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Irgendjemand klopft sich wieder auf die Schulter, um später mitzuteilen, dass man sich von Stimmungen nicht beeindrucken lässt. Das Parteivolk solle gefälligst die Flyer richtig falten, weiterhin.

Der Morgen erinnert an einen Oktobertag. Wir haben doch aber erst August? Graudick verdunkelt der Regen die Freitagsstimmung.
Am Nachmittag werden allfreitäglich die Heimkehrer die Autobahn belagern. Ein Autosirup, den ich am liebsten verdünnen, aber nicht trinken würde, quält sich die A9 entlang. Es lässt sich erahnen, wie eine Berechnung zum Spritverbrauch ausfallen würde. Was wir uns da täglich an Unsinn leisten, muss ein Kopfschütteln hervorrufen.
Und mittendrin im Autozirkus die großen Schlepper, mit großen Reifen, mit großer Höhe, mit viel PS und hochsitzenden Autoritäten. Nein, ich meine nicht die armen Fahrer der LKW-Züge.
Es sind eher die Einzelautoritäten, die als Frau oder als Mann ihre 200, 300, 400 PS über den Belag streichen. Ein Großteil dieser Fahrzeuge wird mit einer Wattiefe beworben. Natürlich muss man das als Deutscheuropäer unbedingt haben, als Verstädtlichter sowieso.

    Trend eben. Trendig.

Blöd, dass der nächste Fluß, durch den man testweise waten könnte, im Navigationssystem nicht verzeichnet ist.

Ich werde mir heute wieder die allfreitäglichen Fragen stellen. 5 Stunden kann ich mit meinem Placebonachbarn darüber philosophieren.

Vielleicht hat man sich nur versprochen?
Sie meinen eigentlich: "Deutschland trennt!"

... zwischen arm und reich, zwischen Vernunft und Unvernunft, zwischen Heimat und Leere, zwischen Partei und Volk, zwische Trend und Bleiben.

Draußen gibt es irgendwo den natürlichen Konservatismus. Natur.http://kyf.net/freitag/utb.php?d=06.08.2010-1

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