Als ich mich auf den Heimweg begab, lief gerade 'Grobschnitt' auf Deutschlandradio Kultur. Ich kannte die Band bisher nicht. Passend zur deutlichsprachigen Musik konnte ich aber den Ernst des Abends nachempfinden.
Klaus Ernst war in unseren Gefilden, in der Provinz in Nordthüringen, um Basis und Land zu hören und zu sehen. Kein Grobschnitt, aber deutliche und einfache Worte, von denen doch einige angenehm überrascht waren.
http://kyf.net/freitag/img/ernst2.jpgOhne Mikro geht es auch, das Wort schlägt sich trotzdem von Wand zu Wand. In Japan ginge es um das Überleben der Menschen in diesem Land. Jenes Thema sei nun mal stundenlang in den Medien, tagtäglich, aber richtigerweise! Hinzu kommen leider auch eigene Probleme in der Partei, da kann eine Landtagswahl schon mal unerfolgreich verlaufen. Es bleibt dabei, die Linke will Verteilungsgerechtigkeit. "Wer finanziert diesen Staat?", soll die Linke, als einzige Nicht-Hartz-Partei, immer wieder fragen.
"Wir wollen niemanden erschießen, wenn wir helfen!" - Frieden bleibt das Kernthema.
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Spenden an Parteien gehören verboten,
Banken unter gesellschaftliche Kontrolle,
notwendig ist eine Redemokratisierung der Gesellschaft,
notwendig ist eine Mitbestimmung jener, die die Gewinne von Unternehmen erarbeiten.
Am Werkstor könne nicht der demokratische Sektor der BRD enden.
"Nicht durchmogeln, sondern Position beziehen" - Den Gebrauchswert der Linken deutlich machen.
Interessant die Einschätzung, dass der Kleinbetrieb "Linksfraktion" genügend bedrucktes Papier produziert. "Mitarbeiter der Fraktion sollten weniger Anträge schreiben, sondern Veranstaltungen im Land organisieren."
Wie wahr! Am vorletzten Oktoberwochenende ist Bundesparteitag in Erfurt. Hoffen wir, dass es nicht nur um die Bratwurst geht.
http://kyf.net/freitag/utb.php?d=30.03.2011-1