Fabio De Masi

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Blogbeiträge

17.03.2010 | 10:37 Fabio De Masi

Heute abend schon was vor?

Podium 17. März/Berlin: Strategien für den Richtungswechsel Mittwoch, 17. März ab 19.30 Uhr Rosa Luxemburg Stiftung (Konferenzsaal) Franz-Mehring-Platz 1 (Nähe Ostbahnhof), Berlin HINWEIS: Albrecht Müller musste leider aus nicht ... >> mehr
14.03.2010 | 13:21 Fabio De Masi

Podium 17. März/Berlin: Strategien für den Richtungswechsel

Mittwoch, 17. März ab 19.30 Uhr Rosa Luxemburg Stiftung (Konferenzsaal) Franz-Mehring-Platz 1 (Nähe Ostbahnhof), Berlin Podiumsdiskussion mit Albrecht Müller (Nationalökonom und Publizist, Leiter des Planungstabes des Bundeskanzlera... >> mehr
11.03.2010 | 12:05 Fabio De Masi

Sturm der Akropolis

Michael Schlecht und ALexander Ulrich, der Chefvolkswirt und der Obmann der Fraktion DIE LINKE. im Europaausschuss des Bundestages, erläutern tatsächliche Ursachen und Wege aus der Krise Griechenlands sowie der gesamten Eurozone und gehen der Frage ... >> mehr
26.02.2010 | 16:01 Fabio De Masi

LINKE gedenkt der Opfer von Kunduz - Bundestag stimmt für Krieg

Heute kam es im Bundestag anlässlich der Verlängerung des ISAF-Mandats der Bundeswehr zum Eklat.  Der Parlamentspräsident Lammert verwies DIE LINKE. des Plenarsaals. Die Abgeordneten der LINKEN hielten nach einer bewegenden Rede von Chris... >> mehr
19.02.2010 | 15:47 Fabio De Masi

Leistung muss sich wieder lohnen

Der Vize-Kanzler und Chef der Mövenpick-Mafia, Guido Westerwelle, hetzt das Land auf. Er meint Hartz-IV Empfänger seinen dekadent wie das alte Rom.   Wen meint Westerwelle? Die 2,5 Millionen Kinder in Armut? Die 42 Prozent der alleinerziehende... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Sturm der Akropolis

11.03.2010 | 12:05 Fabio De Masi
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11.03.2010 | 13:59 sachichma
Die Gründelei von Herrn Ulrich "Die Beschäftigten sind wegen der Steuerpolitik der Bundesregierung die Deppen der Nation" ist genauso zutreffend wenn es um "Frieden" in Afghanistan geht. Zu einem gewi...
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11.03.2010 | 15:38 Fabio De Masi
Warum müssen die Löhne oder Renten in Griechenland reduziert werden ? Gemessen woran (siehe Lohnstückkosten auch im Interview)? Damit die Wirtschaft stagniert wie in Deutschland? Weil die BILD-Zeitung es schreibt siehe auch print-wuergt.de/2010/03/07/griechen/ Abgesehen davon, dass Kürzungen in einer Wirtschaftskrise ziemlicher Unsinn ist. Wahr ist, die Griechen haben durch Steuerdumping, laxen Steuervollzug etc. viel Geld verbrannt. Nur hat sie die EU genau dafür kürzlich noch als Musterkanbe gefeiert. Den verlotterten griechischen Staat noch mehr zu schwächen, um diese Probleme zu lösen, ist daher Unfug. Die Menschen sollen in Griechenland bluten um von den Zockern abzulenken. Die EU will einen Wettbewerb um die niedrigsten Löhne organisieren statt Zocker an die Leine zu nehmen. Darum geht es. Die Krise kann kommen...
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26.02.2010 | 21:01 Fro
Wenn man eine Aktion plant, dann muss man auch einschätzen, wie so etwas ankommt und ob sie vor allem inhaltlich ankommt. Ich halte die Aktion für ungeschickt und sie spricht eine Ebene an, die mit de...
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27.02.2010 | 15:16 Fabio De Masi
@tom strohschneider: DIE LINKE. hat diese Feierstunde mehrfach vorgeschlagen. Nach meiner Kenntnis gab es dazu auch ergebnislose Gespräche. Nachzulesen in der letzten Rede von Jan van Aaken, wenn ich mich nicht irre. Im Übrigen hielte ich eine Feierstunde und die Mehrheitsposition des Bundestages für keinen Widerspruch. Die Bundesregierung versucht ja gerade den Eindruck zu erwecken, dass es sich um einen tragischen Kollateralschaden handelt. Sie hat ja auch Entschädigung für die Opfer angekündigt. Vorfälle wie in Kunduz sind eine Kriegsfolge, d'accord. Aber dass Soldaten eben tun "wozu sie ausgebildet sind" erscheint mir ein wenig simpel. Schließlich handelte es sich um eine gezielte Tötung von Aufständischen und Zivilisten, von denen keine Gefahr ausging. Nicht umsonst wird nun über die Auslegung der Genfer Konvention gestritten. Der Vorschlag der Grünen bezieht sich auf ein Verfahren, dass sie 2004 selbst wählten. Sie hatten damals in Absprache mit dem Präsidium anlässlich der "orangenen Revolution" Orangen unter den Ageordneten verteilt. Verdammt mutig. Die "Revolutionsregierung" in der Ukraine ist ja bei den letzten Wahlen gescheitert, nachdem die Bevölkerung genug von Korruption, Privatisierungen und der schwersten Wirtschaftskrise des Landes seit dem Ende des Kalten Krieges hatte. Nur hätte das Präsidium diesem Gedenken niemals zugestimmt, das haben die Vorgespräche ja gezeigt. Summa summarum: Natürlich wollte DIE LINKE. protestieren. Aber hätte der Bundestag der Opfer gedacht, hätte er der LINKEN die Show gestohlen. DIE LINKE. hat übrigens bereits vor langer Zeit - völlig unbeachtet von den Medien - außerhalb des Plenarsaals der Toten gedacht..
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26.02.2010 | 21:01 Fro
Wenn man eine Aktion plant, dann muss man auch einschätzen, wie so etwas ankommt und ob sie vor allem inhaltlich ankommt. Ich halte die Aktion für ungeschickt und sie spricht eine Ebene an, die mit de...
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27.02.2010 | 04:38 Fabio De Masi
Ich möchte die Diskutanten nur darauf hinweisen, dass der Hintergrund der Aktion die Weigerung der anderen Fraktionen war den Opfern von Kunduz in einer offiziellen Feierstunde zu gedenken. DIE LINKE. hat diesen Opfern Namen und Gesicht gegeben. Das ist emotional und das ist auch gut so. Denn während Abgeordnete im bequemen Parlamentsstuhl über Leben und Tod von Soldaten und Zivilisten entscheiden, ist der Krieg für die betroffenen Menschen ein täglicher Alptraum. Mein Eindruck ist übrigens ein anderer, die Aktion hat der LINKEN Respekt und Anerkennung in der Öffentlichkeit verschafft. Politik ist das Bohren dicker Bretter mit dünnen Nägeln. Wer vor 10 Jahren sagte er wolle die Finanzmärkte reguliere oder den vermeintlichen "war on terror" kritisierte wurde ausgelacht. Heute sind diese Positionen in der Bevölkerung mehrheitsfähig. Dafür muss man auch den Druck der Springer-Presse aushalten. Hätte DIE LINKE. ihre Kernbotschaften nicht immer weider deutlich wiederholt hätte sie heute nicht die Möglichkeit gehabt des Saales verwiesen zu werden. Sie wäre im Bundestag überhaupt nicht vertreten.
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„Dann bricht Europa auseinander“

Wochenthema | 18.02.2010 | 11:00 Julian Heißler
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19.02.2010 | 16:34 Fabio De Masi
fabiodemasi.blogspot.com/2009/12/unsere-wahrung-unser-problem.html
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Leistung muss sich wieder lohnen

19.02.2010 | 15:47 Fabio De Masi
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19.02.2010 | 16:15 mahung
"Westerwelle weiter. „Ich finde es (…) skandalös, dass eine Kellnerin, wenn sie zwei Kinder hat und wenn sie verheiratet ist, im Schnitt 109 Euro weniger zur Verfügung hat, als wenn sie (…) Hartz IV ...
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19.02.2010 | 16:30 Fabio De Masi
Danke für den Hinweis
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Politikarena

Antworten

Woche 42/2009 Am 14.10.2009 | 16:42 fragte freitaglesa

Hat Thilo Sarrazin recht?

Fabio De Masi 17.10.2009 | 20:50

Sarazzin - Der Le Pen der Bundesbank

Als der rot-rote Senat vor 7 Jahren in Berlin seine Arbeit aufnahm, da hatte er ein Problem: Die Berliner Bankgesellschaft. Die Große Koalition hatte Berlin wie eine Bananenprovinz regiert und hinterließ dennoch eine Finanzkrise von Hauptstadtformat. Es mag daher wie späte Rache erscheinen, dass die rot-rote Koalition ihren berüchtigten Finanzsenator Thilo Sarazzin an die Bundesbank verkaufte. Er fiel schon damals durch eine große Fresse auf, etwa indem er den Klagen von Hartz IV – Empfängern mit Einkaufstips (Geiz ist geil) begegnete. Das erfüllte seine Funktion: Der Bevölkerung täuschte man vor Berlin liesse sich unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung (ein Jahr nach dem New Economy Crash) und aus eigener Kraft sanieren. Das blieb zu lange unwidersprochen, auch von den damaligen PDS-Senatoren. Seither hat sich einiges geändert, Sarazzin bleibt aber ganz der Alte.

Jetzt sorgt ein Interview für Lettre International für Aufregung. Dort warnt er vor Überfremdung durch Türken und Araber, wirft ihnen Massenproduktion von Kopftuchträgerinnen vor (schließlich braucht das Land in dem Sarazzin leben möchte, mehr Männer die Krupp-Stahl schweißen) und beschimpft Hartz IV-Empfänger als leistungsunwilligen Müll, den es zu entsorgen gilt. Man braucht nicht lange um den braunen Brei herum zu reden. Sarazzin ist ein Rechtsradikaler im Nadelstreifenanzug. Es ist daher nur konsequent, dass die Berliner Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung gegen ihn ermittelt.

Spannender ist die Tatsache, dass man ihn nicht einfach entlassen kann. Den die Bundesbank ist nunmal frei von politischer Einflussnahme oder eher demokratischer Kontrolle. Die Unabhängigkeit der Zentralbank ist seit jeher eine Schimäre. Denn technisch unabhängig sind Zentralbanken ohnehin (sog. instrumentelle Unabhängigkeit), aber nur Deutschland bzw. die Euro-Zone von Krauts’s Gnaden leisten sich Anarchobanker (sog. Zielunabhängigkeit). Der Papst ist auch frei von staatlichem Einfluss, aber dennoch verfolgt er Interessen und ist ein Fundamentalist. Nicht anders verhält es sich mit Zentralbankern im Schatten des Finanzmarktkapitalismus. Unabhängigkeit ist eine Einbahnstrasse, die Politik darf nichts, die Bundesbank äußert sich zu allem und jedem.

Das Problem ist nicht Sarrazin, das Problem hat System. In Italien oder Österreich sind extreme Rechte und Wirtschaftsliberale längst eine schlagende Verbindung. So betonte Hayek seit jeher, dass der Markt stets überlegen sei, nicht weil er bessere wirtschaftliche Ergebnisse bringe, sondern weil er die Schönheit der Natur (fressen und gefressen werden) imitiere. Ein unendlicher Suchprozess, ein Pfad der Selektion. Sarazzin hat dies nur ins Deutsche übersetzt. Fressen und gefressen werden. Wer meint Sarazzin soll endlich mal die Fresse halten, muss der Bundesbank das Maul stopfen.

Fabio De Masi
Fabio De Masi studierte Volkswirtschaft und internationale Beziehungen in Hamburg und Kapstadt (Südafrika). Er engagiert sich für DIE LINKE. http://fabiodemasi.blogspot.com
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