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13. Dezember 1981, die Deutschen hatten mit sich zu tun und liefen abgeschirmt durch Güstrow.
30 Jahre später erinnert man sich im Nachbarland Polen an die Verhängung des Kriegsrechtes. Das Land wurde ab sofort uniformiert verwaltet.
Jaruzelski, der General, hat sie alle überlebt, den Honecker, den Husák, den Schiwkow, den Chausecu, den Kádár. Nur mit Gorbatschow könnte er sich noch mal an den Tisch des Warschauer Paktes setzen, um die Augen der Historiker leuchten zu lassen.
Jaruzelski hat Krebs. Ob er die wenigen Tage des Jahres 2011 noch überlebt? Menschen stehen in diesen Tagen vor seiner Wohnung und demonstrieren für seine Verurteilung.
Jaruszelski stand in jenen Tagen kurz vor einem Selbstmord. Wäre die Verhängung des Kriegsrechtes über Polen 1981 gescheitert, hätte er sich erschossen, wie er vor Monaten bekannte.
Alles war geplant. Mit der Parole "Harpun" kam das Signal, alle Korrespondenten aus kapitalistischen Ländern auszuweisen. Die ARD hatte lange keinen Kontakt zu ihrem Korrespondenten.
Ich pflegte zu jener Zeit regen Briefverkehr nach Polen. Ich erinnere mich, dass auch die Post, die aus der DDR nach Polen und zurück verschickt wurde, geöffnet und kontrolliert ankam.
Kurzfristig gab es eine Weihnachtspäckchenaktion in Schulen und Kindergärten. Wir haben uns rege beteiligt, um auch elemantare Dinge nach Polen zu schicken. Man mag es heute kaum glauben, dass es in der DDR-Mangelwirtschaft noch genügend Dinge gab, die für Polen in jenen Tagen unerreichbar waren.
Die Tage bis Weihnachten 1981 hinterließen ein äußerst zwiespältiges Gefühl.
Man muss dem Land wohl näher stehen, um diese Erinnerungen vorzuholen.
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Przed moim przedszkolem, kolo sadu ogregowego w Bytomiu stal czolg - jak w "Czterch panzernych".
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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