei bedenklich wie schnell und einfach das Netz Daten verknüpft. Und Sie verknüpfen Ihre Identität jetzt hier selbst und zwar privat. Wieso? Weil es mir wurscht sein kann. Ich habe in diverse Blogs so viele Texte aus meiner Website reingestellt, daß es Kasperltheater wäre, mich in den Blogs unter einem Nickname vorzustellen. Ciao Wolfram |
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Geschätzte Dame von Welt, im ersten Moment war ich gar nicht so negativ gegen diese neue Form von ZEITONLINE eingestellt, denn ich kam gerade aus einer mörderischen Schlammschlacht, in der mich so ein Troll auch noch als Volksverhetzer beschimpft hat. Und das anonym. Ich konnte mich also ernsthaft gar nicht gegen diese strafrechtlich relevante Denunziation zur Wehr setzen. Irgendwo hört ja schliesslich der Spass auf. Es handelte sich um einen Stalker, der mich seit dem ersten Tag bei ZEITONLINE mit seinen Hasstiraden verfolgt. Er selbst gibt nichts von sich preis, kein Name, kein Bild, kein einziger Blog. Nur stänkern. Wir werden diese Spezies nun bald hier bei dem "Freitag" geniessen dürfen. Also empfand ich die neue Form von ZEITONLINE geradezu als Befreiungsschlag gegen diese anonyme Hassprediger. Nun habe ich ein paar Stunden darüber geschlafen und mein Blutdruck hat sich wieder bei 120/80 eingependelt. Ich lese Ihre nachdenklichen Argumente und ich muss Ihnen zustimmen. Erstens wird das eine perfekte Zensurbehörde nach ungarischem Vorbild, zweitens spart sich die ZEIT durch redigierte Blogs oder Artikel von seinen Amateurjournalisten einige bezahlte Mitarbeiter und drittens bekommen die Autoren dafür nur ein Dankeschön. So geht das aber nicht! Wenn ich schon Reportagen und Artikel schreiben soll, die dem Qualitätsanspruch eines fest angestellten ZEIT -Journalisten entsprechen sollen, dann will ich dafür bezahlt werden. Sonst können die mich kreuzweise!
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer @Jan Jasper Kosok |
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schrieb am
19.04.2011 um 10:55
"und drittens bekommen die Autoren dafür nur ein Dankeschön"
Ich glaube, Sie verschätzen die Situation, cher Monsieur. Nicht die Autoren werden ein Dankeschön bekommen, sondern sie werden eh sich bei der Redaktion bedanken müssen, dass sie ihre Artikel zur Zensur einreichen dürfen und dafür sogar nichts bezahlen müssen. |
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schrieb am
19.04.2011 um 11:02
Liebe Lara, genau, so herum kann man das auch sehen. Das kommt ja überhaupt nicht in die Tüte. Ich bin Autor und als freier Journalist Miglied von Reporter sans frontièrs. Das Bloggen ist meine Freizeitbeschäftigung zwischen einigen Reportagen, die ich verkaufen kann. Dann muss ich mich von ZEIT - Moderatoren - Trolls nicht auch noch bevormunden lassen. Das täte denen so passen, dass ich auch noch demütig hundeln soll, damit ich eingelassen werde. Soweit kommts noch!
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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@Lara
Ich glaube, Sie verschätzen die Situation, cher Monsieur. Dein Deutsch ist ja ansonsten ziemlich gut, hier aber ein Tip von einem Muttersprachler: Nicht "Sie verschätzen die Situation" sondern "Sie schätzen die Situation falsch ein" oder auch "Sie verschätzen sich in der Beurteilung der Situation". Ciao Wolfram |
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schrieb am
20.04.2011 um 15:03
Eigentlich meinte ich "verkennen" bzw. "falsch einschätzen". Danke für den Hinweis!
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@Lara
Eigentlich meinte ich "verkennen" bzw. "falsch einschätzen". Den Effekt kenne ich selber nur zu gut. Du hast einen Satz im Hirn und unterm Schreiben merkst du, daß eine andere Formulierung besser ist. Und dann entsteht ein Kuddelmuddel, der nicht mehr korrigiert wird, weil im Internet ist Eile und Hudeltum angesagt. Ciao Wolfram |
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"Du hast einen Satz im Hirn und unterm Schreiben merkst du, daß eine andere Formulierung besser ist."
So etwas ist mir noch nie aber wo wir schon mal dabei sind könnte ich doch die Decke muss mindestens einmal im Jahr gestrichen werden damit wo war ich stehengeblieben? Das Wetter. |
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schrieb am
20.04.2011 um 21:15
Hm... small talk übers Wetter? Auch hier beim Freitag? Es gibt kein sicherer Ort auf der Welt...
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Das aktuelle Wetter
21.04.2011, 09:15 Uhr 14.2°C sonnig |
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schrieb am
21.04.2011 um 09:53
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Im Westen nichts Neues,
und vielleicht sollte man in dem Zusammenhang mal an die "damalige", 2007er Community der SZ erinnern. Habe dort auch viel gelernt, wie die @DvW hier kommentiert, habe reale Kontakte geknüpft, die andauern und bin ein Stück weit genau über diese "Beziehungen" geprägt worden. Die SZ hat es uns damals schon gezeigt, "wo der Hammer hängt" und vordergründig wurde auf die rechtliche Lage verwiesen, die mögliche Haftung des Betreibers der Plattform. Mittlerweile ist man da schon etwas weiter, ehrlicher im Vereinnahmen und streamlinen dessen, was im Sinne des überwiegend hofberichterstattenden Qualitätsjournalismus halbwegs brauchbar ist; werden als beinahe Nebeneffekt die verbliebenen, hauptamtlichen Redakteure und Autoren diszipliniert. Insofern sind einerseits Loblieder auf den Freitag eher nicht anzustimmen, aber andererseits ist eine möglicherweise überzogene, manchmal die vielleicht persönlich gepägte, verbitterte Kritik kaum Nabel dieser Welt. Btw. und was dort auf diesen sog. Tabu-Blogs stattfindet ist genau das Spazierenführen dieses schon beinahe jenseitigen Egos. Dann lieber das neue, softige, pflegeleichte, qualitativ höchstwertige ZON... Kritische, distanzierte Sympathie würde ich es hier in der FC nennen wollen, solange Jakob Augstein und Co. sich der Community gegenüber nicht auf die elitäre Ebene eines Bernd Graff begeben wollten. www.sueddeutsche.de/digital/die-neuen-idiotae-web--1.335426 |
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@ebertus
Die SZ hat es uns damals schon gezeigt, "wo der Hammer hängt" und vordergründig wurde auf die rechtliche Lage verwiesen, die mögliche Haftung des Betreibers der Plattform. Auf meiner Website und meinem Blog habe ich deshalb folgende Rechtliche Anmerkungen hinterlassen: Sollten die auf meiner Website verlinkten Fremd-Websites merkwürdige, gefährliche, strafbare, obszöne oder sonstige Inhalte, gleich welchen Inhalts, enthalten, so distanziere ich mich hiermit auf das Allerherzlichste von ihnen. In gleicher Weise distanziere ich mich auch von den Inhalten meiner eigenen Website und meines Blogs. Die dort hinterlegten Inhalte stammen nicht von mir, sondern wurden maschinell ohne mein Zutun erzeugt. Ich distanziere mich ebenfalls von allen Entscheidungen und Maßnahmen staatlicher Organe der Bundesrepublik Deutschland, insonderheit jenen der Rechtsprechung, die den Setzer eines Links für alle Inhalte mitverantwortlich machen, die sich zum Zeitpunkt des Setzen des Links dort befinden, bzw. sich nach dem Setzen des Links dort befunden haben werden. Ciao Wolfram |
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ä-hem ä-hem
die durchsetzung qualitativ hochwertiger artikel nebst diskussion geht hier auch schon - nur etwas anders |
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In Nordafrika wird um Freiheit und Menschenrechte gekämpft, selbst im kleinen Stuttgart irgendwo dort unten im südwestlichen Winkel hat sich das liberale Bürgertum (bislang) erfolgreich gegen eine jahrztehntelange Alleinherrschaft zur Wehr gesetzt.... Und nun führt die ZEIT politische Zensur nach ungarischem Vorbild ein.
Zufall? Oder die "Erkenntnis", dass man mit der Meinungsfreiheit etwas zu weit gegangen ist? Noch ist Grün im 20er-Bereich und die Linke eingedämmt. Aber was könnte noch alles passieren, wenn das gemeine Volk weiterhin seine freie Meinung auf gut eingeführten bürgerlichen Foren unzensiert kundtun könnte? ... Und dabei gelegentlich die Edelfedern-Fakes alt aussehen lässt..... Könnte es sein, dass die ZO-Redaktion nicht nur genug davon hat, bei ihren Lösch- und Streichmaßnahmnen immer wieder ihr unterirdisches intellektuelles Niveau entblößen zu müssen? Dass hier ein klares "Stopp!" gegen alles ausgesprochen wird, was über Schwarz-Gelb hinaus denkt und schreibt? Aber selbst wenn diese Leute einfach zu .....wären, um die politischen Implikationen der neuen Zensur mitzudenken oder gar durch sie motiviert zu sein, auch ein blindes Huhn kann ja mal ein Korn finden. Und de facto kann die Schließung der Community und die Vorzensur nur dazu führen, dass aktuelle, von den Mainstream-Medien nicht beachtete Nachrichten nicht mehr - oder verspätet - auftauchen. Und dass natürlich die Redaktion darüber befindet, was gelesen und debattiert werden darf: Schwarz-Gelbes Blau-Dilorenzieren. Ein ökonomischer Aspekt könnte auch noch hereinspielen. Vielleicht war die Community ja gar nie als das gedacht, was sie dann wurde: ein Leser- und Bürgerforum. Vielleicht hatte man sich erhofft, in dieses Forum - neben ein paar "Leserreporten" und Leserbrief-Schreibern - allerlei Sloterdijk-Imitatoren und andere "Experten" locken zu können und auf diese Weise kostenlos die Beiträge zu bekommen, die man in der Printausgabe aus Kostengründen nicht mehr druckt. Der letzte Relaunch war vielleicht ein zweiter Versuch, dies zu erreichen, hatte aber zur Folge, dass genau die, die diesem Anspruch am nächsten kamen, nahezu vollständig aus dem Forum flüchteten.Und vielleicht hofft man, dies nun durch endgültiges Aussperren des gewöhnlichen Volkes doch noch zu erreichen...... Die FREITAG-Community ist nun das letzte, an ein Printmedium gekoppelte, freie Bloggerforum im deutschsprachigen Raum. Das ist Chance und Verpflichtung. Hoffentlich wird die Redaktion beidem gerecht. |
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Nun sind sie veröffentlicht, die FAQ, bitte sehr: www.zeit.de/administratives/2011-04/faq-leserartikel
Das 'symbolische Dankeschön' ist übrigens ein Baum - wenn das mal nicht dem Umfragehoch der Grünen geschuldet ist ...;-)... |
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... beim Freitag könnte man doch Stiefmütterchen pflanzen ...
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Keine Pantoffelblumen @Streifzug? ...;-)...
....................................................................... Die AGB wurde für das 'neue Leserartikel-Projekt' auch fix umgestrickt, unter 'Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion und Leserartikel' §2 finden sich die folgenden Traumkonditionen: '3. Sie räumen der ZEIT ONLINE GmbH an Ihrem Beitrag ein unentgeltliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes und übertragbares Nutzungsrecht ein, diesen unter Nutzung jeder technischen Übertragungsmöglichkeit einschließlich mobilfunkgestützter Dienste öffentlich zugänglich zu machen oder öffentlich zugänglich machen zu lassen. ZEIT ONLINE ist befugt, ihren Beitrag u.a. als Textdatei, über Apps (z.B. die ZEIT ONLINE Plus App) und ähnliche Anwendungen, per API, als E-Paper, SMS, MMS, über Pushdienste, RSS-Feeds und So cial-Media-Dienste (z. B. über unsere Kanäle bei Twitter und Facebook) oder mithilfe bisher unbekannter Übertragungs- und Nutzungsarten zu übermitteln. Diese Nutzungsrechte bleiben von der Beendigung des Nutzungsvertrages, der Löschung des Benutzerkontos oder der Löschung des Beitrages unberührt. Sie umfassen das Recht der Bearbeitung, insbesondere der Kürzung. Der gesetzliche Schutz Ihres Urheberpersönlichkeitsrechts bleibt unberührt.' Schön finde ich auch: '5. Verfasser von Leserartikeln sind verpflichtet, ZEIT ONLINE darauf hinzuweisen, falls Ihr Beitrag bereits zuvor vollständig oder in Teilen veröffentlicht worden sein sollte.' Weiter oben, unter 'Allgemeine Nutzungsbedingungen' § 3 'Sonstige Bestimmungen' steht: '2. Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht akzeptiert. ... ' |
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Vergessen, der link zur AGB www.zeit.de/administratives/agb-kommentare-artikel
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schrieb am
19.04.2011 um 16:18
Liebe Dame von Welt, das heisst also doch wohl im Klartext, dass ich keine Beiträge mehr, die ich bereits auf meiner homepage eingestellt habe oder im social network erschienen sind, bei ZEITONLINE einstellen könnte. Jetzt reichts mir aber endgültig! Gestern war ich noch positiv gestimmt, nun habe ich nachgedacht. Insbesondere Ihr Blog liess mich sehr nachdenklich werden.
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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Irgendwo in den FAQ's wird dort erwähnt, dass die Artikel ein sehr gebildetes Publikum erreichen, und als einziges Beispiel dafür werden exklusiv "Mitglieder und Mitarbeiter des Deutschen Bundestages" genannt und hinzugefügt, dass diese die Artikel auf ZEIT online intensiv lesen - und ein gewisser Einfluss auf diese Klientel über die Artikel möglich wäre ...
Aha! Mehr gibt es doch da nicht zu sagen. Da wird es in den letzten Monaten wohl so manchmal etwas auf die Mütze gegeben haben wegen der unhaltbaren Zustände im ZEIT-Keller und "Misshandlung" von Partei-Schreiberlingen (da fiele mir so mancher Name ein). Noch etwas am Rande: Stierernst hat seinen oben genannten Beitrag selbstverständlich ironisch gemeint, aber das zeigt mal wieder, wie schwierig - und missverständlich - es oft ist, verschriftlichte Ironie als solche deutlich zu machen. |
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schrieb am
19.04.2011 um 17:03
Hm... irgendwie ist es ein Wunder, dass es bei solchen SEHR gebildeten Mitglieder und Mitarbeiter des deutschen Bundestags so viele Probleme im Land gibt... und dass zwischen den gebildeten Mitglieder des Bundestags selbst immer noch mittelalterliche Verhältnisse herrschen. Aber selbst wenn sie tatsächlich so gebildet wären, wie es behauptet wird... was soll das heißen, sie beschäftigen sich ab jetzt nur mit ein paar gebildeten, gut situierten und loyalen Bürgern? Der Rest des Volkes hat die Klappe zu halten und zu verrecken? Ist es alles, wofür die vermeinte Bildung bei den Mitgliedern des Bundestags gut ist?
@Freitag-Redaktion: Ihr seid jetzt die letzte Hoffnung! Die anderen Plattformen haben sich schon alle längst verkauft! |
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Nun war Zapfenstreich. Seit ungefähr 1/2 5 ist auch die Kommentarfunktiuon iom Leserblogbereich demontiert. Ich habe es sportlich gesehen und wollte den letzten Leserartikel schreiben, das ist mir nicht gelungen. Witzigerweise trägt der letzte Beitrag die Überschrift:
"Der Gerichtsvollzieher kommt" waltergw sei die Ehre gegönnt. Ich bin damit zufrieden den letzten kommentierten Artikel geschrieben zu haben, he he community.zeit.de/ |
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"Der Gerichtsvollzieher kommt" danach kam dann Herr Horn.
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Grämen Sie doch nicht, lieber hardob — ich weiß, das ist zunächst schwer, vor allem, wenn man sich erinnert, daß das ZO-Forum tatsächlich einmal das gewesen ist, was es nun werden will, nämlich gut.
Seien Sie froh, daß Sie hier sind. Ich bin auch froh, daß Sie hier sind. (Und grüße auf diesem Wege übrigens auch den FOXEL recht herzlich.) |
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Tja, hardob, dann sind wir doch dankbar, uns hier einfinden zu dürfen. Ich persönlich komme zwar nicht so doll mit dieser hierarchischen Anordnung zurecht, aber vielleicht lässt sich ja noch etwas mit rss frickeln. Das war das einzig Gute am ZEIT-Relaunch - man war dazu gezwungen, sich mit solchen Tricks informiert zu halten. Werten Dank nochmal an seriousguy, pausenfüller (mf) und tycho für die Tipps damals.
Das Thema Zeit online ist jedenfalls für mich jetzt gegessen. Tanzen wir halt hier weiter, ich glaube es lohnt sich auch wesentlich mehr. Klearchos |
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Tatsächlich, lieber j-ap, hat es mir "damals" oft sähr, sähr gute Laune gemacht, mit zu debattieren. Ach, die Tage, sie sind schon lang dahin. Später wußte ich, - im Gegensatz zu früheren Tagen, als ich mich leichter zurecht finden konnte, - manchmal nicht, in welchen Kindergarten ich gerade umher irre. Aber gut, es strebt der Mensch so lang er irrt. So echte Gram mag sich bei mir nicht einstellen.
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Seien Sie auch von mir gegrüßt, j-ap.
In der ungewohnten Umgebung muss ich mich nun erst mal zurechtfinden. Schön, dabei auf die einen oder anderen alten Bekannten zu treffen. |
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Ja mei, lb. klearchos, hier kann es auch schön übersichtlich zugehen und natürlich ist es hier genügend gefährlich, dass es manchmal richtig kurzweilig wird. Und die (Arbeits)Umgebung ist viel netter als in der ZEIT nach dem früheren Relaunch. Hier ist sie eigentlich leichter zu handeln und übersichtlich. Ich hoffe, man trifft sich auch hier zu manchen "gutkatholischen" Disputen.
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Hallo Foxel, ich kann leider nicht auf Ihr Profil zugreifen, dab ei hättew ich Sie gerne abonniert, weil: immer gerne gelesen ...
Vielleicht können Sie ein bisschen an ihrem Profil herum schalten. |
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Dann auf, werter hardob, ich freue mich über die gute Gesellschaft hier.
Wäre allerdings ganz dankbar für eine Nick-Konkordanz. Gaaanz viele haben ja ihre Nicks einfach mitgenommen bei der Migration; aber einige fehlen mir noch. Wo sind outis oder declareinit? |
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Danke für den Hinweis, da muss ich noch was dran frickeln.
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schrieb am
19.04.2011 um 20:15
Ich grüße dann auch mal allgemein in die Runde! :-)
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bitte weiter frickeln, funktioniert noch nicht.
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Im Regelfall kann ich Bärte nicht leiden, finde aber dennoch, daß Herrn Horn sein Dreitagebart wesentlich besser steht als dieses irgendwie dann doch lustige Schülerzeitungsphoto von dazumal.
(Ich komme nur deshalb auf dieses eigentlich boulevardeske Thema zu sprechen, weil es mittlerweile das Niveau zu sein scheint, das man am Speersort pflegt.) |
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Auf die Gefahr hin, dass das hier bereits verlinkt wurde ...
"ZEIT ONLINE Leserartikel-Blog Neues Leserartikel-Projekt ist online Von Sebastian Horn 19.04.2011, 16.27 Uhr ..." community.zeit.de/user/sebastian-horn/beitrag/2011/04/19/neues-leserartikelprojekt-ist-online |
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@dame.von.welt
Auch von mir Herzlichen Dank für Ihre Dokumentation über das definitive Ende des vorletzten zeitungsangebundenen Forums, das, wenn auch nur im Ansatz und sicher kaum in den letzten 2 Jahren, eine Diskussionskultur zuließ, wie sie für eine Gesellschaft der Citoyens wünschenswert wäre. Habe selbst dort so gut wie gar nicht mehr kommentiert; bereits einige Zeit vor und nach dem General-Launch (ca. 2005/6) habe ich dort nicht mehr geschrieben, jedoch noch viel gelesen - und erinnere qualitativ hervorstechende Diskussionen, getragen von z.B. Ihnen, j-ap, hardob, Blogger, Harald Kaufmann, Monsieur Rainer und wie sie alle hießen.... Das Lesen der zukünftigen, nunmehr "Qualitäts-Leserartikel" der ZEIT-Online schenke ich mir ab jetzt vollständig. Damit ist die Wochenzeitung DIE ZEIT für mich endgültig erledigt, die Abo-Kündigung der Papierausgabe geht Karfreitag in die Post. Leider scheint es keinen Zugriff mehr auf die "uralte" DIE ZEIT-Community (vor 2006) mehr zu geben, gerne würde ich die ein oder andere Diskussion noch mal lesen. Ich hoffe, dass zumindest der FREITAG den politischen Willen und die finanzielle Kraft hat, dem Mainstream paroli zu bieten, wenn auch nur in kleinem Rahmen. Und die "...gebildeten Mitglieder und Mitarbeiter des deutschen Bundestags...", die von den herrschenden Tieffliegern dort in ihren neuen Richtlinien/AGBs explizit genannt werden, entbehren nicht einer gewissen Komik. Ich hab' jedenfalls gut gelacht. Sofern man über dieses verlogene Trauerspiel überhaupt noch lachen kann. DIE ZEIT-Community – sie ruhe in Frieden. ------------------------------------ Kein IKEA-Projekt nirgends Tom |
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Sie meinen die Campus-Community? Die ist nicht mehr aufrufbar. www.drupalcenter.de/node/3241 drupal.org/node/142016 Dazu interessant auch die Zuwachszahlen von 05 auf 06 preview.tinyurl.com/44va42j
Ich erinnere auch dunkel den Mecker-Blog und Onkel Brumm preview.tinyurl.com/yjztq7 Der älteste aufrufbare Leserartikel stammt von Falk Lüke von Oktober 07 community.zeit.de/?page=3271 |
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>>>Sie meinen die Campus-Community?
Nein, die kenne ich gar nicht mehr. Es muss anfang 2006 gewesen sein, als die "uralte" ZEIT-Community dicht gemacht wurde. Sie war eh' nur noch für ganz wenige Zugangsberechtigte offen. Die Letzten, die da noch Zugriff hatten, waren wohl die Scrabbler, die dort jahrelang Ihren eigenen Platz hatten. Für die übrige Community war so gegen Herbst 2005 "Schluss mit Lustig". Man konnte zwar die Seiten aufrufen, aber nix mehr posten. Von den ganz alten Nicks, von denen ich mit Sicherheit weiß, dass diese auch in der neuenalten ZEIT schrieben, erinnere ich nur noch den verstorbenen Günter Seitz. Gott hab' ihn seelig. Nun ja, die guten alten Zeiten, die wohl auch nicht makellos waren - perdu. Nochmals Dank für Ihre Infos und Gruß Tom ------------------ Immer noch kein Projekt |
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Grüße zurück!
Mir fiel der Name um's Verrecken nicht mehr ein (auch, weil ich erst Anfang 08 zur ZOC stieß), aber j-ap hat ganz unten etwas dazu geschrieben: 'Erinnert sich hier noch jemand an das ganz alte ZEIT-Debatten-Forum (bis vor einigen Monaten noch archivhalber erreichbar unter www.debatten.zeit.de , mittlerweile ist das völlig eingestampft und nur mehr eine Weiterleitung zur jetzigen ZEIT-Plattform)?' Das meinten Sie, oder? --------------------------- Kein Projekt, nirgends? ...;-)... |
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@dame.von.welt
Jau! Genau das meinte ich. ...und je länger ich drüber nachdenke, desto mehr Anekdoten und Nicks aus dieser Uralt-Community fallen mir auch ein. Ich guck mal, ob ich weiter unten den Beitrag von j-ap finde... (Und, tatsächlich, Sie haben Recht, ich hab' immer noch kein Projekt; vielleicht will ich derzeit auch gar keins? Noch nicht mal ein IKEA-Projekt :-)) Gruß Tom ---------------------------- Immer noch kein Projekt nirgends |
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Gerade an Sebastian Horn abgeschickt:
"Sehr geehrter Herr Horn, vielen Dank für Ihre ausführliche und freundliche Antwort auf meine Mail vom 08.11.2010. Jetzt fühle ich mich richtig aufgeklärt. In Ihrer Meldung bei der Zeit vom 19.04.2011 schreiben Sie: "Wenn Sie Ihre Artikel nachträglich löschen lassen möchten, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail". Nun, ich bitte Sie, alle meine Artikel und Kommentare auf dieser Plattform zu löschen - damit mich mit den Zeiten bei der Zeit gar nichts mehr verbindet. community.zeit.de/user/sebastian-horn/beitrag/2011/04/19/neues-leserartikelprojekt-ist-online Mit freundlichen Grüßen" |
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Danke für den lesenswerten Artikel.
Seit etwas mehr als eineinhalb Jahren tue ich mir das schon nicht mehr an, was bei ZEIT Online passiert und grassiert. Ich habe den Wechsel zum Freitag stets als Bereicherung empfunden und nie bereut. Einzelne Mitglieder der damaligen Community habe ich vermisst, einige bereits wiederentdeckt, viele neue entdeckt. Ein Gewinn. Letztlich besteht unser ganzes Leben doch aus Neubeginn. Wenn eine Redaktion das Leistungsschutzrecht in vorauseilendem Gehorsam schon auf diese Weise umsetzt um keinerlei Angriffspunkt zu bieten, dann ist vom Rest auch nichts mehr zu erwarten. Glücklicherweise sind wir hier ZEITlos. Im Freitag ist der größere Teil immer noch "Frei", der kleinere "tag". |
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Ein Gruß an alle früheren Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus der der ehemaligen ZEIT-Community.
@Knueppel: Vielen Dank für die verbalen Blumen. |
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Hallo kvwupp, ich grüße Sie auch.
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Ein Gruß an alle früheren Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus der der ehemaligen ZEIT-Community.
@Knueppel: Vielen Dank für die verbalen Blumen. |
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Nachdem ich meine Feeds stillgelegt, die ZOC aus dem Schnellstarter entfernt, mein Print-Abo der Zeit gekündigt und um Stillegung meines Accounts gebeten habe, warf ich einen Abschiedsblick auf diese "Leserartikel"-Seite.
Die können sich ja vor Kommentar-Resonanz kaum retten! ;-P Der meistkommentierte Artikel hat laut Fähnchen acht, realiter neun Kommentare von drei Leuten; die anderen je einen, der schon gar nicht ausgepriesen wird, insgesamt wohl ein Dutzend in so sechs bis acht Stunden - beeindruckend. |
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Hey!
Schön, hier einige der alten Hasen von ZO zu lesen. Natürlich kann das alles nur geplant gewesen sein. Zitat Blau vor der Blauverschiebung und der aktuellen ENDZEIT: "Wir können und wollen kein Ersatz für ein soziales Netzwerk wie Facebook sein." Übersetzt: Wir wollen keine Gemeinschaft und ergo keine solche Dynamismen, die mit solcher einhergehen. Als Horn kam und Kuhn gegangen wurde, kam das neue GUI und die Verwerfung des Links Leserartikel in die Fußnote der Index Zeit. Das wurde dann als Näherrücken zwischen redaktionellen Artikeln und den Privatiers verkauft. Doch was genau wurde da eigentlich geschrottet. Nun, die alte Leserartikel Seite vor dem Relaunch 2009 war sehr informativ. Tag Cloud wie hier. Ranking. Ressort = Thematische Links und: Anwesende User,..sofern ich micht recht erinnere mehr als 5 letzte Kommentare. Das war also sehr niederschwellig angelegt. Farblich setzte sich die Seite von der übrigen Zeit ab. Es wollte also nicht die Zeit und deren Artikel Diskussion ersetzen oder Anspruch auf die journalistische Güte erheben -- nein, es bot Raum, um die Sichtweise nicht professioneller Schreiber auszugestalten und angeregte Diskussionen zu erzeugen, die eine alternative Meinung zu einem, meist im redaktionellen Teil bereits bestehenden Artikel, in anderer Form zu beleuchten. Dabei kam es oft zum Clash. Exakt dann kam Kuhn und hat ein wenig mit weiser Hand gerüttelt und die Combattanten ließen voeinander ab. Mehr oder weniger. Jedenfalls beschämte damals noch die eigene Entgleisung im Zweifelsfall. Kuhn war dabei ein Genie, weshalb man es Horn nicht vorwerfen konnte, dies nicht auf die Reihe zu bekommen, zumal ja wohl die Blauverschiebung schon damals auf Endzeit zielen musste. Als Kern des Beweises hierfür sei nur die Verlinkung auf die Leserartikel gaaaanz unten angeführt. Interessant nun, dass dies alles tausendfach nach dem Relaunch diskutiert wurde und sich auf einer Five Hand Poker Hand, die neuesten Artikel gewollt in den Äther zuckelten, und diejenigen gebildeten Semester, die nicht allein in Poesie schwelgten und jene Emitter des Kruden und Verworrenen dort einfach mitnahmen, gar nicht mehr wussten, wie man jetzt noch Artikel des eigenen Interesses dort aufzufinden vermochte. Nämlich über RSS Feeds,...jene waren das einzige probate Mittel gegen die Nebelwand zwischen den Foristen von ZO, die man so überraschend gelegt hatte. Im Übrigen hatte dieser Relaunch damals folgen. Sie mögen das jetzt als meine subjektive Sichtweise der Dinge auch legitim abtun, aber der Vergleich zu SPON und SZ und Welt war schon recht deckungsgleich. Zote über Clash über Zote und kaum Elaborat mehr. Von nun an fand keiner mehr in die recht konstruktiven Diskussionen. Was war das dramatische daran? Was ist heute noch dramatisch daran? Ich stieß 2008 im Spätherbst zur ZO. Ich war verblüfft, parallel zu der Online Scheiße in Diskussionen eine Plattform zu finden, in der solch ein breites politisches Spektrum vorzufinden war und die Menschen dort nicht wirklich (mit Ausnahmen) aneinander gerieten und zumeist wirklich an Diskussion interessiert waren. Ich war verblüfft darüber, dass dort ein Raum geboten wurde, mit vorsichtigem Schritt und stetem Feedback, eigenes Machwerk dem kritischen Diskurs zu stellen. Und: Man lernte durch die Mail Funktion dort auch Menschen kennen und schätzen. Dies beweist, dass ein Forum, also eine Plattform wo Meinungen diskutiert werden STETS ein soziales Netzwerk ist. Die Frage ist nur, auf welcher Ebene und auf welche Art und Weise dort kommuniziert wird. Es tut mir leid, denn ich bemühe mich wirklich darum, es möglichst positiv zu sehen, aber der Relaunch 09 war ganz große Verarsche. Das diese Verarsche durch eine renommierte deutsche Zeitung erfolgt, schadet dem Label, denn einige von denen, die dort anwesend waren, sind in der Tat Multiplikatoren (und darüber hinaus das Netz selbst eines darstellt) und kluge Menschen und so kann man einfach nicht mit denen sprechen. Es kann ganz klipp und klar gesagt werden: Hey, wir wollen das nicht mehr, das kostet nur und wir profitieren nicht in unserem Sinne daran. Das verlogene "Wir wollen alles verbessern und schrotten deshalb die alte GUI, zwingen Euch auf 1500 Zeichen, damit ihr Euch direkt fasst, und dann wird alles toller besser weiter schöner und überhaupt wollen wir DAS Leserartikel Forum Deutschlands werden." Ja, das war eine glatte Lüge. Oder es war so unendlich dumm und naiv, dass man als Laie Angst bekommen mag. Letzteres schließe ich aus. Deshalb war es Lüge und damit grobe Verarschung. Wissen Sie, was ich mache, wenn ich bemerke, dass ich verarscht werde durch ein Unternehmen, welches an und für sich ehrenwerte Maßstäbe an sich selbst stellen müsste: Ich schäme mich zutiefst fremd. Mehr als über jeden peinlichen Leserartikel dort, denn letztere sind ja von einzelnen verfasst, die Laien sind. Dort in der Redaktion saßen Profis, die das Gebahren der Verarsche an den Tag legten, ganz so, wie jene Unternehmen, die alten Omis Abbos für Glückspiele verkaufen. Same League~ So what the fuck,..i don't give a damn about Zeit, Herrn Blau, Herrn Horn or whoever. Was macht eine gesunde Community aus? Ein gutes GUI, eine weise Moderation aber vor allem die Selbstreinigungskraft der Foristen selbst. Dem Freitag gebe ich hier ein sechs von zehn. |
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schrieb am
20.04.2011 um 09:23
Moin Tycho! :-)
Dass von Anfang an eine Zerschlagung der bestehenden Community geplant war, dürfte wohl (spätestens jetzt) klar sein. Nicht ganz klar ist mir, warum man so lange gezögert hat. Jetzt jedenfalls gibt es keine Community mehr. Weder sieht man, wer gerade einen Kommentar schreibt noch läßt sich sonst - so man nicht gerade die entsprechenden Profile gespeichert oder abonniert hat - kein Kontakt mehr herstellen, denn eine Nutzerübersicht gibt es ja schon seit dem letzten Relaunch nicht mehr. Wir haben also gestern tatsächlich eine Community begraben. rip. Auch wenn ich ja vom Freitag nie sonderlich begeistert war und mich die Ladezeiten zur Verzweiflung bringen, bin ich doch froh, dass es hier noch ein Asyl für gestrandete Foristen gibt. :-) In diesem Sinne frohe Ostern für alle! |
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asyl gibt es nur für politisch verfolgte!
mit wirtschaftsflüchtlingen ist das ein bißchen was anderes - die scheitern an dublin2 |
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schrieb am
20.04.2011 um 09:43
Lieber Tycho, @ZEITverdichterin, Sie haben recht, die ZEIT Community ist begraben. Sie gibt es nicht mehr. Schluss, aus, ende. Was jetzt an rundgelutschten Artikelchen noch eingestellt wurde, kann man im wahrsten Sinne des Wortes an einer Hand ablesen. Wenn ein ZEIT - Redakteur über so einen Artikel herfällt und ihn "redigiert", dann entsteht ein ZEIT -konformer und politisch korrekter Einheitsbrei, den Kurt Tucholsky als eia - popaia bezeichnet hätte. Wir haben die ganze ZEIT für die Katz geschrieben und sind den Herrschaften nur auf die Nerven gegangen. Nun haben wir es schwarz auf weiss. Der Freitag ist das letzte Onlineforum seiner Art. Wie lange noch?
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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schrieb am
20.04.2011 um 09:59
Hallo Rahab,
nein, so schlimm, dass ich gleich in die Wirtschaft flüchten müsste, ist es dann doch noch nicht. |
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kleines mißverständnis
die wirtschaft hat euch zu flüchtlingen gemacht - so war es gemeint aber nur, wenn die rede vom asyl ernst genommen wird |
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Das, was jetzt dort im Medium Internet passiert, ist der elektronische Leserbrief. Mehr nicht. Man beraubt sich selbst um die Methode Netz.
Das ist keine wirtschaftliche Frage,...nicht wirklich. Etwas interessantes zieht ja, und interessant im eigentlichen Wortsinn war es ja...und damit etwas frequentiertes, bewerbungs-fähiges. mir scheint es mehr eine Formfrage zu sein, wie man sich präsentieren will. Selbst die versteckte ZOC war ja noch zu googeln und mit Zeit verknüpft. Nun denn, ab nun wird Leserbriefchen verschickt und ab und zu geht der Förster raus und unten drunter bleibt alles beim alten: Catch as catch can... mir völlig schnuppe,..die Zeit Artikel selbst sind ja immer hmm mehr lifestyle mäßiger geworden. Statt Bäumchen Pflanzen wäre doch das Rasierset für den Herrn (oder Armgelenk Handtäschchen) und das Pferdedeckchen für die Dame ein bündiges Dankeschön für das erfolgreiche Überwinden des redaktionellen Anpruchs auf die elegante TseTse Ästhetik der Redaktion dort. Und noch eins: Es macht denen wohl nix aus, neben Spon und SZ und FAZ zu versickern. Muss wohl auch an der Holding liegen. |
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@ZEITverdichterin
nein, so schlimm, dass ich gleich in die Wirtschaft flüchten müsste, ist es dann doch noch nicht. Der Wirtschaftswissenschaftler unterscheidet ja zwischen Volkswirtschaft ("Unterwirt", "Oberwirt") und Betriebswirtschaft (Kantine). Ciao Wolfram |
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Vergessen wir nicht die Verfahrenstechniker. Ohne deren Technik in die Irre zu fahren, gäbe es immer noch keine Navigationsgeräte!
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@GeroSteiner
Vergessen wir nicht die Verfahrenstechniker. Ich kenne Leute, die können sich keine größere Wohnung als 80 qm leisten. Nicht wegen der Kosten, sondern wegen der Hosen. In einer wirklich großen Wohnung würden sie das Scheißhaus viel zu spät finden. Ciao Wolfram P. S.: In wohldurchdachten Institutionen wie Gerichten und Behörden befindet sich dankenswerterweise die Einlaufstelle direkt neben der Geschäftsstelle. Apropos Gericht: Mein Lieblingsgericht ist das Amtsgericht Passau. |
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Schön, dass ihr euch alle knutscht,
aber hier ein kleiner Hinweis über Ursachenforschung (ZO 2006 - 2009 - 2011): "...Mit Wirkung zum 1. Juni 2009 wird die von Dieter von Holtzbrinck neu gegründete Dieter von Holtzbrinck Medien GmbH (DvH Medien) wichtige Teile der bisher von seinem Bruder Stefan von Holtzbrinck kontrollierten Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck übernehmen, nämlich alle Anteile an der Verlagsgruppe Handelsblatt (drei kleinere Verlage verbleiben jedoch), der Tagesspiegel-Gruppe sowie 50 % am Verlag der Wochenzeitung Die ZEIT, dessen operative Führung die DvH Medien übernimmt..." de.wikipedia.org/wiki/Georg-Dieter_von_Holtzbrinck LG |
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schrieb am
20.04.2011 um 09:47
Eben, verehrter Blogger, von da an ging's bergab. Die Herausgeber und Journalisten in der ZEIT sind nur noch Staffage, das Sagen haben nun die Juristen von Holzbrinck, die nur dem shareholder value verpflichtet sind. Wir Foristen waren ein Kostenfaktor, der aus der Passiv-Seite gelöscht wurd.
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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So ist es eben.
Wenn die Würste an die Macht kommen, wird der Senf rationiert und Löwensenf generell verboten. |
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Mensch, so viele Bekannte finde ich hier! Seit alle herzlichst gegrüßt. Jesus und Tycho ist hier auch. Dame von Welt, voll geil! Meine Fresse, zwar kann Freitag auch mal hart sein, zensieren und rauswerfen, aber im Vergleich zu fast schon faschistischer ZEIT-Zensur ist Freitag ja ein Asylantenheim. Mich haben die ja bereits zwei Mal rausgeklatscht. Jetzt habe ich da zwar wieder einen Avatar, aber mir fehlt die Motivation dort alle Text, die ich hier veröffentlichen kann reinzuboxen, weil dauernd was rausradiert wird und der Text danach leidet und nicht selten keinen Sinn ergibt.
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schrieb am
20.04.2011 um 10:35
Lieber Linderowski, genau das war der Grund, warum ich den Blog "Au revoir, altehrwürdige ZEIT" geschrieben habe. Leider bin dann doch nicht gleich gegangen. Zugegeben, mein Herz hing an der ZEIT - Community. Doch nun ist nichts mehr davon übrig. Schauen Sie sich diesen Quark mal an, der jetzt veröffentlicht wird. Politisch korrekt! Das sagt alles!
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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Bis 2009 ging es bei ZO trotz aller kontroversen Kommentare auch mit viel Humor zu, - ohne diesen ständig erhobenen bolschewistischen Zeigefinger. ZO war viel robuster als die FC und es war komplizierter die ZO zu meucheln. Bei der FC wird das viel schneller gehen.
Ob ZO Nutzer nun hier beim Freitag auftauchen bezweifle ich. Die FC ist "irgendwie" nicht kompatibel bei Leuten die resistent für SED-Gequarke sind. Viele waren ja schon mal hier aufgetaucht, nur war deren aktive Beteiligung, verglichen mit deren Aktivitäten bei ZO, hier eher aus ganz ersichtlichen Gründen ziemlich bescheiden. Als Beispiel verlinke ich hier eine typische ZO Blüte die von "idog" schon 2008 mit dem Titel "Das Gutenberg-Phänomen" veröffentlicht wurde, - also ein Jahr vor dem "relaunch", in dem er die Möglichkeit einer Entwicklung in der Blogger "Kultur" prognostizierte. Leider hatte idog nur kurz hier geschrieben und sich bald, wie so viele andere auch, still und leise zurückgezogen. |
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schrieb am
20.04.2011 um 10:10
Hallo Sachichma, haste schlecht gefrühstückt oder war Sex die letzte Nacht nicht so prickelnd wie gewünscht? Wo siehste denn hier "SED-Gequarke"? Und wenn Du schon welche siehst, warum bist Du selbst hier aktiv? Meinst Du, du wärst gegen SED-Gequarke nicht resistent?
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Monsieur Rainer schrieb am 20.04.2011 um 09:47
..."Wir Foristen waren ein Kostenfaktor"... Das hat sich ja jetzt erledigt, jetzt kann man seinen Leserbrief "bebildern", oder gleich eine Anzeige dranhängen, wenn man zu faul ist sie zu bebildern, der "Cashflow" des Foristen findet erstmals statt. Ich freue mich schon über einen Foristenbeitrag über "moderne Sklaverei der Kassiererinnen" und nebendran hängt eine Anzeige von R... oder A... LG |
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schrieb am
20.04.2011 um 10:29
Lieber Blogger, das wird nicht gehen, weil politisch nicht korrekt. Ausserdem würde ein solcher Artikel gar nicht von den "hochintelligenten Bundestagsabgeordneten" verstanden werden. Denn dieses Lumpenpack im deutschen Bundestag soll ja nun angesprochen werden mit der neuen ZEIT. Da fiele mir so einiges ein, was ich den Herren gerne sagen möchte, doch das wäre wider die political correctness und hätte keine Chance, veröffentlicht zu werden!
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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schrieb am
20.04.2011 um 10:55
Minichten kann man seinen "Leserbrief" bebildern. Sobald das Formular abgeschickt wurde, hat der Autor keinerlei Einfluss mehr auf das, was damit passiert. Es wird bebildert und redigiert und "insbesondere gekürzt".
Dafür darf man aber der ZEIT ein uneingeschränktes, unbefristetes und vor allem übertragbares(!) Nutzungsrecht an der Frucht seines Hirnschmalzes einräumen. Natürlich kostenlos. Gut - man wird angerufen und informiert (angeblich, denn die AGB geben das nicht her) und es gibt einen Baum dafür. Ich für meinen Teil habe mich dazu entschlossen, lieber den Regenwald mit Krombacher zu retten... |
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schrieb am
20.04.2011 um 11:13
@ Lara:
![]() |
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schrieb am
20.04.2011 um 11:19
tlacuache " Ich freue mich schon über einen Foristenbeitrag über "moderne Sklaverei der Kassiererinnen" und nebendran hängt eine Anzeige von R... oder A..."
Als die Sklaven in Ägypten die Pyramiden bauten glaubten die bestimmt auch sie seien an einer ganz großen Sache beteiligt. |
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sachichma schrieb am 20.04.2011 um 11:19
"Als die Sklaven in Ägypten die Pyramiden bauten glaubten die bestimmt auch sie seien an einer ganz großen Sache beteiligt." zu (..."Ich freue mich schon über einen Foristenbeitrag über "moderne Sklaverei der Kassiererinnen" und nebendran hängt eine Anzeige von R... oder A..."). Ich habe keine Ahnung wie ich ihre Ironie oder Satire interpretieren soll, können Sie mir da bitte weiterhelfen? Ich habe nicht den Eindruck, dass die mehr oder weniger 3 Millionen im Einzelhandel beschäftigten glauben, sie sind an "einer ganz grossen Sache beteiligt", es sind wohl eher "Sachzwänge" wie zahle ich meine Miete o. ähnl., dass sie dabei furchtbar ausgebeutet werden steht wohl ausser Frage. Aktueller Link Frankreich: Lidl-Filialleiter streikt gegen "höllisches" Arbeitstempo 20.04.2011 www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,758078,00.html Wenn ich hier was falsch verstanden haben sollte, lassen Sie es mich bitte wissen. LG |
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@ sachichma:
![]() Und dazu stehe ich! In der Zeit-Community war übrigens "DJ Darm", das war damals problemlos möglich: community.zeit.de/user/dj-darm |
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Danke fuer die Infos, liebe Zeitverdichterin, ich weigere mich aus Prinzip die Z... - Seite aufzurufen, nachher kassieren sie noch Geld fuer die aufgerufene Seite von Anzeigenkunden
("8 Millionen Klick's), deshalb noch ein Prost auf die Ver"Horn"ballerung, Gruss aus dem Regenwald... LG |
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schrieb am
20.04.2011 um 12:24
@ tlacuache
Dachte es geht hier um das Bloggen in Foren. Wenn Sie 'was über die Widrigkeiten des Arbeitslebens für Kassiererinnen sagen wollen, schreiben Sie doch einfach einen erhellenden Beitrag. Kostet Sie ja nichts, nur Zeit. Auch wenn es nichts mit ZO und Bloggerei zu tun hat: in Frankreich wird immer 'mal gestreikt. Das ist Lebensgefühl, nicht politisch sondern lustig. Davon leben Heerscharen von Funktionäre. Wenn "Lidl" also anderen Mitbewerbern im Konsumparadies, wie z.B. "Dia" & "HL", ab und zu in die Nase sticht, hat das mehr mit dem maroden französischen Arbeitnehmerrecht zu tun; - das nämlich ist in Frankreich bekanntlich die Ursache für 70.000 Firmenschließungen in 2010. Die Erklärung dafür liegt im französischen Steuerrecht, nicht in Sklaverei, denn hier gilt zumindest der Grundlohn von 8,30 Euronen. |
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sachichma schrieb am 20.04.2011 um 12:24
@ tlacuache "Dachte es geht hier um das Bloggen in Foren." Da gings bei mir auch nur darum: "Monsieur Rainer schrieb am 20.04.2011 um 09:47 ..."Wir Foristen waren ein Kostenfaktor"... "Das hat sich ja jetzt erledigt, jetzt kann man seinen Leserbrief "bebildern", oder gleich eine Anzeige dranhängen, wenn man zu faul ist sie zu bebildern, der "Cashflow" des Foristen findet erstmals statt. Ich freue mich schon über einen (Achtung Neu!) z.B. Foristenbeitrag über "moderne Sklaverei der Kassiererinnen" und nebendran hängt eine Anzeige von R... oder A...", ich haette auch sagen koennen, "Ein Forenbeitrag über Sparmotoren die nur 3 Liter verbrauchen" und nebendran laeuft das Werbe-Video ueber einen neuen 12 Zylinder... Ich habe wirklich keine Ahnung, was Sie meinen, nun denn, ich bin halt schwer von KP :-) |
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schrieb am
20.04.2011 um 17:02
dann mal los "ich haette auch sagen koennen, "Ein Forenbeitrag über Sparmotoren die nur 3 Liter verbrauchen" b><i> ist ganz einfach: nur das Ding zwischen den Ohren benutzen.
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@ZEITverdichterin
Ich für meinen Teil habe mich dazu entschlossen, lieber den Regenwald mit Krombacher zu retten... Prost! (Diesen Kommentar widmete Ihnen Krombacher.) Ciao Wolfram |
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hallo Sachichma, ich will dir da ein wenig widersprechen. Nicht nur, weil ich hier durchaus immer mal wieder reinschaue, sondern vor allem weil ich denke, dass die besagte Frequenz mancher engagierter Foristen bei ZO, von der du schreibst, hier mMn nicht fehlt wegen eines wohlmöglich inkompatiblen, "lokalen" Phänomens, sondern dort auftrat wegen eines Phänomens der ZEIT - namentlich der Tatsache, dass dieses angeblich so "reichweitenstarke" Medium innerhalb von nur wenigen Jahren zur irrealen Hofberichterstattung der atlantischen Neocons/Neoliberalen und einem Herold deren TINA Agenda mutiert ist. Da dies dann alles immer noch in mehr oder weniger geschickter Art pseudokritisch und plattakademisch verklausuliert dargebracht wurde - zumal von den dortigen Bannerträgern, bot das ehemalige ZO Forum eine recht einzigartige Angriffsfläche und kritikwürdige Themen ohne Ende. Dies war bis 2009 in der community deutlich spürbar, danach dann nur noch eingeschränkt im redaktionellen Teil als 1500-Zeichen-light- Version. Die starke Polarität der Debatten, erzeugt durch ebenfalls presente Konservative User, simpel Desinformierte, Hardcore Neoliberale und gläubige "Atlantiker", haben damals einfach mehr engagierte Foristen angezogen zu links- und demokratisch orientierten kritischen Debatten direkt im Hausmedium des "Objekts" der Kritik. Das kann und will ein Freitag natürlich nicht bieten und eine ZEIT anscheinend nicht auf ewig dulden.... TINA eben.
In sofern nicht das Kind mit dem Bade ausschütten, lieber Sachichma. Vielleicht ergibt sich hier doch für manchen ehemaligen ZO User eine neue Perspektive in Richtung engagiertem Blog anstatt nur Meckerkiste - vor allem wenn hier gemeinsam die Daumen gedrückt werden, dass nach dem anscheinend geplante "Relaunch" der Server schneller wird. |
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Liebe dvw,
unser Ziel ist es, die Grenzen zwischen Redaktion und Lesern einzuebnen. Das Leitbild, wenn ich das mal so sagen darf, ist das vom Nutzer im Netzwerk: Wir sind dann alle Nutzer im Freitag-Netzwerk, mit unterschiedlichen Funktionen und Zugriffsrechten. Aber es gibt keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen Leser und Redakteur. Das ist sozusagen die "Philosophie". Ich halte das immer noch für eine sehr gute und fortschrittliche Idee. Unser Relaunch zieht sich bloß viel, viel, viel länger hin als gedacht und geplant. Leider. Ich bin mir nicht sicher, wohin die leiste Kritik in Streifzugs Kommentar geht. Aber es wird hier keine Änderung unserer Praxis mit den Blogs geben. Jeder User kann hier schreiben was er will (in den Grenzen des Vernünftigen :) ), die Redaktion übernimmt die Gestaltung der Seite. Leser sollen dann auch Dossiers erstellen und verwalten können und Lesertexte werden, ebenso wie Redaktionstexte, zu Themenseiten zusammengezogen. Wenn noch Fragen sind: Gerne stellen! Ihr JA |
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Hallo J.A.,
ueber eine Nummerierung der Eintraege waere ich nicht unfroh, dass macht das Leben einfacher als Forist... Bei Antworten ist dann schneller klar, so weit der Antworter die Nummer oben in den Titel gibt, um was es Zusammenhaltlich eigentlich geht... Zitiere den und den... Kann technisch nicht so schwer sein. LG |
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Lieber Jakob Augstein,
der Kernfehler beim Relaunch ZO war jener, den Nutzer schlichtweg eine krude Story zu verkaufen. Die Absicht der Friktion war unübersehbar. Das Eigentum am Netzwerk selbst ist eine Sache. Hier kann der Nutzer Vorschläge machen, oder es wird vonseiten der Redaktion umgesetzt. Dies ist ja keine Kommune. Das andere ist aber die Vorspiegelung falscher Tatsachen als Absichtserklärung. Man hätte meiner Meinung nach das Entkernen der ursprünglichen, vielfältigen und auf den Nutzer in Sachen Bedienungsfreundlichkeit und sic! Nutzen, ganz anders reagiert, wenn man offene Karten auf den Tisch gelegt hätte. So habe ich auch ein Problem damit, den Redakteur mit dem Nutzer einfach so gleichgestellt zu sehen. Dem ist ja nicht so, weder theoretisch (denn der Nutzer ist Amateur und nicht publizistisch akademisch vorgebildet), noch faktisch (das wäre ja eo ipso nicht umzusetzen, dass eine Schnittmenge aller User das Bild und die Funktion des Portals, ihres Portals, konkret ausgestalten. Und hier wird es interessant, lieber Jakob, wenigstens für mich, denn Ihnen wird dies ja bekannt sein: Das Gefühl der Konkurrenz zwischen Journalist und Blogger, was in sich nicht sein kann, aber dennoch irgendwie stets diffundiert, in Wahrheit aber doch die Attraktivität Presse-gebundener Portale ausmachte. Obschon an dieser Stelle deplatziert, weil eigentlich bei Jan Jasper zu platzieren, die Bitte darum, sehr wohl die Regie zu übernehmen -- gerne mit den Einwänden und Vorschlägen der Nutzer -- doch aber eben ohne diese Art Arroganz, die unverdientermaßen jenen Nutzern des bis dato hochgeschätzten Zeitportals anheim fiel: Nämlich ein O für ein A zu verkaufen. Das Näherrücken sollte auch eines sein: Das erkenne ich an meinem eigenen Nutzerverhalten: Der Redaktionelle Teil gewinnt Attraktivität durch Profession und es kann nicht Absicht sein, eine Community Spielwiese für die Dynamik von sozialen Netzwerken zu sein. Ich glaube das allein fehlt bisweilen am Freitag: Weniger private Warfare und Trolling, mehr Miteinander bei Opposition. Ich bin nicht immer links, verstehen Sie? Ich schätze aber die Meinung von links stets, weil ich mich an jener reibe und aus diesem Prozess Erkenntnisse gewinne -- wenn er denn mit Anstand vollzogen wird. Dazu ist eine sagenhaft geschickte Moderation von Nöten. Eine Moderation nicht von oben und wie maschinell erstellt. Der Kuhn hatte damals bei ZO auf sagenhafte Weise drauf. Man sprach Dinge aus, ohne sie selbst als Thema in Metadiskussionen zu behandeln. Das war großartig und in der Tat: Forum. |
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Tycho 20.04.2011 um 12:24
"...Ich bin nicht immer links, verstehen Sie?..." Auch wenn mich Standard & Poor's schon als AAA +++ Linken geoutet hat (was eben so nicht stimmt)... Aber ich habe schon von den "Rechten" immer wieder was lernen koennen, Sie, Tycho, sind weder Linker noch Rechter, Sie sind gegen Dogmen, genauso wie ich. Und darum geht es in den Forendiskussionen oder sonstwo, nicht immer gleich die Tür zuschlagen, erst mal zuhören. Ob das in ZO, Freitag oder im Alltagsleben ist, nicht immer mit "Ich weiss' Bescheid", sondern immer mit "Warum" auf die Realität schielen. Selbst wenn man 100 wird, weiss man am Schluss sehr wenig, dafür sind wir zu kurz hier... Sie haben das ja sehr lange und differenziert erklaert, ich wollte es noch mal in Kurzform bringen... LG |
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schrieb am
20.04.2011 um 15:37
@Jakob Augstein schrieb am 20.04.2011 um 11:09
Lieber JA, ich unterstütze Ihre Position voll und ganz. Wobei ich eigentlich nicht weiß, ob meine Ziele Ihren Zielen identisch sind. Manchmal wünscht man sich mit einem anderen Menschen das Gleiche, aber aus verschiedenen Gründen. Das wäre jetzt aber ein anderes Thema. Wie auch immer: Ich finde Ihre Vorgaben gut. Bitte aushalten! :) Meine Unterstützung haben Sie auf jeden Fall. Viele Grüße L.B. |
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Lieber Jakob Augstein,
vielen Dank für die Bekräftigung Ihrer Philosophie. Ich nehm' Sie beim Wort ...;-)... Meinetwegen kann es bis zum Relaunch auch noch eine sehr lange Weile dauern, wobei mir besonders die Bündelung zu Themenseiten gut gefällt - der Rest ist für mich zu wenig greifbar, als daß ich eine auch nur vage Idee davon entwickeln könnte. Sehr wünschenswert fände ich eine verbesserte Lesbarkeit besonders der langen Diskussionen mit z.B. der Möglichkeit, direkt und sichtbar auf Kommentare antworten zu können, die aber chronologisch erscheinen - also der zuletzt geschriebene am Ende. Als Betreff 'xy schrieb am um' einsetzen zu müssen, ist ein bißchen lästig. Sehr angenehm wäre auch, Kommentare direkt anklicken und damit auch einfacher verlinken zu können. Ich habe tatsächlich Fragen, nämlich zur AGB und ihrer Anwendung beim Freitag www.freitag.de/agb Dort steht: '4. Urheberrecht 4.1 Sofern der Nutzer eigene Inhalte („Beitrag“) zur Verfügung stellt (z.B. durch die Erstellung eines Blog- oder Forumbeitrages oder durch das Hochladen von Bildern und Photos), überträgt er dem Verlag ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht, die Inhalte ohne weitere Zustimmung für entgeltliche und/oder unentgeltliche Zwecke zu nutzen, insbesondere sie zu vervielfältigen und zu verbreiten (insbesondere auch in Zeitungen und Zeitschriften für alle Ausgaben und Auflagen), vorzuführen, über Fernleitungen oder drahtlos zu übertragen, zu bearbeiten und zu kürzen. Dieses Recht besteht auch nach Beendigung des Nutzungsvertrages fort. ...' Das liest sich für mich als juristischen Laien in weiten Teilen nicht sehr unterschiedlich zur neuen AGB von Zeitonline. Ob Sie mir Punkt 4 mal für Kinder erklären? Mir ist dunkel in Erinnerung, daß das Thema Nutzungsrechte hier vor einer Weile auch schon mal diskutiert wurde, weil einige Nutzer, die professionell arbeiten und ihre Texte und Fotos selbst verkaufen, hier einiges an Konfliktpotential mit ihren Blogs beim Freitag sahen. Durch die ja alle Nutzungsrechte für immer an den Freitag abgetreten werden, oder? Leider kann ich das Ergebnis der Diskussion nicht mehr erinnern und weiß auch nicht, unter welchem Artikel oder Blog sie stattfand. Zum Thema paßt auch: Yann Döhner schrieb vor einigen Tagen einen Blog zu einer sinnentstellenden Kürzung www.freitag.de/community/blogs/yann-doehner/leicht-gekuerzt-und-redigiert-betr-community-spalte--der-freitag eines Blogs von ihm www.freitag.de/community/blogs/yann-doehner/polizeigewaltichliebhaben , der in die Printausgabe übernommen werden sollte. Wie ist der Ablauf bei einer Übernahme des Textes? Kann ein Blogger der Veröffentlichung in der Printausgabe oder woanders widersprechen, falls ihm die Veränderungen am Text überhaupt und gar nicht gefallen? Oder gibt's nach Punkt 4 kein Recht dazu? Mir ist auch nicht klar, was die Überschrift 'Urheberrecht' beim Thema Nutzungsrecht aussagen soll - das sind meines Wissens völlig unterschiedliche Paar Schuhe. Soviel ich weiß, bleibt das Urheberrecht immer beim Urheber, der aber u.U. Nutzungsrechte abtreten kann. Juristischer Text und Anwendung in der Praxis sind auch immer zwei Paar Schuh, ist mir schon klar. Hier aber würde ich die Geschäftsbedingungen gern wirklich begreifen. Grüße! die dame |
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@dame.von.welt
Wie ist der Ablauf bei einer Übernahme des Textes? Kann ein Blogger der Veröffentlichung in der Printausgabe oder woanders widersprechen, falls ihm die Veränderungen am Text überhaupt und gar nicht gefallen? Oder gibt's nach Punkt 4 kein Recht dazu? Meine Erfahrung ist: Du bekommst eine E-Mail, in der man dich frägt, ob du was dagegen hättest, wenn ein Beitrag von dir in der Printausgabe erscheinen würde. Allerdings habe man nur Platz für soundsoviel Anschläge. Man bittet dich, den Text entsprechend zu kürzen oder legt dir bereits einen Kürzungsvorschlag vor. Sagst du ja, so darfst du über "Los" gehen und ein sattes Honorar einziehen, in meinem Fall 7,80 EUR bzw. irgendwas um 20 EUR rum. Juristischer Text und Anwendung in der Praxis sind auch immer zwei Paar Schuh, ist mir schon klar. Hier aber würde ich die Geschäftsbedingungen gern wirklich begreifen. Ohne 1 Rechtsanwalt, Bist 1 armes Schwein du halt. Ciao Wolfram |
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schrieb am
20.04.2011 um 19:00
@dvw
Wolfram hat das etwas vage beantwortet: also hier eine kleine, wenn auch unvollständige, Ergänzung: "einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht" sacht ja alles. "unbeschränktes Recht" eben und dann ist's echt futsch. Alles. Bei Fotos ist das zum Glück einfacher, weil die Kontrolle beim Urheber liegt. Löschen ist jederzeit möglich. Der Freitag kann keine Rechte beanspruchen oder druckt eben Screenshot Resolution weil die Photos nicht bei Freitag.de gehostet sind. Mehr dazu auch "hier" oder einfacher "hier" . Im Durchschnitt betragen die Einnahmen von illegaler Nutzung durch Urheberrechtsverletzungen ca 5 % der Jahreseinnahme ;-). |
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Ich arbeite mit dicken Skizzierstiften. Da bleiben die Feinheiten anfangs oft auf der Strecke.
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schrieb am
20.04.2011 um 19:34
Das ist ein guter Vorwand für die allseits beliebte Regel "von 'man' so nicht vorgreifen".
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schrieb am
20.04.2011 um 19:37
soll nicht vorgreifen, - obwohl Dein "man made river" ist ja nun überall...
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@Wolfram Heinrich
So ähnlich war es bei mir auch, als mein Text "Die Zahl der Neo-Nazi-Aktivitäten im Internet ist stark angestiegen" im vergangenen Jahr, unter einer geänderten Überschrift und leicht gekürzt, in die Printversion des "Freitag" übernommen wurde. Ein angebotenes Honorar habe ich damals abgelehnt und wollte es dem "Freitag" spenden, weil ich will, dass Jakob Augstein's Projekt ein, auch kommerzieller, Erfolg wird. Daraufhin erhielt ich, als Anerkennung, mehrere Print-Ausgaben des "Freitag" als "Probe-Abo" ... www.freitag.de/community/blogs/sexpower/die-zahl-der-neo-nazi-aktivitaeten-im-internet-ist-stark-angestiegen- PS Ich werde übrigens, trotz dieser Veröffentlichung in der Printausgabe, immer noch als "Blogger" und nicht als "Publizist" geführt :-). Nee, das war jetzt nicht ernst gemeint von mir. Mir ist der "Status" völlig gleichgültig ... Sooo eitel bin ich denn doch nicht :-), nur ein bißchen, gell Kalle? |
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@Wolfram Heinrich
@sachichma Danke für die Erklärungen, so in etwa hatte ich mir das vorgestellt. Ich hätte aber gern auch von Jakob Augstein selbst erklärt, wie Punkt 4 der AGB für ihn mit der Freitags-Philosophie vereinbar ist. Daß ein Netzwerk davon lebt, da möglichst alle Teilnehmer ihren Beitrag dazu leisten, finde ich gut und richtig und es geht ja auch gar nicht anders. Daß aber über die Nutzer-Beiträge verfügt werden kann, paßt für mich nicht ganz in das Leitbild der Einebnung von Grenzen zwischen Redaktion und Bloggern. |
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@Knüppel
Woher weißt du, dass ich mitlese? Ja, nur ein bisschen, ausgeprägter ist da eine chronische Linkeritis immensis;) So ganz verstehe ich die Aufregung wegen den Veröffentlichungen nicht. Ja bei Yann ist das blöd gelaufen. Aber sonst? Du kriegst einen Vorschlag und dann kannst du dich entscheiden. Ja oder nein. Sogar ein bisschen feilschen ist drin, ich meine wegen der Worte, nicht wegen des Geldes. Das passiert doch Redakteuren jeden Tag. Online sind die Dinger vollständig nachzulesen. Bei mir gabs sogar noch ne Stellungnahme von der Bahn, um die es bei mir ging, gratis als Recherche. Jetzt habe ich aber geschickt meine Printveröffentlichung angespielt, was Knüppel;) Ich bin auch nur Blogger und weine deswegen jeden abend ins KIssen;) @Dvw Das Urheberrecht ist in Deutschland unveräußerbar. Einen BuyOut wie in den USA gibt es nicht, obwohl der oft in Verträgen von TV Produktionsgesellschaften steht. Der ist dann sittenwidrig und somit hinfällig. Nur wie das Wolferl schon sagte, du brauchst nen Anwalt und klag mal gegen die UFA o.ä. Wenn ich mich richtig erinnere hatte das mit den Nutzungsrechten eine formale, sehr pragmatische Begründung, die mir einleuchtete, aber ich finde sie in meinem hübschen Köpfchen auch nicht mehr. Ich versuche es aber selbst auch nochmal ne Frage zu stellen, auf die einfach keine Antwort bekomme. Wieso kommen alle Blogs von Redakteuren automatisch in die Topblogs? |
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@KalleWirsch
"(...) Woher weißt du, dass ich mitlese? ..." Das wusste ich nicht, habe einfach nur eine "Leimrute" ausgelegt :-) "(...) So ganz verstehe ich die Aufregung wegen den Veröffentlichungen nicht ..." Meinst Du damit jetzt auch mich? Dann hast Du meinen Kommentar zu ernst genommen, vielleicht hätte ich ihn doch besser mit noch mehr Emoticons spicken sollen? :-) Nein Kalle, ich habe mich (auch über mich selbst) lustig gemacht, mehr war das nicht, ich schwöre :-) Gruß Knüppel |
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"Meinst Du damit jetzt auch mich?"
Nee, ich meinte dich nicht. Eher die allgemeine Aufregung wegen Blogbeiträgen im Print und Kürzungen. Hatte dich schon verstanden. Aber ich habe das gerade nochmal nachgelesen und das schon sehr vermischt geschrieben. Sorry, war keine Absicht. Ist noch früh und ich hatte noch keinen Kaffee. |
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Dieser ZEIT-Schritt (aus meiner Sicht sinnvoll) ist "irgendwie" auch gut für den FREITAG, wenn er was draus macht:
- es kommt frisches Blut, neuer Schwung, vielleicht mehr Frauen (?) wie angefordert, umso besser, wenn es auch noch konstruktive Leute wins, wie ebenfalls gefordert - bei der ZEIT herrschte ein anderer Umgangston, die user wurden auch gleich behandelt, es gab keine offensichtlichen Lieblinge der Moderatoren - wenn man sich hier nun also nicht darauf versteift (wie schon zu lesen war), dass da neue schreckliche Grüne oder Mitte-Leute kommen, die ja ohnehin weniger wissen als man selbst und die man gleich mal attackieren wird, sondern dass da Zuwachs kommt, dann halte ich das für einen Gewinn Es wird spannend sein zu sehen, wie man beim FREITAG damit umgeht, "pünktlich" zum Relaunch. Eine Bitte meinerseits: die langen Ladezeiten nerven. |
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Liebe @Corina Wagner, herzlich willkommen bei der Freitag. Also noch ein Exilant von ZEITONLINE. Sie sind eine wertvolle Bereicherung für dieses Forum. Dass ZEITONLINE auf Sie verzichten muss, wird ein herber Schlag für die werden. Haben Sie diese neuen rundgelutschten Artikel der neuen "ZEITleser" einmal gelesen? Erbärmlich!
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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Ich vermute mal so: nehmen sich Berufs-Blogger zu wichtig? Könnte sein.
So ein Schritt macht aus mehreren Gründen für eine Zeitung Sinn (ja, da war doch was, ach genau, das ist eine Zeitung), so wie ein Relaunch anderer Art für den FREITAG wohl Sinn macht. Das Rumgeschreie nun arbeitsloser Berufskommentarschreiber allerdings macht kaum Sinn. |
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schrieb am
20.04.2011 um 15:02
Verehrter EnidanH, das kann mich nicht treffen, denn ich blogge nur zwischen meinen Reportagen und zwei Buchkapiteln. www.monsieurrainer.com Quasi zur Entspannung. Statt Sauna der Freitag! Ist das etwa nichts?
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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schrieb am
20.04.2011 um 15:06
Sehen Sie, EnidanH, so ein Forum - auch dieses hier beim Freitag - hat den Sinn, dass Foristen ihre oft unterschiedlichen Meinungen zum Besten geben. Inwieweit darin ein Sinn besteht, liegt wohl immer im Auge des Betrachters. Und wenn etwas plötzlich fehlt, (wie unser geliebtes ZEIT-Online-Forum), so löst das hier und da Geschrei vor lauter Schmerzen aus.
Wie darf ich übrigens Sie einwerten, wenn Sie der Meinung sind, es gäbe Berufskommentarschreiber, Hobby-Kommentarschreiber? Und halten Sie eigentlich Ihren Kommentar für sinnvoll? Und wenn ja, welchen Sinn, außer sich selbst wichtig zu machen hat er? Bin schon ganz gespannt auf Ihre geschätzte Antwort! |
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schrieb am
20.04.2011 um 15:12
Ach du meine Güte, EnidanH, muss es Ihnen ganz mies gehen, was? Was war es gerade, Arbeitslosen-Bashing? Wer kommt als Nächster zum Niedermachen: Juden, Schwulen oder Migranten? Andere Argumente haben Sie nicht vorzubringen?
Aber wenn Sie auf diesem Niveau reden wollen, bitteschön: Ja, hier treiben sich lauter Berufskommentatoren herum. Und diejenige, die bei der Zeit jetzt ihre Kommentare oder gar Artikel schreiben, sind Berufssklaven. Okay? |
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schrieb am
20.04.2011 um 15:15
@Monsieur Rainer schrieb am 20.04.2011 um 15:02
"Statt Sauna der Freitag!" Ach so... ich verstehe. Dann sind also alle Ihre Aufrufe zur politischen Aktivität, alle Ihre empörte Artikel über die kapitalistische Missstände nicht mehr wert als Sauna-Besuch? Okay, ich werde es mir merken... |
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schrieb am
20.04.2011 um 15:21
Liebe Lara, nein, nein, nein, ich wollte nur dem Monsieur EnidanH etwas entgegensetzen. Bitte nicht in den falschen Hals bekommen. Meine Blogs meine ich bitterernst und sind auch auf meiner homepage eingestellt. Das beweist, ich stehe zu meinen Blogs! Alles klar?
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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schrieb am
20.04.2011 um 15:27
Liebe ZEITverdichterin, dafür gibts von mir alle Sterne!
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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schrieb am
20.04.2011 um 15:29
Okay, Monsieur. :) Ich wusste ja, dass Sie es nicht so meinen, aber ich fand es falsch, dass Sie sich so eilig von den vermeintlich arbeitslosen Blogger distanzieren als wären diese Blogger Pestinfizierte oder Verbrecher. Sie beschäftigen sich ja so viel mit Problemen des Kapitalismus, dass Sie mit Sicherheit Bescheid wissen, wie oft die Menschen unverschuldet arbeitslos werden, wie sehr sie darunter leiden und wie gerne gegen sie gehetzt wird.
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schrieb am
20.04.2011 um 15:54
@EnidanH schrieb am 20.04.2011 um 14:46
"Ich vermute mal so: nehmen sich Berufs-Blogger zu wichtig?" Jau, EnidanH. Volltreffer. Die Menschen, die sich in Ihrer (auch virtueller)Umgebung wohl fühlen wollen, ihre Meinungen frei äußern, ohne wegen jedem Murks zensiert zu werden; und nicht andauernd von schlecht gebildeten Redaktion-Praktikanten niedergemacht werden wollen... die nehmen sich natürlich zu wichtig. So etwas darf man bei den kapitalistischen Medien nicht. Nur diejenige, die sich wie Schaffe steuern lassen, sind gut. Sie haben dann kein Ego oder so... nehmen sich auf jeden Fall nicht zu wichtig. Nee, echt... wie kann man SICH wichtig nehmen... wenn es Zeit-Redakteure und Bundestagsabgeordnete gibt, die NATÜRLICH viel wichtiger sind? |
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O Gott, Lara, was fehlt Ihnen denn hier sowas abzugeben?
Ich meine Sie schrieben sonst "vernünftige" Kommentare, bei dem Ihren hier fehlt es völlig an Verstand! |
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ZEITVedichterin:
meine geschätzte Antwort ist die: ich weiß wozu Foren da sind, das brauchen Sie mir nicht zu erklären. Aber ich muss Ihnen wohl erklären was Berusblogger sind. Wissen Sie, andere Meinungen nicht auszuhalten und nicht akzeptieren zu können ist arm. |
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MR: Sie haben doch unter viel TamTam die ZEIT verlassen, sind zurück gekehrt, wieder verlassen.... da müssten Sie doch jetzt froh sein, wo Sie die ZEIT eh so schlimm fanden. Sparen Sie sich eine Antwort, denn Geprotze konnte ich noch nie ab.
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@EnidanH
Wissen Sie, andere Meinungen nicht auszuhalten und nicht akzeptieren zu können ist arm. (...) Sparen Sie sich eine Antwort, denn Geprotze konnte ich noch nie ab. Belle Hopes, bist du's? Oder woher kenne ich diese feinsinnige Schreibe? Ciao Wolfram |
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schrieb am
20.04.2011 um 17:53
Verehrter EnidanH, was bitte berechtigt Sie, mich des "Geprotzes" zu bezichtigen? Ich schreibe Bücher und veröffentliche Reportagen in französischen Zeitungen. Das machen viele Journalisten so, sind sie deswegen PROTZER? Ich habe in einem Wutanfall über die Redaktionsprakikanten den Artikel "AU REVOIR..." eingestellt und bin dann doch geblieben. Ich bin auch heute noch bei der ZEIT gelistet. Jeder Mensch hat das Recht auf Irrtum, das nehme ich auch für mich in Anspruch. Sie sind natürlich unfehlbar und erheben sich höhnisch über Berufsblogger. Müssen Sie deshalb gleich persönlich werden? Muss es sein, dass Sie BERUFSBLOGGER quasi als DAUERARBEITSLOSE abwerten. Als ob ein Arbeitsloser gleichbedeutend mit Abfall sei? Jeder Mensch kann in so eine Situation kommen. Ihn deswegen so verächtlich zu machen, wie Sie das tun, das zeugt von einer asozialen Gesinnung! Genau diese implizieren Sie mit ihrem hämischen und abwertenden Kommentar über BERUFSBLOGGER. Kommen Sie ganz schnell von Ihrem hohen und arroganten Ross herunter.
MFG Monsieur Rainer @Lara |
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schrieb am
20.04.2011 um 17:58
@lara zur Kenntnisnahme: Verehrter EnidanH, was bitte berechtigt Sie, mich des "Geprotzes" zu bezichtigen? Ich schreibe Bücher und veröffentliche Reportagen in französischen Zeitungen. Das machen viele Journalisten so, sind sie deswegen PROTZER? Ich habe in einem Wutanfall über die Redaktionsprakikanten den Artikel "AU REVOIR..." eingestellt und bin dann doch geblieben. Ich bin auch heute noch bei der ZEIT gelistet. Jeder Mensch hat das Recht auf Irrtum, das nehme ich auch für mich in Anspruch. Sie sind natürlich unfehlbar und erheben sich höhnisch über Berufsblogger. Müssen Sie deshalb gleich persönlich werden? Muss es sein, dass Sie BERUFSBLOGGER quasi als DAUERARBEITSLOSE abwerten. Als ob ein Arbeitsloser gleichbedeutend mit Abfall sei? Jeder Mensch kann in so eine Situation kommen. Ihn deswegen so verächtlich zu machen, wie Sie das tun, das zeugt von einer asozialen Gesinnung! Genau diese implizieren Sie mit ihrem hämischen und abwertenden Kommentar über BERUFSBLOGGER. Kommen Sie ganz schnell von Ihrem hohen und arroganten Ross herunter.
MFG Monsieur Rainer |
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schrieb am
20.04.2011 um 18:12
@EnidanH:
"Wissen Sie, andere Meinungen nicht auszuhalten und nicht akzeptieren zu können ist arm." Ja, da haben Sie vollkommen recht! Und warum tun Sie das dann nicht? |
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@Monsieur Rainer
Verehrter EnidanH, was bitte berechtigt Sie, mich des "Geprotzes" zu bezichtigen? Pardongnemoa Müssjöh, ist ausweislich ihrer Selbstbezeichnung in ihrem Profil weiblich. Das legt auch das Profilbild nahe sowie der Umstand, daß Enidan "Nadine" von hinten gelesen ist. Ciao Wolfram P. S.: Eine Frage an Jan Jasper Kosok (oder wer grad Dienst hat): Kann man nicht über die Internetverbindung flüssiges Valium an einige ausgewählte User ausgeben, damit sie an ihrem USB-Zapfhahn ein wenig zutzeln können, ehe sie einen Kommentar absondern? An die anderen könnte man dann wahlweise Bier, Wein oder Earl Grey (ich denke da an j-ap) ausschenken. Gut, kostenlos könnte das dann nicht mehr sein, seh ich ein. |
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Ich würd nen Spritz bitter nehmen, bitte.
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@Wolfram Heinrich
Wenn Deine Vorschläge angenommen werden, mausert sich die FC ja wohl bald zum "Rundum-Sorglos-Paket"? Könnte mir gefallen ... @j-ap Trinkst Du wirklich diesen mit Bergamott-Öl "parfümierten" Tee? Gebe zu, als Student habe ich das auch gemacht, wollte damals sogar einen Teeladen eröffnen mit teuerstem Darjeeling und so ... :-) und plötzlich gab es eine "Schwemme" von Teeläden und wir haben es gelassen ... |
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schrieb am
20.04.2011 um 21:11
@Monsieur Rainer schrieb am 20.04.2011 um 17:58
Cher Monsieur, ich habe Ihr Kommentar zur Kenntnis genommen... :)) |
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@KalleWirsch
Ich würd nen Spritz bitter nehmen, bitte. Bitte sehr, bitte gleich, meen gudesder Geenich. Ciao Wolfram |
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@Knüppel
@j-ap Trinkst Du wirklich diesen mit Bergamott-Öl "parfümierten" Tee? Es existiert ein Bekennerschreiben vom Josef. Ciao Wolfram |
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Schon gut, schon gut — ich bin es ja mittlerweile gewohnt, daß man sich über meinen Teegeschmack lustig macht.
Ich trinke aber trotzdem meinen Earl Grey, weil er mir schmeckt. Nicht die kontinentalen Sorten, die tatsächlich mehr nach Parfüm schmecken, sondern die gute, alte, englische Sorte. Mit Milch und Zucker. Und während ihr nun darüber lacht, mache ich mir einen. |
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@j-ap
Ich würde mich niemals über Dich lustig machen, wo wahr ich selbst Teetrinker bin :-) "(...) Und während ihr nun darüber lacht, mache ich mir einen ..." Er sei Dir gegönnt! |
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Korrektur:
Das kommt davon ... :-) "(...) so wahr ich selbst ..." |
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schrieb am
21.04.2011 um 10:36
Lieber Josef,
ich kann Deine Vorliebe zum Earl Grey voll und ganz nachvollziehen... aber mit Milch und Zucker? Hm... |
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@Lara
ich kann Deine Vorliebe zum Earl Grey voll und ganz nachvollziehen... aber mit Milch und Zucker? Hm... Anders bringst du den doch nicht runter. Ciao Wolfram |
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@j-ap
Und während ihr nun darüber lacht, mache ich mir einen. Er möge dir bekommen. Ciao Wolfram |
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Was hattest Du denn erwartet, liebe Lara? Zitrone? Die nimmt man zu Orange Pekoe. Und alles andere, incl. Darjeeling, ist ohnehin unter jeder Würde.
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Also ich bevorzuge den von Twinnings in der historischen Blechdose. Mit Milch und Zucker. Obschon...wenig Zucker, weil ähm, die Mich, der Zucker, also der Milchzucker. Das ganze stets im Becherglas. Das unterscheidet uns: Niemals würde Porzellan meinen Tee umhüllen.
Es soll ja Menschen geben, denen beim Anblick des Eingießens von Milch in ein Glas übel wird... |
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schrieb am
21.04.2011 um 11:14
Na ja, in Russland ist es total schick, Tee mit Zitrone zu trinken, aber ich würde mal sagen, entweder pur oder mit etwas Zucker. Mit Darjeeling etc. bist Du schon ganz streng... da bin ich nicht so wählerisch. ;) :)
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Tee im Glas? No way, Sir.
Zu den wenigen Dingen, die ich in meinem Leben gelernt habe, gehört, daß man nach 18.00 Uhr keine braunen Schuhe mehr trägt, nicht hemdsärmelig aus dem Hause geht und Tee nicht aus dem Glas trinkt, es sei denn, man kuriert einen Rausch aus. |
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@j-ap
Zitrone? Die nimmt man zu Orange Pekoe. Und alles andere, incl. Darjeeling, ist ohnehin unter jeder Würde. Das grenzt jetzt aber schon an Volxverhetzung oder irgendwas anderes. Obst du dir schon mal Keemun Congou oder Yünnan hinter die Binde gegossen hast? Ciao Wolfram |
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@Tycho
Es soll ja Menschen geben, denen beim Anblick des Eingießens von Milch in ein Glas übel wird... Ja mei, was ein echter Sensibling ist, dem wird von allem schlecht. Ciao Wolfram |
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Ohgottohgottohgott, bei soviel ... , was ist das jetzt, egal, allen ein frohes Ostern. Auf Meinunsgfreiheit und Intellekt. Nun einzeln:
MR: Ja, wie komme ich darauf? WH: Kennen wir uns? Nein! Also auch geschenkt (bei Ihrem Höchstmaß an Schlauheit komtm eh keiner mit). die anderen: larifari Lara: auf eine Erklärung für Ihren Ausraster wäre ich ja gespannt gewesen, aber nun gut, jeder wie er mag. ZEITVerd.: Genau, wie kann ich nur anderer Meinung sein, wie schrecklich. |
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wie beliebt Ihnen denn Ihr Tee, EnidanH?
Das täte mich jetzt noch dringend interessieren tun.. |
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schrieb am
21.04.2011 um 12:09
Also das ist für mich jetzt irgendwie ein Geheimnis, was Sie unter "Ausraster" meinen. Meine Position habe ich ziemlich klar ausgedrückt, denke ich mal. Weiß nicht, was ich noch dazu sagen könnte, damit es noch klarer wird. Betrachten Sie mein Ton als Ausraster? Okay, war nicht nett von mir. Glauben Sie aber wirklich, Ihre Äußerungen über arbeitslose Berufskommentatoren, die sich zu wichtig nehmen, waren so etwas wie einen warmen Ostergruß an Andersdenkende?
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schrieb am
21.04.2011 um 12:13
Das mit Tee kann ich nicht mehr lesen... ich glaube, ich mache mir dringend einen, sonst muss ich ganz nervös schlucken... prost...
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Lara: Sie haben da was falsch verstanden, mit "arbeitslos" meinte ich diejenigen, die nun nicht mehr bei der ZEIT schreiben können oder wollen, ihre Arbeit bei der ZEIt also los sind, damit meinte ich keine Arbeitslosen; da ich selbst nach dem Studium nicht gleich Arbeit gefunden habe werde ich wohl kaum auf Arbeitslose einhauen, nein, aber auf Egomanen, die sich um ihre Kommentierei bei der ZEIT beraubt sehen. Lesen Sie eventuell nochmal den Kommentar.
Ich finde es ja merkwürdig mich zu erklären, aber was solls. |
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olle Egomanin! :P
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schrieb am
21.04.2011 um 12:28
@EnidanH
Okay, dann haben wir eben aneinander vorbei geredet, aber ich muss zugestehen, dass auch diese Interpretation mir nicht so sehr zuspricht. Die Gründe dafür muss ich wohl nicht erklären, ich hatte selbst Problemen bei der Zeit... ist jetzt egal, die Sache ist gegessen. Aber ich möchte Ihnen mal eine direkte Frage stellen... würden Sie auch direkt antworten? Sie reagieren immer überempfindlich, wenn es um die Zeit geht... erinnern Sie sich an unsere Auseinandersetzung wegen einer ziemlich harmlosen und beiläufigen Äußerung von Jakob Augstein? Und es gibt auch weitere Beispiele.. Sie nehmen die Zeit immer sehr emotional in Schutz, egal, worum es gerade geht. Arbeiten Sie für diese Zeitung? Die Frage ist nicht böse gemeint und ich würde Sie deswegen nicht verteufeln oder so... wollte halt nur Bescheid wissen. |
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Lara, nein, ich arbeite nicht für und auch nicht bei der ZEIT, habe dort auch nicht geschrieben, aber ich lese die ZEIT, print wie online. Weshalb ich so empfindlich reagiere ist, weil Herr Augstein immer mal wieder damit anfängt, ich aber meine, man solle erst vor der eigenen Haustür kehren. Wenn ich die FAZ lesen würde und mich damit wohl fühlen würde - was ich beides nicht tue - dann würden mich unangebrachte Seitenhiebe auf diese Zeitung stören.
Ich habe auch nicht alle Blogger per se kritisiert, wieso auch, aber es gibt nun mal Schreiber, die Foren ausnutzen, um ihr Ego zu befriedigen, aber nichts wirklich beitragen. Die meinte ich. Was Sie für Probleme dort hatten kann ich natürlich nicht wissen. Jedenfalls stranden immer mehr hier, so scheint es, das wird interessant. |
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@ j-ap's tea
Ein Kommentar meinerseits hoffentlich überflüssig. Allerdings ohne Zucker. |
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schrieb am
24.04.2011 um 18:36
@EnidanH schrieb am 22.04.2011 um 19:55
Ehrlich gesagt, verstehe ich diese wiederholte Andeutungen, dass Jakob Augstein "erst vor der eigenen Haustür kehren" sollte. Was konkret wird damit gemeint? Was die Zeit betrifft: Aks meine 16-Jährige Tochter die besagte Ankündigung von Sebastian Horn gelesen hat, starrte sie den Monitor so an, als hätte sie gerade einen dreieckigen Kreis gesehen oder so Ähnliches. Ihre (verbale) Reaktion nach dem Lesen war: Was soll die Verarsche? Also ich finde, das ist schon mal ziemlich präzise ausgedrückt. Mehr könnte ich dazu auch nicht sagen. |
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Mir fehlt natürlich auch Idog zum Bleistift..vagant..und andere viele interssante die noch dort im ausgetrockneten Tümpelschlamm feststecken und bald nicht mehr als zappeln dürften. Gestern retteten wir noch Kaulquappen, heute Foristen. Was für ein Fortschritt!
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schrieb am
20.04.2011 um 17:11
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Mir fehlt natürlich auch Idog zum Bleistift..vagant..und andere viele interessante die noch dort im ausgetrockneten Tümpelschlamm feststecken und bald nicht mehr als zappeln dürften. Gestern retteten wir noch Kaulquappen, heute Foristen. Was für ein Fortschritt!
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Huch! Wer hat denn hier so alles das ZEITliche gesegnet?
Der dF als Beichtstuhl für Blogger, die am Freitag dann die Ölung suchen? Die FC befindet sich jeden Tag im Zustand der Zersetzung +++ Wäre Termin für einen Gipfel +++ Pfrohe Ostern ( wegen der Eier) +++ Tankempfehlung: Wasser für die nächste Radltour |
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Ich habe damals (2009), mit denen die nun auch hier schreiben oder den Umzug noch planen, für das ZEIT-Community-Forum gekämpft. Dafür reiste ich sogar zur Redaktion nach Berlin, die sogar eine Live-Schalte während meines Besuchs von dort nach Hamburg (es kamen nur zweifelnde und höhnische Bemerkungen aus dem Backstein) organisierten.
Das war, als es den guten Herrn Kuhn, nun SZ, noch gab. Dann kam es ganz anders als ich in meiner Euphorie, auf dem Rückweg über die Rheinbrücke bei Nacht und unter dem Siegel der Verschwiegenheit so dachte. - Ich fühlte mich entsprechend, nämlich schlicht "vera*****"! Was jetzt dort passiert, ist nur konsequent, weil vermutlich nicht einmal die Online-Gestalter und Journalisten (einschl. Herrn Blau) entscheiden dürfen, wie der Weg für ZEIT-Online zu sein hat. Das übernimmt die Geschäftsführung und ein paar ältere Herren, die in Hamburg am Speersort immer Recht haben. - Das kann nicht gut gehen. Ich würde mich freuen, wenn der "dF" die klugen ZEIT-Foristen aufnähme. Die "dFC" bleibt nun bald übrig, als einziges, bundesweites Forum mit Anbindung an ein Presseorgan. Der Forenhimmel kennt nur noch einen Fixstern. - Keine Frage, das ist allgemein betrachtet ein Armutszeugnis für die Nation der Dichter und Denker, die zwar viele "Online-Stinker" produziert, aber vergleichsweise wenig Online-Schreiber, die mehr mitteilen als Medienbeobachtung und Medienselbstbespiegelung. Hier, beim "dF", herrscht große Freiheit, auch wenn darunter, weil Freiheit auch Flut, Masse und große Zahl bedeutet, so manches Mal der Blick auf die Substanz und den Inhalt verloren geht. Wie man diesbezüglich wieder mehr Land sieht, ist hoffentlich Teil der redaktionellen Überlegungen. An Stelle des groß klingenden Wortes "Relaunch" (Meiner Meinung nach, gehört es in die Kategorie der journalistischen Selbstverblödungsworte), genügten mir einige spürbare Verbesserungen in der Nutzbarkeit und Qualitätssicherung. - Aus der Community gab es dazu bereits ausreichend viele und kluge Gedanken. Christoph Leusch PS: Wie man Gemeinschaften zerlegt, das üben auch "dF"- Blogger (m/w) zu manchen Zeiten. Jene nämlich, die vorzugsweise und gerne Urteile und Meinungen über andere kund tun, dies jedoch konsequent ohne jedes überprüfbare Argument schaffen. Damit bringt man selbst gutwillige Menschen so weit, die Flinte ins Korn zu werfen. |
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Ich hatte die ZEIT Online zwischen 2003 und 2009 gelegentlich als mögliche Alternative zur FAZ gesehen. Ein Blogger hier, z.B. "Monsieur.Rainer" gab ganz andere Kommentare in der FAZ oder bei ZeitOnline als jetzt hier. So viel zum Bloggen...
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Sie werden mich sicher als einen Ihrer schlimmsten Widersprecher wieder erkennen, DvW. Ich habe mich auch gefragt und auch so durch Kommentare in ZEIT online reagiert, ob das Vorgehen der Redaktion nachvollziehbar (vielleicht sogar notwendig) und im Ergebnis negativ oder positiv ist / sein wird.
Zur Nachvollziehbarkeit: Ich kann verstehen, dass die Gastgeber, die sie ja zweifellos sind und als solche auch geachtet werden sollen, nervös werden, wenn die Gäste sich doch zu einem erheblichen Anteil "undiszipliniert" verhalten - zum Beispiel alle fünf Minuten auftauchen, unnötige Schnipsel nach dem Motto "stimme auch zu" u. ä. produzieren oder sich gegenseitig in Fehden mit beigefügtem personalem Getöse verbeißen. Das kann das Ganze in Richtung einer Schmuddelecke treiben. Es gab sicher auch Webfehler des Relaunches so vor allem das sofortige Verschwinden der Beiträge im Off, wenn sie nicht kommentiert worden waren. Irgendwie war das alles unglücklich. Nun gab es einen Systemwechsel: Nicht jeder Beitrag wird akzeptiert. Man kann natürlich sagen, das ist Zensur. Aber Zensur liegt ja eigentlich nur dann vor, wenn der Zensor nur ihm genehmes durchlässt. Muss man jetzt vermuten, dass die Redaktion von ZO so agiert? Diese Frage kann ja nur ex ante entschieden werden. Somit, geben Sie dem was da nun verändert wurde auch eine gewisse Chance. Das ist jetzt VergangenheitOb diese Art, sich zu beteiligen, nun ein störender aber hinzunehmender Nebenaspekt war, der die Qualität des Leserartikelblog ZO war ja |
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Aha, alles was hier geschrieben wurde, war bloß Gequatsche. So, so, das ist die Qualität, Kritikfähigkeit wie Gedankenklarheit, die hier geliefert wird. Sollte man vorher wissen oder hätte man vorher wissen können / müssen. Meinen Sie wirklich, dass auf den Vorwurf von DvW an ZO (inklusive Mitteilung über den Vorgang zur Information) von 195 Kommentaren auch nur einer lesenswert war? Für das Verwüsten von Zeit durch Redundanz und gegenseitiges Schulterklopfen gibt es nur ein Mittel, das schon früher empfohlen wurde: Wenn etwas auf den ersten zehn Seiten Sie anödet, schmeißen Sie es sofort weg, das Buch und wenn es noch so teuer war. Sie leiden dann nur doppelt: Das verdeutete Geld und die vergeudete Zeit (was schlimmer wiegt).
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Die Frage, die zu behandeln war - alle notwendigen Daten lagen ja vor, da sie von DvW mitgeteilt worden waren - bezog sich einerseits auf das Vorgehen (Ist es angemessen in einem liberal-pluralistischen Umfeld und Selbstverständnis eine Nacht- und Nebelaktion durchzuziehen?) andererseits auf den Systemwechsel, der - vereinfacht gesagt - darauf beruht, sich bei einem Beitrag einer Moderation stellen zu müssen (was im Leben ja öfters vorkommt und nicht vorschnell als Zensur bezeichnet werden darf) und - da die "erfolgreichen" Beiträge sachlich abgeheftet werden - d.h. nicht innerhalb eines Leseartikelsblogs - und somit einer anderen, gegebenenfalls umfangreicheren Menge von möglichen Interessenten vorgelegt wird.
Das kann man alles diskutieren, verwerfen, befürworten .... was aber bisher nicht geschehen ist. Das ist doch schade, oder? |
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Die Frage, die zu behandeln war - alle notwendigen Daten lagen ja vor, da sie von DvW mitgeteilt worden waren - bezog sich einerseits auf das Vorgehen (Ist es angemessen in einem liberal-pluralistischen Umfeld und Selbstverständnis eine Nacht- und Nebelaktion durchzuziehen?) - bezog sich andererseits auf den Systemwechsel, der - vereinfacht gesagt - darauf beruht, sich bei einem Beitrag einer Moderation stellen zu müssen (was im Leben ja öfters vorkommt und nicht vorschnell als Zensur bezeichnet werden darf) und - da die "erfolgreichen" Beiträge sachlich abgeheftet werden - d.h. nicht innerhalb eines Leseartikelsblogs - und somit einer anderen, gegebenenfalls umfangreicheren Menge von möglichen Interessenten vorgelegt wird.
Das kann man alles diskutieren, verwerfen, befürworten .... was aber bisher nicht geschehen ist. Das ist doch schade, oder? |
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Jedenfalls wird jetzt die Bude brummen bei all den vielen Zeit-Online Einfliegern. Das wird lustig. Erinnert mich sogar ein bisschen an den Anfang, wo sie alle so herumgehummelt sind.
@ Jakob Augstein - "unser Ziel ist es, die Grenzen zwischen Redaktion und Lesern einzuebnen." An eingeebnete Grenzen glaube ich nicht. Das ist auch nicht die Praxis. Wie soll man das denn hinkriegen? Man brauchte mehr Moderatoren und zwar nicht als Aufpasser, sondern als Bindeglied-Redakteure oder so. Oder vielleicht aktive Bloggermitarbeit nicht nur beim Schreiben, sondern beim Bündeln und Zusammenfassen. "Unser Relaunch zieht sich bloß viel, viel, viel länger hin als gedacht und geplant. Leider." Das kommt mir so bekannt vor. Ist so ähnlich wie mit dem Sozialismus. Der zog sich auch... :-)) So ist das mit Verheißungen. |
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@Magda
Jedenfalls wird jetzt die Bude brummen bei all den vielen Zeit-Online Einfliegern. Wenn der Unterwirt neuerdings Löwenbräu ausschenkt statt Augustiner, dann freut sich der Oberwirt über neue Kundschaft. "Unser Relaunch zieht sich bloß viel, viel, viel länger hin als gedacht und geplant. Leider." Das kommt mir so bekannt vor. Ist so ähnlich wie mit dem Sozialismus. Der zog sich auch... :-)) So wild bin ich gar nicht nach dem Relaunch. Der Relaunch bei der ZEIT im Herbst 2009 hat mich damals davongejagt, ich kam nicht mehr zurecht mit der Technik der Benachrichtigungen. Ciao Wolfram |
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"So wild bin ich gar nicht nach dem Relaunch" -
Doch mich stören die langen Ladezeiten manchmal sehr. Aber die gibts da, wo Du gerade den Sozialtherapeuten machst, auch. |
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@Magda
"So wild bin ich gar nicht nach dem Relaunch" - Doch mich stören die langen Ladezeiten manchmal sehr. Hmnja, die Ladezeiten sind ein Argument. Mich stören diese Ladezeiten bei meiner öden, trägen Satellitenverbindung wahrscheinlich noch viel mehr. www.freitag.de/community/blogs/wolfram-heinrich/internet---bericht-aus-der-wueste Aber die gibts da, wo Du gerade den Sozialtherapeuten machst, auch. Was? Wo mach ich grad den Sozialtherapeuten? Ciao Wolfram |
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Ich weiß nicht was ihr habt, meine Kommentare sind alle weiterhin auf zeit online erschienen. Leser-Artikel habe ich allerdings seit der Neuerung noch nicht geschrieben. Abwarten und Tee trinken.
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ZEIT-online-Leserartikel war einmal ein wirklich guter Treffpunkt für Menschen, die an den Vorgängen in der Welt Interesse hatten. Im Regelfall waren das User, die über die Vorgänge über die sie schrieben, gut bis sehr gut informiert waren. In der Folge erstand daraus die Chance einer guten Diskussion, die im besten Fall zur Meinungsbildung bei den Lesern beitrug.
Das war vor dem berüchtigten Relaunch. Über die Begründung für die Notwendigkeit des "Relaunchs" kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Aber: Besser wurde das Leserforum keinesfalls. Dass inzwischen die meisten der dort ehemals aktiven User hier schreiben, ist ein Verdienst Jakob Augsteins und seiner engagierten Redaktion. Diskussionen sind gewollt und werden gefördert. Es bleibt zu hoffen, dass es so bleibt. Im Revier wünscht man dafür: Glückauf! https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Gl%C3%BCckauf |
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Lieber Vaustein, schön Sie hier wiederzufinden!
Leider habe ich bei Ihnen das gleiche Problem wie bei Foxel - ich kann nicht auf ihr Profil zugreifen, um Sie bzw. natürlich Ihre Beiträge zu abonnieren. |
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@kvwupp. Schön, Sie hier zu treffen.
Ihre Frage bzgl. des Zugriffs auf mein hiesiges Profil kann ich leider nicht beantworten. Mir scheint, ich muss mal "Profilarbeit" leisten. ,-)) |
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hhmmja Foxel und Sie kann ich nicht abbonieren, weil ich in ihr Profil nicht reinkomme...
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![]() ich glaube, die haken bei privater email erlauben fehlen... das findet sich unter Profil /Einstellungen / Kommunikation... je crois~ |
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Liebe dvw,
eine Anmerkung zu den AGB und dem Copyright. Wir brauchen nur das Recht, das die Texte Online bei uns stehen bleiben können - wenn sie nicht vom Nutzer zurückgezogen werden, also dass niemand plötzlich Geld von uns will, weil sein Text bei uns steht. Wir brauchen darüber hinaus keine weitergehenden Rechte - weil wir vor Printveröffentlichungen eh fragen und dann ja auch Honorar zahlen. Wir werden die AGB spätestens mit dem Relaunch ändern. Ihr JA |
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Ja, liebe Dame,
das war's denn nun wohl. Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Die ZC wurde in aller Stille beerdigt. Warum sich allerdings die Hinterbliebenen beklagen, das ist dem Bestattungsunternehmer mit Sicherheit ein Rätsel. Gut, die Beerdigung war nicht gerade besonders feierlich und man wird die Leiche - auch wenn Ostern ist - mit Sicherheit nicht wieder auferwecken, aber der Möchtegern-Klon, der stattdessen nach eineinhalbjährigen, anstrengenden Denkprozessen erschaffen wurde, der hat doch nun wirklich so einiges zu bieten. Würde sie sich endlich mal ein bisschen Mühe geben, dann könnte die undankbare Trauergemeinde das vielleicht, so denn ein klein wenig bislang leider nicht ersichtlicher Einsichtsfähigkeit vorhanden sein sollte, auch erkennen: Nur noch "gelungene" Leserartikel, wie Herr Horn auf dem Sargdeckel mitteilt, werden zukünftig veröffentlicht. Ist das nicht schön?!? Wenn das mit dem "schön" allerdings nicht so ganz hinhauen will, dann werden die Laienartikel von den Herren des Klons an nicht so ganz gelungenen Stellen einer umfassenden Schönheitsoperation unterzogen, bis vom partiell ziemlich hässlichen Original nichts mehr zu sehen ist. Wie schöööön! Was wollen wir also mehr?..... .....ja, genau, beim Freitag schreiben... bei dem ich mich in weiser Voraussicht schon vor fast einem halben Jahr angemeldet habe... und ich hoffe sehr, dass viele ZCler (wie z.B. Hagego mitsamt seines Mondschafs) dies ebenfalls tun werden. In nicht so ganz stiller Trauer, aber ewigem Gedenken Ihre Espoir, die Ihnen ein frohes Osterfest wünscht und sich bedankt für den gelungenen Nachruf! - Aus Stolpersteinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Treppen zum Himmel bauen. - |
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schrieb am
22.04.2011 um 11:09
"- Aus Stolpersteinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Treppen zum Himmel bauen. -"
Danke für diesen Satz, Espoir57. Es ist sehr schön gesagt. :) |
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Mir ist grad' so danach ...
Ein Gruß vom ollen 'Knüppel' (Ex-'Blogger', Ex-'Faun' :-) ) in die Runde der ZO-"Emigranten". Ich freue mich auf Eure Beiträge! Schön, dass Ihr hier seid. Angenehme Feiertage Gruß Knüppel |
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Danke, Knüppel,
das Gleiche wünsche ich auch Ihnen - man liest und sieht sich... Joyeuses Pâques! |
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Die Zeit-Communitzy war wohl in ihrer Selbstgefaelligkeit fuer die Macher zunehmend eine Zumutung geworden.
Was da an teilweise peinlicher Wichtigtuerei ablief seitens einiger Berufsforisten,konnten nur Leute ertragen,denen das ganze sowieso egal war. Die ganz wichtigen Spitzkoepfe haben regelmaessig Loeschungsbefehle und Massregelungen in Richtung Redaktion abgeschossen , freilich mit nur maessigem Erfolg , ohne zu ahnen,dass der Finger schon ueber dem Ausschalter zuckte. Es gab laermende angedrohte und tatsaechliche Scheinaustritte. Ich spuere foermlich die tiefempfundene Genugtuung der Verantwortlichen ueber diesen Schritt. Das will hier niemand wahrhaben alle machen aber weiterhin Mauerschau bei Zeit online , mit roten Augen und mit zitternder Hand |
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Fehlinformation
"Die Unfähigkeit der verbliebenen Nutzer zu ein ganz klein bißchen Loyalität untereinander oder gar zu Solidarität mit zu Unrecht, nämlich unter politischer Zensur und gegen jede Netiquette entsorgten Nutzern zeigte sich ja bereits seit längerer Zeit, was mich persönlich zum Abschied aus der Restcommunity veranlaßte. Daß aber der neue Kakao, durch den die Nutzer dort gezogen werden, nicht nur erklärtermaßen bereitwillig getrunken, vorauseilend für wohlschmeckend befunden, sich artig dafür bedankt, sondern sogar um mehr gebettelt wird - das hat mich am Ende nun doch überrascht." So schrieben Sie - allerdings nur unter Ausnutzung einer Stimme - nämlich die des Herrn aus Frankreich, der jetzt hier mächtig trommelt. Alle andern wie auch ich haben das Vorgehen sehr kritisiert. Die Wahrheit sollte Vorrang haben. Übrigens wundere ich mich, dass viele hier sich befriedigt zeigen über das Ende eines eigenständigen Forums an einer großen Zeitung. Man sollte doch sehen, dass von dem Eisberg auf dem man selbst sitzt wieder ein großes Stück abgebrochen ist. |
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schrieb am
23.04.2011 um 11:16
@Zeitleser
"Übrigens wundere ich mich, dass viele hier sich befriedigt zeigen über das Ende eines eigenständigen Forums an einer großen Zeitung. Man sollte doch sehen, dass von dem Eisberg auf dem man selbst sitzt wieder ein großes Stück abgebrochen ist." Darüber muss ich mich allerdings auch wundern. |
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Den Zeit-blog kenne / kannte ich nicht. Kann also auch nichts über die Verhältnisse sagen. Aber was hier darüber erzählt wird, klingt wahrhaft abendteuerlich, sodass es mir fast plausibel erscheint, dass er beendet wurde. Allerdings scheint mir weniger der Inhalt der Blogs die Ursache gewesen zu sein, als ein wohl vorhandenes gezanke der Blogger untereinander - wo man sich dann regelmässig beim Portal beschwerte. Sowas kann denen dann auch mal nervig und belastend werden. So eine Schlichterfunktion ist nicht einfach und also ständig der Tendenz behaftet, dass man eben aus Not lieber gleich löscht.
Das nun Inhalte also "korrigiert" werden.... und um entsprechende unkorrektheiten bereinigt werden, sei angesichts dann nur eine Konsequenz. Vielleicht nur am Rande eine Belastung der Meinungsäusserung...vielleicht auch nicht. Gibt es denn ernste Absichten hier beim Freitag? Ich habe es nicht beobachtet, was dazu in Planung sei. Und werden denn alle Blogger hier auseinandergesprengt und nicht mehr auffindbar sein, weil der Bereich einfach dicht und unzugänglich ist? |
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Personifizieren - das ist das Problem bei allen Foren. Dieses ständige Weg von der Sachfrage hin zur personalen Auseinandersetzung oder dem Sammeln von Unterstützern - das wird alle Foren kaputt machen, wie es auch jede Diskussion - sagen wir mal - beim Mittagessen in einer Kantine kaputtmacht.
Ich habe recht, wie konnte der andere anderer Meinung sein, was muss ich tun, damit er klein beigibt - alles sehr menschlich aber sehr destruktiv! (Siehe "Die Kunst recht zu behalten" - selbst wenn ich weiß dass ich falsch liege - von A. Schopenhauer, wobei ich hinzufüge, dass er nicht wollte, dass diese Anleitung veröffentlicht wird). |
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Wo bekomm ich das her...?
Ich hörte wohl schon von... habs aber nicht ernstgenommen. |
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Ich hab mich ja nie in die ZO-Community verirrt. Was man nicht kennt, vermisst man nicht. - Meine ganze Liebesfähigkeit wird von der FC aufgesogen...
Aber dieser berühmte Schlagersänger hier wusste schon vor 35 Jahren Bescheid: "Die 'Zeit', die trennt auch eines Tages dich und mich..." |
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DvW - ich muss das letztes Endes sagen dürfen: Ihre ständigen beckmesserischen Begut- bzw. Beschlechtwissereien haben - nicht entscheidend - aber auch zum Kollaps von ZO beigetragen. Sie sollten - da Sie das alles ständig beobachtet haben - wenigstens auch mal sagen, dass z.B. der französische Freund auch dazu beigetragen, dass ZO zum Schmierentheater degradierte, es muss nicht immer die abgrundtief schlechte Redaktion gewesen sein. Konnten Sie - mit der Autorität, die Sie sich erworben hatten - nicht auch einmal sagen, nutzen Sie das Angebot der ZO mit Anstand, Herren und Damen User! In meinen Augen wäre Ihre ja ganz verdienstvolle Arbeit noch besser ausgestaltet gewesen.
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Der Zeit ging es darum, einen Ort "defaitistischer" Gedanken und unbequemer Diskurse und Themen zu liquidieren. Liberalität hat eben ihre Grenzen, zumal dann, wenn die "gebildetste Schicht der Republik" (nach Auffassung der ZEIT sind das die Mitglieder und Abgeordneten des Deutschen Bundestages ... , also geübte Plagiateure in vielerlei Hinsicht) solchen Defaitismus mit zunehmender Sprachlosigkeit zur Kenntnis nehmen musste - jedenfalls stelle ich mir das so vor: Gehobenes Wutbürgertum, das sich gegenseitig in seiner mitunter schäumenden (und m. E. gut begründeten) Wut gegenseitig auch noch in diesem Forum bestärkt, widerborstige Gedanken äußert und alltägliche Lügen des inzwischen politmedialen Komplexes decouvriert, wird irgendwie lästig und gehört eingedämmt. Zjumal dann, wenn es droht, den professionellen und materiellen Abhängigkeiten unterworfenen Schreibern bei manchen Themen weit voraus zu sein. Weder der "französische Freund" mit seinen zum Teil unsäglichen Beiträgen noch die Dame von Welt hätten daran irgend etwas änderen können. Die Community wurde im September 2009 erledigt und das einzige Rätsel, das ich für mich nicht lösen kann, ist der doch relativ lange Zeitraum zur Realisierung der Konsequenz, die beim Relaunch 2009 bereits offen zutage trat und angelegt war, jedoch zunächst noch durch freche Schwindeleien und Verarschungen verdeckt wurde, die jeder User, sofern er nicht realitätsblind war, erkennen musste (zu den Verarschungen gehörte z. B. auch der wiederholte Hinweis auf die Mails an community@zeit.de, die in aller Regel nie beantwortet wurden). Dies alles ist eine Missachtung und Degradierung von Kunden (Abonnenten, Lesern), die ihresgleichen sucht und möglicherweise mit zu dem zu beobachtenden Qualitätsabfall beigetragen haben mag. Nun gibt es eine brave, sterile Leserartikelecke mit redigierten, durch Kopfschere vorauseilend zensierten, mehr als verzichtbaren Artikeln auf Sozialkunde-Niveau, über deren Lahmheit, Begrenztheit und Überflüssigkeit sich vor allem die "gebildetste Schicht der Republik" eine Weile freuen mag, weil sie wenigstens auf ihre hoffnungslos überforderten Mietmäuler, die hin und wieder in den Threads kenntlich wurden und vergebens Mainsprech einzuträufeln versuchten, nun erst mal verzichten kann.
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lieber Foxel, endlich mal ein klares Wort - chers!
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Lieber iDog,
ich hoffe ich sehe sie ab und zu ihn diesem Forum, ihr Beitraege sind immer SEHR Lehrreich und durchdacht, mir kommt eine Traene vor Glueck, jetzt fehlt mir nur noch GeorgT, Vagant & Montaigne zu meinem Lebensglueck. Gruss an meine besten Lehrer. LG |
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Des Rätsels Lösung, lieber Foxel, liegt für mein Gefühl in der beabsichtigten Geräuschlosigkeit, mit der sich der ZO-Community-Rest nach gut eineinhalb Jahren Verarsche feucht aufwischen ließ.
Stellen Sie sich mal den Aufschrei vor, hätte man bereits beim Relaunch 09 die damalige Zeit-Community in die jetzige 'sterile Leserartikelecke auf Sozialkundeniveau' zu sperren versucht - die hätten wohl etwas weniger Spaß mit uns gehabt. Sind natürlich Mutmaßungen, aber ich kann mir schon vorstellen, daß ein so scharfer Schnitt 09 weit über ZO hinaus z.B. Stefan Niggemeier interessiert hätte, es wäre wohl auch nix geworden mit Lead Award, dritter Platz oder mit Wolfgang Blau als 'Experten' im Bundestag. Es hätte dann nämlich wohl auch im redaktionellen Teil über längere Zeit die Hölle an Nutzer-Kritik gehagelt - wir waren viel zu brav und wohlerzogen in der Fußleiste von ZO! Es war der handwerklich viel geschicktere Weg, den Leserblog zunächst 09 in die Nichtauffindbarkeit, Bedeutungslosigkeit und die technische Verschlimmbesserung verschwinden zu lassen, die Nutzer mit leeren Versprechungen und Minimal-Rücknahmen der Verschlechterungen zu füttern und alles dafür zu tun, daß sich bloß keine neue Community bildet. Dazu noch der immer stärker zutage tretende Braindrain, die Beschränkung vieler Nutzer auf den kleinen Kosmos Fußleiste nebst Gassiführen der persönlichen Eitelkeiten und Animositäten - auch dadurch wurde der Kehraus nun sehr leicht gemacht. off topic: zu einem abonnierbaren Profil als Blogger kommen Sie, wenn ich das richtig erinnere, wenn Sie in der rechten Spalte oben auf 'Jetzt Blogbeitrag schreiben' klicken - danach müßten alle weiteren Schritte einigermaßen selbsterklärend sein. Sollte das nicht klappen: community-support@freitag.de |
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Ergänzung ... "und was macht Holtzbrinck sonst noch so, in Sachen Internet?"
www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,457536,00.html www.deutsche-startups.de/2009/01/26/holtzbrinck-angelt-sich-platinnetz/ www.deutsche-startups.de/?p=27953 www.zeit.de/online/2009/14/holtzbrinck-verlag-stiftung-beteiligung-zeit-tagesspiegel de.wikipedia.org/wiki/Verlagsgruppe_Georg_von_Holtzbrinck |
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Danke @Knüppel fuer diese super - Links, endlich sind wir wieder mal bei der Ursachenforschung gelandet, fuer Leute die diese Tendenzen unterschaetzen, will ich mal auf
de.wikipedia.org/wiki/Oligopol hinweisen. Was das fuer gefaehrliche Stroemungen sind was die freie Meinungsaeusserung angeht, da ist George Orwell 1984 noch Biene Maya dagegen... |
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Noch eine kleine Ergänzung zu '...und was macht Holtzbrinck sonst noch so, in Sachen Internet?': man hatte 'inspirierende Zukunftsvisionen': www.wolfgangblau.de/
www.focus.de/digital/internet/zoomer-holtzbrinck-schliesst-nachrichtenportal_aid_369667.html Was mich ja brennend interessieren würde: die Gründe für den Wechsel von Gero von Randow zu Wolfgang Blau aka Harrer. Weiß jemand darüber irgendetwas? Erinnert sich auch noch jemand an das attac-Fake der Zeit im März 09? www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/eine-zeit-die-ihrer-zeit-voraus-ist/ da der link dort nicht mehr funktioniert: attac-typo.heinlein-support.de/extern/plagiat/ |
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schrieb am
23.04.2011 um 13:02
"Erinnert sich auch noch jemand an das attac-Fake der Zeit im März 09?"
Oh ja, sehr gut. Ich bekam es in der Fußgängerzone in die Hand gedrückt und dachte noch: "Guck mal, DIE ZEIT macht Werbung. Was für ein Aufwand." :-) |
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weiss nix,
aber das sollen wir uns alle hinter die Loeffel schreiben: "...Es geht letztlich um die Frage nach der Chancengleichheit politischer Gruppen, insbesondere aber von parlamentarischer Opposition und Regierung, im politischen (Wahl-)Prozess. Die Chancengleichheit wird unter stärker kommerziellen Medienbedingungen zu einem realen Problem für den demokratischen Prozess, wenn immer mehr Medienleistungen gekauft werden müssen ("paid media") - eine Veränderung, die vielfach als ein Beleg für die zunehmende "Amerikanisierung" der politischen Kommunikationsverhältnisse in Europa angeführt wird. In diesem Kontext ist dem Strukturwandel im Mediensystem insgesamt ("Mediengesellschaft") und den damit verbundenen Auswirkungen auf intermediäre Organisationen (wie Parteien) Aufmerksamkeit zu schenken..." www.bpb.de/publikationen/3Z82Y8,0,Mediengesellschaft_Risiken_f%FCr_die_politische_Kommunikation.html LG |
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Anhang:
Zur "Amerikanisierung" der politischen Kommunikationsverhältnisse: Als im jenseits des Atlantiks lebender, der von Alaska bis zum Feuerland 1068 Fernsehprogramme zur Verfuegung hat, dem 11.689 Millionen Foren zur Verfuegung stehen, kann ich nur noch sagen, ich WAERE heutzutage bereit 100 € im Jahr zu zahlen um nicht immer diesen "Wattescheiss" von CNN zu hoeren, sondern mal einen "Doku" vom dritten "Oeffentlich - Rechtlichen" zu sehen. Aehnliche Tendenzen sehe ich naemlich bei "Forenzensuren" im ZO und anderen... Diese "Gleichheitsbreierei" ist nicht zum aushalten..., ob die jetzt Holtzbrinck oder sonstwie heissen! LG |
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Der unvergänglich erinnerlichen Wortgefüge eines...
meint Espoir: STROPHEN Ich gehe langsam aus der Welt hinaus in eine Landschaft jenseits aller Ferne und was ich war und bin und was ich bleibe geht mit mir ohne Ungeduld und Eile in ein bisher noch nicht betretenes Land. Ich gehe langsam aus der ZEIT heraus in eine Zukunft jenseits aller Sterne und was ich war und bin und immer bleiben werde geht mit mir ohne Ungeduld und Eile als wär ich nie gewesen oder kaum. HANS SAHL (1902 - 1993) |
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Hallo Dame! Zwei Einwände und zwei Nachbemerkungen:
Zunächst finde ich, es hat was, wenn jemand zugibt, überfordert zu sein, und als Moderator bei Zeit-online wäre ich das auch. Ehrlich gesagt finde ich, so ein Job sollte unter irgendwelche Antifolter-Konventionen fallen. Stundenlang das Zeug da lesen: um Himmels willen. Wichtiger: Ihre Beiträge und Kommentare dort sind von herausragender Qualität, und da es darunter auch einige 'empfohlene Kommentare' gibt, lässt sich nachweisen, dass diese durch Anerkennung seitens der Redaktion dort nicht beschädigt werden. Mit der Schere im Kopf muss man sich eh auseinandersetzen, es wäre m.E. ein Verlust, wenn Sie sich durch die neue Regelung dort vom Verfassen weiterer Beiträge abhalten liessen. In meinen Augen wäre das keine A****-Kriecherei. Was mich zur ersten Bemerkung führt, @ Knüppel et al.: Genau mit dieser Methode - 'Kuhn ist der Grösste, Gerechteste' usw. usf., zum Brechen -, habt Ihr dem sehr notwendige Kritik vorenthalten bzw. dafür gesorgt, dass er glaubte, sich der entziehen zu können. Das war ein im Grunde freundlicher und intelligenter Mann, den u.a. genau Eure Lobhudelei auf seinem harmoniesüchtigen Weg bestärkt hat, so dass irgendwann angebliche Störenfriede reihenweise rausflogen, darunter wirklich wichtige Schreiber. Zweite Bemerkung: Das ursprüngliche Forum dort war massgeblich durch von Randow, Gero, glaube ich, geprägt. Der war offensichtlich davon überzeugt, man müsse möglichst viel zulassen. Das hatte aber zur Folge, dass oft tagelang Kommentare, die beispielsweise die angeblich genetisch bedingte Minderbemittlung von Muslimen thematisierten- ich spreche von einer Zeit, als das noch nicht salonfähig war, geschweige denn eines Sozialdemokraten würdig - einfach stehen blieben. Andererseits hat er sich später, sehr ungewöhnlich für einen Redakteur aus der alten ZEIT, gerne und oft an Online-Diskussionen zu seinen Artikeln, z.B. aus Frankreich, beteiligt, und es ist ihm, so weit ich das verfolgt habe, ganz mühelos gelungen, in diesen threads ein völlig einwandfreies Gesprächsklima herzustellen. Wie das geklappt hat, weiss ich nicht, sollte sich daraus eine Methode ableiten lassen, wäre das sicher lohnenswert. Mindestens aber zeigt es, dass Ihre Trauer um das von vermutlich u.a. ihm entworfene 'alte' Zeit-forum' sehr gut nachvollziehbar ist. Viele Grüsse + frohe Ostern! |
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Hallo keiner,
wie schön, Sie mal wieder zu lesen, wenn auch andernorts in extrem schlechter Gesellschaft. Gute Güte, was hat der andere 'Diskutant' allein in dieser Woche schon für einen lausigen Stil bewiesen! Sie sind nämlich nicht der Einzige, den er gern mit allen Mitteln entsorgt sähe. Hier eine Reaktion auf eins der Mittel: www.freitag.de/community/blogs/sachichma/schutz-gegen-sicherheitskraefte Einen Irrtum unter den überreichten Blumen (danke, knicks....;-)...) möchte ich aber berichtigen: die ZO-Redaktion verpaßte mir so gut wie niemals eine Empfehlung für tatsächlich recherche-intensive oder eine Diskussion sonstwie bereichernde Kommentare, sondern meist als nachträgliches Trostpflästerchen für überzogene Löschungen. Da ich über 40 Redaktionsempfehlungen habe, können Sie sich in etwa vorstellen, was ich von diesen 'Auszeichnungen' so halte. Der Unterschied zwischen Johannes Kuhn und Sebastian Horn lag nach meinem Eindruck primär darin, daß jk tatsächlich an das damalige pluralistische Forum glaubte und es im Rahmen seiner Möglichkeiten förderte, was gemachte Fehler* nicht kleinreden soll. Sebastian Horn tat alles, um es abzuwickeln, dazu braucht's ja immer weniger, weil Zerstören viel leichter geht als Aufbauen. Gero von Randow beteiligt sich mittlerweile nur noch an Diskussionen, um an seiner Weste zu putzen - es gab einen unschönen Rauswurf vor kurzem, nämlich den von Erich Gengerke, in dessen Diskussion zu DU-Munition community.zeit.de/user/erich-gengerke/beitrag/2011/01/18/uranmunition-im-kosovo-irak-und-afghanistan die unrühmliche Rolle von Theo Sommer und GvR thematisiert wurde und Herr von Randow etwas pissig reagierte (übrigens bis nach hier, wo der Artikel auch erschien) Erbärmlich fand ich auch sein Fukushima-bedingtes Halb-Zurück-Gerudere von seiner AKW-Befürwortung. www.zeit.de/2011/13/Neudenken?page=all Von dem habe ich mal deutlich mehr gehalten. Ich nehme aber ohnehin an, daß Entscheidungen nicht im Speersort, sondern allein bei den Holtzbrincks getroffen werden, die journalistischen und redaktionellen Spielräume seit Übernahme sehr klein geworden sind. Aber zurück zum 'neuen Leserartikel-Projekt' - wer sollte denn an einem Leserartikel von mir interessiert sein? Haben Sie jüngst mal Diskussionen dort gelesen? Die Zeit hat nun genau das Volk, das sie sich gewählt haben - dumm, polemisch und radikalisierte Mitte. Insofern halte ich es für extrem unwahrscheinlich, die Veröffentlichung eines Artikels bei der ZO-Behörde zu beantragen - nicht nur, daß ich nicht wüßte, für wen ich den schreiben sollte, ihn wohl nach 'Überarbeitung' auch nicht wieder erkennen würde - ich halt's auch mit dem Kästnersatz vom Kakao, durch den gezogen man das Trinken tunlichst vermeiden sollte. Meine Trauer um das ehemalige Zeit-Forum hält sich in Grenzen, vielmehr habe ich mich da schon längere Zeit rausgetrauert, beginnend mit dem *Rauswurf von Rahab und Cole Younger. Dessen Diskussion 'Resümée' kommentare.zeit.de/user/cole-younger/beitrag/2008/08/19/resuemee habe ich Anfang März noch mal nachgelesen und kam zum Schluß, daß Vergleichbares dort unmöglich noch stattfinden könnte - was mein persönlicher Schlußpunkt war. Grüße und fröhliche Ostern! |
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Dass jemand "rausflog", weil er der Meinung eines Redakteurs der Zeit widersprach - das glauben Sie doch selbst nicht. Es klingt und ist wohl reichlich infam, was Sie den Redakteuren da alles anhängen.
Es gab doch ziemlich viele dort, die meinten die Erde dreht sich nicht um die Sonne sondern um sie persönlich. Nun ja, jetzt dreht sie sich halt nicht mehr und somit ist ja alles in Ordnung. Besonders für die dummen, polemischen und radikalisierten bürgerlich-mittigen Kakaotrinker. |
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"Aber zurück zum 'neuen Leserartikel-Projekt' - wer sollte denn an einem Leserartikel von mir interessiert sein? Haben Sie jüngst mal Diskussionen dort gelesen? Die Zeit hat nun genau das Volk, das sie sich gewählt haben - dumm, polemisch und radikalisierte Mitte."
Ich, werte Dame von Welt, wäre an einem Leserartikel von Ihnen jederzeit interessiert gewesen ;-) Aber wenn Sie jetzt hier beim "Freitag" schreiben, ist mir das genauso lieb....auch wenn ich das dumpfe Gefühl habe, für die Präsentation des Online-Auftritts wird ein Pentium II-Prozessor aus dem Jahre 1997 verwendet. Mit freundlichen Oster-Grüßen wawerka (dumm, polemisch und aber sowas von radikalisierte Mitte) |
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Ich schenke Euch allen noch mein Schluswort (so lange es noch steht) hier wie drüben.
www.zeit.de/politik/2011-04/leserartikel-atomausstieg?commentstart=33#cid-1286263 Liebe Grüße an alle ... und wieder weg. |
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schrieb am
24.04.2011 um 22:37
Sorry Schlusswort - natürlich
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Na - da verirrt man sich also als Ex-ZEIT-online Community Blog im Blog Blogger, der also zu jeder Jahreszeit da seine Eier - hoffe zumeist genießbare und schön bunt gefärbte und - nicht die, die Olli Kahn und den Lederbehosten da scheinbar fehlten - www.freitag.de/community/blogs/streifzug/frohe-ostern - da landet man dann an einem Ostermontag morgen eben nach diesen netten Grüßen hier und findet da "Neueste Infos" aus dem ehemaligen (virtuellen ?) Haus, in dem man ja auch lange geduldet wurde und - an dem man irgendwann einfach das Interesse verloren hat - aus vielerlei Gründen - auch, weil das Haus immer seltsamer in seinem Gebaren wurde und - die Bewohner nicht minder - www.youtube.com/watch?v=0Ve5ceF_BiI&feature=related - wie dem auch sei - passt auf, dass der Freitag nicht auch bald zum blauen Dienstag wird - schöne Ostern - liebe sonnige Grüße an alle hier -
Aflaton / Stefan - der Architekt - nicht der aus dem vierten Geschoss des Hauses der Lüge - der aus Kabul und Düsseldorf -der wunderschönen Scheißstadt am Rhein - frei nach Lore Lorentz - der da also irgendwie im Erdgeschoss - zwischen Grasnarbe und Gänseblümchen und Heckenrosen lebt |
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irgendwo oben - zwischen der vierten und fünften Zeile - da fehlt das Verb - also das Prädikat - "abgelegt hat" - oder auch - "versteckt hat" - dritte Person Singular Perfekt - Subjekt - der "bloggende Osterhase" - oder - wer auch immer - also - bei der ZEIT-online Rechtschreibe- und Grammatikprüfung wäre solch eine Flüchtigkeit nicht durchgegangen -
in diesem Sinne - alles Gute - einen sonnigen Ostermontag noch |
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Phantome der Hutnehmer empfinden Phantomschmerz ...
Bissel pusten - dann wird alles wieder gut! |
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dame.von.welt schrieb am 23.04.2011: »Es war der handwerklich viel geschicktere Weg, den Leserblog zunächst (...) verschwinden zu lassen (...) und alles dafür zu tun, daß sich bloß keine neue Community bildet.«
Das sehe ich ganz genauso und eben das war auch der Verdacht, der mich damals, zum Zeitpunkt des berühmten Relaunchs, beschlich und der mich auf den alten Clausewitz und seine Friktion kommen ließ. Daß es so kommen würde, dafür konnte ich damals keinerlei wirkliche Evidenz liefern, aber der Fortgang der Ereignisse bis zu diesem Schlußpunkt, den Sie hier gesetzt haben, zeigt doch recht deutlich, daß mich mein Eindruck nicht trog. Was Sie dann weiter unten dem Kollegen keiner in Bezug auf Sebastian Horn geschrieben haben (»tat alles, um es abzuwickeln«) ist in meiner Anschauung allerdings nicht der Fall, weil es so klingt, als säße da eine ganz selbstbewußt auftretende Online-Redaktion am großen ZEIT-Tisch und setze Dinge ins Werk, die aus ihr selbst kommen. Ich für meinen Teil glaube nicht, daß die Online-Redaktion überhaupt etwas zu sagen hat im großen, gleichwohl recht monolithisch von Berlin aus organisierten Holtzbrinck-Verbund. Das galt schon nicht mehr für einen Gero von Randow (weshalb er, so meine Vermutung, abzutreten hatte), nicht für seinen Nachfolger (dessen Name mir nicht mehr einfällt — Lüders? Lüdecke?), nicht für Johannes Kuhn, am wenigsten aber für dessen Nachfolger Attila Altun (der auf dem Weg zum Tagesspiegel übergangsweise bei der ZEIT amtierte) und den heutigen Sebastian Horn, der in meinen Augen noch viel weniger Spielräume zur Verfügung hat als seine Antezedenten, der, so wirkt das jedenfalls auf mich von außen, nur mehr technischer Administrator für die betriebliche Schauseite ist und nicht mehr Redakteur im strengen Sinne des Wortes. Erinnert sich hier noch jemand an das ganz alte ZEIT-Debatten-Forum (bis vor einigen Monaten noch archivhalber erreichbar unter www.debatten.zeit.de, mittlerweile ist das völlig eingestampft und nur mehr eine Weiterleitung zur jetzigen ZEIT-Plattform)? Was damals so alles möglich war, worüber da ganz offen geredet werden konnte? Was die Redaktion auch unter Johannes Kuhn noch selbst anregen und in die Wege leiten konnte, von Umfragen über Leserwettbewerbe bis hin zu eigenen Abteilungen für separate Debatten? Das alles in planiert worden, unwiderbringlich perdü, traurigerweise auch noch ohne jede Not. Nur ist das eben aus meiner Sicht nicht die Schuld der jeweiligen Online-Redaktion, die doch ehrlicherweise zu nichts anderem mehr gehalten wird als zur (idealerweise kommunikablen) Exekution dessen, was man anderswo, in Berlin und den Bureaus von Josef Joffe und Helmut Schmidt, nämlich beschlossen hat. Dafür hat man den Wolfgang Blau zum Generalkapitän der spanischen Niederlande am Speersort bestellt, der immer so nett und freundlich und kundig und wohlmeinend im Kammerton spricht, daß man's gar nicht mehr glauben mag, daß sich hinter dieser Maske ein echter Herzog von Alba verbirgt. Ums Zeit-Forum ists letzten Endes nur mehr: schade. Guten Abend J. A.-P. |
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Genau SO sehe ich das auch, Josef.
Schade drum. |
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Im deutschen Insolvenzrecht gibt es einige Spezialitäten, die Juristen »stille Beerdigung« nennen.
Das Ziel solcher Manöver ist stets, Insolvenzen so gut wie möglich zu verschleiern und so lang wie möglich zu verzögern, Insolvenzschuldner aus der Schußlinie zu nehmen und deren Namen — sei's von persönlichen Gesellschaftern oder Konzernmüttern, die ihre ungebliebten Töchter ohne großes Aufsehen los werden wollen — nicht zu beschmutzen. Der einfachste Fall ist der, aus einer Firma erstmal alles zu entnehmen, was noch irgendwie brauchbar ist, sie dann umzubenennen und/oder ihre Rechtsform zu ändern, anschließend ihren Sitz irgendwo in die hinterletzte, weltvergessenste Provinz zu verlegen und dort, weitab von allen großen Branchenblättern und Insidern, die Inso abzuwickeln. (*) Genau so kommt mir das vor, was Holtzbrinck mit der ZEIT-Community abzog. — *) Das muß übrigens nicht immer nur aus rein finanziellem Interesse geschehen: Die Degussa beispielsweise hat das nach dem II. Weltkrieg so gemacht, um ihren guten deutschen Namen nicht wegen der »unschönen« Sache mit dem Zyklon-B übergebührlich zu beanspruchen. |
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Lieber j-ap,
da haben Sie mich mißverstanden. Mir ging es nicht darum, Sebastian Horn persönliche Bösartigkeit oder gar eine 'selbstbewußt auftretende Online-Redaktion' unterzujubeln, sondern Vermutungen über seine Arbeitsplatzbeschreibung von Beginn seines 2-Jahresvertrags an anzustellen. Mir scheint auch, Sie verwechseln unterhalb der Holtzbrincks die Hierarchien bei ZO - soviel ich weiß, war Falk Lüke ('Lüders? Lüdecke?') unter Gero von Randow auch nur Community-Manager (nicht meine Worterfindung), abgelöst durch Johannes Kuhn und später durch Sebastian Horn und, als verantwortlicher Chefredakteur, Gero von Randow abgelöst durch Wolfgang Blau. Die Betreuung der Foren von ZO und Tagesspiegel lief eine Weile parallel durch Atilla Altun und Johannes Kuhn. Ihrer Clausewitz-Einschätzung stimme ich ganz und gar zu, weswegen ich sie auch im Artikel oben verlinkt habe, hinter 'Relaunch 09'. Wie schön, so aufmerksame Leser zu haben ...;-)... Abschließend noch etwas zur Erheiterung - verschiedene Kreationen moderner Mythen: z.B. auf einer von Ihnen, verehrter j-ap, gern und oft besuchten Pranger-Plattform durch eine Teilnehmerin mit scheinbar etwas verbittertem Herzen: ich sei nämlich wegen rehab-rahab für die Ablösung von Johannes Kuhn verantwortlich. Die Teilnehmerin bat an anderer Stelle des Tabuhu-Blogs um Nachricht, wenn sie anfangen sollte, senile Kommentare abzugeben - Nachricht, Karola! Nie darüber nachgedacht, ob Johannes Kuhn nach Ablauf seines 2-Jahre-Vertrags nicht vielleicht etwas Besseres vorhatte, z.B. exzellente Artikel für die SZ zu schreiben? Übertroffen wurde das vor einer Weile von einem ZO-Nutzer mit Korrespondenz-Absichten mit Helmut Schmidt, der in rehab-rahab die Ursache für den seiner Ansicht nach innerhalb von gut 2 Monaten entwickelten und umgesetzten Relaunch ausmachte. Hmnuja ...;-)... Es schmeichelt mir ja ein wenig, daß mir derartig viel an Macht und Einfluß zugeschrieben wird, ich versichere aber, das war weder der Fall noch je in meinem Interesse. |
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>>>Erinnert sich hier noch jemand an das ganz alte ZEIT-Debatten-Forum...
Nur zu gerne, j-ap. Ich hab' da ca. anderthalb Jahre mal mitgepostet. Wie ich weiter oben der Dame bereits schrieb, war das noch'n ganz anderes Kaliber, und insofern kann ich Ihnen hierbei Was damals so alles möglich war, worüber da ganz offen geredet werden konnte? nur 100%ig zustimmen. Perdu! Es bleibt die Feststellung, dass, soweit ich weiß, die FC die letzte zeitungsgebundene Community in diesem Lande ist, die online so etwas ähnliches wie eine agora, eine Beteiligung der Bürger am gesellschaftlichen Diskurs auf annähernd gleicher Augenhöhe ermöglicht: Weitgehend ohne Gängelung oder gar Zensur, den Platz für Meinungsaustausch unter Citoyens ermöglicht. Dafür gebührt dem Gastgeber ein großer Dank. (Auch, wenn ich mit so einigem weiß Gott nicht übereinstimme, aber das liegt ja wohl in der Natur der Sache.) Gruß Tom ------------------------- Immer noch kein Projekt nirgends |
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Kommt Online-Zeit, kommt Ratlosigkeit.
Es braucht in der Tat keine Verschwörungstheorien, um festzustellen, dass sich die Online-Plattform der ZEIT im Umbruch befindet. Und als User muss man die Befürchtung haben, es ginge dann doch in die verkehrte Richtung. Warum? Weil es Aussagen aus der Print-Redaktion gibt, die eine Online-Community nicht etwa als eine zeitgemäße Ergänzung, sondern - im Gegenteil - als eine hausgemachte Konkurrenz betrachten. Als nach dem Relaunch die Community-Startseite verschwand, war klar, dass es keinen gemeinsamen "Meeting-Point" (der Bahn "entliehener" Begriff) mehr geben würde. Das Zerstäuben einer guten Idee nahm seinen Lauf. Mit viel Trommelwirbel wurden Umfragen, die von Userinnen und Usern initiiert werden konnten, technisch möglich gemacht... um bald wieder abgeschafft zu werden. Warum? Weil es einige User gegeben hat, die alberne oder schamlose Fragen gestellt haben? Und nun, ganz aktuell, werden alle von den Foristen geschriebenen Artikel direkt an die Online-Redaktion geschickt. Das geschieht quasi automatisch. Und dort entscheidet man darüber, ob diese Zeilen veröffentlicht werden können. Fritz J. Raddatz müsste das doch eigentlich an seine Tätigkeit beim Ost-Berliner Aufbau-Verlag (www.kultiversum.de/Literatur-Empfehlungen/Fritz-J-Raddatz-Tagebuecher-1982-2001.html) erinnern. Ach, wo ist die Zeit geblieben? Als u.a. Petra Kipphoff und Raddatz noch Aushängeschilder dieser Wochenzeitung waren! |
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@paulart
"(...) Mit viel Trommelwirbel wurden Umfragen, die von Userinnen und Usern initiiert werden konnten, technisch möglich gemacht... um bald wieder abgeschafft zu werden ..." Da erinnerst Du mich an etwas. Ich hatte, während meiner Anfangszeit bei ZO, diese Möglichkeit der Umfrage genutzt und auf eine Frage, die mich persönlich stark interessierte, nämlich "Ihr 17-jähriger Sohn erklärt Ihnen, er sei schwul. Wie reagieren Sie?" teilweise so "erstaunliche" Antworten erhalten, dass ich die ZO-Community anschließend "mit ganz anderen Augen" :-) betrachtete. Die Umfrage und die Kommentare habe ich auf meiner Festplatte gespeichert, weil ich "Argumente", die in den zahlreichen Kommentaren vorgebracht wurden, mir gelegentlich wieder vor Augen führe, wenn ich das Thema "Coming-Out" diskutiere ... community.zeit.de/node/151632#comments |
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@dame.von.welt
Ich stimme Ihnen voll zu. Ab dem Tag des "Relaunchs" (und des Weggangs von Johannes Kuhn) habe ich dort nicht mehr kommentiert. Mit einer nicht selten ins Absurde gehenden Gängelung, Zensur und Zensurierung der Leserkommentare setzte sich damals schlagartig die schon früher zu beobachtende Illiberalität auch im Community-Bereich der ZEIT durch. Abweichende Meinungen sind freilich auch im FREITAG nicht willkommen, aber anscheinend werden sie derzeit noch toleriert? |
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paulart schrieb am 26.04.2011 um 01:03
"Fritz J. Raddatz müsste das doch eigentlich an seine Tätigkeit beim Ost-Berliner Aufbau-Verlag (www.kultiversum.de/Literatur-Empfehlungen/Fritz-J-Raddatz-Tagebuecher-1982-2001.html) erinnern." @paulart - soweit müssen Sie gar nicht zurück gehen. Im aktuelleren ZEIT-Geschehen werden Sie durchaus fündig. "« Raddatz: »Mich wegen eines läppischen Fehlers rausschmeißen – aber Truman Capote mit James Jones und Norman Mailer verwechseln.«" Und: "Schlimmer war es, wenn bei Sommer der frühe Erfahrungshorizont durchbrach. Da zeigten sich dann auch die Untiefen jener Elite-Sozialisation, die Sommer – übrigens ebenso wie dem erwähnten Karasek – auf Hitlers nationalpolitischen Erziehungsanstalten widerfahren war, unterschwelliger Antisemitismus lodert da immer mal wieder sogar in Zeit-Konferenzen hoch. Raddatz will eine Replik des US-Historikers Jonah Goldhagen kürzen, weil sie – »zu lang, zu selbstgefällig«– sich um die eigene Wirkung bringen würde. »Darauf Ted Sommer: ›Ich werde mir doch nicht in der New York Times nachsagen lassen, ich hätte den Juden Goldhagen noch einmal beschnitten.‹« Bekümmert notiert Raddatz in sein Tagebuch: »Das Hahaha der Konferenzrunde wollte kein Ende nehmen.«" www.jungewelt.de/2011/02-08/032.php |
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Erich Gengerke; na, ich finde meinen Vergleich schon einigermaßen "kraftvoll", um jetzt nicht "anmaßend" sagen zu müssen.
Ansonsten stimme ich zu. - Des Ex-Chefredakteur Theo Sommers Entgegnung passt wohl eher in die Rubrik "Haben böse Menschen Humor?" - oder? Obwohl ich zugeben muss... das muss einem erstmal einfallen. |
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schrieb am
26.04.2011 um 15:46
Ich empfehle mal, den Artikel von Köhler in Gänze zu lesen, falls Sie dies nicht bereits getan haben.
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Überflogen, Erich Gengerke, ich hatte den Artikel überflogen, da ich noch einen wichtigen Termin wahrzunehmen hatte. Nun habe ich in Ruhe, wohl besser: in innerer Unruhe, gelesen, was Otto Köhler/"junge Welt" zur ZEIT und ihren "Verbindlichkeiten" zu berichten weiß. Da kommt schon einiges zusammen. Nina Grunenberg - nie hätte ich diese Redakteurin in der Nähe dieses "Nachrichtendienst-Konsortiums" vermutet.
Im nachhinein muss man ja das Durchhaltevermögen des Fritz J. Raddatz bewundern. Ist er auch eine Plaudertasche und alle paar Jahre dem Tode geweiht, so ist er doch auch ein bedeutender Journalist und war m.E. ein sehr guter Feuilleton-Chef der ZEIT! |
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schrieb am
28.04.2011 um 12:47
@paulart - vielleicht auch hier mal schauen?
"Lachen mit der Zensur-Zeit" www.mein-parteibuch.com/blog/2010/04/22/lachen-mit-der-zensur-zeit/ |
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Danke für den Hinweis! Sehr unangenehm, so etwas lesen zu müssen. In vielerlei Hinsicht bin auch ich offenbar zu blauäugig und naiv.
Etwa so wie die "Jungen Milden" in der heutigen Politszene? www.zeit.de/gesellschaft/2011-04/leserartikel-politiker-alt-jung Erich Gengerke, bleiben Sie am Ball - übrigens am 3. September wird "F. Jott" 80 Jahre alt... |
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schrieb am
28.04.2011 um 13:10
Nachtrag I:
"Die Israel-Lobby ist bei der Zeit mit Front-Figuren wie Josef Joffe sehr aktiv vertreten. Kriegshetze für die von der Israel-Lobby gewollten Kriege, wie beispielsweise den Angriffskrieg gegen den Irak, sind bei der Zeit an der Tagesordnung[5]. Kritik an Israel wird im Community-Bereich der Zeit rigeros wegzensiert[6]." www.mein-parteibuch.com/wiki/Die_Zeit "Josef Joffe galt bei Beginn des Irak-Krieges als vehementer Befürworter[3][4] der US-amerikanischen Politik und Kritiker der Position der deutschen Bundesregierung." "Hitler-Vergleiche findet Josef Joffe OK[6], allerdings offenbar nur, solange Transatlantiker sie anstellen[4]." "Josef Joffe ist Kuratoriumsvorsitzender des deutschen Rabbinerseminars Abraham-Geiger-Kolleg[9] und "Researcher" des Jerusalem Center for Public Affairs." www.mein-parteibuch.com/wiki/Josef_Joffe |
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schrieb am
28.04.2011 um 13:16
Nachtrag II:
"Ganz in diesem Sinne war zudem ein "Arbeitsstab Dr. Sommer" tätig geworden, den das Bundesministerium für Verteidigung 1999 einsetzte. Bei "Dr. Sommer" handelt es sich um den früheren "ZEIT"-Journalisten Theo Sommer, der zeitweise auch als Leiter des Planungsstabs im Verteidigungsministerium Karriere machte. Der "Arbeitsstab" sollte die mediale Unruhe eingrenzen, die wegen des Einsatzes von Uranmunition beim NATO-Überfall auf die Bundesrepublik Jugoslawien im Entstehen begriffen war. Der "Arbeitsstab", dem auch ein Außenpolitik-Redakteur der einflussreichen Frankfurter Allgemeinen Zeitung angehörte [3], kam zu einem beruhigenden Ergebnis: Durch Uranmunition entstehe keine besondere Gefahr für Soldaten und Zivilbevölkerung. Kritiker bemerkten bereits damals, in dem Bericht des "Arbeitsstabes" sei vermerkt, "dass US-Soldaten die Einsatzorte der Uranmunition im Kosovo sofort nach dem Einmarsch gründlich von Munitionsresten gereinigt haben" - "ein völlig unnützer Aufwand, wenn die Risiken so gering wären, wie der Bericht sie einschätzt".[4] Bemerkenswert ist etwa auch, dass der Bericht erklärt, in der jugoslawischen Kleinstadt Hadzici - dort waren im September 1995 rund 2.600 Uran-Geschosse der NATO-Truppen niedergegangen - habe man "keinerlei Kontaminierung" festgestellt.[3] Von rund 3.500 Menschen, die nach dem NATO-Bombardement aus Hadzici umgesiedelt worden waren, verstarben binnen fünf Jahren 1.112 Personen - fast ein Drittel - an aggressivem Krebs.[5] Sommers Bericht zitiere "aus allen möglichen, meist verharmlosenden und fehlerhaften Studien", resümiert Wagner die merkwürdigen Befunde des Editor-at-Large der Wochenzeitung Die Zeit.[6]" www.mein-parteibuch.com/wiki/Theo_Sommer |
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schrieb am
28.04.2011 um 17:19
Nachtrag III:
"Wer da so klug war, darüber äußerte sich der heutige Zeit-"Editor at Large" nicht. Sommer müsste dabei auch auf BND-Residenten von der in diesen Kreisen nicht unüblichen Qualität eines Alois Brunner gestoßen sein - die rechte Hand Adolf Eichmanns war jahrelang Gehlens Beauftragter in Syrien. Brunners Akten beim BND sind nicht aus Rosenholz, sie blieben fest verschlossen, als Esther Schapira und Georg M. Hafner für einen ARD-Film über den Massenmörder in Pullach um Einsicht baten. So vielfältig die Zeit-Kontakte zum BND waren - Marion Gräfin Dönhoff wurde - laut Eenboom - im März 1970 unter dem Decknamen "Dorothea" als "erstrangige BND-Sonderverbindung" geführt - andere Geheimdienste konnten sich auch nicht beschweren." www.freitag.de/2003/33/03330501.php |
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@Erich Gengerke 28.04.2011 um 13:10
Josef Joffes Verbindungen: mapper.nndb.com/start/?id=174405 erweitert: mapper.nndb.com/maps/339/000012303/ Mapper mapper.nndb.com/ ist ohnehin ein hübsches Instrument zur Veranschaulichung von Netzwerken - derzeit noch ziemlich USA-lastig, jede neu erstellte Karte wandert aber in den Informationspool. |
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schrieb am
31.05.2011 um 14:42
dame.von.welt schrieb am 28.04.2011 um 17:55 @Erich Gengerke 28.04.2011 um 13:10
Josef Joffes Verbindungen: mapper.nndb.com/start/?id=174405 erweitert: mapper.nndb.com/maps/339/000012303/ Dazu auch: "Mitgliedschaften, Ämter Gründungs- und Mitherausgeber der Zeitschrift The American Interest (mit Francis Fukuyama und Zbigniew Brzezinski); Board of Governors der Ben Gurion University, Hochschulrat der International University Bremen, Gesellschafter der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung Berlin, Aufsichtsrat der Goldman Sachs Foundation New York, Kurator beim Aspen-Institute Berlin, der American Academy Berlin, des Leo Baeck Institute New York, des Deutschen Museums München und des American Institute for Contemporary German Studies, Redaktionsbeirat bei Internationale Politik, International Security und Prospect, Mitglied des American Council on Germany und des International Institute for Strategic Studies, Distinguished Visiting Fellow des Stanford Institute for International Studies und Visiting Fellow in International Relations der Hoover Institution, Stanford." Quelle www.alpha-journalisten.de/alpha1/alpha1/alpha1/joffe_josef.html |
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Die Zeitgeschichte muss unter dem Aspekt "Die Zeit" vielleicht auch noch einmal neu recherchiert und ehrlich aufgeschrieben werden.
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>>Warun die Mainstreammedien "Mainstream" sind?<<
"Wenn man die Medien oder eine beliebige Institution verstehen will, stellt man sich zunächst einmal Fragen nach ihrer inneren Struktur. Zweitens wird man sich dafür interessieren, welche Rolle sie im Rahmen der Gesamtgesellschaft spielen: In welcher Beziehung stehen sie zu anderen Systemen von Macht und Autorität? Und schließlich gibt es, wenn man Glück hat, Akten und Aufzeichnungen führender Leute im Mediensystem, aus denen man erfahren kann, welche Ziele sie verfolgen. Das ist wichtig, da wir es mit einem ideologischen System zu tun haben. Ich meine natürlich nicht die üblichen Public-Relations-Veröffentlichungen, sondern das, was diese Leute sich gegenseitig über ihre Absichten mitteilen. Und was das betrifft, gibt es eine Menge interessantes Material." chomskyarchiv.de/vortrage/document.2007-10-19.1648147001 |
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Es ist schon kurios – lustig wäre nicht das richtige Wort -, wie hier in gewisser Weise die ehemalige ZO-Community nostalgisiert wird.
Nein, verehrte Dame von Welt, ich meine damit nicht Ihren Beitrag(!), ganz gewiß nicht. Ihr Beitrag ist goldwert! Es war jedoch seit langem abzusehen, daß dort, als in einem immer wieder als „liberalem Blatt“, der Imagepflege wegen, zurecht agitierten Meinungsmanipulationsorgan perfidester Art, der Totstellreflex zur konditionierten täglichen Übung sich angeschwulstet würde. Die Unaufrichtigkeiten, mit denen das jedoch strategisch flankierend vonstatten gegangen ist, Marke: nach außen hui, nach innen pfui, wundert (mich jedenfalls) nicht. Ist es denn nicht die Kultur okkupierend so, lassen Sie mich eine Metapher verwenden, daß Verleugnungen, ich möchte mal sagen, nicht bevor der Hahn dreimal gekräht hat, sondern bevor der subtile globale Krieg – nämlich der zur Zeit stattfindende tatsächliche und reale 3. Weltkrieg gegen die Zivilisation selbst dem naivsten Deppen hautnah spürbar geworden ist? Nicht wahr, soziale Demontagen und Armut lassen sich offenbar unaufgeregter ertragen, wenn dem zuvor eine geistige Verarmung vorangegangen ist. Das hat Geschichte, das hat Methode in der Menschheitsentwicklung. So wie schon im achten ökumenischen Konzil zu Konstantinopel (869), im so genannten Streit um das „filioque“, der Geist abgeschafft worden ist, und seither die so genannte Seele etwas sei, der etwas Geistiges nur noch gleichsam anhafte (was seither weltumspannend durch den unheilvollen Katholizismus per Glaubenskeule agitiert worden ist; so wie dann mit dem Empirismus endgültig durch John Locke das „Tabula rasa“ als Denkgewohnheit auf das Leben vorzustellende endliche als Strecke etabliert worden ist, und so was dann durch einen neunmalgescheiten, aber dennoch im wahrsten Sinne des Wortes schwachsinnigen Dilettanten namens Kant durch sein Gefasel vom Dualismus in die Köpfe gehämmert ist, eine Denkfigur übrigens, der, auch dank der Medien und dank Ranga Yogeshwar & Konsorten gehuldigt wird, - so kann es eigentlich nur konsequent sein, daß sich das alles weiter darlebt, und sei es auch nur in klitzekleinen, aber dennoch strukturimmanenten Randnotizlein der Geschichte, wie der Exekutierung eines der "DIE ZEIT"-Leserblogs. (Nomen est omen) Es möge dem Freitag gelingen, dem ein wenig entgegen zu setzen. In diesem Sinne erst einmal einen Gruß in die Runde! ES MÖGE NÜTZEN! |
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Hallo Gebe,
zur ehemaligen Zeit-Community kann man im Grunde nur noch sagen: Klappe zu, Affe tot! Das Ende war in der Tat absehbar. Aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Die Karawane zieht weiter. Karawanensalve! |
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Hallo Gebe,
zur ehemaligen Zeit-Community kann man im Grunde nur noch sagen: Klappe zu, Affe tot! Das Ende war in der Tat absehbar. Aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Die Karawane zieht weiter. Karawanensalve! |
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"Klassische Transparenz-Instrumente, die ursprünglich aus dem Print-Bereich stammen, sind
Ombudsleute, die Korrektur eigener journalistischer Fehler und die Offenlegung von Quellen. Im digitalen Zeitalter ergeben sich zudem neue Möglichkeiten, Nutzer an redaktionellen Entscheidungen teilhaben zu lassen – beispielsweise in Form von Redaktionskonferenz- Webcasts, Redaktionsblogs, Twitter-Feeds und sozialen Netzwerke, in denen Journalisten mit Nutzern über redaktionelle Entscheidungen diskutieren können und so Rechenschaft ablegen.5" www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/1453312/ www.dradio.de/download/138142/ |
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Hallo ZOC-people und dvw, nun bin ich auch hier (nicht mit ZO-Alias) gelandet und guck mich erstmal um.
Guter Blog und interessante comments hier. Auf bald. ideefix. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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